Johannes Paul I.
„Er starb eines natürlichen Todes“
Papst Johannes Paul I. soll nicht nur seinen frühen Tod sondern auch seinen Nachfolger vorausgeahnt haben – sagt sein ehemaliger Privatsekretär.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Johannes Paul I. († 1978) habe seinen plötzlichen Tod vorausgesehen und den Erzbischof von Krakau, Karol Kardinal Wojtyla, als möglichen Nachfolger betrachtet.

Das erklärte der frühere Sekretär von Johannes Paul I., Mons. John Magee (69), im Gespräch mit der jüngsten Ausgabe der italienischen Illustrierten ‘Gente’. Mons. Magee ist Bischof der irischen Diözese Cloyne.

Der Diözesanbischof von Cloyne residiert in der südirischen Hafenstadt Cobh. Bischof Magee stieß erst kürzlich wegen dem Totalumbau des Altarraums der neugotischen Kathedrale in Cobh bei den Gläubigen seiner Diözese und darüber hinaus auf heftige Kritik.

Johannes Paul I. starb im September 1978 nur 33 Tage nach seiner Wahl zum Papst.

Der frühere Papst soll laut seinem Sekretär drei Tage nach seiner Wahl gesagt haben: „Ich werde Rom nie verlassen. Ich gehe bald“.

Für Bischof Magee ist klar: „Er sagte seinen Tod voraus.“

Johannes Paul I. habe diese Aussage gemacht,
Papst Johannes Paul I.:
„Weshalb gerade ich, zumal im Konklave wesentlich Fähigere waren, wie der Kardinal, der vor mir saß und den Paul VI. als seinen Nachfolger erwählt hatte?“
als ihm ein Journalist ein Flugticket nach Mexiko als symbolische Einladung zur Tagung des Lateinamerikanischen Bischofsrats zukommen ließ.

Der Papst habe daraufhin gesagt, daß der Flugschein seinem Nachfolger übergeben werden solle, „weil ich schon bald fortgehen werde“.

Bischof Magee zitierte vor ‘Gente’ Johannes Paul I., der sich – angeblich wiederholt – ungläubig über seine Wahl geäußert habe: „Weshalb gerade ich, zumal im Konklave wesentlich Fähigere waren, wie der Kardinal, der vor mir saß und den Paul VI. als seinen Nachfolger erwählt hatte?“

Erst später habe Mons. Magee erfahren, daß es sich bei dem Kardinal, der im Konklave vor Johannes Paul I. saß, um den Erzbischof von Krakau, Karol Kardinal Wojtyla, handelte.

Der frühere päpstliche Privatsekretär dementierte im Interview auch die Gerüchte über einen gewaltsamen Tod von Johannes Paul I.: „Er ist eines natürlichen Todes gestorben. Ich bin dessen gewiß.“

