In Deutschland wollen gewisse Kreise ein „Antidiskriminierungsgesetz“. Doch was eine Benachteilung ist und was nicht, dürfte in Deutschland die Homo-Lobby bestimmen. Von Regina Wilden, Köln.
(kreuz.net) Das in Deutschland angestrebte Antidiskriminierungsgesetz ist überflüssig. Unser Grundgesetz
enthält nämlich Artikel, die umfassend vor Benachteiligung schützen.
Das deutsche Antidiskriminierungsgesetz
geht in seiner vorliegenden Form über die EU-Fassung hinaus. Es ist im wesentlichen ein Kind des linksgrünen
Abgeordneten Volker Beck. Beck ist „Vater der Homo-Ehe“ und Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Nach
Einführung der Eingetragenen Partnerschaft hatte er sich als nächstes Ziel eine Antidiskriminierung
der Homosexuellen gesteckt.
Bereits im Jahr 2001 schrieb Volker Beck auf seiner Homepage:
„Es gehört
sich nicht für eine demokratische Gesellschaft, daß einem Teil der Bürgerinnen und Bürger Rechte vorenthalten
bleiben. Für ‘Bündnis 90/Die Grünen’ ist die Gleichstellung von Lesben und Schwulen ein wichtiges Thema
ihrer Bürgerrechtspolitik.“
„Als zentrales Reformprojekt der Homo-Politik habe man sich die Einführung
einer amtlich eingetragenen Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare vorgenommen. Diese sei
nun beschlossene Sache:
Als nächstes großes Projekt steht nun die Ausarbeitung eines Antidiskriminierungsgesetzes
an.“
Damals forderte Beck „wirksame Sanktionen gegen Diskriminierung“.
Dabei wollte er festschreiben,
daß niemand aufgrund seines „Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung,
einer Behinderung, des Alters oder aufgrund seiner sexuellen Identität“ benachteiligt werden dürfe.
Gegen Diskriminierung müsse es dabei wirksame Sanktionen geben, etwa Schadensersatz oder Unterlassensansprüche.
Dabei ging es Beck um den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, also insbesondere um die Begründung
und Ausgestaltung von Kauf-, Miet-, Dienst- oder Versicherungsverträgen.
Diesem Ziel ist Volker Beck
mit dem vorliegenden Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes ein Stück näher gerückt.
Die Homo-Lobby
hat wieder ein Stück wichtigen Einfluß auf unsere Politik genommen – in einer durchaus umstrittenen
Sache.
Regina Wilden ist Mitglied im Rat der Stadt Köln.
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102 Lesermeinungen
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#103 ExBochumer † 17:19:15 | Samstag, 12. August 2006
Thema Wilden Wer sich für die Aussagen des NRW-Verfassungsschutzes zur Bürgerinitiativ „pro Köln“ der
Frau Wilden interssiert, dem teile ich gerne auf Anfrage meine Internet-Präsenz mit, wo die entsprechenden
Auszüge des Verfassungsschutzes dargestellt sind.
Gesetz ist notwendig wie notwendig dieses Gesetz ist, kann hier gelesen werden: „Es sollte ein erholsames
Wochenende in einem schönen Kurhotel in Bad Dietzenbach werden. Warum daraus nichts wurde, berichtet
G.St.aus Kassel: Ausgesucht hatte sich Rollstuhlbenutzerin G. St. das Kurhotel Sanct Bernhard. Beim angeschlossenen
Versand für Naturprodukte ist sie schon lange zufriedene Kundin. Warum also nicht einen Aufenthalt im
dazugehörigen Nichtraucher-Hotel buchen? Um sicher zu gehen, dass es im Hotel auch rollstuhlgeeignete
Zimmer gäbe, rief sie dort an und traute ihren Ohren nicht. Es gäbe zwar entsprechende Zimmer und einen
Aufzug, doch die Nutzung des Speisesaals wäre nicht möglich. Es sei zu eng. Rollstuhlfahrer würden
im Hotel Sanct Bernhard ausschließlich auf dem Zimmer mit Essen versorgt. G.St.s Frage „ob Rollstuhlfahrer
auf dem Zimmer essen müssen, damit die anderen Gäste nicht gestört werden“, antwortete die freundliche
Dame an der Rezeption mit einem „Nein“ und dem nochmaligen Verweis auf die Enge im Speisesaal. Schließlich
stellte sich im weiteren Telefonat heraus, dass der Seniorchef des Hauses, Hans Schulz, die Anweisung
an das Personal gegeben habe, behinderten Gästen die entsprechende Auskunft zu erteilen.
@deepthought: „Fehlurteil…?“ Bei ein wenig Nachlesen und Überlegung von ( einigermaßen objektiver)
Sachliteratur zum Thema bin ich als Nichthistoriker zu folgenden Schluss gelangt, was ihnen auch möglich
sein sollte, falls sie den „Willen zur Objektivität“ haben: Die „realen Fakten“ – wenn es denn so etwas
überhaupt gibt – lauten, dass zZ vor der Inquisition Aberglaube und Lynchjustiz im Volk vorherrschten
und durch die Einführung der Inquisition und des geregelten Verfahrens wie @Abu bereits beschrieben,
gegen angebliche Ketzer und Hexen in der Tat eine Verbesserung der Zustände nach heutigen Massstäben
von Gerechtigkeit erzielt wurden. Hingegen ist ebenso objektives Faktum, dass viele (auch gebildete) Menschen –
nicht nur, aber auch, Kleriker und Kirchenfürsten – dem Hexenwahn anheimgefallen sind. Und die Inquisition
(vor allem in Spanien und einigen protestantischen dominierten Landstrichen Deutschlands) zu schlimmsten
Verfehlungen gegen die Menschlichkeit und das Evangelium einsetzten. Für die Verfehlungen hat sich der
Papst namens der katholischen Kirche öffentlich reumütig entschuldigt. Es ist an den Kritikern und den
Hassern der Kirche, anzuerkennen dass die Inquisition keineswegs nur schlecht und schlimm war, sondern
für die damaligen Zustände sehr wohl eine gute und gerechtfertigte Maßnahme darstellte, die dann leider
teils missbraucht wurde. Es grüßt, EinChrist
@deepthougt Die Inquisition ist nicht unfehlbar. Dies wurde auch niemals behauptet. Aber gerade bei Jeanne
d’Arc können Sie doch gut sehen, wie regionale Kirchenvertreter (Rouen) unter staatlichem Einfluß (Engländer)
abdriften. Deshalb war es auch das Bestreben Roms, die Inquisition zu zentralisieren, was bspw. bei der
Hexen-verfolgung zur Folge hatte, daß Rom mehr Hexen vor den lokalen/ regionalen/weltlichen Behörden
rettete als verbrannte (Ich weiß gar nicht, ob die römische Zentrale überhaupt eine verbrannte). Ob
Urknall oder nicht, das ist eben religiös nicht entscheidend! Weil keine Physik der Welt einen Schöpfer
beweisen oder widerlegen kann. Wohl aber gab es gläubige Physiker. Sie urteilen pauschal pejorativ über
die Kirchengeschichte. Sie hat ihre dunklen und hellen Seiten. Weil sie von Menschen gemacht wurde, die
nicht alle gleichermaßen fromm und gleichermaßen anständig waren. Nur weil einer Papst ist, kann ihn
Gott auch nicht zwingen, alles richtig zu machen. Aber die Bewahrung des Glaubens-gutes hat Kontinuität,
sie wird durch Konzilien, Enzykliken und ex-cathedra-Entscheidungen hindurch vom Heiligen Geist begleitet.
Und es gibt viele Heilige und viele gute Werke. Wenn die Wahrheit auch in dunklen Krügen von windzerzausten
Greisen getragen wird, so bleibt sie doch wahr. o^/
stat crux: Fehlurteil Nur einige kleine Anmerkungen: Einziges Fehlurteil der Inquisition Was war z.B.
mit Jeanne d Arc? Anfang und Ende Nach aktuellen physikalischen Erkenntnissen muss man wohl von einem
Anfang (Urknall) ausgehen. Mit der klassischen Lesart der christl. Schöpfungsgeschicht hat dies aber
nicht viel zu tun. Bei der Frage ob es ein Ende geben wird sind sich die Wissenschaftler heut noch nicht
einig. Hawkins geht, nach meinem Wissensstand, mittlerweile von einem immer weiter expandierenden und
abkühlenden Universums aus. Moralischer Aspekt Letzlich bleibt vor allem die Frage des moralischen Aspekts
des früheren Handelns der Kirche. Die Kirche hat ihre Machtposition schamlos ausgenutzt um ihre eigene
Weltanschauung durchzudrücken. Natürlich war dieses Verhalten auch bei weltlichen Institutionen verbreitet,
aber diese spielen sich, sofern sie noch existieren, nicht bis zum heutigen Tag als Hüter der Moral auf!
Wer Moralisch so tief sinkt wie die Kirche im Mittelalter (Ketzerporzesse, Inquisition, Päpste mit Konkubinen &
Kindern, Vetternwirtschschaft im Vatikan usw), sollte sich später in Sachen Moral nicht soweit aus dem
Fenster lehnen!
Der Fall Galilei ist der einzige Fall eines nachgewiesenen Fehlurteils der „Inquisition“; und auch nur
wegen Verwirrung der Ebenen. In einer nächsten Srtufe der Betrachtung der Bibel wird man wieder entdecken,
dass ihr Weltbild viel „wahrer“ ist als damals vermutet. Inzwischen lehrt auch die Physik einen Anfang
und ein Ende der Welt. Das ist viel biblischer als jeder Pantheismus!
@deepthougt Was empirische Bereiche betrifft, werden diese zwar von den zuständigen Wissenschaften behandelt;
aber ebenso wie die Philosophie sich nicht von den Naturwissenschaften diktieren läßt, ob es bspw. einen
freien Willen gibt, erlaubt sich die Theologie, in diesem Falle die lehramtliche, nicht beim Urknall stehenzubleiben,
sondern vom Schöpfergott zu sprechen. Über die sittliche Wertung bestimmter Abläufe oder ihren Sinn
sagen die empirischen Wissen-schaften sowieso nichts. Das kopernikanische System ist übrigens als solches
von niemandem anerkannt. Wir leben heute, und heute wird niemand von der Kirche verfolgt. Papst Johannes
Paul II. hat mit seinen Vergebungsbitten historische Schuld aufzuarbeiten versucht. @deusexmachina: Wenn
die Kirche lehrt, ein bestimmtes Verhal-ten sei sündhaft, werden ihre gläubigen Glieder dies auch bei
Un-gläubigen sündhaft finden. Denen kann es dann aber egal sein. Eines Urteils über Gläubige enthält
sich ja auch kaum einer. Und jeder versucht, die Welt nach seiner Weltanschauung zu gestalten. Gesetze
werden nicht von ideologiefreien Robotern gemacht. Das Neue Testament legt über Jesu Leben ein Zeugnis
hin, das sich mit guten historischen Quellen anderer Art messen kann. Seine metaphysischen oder reinreligiösen
Lehren spielen nicht auf der Ebene mathematisch-naturwissenschaftlicher Beweisbarkeit. Die wichtigsten
Dimensionen des Lebens lassen sich nicht beweisen und nicht widerlegen.
