Er habe nie versucht, der Petrusbruderschaft die Neue Messe aufzuzwingen, stellte der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ kürzlich klar.
(kreuz.net) Mons. Camille Perl – der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ – dementierte
kürzlich gegenüber ‘kreuz.net’, gesagt zu haben, daß es seine Aufgabe sei, die Priester der Petrusbruderschaft
zur Feier der Neuen Messe zu führen.
Der Kuriensekretär war vom Generaloberen der Piusbruderschaft,
Mons. Bernard Fellay, in einer Predigt am Passionssonntag in Ecône in der Schweiz mit diesen Worten zitiert
worden.
Mons. Perl stammt aus Luxemburg und ist seit der Errichtung von ‘Ecclesia Dei’ im Jahre 1988
als Sekretär dieser Kommission tätig.
Auch die Aussage von Mons. Fellay, daß Mons. Perl erklärt hätte,
die Petrusbruderschaft werde erst dann Früchte bringen, wenn sie die neue Messe annähme, sei nicht richtig.
Der Sachverhalt sei einfach, stellt Mons. Perl fest: „Es gab und gibt keine Absicht, die Petrusbruderschaft
zu zwingen, den neuen Meßritus zu feiern.“
Die Petrusbruderschaft besitze das Privileg, das Meßbuch
von 1962 zu gebrauchen. Sollte aber ein Mitglied gelegentlich nach dem neuen Meßbuch zelebrieren wollen,
so könne ihm das – zum Beispiel von seinem kirchlichen Oberen – nicht verboten werden.
Schließlich
seien die Priester der Petrusbruderschaft – wie alle anderen Priester – Priester des römischen Ritus.
Dennoch könne sie niemand dazu zwingen, die neue Form des römischen Ritus zu zelebrieren. Faktisch
komme es auch kaum vor, daß ein Priester der Petrusbruderschaft im neuen Ritus zelebriere.
„Wenn nun
von der Piusbruderschaft immer wieder behauptet wird, ‘Rom’ wolle der Petrusbruderschaft den neuen Ritus
aufzwingen, den sie nicht wolle, – so ist das einfach nicht wahr“, erklärt Mons. Perl: „Es wird auch
durch oftmalige Wiederholung nicht wahrer.“
„Warum sagt man so etwas? Will man die Petrusbruderschaft
verunglimpfen, sie als unwillkommenen Konkurrenten treffen? Und – wozu immer neue Vorurteile gegen Rom
schüren? Was meint man dabei zu gewinnen?“
Manchen täte eine realistische Beurteilung der wahren Verhältnisse
in der Kirche – der ganzen Weltkirche – gut, meint Mons. Perl abschließend.
Man werde dann bescheidener:
„Vor dem Wirken der Gnade Gottes in den Seelen so vieler Menschen in der großen Weltkirche sollte man
dankbar und demütig sein.“
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51 Lesermeinungen
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Zur liturgischen Frage gehört auch, dass zunächst jeder Priester so zelebriert, wie sein Bischof es
will. Eine einheitliche Liturgie rund um den Globus ist nicht möglich (und war es nie). Aber dass jeder
Zelebrant selbst „Heiliger Vater“ spielt, das ist eine der am meisten ignorierten Ursachen für die Kirchenkrise
in Deutschland. Zwar hat die Liturgiereform eine pastorale Zielsetzung, aber dass die „Pastoral“ NUR NOCH
in der Sonntagsmesse stattfindet, das ist aberwitzig und hat schon die protestantische Frömmigkeit bis
auf winzige Reste zerstört. Das nachzuahmen ist tatsächlich abwegig.
Eigenverantwortung Trotz allem gewachsenen Selbstbewusstsein der Gläubigen ist die Kirche hierarchisch
verfasst. Das heißt: Meine „Aufrufe“ zur Beendigung der liturgischen Missbräuche wären ziemlich fruchtlos.
Und auch ihre Forderung nach „allgemeiner Freigabe“ ist leider nur eine Privatmeinung. Wenn man aber als
Kriterium dessen, was „allgemein“ heißen soll, die freie Wahl des Priesters ansetzt, kommt es zu weiterem
Ungehorsam den Bischöfen gegenüber. (Und zunächst muss es einmal darum gehen, dass jeder Priester so
zelebriert, wie sein Bischof es will.) Stützt man die freie Wahl auf ein durch Laien artikuliertes pastorales
Bedürfnis, dann kann es zu einer vertieften Erneuerung der Liturgie kommen, meint Dr. Otterbeck
@ stat crux Zur Ordnung sollten sie lieber die NOM Vergewaltiger aufrufen! Ich denke uns Gläubigen ist
mehr Eigenverantwortung gegeben worden. Ich fordere die Freigabe der Alten Messe, gleichberechtigt neben
den NOM. Alles andere ist unehrlich. Übrigens bin ich kein Feind des NOM
Ruf zur Ordnung Im Verhältnis zum Novus Ordo ist die „Alte Messe“ nunmal eine antiquierte Fassung. Das
„Heruntermachen“ hat der Kirche viel geschadet. Aber den Bedürfnissen nach Andacht, Einkehr und lateinischer
Sprache könnte mit einer Zelebration der geltenden Liturgie auch erreicht werden. Nach meiner unmaßgeblichen
Vorstellung sollte eine Zelebration der Alten Messe immer dort vom Ortsbischof gestattet werden, wo ein
Trägerverein diözesanen Rechts (von Laien verantwortet) das beantragt. Dann also: Anspruch statt Repression.