Zudem sei er in seinem Bett und nicht – wie verschiedene Stimmen behaupteten – an seinem Schreibtisch gestorben.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Uwe Schmidt   21:05:53 | Samstag, 6. Mai 2006
Warum nur 33 Tage?
Warum ließ Gott zu, dass ein Papst auf nur 33 Tage gewählt wurde? Sicher ist die 33 eine besondere christliche Zahl, die an die 33 Lebensjahre Jesu erinnert. Aber nur so konnte das sogenannte „3-Päpste-Jahr“ von Garabandal Wirklichkeit werden, als 1978 Paul VI. starb, kurz darauf Johannes Paul I. und dann Wojtyla gewählt wurde. Nach den Erscheinungen von Garabandal beginnt der Anfang vom Ende der Kirche in diesem „3-Päpste-Jahr“.
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#18   Dr. Otterbeck   11:36:35 | Samstag, 6. Mai 2006
Johannes Paul I. und II.
haben gemeinsam, ein sehr kurzes und ein sehr langes Pontifikat, die Namen der Konzilspäpste in Ehren gehalten. Schon das sichert „Papa Luciani“ eine Relevanz für die Kirchengeschichte, wie auch der Verzicht auf die Papstkrönung.
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#17   Sirilo   10:16:50 | Samstag, 6. Mai 2006
Johannes Paul I.
Die Autopsie des Leichnams von Johannes Paul I. unterblieb auf Wunsch seiner Geschwister (nicht der vatikanischen Behörden, die gern eine Autopsie hätten durchführen lassen), die wußten, wie schwer herzkrank der Papst gewesen war. Der Papst hatte noch Tage vor seinem Tod seinem Bruder in einem Telefongespräch von seinen Herzproblemen erzählt. Dies berichtete der Bruder in einem Interview, das ich im Fernsehen sah.
Die Mordspekulationen sind also völlig unfundiert.
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#16   Dr. Otterbeck   08:57:44 | Samstag, 6. Mai 2006
Leo XIV.
Papstgeschichte fasziniert auch Nichtkatholiken. Zumal diese den Papst ablehnen, während sich Katholiken damit begnügen, ihm nicht zu gehorchen.
Mir scheint, dass seit Pius XI. jeder Papst seine Nachfolger hat „kommen sehen“, nicht im Sinne einer definitiven Gewissheit, aber „irgendwie“ doch. Als Pius XII. gewählt wurde, ulkte man: Pius XI. gibt auch vom Himmel aus noch seine Befehle! Das Rätsel um das „Exil“, das Pius XII. seinem Favoriten Montini bereitet hat, ist schwer zu lösen. Vermutlich wollte er Paul VI. unbedingt, wusste aber um die Widerstände. Also war ein Zwischenspiel der Göttlichen Vorsehung erforderlich. Johannes XXIII. wollte Montini jedenfalls und hat quasi sämtliche Kardinalskreationen darauf ausgerichtet, dass „Johann Baptist“ zum Zuge kommt. Vielleicht hat auch das Konzil erzwungen, dass der Beste ran durfte. Paul VI. machte Andeutungen in Richtung Luciani und Wojtyla. Kein Papst kann den Nachfolger designieren. Aber im 20. Jh. lief es seit 1922 (Faulhaber: „Immer deutlicher zeigte der Finger Gottes auf Kardinal Ratti.“)stets auf einen bestimmten zu, auch 1958 war Roncalli der Favorit, nicht Siri. Wer also wird 2021 auf Benedikt folgen? Leo XIV., nicht Marcellus III.
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#15   Rocky   00:22:53 | Samstag, 6. Mai 2006
Offenbarung, die am 6.5.2006 an Katja Berben ergangen ist.
Wer ist Katja Berben???Die Schreiberin? Und war sie beim Mord – oder Nicht-Mord von JPI dabei? Vielleicht auch in einer „Vision“?
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#14   Benedikt   19:50:38 | Freitag, 5. Mai 2006
Selbst wenn…
…ein Gerichtsmediziner dabei gewesen wäre, es wäre keine Verschwörungstheorie, wenn sie nicht auch das irgendwie relativieren könnte. Das ist das Wesen von Verschwörungstheorien.
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#13   ExBochumer †   19:36:01 | Freitag, 5. Mai 2006
Bischof als Todesfeststeller
Ist dieser hochwürdige Bischof Gerichtsmediziner? Hat er die genaue Todesursache des verstorbenen Papstes festgestellt?
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#12   Katja Berben   18:30:49 | Freitag, 5. Mai 2006
@santa rita
Beachten Sie aber auch die Offenbarung, die am 6.5.2006 an Katja Berben ergangen ist. Die heilige Gottesmutter sagt darin:
„Hört, meine frommen Kinder, Ihr Geliebten des Herzens meines Sohnes. Papst Johannes Paul I. starb eines natürlichen Todes. Das wollte ich nur klarstellen. Offenbarung Ende.“
Na, damit wär’s ja dann hinreichend bewiesen.
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#11   Benedikt   16:33:12 | Freitag, 5. Mai 2006
@ santa rita
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber immer, wenn etwas nicht zu beweisen ist tauchen solche Offenbarungen auf. Das beweist rein gar nichts. Wie sieht es denn mit der Anerkennung durch offizielle Stellen aus?
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#10   santa rita   16:27:50 | Freitag, 5. Mai 2006
@ Benedikt
Es gibt noch etwas anderes, das für eine Verschwörung spricht.
In den Offenbarungen Jesu an den italienischen Priester Don Ottavio Michelini finden sich auch Botschaften einer Reihe von Päpsten, darunter auch JP I.
Ich zitiere aus der diesbezüglichen Botschaft vom 02.10.1978:
