[ « 313 314 315 316 317 » ]
Mittwoch, 10. Mai 2006 13:54
Am 8.Mai 2006 – 61 Jahre nach Auschwitz und Mauthausen – veröffentlichten der deutsche Lebensschützer Günter Annen und der bekannte österreichische Pornojäger Martin Humer einen Kommentar zum US-amerikanischen Haßfilm ‘Sakrileg’.
Zurück zum Artikel 20 Lesermeinungen:
Montag, 15. Mai 2006 10:19
stat crux: Maria Magdalena
Gotthard, Sie übertreiben Ihre Solidarität mit den „Liberalen“ mitunter ein wenig: Fälschungen in Bezug auf Maria Magdalena haben weder Päpste noch Theologen begangen. Die historisch-kritische Exegese ist zwar von der in der westlichen Kirche bevorzugten „Identifikation“ abgerückt (die im Osten so nicht durchgeführt wurde), aber es ist immer noch eine vertretbare Lesart, keine Fälschung. Was Dan Brown schreibt: Das ist keine „Lesart“ zur Biographie der Madeleine, sondern die Vermarktung eines rechtsradikalen Pamphlets, das ein gewisser Plantard in den 1950er Jahren produziert hat. Das eigentlich Witzige ist, dass die Tradi hier gegen einen Mythos anstinken, den ein Gesinnungsfreund der frz. Extremen Rechten in die Welt gesetzt hat!

Die Merowinger-Sage ist ebenso altfranzösisch-royalistisch wie die Lefebvre-Religion (die es zu Zeiten des Ancien regime nicht gab, denn trotz Galllikanismus und Jesuitenverbot ging Frankreich noch nicht vollends auf Distanz zu Rom).
Freitag, 12. Mai 2006 16:18
clemens: Beifall für Dan Brown
von Gotthard!!!

Sind Sie wirklich Priester???
Donnerstag, 11. Mai 2006 17:56
Gotthard: Unterhaltung
Warum haben nur so viele Leute im Unterricht nicht aufgepasst?
Ein Roman und seine Verfilmung sind keine wissenschaftlichen, historischen, theologischen oder oder Werke, sondern bloße Unterhaltung…und wenn dann noch spannend geschrieben und gut verfilmt …Bravo!
Solche Bücher sind auch keine Erbauungsbücher oder Anleitungen zu Exerzitien…
Solche Bücher haben mit dem Glauben und der konkreten Kirche nichts zu tun.
Fälschungen im Blick auf Maria Magdalena haben ganz andere Leute begangen:
Theologen im 3. Jahrhundert und Papst Gregot der Große identifizieren die „erste Zeugin der Auferstehung“ als „die große Hure“.
Donnerstag, 11. Mai 2006 12:46
clemens: Schwachköpfe
tummeln sich hier im Forum, denen der Schwachsinn von Brown so richtig eingeht.

Dan Brown kratzt in keinster Weise an meinem Glauben.

An meinem auch nicht, und die werten unteren Schreilinge haben keinen Glauben, an dem gekratz werden könnte, aber kratzen wird es an dem Glauben der vielen Katholiken, die ihren Glauben nicht mehr kennen.

Schade, dass Herr Hummer mit seinem merkwürdigen „Hummor“ dem Thema schadet!!!
Donnerstag, 11. Mai 2006 10:58
deepthought: @Deusex:
Allerdings, unter uns: Die besonders Lauten haben nur einen umgehängten Bart aus Ziegenhaar, bemühen sich ernstlich, aber schlecht um eine sonore Stimme und und haben nur ein Tütchen Kies…

Da spendier ich doch gleich eine Runde Otternasen
Donnerstag, 11. Mai 2006 10:51
deusexmachina: @Arnulf Jursa
„Gerade im Bereich der christlichen Religionen wurde derart viel erfunden, was man heute z.T. als Dogmen wieder findet, daß sich eigentlich keiner über Dan Brown alterieren dürfte.“

Ihnen ist klar, dass es nur noch Minuten dauern kann, bis die kreuz.net-eigene Steinigungstruppe anrückt, um Sie dafür recht herzlich zu belohnen? Wie können Sie bloß? Wo doch jedes einzelne Dogma die Inkarnation der absoluten Wahrheit… also, das ist doch…!

Allerdings, unter uns: Die besonders Lauten haben nur einen umgehängten Bart aus Ziegenhaar, bemühen sich ernstlich, aber schlecht um eine sonore Stimme und und haben nur ein Tütchen Kies… ;O)
Donnerstag, 11. Mai 2006 09:13
Arnulf: Der „Da Vinci“ Kot
Schon lange nicht so viel Schwachsinn gelesen. Wie groß muß da der Haß wohl sein. Dan Brown behauptet von sich nicht Wissenschaftler zu sein. Das Buch ist spannend geschrieben und will unterhalten. Es gibt viel Literatur über Jesus und was er alles gemacht haben soll. Er ging nach Indien, nach Kaschmir, nach Frankreich u.s.w. Wurden alle diese Bücher genauso in der Luft zerrissen ?
Sind wir doch froh, daß sich Leute noch den Kopf zerbrechen und ein wenig Phantasie entwickeln, um daraus ein Buch zu machen. Wem es nicht in den Kram paßt, der braucht es ja nicht zu lesen und auch ins Kino muß man ja letztlich freiwillig gehen. Gerade im Bereich der christlichen Religionen wurde derart viel erfunden, was man heute z.T. als Dogmen wieder findet, daß sich eigentlich keiner über Dan Brown alterieren dürfte.
Donnerstag, 11. Mai 2006 02:08
methusalix †: Jetzt habt Ihr mich neugierig gemacht!
Den Film werde ich mir, nach etlichen Jahren Kinoabstinenz, anschauen!
Mittwoch, 10. Mai 2006 21:21
Onan †: ich kenne nur das Hörbuch,
aber dass war sehr unterhaltsam.