Tatsächlich sollten Gemeinschaften von Gläubigen mit ihren Wünschen betr. Ritus und Zelebration mehr
Gehör finden. Die bisherige Diskussion geht aber immer von der „Spitze“ aus. Da die Feinde des NOM behaupten,
die Spitze der Kirche befinde sich im Irrtum, musste die „Spitze“ 1970 ff. äußert repressiv vorgehen.
Die legitimen Interessen der Beter wurden dabei sehr brutal übergangen, weil auch die Liturgiereformer
administrativ noch „vorkonziliar“ dachten. Die Alte Messe gewinnt ihren Platz also aufgrund des „konzilaren“
Gedankens einer legitimen liturgischen Vielfalt in der Einheit (vgl. Credo Paul VI. vom 30.06.1968). Die
Piusbrüder wollen hingegen einen mythisch-spirituellen Rahmen für ihre Weltanschauung, zwar anti-freimaurerisch,
aber ebenso naturalistisch-hermetisch konzipiert. Sie behaupten nur, das sei die Kirche aller Zeiten.
In der historischen Wirklichkeit gab es eine hermetische Kirche nie.
@ stat crux Warum wird denn dann die alte Messe nicht freigegeben? Dann kann man die Gläubigen doch getrost
mit den Füßen abstimmen lassen. Ich weiß von einem jungen Priester der die Alte Messe zelebrieren wollte,
es ihm vom Bischof aber verweigert wurde. Ist vielleicht Angst dabei das der NOM nach Freigabe der Alten
Messe zweitklassig wird? Ich finde das heruntermachen der Alten Messe und dabei deren Zelebration zu verhindern
als unehrlich.
Nachtrag für Bonjour: 99,98 % der Katholiken halten den Traditionalismus nur für „abgedreht“. Und das
ist sozusagen der unfehlbare Glaubenssinn der Massen. Die krasse, oft auch psychisch angeschlagene Minderheit
aber, darf man die außer Acht lassen? Sie argumentieren zwar nur mit einem weinzigen Bruchteil der kath.
Tradition (Missale von 1570, Syllabus von 1864, Enzyklika „Pascendi“ und Instruktion „Lamentabili“ von
1907), dennoch ist daraus eine geschlossene Weltanscvhauung herleitbar gewesen, auf die die von dort so
gen. „Konzilskirche“ nicht eingestellt war. Es hat sich als das größte Problem für den Gehorsamanspruch
der „Hirtenamtes“ erwiesen, einem Teil der Herde die FORTSCHRITTE zu vermitteln, welche die Lehre der
Kirche unternommen hat. (Tippfehler bitte ich mir nicht übelzunehmen.) Dr. Otterbeck
Zahlen zählen nicht allein, Bonjour. Der neue Konflikt, der das 21. Jh. prägen könnte, ist der Gegensatz
von mythisch-individueller Religiosität (mit einer Bandbreite vom Satanismus über Esoterik bis hin zu
biblischen Kreationisten) und einem vernunftorientierten Katholizismus bzw. Ökumenismus. Lefebvre et
al. bieten hier einen mit dem „System“ kompatiblen, mythischen Kathholizismus an, der aus der gesellschaftlichen
Verantwortung aussteigt. Sozusagen: „katholische“ Religion ohne christliches Menschenbild. Aber Sie haben
insoweit Recht: Zu viel Eifer schadet nur. Vielleicht hat der eine oder andere zwar Nutzen daraus gezogen,
aber der Aufwand lohnt sich kaum, hier gegenzusteuern. Ca. 0,02 % der Kaztholiken sind für die „Alte
Messe“ ansprechbar, aber höchstens 0,005 % knien sich in das integralistische Sektierertum so sehr hinein,
dass es Züge eines destruktiven Kultes annimmt. Wenn aber die Akzeptanz widervernünftiger Religiosität
gesamtgesellschaftlich ansteigt, steigt u.U. auch hier doie Nachfrage. Das wäre eine brisante Entwicklung,
auf die zu optimistische „Theologen“ nicht vorbereitet wären.
0,005 % na also, wieso ereifern Sie sich denn dieses Häufchens wegen so sehr, Dr. Otterbeck, dass Sie
in schier jeder Ihrer Wortmeldung irgendeinen Bezug zu dieser Gruppe herstellen? Fast möchte man meinen,
Sie sind sich Ihrer Sache doch nicht so sicher, oder aber haben Sie derart traumatische Erfahrungen mit
jenen Leuten gemacht?