@Abu… Prinzipiell könnte ich Ihren Ausführungen zur Lehre der Kirche ja folgen – wenn sie bzw. ihre
Anhänger es denn selber täten. Sie sagen, völlig korrekt: „Wer nicht Glied der Kirche ist oder nicht
glaubt, der wird ihren Lehren wohl auch nicht folgen.“… was gerade hier bei kreuz.net gewisse Leute
nicht davon abhält, mit schöner Regelmäßigkeit den Stab über Menschen zu brechen, die überwiegend
NICHT katholisch sind (speziell Homosexuelle) oder katholische Morallehre auch von von Nichtkatholiken
einzufordern, ja, nach gesetzlicher Durchsetzung derselben zu rufen! Was die Wissenschaftlichkeit von
Erkenntnissen angeht: Sicher, manch eine biblische Episode lässt sich anhand historischer und sogar archäologischer
Methoden verifizieren (es wäre auch verwunderlich, in einem so dicken Buch nicht auch einige Wahrheiten
zu finden) – das betrifft allerdings in keinem Fall die Kernaussagen der kirchlichen Lehre, nämlich die
metaphysischen Apsekte. Sie NENNEN diese zwar nicht „Hypothesen“, aber nach wissenschaftlichen Maßstäben
sind es solche, zudem teilweise noch welche, die erhärteten wissenschaftlichen Erkenntnissen diametral
entgegenstehen.
Abu:Kirche und Wissenschaft Der Wirklichkeitsbereich, den die kirchliche Lehre behandelt, ist nicht empirisch
greifbar wie Salzsäure oder Bienentänze. Dem ist nichts entgegenzusetzen. Sonst würde gäbe es keinen
Grund von Glauben zu sprechen. Das Problem liegt allerdings darin, dass die Kirche immer wieder meint
in Bereiche vordringen zu müssen, in denen die Erkenntnis wenig mit Glauben, sondern mit empirischen
Tatsachen zu tun hat. Diese Ausflüge in fremde Sachgebiete haben zum Teil zu Fehlschlüssen u.ä. geführt.
Diese falschen Ansichten wurden zum Teil über Jahrhunderte aufrechterhalten (wenn ich mich recht entsinne
hat sich der Vatikan erst ca. 1940 offiziel dazu durchgerungen das kopernikanische System anzuerkennen).
Der wirklich verwerfliche Teil an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass sich die Kirche als Vertreterin
metaphysischer Gedanken angemasst hat (und dies z.T. immer noch Tut), Personen und Institutionen die andere
Meinungen und Ideen vertraten mit aller ihr zur verfügung stehenden Macht zu verfolgen und die Verbreitung
nicht genehmer Ansichten zu verhindern. Von der selbsternannten Hüterin der Moral, welche die Nächstenliebe
propagiert, sollte man eigentlich ein anderes Verhalten erwarten dürfen.
@deepthought Sie unterschätzen sowohl die Kirche als auch die damalige Zeit, was die Wissenschaftstheorie
angeht. Man wußte sehr wohl bewiesene von unbewiesenen Behauptungen zu unterscheiden, und Galilei hat
seine Position ja auch vor der Inquisition argumentativ dargelegt. Deren Kritik wurde von namhaften Gelehrten
der damaligen Zeit geteilt. Es stand nicht Kirche gegen Wissenschaft, sondern eher Galilei gegen den Rest
der Welt. Die Kirche spricht nicht in Form von Hypothesen. Sie legt das ihr anvertraute Glaubensgut verbindlich
aus. Wer nicht Glied der Kirche ist oder nicht glaubt, der wird ihren Lehren wohl auch nicht folgen. Der
Wirklichkeitsbereich, den die kirchliche Lehre behandelt, ist nicht empirisch greifbar wie Salzsäure
oder Bienentänze. Aber es gibt Dokumente, die interpretierbar sind wie Steinplatten mit Keilschriften
oder Urkunden vom Hofe der Salier, die Bibeltexte. Und da kann man schon zu Postionen kommen, die als
wissenschaftlich gesichert gelten. Die betrachtet die kirchliche Lehrautorität vor dem Hintergrund der
Tradition und im Lichte des Heiligen Geistes. In früheren Zeiten erstreckte sich die Autorität der Kirche
auch auf Belange, die heute von anderen Autoritäten beherrscht werden. Es waren nicht immer die ureigensten
Felder der Kirche, aber sie hat es nicht schlechter gemacht als ihre Nachfolger oder „Konkurrenten“. Die
Methoden waren seinerzeit freilich rustikal.
@Abu: Galilei Danke für den Text zu Galilei. Ihr Darstellung der Gegebenheiten stimmt weitgehend mit
meinem Wissen überein. Der wirklich fragewürdige Teil ist das Verhalten der Kirche gegenüber einer
Person die eine andere Anschauung vertrat. Galilei konnte seine Therorie damals nicht beweisen, aber ebensowenig
konnte die Kirche ihre Sichtweise beweisen. Der Unterschied zwischen den beiden Parteien liegt vor allem
darin, dass sich die Kirche ihre Machtposition genutzt hat um eine misliebige Theorie zu unterdrücken
resp. unterdrücken zu lassen. Die damalige Kirche muss wirklich eine kleingeistige und engstirnige Organisation
gewesen sein. Sonst wäre eine Handlungsweise nach dem Motto „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“
zu handeln. Es stimmt, dass Galilei bei seinem Prozess für damalige Verhältnisse gut wegkam. Er wurde
zu Kerker verurteilt, dufte aber trotzdem weiter in relativer Freiheit leben, war aber auch in seiner
Tätigkeit eingeschränkt. Hätte Galilei nicht einflussreiche Freunde gehabt, dann wäre seine „Strafe“
wohl kaum in so abgemilderter Form vollzogen worden. Wirklich Peinlich ist IMHO nach wie vor die Tatsache,
dass die kath. Kirche über 300 Jahre gebraucht hat um ihren Irrtum offiziel einzugestehen. Letzlich ist
es auch egal ob Galilei wegen seinen unbequem Ansichten und deren Verbereitung oder ob ihm aus politischen
Gründen der Prozess gemacht wurde. Die Kirche hat sich hochoffiziel an der Scharade beteiligt und Galilei
verurteilt!
machina Sie liegen falsch. Galilei hatte die auch damals bekannte Möglichkeit, seine Aussagen als Hypothesen
zu markieren. Das hat er unterlassen, und das machte die Sache schwierig.
@Abu – Nun ja… Meinen Sie nicht, dass Sie da recht unberechtigt HEUTIGE Maßstäbe an die Wissenschaftlichkeit
Galileis anlegen? Ich bezweifle doch sehr, dass derartige Gedanken damals durch die Köpfe der Gelehrten,
erst recht der Geistlichkeit, spukten. Sie haben zwar in der Darstellung recht, aber nur ex post. Zur
Erklärung damaliger Motive ist Ihr Ansatz denkbar ungeeignet. Zudem ist natürlich ein klitzekleines
Detail von Ihnen (bewusst?) nicht beachtet worden: Mag auch Galilei (nach heutigem Denken) wissenschaftlich
„schief“ gehandelt und „nur“ eine Hypothese vorgetragen haben, so gilt dies in der xten Potenz für die
Gesamtheit kirchlicher Lehren, damals wie heute, die niemals je über hypothetischen Status hinauskamen
und es wohl auch nie werden. Anders ausgedrückt: Sie messen da nicht nur mit chronologisch verwirbeltem,
sondern auch mit deutlich zweierlei Maß. Das ist Ihnen nur insofern nachzusehen, als die Kirche diese
Doppelzüngigkeit (Kritik an wissenschaftlicher Methodik bei anderen, komplett unwissenschaftliche Thesen
bei sich) ja als Dauerprogramm hat.
@deepthougt Galileo Galilei war ein hochangesehener Mann in Rom, er war mit dem Papst befreundet, ein
Spitzenwissenschaftler. Das ptolemäische Weltbild galt als erledigt, Galilei propagierte nun das kopernikanische.
Er hatte dafür keine Beweise. Doch statt es als Hypothese anzusehen, als Arbeitsypothese gewissermaßen,
behauptete er, dieses neue Modell bilde die Wirklichkeit ab, statt zu sagen, es sei ein gedankliches Modell,
wie man sich die Wirklichkeit vorstellen könne. Das war und ist wissenschaftstheoretischer Unfug. Galilei
hatte natürlich auch Gegner, Konkurrenten. Sie zeigten ihn bei der Kurie an. Diese mußte handeln, weil
Galilei, als man ihn auf einen Widerspruch zur Bibel hinwies, die Kirche aufforderte, dann eben die Bibel
anders zu interpretieren! Sollte, durfte, konnte die Kirche sich die Interpretation des ihr anvertrauten
Gutes, der Heiligen Schrift, von einem Wissenschaftler diktieren lassen, der einer Hypothese Wirklichkeitsrang
zumaß? Das war die Frontstellung. Kopernikus ist auch heute nicht unser Weltbild, die richtigen Teile
seiner Annahme (Gravitation) konnte erst Newton beweisen. Galilei lag schief in der Wissenschaft, die
Kurie lag schief in ihrem Bibelverständnis. Aber hätte Galilei sich konzilianter benommen, wäre der
Streit nicht eskaliert. Galilei wurde weder gefoltert noch mit dem Scheiterhaufen bedroht, Kirche und
Wissenschaft lagen keineswegs im „Generalclinch“. Was wollen Sie?
@deepthought „Frage“ Nur aus Neugierde: Wie stellt sich die Kirche eigentlich zu dem aktuellesten Erkenntnissen
der Astrophysik (Urknall, Scharze Löcher, alter des Unversums usw)? Habe da offen gestanden keine Ahnung.
Och ganz einfach, all das sind Schöpfungselemente (wenn auch unbewiesene). Wie im Credo bekannt: Ich
glaube an Gott den Schöpfer des Himmels und der Erde… Bei Galilei zeigt sich die Rückkehr zum Griechischen
nicht in ihrer ästhetischen und darin emnazipatorischen Variante, sondern in der Zuwendung zur mathematischen
Seite des platonischen Denkgebäudes: „Gott betreibt Geometrie“, das ist die Formulierung seines Gottesbegriffs,
seines Naturbegriffs und seines Wissenschaftsideal zugleich. Gott hat das Buch der Natur mit mathematischen
Buchstaben geschrieben; Geometrie treiben, das bedeutet zugleich die Spuren Gottes berühren. Das heißt
aber: Die Erkenntnis der mathematischen Strukturen der Natur umgewandelt; der begriff der Natur im Sinn
des Objekts der Naturwissenschaft löst den Schöpfungsbegriff ab. Schade das Kard. Bellarmie so früh
starb. Es grüßt, EinChrist
@Abu: Wissenschaft und Kirche Das wohl einfachste und bekannteste Beispiel eines Wissenschafters dem die
Kirche aus verschiedenen Gründen nicht wohlgesonnen war ist wohl Galilei. Er war zwar sicher ein wiederborstiger
Zeitgenosse, aber dies darf ja wohl nicht als vernünftiger Grund angesehen werden, einen Wissenschaftler
zu behindern und ihm aufgrund seiner Schriften den Prozess zu machen. Glücklicherweise konnte die Kirche
ihre damalige Sichtweise nicht für immer durchsetzen und die Wissenschaft hat letzlich triumphiert. Peinlich
daran ist vor allem, dass die Kirche mehrere hundert Jahre gebraucht hat um ihren Irrtum und das dadurch
begangene Unrecht offiziel Einzugestehen. Nur aus Neugierde: Wie stellt sich die Kirche eigentlich zu
dem aktuellesten Erkenntnissen der Astrophysik (Urknall, Scharze Löcher, alter des Unversums usw)? Habe
da offen gestanden keine Ahnung.
