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Dienstag, 9. Mai 2006 15:53
Sexualkunde oder theoretische Vorbereitung der Kinderschändung?
Beim Vergleich der Berliner Präventionsregeln gegen Kindesmißbrauch mit Darstellungen von Pädophilen-Organisationen entsteht der Verdacht, daß letztere die Sexualkunderichtlinien der Bundeshauptstadt beeinflußt haben. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net) In allen deutschen Bundesländern gibt es Richtlinien für die schulische Sexualerziehung.

In den Richtlinien für „Familien- und Geschlechtserziehung“ des Landes Baden-Württemberg deutet der Titel schon an, daß es beim schulischen Sexualunterricht um eine Werteerziehung geht, die sich auf die grundgesetzlich geschützten Institutionen Ehe und Familien bezieht.

Die Berliner „Handreichung zur Sexualerziehung“ aus dem Jahre 2001 bildet dazu gewissermaßen den Gegenpol. Sie wurde von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport publiziert.

Die Berliner „Handreichung“ verbietet den Lehrern eine pädagogische Orientierung auf das Leitbild Ehe und Familie strikt.

Mit einem vorgeschobenen „Indoktrinationsverbot“, die Schüler auf „Konzepte eines gelungenen Sexuallebens“ zu orientieren, sind die „heterosexuellen Leitbilder“ und insbesondere die Ehe gemeint.

Dagegen sollen „die gleichgeschlechtlichen Lebensweisen in ihrer Vielfalt dargestellt und altersgemäß vermittelt“ werden.

Die Berliner „Handreichung“ kann auch als ein Programm zur Förderung der Homosexualität an Berliner Schulen gelesen werden.

Die Kehrseite des Verbots von positiven Zielen und Werten in der Sexualerziehung ist der Verzicht auf die Benennung und Verurteilung von mißlungenen Sexualbeziehungen.

Sadismus und Pädophilie werden nicht einmal benannt, „sexueller Mißbrauch und sexuelle Übergriffe“ werden als Verhaltensweisen nicht abgelehnt oder verurteilt. Sie werden als eine Art Schicksal angesehen, die „vorkommen wie andere Gewalttaten“.

Durch Förderung der Ich-Stärke von Kindern und Jugendlichen könne die Gefahr reduziert werden, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Ich-Stärke dokumentiert sich nach Angaben der Berliner Richtlinien unter anderem in folgenden Fähigkeiten:

„- den eigenen Körper bewußt wahrzunehmen,

über den eigenen Körper selber zu bestimmen, klar ‘ja’ und vor allem auch ‘nein’ sagen zu können,

eigenen Gefühlen zu trauen und angenehme von unangenehmen Gefühlen zu unterscheiden,

– offen über Sexualität kommunizieren zu können.“

Dieser Ansatz einer Primär- oder Generalprävention für Kinder und Jugendliche, der weitgehend von den Richtlinien für Sexualerziehung im Land Nordrhein-Westfalen übernommen wurde, klingt zunächst unschuldig.

Tatsächlich aber beinhalten diese Regeln einen höchst gefährlichen und verführerischen Weg zur Pädophilie, wie im Folgenden gezeigt wird.

Ausgangspunkt ist die Gießener ‘Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität’ (AHS)– eine Tarnorganisation für kriminellen Kindesmißbrauch. Sie propagiert in ihren Programmschriften und Texten eine „einvernehmliche Sexualität“ zwischen Kindern – gesetzlich definiert bis 14 Jahre – und Erwachsenen.

Diese honorigen Kinderschänder-Propagandisten gehen von der Position aus, daß Kinder von Geburt an sexuell empfindende Wesen seien und als solche „ein Recht auf Sexualität“ hätten, das heißt, Anspruch auf Respektierung und Förderung ihres sexuellen Empfindens und Handelns.

