Das Bistum Fulda hat nach heftigem öffentlichen Druck erklärt, daß die Kooperation mit einem berüchtigten Abtreibungsunternehmen ein „eklatanter Fehler“ war. Erleichterung in der katholischen Welt.
Montag, 8. Mai 2006 21:58
Toby: @thaumaturgos
Was ist das denn für eine Meinung? Die Abtreibungsmentalität ist also eine Folge des mangelnden Glaubens,
da kann man halt nix machen!?
Abgesehen von der Frage, was das eigentlich mit dem Thema zu tun hat, frage ich mich, ob Bischöfe und Priester wirklich nichts gegen den mangelnden Glauben unternehmen können? Ich dachte immer, dass sei deren Aufgabe.
Und plötzlich sind es die bösen Konservativen, die das Amt des Bischofs beschädigen. Es ist also wieder einmal der Überbringer der schlechten Nachricht, der für deren Inhalt bestraft wird. Bravo! Keine Rede davon, dass das Amt des Bischofs in Wirklichkeit von ganz anderer Seite beschädigt wird, vielleicht sogar von Leuten, die scheinbar hinter den Bischöfen stehen.
Abgesehen von der Frage, was das eigentlich mit dem Thema zu tun hat, frage ich mich, ob Bischöfe und Priester wirklich nichts gegen den mangelnden Glauben unternehmen können? Ich dachte immer, dass sei deren Aufgabe.
Und plötzlich sind es die bösen Konservativen, die das Amt des Bischofs beschädigen. Es ist also wieder einmal der Überbringer der schlechten Nachricht, der für deren Inhalt bestraft wird. Bravo! Keine Rede davon, dass das Amt des Bischofs in Wirklichkeit von ganz anderer Seite beschädigt wird, vielleicht sogar von Leuten, die scheinbar hinter den Bischöfen stehen.
Montag, 8. Mai 2006 19:49
thaumaturgos: auch wenn abtreibung eindeutig mord ist
mit solchen artikeln und postigs wird nix bessser … beratung ist vielleicht eine möglichkeit, einzelne
zu retten. es stimmt. werdende mütter und väter lassen abtreiben: aber, doch wohl weil der glaube gering
und alles nicht so schlimm zu sein scheint.
da können auch bischöfe und priester kaum was ausrichten … im übrigen: gemau die kreuznettler, die den „heiligen geist mit samt den federn gefressen haben“ beschädigen ja die würde und damit das amt des bischofs, weil sie glauben, die reine lehre allein zu kennen!
denkt mal nach, ob vor 50 jahren jemand so über einen bischof oder kardinakl geredet hätte wie hier auf diesen seiten. und, bischöfe, die nicht vie taugten gab es immer, BESONDERS ZWISCHEN DEM TRIDENTINUM UND DEM 1. VATIKANUM (unmgeweiht, im konkubinat, geistlicher versorgungsadel …)
da können auch bischöfe und priester kaum was ausrichten … im übrigen: gemau die kreuznettler, die den „heiligen geist mit samt den federn gefressen haben“ beschädigen ja die würde und damit das amt des bischofs, weil sie glauben, die reine lehre allein zu kennen!
denkt mal nach, ob vor 50 jahren jemand so über einen bischof oder kardinakl geredet hätte wie hier auf diesen seiten. und, bischöfe, die nicht vie taugten gab es immer, BESONDERS ZWISCHEN DEM TRIDENTINUM UND DEM 1. VATIKANUM (unmgeweiht, im konkubinat, geistlicher versorgungsadel …)
Sonntag, 7. Mai 2006 08:45
Rituale Romanum: @Schüttel: Gotthard macht denselben Fehler wie jahrelang
Selbst nach dem Eintreffen der Prophezeiungen von La Salette und Fatima wird Gotthard noch nichts kapiert haben.
Sonntag, 7. Mai 2006 08:44
Toby: Gotthard
hat einfach die katholische Morallehre über die Verwerflichkeit in sich schlechter Handlungen noch nicht
verstanden. Leider sieht es so aus, dass sie auch von einem Großteil des deutschsprachigen Episkopats
noch nicht verstanden wird, hat man sich nur widerwillig aus dem fatalen Beratungssystem zurückgezogen,
ohne inneres Einsehen, wie die stillschweigende Duldung von „Donum vitae“ zeigt.
Ich bin mal gespannt, wie es im nächsten Jahr mit der „Woche für das Leben“ weitergehen wird. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder lenkt die Evangelische Kirche ein (wenn schon nicht aus Einsicht, so doch aus Rücksicht auf uns Katholiken) und kündigt ebenfalls die Einbindung von „Pro Familia“ auf, oder die Initiative wird nicht mehr ökumenisch durchzuführen sein.
Ich bin mal gespannt, wie es im nächsten Jahr mit der „Woche für das Leben“ weitergehen wird. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder lenkt die Evangelische Kirche ein (wenn schon nicht aus Einsicht, so doch aus Rücksicht auf uns Katholiken) und kündigt ebenfalls die Einbindung von „Pro Familia“ auf, oder die Initiative wird nicht mehr ökumenisch durchzuführen sein.