@deepthoght Zur Erinnerung: Sie fragten nach dem Grund für die unterschiedliche Rezeption biblischer
Vorschriften innerhalb der kirchlichen Lehrmeinung. DIE Vernunft, derer sich die Kirche dabei bedient
hat, ist nicht einfach identisch mit dem Weltbild, der Philosophie und der Meinung, die halt gerade in
mundo vorherrschen. Jetzt fragen Sie nach dem Verhöltnis Kirche-Wissenschaft. Dann erzählen Sie mir
doch einmal, welche Wissenschaftler auf welche Weise und aus welchen Gründen von der Kirche behindert
wurden. Sodann werde ich Ihnen meine Meinung zu diesen Fällen sagen. Nur damit wir nicht aneinander vorbeireden.
@Abu: Kirche vernünftig oder nicht? Die Kirche hat stetsim Licht der Vernunftdie Aussagen der Schrift
gedeutet Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein?! Eine Institution die in ihrer Geschichte immer wieder
Wissenschaftler und Gelehrte die zu neuen und korrekten Erkenntnissen kamen nicht ernst genommen, diese
Verhöhnt und ihnen Zeitweise sogar den Prozess gemacht hat (am bekanntesten ist da wohl Galileo), kann
wohl kaum als stets vernünftig bezeichnet werden. Eine Institution die wissenschaftliche Erkenntnisse
welche nicht in ihr Weltbild passen bekämpft, ist nicht vernünftig, sondern entweder dumm und borniert
oder sonst handelt es um ein heuchlerisches Manöver welches dem eigenen Machterhalt dient (was natürlich
mit viel scheinheiligem Getue unterlegt werden muss o^/ ).
@deepthought Die Kirche hat stets im Licht der Vernunft die Aussagen der Schrift gedeutet, freilich auf
dem Boden ihrer Tradition. Die Alternative Bibel-Fundamentalismus oder Willkür gibt es nur im Protestantismus,
wir haben ein Lehramt, das vom Heiligen Geist begleitet wird. Es gibt überhaupt keinen vernünftigen
Grund, irgendweche sexuellen Deviationen gutzuheißen und der heterosexuellen Praxis zwischen Eheleuten
gleichzustellen. Auch nicht aus biblischen Gründen. Wenn man so einen Unsinn anfängt, geht es morgen
um den nächsten: „Wie oft darf man sich kirchlich scheiden lassen? Warum darf ich nicht meinen Harem
oder meinen Hund heiraten? Und wenn ich eine sexuelle Ich-AG bin, krieg ich dann keinen Segen?“ Schauen
Sie nur mal zu den Protestanten, die schlagen sich mit solchem Kinderkram herum, weil und insofern sie
schales Salz geworden sind.
@stat crux: Demokratie und Dogma Demokratie ist kein Dogma, Das ist mir bekannt, und es ist schön, daß
Sie es bestätigen, Dr. Otterbeck. sondern eine Form der Regierungsausübung. Auch das ist mir nicht unbekannt.
Der Ort der Diskussion ist also die Christliche Gesellschasftslehre, nicht die kirchliche Dogmatik, Dr.
Heger Wieso halten Sie diesen Hinweis für angebracht? Ich sprach weder über Dogmatik noch über christliche
Gesellschaftslehre, spießte vielmehr lediglich den Diskussionsstil der sich „Demokraten“ nennenden politischen
Streber auf. MfG Christoph Heger
@EinChrist Oh, sorry! Das ist sehr wohl eine Verwechslung meinerseits gewesen!!! Tut mir leid! Umso schöner
natürlich, von Ihrem „gesunden“ katholischen Leben zu hören! Weiterhin alles Gute und Gottes Segen!
@Frasim „Frage?“ Hallo Frasim. Ich gehe mal von einer Verwechselung aus. Guter Mann/Frau ich bin glücklich
verheiratet habe zwei Kinder ein Geschäft und erfreue mich meines katholischen Glaubens seit meiner Taufe.
Dank sei GOTT dafür. Nein HS war ich noch nie. Ob diese Antwort, die ich Ihnen ehrlich gegeben habe,
genügt, ich hoffe. Es grüßt, EinChrist
@EinChrist Was Sie hier in letzter Zeit posten, finde ich nicht schlecht. :)3 Aus früheren Meldungen
vernehme ich, dass Sie schwul sind. Mich würde interessieren, wie Sie Ihr (katholisch?) christliches
Leben und die HS praktizieren. Wenn Ihnen die Frage zu intim ist, sehen Sie dieses Schreiben als gegenstandlos
an. MfG
@deepthought „Zeitgeist“ Es ist klar, dass sich die Kirche nicht dem Zeitgeist verpflichten muss (hat
sie in ihrer Geschicht trotzem schon häufig gemacht). Das ist richtig, die Folgen und Auswirkungen sind
bekannt. Entweder man verpflichtet sich dem Wort Gottes ohne wenn und aber (d.h. inkl. Verdammnis der
Schwulen, Sklavenhaltung, Frauendiskriminierung usw.) Hier fangen die Missverständnisse an. Die Praktiken
werden verurteilt nicht der Mensch. Dass das Sünden sind sollte evident sein. Und die Sünde hat nun
mal die Kraft der Zerstörung des einzelnen oder im kollektiv. oder man anerkennt, dass sich die Welt
verändert und auch nicht alles was in der Bibel steht 1 zu 1 übernommen werden muss… Die wellenartigen
Bewegungen der Welt waren und sind und werden bleiben. Nur immer wenn sich der Mensch absolut setzt, dann
ist der Untergang programmiert, wie immer das mussten schon die Israeliten beim Tanz ums goldene Kalb
erfahren. Was sollen denn nun gelten, die genauen Aussagen der Bibel oder eine der heutigen Zeit angepasste
Sichtweise derselben? Beides muss in- und zueinander verwoben werden, damit das Glück des Menschen gegeben
ist. Das Gotteswort des Alten Bundes gilt für jeden einzelnen Menschen: „Bei deinem Namen rufe ich dich,
du bist mein“. Jeder ist von Gott gewollt. Jeder ist Bild Gottes. Darum sagt die Bibel: Wer sich am Menschen
vergreift, der vergreift sich an Gottes Eigentum (Gen 9,5). Es grüßt, EinChrist
@EinChrist: Zeitgeist Nur damit ich das richtig verstehe: Es ist klar, dass sich die Kirche nicht dem
Zeitgeist verpflichten muss (hat sie in ihrer Geschicht trotzem schon häufig gemacht). Mir scheint nur
die Haltung reichlich inkonsequent: Entweder man verpflichtet sich dem Wort Gottes ohne wenn und aber
(d.h. inkl. Verdammnis der Schwulen, Sklavenhaltung, Frauendiskriminierung usw.) oder man anerkennt, dass
sich die Welt verändert und auch nicht alles was in der Bibel steht 1 zu 1 übernommen werden muss (d.h.
keine Sklaven, anständige Behandlung von Frauen usw). Mit dieser Sichtweise ist es naürlich auch Möglich
die Aussagen bezüglich Homosexualiät in einem etwas anderen Licht zu sehen. Wer sich aber gerne mal
für die eine und gleich danach für die andere Variante entscheidet (die macht IMHO die kath. Kirche
und viele hier versammelte), der betreibt doch eine ziemlich heuchlerische und doppelbödige Moral. o^/
Was sollen denn nun gelten, die genauen Aussagen der Bibel oder eine der heutigen Zeit angepasste Sichtweise
derselben? Oder wird hier einfach Wasser gepredigt und Wein gesoffen?
@deepthought Eine aktuelle Veränderung ist zumindest in Europa die zunehmende Akkzeptanz von Schwulen
und Lesben. Natürlich gibt es eine Reihe Bibelzitate die Homosexualität verurteilen. …und das sollte
nicht leichtfertig übergangen oder belächelt werden, denn das Leben ist Ernstfall, es gibt nicht viele
Chancen. Es aber auch viele andere Drohungen und Anweisungen die man ebenfalls ernst nehmen könnte, die
aber heute nicht mehr so verstanden oder gelebt werden (z.B. Sklaven). Die Welt wird die aktuellen Entwicklungen
gut überstehen! Für die kath.Kirche gilt da: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das ist Unsinn,
den die kath. Kirche ist dem Wort Gottes verpflichtet und nicht dem Geist der Zeit. Wobei für viele der
Begriff Kirche – wer oder was ist Kirche – unklar ist und somit es zu abenteuerlichen Annahmen und Missverständnisse
kommt. Es grüßt, EinChrist
@Abu: Sklaven usw. Wie Sie richtig bemerkt haben, wurde irgendwann erkannt, dass Sklaverei nicht so eine
tolle Sache ist. Auch die Kirche hat sich dieser Sichtweise angeschlossen und würde heute zurecht Protestieren
wenn jemand, wie in der Bibel, von einem Nachbarvolk Sklaven nehmen würde. Sprich es wurde hier ein Teil
der Bibel ausser kraft gesetzt oder umgedeutet. Die Welt ist deshalb nicht untergegangen. Irgendwann wurde
auch erkannt, dass man Frauen durchaus gleiche Rechte und eine eigene Meinung zubilligen kann (z.B. Wahlrecht
usw). Auch daran wird (zumindest bei uns) kaum mehr etwas falsch gefunden. Auch diese Entwicklung haben
die Welt nicht an den Abgrund gebracht. Bei allen Veränderungen gibt es immer wieder irgendwelche Untergangspropheten.
Dies nicht nur im religiösen Bereich (z.B. Schoppenhauer über Eisenbahnen usw). Wenn diese Schwarzmaler
recht behalten hätten, dann gäbe es keine Erde und keine Menschen mehr. Eine aktuelle Veränderung ist
zumindest in Europa die zunehmende Akkzeptanz von Schwulen und Lesben. Natürlich gibt es eine Reihe Bibelzitate
die Homosexualität verurteilen. Es aber auch viele andere Drohungen und Anweisungen die man ebenfalls
ernst nehmen könnte, die aber heute nicht mehr so verstanden oder gelebt werden (z.B. Sklaven). Die Welt
wird die aktuellen Entwicklungen gut überstehen! Für die kath.Kirche gilt da: Wer zu spät kommt, den
bestraft das Leben.
