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Herrschen oder dienen? + Blutwunder ordnungsgemäß eingetroffen + Nicht dafür und doch + Ein Vertreter der Lobby + Stark wie Guinessbier?
Herrschen oder dienen?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. weihte am gestrigen Weltgebetstag für geistliche Berufe im Petersdom 15 Diakone zu Priestern. In der Predigt zum Evangelium vom Guten Hirten betonte der Papst, daß Priester nicht herrschen, sondern dienen sollten. Dem Priester dürfe es nicht um die Karriere gehen: „Karrieredenken kann eine Versuchung sein – nach oben kommen zu wollen, sich durch die Kirche eine Stellung zu verschaffen, sich zu bedienen, statt zu dienen.“

Blutwunder ordnungsgemäß eingetroffen

Italien. In der süditalienischen Stadt Neapel hat sich am Samstag abend das berühmte Blutwunder wiederholt. Das in einer Ampulle aufbewahrte, getrocknete Blut des neapolitanischen Märtyrerbischofs Januarius († 305) verflüssigt sich jeweils auf wundersame Weise zweimal jährlich, am Fest des Heiligen, dem 19. September, und am ersten Samstag im Mai. Die Verflüssigung des Blutes erfolgte in der Kirche Santa Chiara nach zweieinhalb Stunden Gebet unter Vorsitz des Erzbischofs von Neapel, Michele Kardinal Giordano (75).

Nicht dafür und doch

USA. Bei der jüngsten Wahl eines anglikanischen Bischofs im US-Bundesstaat Kalifornien entschied sich das Wahlgremium bewußt gegen kandidierende Homo-Ideologen. Der Neugewählte heißt Mark Handley Andrus (49), ist verheiratet und Vater zweier schulpflichtiger Töchter. Andrus erklärte allerdings sogleich, daß er für die volle Integrierung selbsterklärter Sodomisten und ihrer unmoralischen Lebensformen in die anglikanische Kirche sei. Seit längerem drohen vor allem die anglikanischen Bischöfe Afrikas wegen der Homo-Frage mit einer Abspaltung.

Ein Vertreter der Lobby

USA. Der US-amerikanischer Richter George Greer sprach kürzlich als Referent bei einem Symposium über die Euthanasierung von Hilflosen. Geer ordnete im März 2005 den Hungertod der behinderten Terri Schiavo an. Die Eltern von Terri sprechen von einem beunruhigenden Interessenskonflikt.

Stark wie Guinessbier?

„In Berlin diskutierte gerade Christoph Bockamp, der Prälat der deutschen Opus-Dei-Region mit Margot Käßmann, der evangelischen Bischöfin von Hannover, auf einer Podiumsdiskussion und bezeichnete das Opus Dei als »moderne Reformationsbewegung innerhalb der katholischen Kirche«. Und dem amerikanischen Journalisten John Allen öffnete Opus Dei seine Zentren für ein Buchprojekt. Die sonst so schweigsamen Mitglieder gaben ihm Interviews. »Man kann Opus Dei mit Guinness vergleichen«, sagt Allen beschwichtigend. »Ein starkes Gebräu, das wenigen schmeckt.«“

Aus der deutschen Wochenzeitung ‘Welt am Sonntag’ in einem Artikel über die Personalprälatur Opus Dei zum Anlaß des Haßfilmes ‘Sakrileg’.
      