Darauf aufbauend stellt eine Untergruppe der Arbeitsgemeinschaft – die „AG Pädo“– fest:

„Kinder wissen sehr gut, was sie als angenehm und lustvoll empfinden und was nicht. Ihnen wird allerdings selten die Gelegenheit gegeben, diesbezüglich ihre eignen Wünsche zu äußern oder zu verwirklichen.“

Es liege in der Verantwortung des Erwachsenen, dem Kind Raum zu lassen, Art und Intensität des Körperkontaktes selber bestimmen zu können. In einer offenen Atmosphäre sei ein Kind gut imstande, den Inhalt einer Begegnung oder Freundschaft mit einem Erwachsenen zu gestalten:

„Kinder können dann auch sehr gut angeben, was sie schön finden und was nicht, auch bei Körperkontakten: ob, wie und wo sie zum Beispiel gekitzelt oder geküßt werden wollen.“

Achtung und Respekt vor den Wünschen, Fähigkeiten und entwicklungsgemäßen Ausdrucksmöglichkeiten eines Kindes seien auch „Grundlagen einer einvernehmlichen pädophilen Freundschaft“.

Was mit dem unschuldigen Kitzeln und Küssen gemeint ist, erklärt Prof. Dr. R. Wolff, der Begründer des sogenannten „Berliner Kinderschutzzentrums“ etwas konkreter: „Streicheln der Brüste, der Vagina, des Penis, des Hinterteils eines/r Minderjährigen beziehungsweise deren Verlangen (!) nach Masturbation der Erwachsenen“ sei unter gewissen Rahmenbedingungen vertretbar.

Bei dem Abgleich der Berliner „Handreichung zur Sexualerziehung“ mit diesen Pädophilen-Schriften kommt der Verdacht auf, daß der Berliner Pädophilen-Protagonist Prof. Wolff in seiner Eigenschaft als kreidefressender Kinderschutzbundgründer den Richtlinienschreibern ins Ohr geflüstert hat.

Selbst wenn diese Verbindung nicht nachweisbar wäre und die Berliner Richtlinienverfasser gutgläubig sexualpädagogische Präventionsziele aufgestellt hätten, bleibt dennoch die objektive Bedeutung und Wirkung ihrer Schrift die, daß die Bereitschaft der Kinder für sexuelles Begehren von Erwachsenen gefördert und gefestigt und somit den Pädo-Kriminellen zugearbeitet wird.

Die Bezeichnung „Pädo-Kriminelle“ ist für Propagandisten von Kindersex-Kontakten absolut korrekt, insofern durch Artikel 176 im Deutschen Strafgesetzbuch jede Sexualität mit einem Kind – Person unter 14 Jahren – verboten ist.

Es sei abschließend angemerkt, daß sich die deutsche ‘Humanistische Union’ in einer Presseerklärung vom 21. Oktober 1998 im Zusammenhang mit „Selbsthilfegruppen“, die „dem Kinderschutz dienen“ – gemeint waren damals die Pädo-AGs der Gießener ‘Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität’ – gegen den Begriff „Pädo-Kriminelle“ wandte.

Die ‘Humanistische Union’ ist eine unabhängige Bürgerrechtsorganisation, die sich – nach eigenen Worten – für den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte einsetzt.

Insofern ist es eine Irreführung und Verfälschung der Vereinsgeschichte, wenn der derzeitige Vorstand der ‘Humanistischen Union’ mit den parteigrünen Beiräten Claudia Roth und Renate Künast in einer Pressemitteilung vom 23. August 2004 behauptet, daß die ‘Humanistische Union’ „zu keinem Zeitpunkt den sexuellen Mißbrauch von Kindern verharmlost oder gebilligt“ habe.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 109 Lesermeinungen:
Donnerstag, 25. Mai 2006 19:04
C.Mansfeld: @ EinChrist:
Manchmal fabriziert ein intellektueller Kurzschluss seltsames!
Hey! Das wäre eigentlich mein Text gewesen, wenn ich mir Ihre Postings so anschaue.
Zum Beispiel folgende Stelle:
Wenn der eine Christus Gott und Mensch ist, dann muss man auch zugeben, dass Gott Mernsch, und dass (dieser) Mensch Gott sei.
Was in einer Person vereint ist, muss auch voneinander ausgesagt werden können, wie das Axiom des Aristoteles sagt, und zwar im Hinblick auf den konkreten Träger d.h., nicht abstrakt , andernfalls würde sich ergeben die menschliche Natur sei die gleiche wie die göttliche.