Die Pius Leute, wie Sie sagen, haben m.E. einen „Glaubensfall“ sui generis vollzogen, der in Vorkonzilszeiten
unausdenkbar war. Auf dem Höhepunkt der nachkonziliaren Frustration, zugleich Tiefpunkt der pp. Autorität,
gelang etwas, was weder 2 Jahre zuvor noch 2 Jahre danach „durchgezogen“ worden wäre: Nämlich sich konträr
zu Rom verhalten unter Behauptung des Gegenteils. Der Irrtum ist nur scheinbar in der Sphäre der Politik
angesiedelt, denn die politische Interpretation des „Christ-Roi“ (ihm wird damit das GEISTLICHE Regime
abgesprochen) offenbart ein Defizit an Verständnis für das Wirken des Hl. Geistes in der Kirche. (Deshalb
all die politischen Deutungen der „fehlgeschlagenen“ Konklave 1958-1963-1978-2005; wobei sogar die Freimaurerei
„politisch“ gedeutet wird, was sie verniedlicht.) Wir können täglich Gott danken, dass nur ca. 0,005 %
der Katholiken diesen Weg eingeschlagen haben. Die z.Zt. unfruchtbarste Kirchenspaltung aller Jahrhunderte,
aber die totalitäre Versuchung ist noch nicht überwunden.
Nur gemeinsam sind wir stark Diese ganze Streiterei von Leuten die wirklich versuchen Christus auf dem
katholischen Weg nachzufolgen tut weh. Heißt es nicht man soll alles wachsen lassen bis zur Ernte, damit
nicht auch gutes zertrampelt wird? Die Pius Leute versuchen den kath. Glauben hochzuhalten und begeben
sich dabei leider zu sehr in die Isolation. Die V2 Katholiken gehen meiner Ansicht zu unkritisch mit dem
V2 um. Das unser Papst Benedikt 16 die Ursachen nur in der falschen Verwirklichung des V2 sucht verstehe
ich nicht so richtig, wahrscheinlich ist er als Konzilstheologe doch zu stark mit dem Konzil verwurzelt
um einen gesunden Abstand zum V2 hinzubekommen. Als Papst werden seine Verlautbarungen bei mir persönlich
aber immer einen hohen Stellenwert haben. Aber dennoch hoffe ich das die Kirche irgendwann etwas selbstkritischer
mit dem V2 umgeht.
@stat crux: Druiden? Dennoch sollte man sehen, dass mehr als 99,8 % aller Katholiken keine doktrinären
Schwierigkeiten mit der neuen Messordnung haben. Abgesehen von der Prozentzahl, die aus dem hohlen Bauch
stammt – die wenigsten Katholiken haben heute dank Ökumenismus mit überhaupt etwas noch doktrinäre
Schwierigkeiten. Ungehorsam vieler der rd. 450.000 Priester ist ein Problem, Ein größeres dürften die
Bischöfe sein („Das Problem der Kirche ist das Problem der Bischöfe“). aber das Problem der 450 „antinomischen“
Druiden ist, … Die Priester von Pius X. „Druiden“? Ich muß doch sehr bitten, Dr. Otterbeck. MfG Christoph
Heger
Tat und Wahrheit Losgelöst von Rom einen ahistorischen Integralismus zu vertreten, lb. Dr. Heger, ist
ein Problem, das sich nicht an Zahlen festmachen lässt. Dennoch sollte man sehen, dass mehr als 99,8 %
aller Katholiken keine doktrinären Schwierigkeiten mit der neuen Messordnung haben. Ungehorsam vieler
der rd. 450.000 Priester ist ein Problen, aber das Problem der 450 „antinomischen“ Druiden ist, dass man
–- unter Behauptung des Gegenteils –- eben als Gläubiger nicht sicher sein kan, was die da feiern. Es
sieht traditionell katholisch aus. Aber was ist drin in dem Paket?? Da liegt doch der Konflikt.
@Dr. Otterbeck: Zahlenvergleiche? antinomischen Priester stehen m.E. nicht gegen 100.000 sondern gegen
450.000; ihre 300.000 Gläubigen gegen 1,1 Mrd. Sowohl die Entwicklung des sonntäglichen Meßbesuchs
als auch die des Priesternachwuchses scheint mir ein deutlich anderes Bild zu zeichnen, als diese wenig
aussagefähigen Zahlen. Im übrigen erlaube ich mir die skeptische Frage, wieviele der 450.000 hier „antinomischen“
Priestern gegenübergestellten Priester in Tat und Wahrheit sich einen Dreck um das kirchliche Recht scheren.
MfG Christoph Heger MfG Christoph Heger
#38 28.IX-28.X 10:55:35 | Donnerstag, 11. Mai 2006
ewiges Rom; Möchte die „romtreuen“, die immer auf den „Piussektierern“ herrumtrampeln mal fragen: Das
„ewige“ Rom-, beinhaltet es auch einen Kard. Kasper mit seinem „Jesus der Christus“?
Die 450 antinomischen Priester stehen m.E. nicht gegen 100.000 sondern gegen 450.000; ihre 300.000 Gläubigen
gegen 1,1 Mrd. Das Neue Rom ist das alte, semper idem. Anderes kann gar nicht gedacht werden, es sei denn
man denkt alle Begriffe des Katholizismus „um“. Die sehr ernste Gefahr für die wahre Religion ist nicht
ein nostalgischer Traditionalismus, sondern ein, den Inbegriff des Glaubens umdeutender Integralismus.
