Gewalt gegen Gläubige
„Wir befinden uns in einer gewaltigen Krise“
Ein besorgter Pfarrer möchte die Gläubigen, die ihm zu traditionell sind, loswerden. Darum hat er sie eingeladen, die Pfarrei und das Bistum zu verlassen. Von seinem Bischof erhielt der Priester dafür den Segen.
(kreuz.net, Huntington Beach) Seit Pfarrer Daniel Johnson von der Pfarrei ‘St. Mary by the Sea’ im südkalifornischen Huntington Beach in den Ruhestand getreten ist, kämpfen seine Gläubigen darum, Glaube und Frömmigkeit zu bewahren.

Mit Pfarrer Johnsons Weggang endete in der Pfarrei auch die Erlaubnis für die Zelebration der Tridentinischen Messe. Doch im jüngsten Konflikt geht es nicht darum.

Die Auseinandersetzung mit dem neuen Pfarradministrator, Hw. Martin Tran, nahm Ende Februar seinen vorläufigen Höhepunkt.

Am 27. Februar erhielten 37 traditionelle Familien der Pfarrei einen Brief, in dem sie vom Pfarradministrator – und mit der Genehmigung des für die Pfarrei zuständigen Bischofs von Orange – offiziell und höchstpersönlich „eingeladen“ werden, die Pfarrei St. Mary und die Diözese Orange zu verlassen.

Der Brief war eine Reaktion auf mehrere Flugblätter, die aus Kreisen dieser Gläubigen an andere Pfarreiangehörige verteilt wurde. Die offen katholischen Gläubigen haben sich in der Pfarrei St. Mary zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich ‘Restore the Sacred’ – ‘Stelle das Heilige wieder her’ – nennt.

Die Flugblätter behandeln vor allem liturgische Themen. Sie kritisieren die Bezeichnung der Messe als „Mahl“ statt als Opfer, einen weichgespülten Glauben an die Realpräsenz sowie die angebliche Notwendigkeit von Laienkommunionspendern.

Außerdem informieren sie darüber, daß die Autorität des Heiligen Stuhls in Sachen Gebetshaltung während der Heiligen Messe über den Anweisungen eines Ortsbischofs steht.

Auch ein Gebetsaufruf für den Pfarradministrator war auf einem der Handzettel enthalten. Die Gläubigen wurden aufgefordert, zu beten, daß Hw. Tran seine theologischen Positionen den Lehrmeinungen des Vatikan angleicht – „insbesondere in bezug auf das Frauenpriestertum“.

Jeder der auf dem Flugblatt angeführten Punkte wurde durch kirchliche Dokumente oder durch das Kirchenrecht belegt.

Pfarradministrator Tran beschuldigte die 37 Familien in seinem Brief aufgrund dieser Handzettel „persönlicher Attacken“ und „falscher Beschuldigungen“ gegen den Bischof von Orange, Mons. Tod David Brown.

Die Traditionalisten würden durch vorsätzlichen Ungehorsam und durch Ablehnung der – durch den Bischof angeordneten und von Rom bewilligten – gängigen liturgischen Vorschriften in der Pfarrei „Irreführung, Verwirrung, Spaltung und Chaos“ hervorrufen.

Der Konflikt zwischen dem Pfarradministrator und seinen Gläubigen beschränkt sich nicht auf Handzettel und Briefe. Hw. Tran benutzte auch das Pfarrblatt, um die unliebsame Gruppe zu verunglimpfen.

Mary Tripoli:
„In einem Bistum, wo Abtreibungspolitiker während der Messe sprechen und die Heilige Kommunion empfangen dürfen, ist der Hinweis, daß das Knien während der Heiligen Messe eine Sünde darstelle, lachhaft.“
In der Ausgabe vom 19. Februar warnte der Priester, daß die Verweigerung „insbesondere nach dem ‘Lamm Gottes’ und beim Schlußsegen“ zu stehen – so wie dies von Bischof Brown angeordnet worden sei – „total falsch und eine schwere Sünde“ sei.