@deepthought Es gibt es im Alten Testament (Levitikus?) Vorschriften für Frauen, die damit zu tun haben,
daß Menstruation als unrein galt, was wiederum kultunfähig machte. Auch das wird heute von Feministinnen
als diskriminierend angesehen, deshalb erwähnte ich es. Die Sklaverei war im Alten Orient ein Faktum,
das nicht problematisiert wurde. Als zu Zeiten des Paulus ein christlicher Sklave namens Onesimus entlief,
riet ihm Paulus zur Rückkehr und seinem Herrn Philemon zur Milde. Innerhalb der Verhältnisse, die als
unabänderlich angesehen wurden, eine Humanisierung. Auch das Patriarchat wurde nicht angefragt, sondern
deutlich bestätigt, allerdings sollten die Männer ihre Frauen behandeln wie Christus seine Kirche. Einmal
heißt es sogar, die Eheleute sollten sich einander unterordnen in Liebe. Gleichwohl gibt es eine Ordnung
dieser Liebe und einen Geschlechtsunterschied. Damit fallen Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben zu,
dem Mann die Leitung, der Frau das Herz der Familie. Daß die Sklaverei überwunden wurde, hat ohne Zweifel
mit christlichem Einfluß zu tun. Abtreibung war übrigens, wenn nicht zu allen Zeiten, schon zu frühen
Zeiten der Christenheit ein übles Vergehen. In der heutigen Zeit empfindet dies eine Mehrheit nicht mehr
so. Wenn Sie so ein sensibles Ethos pflegen, sollten Sie dagegen zu Felde ziehen, das hat seit 1945 mehr
Menschen umgebracht als Juden vor ‘45 durch die Nazis ermordet wurden!
Sehr entäuscht Ich bin von diesem Artikel sehr entäuscht. Ich habe den Eindruck, daß solche Texte absichtlich
gepostet werden, um die Glaube an Gott (Liebe) zu diskreditieren.
#72 domenicus † 19:46:17 | Donnerstag, 11. Mai 2006
tja… Mit Verlaub, aber selbiges tun Sie gerade auch. Aber ich maße mir nicht eine Charakterstudie über
Sie zu zeichnen, sondern führe nur das auf, was ganz oberflächlich zu lesen ist, Bsp: wie die Schwulen
alle immer vorgeben… Nun, was soll man damit machen? Ihre krude Unterstellung einfach ignorieren oder
darauf hinweisen, dass diese Unterstellung fern ab jeder Realität verortet ist? Obwohl manchmal diese
Realität schon zum Verabschieden ist, nicht wahr? Wie gut, dass es neben Ihrer Pseudo-Realität auch
noch wahrhaftige Realität gibt
@domenicus was Sie in die wenigen Zeilen hier hineininterpretieren möchten, lässt tief blicken! Mit
Verlaub, aber selbiges tun Sie gerade auch. Und da sieht man leider nichts Gutes, sondern nur einen weiteren
Erz-Christen, der sich inzwischen schon von der Realität verabschiedet hat. Jawohl, Erzchrist, und mit
mindestens genauso viel Freude, wie die Schwulen alle immer vorgeben… Ganz habe ich mich aber noch nicht
von der Realität verabschiedet, ich lebe ja noch in ihr. Obwohl manchmal diese Realität schon zum Verabschieden
ist, nicht wahr? MfG
#70 domenicus † 19:26:53 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Ach du meine Güte Ist das unbedingte Schlecht-machen-wollen Anderer, die man ja auch gar nicht kennt,
nicht der Versuch der eigenen Weltflucht? In meiner Umfeld kenne ich einige Katholiken, auf die Ihre Beschreibung
besser passt. Und fragen Sie mal die Gays hier im Forum: Von denen ist keiner einsam oder krank oder seelisch
einsam oder was auch immer – was Sie in die wenigen Zeilen hier hineininterpretieren möchten, lässt
tief blicken! Und da sieht man leider nichts Gutes, sondern nur einen weiteren Erz-Christen, der sich
inzwischen schon von der Realität verabschiedet hat.
@JayJayderKezer Einsam? Wäre mir neu! Verstockt? Ja, stockschwul eben Unzufrieden? Bei dem Gelaber hier?
kein Wunder… Das meinte ich vorhin mit kindlich und naiv!! Das sollte Ihren Seelenzustand beschreiben,
der ist – wenn Sie ehrlich sind – einsam, unzufrieden und, ich vergaß, verblendet! Bitte machen Sie doch
auch Zitate Anderer als solche kenntlich, das erleichtert einiges. Danke. MfG
@ Benedikt Tue ich bereits… Die farbigen Plantagenarbeiter (Sklaven) sollten also die Auffassung der
Weißen damals respektieren, dass sie Sklaven seien? Ich vertrete die Meinung: KEINE TOLERANZ DER INTOLERANZ!
@ jaykayderkezer Intolerant ist es wenn man anderen nicht zugestehen will, eine gewisse Auffassung zu
haben. Das Recht, die Familie a la Vater, Mutter, Kind(er) für ideal zu halten kann in unserer freiheitlichen
Gesellschaft niemandem abgesprochen werden. Der Staat sieht das übrigens genauso, wenn Sie mal Art 6
GG aufschlagen. Beschweren Sie sich bei Ihrem Bundestagsabgeordneten darüber!
Liebster Frasim, Belediktilein, du auch @ Frasim: Ihr letzter Beitrag hier beweist mir einmal mehr, wie
unzufrieden, arrogant, verstockt-stur, verdreht und letztlich total einsam Sie sind. Einsam? Wäre mir
neu! Verstockt? Ja, stockschwul eben Unzufrieden? Bei dem Gelaber hier? kein Wunder… @ Benedikt Ja,
die Kirche mit „Mama, Papa Kind“ als einzige Form der Partnerschaft, halte ich für sehr intolerant…
AMEN o^/
@ MK28 Schon mal was von der mittelbaren Grundrechtswirkung über die Generalklauseln gehört? Ja. Aber
das nutzt hier nicht viel. Die Diskriminierung müsste vor einem Gericht bewiesen werden. Deshalb kehrt
das ADG ja die Beweislast um. Und wenn ich nicht mit Schwulen kontrahieren will, dann gibt mir Art2 Abs
1 GG das Recht dazu. In wie weit die Vertragsfreiheit durch das ADG noch geschützt bleibt ist mE mehr
als fraglich. @ jaykayderkezer Aber nein, die Kirche mit ihren verdammten Ansichten von „Mama, Papa Kind“.
Eine Intolleranz solchen ausmaßes… Ach nee, wer ist hier intolerant? Wer verdammt? SIE. dass man zugesehen
hat, wie im 2. Weltkrieg Juden und (was leider viel zu oft vergessen wird) 1 Million politische Häftlinge,
Behinderte und auch Homosexuelle ermordet wurden? Das ist einfach gelogen. Auch nicht-christliche Historiker
werden Sie aufklären, dass die zentrale Euthanasie auch aufgrund kirchlichen Protestes gestoppt wurde.
Desweiteren ist auch nicht unbekannt, dass sowohl der Papst als auch viele Bischöfe, Prälaten etc maßgeblich
an der Rettung von NS-Verfolgten sowie an der Linderung des Leides der Bevölkerung beteiligt waren. In
Bayern wurden nicht wenige Priester deshalb kurz vor Kriegsende noch erschossen. Mit solchen Lügen machen
Sie all Ihre Beiträge unglaubwürdig.
@JayJayderKezer Ihr letzter Beitrag hier beweist mir einmal mehr, wie unzufrieden, arrogant, verstockt-stur,
verdreht und letztlich total einsam Sie sind. Sie tun mir leid, das mein ich ehrlich! Ich hoffe und bete,
dass Sie noch rechtzeitig Ihre Sünde erkennen und umkehren. MfG
#63 GOLU-BOY † 18:05:39 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Könnten die rk Kirche noch so, wie sie möchte, bedürfte es für Guntrams Hoffnungen nicht der Islamisten.
Doch der römischen Viper wurden durch Säkularisierung längst die Giftzähne gezogen…
Tanz auf dem Vulkan ja jetzt triumphieren die Sodomisten (noch). Sie sehen sich bald am Zenit ihrer Träume
und Wünsche. Gut so! Irgendwann wird das Pendel wieder in die andere Richtung schlagen. Nein nicht von
Katholiken werden sie angegriffen, sondern von anderen. Wie z. B. von unseren islamischen Mitbürgern.
Wartet es mal, ab, bis die in ein paar Jahrzehnten hier die Überhand haben. Dann ist der Sodomisten Narrentanz
vorbei samt dem „Fröhlichen Stolz“ (oder soll ich lieber gay pride sagen???) Ein sich immer mehr agressiv
ausbreitenden Islamismus in Europa, wird kein großes Federlesen machen, die werden solche Brüder ganz
anders anfassen. Dann wird ihnen diese Terrorwaffe genannt „Antidiskriminierungsgesetz“ auch nicht mehr
nutzen.
@ Sulpicius In der Tat teile ich die Meinung Herrn Westerwelles. Es wäre sinnvoller Aufklärung an Schulen
zu betreiben, um von Anfang an eine Diskriminierung Homosexueller aufkeimen zu lassen. Homophobie ist
eine durch, „Moralvorstellungen geprägte „krankheit“. So würde den Homophoben Menschen langfristig die
Basis entzogen und es würde endlich Frieden einkehren und ich müsste mich nicht mehr über den Schwachsinn
aufregen, den fanatische Katholiken von sich geben. Ich finde es erbärmlich, wie viele sich hier geben.
Wie gesagt, Sklaverei ist im AT erlaubt. Warum heute nicht mehr? Weil es schierer Unsinn ist! Ich selber
kann von mir behaupten, dass ich stolz bin schwul zu sein! Jedes Mal, wenn ich mit meinem Freund Hand
in Hand durch die Stadt gehe beweise ich wahren Mut. Ich verurteile niemanden für das was er ist und
stürze mich nicht wie die Hyänen auf eine Minderheit, nur weil sie anders sind und in irgend einem Buch
geschrieben steht, dass anders sein „böse“ ist. Die Kirche war immer gut darin andere Formen des Lebens
zu unterdrücken, oder kurzerhand zu eliminieren…
Weltfriedenstag, Tag der sozialen Kommunikationsmittel, Tag der Migranten etc. Wozu gibt es diese Erweiterung
des kirchlichen Handelns im Jahreskreis? Damit die sozial-gesellschaftlichen Themen als solche behandelt
werden und nicht religiös-kurzschlüssig im Gottesdienst. Hier Heiligtum, dort Marktplatz.
Interessant Die FDP bleibt bei ihrem strikten Nein zum geplanten Antidiskriminierungsgesetz. „In Wahrheit
ist es ein Gesetz, das den zu Schützenden schadet“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle in einer von den
Liberalen beantragten Aktuellen Stunde des Bundestages. Er rief die Ministerpräsidenten auf, diesen „Unfug“
im Bundesrat zu stoppen.
Demokratie ist kein Dogma, sondern eine Form der Regierungsausübung. Der Ort der Diskussion ist also
die Christliche Gesellschasftslehre, nicht die kirchliche Dogmatik, Dr. Heger!