Dieser ist heute keine legitime Strömung innerhalb des kath. Spektrums, sondern liefert den Feinden der
Kirche eine (zum verwechseln ähnliche) „ungefährliche“ Variante des Katholizismus. „Zeichen des Widerspruchs“
sind Fellay et al. nicht im Interesse Christi, sondern im Interesse der aggressiven Moderne, die dieses
„Feindbild“ von Katholizismus nötig hat, um ein christlich-demokratisches Europa (nicht partei-eng gemeint)
zu vereiteln. Niemand hat den Nachläufern des Modernismus so gute Argumente geliefert wieder antimoderne
Fanatismus, der nicht das Konzil ablehnt, sondern mit ihm die Wirklichkeit Gottes in der Zeit. Es sind
nicht zweierlei Riten, es sind zweierlei Gottesbegriffe.
das neue Rom Toby schrieb: „Die Gemeinschaft mit dem Bischof hängt doch nicht von einer freiwilligen
oder aufgezwungenen Konzelebration im Novus Ordo am Gründonnerstag ab. Nicht einmal die Liturgiekonstitution
des Zweiten Vatikanischen Konzils wünscht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen
(vgl. SC 37). Und die Dominikaner mussten früher auch nicht am Gründonnerstag im römischen Ritus zelebrieren,
um ihre Verbundenheit mit den Bischöfen zum Ausdruck zu bringen, nicht einmal dann, wenn sie in einer
Pfarrei aushalfen.“ Ich denke, ein solches Vorgehen wie die Erzwingung der Zelebration des NOM hat seinen
Grund auch nicht im geschriebenen Recht oder durch das Vat. II verabschiedeten Beschlüssen. M. E. ist
dies ein Aspekt der in Rom z.Z. herrschenden Ordnung – oder besser: Unordnung – die auch zweifelhafte
Texte des Vat. II so hoch bewertet, als ständen sie über der gesamten, vorangeganenen Tradition. Der
NOM gehört zur Konzilskirche wie die Vat. II – Theologie. Diese sollen unbedingt maßgeblich sein und
werden darum nötigenfalls erzwungen, auch ohne rechtliche Basis
@Gotthard 450 Priester können gegen 100.000 Priester nicht DIE WAHRHEIT gepachtet haben. Seit wann hängt
die Wahrheit von der Menge ab? Dann wäre Jesus mit seinen Jüngern, die nicht viel mehr waren, im Irrtum
gewesen???
Die Gemeinschaft mit dem Bischof hängt doch nicht von einer freiwilligen oder aufgezwungenen Konzelebration
im Novus Ordo am Gründonnerstag ab. Nicht einmal die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils
wünscht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen (vgl. SC 37). Und die Dominikaner
mussten früher auch nicht am Gründonnerstag im römischen Ritus zelebrieren, um ihre Verbundenheit mit
den Bischöfen zum Ausdruck zu bringen, nicht einmal dann, wenn sie in einer Pfarrei aushalfen.
@ Gotthard Meinen sie jeder ihrer 100000 Priester führt die Menschen zu Gott? Alle 450 Priester führen
die Menschheit in das Verderben? War es nicht Papst JP2 der sagte man sollte nicht das Trennende suchen
sondern das Verbindende
Wahrheit Es bleibt, daß er den NOM gutheißt und sagt, daß jeder, der diesen grundsätzlich ablehnt
(„to refuse continually and explicitly to participate“) schismatisch sei. Es ist doch klar: wer den aktuellen
Messritus „inhaltlich“ ablehnt, d.h. theologisch als falsch erachtet, im Schisma lebt. 450 Priester können
gegen 100.000 Priester nicht DIE WAHRHEIT gepachtet haben.
@Petrus Radii Am Ende war es nur die infamen „16“ und ihr Kreis, die solchen Dienst verrichteten. Diesen
Ausdruck – „infame 16“ – meine ich, schon einmal gehört zu haben, als mir mein Beichtvater einige Dinge
erzählt hatte, die ich aber mittlerweile leider wieder vergessen habe, da ich zu dem Zeitpunkt auch nicht
wissen konnte, wie wichtig diese ganzen Informationen mal in Diskussionsforen werden könnten… Sagen
Sie, sind das nicht auch DIE 16, die später darauf drangen, dass sie unbedingt die Chrisammesse konzelebrieren
wollen?! Weswegen es dann zu der Äußerung Roms kam, dass es der Obere nicht verbieten dürfe?! Wissen
Sie zufällig, ob es stimmt, dass doch heute wohl keiner dieser 16 mehr in der FSSP Mitglied ist?
@Theorie und Praxis Ja die Petrusbruderschaft hat mit vielem zu kämpfen und Kreuze zu tragen in der Kirche.
Tja man kann es wirklich zu mehr Artikeln bringen, wenn man nicht denn reibungs- und kampffreien Weg außerhalb
der Kirche geht.