Knien statt Stehen stelle nicht nur „einen vorsätzlichen Ungehorsam gegenüber dem Ortsbischof, sondern auch gegen Rom und im letzten gegenüber Gott dar“.

Mary Tripoli, die zu den aus der Pfarrei Ausgeladenen gehört, erklärte vor dem katholischen US-Nachrichtendienst ‘The Los Angeles Lay Catholic Mission’, daß die 37 Familien die Ausladung aus der Pfarrei nicht anzunehmen gedenken.

Aufgrund des Rechtsbeistandes der ‘St. Joseph Vereinigung’ wissen die Pfarreimitglieder, daß der Brief keine kanonischen Folgen besitzt. Die ‘St. Joseph Vereinigung’ hat sich zum Ziel gesetzt, Katholiken bei kirchenrechtlichen Problemen zu beraten und zu verteidigen.

Die angeschriebenen Pfarreimitglieder seien nicht exkommuniziert und dürften die Sakramente weiterhin empfangen, erklärt der Gründer der Vereinigung, Charles Wilson: „Kanonisch gesehen, ist das Kauderwelsch.“

Der einzige Weg, wie man eine Diözese verlassen könne, sei, aus ihr fortzuziehen. „Lädt er sie ein, umzuziehen“, fragt sich Kirchenrechtler Wilson. „Jeder, der innerhalb eines Pfarreigebietes lebt, ist ipso facto ein Mitglied dieser Pfarrei. An diesem Brief seien jede Menge Dinge falsch.

Auch Mary Tripoli kann die „Einladung“, die Pfarrei zu verlassen, nicht ernst nehmen: „In einem Bistum, wo Abtreibungspolitiker während der Messe sprechen und die Heilige Kommunion empfangen dürfen, ist der Hinweis, daß das Knien während der Heiligen Messe eine Sünde darstelle, lachhaft.“

Francis Kardinal Arinze:
„Nach der Kommunion ist es gut, eine gemeinsame Gebetshaltung einzunehmen. Einem Katholiken darf das Recht nicht genommen werden, niederzuknien und Jesus anzubeten.“
Mary Tripoli hat das Wort „Todsünde“ in der Diözese noch nie gehört. „Warum jetzt?“ Sie und ihre Freunde können nicht verstehen, warum ein Bischof, der so großen Wert auf Begriffe wie ‘Toleranz’, ‘Mitgefühl’, und ‘Verschiedenheit’ legt, so intolerant zu traditionellen Katholiken ist.

Für Frau Tripoli und andere Pfarreimitglieder mag Bischof Brown Bischof – aber nicht der Papst sein: „Wir sind Menschen, die dem Lehramt der Kirche ergeben sind.“ Dieses gebe den Gläubigen die Erlaubnis zu knien.

In einem Brief, den der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze, an eine Gläubige aus der Pfarrei schickte, erklärte der Kurienkardinal, daß es nach der Kommunion gut sei, eine gemeinsame Gebetshaltung einzunehmen. Dennoch dürfe einem Katholiken nicht das Recht genommen werden, niederzuknien und Jesus anzubeten.

Bereits im vergangenen Dezember erfuhr Mary Tripoli durch einen an sie gesandten Brief, daß sie vom Pfarrgemeinderat ausgeschlossen worden war.

Einfachen, alten Damen, die seit mehr als zwanzig Jahren Mitglieder im Pfarrgemeinderat waren, drohte der Pfarradministrator mit den Worten: „Wenn ihr im Pfarrgemeinderat bleiben wollt, dann hört bitte auf zu knien“.

Derartige Erpressungen hätten die alten Damen zum Weinen gebracht. „Danach wünschte er ihnen eine „gesegnete Fastenzeit“, berichten die Pfarrangehörige.

Mary Tripoli:
„Wir stellen die Autorität des Bischofs nicht in Frage. Wir wissen nur, daß es niemals das Ansinnen der Kirche war, sich einer Ellenbogentechnik zu bedienen, einfache, alte Damen zu Weinen zu bringen, weil sie knien wollen und Eltern zu bedrohen, wenn ihre Kinder knien.“
Die Repressalien des Pfarradministrators machen auch vor den Ministranten nicht Halt.