„Schreibe, Bruder Don Ottavio, ich bin Papst Johannes Paul I. (…) Wenn mein Pontifikat auch kurz, ja sehr kurz war, …, kaum genügend lang, um in mir das Bewusstsein der Finsternis zu erwecken, die die ganze Kirche, von der Spitze bis zur Basis, umhüllt.
Ich kannte die Verschwörungen des Bösen …; seit langem versucht er, sich der Kirche Christi zu bemächtigen; dass aber seine Bosheit und sein brennendes Verlangen so gewaltig geworden sind, das wusste ich wirklich nicht.
…; die an der Spitze der Kirche stehenden Menschen haben zu Jesus und seiner Mutter Nein gesagt und, weil sie Diener Satans sind, sind sie entschlossen, die Kirche, das Geheimnis des Heils und der Barmherzigkeit, in die Hände des Fürsten der Finsternis zu spielen.
Noch einmal hat Satan Gott herausgefordert und eine Verschwörung zustande gebracht, die in ihrer Bosheit, in ihren Listen, Fallen und Erpressungen beispiellos ist; er hat die Kirche ihres rechtmässigen Hirten beraubt, um sie in das sich vergrössernde Chaos zu stürzen.
…, dieses Verbrechen oder, besser, die Kette von Verbrechen, denn es ist das erste einer langen Reihe, bewirkt nichts anderes, als die Zeiten zu beschleunigen;…
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#9   Benedikt   15:26:16 | Freitag, 5. Mai 2006
Johannes Paul I.
Johannes Paul I. starb eines natürlichen Todes. In seiner Familie starben viele Männer in seinem Alter, seine medizinische Beratung war seit seiner Zeit als Bischof von Vittorio Veneto miserabel, sein Gesundheitszustand war auch seit längerer Zeit schwer angeschlagen. Das einzige, was für eine Verschwörung spricht ist sein frühes Hinscheiden nach 33 Jahren Pontifikat. Wäre er 3 Jahre Papst gewesen, hätte kein Mensch was gesagt. Ein schwaches Argument.
Dass Johannes Paul I. Wojtyla als seinen Nachfolger sah ist nichts unbedingt Neues.
Kardinal Siri ist nicht gewählt worden, weil er und Kardinal Benelli sich blockierten, und zwar in beiden Konklaven 1978. Irgendwann hatten die anderen Kardinäle wahrscheinlich keine Lust mehr auf das Theater.
Was Kardinal Siri besser oder schlechter gemacht hat ist pure Spekulation. Eins ist aber sicher: Nur selten entwickelt sich ein Pontifikat so, wie man es vorausgesehen hat.
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#8   ExBochumer †   14:45:19 | Freitag, 5. Mai 2006
Natürlicher Tod
Wer eines natürlichen Todes starb, das entscheidet einzig und allein die Rechtsmedizin.
Ob Papst J.P. I. eines natürlichen Todes starb, das ist bislang nicht bestätigt und wird auch unbestätigt bleiben.
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#7   Katja Berben   14:30:19 | Freitag, 5. Mai 2006
@mahner
Das frage ich mich eigentlich auch – bei 90% der „Artikel“ hier und bei 90% der mitschreibenden Leser. So viel Gehässigkeit und solche Kübel zynischer Verachtung der eigenen Schwestern und Brüder in Christo, wie bei kreuz.net ausgeschüttet wird, fällt nämlich eher in den Bereich der Psychopathologie als in den von Journalismus und Theologie.
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#6   mahner   14:26:55 | Freitag, 5. Mai 2006
@ katja
Ist heute internet Tag – in der geschlossenen Anstalt ?? Oder darf man mit so einem Verfolgungswahn noch frei herumlaufen ???
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#5   Leopold   13:40:19 | Freitag, 5. Mai 2006
ich glaube,
Wojtyla wusste, dass er gewählt wird, siehe Weigel
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#3   Bonaventura   13:12:11 | Freitag, 5. Mai 2006
Kardinal Siri
nach einem Bericht des Deutschen Moraltheologen und Redemptoristenpaters Bernhard Häring war Kardinal Siri nach dem Tod von Johannes Paul I. der Favorit für das Papstamt.
Kardinal Siri äußerte allerdings seine Ansichten bezüglich des II. Vatikanums und der „Kollegialität“ zwischen dem Papst und den Bischöfen.
So soll der Kardinal gesagt haben:
„Wir werden mehr als hundert Jahre brauchen um die Irrtümer des Konzils wieder zu verdrängen“
„Die Kollegialität mit den Bischöfen untergräbt das Fundament auf dem der Stuhl Petri errichtet ist“
„In Sachen der Liturgie müssen wir hinter Pius XII. zurück“
(Mir persönlich durchaus sehr angenehme Aussagen)
Pater Häring sprach darüber mit anderen Priestern die er in Rom kannte und war maßgeblich daran beteiligt das auf einer von den Progressisten veranstalteten Pressekonferenz Stimmung gegen Kardinal Siri gemacht wurde.
Was wäre uns erspart geblieben mit einem solchen Mann als Papst!?
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#2   Leopold   13:02:06 | Freitag, 5. Mai 2006
hä?----
vorausgeahnt? War es nicht so, dass die Mehrzahl Karol Wojtyla wählen wollte? Wo hab ich das gelesen, vielleicht fällt’s mir ein
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#1   Katja Berben   12:12:27 | Freitag, 5. Mai 2006
Echt?
Eine Meldung von kreuz.net ohne Verschwörungstheorie gegen einen Haufen freimaurerischer Modernistenschweine? Überraschend… Ich dachte eigentlich, das II. Vatikanum sei an allem schuld. Aber nun soll es echt ein natürlicher Tod gewesen sein? Wow.
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