Theorie und Praxis Mimi: eine nette These von Ihnen, aber wir werden die Wahrheit wohl nicht herausfinden,
oder?! Wir haben die Wahrheit im Fall P. Bisig doch vorgeführt bekommen. Bischof Stimpfle trat mit den
Worten an ihn heran: „Sie werden in einem Zustand des Schismas sein, bis Sie sich einverstanden erklären,
mit mir zu konzelebrieren!“ (Wie gesagt: die FSSP ist nicht dem Ortsbischof unterstellt, muß jedoch „auf
die Gemeinschaft mit dem Bischof und dem Diözesanpresbyterium bedacht sein“.) Was P. Bisig als Oberen
„passierte“, kann jedem FSSP-Priester noch leichter widerfahren. Es hat Vetter Taferl im Kreuzforum ausgeführt,
was ein „dankendes Ablehnen“ in der Praxis bedeutet. Ich habe das Interview mit Bischof Rifan gerade nochmal
überflogen… soweit ich das gelesen habe, ist lediglich von „participate“ die Rede…?! Für den Bischof
ist das „active participating“ am NOM im Bischofsgewand keine „Konzelebration“, sondern nur „participating“.
So spielte er den NOM-Spektakel mit ihm in St. Maria 2004 herunter, das in Augenzeugenwort und Video www.sspx.org/…n_concelebration.htm
dokumentiert ist. Es bleibt, daß er den NOM gutheißt und sagt, daß jeder, der diesen grundsätzlich
ablehnt („to refuse continually and explicitly to participate“ www.angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=6656)
schismatisch sei. Ecclesia Dei muß den NOM anerkennen und daran „aktiv teilnehmen“, wenn verlangt.
@ Ottaviani + Mimi Zur Aufklärung der Sache des NO-Priesters in Wigratzbad: ich erinnere mich ganz genau
an den Fall und ähnliche Ereignisse, da ich 1989 bis 1994 Seminarist und Mitglied der FSSP war. Ottaviani
hat im allgemeinen Recht, irrt sich aber in Details. Denn die größte Mehrheit der damaligen Seminaristen
wehrten sich gegen den Anspruch des Regens, daß sie einem NO-Professor die hl. Messe ministrieren mögen.
Am Ende war es nur die infamen „16“ und ihr Kreis, die solchen Dienst verrichteten. Was HHBischof Fellay
betrifft, habe ich nichts unsachliches in seiner Ansprache gelesen. Ich würde eher sagen, wie im vorigen
Beitrag, daß sich Msgr. Perl unredlich hält. Ich kenne ihn persönlich, wie auch Msgr. Caulkins, wie
auch seine Aussagen an Freunde und ehemalige Mitbrüder. Wahr ist, daß seit der Inthronisation des Herrn
Papstes Benedikts glorianter regnante Msgr. Perl ein klein bißchen freundlicher geworden ist. Seine persönliche
Ansichten sind aber längst allen kristallklar. Er will, wie auch Msgr. Caulkins, alle Traditionalisten
eines Tages in den Novus Ordo eingliedern, und die überlieferte römische Liturgie auflösen. Zum Glück
stehen ihm der jetzige Papst und Kardinal Castrillon im Weg. Man soll möglichst schnell die beiden Ehrenprälaten
der Kommission „Ecclesia Dei“ von ihren Ämtern entbinden.
@PS: Marcel In diesem Interview erklärt er ganz offen, daß jeder Priester, der sich der Konzelebration
im NOM aus grundsätzlichen Gründen widersetzt, ein Schismatiker sei. Ich habe das Interview mit Bischof
Rifan gerade nochmal überflogen… soweit ich das gelesen habe, ist lediglich von „participate“ die Rede…?!
Oder wo genau steht das, as Sie gesagt haben?! Wie ich unlängst schon mal meinte, müssen wir vielleicht
differenzieren zwischen „konzelebrieren“ und einfachem „teilnehmen“ am NOM.
Nova de Tarantula Marcel sei für seine freundlichen, durch Chesterton abgerundeten Ausführungen gedankt.
Es gibt also noch echte Gentlemen. Was mir allerdings weitaus bedeutender zu sein scheint als die Frage,
wer da was einmal wo gesagt hat, ist die Frage: Cui bono? Also: Wem ist damit gedient, daß ein Bischof
und Generaloberer in Predigten einem römischen Monsignore etwas in den Mund legt, was zweifelhaft oder
gar unwahr ist? Entspricht es einer christlich-priesterlich-bischöflichen Haltung, a) die Predigt für
solche Angriffe zu benutzen und b) dabei Dinge zu behaupten, deren Wahrheitsgehalt man augenscheinlich
nicht nachgeprüft hat? Wie genau nimmt man es bei seiner Kritik an den römischen Autoritäten (und wäre
es auch nur ein „ewiger Sekretär“) mit der Wahrheit? Ist einem vielleicht sogar – wenn schon nicht jedes,
so doch zumindest – manches fragwürdige Mittel recht? Nein, nach den Interviews der Patres Pfluger („Rettungsboot“)
und Lang („Johannes Pauls II. modernistische Seele“) sowie des Bischofs Tissier de Mallerais („Benedikt
XVI. als Häretiker / Nein! Nein! Niemals!“) nicht gerade ein Ruhmesblatt. P.S. Nicht jede überlegte
Formulierung muß nicht sogleich Ironie und nicht jede Ironie muß unbedingt boshaft sein, sonst dürfte
man Chesterton ohnehin nicht lesen. Bitte stets auf die feinen Nuancen achten, sofern das möglich ist.