Sonntag, 7. Mai 2006 07:04
Schüttel: Gotthard macht denselben Fehler wie jahrelang
die deutschen Bischöfe unter der Anführerschaft Lehmanns: Abtreibung wird individualisiert auf die einzelne Frau und ihren „Schwangerschaftskonflikt“, die objektive Norm wird durch die Ausstellung von die Ermordung des Kindes ermöglichenden Scheinen außer Kraft gesetzt. Dann wird nur die „arme Frau“ gesehen, mit der man reden muss, die man von ihrer Tötungshandlung (die ein kassierender „Arzt“ vollzieht) abbringen will durch „ergebnisoffene Beratung“ (wozu?). Das Ergebnis haben wir: Abtreibung wird nicht mehr als Unrecht angesehen, auch die Kirche ist ja nicht mehr so „streng“ und „versteht“ die Frauen. Verständnis und Barmherzigkeit darf aber nie einem Mord vorausgehen! Mit diesem „Verdienst“ werden Lehmann und Kollgen in der Ewigkeit einmal vor den Richter treten. Mag sein, dass Dyba dann helfen wird: sie wollten nicht wissen, was sie tun. Die Glocken waren jedenfalls ein klares Zeichen der Missbilligung einer „Kultur des Todes“.
Sonntag, 7. Mai 2006 02:36
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard: zur Abtreibung bereite Frauen und Männer
gibt es nicht, weil zur Abtreibung eine vorherige Mutter- und Vatgerschaft gehört! Richtig muß daher von zur Abtreibung bereiten Müttern und Vätern geprochen werden. Das Dienstmädchengeschwätz von atreibenden Frauen, ist irreführend, verharmlosend und sachlich falsch!
Samstag, 6. Mai 2006 23:15
Gotthard: gute Gesellschaft
Ich hoffe doch, dass ich mit unseren Bischöfen in guter Gesellschaft bin.
Eine zur Abtreibung bereite Frau (+Mann + Familie) wird nicht durch „starke Worte“ davon abgehalten und auch nicht durch Glockenläuten…
Es gibt allerdings eine Chance, so klein sie vielleicht auch sein mag, sie durch Gespräch davon abzubringen.
Daher ist mir ein Gespräch (=Beratung) bei einer katholischen Einrichtung viel viel lieber, als bei einer anderen Stelle …
Dieses Gesprächsangebot hindert doch nicht, parallel eine heftige Anti-Abtreibungs-Politik zu betreiben (allerdings nicht mit dem kreuz.net-Antiabtreibungs-Kotz-chargon)
Eine zur Abtreibung bereite Frau (+Mann + Familie) wird nicht durch „starke Worte“ davon abgehalten und auch nicht durch Glockenläuten…
Es gibt allerdings eine Chance, so klein sie vielleicht auch sein mag, sie durch Gespräch davon abzubringen.
Daher ist mir ein Gespräch (=Beratung) bei einer katholischen Einrichtung viel viel lieber, als bei einer anderen Stelle …
Dieses Gesprächsangebot hindert doch nicht, parallel eine heftige Anti-Abtreibungs-Politik zu betreiben (allerdings nicht mit dem kreuz.net-Antiabtreibungs-Kotz-chargon)
Samstag, 6. Mai 2006 21:01
bonifatius: @Gotthard: Mit den Bischöfen in guter Gesellschaft
Werter Gotthart, sie kapieren immer noch nicht, daß es nicht um „Erbsenzählen“ geht, sondern um das
Bewußtsein in der Bevölkerung, daß Abtreibung „Tötung“ des Menschen im Mutterleib, also Mord ist.
Und dieser muß geächtet und nicht verharmlost werden. Leider hatten das so viele Bischöfe in D auch
nicht kapieren wollen, als der Papst auf diesen Sachverhalt hinwies.
Das Glockenläuten war deshalb ein verzweifelter Aufschrei, der die Menschen mahnen sollte.
Das Glockenläuten war deshalb ein verzweifelter Aufschrei, der die Menschen mahnen sollte.
Samstag, 6. Mai 2006 17:26
Gotthard: es schüttelt mich
Jedenfalls wird Lehmann ansonsten in die Geschichte eingehen als der Mitverursacher der demographischen
Katastrophe – sowohl beim ungeborenen Leben, als auch bei der Verhütung
Leider gibt es immer noch Leute, die die Geschichte der „Zwangsberatung“ nicht kennen… hat Glockenläuten je ein Menschenleben vor der Abtreibung retten können?
Haben je starke Worte, wie sie hier immer wieder fallen, je eine Abtreibung verhindern können?
Leider gibt es immer noch Leute, die die Geschichte der „Zwangsberatung“ nicht kennen… hat Glockenläuten je ein Menschenleben vor der Abtreibung retten können?
Haben je starke Worte, wie sie hier immer wieder fallen, je eine Abtreibung verhindern können?
