14:58:48 | Sonntag, 7. Mai 2006
Das Bistum Fulda hat sich endlich von der kinderfeindlichen Organisation ‘Pro Familia’ distanziert. Im übrigen scheint alles beim Alten zu bleiben. Ein Kommentar von Sabine von Mühl.
(kreuz.net) Offenbar fungiert die ‘Fuldaer Zeitung’ als Hofberichterstatter des Bistums Fulda. Denn –
mit Ausnahme von der ‘Tagespost’ – findet sich die
Absage der Diözese Fulda an die kinderfeindliche Organisation
‘Pro Familia’ und eine Entschuldigung des Bistums für die
angekündigte Zusammenarbeit nur in diesem
Blatt.
Das
im Internet unter „Materialien“ verbreitete Programm der „Woche für das Leben“ wurde nicht
aus dem Verkehr gezogen – ja nicht einmal korrigiert.
Lediglich der Link auf der Bistumshomepage zu diesen
Ankündigungen wurde entfernt.
Von einer mehr als notwendigen Aufkündigung jeder Zusammenarbeit mit
‘Pro Familia’-Veranstaltungen ist nirgends die Rede.
Was nützt ein – erzwungenes – Schuldeingeständnis
des Bistums, wenn daraus keine eindeutigen Konsequenzen gezogen werden: Warnung vor der Teilnahme an Veranstaltungen
der berüchtigten Abtreibungslobby ‘Pro Familia’ und Streichung im Programm. Dieses lag in schriftlicher
Form in den Pfarren des Bistums aus.
Was nützt ein Rückruf, wenn die Veranstaltungen bereits begonnen
haben?
Es ist darüber hinaus mehr als unglaubwürdig, daß die „Korrekturleser“ im Fuldaer Generalvikariat
sechs Veranstaltungen – nicht fünf, wie die ‘Tagespost’ vom 6. Mai 2006 berichtet – der Pro Familia „überlesen“
haben wollen.
Es scheint auch nur ein Ablenken von eigenen Unzulänglichkeiten zu sein, wenn vom Bistum
Fulda nun die Evangelische Gemeinschaft Kurhessen-Waldeck allein verantwortlich gemacht wird.
Auf eine
Ökumene solch „unheiliger“ Art kann man problemlos verzichten.
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#5
Maledica 12:48:46 | Dienstag, 9. Mai 2006
#4
methusalix † 01:07:58 | Montag, 8. Mai 2006
#3
Gotthard 20:23:17 | Sonntag, 7. Mai 2006
#2
Artois † 17:17:50 | Sonntag, 7. Mai 2006
#1
Toby 17:00:08 | Sonntag, 7. Mai 2006