@überflieger: „Demokraten“ …die Zeilen von Regina Wilden gelesen habe, mit dem Zusatz, dass sie Ratsmitglied
der Stadt Köln ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie dort die rechtsradikale Gruppierung „Pro Köln“
vertritt. Ein Demokrat würde solche Zeilen sicher nicht verfassen. Diese Zeilen von überflieger sind
ja nun ganz das Gegenteil von einem geistreichen „Überflieger“! Wenn es allerdings stimmen sollte, daß
ein solcher realistischer Beitrag wie der von Regina Wilden von einem „Demokraten“ nicht verfaßt würde,
muß man ja wohl annehmen, daß die bürgerlichen Freiheitsrechte keinen Schutz mehr bei diesen „Demokraten“
finden – weil es sich bei ihnen wohl um politische Streber handelt, die sich mit der Anschwärzung anderer
als „rechtsradikal“ glauben einen Vorteil verschaffen zu können. MfG Christoph Heger
#55 deepthought 12:09:28 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Abu: Was haben Anweisungen bezüglich Sklaven oder diskriminierende Vorschriften für Frauen mit Kultvorschriften
zu tun? Sklaverei war und ist zu jeder Zeit eine Schweinerei und durch nichts zu Rechtfertigen! Eine Religion
die in ihrem heiligen Buch von Sklaven verlangt ihre Herren zu achten und sogar Anweisungen zum Erwerb
und Vererben von Sklaven gibt (hat wohl nix mit Kultvorschrift zu tun) ist für mich schon höchst Fragwürdig.
#54 ueberflieger 12:05:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Nachdem ich… …die Zeilen von Regina Wilden gelesen habe, mit dem Zusatz, dass sie Ratsmitglied der
Stadt Köln ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie dort die rechtsradikale Gruppierung „Pro Köln“
vertritt. Ein Demokrat würde solche Zeilen sicher nicht verfassen.
@Deusexmachina Schwarz oder schwul zu sein ist ein kleiner Unterschied. Ich bin kein Rassist, falls Sie
das so meinten. Ich habe lieber einen schwarzen Gläubigen, als einen weißen Atheisten.(von der Meinung
her, bitte nicht falsch verstehen!) Seit wann ist Wohltätertum Rechtfertigung für Unrecht? Das habe
ich nicht behauptet, lediglich der Vorwurf, die Kirche habe nichts getan, ist schlichtweg falsch. Sicher
gibt es scheinbare Widersprüche in der Kirche, sie besteht aus Menschen und diese können irren. Letztlich
dient sie aber dem Heil der Seelen, was manchmal dem Diesseits entgegengesetzt scheinen kann (Lk 9,23:“…Wer
sein Leben verliert, wird es retten…“) HS ist dem Herren ein Greuel und ein kranker Auswuchs der Liebe,
da können Sie noch so schreien. Dass es heute so viele verschiedene Meinungen gibt ist das Werk des großen
Verwirrers. Kommt dann noch der allgemeine Stolz dazu („nein, ich beuge mich nicht, ich will aber…“)
ist das Chaos perfekt. Was die Kirche soll und was nicht, das überlassen wir am besten ihr selbst. Es
ist auch nicht meine Privatwahrheit, sondern die universelle Wahrheit unseres Herrn Jesus Christus! Und
an dieser kommt auch die beste Demokratie nicht vorbei.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). „Am Arsch vorbei“ Die Ministerin soll in einer internen
Koalitionsrunde völlig aus der Rolle gefallen sein und bei einer Diskussion über das deutsche Antidiskriminierungsgesetz
zu einem Ansuchen der Union, dass die Kirche ein Sonderrecht benötigen, damit diese keine Mitarbeiter
fremder Konfessionen einstellen müssen, gemeint haben: „Das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen geht mir
am Arsch vorbei!“
Der arme @deepthougt vermißt tiefe Gedanken Warum hält die Kirche an einigen Vorschriften des Alten
Bundes fest, an anderen nicht? Machen wir’s kurz: Irgendwelche Kultvorschriften haben sich –- mangels
Tempel –- genauso erledigt wie Steinigungen –- dank Jesus. Auf der anderen Seite gibt es aber eminent
sinnvolle Gehalte im Alten Testament. Das Verbot homosexuellen Treibens korres-pondiert direkt mit der
Schöpfungsordnung: Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, auf daß sie ein Paar werden, Kinder zeugen,
eine Familie gründen. Das ist –- theologisch gesprochen –- Naturgesetz. Jenseits dieser Ordnung bzw.
diese Ordnung störend, ja potentiell zerstörend sind Ehebrecher, Homosexuelle und Sex-ohne-Folgen-haben-Woller-bis-hin-zum-Abtreiben.
Das bezeugt das Neue Testament, das bezeugen die Kirchenväter –- bis heute. Deshalb findet für die Kirche
Sexualität in der Ehe zwischen Mann und Frau mit der Offenheit für Kinder statt und sonst nirgends.
Nichtkorrumpierte Christen sehen das weltweit genauso, und daran wird sich auch nichts ändern. o^/
#50 Benedikt78 10:35:16 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Diskriminierungsgesetz Also das Gesetz heisst bei uns Anti-Rassismusgesetz. Deshalb sind auch nur Religionen
und Einwanderer geschützt. Das hat zur Folge, dass ein Ausländer einen ohne Folge als „Scheiss-Schweizer“
beschimpfen kann, man sich aber mit der Antwort „Scheiss-Ausländer“ strafbar ist. Dies als Beispiel.
Ausserdem gab es schon Anzeigen, die durch die Medien gerissen wurden, weil jemand den Koran rezitiert
hat. Wohlbemerkt, derjenige, welcher zitiert hat, wurde angezeigt! Beim Geschlecht gibt es das Gleichstellungsbüro.
Glaube aber nicht, dass es da schwerwiegende Probleme gibt. Wenn es Unternehmer gibt, die mich nicht einstellen
wollten, weil ich Katholik bin, dann wäre das ihr Problem! Es gibt etliche andere Unternehmen, bei denen
ich eine Stelle finde. Schlussendlich zählt ja die Qualifikation. Und wenn jemand lieber einen Reformierten
will… Soll er doch. Ich glaube aber nicht, dass Homosexuelle bei der Jobsuche Probleme wegen ihrer sexuellen
Ausrichtung haben. Das steht ja schliesslich nicht auf ihre Stirn geschrieben! Ich finde es aber nicht
gut, dass abgelehnte Kandidaten sich beschweren könnte, weil sie sich diskriminiert fühlen (sei es Geschlecht,
Sexualität, Religion etc.). Wie will man das Gegenteil beweisen? Also bei gleicher Qualifikation, würde
ich den mir symphatischen Kandidaten einstellen. Das wäre ja schon strafbar!
Freiheit, die ich (mal) mein(t)e! Die Aushöhlung der vom Grundgesetz einmal „garantierten“ Freiheitsrechte
geht weiter. Jetzt soll die Vertragsfreiheit, das Fundament des Bürgerlichen Gesetzbuchs, weiter eingeschränkt
werden – natürlich, wie immer, mit viel moralischem Getöse. Jakobinischer Tugendterror auf leisen Sohlen!
Im übrigen eine hübsche Geldquelle für allerhand „Verbände“, „Nicht-Regierungsorganisationen“ usw.,
die ein Klagerecht eingeräumt bekommen sollen. MfG Christoph Heger
#48 Beobachterin 09:50:29 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Katholiken einstellen oder nicht? Der vorletzte Schreiber schrieb: wenn ein Unternehmer z.B. Katholiken
rausschmeissen oder nicht anstellen würde/dürfte, Es steht doch jedem frei, Katholiken einzustellen
oder nicht, und das ist auch gut so. Im Zweifelsfalle sind Katholiken eher gut gelitten. Es geht im Berufsleben
um andere Qualitäten als Zustimmung zur „Homo-Ehe“. Auch die Schulen in katholischer Trägerschaft haben
über Mangel an Schülern nicht zu klagen, im Gegenteil wollen viele Eltern ihre Kinder gerne an diesen
Schulen unterbringen. Dafür gibt es natürlich Gründe.
@private notes zu wissen, dass der Geifer und Hass rechtskatholischer Narren in Foren wie diesen isoliert
ist. Das deren Meinung nichts an demokratischer, rechtsstaatlicher Entwicklung ändern kann. Versichert
zu sein, dass das zahnlose Gekreisch hier Indizien für eine untergehende Gesellschaft ist; Ertrinkende,
die strampeln. Dafür, daß das hier ein sinkendes Schiff sein soll, sind aber eine ganze Menge rosa Schlachtschiffe
unterwegs, die fortwährend ihre Wattebäuschchen abschießen! Also, Mädels, nu entscheidet Euch mal:
Entweder fährt hier der katholische Bin-Laden höchstpersön-lich mit dirty bombs und hundert fiese Möpp
durch die Gewässer der mansonischen Weltregierung, um selbiger ein paar neue Krawatten anzulegen, dann
ist’s aber höchste Eisenbahn, die Marines zu holen, oder Ihr seid Aasgeier, Piranhas, Leichenschänder,
Feiglinge und was sich sonst so an armen ertrinkenden Schiffbrüchigen ergeht … Na? Ich persönlich
hätte da für alle Unentschlossenen noch einen Alternativvorschlag: Ihr seid halbgebildete Labertaschen,
die sich wichtig machen müssen, weil sie es irgendwie geil finden, zwischen Wir-sind-ne-vafolgte-Minderheit
und Ich-bin-der-rosa-Robin-H. in so ein garstiges Reaktionärsforum zu gehen und eins auf dicke Hose zu
machen!
#46 deepthought 09:41:57 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Benedikt78: Antidiskriminierungsgesetz in der Schweiz Ich glaub bei uns in der Schweiz gibt es doch auch
einen Antidikriminierungsartikel. Religionszugehörigkeit, Geschlecht und ein iges mehr ist da erwähnt
, die sexuelle Ausrichtung leider nicht. Die einzigen die bisher ernsthaft unter diesem Gesetzt „leiden“
mussten waren einige Rechtextreme und Hobbynazis. Daran kann ich nun wirklich nichts falsches finden!
So ganz unnötig sind IMHO solche Gesetze nicht oder würdest Du es für gut halten, wenn ein Unternehmer
z.B. Katholiken rausschmeissen oder nicht anstellen würde/dürfte, weil er der Meinung ist, dass Katholiken
grundsätzlich Dumm und Weltfremd sind wenn sie an sowas Glauben? (Hoffentlich gibts sowas in der Realität
nicht!)
#45 Benedikt78 09:12:32 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Antidiskriminierungsgesetz Auch wenn sich nun alle über das Pro und Contra Homos streiten, muss man doch
mal das Gesetz als solchens anschauen! Dies ist so überflüssig wie ein Kropf! Stellen Sie sich mal vor,
wie der Aufwand – vor allem von KMU (Klein- und Mittelunternehmen) – bei der Personalrekrutierung steigt.
Die Patrons werden sich gar nicht mehr getrauen die Stellen öffentlich auszuschreiben! Schliesslich könnten
alle Mitbewerber aufgrund ihres Geschlechtes, Herkunft, Hautfarbe (ist da Sonnenbrand auch noch dabei?)
oder sexuellen Ausrichtung (als ob man das dem Chef auf die Nase binden würde) diskriminiert worden sein…
Auf jeden kann eine Diskriminierung zutreffen! Auf Verdacht soll nun der Staat einschreiten und der Arbeitgeber
muss beweisen, dass keine Diskriminierung vorliegt. Und ich dachte in Deutschland hat es genügend Arbeitslose.
Mit solchen Gesetzen schafft man nur Stellen beim Staat, den Gerichten und der Verwaltung. Aber nicht
in der Privatwirtschaft!!! Zum Glück haben wir in der SChweiz diesen „Schmarren“ nicht! Übrigens, mit
den bilateralen Verträgen kann jeder Deutsche sein Geschäft in der Schweiz ansiedeln!
