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Der Papst und seine Soldaten + Chinesische Kneipp-Kuren + Toilettenapartheid? + Rechtfertigung von Haß + Austausch von Freundlichkeiten
Der Papst und seine Soldaten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. zelebrierte gestern morgen im Petersdom eine Messe zum 500jährigen Jubiläum der Schweizergarde. Zu den Feierlichkeiten im Petersdom waren aktive wie ehemalige Gardisten, der reformierte Schweizer Bundespräsident sowie zahlreiche Angehörige und Freunde – insgesamt mehr als 5.000 Menschen – gekommen. Der Papst rief die kleinste Armee der Welt in seiner Predigt auf, mit Mut und Treue in die Zukunft zu blicken. Er wünschte sich auch, daß die Gardisten wahre Freunde Gottes werden.

Chinesische Kneipp-Kuren

China. Nach der kalten Dusche zweier unerlaubter chinesischer Bischofsweihen in der vergangenen Woche soll heute erneut ein Bischof der ‘Patriotischen Vereinigung’ konsekriert werden – doch diesmal mit der warmen Zustimmung des Vatikan. Dies berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Hw. Paulus Pei Junmin (37) wird zum Bischofskoadjutor der nordostchinesischen Diözese Shengyang geweiht. Es soll sich nach Informationen von ‘AsiaNews’ um „einen exzellenten Kandidaten“ handeln.

Toilettenapartheid?

Italien. Im neuen italienischen Parlament ist ein Streit um die Toiletten der Institution ausgebrochen. Ein Mitte-Rechts Parlamentarier forderte, daß der geschlechtsoperierte Kastrat Luxuria – der für die extremistische Partei ‘Rifondazione Comunista’ ins Parlament gezogen ist – eine eigene „Transtoilette“ erhalte. Der sich als Frau verkleidende Parlamentarier reagierte daraufhin heftig und sprach von einer „Toilettenapartheid“. Er forderte, daß Damentoiletten auch von Kastraten benützt werden dürften.

Rechtfertigung von Haß

USA. Der Regisseur des antikatholischen Haßfilms ‘Sakrileg’, Ron Howard, erklärte vor dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’, daß er die Boykottaufrufe der Kirche nicht verstehe: „Das Christentum, christliche Ideen und Ideale haben ja aus gutem Grund so viele Herausforderungen überstanden, daß so eine ‘Da Vinci Code’-Mörderjagd keine ernsthafte Bedrohung darstellt.“ Am Beginn des Filmes wollte er keine Schautafel einblenden, wonach es sich beim Film um Fiktion handelt. Schließlich solle dem Zuschauer eine unglaubliche Geschichte glaubhaft gemacht werden.

Austausch von Freundlichkeiten

„Er ist eine Person, die legal gewählt wurde, ebenso wie Hitler legal gewählt wurde, so Rumsfeld. Dann habe er seine Macht konsolidiert und nun arbeite er eng mit dem kubanischen Staatschef Fidel Castro und dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales zusammen. Chávez hatte US-Präsident George W. Bush vor kurzem als »größten Terroristen der Welt« gebrandmarkt. Die US-Regierung sei die »perverseste, mörderischste und Unmoralischste« in der Geschichte, hatte Chávez hinzugefügt.“

Aus ‘Spiegel-Online’ vom 3. Februar 2006
      
5 Lesermeinungen
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#5   Bernardin †   23:50:22 | Sonntag, 7. Mai 2006
Papstreise
Je genau, warum reist der Papst auch nicht nach China! Er hätte schon längst reisen müssen, hin und her, her und hin! Warum setzt er sich nicht einfach ins Fleugzeug ?
Die Regierung und das ganze Land warten doch auf ihn, wollen ihn in die Arme schliessen!
Wie dumm sind hier eigentlich die Kommentare??? Auf den Papst wartet man in China nicht, aber vielleicht auf die Dummen von KREUZ.NET…
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#4   virOblationis   13:34:18 | Sonntag, 7. Mai 2006
Würste
Lieber „die beleidigte Leberwurst“ als ein komischer Hans Wurst, mit dem jeder nach Belieben verfahren kann.
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#3   Beobachterin   09:52:35 | Sonntag, 7. Mai 2006
China und der Vatikan
Der neu ernannte Kardinal Zen war schlecht beraten, als er einen Abbruch des Dialogs zwischen dem Vatikan und Peking empfahl, falls wir einer diesbezüglichen Pressemeldung Glauben schenken dürfen. Mit einem solchen Vorgehen schließt man keine Gräben, sondern vertieft sie vielmehr. Es sieht so aus, als habe er die beleidigte Leberwurst gespielt.
Konstruktivere Worte kommen da von einem Religionswissenschaftler in St. Augustin: „Die römisch-katholische Kirche braucht einen direkteren Kanal zur chinesischen Regierung und daran muss man jetzt primär arbeiten.“ Dann könnten solche Fragen, wenn es notwendig ist, direkt mit der Regierung diskutieren werden.
Es wäre der Sache wahrscheinlich sehr dienlich, wenn Papst Benedikt XVI. bald seinen angekündigten Besuch in China durchführen würde. In China gibt es ein aufstrebendes Christentum, welches hierdurch gestärkt würde.
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#2   diakonos   09:12:10 | Sonntag, 7. Mai 2006
Italien
Ich bin italienischer Staatsbürger, und ich habe meine Bürgerpflicht wahrgenommen und bin am 9. April zur Wahl gegangen. Es war eine Wahl des kleineren Übels. Auf der einen Seite Berlusconi, dessen Parteien sich zwar zu den christlichen Werten bekennen, was nützt das aber, wenn der Unglaubwürdigste und größte Gauner von allen vorne dran ist? – Auf der anderen Seite Prodi, ein gläubiger Katholik, der sich aber die ganzen linken Vögel ins Boot holte (holen musste – aufgrund des neuen berlusconianischen äußerst undemokratischen Wahlgesetzes). Berlusconi hatte dagegen auch die rechtsextremistischen Postfaschisten (Mussolini & Co.) in seinem Boot.
Eindeutige Wahlverliererin war die Demokratie. Und bald werden wir wieder wählen. Italienische Zustände…
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#1   Bellarmin   08:54:55 | Sonntag, 7. Mai 2006
Luxuria als Minister/in?
Fehlt ein kleines Detail was so gerne in den Medien vergessen wird:
mit Luxuria und seinen Freunden wird nun Prodi regieren (aber es gibt noch schlimmeres, z.B. die Partei „rosa nel pugno“ auch mit Prodi) … denn diese hat er sich ausgesucht für sein Bündnis.
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