Ökumene
Ein alt-katholischer Bischof spricht Prior Roger Schütz heilig
In Taizé wurde verbal immer unterschieden, ob ein evangelischer oder katholischer Bruder der Eucharistiefeier vorstand. Im liturgischen Ablauf und in der Gewandung gab es jedoch keine Unterschiede.
(kreuz.net) Der gewaltsame Tod des 90jährigen Priors von Taizé habe auch bei den Alt-Katholiken große Bestürzung hervorgerufen, erklärte Joachim Vobbe (59) bereits im August des vergangenen Jahres in einem Nachruf auf Bruder Roger Schütz.

Der verheiratete Vobbe wurde im Jahr 1994 von der alt-katholischen Bistumssynode zum Bischof der Alt-Katholiken in Deutschland gewählt. Er ist in Bonn tätig.

Die geistliche Kraft, die überzeugend gelebte Armut und die ökumenische Weite von Bruder Roger hätten ihm schon zu Lebzeiten den Ruf eines Heiligen verliehen, so der alt-katholische Bischof.

Für die Gemeinschaft der Altkatholiken habe Schütz darüber hinaus in mancher Beziehung eine besondere Bedeutung gehabt.

Er sei nämlich in jungen Jahren von der Idee – des jansenistischen Zisterzienserinnenklosters – von Port Royal angesteckt gewesen:

„Die Art und Weise, wie sich das geistlich erneuerte Zisterzienserinnenkloster Port-Royal-des-Champs im 17. Jahrhundert zu einem spirituellen Zentrum entwickelte, habe auch den jungen reformierten Pfarrer Roger Schütz während und nach seinem Studium beeinflußt.

Die Idee, eine zölibatär und arm lebende geistliche Gemeinschaft als Zentrum einer Bewegung zu verstehen, die zusammen mit Laien durch Gebet, Feier der Sakramente und Bibellesung zur Kraftquelle für die Kirche werde, habe sich immer mehr verwirklicht.

Die Brüderkommunität sei anfänglich wegen ihrer ökumenischen Einstellung beargwöhnt und nur einem kleinen Kreis von Menschen bekannt gewesen. Ab den 70er Jahren sei die Gemeinschaft durch internationale Jugendtreffen zu einem „geistlichen Brennpunkt“ geworden.

Alt-Katholische Jugendgruppen seien erstmalig 1978 nach Taizé gefahren. In vielen Gemeinden des alt-katholischen Bistums gebe es seit Jahrzehnten regelmäßige »Taizé-Gebete«.

Die einfache, klar strukturierte Art, in der die Brüder von Taizé ihre Liturgie feierten, habe auch die liturgischen Reformen bei den Alt-Katholiken beeinflußt, weil man darin „den Geist der alten Kirche“ wiedererkannt habe.

Viele der inzwischen sehr populären Taizé-Gesänge hätten schon 1985 Eingang in das alt-katholische Gebetbuch gefunden:

„Manche Alt-Katholiken staunten damals nicht schlecht, als in unseren Kirchen wieder Latein (»Laudate omnes gentes«!) zu hören war“, so der Bischof.

Damit sei auch liturgisch an die Universalität der Kirche rückerinnert worden. Später habe auch ein Eucharistiegebet aus Taizé Eingang in das alt-katholische Eucharistiebuch gefunden.

Beeindruckt sei auch die Begegnung mit Roger Schütz gewesen. Mit einem ungewöhnlichen Charisma habe er die Botschaft der Einfachheit gelebt und Zuwendung und Frömmigkeit mit wenigen Worten und Gesten auszudrücken vermocht.

