08:38:45 | Montag, 8. Mai 2006
Herrschen oder dienen? + Blutwunder ordnungsgemäß eingetroffen + Nicht dafür und doch + Ein Vertreter der Lobby + Stark wie Guinessbier?
Herrschen oder dienen?Vatikan. Papst Benedikt XVI. weihte am gestrigen Weltgebetstag für geistliche
Berufe im Petersdom 15 Diakone zu Priestern. In der Predigt zum Evangelium vom Guten Hirten betonte der
Papst, daß Priester nicht herrschen, sondern dienen sollten. Dem Priester dürfe es nicht um die Karriere
gehen: „Karrieredenken kann eine Versuchung sein – nach oben kommen zu wollen, sich durch die Kirche eine
Stellung zu verschaffen, sich zu bedienen, statt zu dienen.“
Blutwunder ordnungsgemäß eingetroffen
Italien. In der süditalienischen Stadt Neapel hat sich am Samstag abend das berühmte Blutwunder wiederholt.
Das in einer Ampulle aufbewahrte, getrocknete Blut des neapolitanischen Märtyrerbischofs Januarius († 305)
verflüssigt sich jeweils auf wundersame Weise zweimal jährlich, am Fest des Heiligen, dem 19. September,
und am ersten Samstag im Mai. Die Verflüssigung des Blutes erfolgte in der Kirche Santa Chiara nach zweieinhalb
Stunden Gebet unter Vorsitz des Erzbischofs von Neapel, Michele Kardinal Giordano (75).
Nicht dafür
und dochUSA. Bei der jüngsten Wahl eines anglikanischen Bischofs im US-Bundesstaat Kalifornien entschied
sich das Wahlgremium bewußt gegen
kandidierende Homo-Ideologen. Der Neugewählte heißt Mark Handley
Andrus (49), ist verheiratet und Vater zweier schulpflichtiger Töchter. Andrus erklärte allerdings sogleich,
daß er für die volle Integrierung selbsterklärter Sodomisten und ihrer unmoralischen Lebensformen in
die anglikanische Kirche sei. Seit längerem drohen vor allem die anglikanischen Bischöfe Afrikas wegen
der Homo-Frage mit einer Abspaltung.
Ein Vertreter der LobbyUSA. Der US-amerikanischer Richter George
Greer sprach kürzlich als Referent bei einem Symposium über die Euthanasierung von Hilflosen. Geer ordnete
im März 2005 den
Hungertod der behinderten Terri Schiavo an. Die Eltern von Terri sprechen von einem
beunruhigenden Interessenskonflikt.
Stark wie Guinessbier?„In Berlin diskutierte gerade Christoph Bockamp,
der Prälat der deutschen Opus-Dei-Region mit Margot Käßmann, der evangelischen Bischöfin von Hannover,
auf einer Podiumsdiskussion und bezeichnete das Opus Dei als »moderne Reformationsbewegung innerhalb
der katholischen Kirche«. Und dem amerikanischen Journalisten John Allen öffnete Opus Dei seine Zentren
für ein Buchprojekt. Die sonst so schweigsamen Mitglieder gaben ihm Interviews. »Man kann Opus Dei mit
Guinness vergleichen«, sagt Allen beschwichtigend. »Ein starkes Gebräu, das wenigen schmeckt.«“
Aus
der deutschen Wochenzeitung ‘Welt am Sonntag’ in einem Artikel über die Personalprälatur Opus Dei zum
Anlaß des Haßfilmes ‘Sakrileg’.
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DieFidele 11:11:46 | Dienstag, 9. Mai 2006
#6
EinChrist 07:18:02 | Dienstag, 9. Mai 2006
#5
methusalix † 19:19:13 | Montag, 8. Mai 2006
#4
Sulpicius 16:25:44 | Montag, 8. Mai 2006
#3
apex 12:35:22 | Montag, 8. Mai 2006
#2
EinChrist 12:13:05 | Montag, 8. Mai 2006
#1
Guntram 11:27:53 | Montag, 8. Mai 2006