In einem Brief vom 14. Dezember vergangenen Jahres wurde Oberministrant Damian Garcia gefeuert.

„Du hast die Regeln für Sonntagsmessen drei Mal nicht eingehalten. Du hast Dich nach dem ‘Lamm Gottes’ hingekniet – direkt vor den Leuten“, hieß es in der Begründung.

In dem Brief schreibt der Pfarradministrator weiter, daß die beiden ausgemacht hätten, daß Damian Garcia unter der Bedingung Oberministrant bleibe, daß er die liturgischen Normen der Diözese befolge. Damian habe ihm das damals versprochen: „Nun hast Du Dein Versprechen gebrochen.“

Auch Damian – der schon seit 15 Jahren Oberministrant war – erhielt im März die Einladung, die Pfarrei und die Diözese zu verlassen.

Die Mitglieder von ‘Restore the Sacred’ sind auf einen langen, harten Kampf vorbereitet. „Wir gehorchen immer“, bekräftigt Mary Tripoli: „Wir gehorchen dem Magisterium, und wir gehorchen den Lehren der Kirche.“

Der Heilige Thomas habe aber gesagt, daß die Laien ein Recht auf eine gesunde Lehre und Liturgie hätten. Wenn diese Umstände nicht gegeben seien, dann sei es Pflicht der Laien, auf Fehler hinzuweisen, so Frau Tripoli.

„Wir stellen die Autorität des Bischofs nicht in Frage. Wir wissen nur, daß es niemals das Ansinnen der Kirche war, sich der Ellbogentechnik zu bedienen, kleine, alte Damen zu Weinen zu bringen, weil sie knien wollen und Eltern zu bedrohen, wenn ihre Kinder knien.