Wenn die Kirche es schafft dieses Gezeter bis zur Premiere durchzuhalten, dann wird es sicher ein Blockbuster.


btw: super smileys
Mittwoch, 10. Mai 2006 20:52
-Agnostiker-: Der einzig wahre Satz hier!
Warum soll die wahre Kirche Jesu Christi – die Römische Kirche – sich mit jeder Dummheit der Extravaganten auseinandersetzen?

Doch leider hält sich hier niemand daran
Mittwoch, 10. Mai 2006 20:06
Pater Lingen: Bitte mal bei „Weltbild“ …
… nach „Sakrileg“ suchen.
Diese „Kritik“ der „Konservativen“ ist durch und durch unaufrichtigt.
Mittwoch, 10. Mai 2006 19:20
deusexmachina: Diesen Herrn Humer…
…braucht niemand zu karikieren – das macht er selbst bösartiger, als irgendein Zeichner oder Schreiberling es könnte.

Keine Ahnung haben, aber dumm daherschwatzen. Und da kreuz.net diesen Text nicht – wie sonst immer, wenn denen was nicht passt – mit einem wilden Verhau eigener, vermeintlich geistreicher, Kommentare versieht, darf man wohl davon ausgehen, das sie diese geistigen Flatulenzen auch noch gutheißen.

„Sakrileg“ ist ein packender Thriller. Dan Brown ist kein Wissenschaftler – und hat nie behauptet, einer zu sein. Ungeachtet dessen kann sogar die unwahrscheinliche Hypothese eines Kindes Jesu mehr Plausibilität für sich reklamieren als die diesbezüglichen Überlieferungen des NT – da ändern auch Millionen, die diese Fiktion „glauben“, nichts.

Auf den Film freue ich mich jetzt schon, und zwar desto mehr, je mehr engstirnige „Ich will aber meckern, schließlich wüsste ich sonst nichts zu sagen!“-Figuren ihren uninformierten Quatsch, gehüllt in den Habitus gerechter Empörung, in die Welt blasen.

P.S.: Ich liebe diese neuen Smileys
Mittwoch, 10. Mai 2006 18:24
Loc Fethyr: Die Differenz
zwischen einem Unterhaltungsroman und einer Enthüllungsreportage sollte man noch aus der Schule kennen.
Mittwoch, 10. Mai 2006 17:01
Schüttel: Vollneurotiker wie Humer hassen selbst
auch wenn manchmal der Hass sehend macht. Hören Sie doch auf Ihr Niveau dem des ZdK und der CSU anzupassen. Popetown und „Sakrileg“ sind Symptome einer relidiös-geistigen Verwahrlosung. Mit „Haß“ hat dieser dumm-dreiste Kommerzialismus nichts zu tun. Haß ist das, was zum Beispiel Hans Küng (der es besser wissen müsste) über Johannes Paul II. schreibt. Haß ist der Sedisvakantismus auf kreuz.net, die Schmähung der realen Kirche durch solche, die die Wahrheit für sich reklamieren. Hört auf, die immer-noch-Nutzer von kreuz.net für dumm zu verkaufen. Legt endlich eure Maske ab und beginnt zu beten!
Mittwoch, 10. Mai 2006 16:07
Andreas: Und Humer…
…naja, schön und gut, aber alte Pronos jagende Männer rufen in mir immer ein komisch Gefühl hervor.
Nach außen gibt man sich oft gegenteilig als im Inneren.
Gibt irgendeinen Fachbegriff dafür.
Fragt mich nicht!

Außerdem: Ottaviani hat recht, Buch ist Buch und Wahrheit ist Wahrheit.
Dan Brown kratzt in keinster Weise an meinem Glauben.
Mittwoch, 10. Mai 2006 15:07
wiener: humer = ein alter verbitterter mann …
… den niemand mehr ernst nimmt.
eigentlich eine tragische figur.

und auch hier wird nicht ein einziges argument gebracht, sondern nur vor sich hin „geraunzt“.
und kreuz.net bietet ihm eine plattform für seine entbehrlichen selbstdarstellungen.

ich wiederhole meine frage, die ich schon vor einiger zeit gestellt habe:
wer schützt humer vor sich selbst?
Mittwoch, 10. Mai 2006 14:22
ottaviani: ich verstehe
das Theater um den film nicht die These ist alt das buxht naja ganz spannend (hab es letzten sommer gelesen) warum jetzt dieses ganze trara
Mittwoch, 10. Mai 2006 14:18
Satansbraten: bescheidene Frage am Rande
Was haben Auschwitz und Mauthausen mit einem Hollywoodfilm zu tun, in dem es um pure Fiktion geht?

Mir will sich einfach kein kausaler Zusammenhang erschließen. ?:)
Mittwoch, 10. Mai 2006 14:15
Knecht Dummspecht †: Realität oder Fiktion?
Der „Da Vinci“ Kot – oder „der Heilige Stuhl“.
Mittwoch, 10. Mai 2006 14:07
kann schreiben was er will, es interessiert keinen.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net