08:30:34 | Sonntag, 7. Mai 2006
Der Papst und seine Soldaten + Chinesische Kneipp-Kuren + Toilettenapartheid? + Rechtfertigung von Haß + Austausch von Freundlichkeiten
Der Papst und seine SoldatenVatikan. Papst Benedikt XVI. zelebrierte gestern morgen im Petersdom eine
Messe zum
500jährigen Jubiläum der Schweizergarde. Zu den Feierlichkeiten im Petersdom waren aktive
wie ehemalige Gardisten, der reformierte Schweizer Bundespräsident sowie zahlreiche Angehörige und Freunde –
insgesamt mehr als 5.000 Menschen – gekommen. Der Papst rief die kleinste Armee der Welt in seiner Predigt
auf, mit Mut und Treue in die Zukunft zu blicken. Er wünschte sich auch, daß die Gardisten wahre Freunde
Gottes werden.
Chinesische Kneipp-KurenChina. Nach der kalten Dusche
zweier unerlaubter chinesischer
Bischofsweihen in der vergangenen Woche soll heute erneut ein Bischof der ‘Patriotischen Vereinigung’
konsekriert werden – doch diesmal mit der warmen Zustimmung des Vatikan. Dies berichtete die römische
Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Hw. Paulus Pei Junmin (37) wird zum Bischofskoadjutor der nordostchinesischen
Diözese Shengyang geweiht. Es soll sich nach Informationen von ‘AsiaNews’ um „einen exzellenten Kandidaten“
handeln.
Toilettenapartheid?Italien. Im neuen italienischen Parlament ist ein Streit um die Toiletten
der Institution ausgebrochen. Ein Mitte-Rechts Parlamentarier forderte, daß der geschlechtsoperierte
Kastrat Luxuria – der für die extremistische Partei ‘Rifondazione Comunista’ ins Parlament gezogen ist –
eine eigene „Transtoilette“ erhalte. Der sich als Frau verkleidende Parlamentarier reagierte daraufhin
heftig und sprach von einer „Toilettenapartheid“. Er forderte, daß Damentoiletten auch von Kastraten
benützt werden dürften.
Rechtfertigung von HaßUSA. Der Regisseur des antikatholischen Haßfilms
‘Sakrileg’, Ron Howard, erklärte vor dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’, daß er die Boykottaufrufe
der Kirche nicht verstehe: „Das Christentum, christliche Ideen und Ideale haben ja aus gutem Grund so
viele Herausforderungen überstanden, daß so eine ‘Da Vinci Code’-Mörderjagd keine ernsthafte Bedrohung
darstellt.“ Am Beginn des Filmes wollte er keine Schautafel einblenden, wonach es sich beim Film um Fiktion
handelt. Schließlich solle dem Zuschauer eine unglaubliche Geschichte glaubhaft gemacht werden.
Austausch
von Freundlichkeiten„Er ist eine Person, die legal gewählt wurde, ebenso wie Hitler legal gewählt
wurde, so Rumsfeld. Dann habe er seine Macht konsolidiert und nun arbeite er eng mit dem kubanischen Staatschef
Fidel Castro und dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales zusammen. Chávez hatte US-Präsident George
W. Bush vor kurzem als »größten Terroristen der Welt« gebrandmarkt. Die US-Regierung sei die »perverseste,
mörderischste und Unmoralischste« in der Geschichte, hatte Chávez hinzugefügt.“
Aus ‘Spiegel-Online’
vom 3. Februar 2006
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#5
Bernardin † 23:50:22 | Sonntag, 7. Mai 2006
#4
virOblationis 13:34:18 | Sonntag, 7. Mai 2006
#3
Beobachterin 09:52:35 | Sonntag, 7. Mai 2006
#2
diakonos 09:12:10 | Sonntag, 7. Mai 2006
#1
Bellarmin 08:54:55 | Sonntag, 7. Mai 2006