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Samstag, 6. Mai 2006 08:36
kreuzmeldungen
Benedikt XVI. empfing EU-Chef + Wieder ein Homo-Bischof? + Älteste gebärende Frau Großbritanniens + Interreligiöser Fußball + Zwei Weisheiten
Benedikt XVI. empfing EU-Chef

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Freitag den portugiesischen EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso in Audienz. Thema der 20minütigen privaten Unterredung – ohne Dolmetscher und Anwesenheit anderer Mitglieder der sechsköpfigen Delegation – waren die Herausforderungen sowie die Zukunftsaussichten des Integrations- und Konsolidierungsprozesses der europäischen Institutionen. Barroso schenkte Benedikt XVI. eine 30 Zentimeter große Keramikstatue der Muttergottes von Fatima. Der Papst überreichte dem EU-Kommissionschef eine Medaille seines Pontifikats.

Wieder ein Homo-Bischof?

USA. Die US-Anglikaner werden am heutigen Samstag einen neuen Bischof für die Region San Francisco wählen. Nach einem Bericht der Washington-Times haben sich sieben Kandidaten für die Stelle beworben. Drei von ihnen bezeichnen sich als homosexuell. Kritiker warnen davor, daß die Wahl eines zweiten Homo-Bischofs in der anglikanischen Weltgemeinschaft eine „nicht kalkulierbare Reaktion“ hervorrufen könnte.

Älteste gebärende Frau Großbritanniens

Großbritannien. Eine britische Kinder- und Jugendpsychiaterin (63) erwartet im Juli ihr drittes Kind. Die Frau besitzt bereits zwei erwachsene Kinder aus einer früheren Ehe. Nun hat sie sich – um noch einmal schwanger werden zu können – bei dem umstrittenen italienischen Frauenarzt Severino Antinori (60) einer rund 75.000 Euro teuren Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen. Die dabei verwendeten Eizellen sollen nach Angaben des ‘Britischen Rundfunkes’ von einer Osteuropäerin stammen.

Interreligiöser Fußball

Deutschland. Acht protestantische Pastoren werden heute vormittag in Berlin gegen acht muslimische Imame Fußball spielen. Dies berichtete die linksliberale deutsche ‘Tageszeitung’. Als Schiedsrichter werden drei Mitglieder der jüdischen Gemeinde fungieren. Die Idee stammt aus Großbritannien, wo im Januar ein vergleichbares Match ausgetragen wurde.

Zwei Weisheiten

„Wer sich als Skeptiker fühlt, soll doch ehrlicherweise damit beginnen, an seiner eigenen Skepsis zu zweifeln.“

„Der Verlust der Scham ist das erste Anzeichen von Schwachsinn.“

Von Sigmund Freud (*6. Mai 1856 , † 1939)
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 22 Lesermeinungen:
Samstag, 13. Mai 2006 07:09
Dr. Otterbeck: „In den Staub mit allen Feinden
Brandenburgis.“ Manchmal führt die Darstellungsform in diesem Forum zu verkürzten, missverständlichen, korrekturbedürftigen Äußerungen. Aber wir machen ja hier kein Staatsexamen in Integralismus. Oder?
Donnerstag, 11. Mai 2006 18:49
Brandenburgis: @Otterbeck
Otterbeck, bei Ihnen hat man immer das Gefühl, daß Sie gar nicht wissen, wovon Sie reden. Kommt das vielleicht aher, daß Sie tatsächlich nicht wissen wovon Sie reden?
Donnerstag, 11. Mai 2006 09:57
Dr. Otterbeck: Paul VI
hat 1967 Fatima besucht. „Athanasius“ leugnet, dass Fatima sich auf den 13. Mai 1981 bezieht. „Athanasius“ und seine Freunde halten Paul VI. für einen Frevler. Was also spricht dagegen, dass Fatima den Glaubensabfall der Traditionalisten meinte? Nur sie stellen sich, in der Kirche einzigartig, im Namen der Tradition gegen Papst und Konzil! Da dem Papst im Hl. Petrus besonderer Beistand verheißen ist, kann Fatima keinen „häretischen Papst“ meinen. Mallerais schweigt dazu beflissen. Diese Leute stiften Ärger, ohne dass sie ihr „Ziel“ (Katholische Herrschaft im Katholischen Staat) je erreichen könnten.
Was also treibt sie? Glaube? Hoffnung? Liebe?
Dienstag, 9. Mai 2006 16:03
Brandenburgis: @Otterbeck
Nun ja, häretisch wohl nicht (ich würde sonst nicht wöchentlich teilnehmen) aber eben mangelhaft, defekt. Und durchaus verfehlt, wenn man unterstellt, daß er eine Reform darstellen sollte (so das Konzil).
Dienstag, 9. Mai 2006 12:46
Dr. Otterbeck: Non praevalebunt
Irrtum „an der Spitze der Kirche“ könnte auch bedeuten, dass es zu einem Glaubensabfall kommt, der sich im Namen des rechten Glaubens gegen Papst und Konzil stellt. Manche Kommentatoren fassten das Wort des Papstes von 1972 („der Rauch Satans“) als im Blick auf Lefebvre gesprochen auf. Tatsächlich stellt es eine akrobatische „Spitzenleistung“ dar, den NOM für härtetisch zu erklären. Das ist ein Stück aus dem Tollhaus, nicht die Liturgiereform.
Dienstag, 9. Mai 2006 11:47
Brandenburgis: Weihe an das Herz Mariens
Das wäre dann durchaus wohlgetan!
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