7 Lesermeinungen
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#7   DieFidele   11:11:46 | Dienstag, 9. Mai 2006
Opus Dei
Das Opus Dei ist in der Tat eine Herausforderung für einen Christen. Dort wird gelehrt, wie wir alle, gemäß unserem jeweiligen Stand – ob Univ.-Prof., Chirurg, Fleischhauer, Hausfrau, Gemüsehändler, … zur Heiligkeit berufen sind und wie wir diesen Weg konsequent gehen sollen. Schwerpunkte auf dem Weg zur Heiligkeit: Der tägliche Besuch der Hl. Messe, Gebet, vollkommen verrichtete Arbeit (dies kann ebenso Gebet sein), Aufopferung.
Betrachtungen vom Hl. Josefmaria Escriva für einen christlichen Lebensweg zu finden in !:)
Der Weg
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Im Feuer der Schmiede
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#6   EinChrist   07:18:02 | Dienstag, 9. Mai 2006
@Sulpicius:
Volle Zustimmung. Dieses Pontifikat entwickelt sich mehr und mehr zu einer Enttäuschung.
Das halte ich für zu kurz gesprungen. Sieh dir die Weltkirche an…wunderbar der Aufschwung, volle Priesterseminare usw.
Ein plakatives Trara war noch nie seine Stärke, wohl aber ein in Liebe verwobenes, vorallem an den Haltepunkten geknüpftes Netz.
Das sollte aber bei diesem „Mozart der Theolgie“ bekannt sein.
Herz was willst du mehr!
Hier, im deutschsprachigen Raum, wo die Gesellschaften in sich implodieren sei es die Dekadenz, Abtreibung Euthanasie oder sonst jedwede Entchristlichung hat keinen Bestand, das ist so sicher wie das AMEN in der Kirche. (Weinstock – Rebe)
Es grüßt,
EinChrist
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#5   methusalix †   19:19:13 | Montag, 8. Mai 2006
Da stimme ich voll zu!
Die sonst so schweigsamen Mitglieder gaben ihm Interviews. »Man kann Opus Dei mit Guinness vergleichen«, sagt Allen beschwichtigend. »Ein starkes Gebräu, das wenigen schmeckt.«“
Ungeniessbar und schon in relativ geringer Menge zu Vergiftungen führend.
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#4   Sulpicius   16:25:44 | Montag, 8. Mai 2006
@apex
Volle Zustimmung. Dieses Pontifikat entwickelt sich mehr und mehr zu einer Enttäuschung.
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#3   apex   12:35:22 | Montag, 8. Mai 2006
Herrschen und dienen!
kreuz.net meldet:
Vatikan. Papst Benedikt XVI. weihte am gestrigen Weltgebetstag für geistliche Berufe im Petersdom 15 Diakone zu Priestern. In der Predigt zum Evangelium vom Guten Hirten betonte der Papst, daß Priester nicht herrschen, sondern dienen sollten…
na ja, wieder eine Aussage des Heiligen Vaters, auf die sich die Laien in Deutschland berufen, um den Priestern die Hände zuzubinden, den Mund zuzukleben und um eigene Ideen zu verwirklichen.
Warum angesichts so vieler Verstöße in der Liturgie, so viel Friedfertigkeit?
Die Kirche braucht keine Friedfertigkeit, sie braucht eine offene Konfrontation, in der die Geister getrennt werden und die eingebildeten hauptamtlichen Laien aus der Kirche entfernt werden könnten.
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#2   EinChrist   12:13:05 | Montag, 8. Mai 2006
@Guntram: Bravo OPUS DEI
Guntram, meine volle Zustimmung.
Das Opus Dei ist eine ordentliche saubere katholische Truppe, denen die Werten des täglichen Lebens noch etwas bedeuten.
Die nicht versinken im Morast der Spaß- und Lustgesellschaft, die ohnehin nur an der Oberfläche rumkrebst.
Die rastlose Suche nach dem „Kick“ ist keineswegs nur das Merkmal der jungen Generation. Insgesamt steuert unsere Gesellschaft immer mehr auf etwas zu, was als Indiz einer Sucht angesehen wird: „Maßlosigkeit“.
Wir haben Werte und Normen, Orientierungsmarken und Maßstäbe verloren.
Es grüßt,
EinChrist
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#1   Guntram   11:27:53 | Montag, 8. Mai 2006
Bravo OPUS DEI
Opus Dei…recht hat der Herr von Opus Dei! Auch wenn man das meiste kritisch sehen kann bei dieser Gemeinschaft, Schneid haben sie, die Opus Dei’ler! Was früher die Jesuiten waren in der kath. Kirche ist heute Opus Dei, eine Avantgarde – angefeindet von vielen, wie seinerzeit die Gesellschaft Jesu – die würdig das Erbe von Loyola angetreten hat. Die Jesuiten sind ja heute nur noch ein Schatten ihrer selbst, sie zehren noch an ihrem guten Ruf wie lange noch???
Ich weiß, daß jetzt von der Gutmenschen- und Schwuchtelfraktion ein Aufschrei kommt, mit all den sattsam bekannten Argumenten gegen Opus Dei (traditionelles Religionsverständnis, Kadavergehorsam gegenüber Rom, sektenähnliches Verhalten, wenige demokratische Strukturen usw. usf.) . Aber trichtert es Euch in Euren Quadratschädel ein: es muß – auch in der heutigen Zeit – nicht alles progressistisch, „heile, heile Gänschen“ oder demokratisch ablaufen. Das ist das Perverse, daß man heute versucht der Kirche dieselben (demokratischen) Strukturen aufzuzwingen, die heute in Staat und Gesellschaft vorherrschen. Das muß und soll auch nicht so sein. Natürlich bin ich im weltlichen (was Politik, Gesellschaft, Staat angeht) Demokrat, aber ich muß es nicht zwangsläufig religiös sein müssen.
Jedenfalls: möge das Werk Gottes weiter gedeihen zum Wohl und zum Ruhm SEINER ganzen heiligen Kirche
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