Und die Unterstellungen gehen weiter… seufz… Die Praxis zählt: Träte morgen Mgr. Perl an den Pater
Harry Zimmer (FSSP) heran, mit der nachdrücklichen „Bitte“, ihm per NOM-Konzelebration zu „assistieren“,
sähen Sie genau, was von der These zu halten ist: „Niemand kann micht zwingen, den NOM (mit-) zu feiern.“
Lieber Marcel, eine nette These von Ihnen, aber wir werden die Wahrheit wohl nicht herausfinden, oder?!
Falls ich die Zeit finde, werde ich diese These Pater Zimmer aber mal unterbreiten, vielleicht antwortet
er mir ja sogar. schon ende der 80er jahre war ich in wigratzbad… Schon Ende der 80er Jahre… also
bitte… die Petrusbruderschaft wurde 1988 erst gegründet, und so eine Neugründung und Positionierung
eines Priesterseminares braucht sicherlich ihre Zeit… Dozenten müssen gesucht und gefunden werden…
erst im Jahr 2000 haben sie ja überhaupt ihre eigenen Räumlichkeiten in Wigratzbad beziehen können,
meines Wissens waren sie vorher noch nebenan in der Gebetsstätte beherbergt. Heute jedenfalls gibt es
sicherlich nur noch gute Dozenten dort… mein Beichtvater, Pater Rodrigo, Dr. Stöhr, Dr. Hoeres…
@wigratzbader eindrücke Tja wieder solche „Eindrücke“. Soll ich daraus Schlußfolgern und sagen, es
gibt auch einen Philosopieprofessor Hores(Laie), der Eng mit FPPSX befreundet, aber nach 1988 trotzdem
nach Wigratzbad ging und bei Reisen denn konservativen NOM besucht und die hl. Kommunion da empfängt…
bestimmt von Pell dort eingeschleußt…
wigratzbader eindrücke schon ende der 80er jahre war ich in wigratzbad da gab es einen diözesanpriester
der im seminar Biebelwissenschaft dozierte der Priester wollte oder konnte nicht im tridentinischen Ritus
zelebrieren er zelebrierte im NOM natürlich ministrierten seminaristen das zeigt viel vom geist der von
der perle von rom gefördert wird
Sein und Schein Matti schrieb: Catharinas Aussage finde ich nicht von solch großer Ironie Ihnen entgeht
sie eben. Die Ironie. Nicht mein Bier. Einigen anderen entgeht sie auch. Vielleicht sollten Sie einen
einen Biene-Maja-Thekla-Freundeskreis bilden. Der lustigste unter den „Entgehern“ war immer noch jener
wenig Taditionelle, der sie kürzlich angriff, weil er ihr Wort für bare Münze nahm. Eher eine sehr
gute Feststellung: Fellay-in Predigt-unwahre Aussage Pell-in einem Gespräch-seine damalige Meinung. Bischof
Fellay hat durchaus recht. Msgr. Perl ist sicherlich nicht zu trauen – wie so vielen Prälaten im Vatikan
–, wie unzählige Ergeinisse zeigen, zuletzt der Fall Campos. Just durch Campos bekommen Sie einen Zeitraffer
vorgeführt, was Ecclesia Dei tatsächlich ist. Ich für meinen Part habe das kürzliche Interview des
wendigen Bischof Rifan sehr genau gelesen – wie seht es mit Ihrem Part? In diesem Interview erklärt er
ganz offen, daß jeder Priester, der sich der Konzelebration im NOM aus grundsätzlichen Gründen widersetzt,
ein Schismatiker sei. Exactement auf diese Weise wurde P. Bisig, FSSP, abgeschossen. Ich habe den damaligen
Fall genau verfolgt – also machen Sie mir keine P für ein X vor. Die Praxis zählt: Träte morgen Mgr.
Perl an den Pater Harry Zimmer (FSSP) heran, mit der nachdrücklichen „Bitte“, ihm per NOM-Konzelebration
zu „assistieren“, sähen Sie genau, was von der These zu halten ist: „Niemand kann micht zwingen, den
NOM (mit-) zu feiern.“
Liebe catharina was ich damit sagen wollte der mann hat sehr oft bewiesen er ist kein freund der tradition
solange solche menschen mit der causa in rom betraut sind siollte man sich fernhalten das die Petrusbruderschaft
massiv unter druck gesetzt wurde bei ihrem letzten generalkapitewl ist bekannt daher kann es für die
FSSPX. heißen solang „die Perle von Rom“ in der Komission amtiert äusserste vorsicht den Kardinäle
kommen und gehn sekretäre bleiben
@Marcel Lieber Marcel, ihr Statement klingt etwas primitiv hilflos. Catharinas Aussage finde ich nicht
von solch großer Ironie, das Sie so erhitzt und beleidigent reagieren mußen. Eher eine sehr gute Feststellung:
Fellay-in Predigt-unwahre Aussage Pell-in einem Gespräch-seine damalige Meinung
Tarantula Catharina meinte (nicht): nun sind wir ja einen bedeutenden Schritt weiter: Der Monsignore (der
„ewige Sekretär“, wie Sie sich scherzhaft auszudrücken pflegen) hat sich damals negativ über besagte
Veranstaltung geäußert, das sogar vor Bischof Krenn und Prälat Hesse. Und Sie waren dabei, können
es persönlich bezeugen, sind also ein wichtiger Zeitzeuge in dieser Angelegeheit! So verbissen Ironie
zu spucken gelingt den Herren der Schöpfung selten. Die Evastochter macht das zwar so noch etwas plump –
wie sie auch mal die Piusbruderschaft für die Petrusbruderschaft hält und umgekehrt: auf ein paar X
kommt es nicht drauf an –, so daß man es durchaus merken kann, aber leider nicht alle, weil letztere
ihren ansonst süßen Worten Glauben schenken. Cherchez la Femme, höre ich unseren Otterbeck bald wieder
rufen, obwohl er Schillers Spruch über 1789 doch am besten kennen sollte: … da wurden Weiber zu Hyänen.
