In Köln wird die Hurerei von der Stadt auf einem eigens dafür eingerichteten Areal offiziell verwaltet. Mitbetreiber ist auch ein katholischer Verein, welcher der Caritas unterstellt ist.
(kreuz.net, Köln) Seit dem Jahr 2001 können weibliche Personen, die der Prostitution nachgehen, im Norden
von Köln in einer Scheune in insgesamt acht Kupplungsboxen Hurerei betreiben.
Dieses von der Stadt verwaltete
Bordell funktioniert nach dem Modell des Straßenstrichs. Allerdings wird hier bewacht und kontrolliert.
An dem Projekt beteiligt sind neben der Stadt Köln – die dafür jährlich 480.000 Euro lockermacht –
der ‘Sozialdienst katholischer Frauen’, die Polizei sowie das Sozial-, Ordnungs- und Gesundheitsamt.
Der ‘Sozialdienst katholischer Frauen’ ist nach eigenen Angaben ein Frauen- und Fachverband der Sozialen
Arbeit in der Kirche genauer gesagt im Deutschen Caritasverband.
Sabine Reichert ist beim ‘Sozialdienst’
als Mitarbeiterin tätig. Sie arbeitet täglich mit und für die Huren von Köln, greift bei Gefahr ein
und hört bei Problemen zu.
„Das sind oft erstmals Geschichten, die sie zu uns reintragen. Von Erlebnissen
mit Freiern. Von ganz witzigen bis ganz schrecklichen Geschichten, wie es ihnen hier auf dem Platz geht
in der Prostitution, aber auch was sonst in ihrem Leben noch relevant ist, wo sonst Schwierigkeiten sind“,
berichtet Sabine Reichert Ende April vor dem Zweiten Deutschen Fernsehen.
Die Sozialarbeiter kennen die
meisten Frauen persönlich: „Wir betreuen Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren. Wir haben Frauen mit Suchtproblematik,
ohne Suchtproblematik, mit Schuldenbergen, mit gewalttätigen Ehemännern, mit Zuhältern. Wir haben Frauen
aus jeder Bildungsschicht – hier treffen sich letztlich alle“ – so Sabine Reichert.
Hinter den Kuppelungsboxen
können sich die Frauen ausruhen, duschen, und wenn nötig die Polizei alarmieren.
Zur Tätigkeit in
der Kölner Hurenszene gehört es auch, daß die Mitarbeiter des ‘Sozialdiensts katholischer Frauen’ Kondome
verteilen.
Die Prostituierten zu schützen, wo sie nur können, sei für die Frauen vom ‘Sozialdienst’
ein „Akt der Menschenliebe“, meint Frau Reichert.
Für die Fußballweltmeisterschaft möchte man auch
in anderen Städten wie Dortmund oder Leipzig nach dem Kölner Vorbild für eine „geschützte Prostitution“
sorgen. Vom ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ wird die Prostitution als „Geißel der Gesellschaft“
gebrandmarkt.
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29 Lesermeinungen
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Ha ha ha @Belisar Seminaristen in Schwulenbars?! Was ist den das für eine Unterstellung! Tatsachen! HS
sind bekanntlich nicht für das Priesteramt zugelassen und haben in Priesterseminaren nichts verloren,
falls solche Fälle auftreten, fliegen solche Leute raus, Ha ha ha ha, der war gut! das hier ist eine
LÜGE das Seminaristen in solchen Etablishments sich rumtreiben oder haben Sie stichhaltige Beweise. Cardinal
Lehmann ist ein Lügner Die Beweise sind unzählige schwule Priester im Bistum Mainz Also ich war noch
nie zu so einen Zweck in einer Bar. Naja, in Mainz brauchen Sie noch nicht mal in die Bar, da können
Sie auch im Seminar an Fassenacht mit den Seminaristen Unzucht treiben! @Gotthard Willst Du etwa behaupten,
die Mitarbeiterinnen des SKF würden sich aktiv am Geschehen beteiligen oder Repräsentanten der Kölner
Kirche etwa Kunden sein? Da diese das Projekt mittragen, beteiligen diese sich aktiv an der Prostitution!