Samstag, 6. Mai 2006 16:53
Schüttel: Eine Anti-Dyba Einrichtung des Lehmann-Apparates
ist die ökumenische „Woche für das Leben“, die in Fulda mit ihrer Heuchelei soeben aufgeflogen ist, auch wenn es wirkliche eine „Panne“ war. Erzbischof Dyba liess noch Glocken leuten, dann kam die „Woche für das Leben“ als Ersatz und schließlich hat man sich von der katholischen Morallehre verabschiedet und mit der Ausgabe von Beratungsscheinen, die eine Abtreibung rechtlich ermöglichen, sich in das Tötungssystem einbinden lassen. Ob der „GröVoZ“ (Größte Vors. aller Zeiten) das vor seinem 70. noch in Ordnung bringt? Ein Schuldbekenntnis ist lange überfällig nach dem widerwilligen Ausstieg und der stillschweigenden Duldung von „Donum vitae“. Jedenfalls wird Lehmann ansonsten in die Geschichte eingehen als der Mitverursacher der demographischen Katastrophe – sowohl beim ungeborenen Leben, als auch bei der Verhütung (als Bewahrer der „Königsteiner Erklärung“).
Samstag, 6. Mai 2006 14:29
jolie: meint: man sollte die woche für das leben
nicht ökumenisch durchführen. das ist doch eine farce.
einen schönen sonntag wünscht
euer jolie.
und der h.h. bischof wusste natürlich von nichts. klar doch.
einen schönen sonntag wünscht
euer jolie.
und der h.h. bischof wusste natürlich von nichts. klar doch.
Samstag, 6. Mai 2006 13:11
wolfgang e.: Lieber Rocky
Auch wenn die ganze Angelegenheit für das Bistum ziemlich peinlich ist und eine riesengroße Sauerei
darstellt, ist eine Exkommunikation hier dennoch nicht umbedingt anzunehmen.
Der CIC bezieht sich auf eine direkte Mitwirkung an einer Abtreibung (was bei Arzt oder Geldgeber ja der Fall ist), und nicht auf eine indirekte über mehrere Ecken, wie in diesem Fall.
Der CIC bezieht sich auf eine direkte Mitwirkung an einer Abtreibung (was bei Arzt oder Geldgeber ja der Fall ist), und nicht auf eine indirekte über mehrere Ecken, wie in diesem Fall.
Samstag, 6. Mai 2006 12:13
Dr. Otterbeck: Geistliche Fürstentümer
Solange der Kurs weiterhin „stimmt“, also Diözesen in Deutschland sich tendenziell als Personal- und Sachverbände sui generis verstehen, für die der Bischof zuerst und vor allem Brötchengeber ist (und dessen „Weltanschauung“ zu teilen widerwillig als Nebenpflicht des Arbeitsvertrages aufgefasst wird), werden solche Pannen immer wieder vorkommen.
Samstag, 6. Mai 2006 12:05
Rocky: Ist das glaubhaft?
Das Bistum übt auch Selbstkritik: „Unsere Schuld daran ist ersichtlich. Wir tragen Mitverantwortung.
Schließlich haben wir das Programmheft mit unterschrieben.“
Lieber Herr Bischof! Wenn ein „Otto-Normalverbraucher“ sich eine solche Mitverantwortung zuzieht, zieht er sich automatisch die Exkommunikation mit dazu!!! Mit der Unterschrift unter ein „Programmheft“ (Was für ein Programm?… Tötung im Mutterleib? Kann das „Programm“ eines römisch-katholischen Bistums sein?) haben Sie inzwischen vielfältiger Abtreibung zugestimmt! Und der CIC bleiobt CIC … – natürlich nicht so bei eine „Mitverantwortung“ eines Arztes, geldgebers etc. einer Abtreibung! Werden hier den Katholiken „Lasten aufgelegt, die man selbst nicht tragen will“? Es ist an der Zeit, diese unselige Ökumene-Kuschelei mit „Kirchen“ zu beenden, die beim menshlichen Leben „diferenzierter“ als die Kath. Kirche denkt!!!
Lieber Herr Bischof! Wenn ein „Otto-Normalverbraucher“ sich eine solche Mitverantwortung zuzieht, zieht er sich automatisch die Exkommunikation mit dazu!!! Mit der Unterschrift unter ein „Programmheft“ (Was für ein Programm?… Tötung im Mutterleib? Kann das „Programm“ eines römisch-katholischen Bistums sein?) haben Sie inzwischen vielfältiger Abtreibung zugestimmt! Und der CIC bleiobt CIC … – natürlich nicht so bei eine „Mitverantwortung“ eines Arztes, geldgebers etc. einer Abtreibung! Werden hier den Katholiken „Lasten aufgelegt, die man selbst nicht tragen will“? Es ist an der Zeit, diese unselige Ökumene-Kuschelei mit „Kirchen“ zu beenden, die beim menshlichen Leben „diferenzierter“ als die Kath. Kirche denkt!!!
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