Zu hohe Erwartungen Glauben Sie wirklich, auf diese Fragen hier fundierte Antworten zu bekommen? Von wem
denn? Die Schreiberlinge hier bedienen sich doch Bibel wie in einem Steinbruch. Was gerade in den eigenen
Kram passt wird aus dem Kontext gerissen und zitiert. Was schert den Tradi, was im nächsten Kapitel steht,
oder was Jesus gesagt hat. Jede Diskussion mit diesen armen Seelen ist sinnlos.
#43 deepthought 08:50:09 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Frage Es ist doch immer wieder bezeichnend, dass man hier ausgerechnet auf einigermassen ernst gemeinte
Fragen nie eine Anwort kriegt. Darum noch einmal: Weiter unten hat jemand folgendes geschrieben: im Alten
Tesatament wird dieses durch Steinigung oder einer anderen Strafe gefahndet. Zwar wird die Kirche solche
Methoden nicht übernehmen aber der Grundgedanke, dass dieses verwerflich ist, bleibt. Bei solchen Ideen
frage ich mich ob bei allen Anweisungen der Bibel der Grundgedanke genauso befolgt werden soll. Es gibt
an vielen Stellen Anweisungen die hoffentlich niemand, auch nicht als Grundgedanke, übernimmt: – Die
Sklaven welche sich nicht gegen ihre Herren auflehnen solllen 1Tim 6,1) – Regeln bezüglich Erwerb und
Vererbung von Sklaven (3Mo 25,44-46) – Anweisungen für das weibliche Geschlecht (1Tim 2,11 – 12) – usw.
usw… Ich halte diese Ideen auch als Grundgedanke nicht erhaltenswert. Sieht das wirklich jemand anders?
Wenn aber jemand die obigen Ideen ablehnt, dann möge er mir doch erklären wieso diese Bibelstellen (Sklaven,
Frauen usw) weniger Gültigkeit haben, als jene die sich mit Homosexualität befassen? Es kann ja wohl
nicht angehen, dass die Relevanz der Bibelstellen nach der grad passenden persönlichen, gesellschaftlichen
oder politischen Befindlichkeit bestimmt wird. Enweder haben diese alle Aussagen eine Relevanz oder gar
keine. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
privat-notes trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf. Ich frage mich wer den absaufenden erbärmlichen
Creaturen a la Sulcipius dann den rettenden Ring zuwirft…wahrscheinlich Vertreter der sog. „Homo-Lobby“.
#41 private-notes 08:05:21 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Beruhigend zu wissen, dass der Geifer und Hass rechtskatholischer Narren in Foren wie diesen isoliert
ist. Das deren Meinung nichts an demokratischer, rechtsstaatlicher Entwicklung ändern kann. Versichert
zu sein, dass das zahnlose Gekreisch hier Indizien für eine untergehende Gesellschaft ist; Ertrinkende,
die strampeln. Möglich, dass es zu einer Trennung von Glaube und Kirche kommt. Denn wie schon so oft
gesagt, steht ja nicht der Glaube an Gott zur Frage, sondern die Glaubwürdigkeit einer durch und durch
verlogenen wie autoritären und absolutistischen Beamtenvertretung. Weiter so, meine giftigen Herren:
Schütteln Sie die Gläubigen und Kirchensteuerzahler nur ab wie lästige Fliegen durch Ihre ulkusgesichtigen
Schmäh- und Hassreden! Sie schaffen sich selbdt den Ozean, in dem Ihr Glaube erbärmlich absäuft.
#39 methusalix † 02:02:46 | Donnerstag, 11. Mai 2006
auf gehts! Frasim: @Loc Fethyr Was aber ist, wenn die Lehre der katholischen Kirche in Bezug auf Homosexualität
wahr ist?! Die Kirchenbeamten der römisch-katholischen Kirche haben in der Geschichte mit ihren „Wahrheiten“
derartig oft und weit daneben gelegen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch hier daneben liegen
so hoch ist, dass man von sicherer Erkenntnis sprechen kann, dass sie nicht recht haben. Es ist ja schliesslich
kein Dogma, das man glauben muss. Und nebenbei, die „Wahrheiten“ die die römisch-katholischen Kirchenbeamten
in der Vergangenheit mit Feuer und Schwert versucht haben durchzusetzen, haben eine derartig breite Blutspur
hinter ihnen gezeitigt, dass ich nur hoffen kann, dass sie nie wieder die Macht erhalten ihre „Wahrheiten“
mit Gewalt durchzusetzen. Belisar: Die Wahrheit darf nicht gesagt werden! …solche Gruppen sichern nicht
die Zukunft, … Lieber Belisar, die Alten, die Kranken und die Rentner sind auch Gruppen, die die Zukunft
nicht sichern! Wollen Sie die beiseite schaffen, weil sie unnütz sind? Ich glauben die echten römischen
Katholiken auf diesen Seiten haben dafür einen Spezialausdruck: Belisar, fordern Sie hier etwa den Hilflosenmord,
weil nur junge und heterosexuelle Paare mit vielen Kindern „die Zukunft sichern“????
Hahahahahahahahahahah dass unsere Staatsform „Demokratie“ heißt. Ich hoffe, Sie sind nicht so naiv und
glauben, daß es hinter den Kulissen demokratisch abläuft. Im übrigen: wieso muß ich Schwule akzeptieren?
Tolerieren, ja. Aber akzeptieren, dazu kann mich wohl kein Mensch oder Gesetz der Welt zwingen. Wir sind
doch wohl freie Bürger, oder ?
#37 deusexmachina 01:02:34 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Sulpicius Da wird man Sie „ganz einfach“ eines Besseren belehren – notfalls per Gericht bis hin zur Beugehaft.
Sie mögen Ihre sehr private Meinung vom Jenseits haben, und, ehrlich gesagt, jucken mich Ihre Ansichten
darüber nicht. Im DIESSEITS hingegen werden Sie sich wohl oder übel demokratisch beschlossenen Gesetzen
beugen müssen. Und wenn Sie anderen Menschen die Akzeptanz verweigern, wird man’s Ihnen beibringen. Ganz
einfach. (Bei manchen Leuten bzw. deren Äußerungen muss man sich wirklich an den Kopf packen…)
Ganz einfach Wir sind noch immer Menschen, das EBENBILD Gottes! Toleranz ist nicht das was wir wollen,
wir fordern AKZEPTANZ! Bekommt Ihr aber nicht. Ganz einfach.
#35 deusexmachina 00:00:12 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Frasim – Machen wir’s kurz #1 Als ob Sie Schwarze liebten und nur die Hautfarbe „pervers“ fänden #2
Seit wann ist Wohltätertum Rechtfertigung für Unrecht? „3mal spenden, dann darf ich klauen“, oder wie?
#3 Die kath. Kirche verurteilt Menschen, weil sie sind, wie sie sind. Die so angegriffenen Schwulen wehren
sich gegen diese Kirche Kirche, WEIL diese SIE angreift. Merken Sie den Unterschied? Die „Ehre Gottes“
ist eine Hypothese über eine Hypothese. #4 Die katholische Kirche hängt ihr Mäntelchen nach dem Wind,
wie’s beliebt: Früher als hütende Hand über beliebige Eroberungen und Kriege, später á la „Reichskonkordat“
sogar mit Hitler, und heute predigt man den Frieden WEIL ES – zum Glück – dem ZEITGEIST entspricht. Und
NUR deshalb. #5 Die maßgeblichen Stellen sehen HS nicht als Krankheit. Welche Kompetenz außer schierer
MEINUNG haben Sie dagegen vorzuweisen? Ihr „Schöpfer“ ist angesichts der Unzahlen widersprechender Vorstellungen
schwerlich maßgeblich – „ob es Ihnen nun passt oder nicht“. #6 Die Kirche soll sich lieber freuen, dass
die ADG-Initiative – gegen den Willen der Union – auch den Schutz von sexueller Identität, Behunderung
UND RELIGION – anstrebt… angesichts der fortlaufenden Entwicklung könnte die katholische Kirche nämlich
bald zur marginalen Gruppe werden. Gegeifer wie bei kreuz.net fördert das immens. #7 Sie haben noch nicht
verstanden, dass unsere Staatsform „Demokratie“ heißt. Ihre Privat“wahrheit“ ist unmaßgeblich. Das wär’s
dann.
@JayJayderKezer Was gut und böse ist, bestimmt allein GOTT. Wenn Sie bei solchen Fragen schon straucheln,
dann wundert mich nichts mehr. Da sieht man einmal mehr, wo der Mensch hinkommt, wenn er sich nicht an
Gottes Schöpfungsordnung hält: Zuerst meinen, man kann ohne Gott alles selber bestimmen, verbessern
usw., dann merken, hoppla, es geht doch nicht so einfach und dann aber vor lauter Stolz keine Fehler zugeben
und dumm aus der Wäsche schauen und keinen Maßstab mehr haben/kennen. Wenn Sie in der Argumentation
nicht weiterwissen, wirds polemisch oder naiv… Behaupten Sie nicht, die Kirche habe NICHTS getan, das
ist absoluter Blödsinn! Im übrigen wüßte ich gerne, wie Sie damals reagiert hätten…
Salomonius… …nein, wirklich nicht! Homosexuelle Menschen bleiben, ob es Ihnen passt oder nicht! Da
Sie offensichtlich unter HOMOPHOBIE leiden, ist es angebracht, dass Sie Ihre Krankheit in den Griff bekommen!
Aber bedenken Sie auch: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen! Immer werden Sie leiden müssen…
@Sulpicius Neue durchschlagende Argumente Eurerseits habe ich nicht feststellen können. Immer derselbe
Schmäh! Ihr dürft jetzt das Forum wieder verlassen. Haargenau dasselbe gilt für die hochgeistigen Ergüsse
der anderen Seite. Werden alle Lesermeinungen nun gelöscht und das Thema geschlossen?
Dürfen Sulpicius : „Immer derselbe Schmäh! Ihr dürft jetzt das Forum wieder verlassen.“ Glauben Sie,
daß die das freiwillig machen? Es sieht eher so aus, als ob es immer mehr werden. Die Vermehrung funktioniert
also nur virtuell… Mit Worten kommt man nicht mehr an. Sonst hätte ja Gott dem Lot die richtigen Worte
eingeben können, damit er es schafft. Die damalige Situation ist gar nicht so verschieden zu der unseren.
Volker Beck… …ist Träger des Bundesverdienstkreuzes? Das wußte ich gar nicht. Wundert mich aber
auch nicht wirklich… Zum Thema: Das ADG greift erheblich in die grundgesetzlich geschützte Privatautonomie
ein, es verstößt m.E. gegen Art. 2 I GG und mittelbar auch gegen Art. 3 GG, den es vorgibt schützen
zu wollen. Besonders irre finde ich das Verbandsklagerecht, das Verbraucherorganisationen u.ä. eine Klagebefugnis
einräumt, „weil der der Betroffene sich nicht traut oder nicht in der Lage ist, Klage zu erheben“. Prost,
Mahlzeit! Was wären wir ohne unsere fürsorgenden Volksvertreter à la Beck? Freie Bürger anstatt Stimmvieh?