Wir befinden uns in einer gewaltigen Krise.“

Quelle: Los Angeles Lay Catholic Mission
      
23 Lesermeinungen
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#23   Jörg Guttenberger, Köln   01:34:19 | Sonntag, 14. Mai 2006
Onan: keine Ideologen
Der Konservative ist – im Gegensatz zu den Progressiven und Reaktionären – immer für die Freiheit. Er hat nichts gegen eine Liturgie versus deum oder versus populum, mit Beidem kann er gut leben. Hier liegen ausschließlich Progressive und Reaktionäre im Streit miteinander. Aus seiner Argumentationspraxis ergibt sich zwingend Onans Zugehörigkeit zu den Progressiven: es ist für sie kennzechnend, die Konservativen in die reaktionäre Ecke zu drücken! In Wirklichkeit lehnen doch gerade die Progressiven genauso, wie Reaktionäre, alles nicht ihre geistige Enge Passende ab! D. h., sowohl Progressive wie Reaktionäre vertreten ein preußisches Marschtrittchristentum, wenn auch in unterschiedlicher Richtung.
Die Auffassung, Religion sei Privatsache, ist die übliche von den Progressiven verkündete Halbwahrheit und damit eine Irrlehre: richtig ist, daß uns bei der Wahl unserer Religion niemand drein zu reden hat. Damit ist ausschließlich unsere Entscheidung für eine Religion reine Privatsache. Unsere Zugehörigkeit selbst hingegen ist schon alleine deswegen eine öffentlich-rechtliche Angelegenheit, weil wir beim Amtsgericht in entsprechenden Listen geführtwerden. Im Übrigen wecken wir mit unserem Bekenntnis zu einer Religion berechtigte Erwartungen in unserer jeweiligen Umgebung, denen wir uns ohne Wenn und Aber zu stellen haben!
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#22   Onan †   15:34:59 | Samstag, 13. Mai 2006
keine Ideologen?
warum sammeln sie sich dann nicht in eigenen Kirchen, gehen ihren Geschäften nach und lassen die anderen machen was sie wollen?
Ganz einfach weil auch die Konserativen Ideologen sind!
Sie wollen missionieren und sind nicht glücklich, solange nicht jeder alles so macht, wie sie es wollen.
Wer eine Messe will, bei der der Pfarrer allen Gläubigen den Rücken zeigt – bitteschön – wo ist das Problem? Dann soll eben ein Termin mit einem Pfarrer gemacht werden, der das Bedürfnis der kons. Kath. befriedigt!
Kann doch nicht so schwer sein. Aber die Phobie allem Neuen gegenüber ist einfach lächerlich, genauso wie die Paranoia gegenüber Freimaurern , Homosexuellen, schwulen Freimaurern und was weiß ich…
Ich wäre für einen religionsfreien Staat, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn Teile meiner Familie in die Kirche gehen wollen.
Religion ist Privatsache. (und außerdem Opium für das Volk :-@ )
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#21   Jörg Guttenberger, Köln   01:46:44 | Samstag, 13. Mai 2006
Markus Antonius: hahahaha
Das hängt mit dem engen geistigen Horizont der Progressiven (und Rektionäre) zusammen: Ignoranz lacht immer, wenn sie etwas nicht versteht, und Ignoranz ist bekanntlich die Uniform der Uninformierten!
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#20   Markus-Antonius †   08:08:29 | Freitag, 12. Mai 2006
Hahahaha
Die Konservativen sind Pragmatiker und keine Ideologen??? Selten so gelacht! :-D
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   20:14:33 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Daniela: Gezeter der Konservativen
Auf das Gezeter warten Sie vergeblich, denn die Konservativen sind nun einmal keine Ideologen, sondern die Pragmatiker (nicht: Pragmatisten!) schlechthin. Das ergibt sich schon alleine aus der Tatsache, daß Manche aus gesundheitlichen Gründen (Knieverletzungen, altersbedingte Kniebeschwerden) überhaupt nicht bzw. nicht für längere Zeit kniehen können. Tolleranz ist doch gerade eine wesentliche Eigenschaft der Konservativen wohingegen Progressive und Reaktionäre gemeinhin Inbegriff der Intolleranz sind!
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#18   Daniela †   16:31:05 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Guttenberger
Da möchte ich mal sehen, was bei den „Konservativen“ los ist, wenn es jemand wagt, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, während des gesamten Hochgebetes zu stehen. Da gibt’s aber ein Gezeter, gegen das ist das hier Geschilderte Kinderkram.
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#17   stat crux   14:46:45 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Marschtrittchristentum,
Und „Helm ab, zum Gebet!“
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#16   Jörg Guttenberger, Köln   14:40:02 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Markus Antonius. denunzieren
Hier kommt wieder das alte Dienstmädchengeschwätz, jede noch so berechtigte Beschwerde als Denunzierung zu verunglimpfen. Das ‘Beschwerderecht gehört mit zu den auch in der Kirche anerkannnten Grundrechten! Bei einer unberchtigten Beschwerde passiert dem Beschwerten doch nichts. Es geht Markus Antonius doch nur darum berechtigte Beschwerdeführer mundtod zu machen!
In den Ostkirchen gibt es keine Kniebänke, so daß während der gesamen Liturgie gestanden wird. Es kommt aber niemandem in den Sinn, wenn sich jemand aus innerem Antrieb (was durchaus nicht ungewöhnlich ist) hinknieht, besonders während der Wandlung, irgendwelche abfällige Bemerkungen zu machen. Das bleibt uns ideologiedeformierten Westlern vorbehalten. Auch vor der hl. Kommunion, die stehend empfangen wird, ist eine vorherige Methanie (entspricht unserer Kniebeuge) üblich.
Der Durchsetzungsversuch eines aussließlichen Stehens während der Liturgie entspricht einem in aller Schärfe abzulehnendem preußischen Marschtrittchristentum!
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#15   Markus-Antonius †   13:25:34 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Ottaviani
hat ja so recht. Alles aufschreiben, aufschreiben und fleißig denunzieren. Wie in den alten guten Zeiten!
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#14   ottaviani   12:27:56 | Donnerstag, 11. Mai 2006