„I would give a woman not more rights, but more privileges. Instead of sending her to seek such freedom
as notoriously prevails in banks and factories, I would design specially a house in which she can be free.“
(Chesterton)
Lieber Ottaviani, nun sind wir ja einen bedeutenden Schritt weiter: Der Monsignore (der „ewige Sekretär“,
wie Sie sich scherzhaft auszudrücken pflegen) hat sich damals negativ über besagte Veranstaltung geäußert,
das sogar vor Bischof Krenn und Prälat Hesse. Und Sie waren dabei, können es persönlich bezeugen, sind
also ein wichtiger Zeitzeuge in dieser Angelegeheit! Wie dem auch sei, jedenfalls ging es in obigem Artikel
m.W. um eine Aussage des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., die dieser für so wichtig
hielt, daß sie an die Stelle der Verkündigung des Wortes Gottes in der Predigt trat – eine Aussage,
die sich dann aber als unrichtig herausstellte. Was Mons. Perl wann und wo wem einmal persönlich gesagt
hat, mag ja für manche Kreise höchst interessant sein und bei einem geselligen Beisammensein einen gewissen
Unterhaltungswert haben. Daß diesem „ewigen Sekretär“ aber von einem Bischof innerhalb einer Predigt
etwas in den Mund gelegt wird, was er nicht gesagt hat, dürfte dann doch von noch höherer Bedeutung
sein. Ich zweifle keinen Moment daran, daß Sie, werter Ottaviani, mir darin zustimmen. Es geht uns ja
schließlich um die Wahrheit, nicht wahr?
ich war bei der sache unmittelbar zu gegen da sowohl prälat hesse und ich sehr gebrechlich waren hatten
wir ein taxi genommen um von der kirche zum palais zu gelangen dort angekommen begrüßte zunächs ex.
krenn den Prälaten dan überfiel der gute perl den alten herrn mit vorwürfen der prälat wies den monsignore
scharf zurecht daß die Una Voce ein selbstständiger verein ist und nicht der komission untersteht im
überigen liege die schriftliche Erlaubnis von kardinal groer für die Messe vor
Petrus und Pius? Pius ist Petrus, wie Petrus Pius ist! Stus. Pius divina gratia PP. X. in sede apostolica
Sti. Petri PP I. Da gibt es gar keine Unterschiede.
Dás ist ein interessanter Fakt Ottaviani. Also Exz. Kurt Krenn, und der Freund der Tradition Hw. Erwin
Hesse, waren Zeugen dieser ziemlich feindlichen Äusserung Mgr. Perls zu einem öffentlich bekannt gemachten
Hochamt im überlieferten römischen Ritus? Das widerspricht was Mgr Perl jetzt sagt. Bestätigt mindestens,
dass er absolut kein Freund der Traditionellen Hl. Messe war…oder ist. Aber unter Benedikt XVI. erwartet
er vielleicht eine andere Richtung und hat deswegen die Einstellung geändert? Das ist der Vatikan und
seine Bürokratie manchmal wirklich: wohin der Wind weht, wehe ich mit.
Liebe catharina Ich habe unmittelbar nach dem ich die lesermeinng hier geschrieben habe die kreuznet redaktion
informiert um welxchen priester es sich handelt und angeregt mit ihm ein nterview in der frage zu machen
aber nun eine belegte geschichte um den ewigen sekretär da von mir selbst erlebt Im Juni 1991 feierte
die UNA VOCE hier ihr 25 jähriges bestehen mit einem großen hochamt orchester ect de kardinal von wien
gab gerne die erlaubniss und der rektor der schönen barockkirche st. peter war erfreut es war die erste
großbekanntgemachte messe im alten ritus hier seit dem konzil nach der messe war msgr perl. entrüsdtet
und erklärte soetwas dürfe nie mehr geschehen das sei zuviel propaganda die alte messe dürfe nur für
streng begrenste kreise gefeiert werden von mir selbst gehört im palais paalfy im juni 1991 in anwesenheit
von Ex. Dr. Krenn und dem verstorbenen Prälat Dr, Erwin Hesse der ewige sekretär ist kein freund der
tradition
Petrus oder Pius? Ich kann als Petrus-Kenner nur sagen, dass der Pater von Augsburg (auf dem Foto des
Artikels bei der Zelebration zu sehen) NOCH NIE eine Messe im NOM gelesen hat und dies auch NICHT beabsichtigt
zu tun! Allgemein gefällt es mir bei Petrus besser als bei Pius, denn hier ist es insgesamt stimmiger.