Ist jemand kein Geschöpf Gottes? Gott hatte den Menschen erschaffen. Er sah ihn und sprach: Er ist sehr
gut! Sehr gut wie alles von mir Geschaffene! Dann begegnete Gott einem homosexuellen Menschen und er sagte
zu ihm: Du bist von mir geliebt! Aber vergiss nie, dass es immer wieder ganz schreckliche Exemplare „Mensch“
geben wird, die meine geliebte Vielfalt nicht verstehen und ertragen können. Diese Exemplare entwickeln
sich leider auf die primitivste Stufe zurück und verfolgen die von mir geliebten Menschen! Sie sind so
leider so dumm, dass sie nicht merken, dass sie sich selbst verfolgen!
Ach Sie sind soooo süß, wenn sie sich aufregen Die Kirche ist sich ihrer Positionen sehr wohl im Klaren
und schadet sich dadurch nicht im Geringsten. Die Gläubigen nämlich, die hinter ihr stehen, sehen und
befürworten das genauso. Sie schadet sich selber. Sie vergrault unzählige Beitragszahler mit ihrem Intoleranzgeschwätz.
Es gibt keine Homolobby… Gesetze des Herrn? Befolgen sie die alle? (siehe Link in meinem Beitrag unten!)
7. Und wer bestimmt was gut ist und was nicht? 1.Sodomie? S.u. 2. „und viel für den Frieden gebetet.“
und nichts getan, lesen sie ein Buch, auch die ev. Kirche hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Beide taten
nichts „Auch nach der Reichspogromnacht im November 38 schwieg die Kirche.“
@JayJayderKezer Ui, so ein tiefer Sinn: Ketzer ohne t, weil t=Kreuz. Sorry, aber Ihr erster Beitrag enthielt
so viele Rechtschreibfehler, da hab ich nichts mehr ausgeschlossen… 6. Sehr naiv!!! Gott schreitet ständig
ein, z.B. New Orleans-Überschwemmung. Wann und wie, ist allein SEINE Entscheidung. Klar, ER könnte uns
sofort den Garaus machen. Dass ER es nicht tut, zeugt von SEINER übergroßen Liebe, die uns Zeit und
Möglichkeiten genug gibt, uns wieder IHM zuzuwenden! Aber keine Angst, irgendwann ist es auf jeden Fall
mal soweit, nur dann ist es möglicherweise zu spät…
So, an alle Schwulis,… … nun habt Ihr Euch ausgekotzt. Neue durchschlagende Argumente Eurerseits habe
ich nicht feststellen können. Immer derselbe Schmäh! Ihr dürft jetzt das Forum wieder verlassen.
@JayJayderKezer Noch zu meinem vorherigen Beitrag: 6. Die Kirche ist sich ihrer Positionen sehr wohl im
Klaren und schadet sich dadurch nicht im Geringsten. Die Gläubigen nämlich, die hinter ihr stehen, sehen
und befürworten das genauso. Die Homo-Lobby sollte sich mal klar werden, dass sie nicht die ewigen Gesetze
unseres HERRN verändern kann, mag sie auch noch so aggressiv polemisieren! 7. Selbst wenn dreiviertel
oder gar neunzehntel der ganzen Welt dies oder jenes befürworten würden, so änderte dies nichts an
der Wahrheit. Die Sünde wird nicht dadurch gut, nur weil alle sie gutheißen. 1. Als Kirchenanhänger
verdamme ich niemanden, dies wird ein anderer tun! Durch das Licht des Glaubens erkenne ich lediglich
die Sünde der Sodomie. 2. Doch, die Kirche hat mehrere (zehn)tausend Juden versteckt und gerettet u.a.m.
und viel für den Frieden gebetet. Große kriegsentscheidende Ereignisse fielen auf hohe kirchliche Feiertage,
in Ihren Augen sicherlich nur ein Zufall… 3. Sodomitische Lebensweise dient dem Reich Gottes überhaupt
nicht und kommt daher nicht von IHM. 4. Ehre Gottes? Sagt das NT nicht Gott liebt ALLE Menschen? Da verstehen
Sie ja überhaupt nichts! Klar, Gott liebt alle Menschen, nicht aber die Sünde! Darum sollen wir uns
ersterer ab- und IHM zuwenden! Mit Verlaub, aber wer sich gegen SEINE hl. Schöpfungsornung stellt, wie
soll das der Ehre Gottes dienen?!? 5. und 6. folgen
Und bittschön Danke Kenecht Dummsprecht, ich bin leider subjektiv und in Folge dessen nicht so eloquent
wie sie :) aber das meinte ich www.huk.org/…zitate-woertlich.htm Da haben sie ihre Biebel, setzen sie
sie um…
Kindeswohl Zweitens: Was sich hier an bösartigen Ergüssen kranker, aber völlig pervertierter Geister
austobt, ist schier unerträglich. Es geht so weit, daß einer uns sodomitische Kinder wünscht. Demnächst
wünscht er meinen Kindern vielleicht auch Mongolismus an den Hals, Knochenkrebs oder Pest und Cholera.
Sehr schön, wie sie die Würde mancher Kinder herabsetzen. Dieser „Wunsch“ resultiert in etwas genauso,
wie man einem Rassisten wünschen würde schwarz sein sein. Ich wünsche zwar keinem Menschen, die Hölle
durchzumachen, der sie einem homosexuellen Jugendlichen aussetzen, aber ich würde jeden Menschen mal
wünschen, an seinen eigenen Vorurteilen mal ausgesetzt zu sein. Homosexuelle Menschen haben kein Problem
damit, das es Heterosexuelle Menschen gibt, noch sind sie bestrebt deren Orientierung zu verteufeln und
„umzupolen“. Im Gegenteil: Man respektiert und akzeptiert die Vielfalt – bei der kath. Kirche wird alles
verteufelt und herabgewürdigt was nicht in dem Weltbild passt. Ich sehe da einen gewaltigen Unterschied,
aber bitte sehr. Die Mehrheit der Bevölkerung ist NICHT an ihrer Seite und stört sich nicht daran, das
auch homosexuelle Paare in den Pflichten als eheähnlich durchgehen.
@all-Schwulenhasser Wir sind noch immer Menschen, das EBENBILD Gottes! Toleranz ist nicht das was wir
wollen, wir fordern AKZEPTANZ! So wie wir euer Hetengelaber akzeptieren und auch eure Meinung respektieren,
tut dies auch mit uns. Wir sind pervers? Wir betreiben also Sodomie? Also soweit ICH weiß ist Sodomie
der Sex mit TIEREN, soweit ich weiß, war mein letzter Sexpartner ein Mensch, ein Mann um genau zu sein.
Und JA ich wünsche ihnen, dass sie endlich über den Tellerrand ihrer FriedeFreudeEierkuchengotteswelt
hinausschauen und ihnen ein Lichlein aufgeht, was für ein Unrecht sie doch hatten. Homos sind ebenso
normal, wie Sie, Homosexualität gibt es schon immer und war (bevor die Westler aufgetaucht sind) ganz
natürlich in Asien bspw. Aber nein, die gehören ja auch verbrannt weil sie ne andere Religion haben,
nicht wahr?
@Belisar: Grundgedanke In der Bibel kann man zu solchen Perversitäten (=„Andersherum“) nach lesen, im
Alten Tesatament wird dieses (wie viele andere Vergehen ) durch Steinigung oder einer anderen Strafe gefahndet.
Zwar wird die Kirche solche Methoden nicht übernehmen aber der Grundgedanke, dass dieses verwerflich
ist, bleibt bestehen. Bei solchen Ideen frage ich mich ob bei allen anderen Anweisungen der Bibel der
Grundgedanke genauso befolgt werden soll. Es gibt an vielen Stellen, insbesondere bei Leviticus, verschiendste
Anweisungen die hoffentlich niemand, auch nicht als Grundgedanke, übernehmen will. Beispiele: – Die Sklaven
welche sich nicht gegen ihre Herren auflehnen solllen – Regeln bezüglich erwerb von Sklaven und vererbung
der selben – oder auch verschiedene Anweisungen für das weibliche Geschlecht (sie sei Still usw.) Ich
halte diese Ideen auch als Grundgedanke nicht erhaltenswert. Sieht das wirklich jemand anders? Wenn aber
jemand die obigen Ideen ablehnt, dann möge er mir doch erklären wieso diese Bibelstellen (Sklaven, Frauen
usw) weniger Gültigkeit haben, als jene die sich mit Homosexualität befassen? Es kann ja wohl nicht
angehen, dass die Relevanz der Bibelstellen nach der grad passenden persönlichen oder gesellschaftlichen
Befindlichkeit bestimmt wird. Enweder haben diese alle Aussagen eine Relevanz oder gar keine. Oder habe
ich da etwas falsch verstanden?
Jeder mah meinetwegen so schwul sein wie er will. Das soll mir alles egal sein. AAAber : Auch für den
Menschen ist von Natur aus vorgesehen, den Kreislauf der Natur aus Werden und Vergehen in Gang zu halten.
Und das ist in gleichgeschlechtlichen Beziehungen nun mal auf natürlichem Wege nicht möglich (Bei Schwulen
auch nicht mittels medizinischer Nachhilfe. Deshalb: Toleranz ja, aber bitte nicht so tun, als sei die
Homosexualität die natürlichste Sache der Welt.
Liebster Frasim Zu 1. Die Kirche hat es nötig Toleranz einzufordern! Sie wiegelt die Anhänger der Kirche
auf UNS zu verdammen (was ihr bei ihnen scheinbar gelungen ist). 2. Nein, lesen sie ein Geschichtsbuch:
3. Ich Verdamme dieses Bild keineswegs, das haben sie Missverstanden: Ich akzeptiere, ja schätze es sogar,
aber die Kirche weigert sich andere Formen des (gottgeschaffenen) LEBENS zu akzeptieren. Ehre Gottes?
Sagt das NT nicht Gott liebt ALLE Menschen? 4. Genau deswegen ist die Kirche so verkalkt, wie ihre Anhänger,
wenn sie den tieferen sinn in „Kezer“ nicht verstehen 5. Ja genau, so könnte man es ausdrücken. Homosexuelles
Verhalten ist wider die Natur und wider den Schöpfer, ob es Ihnen nun passt oder nicht. Wenn die Kirche
Sie darauf aufmerksam macht, dann nicht, um Sie zu diffamieren etc., sondern um Ihnen eine Einsicht, Umkehr
und v.a. das Heil Ihrer Seele zu ermöglichen! Sehr erheiternd. Gott hat uns geschaffen und er würde
eingreifen, wenn das was wir tun wieder die Natur ist, warum gibt es Homosexualität auch im Tierreich?