man kann
die betroffenen gläubigen nur einladen alles genau zu dokmentieren und an die Gottesdienstkongregation und die Komission Eclessia Dei zu senden
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#13   Mimi   11:50:51 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Schockierend!
Der Artikel ist so schockierend, dass ich keine Worte finde.
@Dorothea
Wie kann Ihnen Ihr Pfarrer verbieten, beim Kommunionempfang zu knien? Das Recht hat er überhaupt nicht (siehe Redemptionis Sacramentum 90,91).
@Don Bosco
In der AEM Nr. 21 heißt es: „Wenn die Platzverhältnisse oder eine große Teilnehmerzahl oder andere vernünftige Gründe nicht daran hindern, soll man zur Konsekration knien.“
Auch, was Ihr Pfarrer sagt, ist also Unsinn.
Auch in der neuen AEM steht das noch. Und „Wo der Brauch besteht, dass die Gemeinde nach dem Sanctus bis zum Ende des eucharistischen Hochgebets und vor der Kommunion, wenn der Priester das Seht das Lamm Gottes spricht, knien bleibt, wird sie lobenswerter Weise beibehalten.“
Solche Dinge zu ändern, ist also eindeutig NICHT lobenswert…
Allerdings hatte ich Ende letzten Jahres zufällig mitbekommen, dass die GIRM, also die AEM in den USA, völlig andere Regeln hat:
The norm for reception of Holy Communion in the dioceses of the United States is standing. Communicants should not be denied Holy Communion because they kneel. Rather, such instances should be addressed pastorally, by providing the faithful with proper catechesis on the reasons for this norm.
Mich hat das damals schon fürchterlich erschreckt! Denn es widerspricht R.S., das doch für die Weltkirche gilt, oder?!
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#12   Frasim   10:26:34 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Markus-Antonius
Also Sie sind doch total einseitig! Erst mal wieder gegen kreuz.net wettern, ohne die andere Seite (die der Gläubigen, die nicht mehr knien dürfen und dies auch aus eigener Erfahrung berichten!!!) verstehen zu wollen. Und dann noch – als ob Ihr Kommentar nicht eh schon vollkommen überflüssig wäre – auf die plumpe Homo-Freimaurer-Satan-Art. Fragt sich, wer wohl eher von Letzterem besessen ist: Derjenige, der anprangert, dass nicht mehr vor dem Allerheiligsten gekniet werden darf oder derjenige, der sich über eben diese Berichterstattung cholerisch und aggressiv aufregt?!!
Schade, Ihrem Namen nach hätte ich mehr Katholizität erwartet, aber mea culpa…
MfG
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#11   Markus-Antonius †   08:22:13 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Einseitig
Na wenn’s bei Kreuz-net geschrieben steht, wird es wohl stimmen… :-D Die wie immer höchst einseitige und indoktrinierende Berichterstattung wird natürlich von unseren Tradis niemals in Frage gestellt. Im Gegenteil. Die hechelnde Meute delektiert sich genüsslich auf Bildzeitungsnvieau. :'( Natürlich wird erst garnicht nach der Sichtweise des Pfarradministrators gefragt oder nach der des Bischofs. Wahrscheinlich weil die entweder vom Satan besessen sind, oder der vielzitierten Homo-Lobby (was immer das sein soll) oder den Freimaurern angehören…oder am Besten alles zusammen. :-D
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#10   expedit   05:32:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Knien, Stehen, Sitzen
Bei manchen Leuten ist das auch eine Frage der Gesundheit und des Alters!
Aber!
Einem Menschen, der noch knieen kann, das Knieen vor Gott zu verbieten!
Das ist schon ein gewaltiger Ruck nach unten!
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#9   Frasim   23:30:43 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Hier mal ein
Zitat Johannes’ XXIII(!): „Nie ist der Mensch so groß, als wenn er kniet.“ Das ehrfürchtige Knien war, ist und bleibt die tiefste Form der Gebetshaltung. Haben wir keine Menschenfurcht, sondern Ehrfurcht vor Gott und knien trotzdem, auch wenn uns alle Welt eines besseren belehren will!
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#8   Don Bosco   22:51:54 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Man muss nicht erst nach Amerika fahren…
In unserer Gemeinde im Ruhrgebiet wurde uns Gläubigen durch den Pfarrer bereits vor Jahren schon nahe gelegt, während der Wandlung (oder überhaupt) nicht zu knien, weil das Stehen die „angemessene Gebetshaltung“ sei. Dies hat er mehrfach sogar im Gottesdienst so betont! Das Bimmeln mit der Glocke während der Konsekration wurde abgeschafft und jeder, der es wagt, sich hinzuknien, wurde und wird argwöhnisch beäugt. Das sind doch längst die Zustände auch hierzulande – da muss man nicht erst nach Amerika schauen.
Die Heiligen haben sich über die Gebetshaltung (wonach Knien die einzig angemessene Haltung vor Gott sei) hinreichend geäußert und so werde ich auch in Zukunft lieber die bösen Blicke und Kommentare des Pfarrers und selbsterklärter „Experten“ ertragen, als mich an Gott schuldig zu machen. Nur schade, dass die wahren Gläubigen auf diese Weise in der Kirche selber zu den verfolgten Schafen werden…
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#7   monti   22:09:24 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Wenn das wirklich alles so stimmt,
dann kann ich nur der FSSPX Recht geben, die davon spricht, dass Satan Einzug in die Kirche gehalten hat!
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#6   Frasim   18:13:24 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Schade und schlimm,…
…was es heutzutage alles geben darf. Wir können nur für all die Gläubigen, die ein solch schweres Kreuz tragen müssen, und besonders für die (mittlerweile leider schon recht zahlreichen) irrgeleiteten und verblendeten Priester und Bischöfe beten und viele hl. tridentinische Messen aufopfern!
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#5   EinChrist   17:17:35 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@Ansgar