Man kann das Unheil nicht mit Unheil austreiben Dann legalisieren wir einfach alles, dann gibts keine
Verbrechen mehr…
Weiter unklar Es ist trotz allem weiter unklar, ob der SKF, wie kreuz.net suggeriert, quasi die Verrichtungsboxen
mit aufbaut. Oder ob dort ein Angebot zur Beratung von Huren organisiert wurde. @ Beobachterin: Natürlich
haben sie recht, daß bei „Zukunft jetzt“ nicht gleichzeitig Kindergärten geschlossen und Prostituierte
teuer beraten werden können. Die falschen Prioritäten. Andererseits ist es Aufgabe der Kirche und jedes
einzelnen Christen, gerade jene aufzufangen, die sonst überhaupt keinen mehr interessieren.
@ deusexmachina Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Sie sind hier ja nur wohlgesonnen, weil ich meinerseits
die freundliche Formulierung „Gutes tun“ im Zusammenhang mit „Kirche“ verwendet habe… Nee, mir gefiel
einfach das Beispiel. Wenn Sie öfter so Probleme haben, das Gute im Menschen zu sehen (so wie hier offenbar
), dann sollten Sie vielleicht mal etwas dagegen tun und Katholik werden
Caritas unterstützt jährlich Einrichtung von Moscheeschulen Ist doch nichts neues. Die Caritas unterstützt
jährlich mit einer erheblichen Summe die Einrichtung von MOSCHEESCHULEN – also bitte nicht erstaunt sein –
bitte schön brav weiterspenden !
#20 Beobachterin 00:17:01 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Die Kernaufgaben des Sozialdienstes katholischer Frauen Ich vermute, es gibt keine alten, kranken, einsamen
und sonstigen hilfsbedürftigen Katholiken oder Angehöriger anderer Bekenntnisse mehr. Und so haben sich
Mitarbeiterinnen vom Sozialdienst katholischer Frauen zur Aufgabe gemacht, Huren vom Straßenstrich zu
unterstützen. Interessant wäre zu wissen, wievielen Prostitutierten Frauen dadurch schon geholfen werden
konnte, in ein bürgerliches Leben zurückzufinden. Wahrscheinlich keiner. Das Erzbistum Köln sollte
sich einmal überlegen, ob das der richtige Weg von Seelsorge ist und ob der Großteil der Kirchensteuerzahler
dafür das nötige Verständnis aufbringt. Soweit ich weiß, sollen Kindergärten geschlossen werden,
weil nicht genug Geld dafür da ist.
@die schlecht sprecherin Selbstverteidigung ist erlaubt- so auch die militärische! Übrigens beteiligen
sich die Feldgeistlichen auch niemals am Kampfgeschehen! Darum gab es in der deutschen Angriffsarmee ab
1939 auch keine Feldgeistlichen … Willst Du etwa behaupten, die Mitarbeiterinnen des SKF würden sich
aktiv am Geschehen beteiligen oder Repräsentanten der Kölner Kirche etwa Kunden sein?
Ich muss doch sehr bitten!@Maledice Seminaristen in Schwulenbars?! Was ist den das für eine Unterstellung!
HS sind bekanntlich nicht für das Priesteramt zugelassen und haben in Priesterseminaren nichts verloren,
falls solche Fälle auftreten, fliegen solche Leute raus, das hier ist eine LÜGE das Seminaristen in
solchen Etablishments sich rumtreiben oder haben Sie stichhaltige Beweise. Also ich war noch nie zu so
einen Zweck in einer Bar.
@maledica Ein Vergleich hinkt immer, sonst wäre es keiner, sondern Gleichheit – einer oder mehere Unterschiede
sind zwingende Voraussetzung zweier verschiedener Gegebenheiten, sonst wäre nsie nicht verschieden. Es
kommt beim Vergleich auf die Gleichartigkeit des relevanten Aspektes an, während Leute wie Sie konsequent
an den relevanten Punkten vorbeisteuern und die – i.S.d. Vergleichs – völlig irrelevanten Apsekte zu
betonen. Militärgeistliche gab es übrigens schon zu Preußens Zeiten, womit die These, sie würden nur
den Verteidigungsarmeen beistehen, wohl hinfällig ist, nicht? Zumal man oft ja nicht a priori weiß,
zu welchem Zweck eine Armee einmal eingesetzt werden wird. Und zu Ihrem „übrigens“. Ach, und in Köln
poppen die katholischen Helfer persönlich mit oder wie darf ich das verstehen? @Benedikt Das liegt wohl
im Auge des Betrachters. Sie sind hier ja nur wohlgesonnen, weil ich meinerseits die freundliche Formulierung
„Gutes tun“ im Zusammenhang mit „Kirche“ verwendet habe…
@Benedikt Sehr interessant übrigens, dass hier Hasstiraden auf Kardinal Meisner fehlen. Was wohl wäre,
wenn sich das ganze in Mainz abspielen würde… Da prostituieren sich doch die Seminaristen selbst im
Seminar untereinander und gehen in diverse Schwulen-Bars!