Der Geist der „Gratuité“ – der umsonst gelebten Liebe – habe sein Werk bis in die Feier der Eucharistie hinein beherrscht:

„Dort wurde zwar verbal immer unterschieden, ob ein evangelischer oder katholischer Bruder aus der Mönchsgemeinschaft der Feier vorstand, im liturgischen Ablauf und in der Gewandung gab es jedoch keine Unterschiede.“

Niemand habe sich „wirklich ausgeladen oder ausgegrenzt“ gefühlt:

„So wurde nicht nur Ökumene im theologischen Sinne betrieben; es zeigte stets auch im sakramentalen Bereich ein Abbild der absichtslosen Liebe Christi, die ohne Unterschied allen Menschen offen steht.“

„Ich bin sicher, daß bei den nächsten Gelegenheiten, wo bei uns die Allerheiligenlitanei gesungen wird, auch der Name von Roger Schutz mit erklingt“, beschließt der alt-katholische Bischof seine Gedanken.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Jörg Guttenberger, Köln   23:26:44 | Montag, 22. Mai 2006
„Affinität zum Katholizismus“
Roger Schutz hatte sicher keineAffinität zum Katholzismus, denn der Katholizismus ist und bleibt nun einmal die vorkonziliare und daher vom Konzil überwundene ideologische Ausgabe der Katholizität! So ist die römisch-katholische Kirche zumindest seit dem Konzil keine Vertreterin des Katholizismus, sondern der Katholizität! Die ideologische Enge eines Katholizismus war Schutz in seiner geistigen Weite, soweit in der Öffentlichkeit bekannt, sicher genauso wesensfremd, wie die des Protestantismus.
„Wo Christus ist, ist die kathlische Kirche“, so sagt der Apostelschüler Ignatius von Antiochien.
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#20   Luther   21:18:53 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@r.ruhrgebietler:
Sagen Sie mal! Meinen Sie das Ernst? Haben Sie darüner nachgedacht, welch einen Quatsch sie erzählen?!?!
Zuersteinmal: Ich kenne Frère Alois (den neuen Prior in Taizé) persönlich gut und er sagte mir auf die Frage, ob Frère Roger konvertiert sei, dies nicht der Fall war.
Er ist evangelisch geblieben!
Aber, in Wirklichkeit geht es nicht darum! Er hat, so weiß man, den katholischen Eucharistieglauben mehr als geteilt, er hatte engen Kontakt zur katholischen Kirche und musste deshalb trotzdem nicht konvertieren.
Was glauben Sie eigentlich, wie JESUS seine Gnade verteilt? Nach Taufbescheinigung? Wissen Sie eigentlich, dass 80 % der Katholiken nicht wissen, dass sie den Leib CHRISTI aufnehmen?!
Wenn JESUS wirklich danach urteilt, wird er mit Sicherheit, und das wissen wir aus seinem Evangelium, am wenigsten Frère Roger verurteilen, denn „Wer nicht gegen uns, der ist für uns“!!!
Also, lieber mal überlegen und „logisch“-christlich abwägen. Vielleicht mag die katholische Kirche die Heilswahrheit verkündigen. Gut so! Aber dies bedeutet lange noch nicht, dass eine formale Mitgliedschaft auf dem Taufschein ausreicht.
Und im übrigen: die kath. Kirche lehrt das nicht!
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#19   Benedikt   13:06:59 | Montag, 8. Mai 2006
Frere Roger
P. Josephine Augustine Di Noia, der Untersekretär der Glaubenskongregation, verweist in dem Schreiben auch darauf, dass man, um „Umklarheiten zu vermeiden“, bei der Feier des Amtsantritts von Papst Benedikt XVI. vor der Kommunionausteilung verkündet habe, dass nur katholische Christen, die in rechter Weise disponiert sind, den Leib des Herrn empfangen können
…und wer weiß schon, ob das bei Schütz nicht der Fall war. Er hatte enge Kontakte zum Vatikan, seine Affinität zum Katholizismus war bekannt. Vielleicht wissen die Verantwortlichen dort etwas, was sie der Öffentlichkeit nicht offenbaren dürfen.
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#18   EinChrist   08:33:54 | Montag, 8. Mai 2006
Die G-Kongregation schrieb:
Wörtlich heißt es in dem Schreiben vom 22. September 2005 zu dem Vorfall:
„Frére Roger hatte eine Karte erhalten, mit der er einen besonderen Platz im Sektor „San Paolo“ einnehmen konnte. Die Persönlichkeiten mit einer solchen Karte befanden sich unmittelbar hinter jenen katholischen Gläubigen, die ausgewählt waren, um die heilige Kommunion aus der Hand der Hauptzelebranten zu empfangen. Aufgrund seiner gesundheitlichen Begrenzungen wurde Frére Roger auf einem Rollstuhl erst knapp vor Messbeginn auf den Petersplatz gebracht, als alle Plätze im Sektor „San Paolo“ bereits besetzt waren. Um ihm einen angemessenen Platz zu geben, brachte man ihn deshalb in die Nähe des Sektors „Kommunion“. Dort blieb er während der ganzen Feier. Als der Augenblick der Kommunion nahte, meinte ein für den Ablauf der Feier zuständiger Mitarbeiter versehentlich, dass auch Frére Roger zur Gruppe derer gehörte, die man für den Kommunionempfang ausgewählt hatte, und brachte ihn auf seinem Rollstuhl zum Hauptzelebranten.“
P. Josephine Augustine Di Noia, der Untersekretär der Glaubenskongregation, verweist in dem Schreiben auch darauf, dass man, um „Umklarheiten zu vermeiden“, bei der Feier des Amtsantritts von Papst Benedikt XVI. vor der Kommunionausteilung verkündet habe, dass nur katholische Christen, die in rechter Weise disponiert sind, den Leib des Herrn empfangen können.
Es grüßt,
EinChrist
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#17   r.ruhrgebietler   07:19:54 | Montag, 8. Mai 2006
was für ein Sakrileg!
@Bernhardin & verirrte Schafe – welch ungehöres Sakrileg den Leib des Herrn Jesus Christus unwürdig zu empfangen – gar als Interkommunion!
Wie muß es Jesus Christus bei solchen Vorfällen ekeln!!
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#16   Bernardin †   23:13:18 | Sonntag, 7. Mai 2006
DANKE GOTTHARD!!!
Der Empfang der eucharistischen Gabe war für Fr. Roger schlicht und einfach VIATICUM! Ich danke Fr. Roger und seinen Brüdern für das grossartige christliche Zeugnis! Wenn es doch bloss unter KREUZ.NET auch solche Zeugen des Glaubens, der Hoffnung unf Liebe geben würde! Die EWIGGESTRIGEN und die ALLESWISSER und ALLESBESSERWISSER von KREUZ.NET sind als sogenannte Christen mehr als aus-ladend!!!
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#15   Ansgar   21:45:12 | Sonntag, 7. Mai 2006
@ Gotthard
Naja, man kann nicht ohne weiteres einerseits die Kommuniongemeinschaft mit den Protestanten – wie ich finde, berechtigt – ablehnen, und andererseits vor einem Milliardenpublikum einem weltbekannten Protestanten den Leib Chrtisti reichen. Oder man muß es erklären, warum. Die Version, daß ein Helfer Frere Roger einfach nach vorne geschoben habe und der Zelebrant ihn nicht erkannte, halte ich für zweifelhaft.
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#14   Gotthard   21:31:01 | Sonntag, 7. Mai 2006
ergreifend
Was bringen denn diese elenden Spekulationen um Frere Roger?
Sein Kommunionempfang in Rom war ergreifend … mehr interessiert mich nicht.
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#13   monti   21:23:33 | Sonntag, 7. Mai 2006
VirOblationis
Mach Sie sich keine Sorgen, Monti! Mit einer solchen Haltung werden Sie ohnehin nicht in den Himmel eingehen.
Wenn es einen gibt, bin ich mir sehr sicher, dass ich dort hinein komme. außer wie gesagt, Gott richtet so, wie Sie und die treuen Katholiken es sich vorstellen. Aber dann: siehe unten
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#12   Ansgar   17:02:48 | Sonntag, 7. Mai 2006
@ Mimi, Dr. Otterbek