Was ist denn da los in Amerika?
Das ist ein Fall für den US-Kardinal Levada als Präfekt der Glaubenskongregation.
Der kennt sicher seine Landsleute, so hoffe ich.
Es ist bitter, was alles so läuft. Leider.
Es grüßt,
EinChrist
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#4   Ansgar   16:52:00 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Nicht rechts, noch links…
… sondern schwachsinnig. Beim „Lamm Gottes“ nicht knien?! Gibt es hier irgendeinen katholischen Forumsteilnehmer, der das schon mal gehört hat? Neulich, beim Weißen Sonntag, war die Kirche voll mit Besuchern, die sonst nie kommen. Selbst die knieten natürlich beim „Lamm Gottes“. Was ist denn da los in Amerika?
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#3   Benedikt   16:48:52 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Pfarradministrator
In der Ausgabe vom 19. Februar warnte der Priester, daß die Verweigerung „insbesondere nach dem ‘Lamm Gottes’ und beim Schlußsegen“ zu stehen – so wie dies von Bischof Brown angeordnet worden sei – „total falsch und eine schwere Sünde“ sei.
:-D Wär eigentlich ein guter Witz… wenn es nicht so erschreckend wäre :-!. Wie kann ein Bischof den Gläubigen das Knien verbieten? Alles ist erlaubt – Abtreibung, Frauenordination etc. – aber knien soll verboten sein? Was kommt hier zum Ausdruck? Non serviam, oder wie?
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#2   Benedikt78   16:26:53 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Passend!
So was ist in der Politik ähnlich. Passt Dir das Stimmergebnis nicht, so wechsle das Volk aus. Hier passiert was ähnliches. Passt Dir die Messe nicht, dann wechsle die Gläubigen aus!
An sich ist es zum Lachen und zum Weinen. Ein Pfarrer schmeist seine traditionalistischen Gläubigen aus der Kirche, die er vor kurzem übernommen und die Gläubigen seit Jahrzehnten besucht haben.
Also in dem Fall muss man sich nicht fragen, warum die Priesterbruderschaft vor allem in Frankreich und den USA solch einen Zuwachs haben!
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#1   Andreas   16:13:51 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Mal überspitzt:
Ist der Hw. besessen, weil er andere auffordert, es zu unterlassen, vor dem Allerheiligsten zu knien?
„Betet Gott nicht an“ „Ich verbiete es“.
Klarer Fall für Rom.
Aber sicher haben unsere Linken einen humanen, toleranten, allerlösenden 68er-Vorschlag!
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