Hätte er uns nicht schin den Gar ausmachen können?
sehr untertrieben In Deutschland wollen gewisse Kreise ein „Antidiskriminierungsgesetz“. Dies ist ja wohl
stark untertrieben. Es ist kaum noch zu verhindern. Merkel hat schon zugestimmt. CDU-Ministerpräsidenten
bröckeln in ihrem Widerstand. Das Verherende dabei ist nicht nur, dass man Perverse jeglicher sexueller
Orientierung als Mieter oder Angestellte nicht ablehnen kann, sondern dass diese, wenn sie einen anzeigen,
nicht beweispflichtig sind, sondern vielmehr die Beweislast beim Angeklagten liegt. Und wehe man nennt
dann die Sünde beim Namen. Kirchliche Einrichtungen sind zwar ausgenommen. Sie müssen keine Angestellten
anderer Konfession aufnehmen. Wie sieht es aber aus mit Anhängern gleichgeschlechtlicher sexueller Pervertierung
oder gar Anhänger von Pädophilie? Ich habe bisher nicht gehört, dass diese bei Anstellung in kirchlicher
Einrichtung ausgeschlossen werden können. Man will die Christen einschüchtern und mundtot machen gegenüber
dem schweren Übel gleichgeschlechtlicher Pervertierung.
Pferdefuß Dazu ein paar Anmerkungen. – Erstens, weil oben Volker Beck erwähnt wurde: Der Kerl, der in
einem Rechtsstaat weder frei noch überhaupt herumlaufen könnte, gehört zu jenen Pädophilenfreunden,
welche für die Straflosigkeit der Kinderschändung eintreten („gegenseitiges Einverständnis“ oder so
vorausgesetzt). Zweitens: Was sich hier an bösartigen Ergüssen kranker, aber völlig pervertierter Geister
austobt, ist schier unerträglich. Es geht so weit, daß einer uns sodomitische Kinder wünscht. Demnächst
wünscht er meinen Kindern vielleicht auch Mongolismus an den Hals, Knochenkrebs oder Pest und Cholera.
Kann man mit solchen Unmenschen überhaupt kommunizieren? – Hätte man sich allein um sich selbst zu sorgen,
könnte man es vielleicht versuchen und erfolglosenfalls den Staub von den Schuhen schütteln. Aber sie
greifen unsere Kinder an. Darum müßte man von Rechts wegen durchladen. Hilft aber auch nichts, denn
sie haben längst die Macht – oder werden von denen, die sie haben, gestützt. Also »auf die Berge fliehen«
…? – Wird wohl so kommen, über lang oder kurz.
@JayJayderKezer 1. Die Kirche bringt nicht den Homosexuellen Intoleranz entgegen, sondern der Homosexualität
als solche! Wenn Sie sich dabei angegriffen fühlen, so liegt das vielleicht an Ihrem Stolz. Gerade die
Homo-Lobby fordert doch immer Toleranz für ihre Ansichten usw., wenn das aber die Heilige Katholische
Kirche für ihre Lehre tut, so ist der Aufschrei und das Gekeife groß… 2. Die Katholische Kirche war
im 2. Weltkrieg einer der größten Helfer, Verfolgte und Todgeweihte zu retten, das will heute auch keiner
mehr wahrhaben, ist aber nun mal so! 3. Sie lieber KeTZer sind doch der Intolerante, wenn sie die katholischen
Ansichten von „Mama, Papa, Kind“ verdammen. Dass aber genau und ausschließlich dieses Familienbild zum
Heil der Menschen und zur Ehre Gottes dient, ist Ihnen natürlich überhaupt nicht klar! 4. Die Katholische
Kirche richtet sich nicht (heutzutage leider doch ab und zu…) nach dem Zeitgeist, das hat sie auch nie
gewollt. Die Lehre von vor 2000 Jahren ist heute noch genauso aktuell und daran hat sich der kleine Mensch
zu halten. 5. Sind wir krank, weil wir uns nicht der Norm gemäß verhalten? Ja genau, so könnte man
es ausdrücken. Homosexuelles Verhalten ist wider die Natur und wider den Schöpfer, ob es Ihnen nun passt
oder nicht. Wenn die Kirche Sie darauf aufmerksam macht, dann nicht, um Sie zu diffamieren etc., sondern
um Ihnen eine Einsicht, Umkehr und v.a. das Heil Ihrer Seele zu ermöglichen! 6. und 7. folgen
bitte…nein!! „…Allen die noch immer gegen Homosexualität wettern wünsche ich ein schwules/lesbisches
Kind!“ das arme Kind hat das doch nicht verdient!!!!! Es gibt schon genug Homosexuelle, die an Gesellschaft
und Familie zerbrechen und Selbstmord begehen…nicht in so eine Familie…
Regina Wilden Na klar, mal wieder ein Bericht von Regina Wilden. Die Dame ist ja in ganz Köln für ihr
braunes Gedankengut bekannt. Der Führer würde ihr für diesen Beitrag höchstpersönlich auf die Schulter
klopfen. Aber das ist ja nichts Neues bei kreuz.net, sich die peinlichsten aller Gestalten ins Boot zu
holen. Hauptsache man kann sich auf sein vordergründiges Saubermannimage einen drauf…
Lobby? Höchst zweifelhaft… Entschuldigung, aber wo sind denn bitte Beweise, dass eine Lobby dahinter
steckt?! Dieser Bericht ist zutiefst beleidigend allen Homosexuellen gegenüber! Das ADG schützt, darüber
hinaus, nicht nur uns (ja ich bin schwul) schwule und Lesben, nein auch Ausländer oder Behinderte. Zudem:
Die Intolleranz die die katholische Kirche uns gegenüber heute noch zeigt ist inakzeptabel, reicht es
nicht, dass man tausende Homosexuelle auf dem Scheiterhaufen hingerichtet hat, oder dass man zugesehen
hat, wie im 2. Weltkrieg Juden und (was leider viel zu oft vergessen wird) 1 Million politische Häftlinge,
Behinderte und auch Homosexuelle ermordet wurden? Aber nein, die Kirche mit ihren verdammten Ansichten
von „Mama, Papa Kind“. Eine Intolleranz solchen ausmaßes (und sagen sie mir nicht es gäbe sie nicht)
ist nicht gemäß unserer Zeit, wir leben im 21 Jahrhundert und haben doch nichts dazu gelernt, nämlich
dass JEDER so akzeptiert werden sollte wie er ist. Doch zurrück zum Artikel. Hier wird klar eine Bevölkerungsschicht
verunglimpft. Dass dabei aber auch noch andere ihre händchen im Spiel haben wird nicht erwähnt. Sind
wir krank, weil wir uns nicht der Norm gemäß verhalten? Die Kirche solte sich schleunigst ihrer Position
klar werden und endlich aufhören sich mit ihren Attacken auf Homosexuelle (zur erinnerung: zweidrittel
im Erzkatholischen Spanien befürworten die Homoehe!) selber zu schaden Allen die noch immer gegen Homosexualität
wettern wünsche ich ein schwules/lesbisches Kind!
bitter nötig DAS ADG ist bitter nötig…gerade Menschen mit einer Behinderung sind darauf angewiesen.
Immer wieder passiert es, Behinderte in einer Gaststätte nicht bedient werden.
@MK28 Als Grundsatz gilt exakt das, was Benedikt korrekt ausgeführt hat. Zwar gibt es gewisse „Drittwirkungen“,
doch diese bedürfen der Konkretisierung. Tatsächlich legt das GG nur die Basis, gibt quasi die Grundsätze
vor. „Das nähere regelt ein Bundsegesetz“ ist die gängige Formulierung, und genau dem ist eben noch
nicht an allen Fronten Rechnung getragen worden. Das GG ist nämlich eher als „frommer Wunsch“ zu sehen,
dem erst durch positive Gesetze Gestalt und Wirkungskraft verliehen wird. Das ADG ist genau zu diesem
Zweck vorgesehen: Es schließt eine Lücke. Ungeachtet dessen stimme ich Benedikt allerdings auch in seinen
Befürchtungen zu. Sogar – was erstaunt – Ihren Punkt von der Kontraktionsfreiheit halte ich für valide.
Die Frage ist eben nur: „Was wiegt schwerer?“. Wie eigentlich immer ist es eine Sache der Abwägung. Ich
persönlich halte GENERELL die Verhinderung gesellschaftlicher Ausgrenzung für wesentlicher als die individuelle
Vertragsfreiheit, erwarte allerdings, dass wir da einige skurrile Prozesse erleben werden. OHNE wär’s
(lies: ist) aber skurriler.
Ach nee, Benedikt Die Artikel des GG schützen den Bürger lediglich vor Benachteiligungen, die vom Staat
ausgehen. Der Ansatz des Antidiskriminierungsgesetzes ist ein zivilrechtlicher, soll also das Bürger-Bürger
Verhältnis vor Diskriminierungen bewahren. Schon mal was von der mittelbaren Grundrechtswirkung über
die Generalklauseln gehört? Im übrigen ist der freiheitliche Staat keine Erziehungsdiktatur. Zur Privatautonomie
gehört also auch das Recht, mir meine Vertragspartner selbst auszusuchen. Und wenn ich nicht mit Schwulen
kontrahieren will, dann gibt mir Art2 Abs 1 GG das Recht dazu.
Die Wahrheit darf nicht gesagt werden! Wenn wir also in Zukunft solche Menschen als krank bestimmen und
den gesunden Menschenverstand benutzen wie auch die Lehre der Kirche dazu, ist dass dann also ein Verbrechen?!
Es ist doch wirklich traurig, dass man in der Politik lieber so einer Lobby folgt, die einen Staat in
den Ruin treibt, die Schwulen und Lesben bringen dem Staat und der Menschheit keinen Nutzen für die Zukunft,
solche Gruppen sichern nicht die Zukunft, sind außerdem gefährlich, interresant ist auch das 2/3 der
Pädophilen Homosexuelle sind. Das die Kirche solche Störungen nicht toleriert ist vollkommen verständlich.
In der Bibel kann man zu solchen Perversitäten (=„Andersherum“) nach lesen, im Alten Tesatament wird
dieses (wie viele andere Vergehen ) durch Steinigung oder einer anderen Strafe gefahndet. !:) Zwar wird
die Kirche solche Methoden nicht übernehmen aber der Grundgedanke, dass dieses verwerflich ist, bleibt
bestehen.
Ach nee… Das in Deutschland angestrebte Antidiskriminierungsgesetz ist überflüssig. Unser Grundgesetz
enthält nämlich Artikel, die umfassend vor Benachteiligung schützen. Die Artikel des GG schützen den
Bürger lediglich vor Benachteiligungen, die vom Staat ausgehen. Der Ansatz des Antidiskriminierungsgesetzes
ist ein zivilrechtlicher, soll also das Bürger-Bürger Verhältnis vor Diskriminierungen bewahren. Das
Problem beim ADG ist das Problem der deutschen Gesetzgebung: Der derzeitige Gesetzgeber kann es einfach
nicht. Dieses Gesetz wird höchstens Klagelawinen auslösen, noch begünstigt durch die Beweislastumkehr.
Inflationäre Klagen gegen Benachteiligung bei gleichzeitiger personaler Austrocknung der Gerichte werden
dieses Gesetz total zahnlos machen. Solche Diskriminierungstatbestände gibt es doch längst im Arbeitsrecht.
Ich wüsste nicht, dass das auf die Zahl der Kündigungen irgendeinen Einfluss gehabt hätte…
tja… Was aber ist, wenn die Lehre der katholischen Kirche in Bezug auf Homosexualität wahr ist?! Was
wäre, wenn die Bibel nur ein Stück Literatur ist und all die Moral, die wir aus ihr ableiten, bloß
unsere eigene Projektion?