Es ist keineswegs so unwahrscheinlich, daß Frere Roger heimlich zum Katholizismus konvertierte. Und Kard. Ratzinger eingeweiht war. Ich erinnere an den Schriftsteller Ernst Jünger, auf dessen Beisetzung ich damals war. Viele wunderten sich, daß es eine katholische Messe für den verstorbenen Protestanten gab – bis einige Wochen später herauskam, daß Jünger mit über 100 Jahren konvertiert war – was die wenigsten wußten. Ähnlich könnte es bei Schütz gewesen sein, der mit Rücksicht auf seine protestantischen Anhänger seine Konversion verschwieg, aber doch öffentlich an der Eucharistie teilnehmen wollte.
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#11   virOblationis   14:01:28 | Sonntag, 7. Mai 2006
Erlösung
Monti schrieb:
„WENN Gott … mein Heil und das Heil meiner Mitmenschen wirklich von der Kirchenzugehörigkeit abhängig machen sollte, verzichte ich lieber, denn dann weiss ich nicht, ob ich mit manchen ach so kirchentreuen Katholiken mein Zeit im Jenseits verbringen möchte.“
Mach Sie sich keine Sorgen, Monti! Mit einer solchen Haltung werden Sie ohnehin nicht in den Himmel eingehen.
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#10   Dr. Otterbeck   09:58:15 | Sonntag, 7. Mai 2006
Allerheiligenlitanei
Lieber Bernardin,
in diesem Artikel waren Hohn und Spott auf einen fast unterschwelligen Mindestwert abgesenkt; aber seien Sie sicher: Die „Redaktion“ bricht in brüllend hämisches Höllengelächter aus, wenn ein Altkatholik eine faktische Kanonisation vornimmt. Denn für diese Leute ist die Tatsache, dass Kard. Ratzinger an Roger Schutz das Altarssakrament ausspendete, so etwas wie der „Beweis“ für eine Sedisvakanz seit 19.4.2005. Das Seelenheil des Papstes ist in ernster Gefahr, wie Mallerais ja bereits (nicht) begründete; und Fr. Roger „aß“ sich das „Gericht“. So meinen die das.
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#9   monti   09:54:41 | Sonntag, 7. Mai 2006
Oh Mimi,
hätt ich Deinen naiven Glauben, ich würd’ mich glücklich schätzen.
Andererseits, WENN Gott (so es ihn denn gibt) mein Heil und das Heil meiner Mitmenschen wirklich von der Kirchenzugehörigkeit abhängig machen sollte, verzichte ich lieber, denn dann weiss ich nicht, ob ich mit manchen ach so kirchentreuen Katholiken mein Zeit im Jenseits verbringen möchte.
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#8   Bernardin †   21:44:13 | Samstag, 6. Mai 2006
Zeichen der Hoffnung?
So reisserisch und irreführend der Artikel auch ist – ich wundere mich! Es wird im Artikel nicht erwähnt, dass Bischof Vobbe ein katholischer Priester ist! Was hat das zu bedeuten? Gunz ungewohnte Töne hier…
Eigentlich auch interessant, dass man Frere Roger, dem man nichts vorwerfen kann, nicht doch noch einiges nachwirft!
Da kommt doch bestimmt noch etwas nach…Primitivität und Dummheit lassen nicht lange auf sich warten! Warten sie schon in den Startlöchern…?
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#7   Sozialkatholisch   21:23:08 | Samstag, 6. Mai 2006
Heilsgewissheit
Die katholische Heilsgewissheit ist in erster Linie die Hoffnung, das man seine Ewigkeit bei Gott verbringen darf. Der Katholik weiß das er sich voll und ganz in Gottes Händen befindet und das wenn ihn Gott fallen lässt er wirklich tief fallen kann.
Die protestantische Heilsgewissheit kommt mir manchmal so vor, als wenn man Gott sein Heil aufzwingen will. Obwohl ich auch demütige Protestanten kennen lernen durfte bleib ich doch lieber Katholisch.
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#6   Mimi   21:07:52 | Samstag, 6. Mai 2006
@Katja Berben
So wie Sie das meinen – von wegen Taufschein –, hab ich das natürlich nicht gemeint.
Was ich meinte, ist ja auch klar mit meinem Zitat des Katechismus… und Frère Roger dürfte eigentlich genau unter dieses Zitat fallen.