Katechismus Vom ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ wird die Prostitution als „Geißel der Gesellschaft“
gebrandmarkt. Sehr richtig. Jetzt lesen wir nochmal genau: „Prostitution“. Prostitution != Prostituierte.
Soll heißen: Dass sich die Kirche auch um Prostituierte kümmert widerspricht nicht dem Katechismus,
sondern entspricht ihm. Denn die Geißel an der Gesellschaft wird durch diese Hilfe gemindert. In dem
man die Prostituierten ihrem Schicksal überlässt ändert man gar nichts an der Prostitution. Das Übel
muss an der Wurzel angepackt werden. Die Prostitution muss bekämpft werden, nicht die Prostituierten.
@ deusexmachina: Endlich mal etwas halbwegs gelungenes von Ihnen –-- Sehr interessant übrigens, dass
hier Hasstiraden auf Kardinal Meisner fehlen. Was wohl wäre, wenn sich das ganze in Mainz abspielen würde…
Rolle der Kirche Stellen wir uns mal vor, dass Prostitution verboten wäre und diese Gesetze auch durchgesetzt
werden. Klar ist es dann nicht sicher, dass es Prostitution nicht mehr gibt. Aber es würde nicht in dem
Umfang geschehen. Die Polizei weiss meistens sehr gut, wo „Frischfleisch“ in Einsatz kommt. Leider sind
diesen die Hände gebunden, da die Politik nicht eingreifen kann. Und wegen den Armeeseelsorgern. Die
Soldaten erfüllen ihre Bürgerpflicht zur Verteidigung des Landes und stehen im Dienst des Staates. Als
Bürger haben sie aber auch Anrecht auf geistlichen Beistand!
Teufel und Beelzebub An dem Projekt beteiligt sind neben der Stadt Köln – die dafür jährlich 480.000
Euro lockermacht – der ‘Sozialdienst katholischer Frauen’, die Polizei sowie das Sozial-, Ordnungs- und
Gesundheitsamt. gehört es auch, daß die Mitarbeiter des ‘Sozialdiensts katholischer Frauen’ Kondome
verteilen. Den Teufel mit Beelzebub austreiben, das ging noch nie gut- siehe Abtreibungsschein! Seelsorge
für die Prostituierten ja, damit diese sich von dem Laster befreien können, aber keine Unterstützung
des Lasters @Loc Fethyr Das die Prostituierten auf dem Gelände der Boxen sicherer sind und keine Angst
mehr vor gewalttätigen Kunden haben müssen ist gut. Wie stellt sich kreuz.net denn die Verhinderung
der Prostitution vor? Damit nicht mehr gestohlen wird, legalisieren wir einfach mal den Bagatelldiebstahl!
Das sind Parolen der 68er die so Marihuana legalisieren wollten, der Schuß geht immer nach hinten los!
@machina …ist ohne weiteres vergleichbar mit der Stellung von Feldpriestern beim Militär. Und Äpfel
sind das selbe wie Birnen! Selbstverteidigung ist erlaubt- so auch die militärische! Übrigens beteiligen
sich die Feldgeistlichen auch niemals am Kampfgeschehen!