Mit Verlaub: Auf solche Gedanken können doch nur Menschen kommen, die sich fernab der Realitäten und Bedingungen menschlichen Denkens in einem Kloster einschließen und dort untereinander geistige Inzucht betreiben!
Donnerstag, 25. Mai 2006 18:57
Benedikt: @ Mansfeld
Nur ein korrupter Papst, und der erst 1000 Jahre später?

Sie wissen recht gut was gemeint ist. Die Tatsache, dass auf Petrus manch Krimineller folgte ändert einfach gar nicht an der Botschaft. Aber gut abgelenkt
Donnerstag, 25. Mai 2006 17:51
domenicus †: EinChrist
muss mal wieder diffamieren statt zu antworten. Widerlegen Sie doch einfach Mansfeld und gut ist.
Donnerstag, 25. Mai 2006 17:48
EinChrist: @C.Mansfeld:
Noch etwas zum Thema „freier Wille“:
Zuerst gibt der liebe Gott dem Menschen einen freien Willen, will es dann aber doch nicht akzeptieren, wenn der Mensch nicht in der gewünschten Weise davon Gebrauch macht. Ja, er hat ein solches Problem damit, dass er ihm für diesen Fall eine niemals endende, qualvolle Bestrafung androht. Unter solchen Umständen bringt der freie Wille dem Menschen praktisch überhaupt keinen Nutzen, hingegen ein hohes Risiko. Soll er sich dafür etwa auch noch bedanken?


Manchmal fabriziert ein intellektueller Kurzschluss seltsames!

Es grüßt,
EinChrist
Donnerstag, 25. Mai 2006 17:35
C.Mansfeld: @ Sozialkatholisch:
Noch etwas zum Thema „freier Wille“:
Zuerst gibt der liebe Gott dem Menschen einen freien Willen, will es dann aber doch nicht akzeptieren, wenn der Mensch nicht in der gewünschten Weise davon Gebrauch macht. Ja, er hat ein solches Problem damit, dass er ihm für diesen Fall eine niemals endende, qualvolle Bestrafung androht. Unter solchen Umständen bringt der freie Wille dem Menschen praktisch überhaupt keinen Nutzen, hingegen ein hohes Risiko. Soll er sich dafür etwa auch noch bedanken?
Genausogut könnte ein Straßenräuber, der Ihnen eine Knarre unter die Nase gehalten hat, hinterher behaupten, Sie hätten ihm Ihre Brieftasche freiwillig ausgehändigt. Denn die Wahl lag ja bei Ihnen; Sie hätten sich ja auch entscheiden können, sich lieber erschießen zu lassen.
Eine seltsame Auffassung von Freiwilligkeit!
Donnerstag, 25. Mai 2006 15:21
EinChrist: @deusexmachina: Wahrer Gott – wahrer Mensch
ad 1)
Schön, schön, nur wer hat es in die Schrift geschrieben? Gott selbst war es nicht. Wer aber dann?


Woher haben sie dieses wissen, dass Gott es nicht selber war?
Begründung!
Oder sollte man doch in die Geschichte der Israeliten schauen, die, die Gottes-Offenbarungen aufgezeichnet haben.

ad 2)
Das können Sie leicht behaupten, weil Sie keinen Zustand des totalen Glücks kennen.


Teils-teils.

Demgegenüber wird von anderer Seite die Verankerung einer sittlichen guten Grundentscheidung als Selbstverwirklichung der Person in der objektiven Wertwirklichkeit betont.
„Sich vollbringen, sich verwirklichen und glücklich sein – das ist fast dasselbe.

Das „Glück“ besteht im Vollbringen der Freiheit durch die Wahrheit.

ad 3)
Kann es sein, dass Sie sich da in das Unerklärliche flüchten?
Jesus Christus „Wahrer Gott – wahrer Mensch“? Selbstverständlich, nur reichen mir die 1500 Buchstaben oft nicht dieses gewaltige Ereignis zu beleuchten.


Wenn der eine Christus Gott und Mensch ist, dann muss man auch zugeben, dass Gott Mernsch, und dass (dieser) Mensch Gott sei.
Was in einer Person vereint ist, muss auch voneinander ausgesagt werden können, wie das Axiom des Aristoteles sagt, und zwar im Hinblick auf den konkreten Träger d.h., nicht abstrakt , andernfalls würde sich ergeben die menschliche Natur sei die gleiche wie die göttliche.

Es grüßt,
EinChrist
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