Es ist die katholische Kirche, die – wenn auch heute nicht mehr so ganz – die Wahrheit verkündet… und in der das Bußsakrament gespendet wird, das uns nach einer Todsünde (welche in die Hölle führt) wieder in den Stand der heiligmachenden Gnade versetzt.
Wenn man – wie Frère Roger – so tut, als seien die Religionen doch alle gleichwertig, dann ist das das Gegenteil von Nächstenliebe, denn man macht sich daran mitschuldig, dass seine Mitmenschen nicht zur Wahrheit gelangen können. Und die Wahrheit bleibt, dass nur in der katholischen Kirche das Heil ist. Denn die katholische Kirche ist die einzige wahre von Christus auf Petrus gegründete Kirche.
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#5   Katja Berben   20:44:14 | Samstag, 6. Mai 2006
@Mimi
Tja, Mimi, ich muss Sie enttäuschen. Heilsgewissheit gibt es auch in der katholischen Kirche nicht. Jede und jeder von uns wird einzeln vor den Richterstuhl Christi treten, und niemand weiß, was ihn dort erwartet. „Hier, Chef, ich hab einen katholischen Taufschein“ – „Okay, für Dich gilt die Heilsgewissheit, dann mal rein mit dir!“ . so läuft’s leider nicht, auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen.
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#4   ExBochumer †   20:13:38 | Samstag, 6. Mai 2006
Wen geht die Handlung denn an??
Misch-masch … Synkretismus, auch wenn es sich um christliche Kirchen handelt.
Man sollte sehr wohl unterscheiden können.
Nicht alles ist katholisch, wo „alt-katholisch“ draufsteht.
Ach so, ich meinte natürlich „römisch-katholisch“.
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#3   Mimi   17:40:18 | Samstag, 6. Mai 2006
@Gotthard
…er war wirklich ein heiligmäßiger Mensch, der sehr sehr vielen Menschen den Weg zum Heil in Christus gewiesen hat…
Das sehe ich ein wenig anders, denn die Heilsgewissheit gibt es nur in der katholischen Kirche, und dadurch, dass er nicht konvertiert ist, hat er sicherlich nicht wenige vom wahren Heil in Christus abgehalten…
Sicherlich gibt es auch Spuren des Heils außerhalb der katholischen Kirche (wie es wohl so oder ähnlich Vat II ausdrückt), aber das ist alles sehr, sehr, sehr ungewiss…
Und gerade Frère Roger hatte doch in mancherlei Hinsicht durchaus katholische Einstellungen, deshalb finde ich es gerade bei ihm sündhaft, nicht konvertiert zu sein.
KKK 846:
„… Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, daß die katholische Kirche von Gott durch Jesus Christus als eine notwendige gegründet wurde, jedoch nicht in sie eintreten oder in ihr ausharren wollen.“ (LG 14)
„Extra ecclesiam nulla salus“ (außerhalb der Kirche kein Heil) ist ein Dogma, deshalb unumstößlich katholische Lehre.
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#2   Gotthard   17:21:04 | Samstag, 6. Mai 2006
Frere Roger
Bischof Vobbe hat einen sehr schönen Blick auf das Leben von Frere Roger geworfen … er war wirklich ein heiligmäßiger Mensch, der sehr sehr vielen Menschen den Weg zum Heil in Christus gewiesen hat.
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#1   Holti   17:16:02 | Samstag, 6. Mai 2006
Vorsicht!!
Die Headline „alt-katholischer Bischof spricht Roger Schütz heilig“ hat zumindest ansatzweise Tendenzen zur Demagogie. Nach Lesen der Mitteilung gehe ich davon aus, dass Bischof Vobbe Fr. Schütz NICHT heilig gesprochen hat. Die Headline ist somit eine Irreführung…und das wahrscheinlich nicht unbewusst. Vielleicht dazu gedacht vermeintliche Inkonsistenzen, Inkonsequenzen und „progressistischen Liberalismus“ bei den anderen niederzumachen? Greift die Hetze, die ja bisher auf die „Konzilskirche“ und die Protestanten beschränkt war jetzt auch auf die Alt-Katholiken über? Wer sind die nächsten? Die Mariaviten, die Sedisvakantisten um Dr. Heller oder die Anglikaner?
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