Außerdem muss man nicht die Hälfte der Zeit und Energie stolz darauf verwenden, sich zu rechtfertigen,
kirchenpolitisch zu agieren, zu polemisieren, sich stur zu stellen, usw. und kann sich demütig mehr um
katholische Inhalte (Seelsorge, Apostolat, u.a.) kümmern.
@ Mimi Dennoch tun die Monsignori der Kommission „Ecclesia Dei“ doch versuchen, die neue Liturgie der
Petrusbruderschaft aufzuzwingen, wenn auch nicht in exklusiver Weise. Es ist eine Frage des Blickpunkts.
Vonseiten des Rechts kann niemand einem FSSP Priester die neue Liturgie aufzwingen. Aber vonseiten der
Macht versuchen die Liberalen und Neo-konservativen genau das zu tun, nicht nur durch moralischen Druck,
sondern auch, wie z.B. in Deutschland, durch die Entsagung einer Auszahlung an die Petrusbruderschaft
von Kirchensteuergeldern.
DANKE, DANKE, DANKE… … für diesen Artikel!!! Ich hab’s ja immer gesagt, und ich bin es auch langsam
echt leid, die unwahren Behauptungen die FSSP betreffend immer wieder zurückzuweisen. Dennoch könne
sie niemand dazu zwingen, die neue Form des römischen Ritus zu zelebrieren. Dies mal bitte allen, die
ständig die FSSP schlechtreden, hinter die Ohren geschrieben…
Kein gutes Gedächtnis hat Msgr. Perl! Nun gibt es verschiedene Arten des Zwangs. Msgr. Perl hat recht,
wenn er meint, keine körperliche Folter benutzt zu haben. Aber, wenn Hw. Perl meint, nie Druck ausgeübt
zu haben, scheint er mir unaufrichtig zu reden. Er und Msgr. Caulkins sind zwei Haupthindernisse zu einer
größeren Verbreitung der überlieferten römischen Liturgie. Hw. Perl hat öfters seit 1988 der Petrusbruderschaft
vieles aufgezwungen (allerdings im Namen der Kommission), das dem Geist, der Mission, und den Konstitutionen
der Petrusbruderschaft entgegenstehen, und die sie Richtung Novi Ordinis treiben wollen: -Weglassung der
ursprünglichen, konstitutionellen „unverbrückige Treue“ gegenüber der alten Liturgie. -Unterminierung
der Integrität der acht Brevierstunden durch Gutheißung des Auslassens von Prim und zwei von drei kleinen
Horen. -Inständige Empfehlung der Konzelebration im NO mit dem Ortsbischof zu Gründonnerstag, und zwar
mit der Drohung, daß die Verweigerung derer eine schismatische Haltung verberge. -Absichtige legislative
und politische Beförderungen der falschen Ansichten und ketzerhaften Ekklesiologie einer kleiner Minderheit
der Petrusbruderschaft, die schwerwiegende Kompromisse mit dem theologisch mangelhaften NO durchpeitschen
wollten, bzw. wollen. Usw. (Könnte noch viel weiteres erzählen.) All das will schrittweise der Petrusbruderschaft
den NO aufzwingen. Dank sei Gott, daß die meisten Mitglieder tapfer dagegen stehen! Leider halte ich
Hw. Perl für unredlich in seinen Aussagen.
Lieber Ottaviani, für Ihren geistreichen Beitrag sei Ihnen herzlich gedankt. Doch entstand bei mir der
Eindruck, daß Sie sich vielleicht getäuscht haben und ihn eigentlich beim „Tradi-Tratsch“ abliefern
wollten; denn das literarische Genus ist doch eindeutig „Tratsch“. Aber macht doch nichts! Kann ja jedem
passieren! Außerdem ist es zuweilen ganz gut, wenn auch die Leser hier einen Eindruck davon erhalten,
auf welchem Niveau in den Tradi-Insiderkreisen der Informationsaustausch stattfindet. Dann versteht man
Bischof Fellay und seine Mitbrüder besser, wird also gegenüber Entgleisungen wie derjenigen, die der
obige Artikel zurechtrückt, verständnisvoller.
der ewige sekretär perl Nun als vor einige jahren Em. Hoyos in Sancta Maria Magiore ein froßes pontifikalamt
zellebriert ein österreichischer Prister war eingeladen den Erzdiakon zu machen an der kirchentür wurde
er von mons. perl abgefangen und es wurde ihm vom sekretär gesagt der kardinal wünsche es nicht daß
er mitwirke jedoch der priester lies sich nicht beirrebn und er wurde em herzlich empfangen soviel zur
tätigkeit des ewigen sekretär
Warum? warum beschäftigen sich hier andauernd Menschen mit ihrer Homophobie und der Verteidigung von
abtrünningen Sektierern? Hat die Kirche keine anderen Probleme?