Die Frage ist… …: Will der katholische Sozialdienst mit den Huren ins Gespräch kommen und ihnen Hilfsangebote
machen? Oder organisiert er, wie kreuz.net unterstellt, das Prostitutions-Angebot mit? Ersteres wäre
gute christliche Tradition – wird schon von den Wüstenvätern berichtet. Zweites wäre eine frevelhafte
Aufgabenverfehlung. Übrigens: „Kupplungsboxen“ ist noch harmlos. Der offizielle Name ist : „Verrichtungsboxen“
ZDF Kirchensendung… Die sogenannte ZDF-Kirchensendung „SONNTAGS“ um 9 -die mit der Kirche soviel zu
tun hat wie Nitsche mit der allerseligsten Jungfrau Maria – berichtete vor zwei Wochen über diese Aktion
und meinte, dass die Kirche nun endlich Einsicht gewonnen habe, dass dies mit den Kondomautomaten der
sicherste Weg sei. Wir regen uns ständig wegen römischer Äußerungen (die von Lehmann-Freund „Kardinal
Martini“ beispielsweise) auf und der Lehmann-Clan hat alle wichtigen Posten in den Medien bereits an libertäre
kirchenfeindliche Leute vergeben. Der Moderator übrigens lebt mit Susanne Fröhlich (hr-Moderatorin und
Autorin von „moppel Ich“) zusammen und ist nicht verheiratet. Er selbst trägt die AIDS – Schleife wohl
nicht nur aus Solidarität. In dieser Sendung ging es übrigens auch um buddhistische Spiritualität.
Soweit die Strömungen die von unseren Kirchensteuergeldern mitfinanziert werden!
@Schüttel Jesus hat keine Beihilfe zum Ehebruch oder gar zur Prostituion geleistet. Er hat zur Ehebrecherin
gesagt „Auch ich verurteile Dich nicht nicht. Gehe hin und sündige nicht mehr !“
Das kirchliche Engagement in Sachen „Prostitution“ …ist ohne weiteres vergleichbar mit der Stellung
von Feldpriestern beim Militär. Während nach der offiziellen Doktrin Krieg und Töten genauso verboten
ist wie Hurerei, akzeptiert man die Existenz und wohl leider auch Notwendigkeit der Institutionen „Armee“
und „Prostitution“ und tut das seinige, um wenigstens innerhalb Gutes zu tun und Seelsorge zu betreiben.
Halte ich für durchaus einwandfrei, so lange das kein Ausmaß annimmt, dass man sagen könnte, die jeweiligen
Institutionen würden esrt dadurch ermöglicht – aber davon kann wohl keine Rede sein, denn sowohl Krieg
als auch „horizontales Gewerbe“ gibt es seit Jahrtausenden mit und ohne Kirche.
Die Kölner Kriche organisiert den Straßenstrich nicht, sondern tut anscheinend etwas dagegen. Meines
Wissens ist nämlich die Prostitution außerhalb dieser Boxen nicht mehr erlaubt und wird geahndet. Somit
wird die illegale Hurerei eingeschränkt. Das die Prostituierten auf dem Gelände der Boxen sicherer sind
und keine Angst mehr vor gewalttätigen Kunden haben müssen ist gut. Wie stellt sich kreuz.net denn die
Verhinderung der Prostitution vor? Dad da auf einmal Schluss mit ist? So geht es eben nicht. Und diese
soziale Arbeit stützt die Frauen lediglich in ihrem Schicksal und ermutigt sie nicht dazu, auf jeden
Fall so weiterzu machen, (Zumal diese Frauen das ja nicht immer frewillig tun.)
Neues Pfingsten Wenn man sarkastisch wäre, könnte man fragen, ob dies das neue Pfingsten ist, welches
mit VII ja kommen sollte. Ich denke, daß es keine 30 Jahre mehr dauert bis sich das Thema VII- Kirche
von selbst erledigt hat. In Köln hat sich eine Vertreterin von dieser bereits bei der Propagierung der
neuen Großmoschee in Köln- Ehrenfeld hervorgetan. Man bereitet also auch hier bereits seinen Abgang
vor. Und Tschüß.
@Parzifal2 Was ist es denn sonst??? Vertreter der Kirche machen sich doch dadurch mitverantwortlich! Auch
ein kleineres Übel bleibt ein Übel. Genau so ist es mit dem Abtreibungsschein gewesen!
Die Kölner Kirche organisiert den Straßenstrich Ich vermute es wird ungefähr 1000000000 Jahre dauern
bis sich die Piusbruderschaft mit dem Vatikan aussöhnen wird. Bei solchen Überschriften…