08:34:04 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Festhalten + Heimatbesuch + Nuntius für Kirchenasyl + Hungerstreik gegen Sakrileg + Russischer Zehnjahresplan
FesthaltenVatikan. Bei der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch setzte Papst Benedikt XVI. seine Katechese
über die kirchliche Tradition fort. „Die apostolische Sukzession verbindet die Kirche unserer Zeit auf
historische und auf geistliche Weise mit dem Apostelkollegium des Ursprungs“, so der Heilige Vater. Sie
sei die Garantie für das treue Festhalten an Worten und Werken der Apostel – und damit an Jesus Christus
selber. Das Wirken des Heiligen Geistes bewirke, daß in den Bischöfen Christus als Haupt und Hirte seines
Volkes gegenwärtig ist.
HeimatbesuchDeutschland. Papst Benedikt XVI. besucht am 11. September seinen
Geburtsort Marktl am Inn. Dies teilte das Bistum Passau am gestrigen Mittwoch mit. Der Heilige Vater wird
dort die Pfarrkirche St. Oswald besuchen, wo er an seinem Geburtstag – dem 16. April 1927 – getauft wurde.
Nuntius für KirchenasylBelgien. Laut der belgischen Tagezeitung ‘De Morgen’ ist der Apostolische Nuntius
in Belgien, Erzbischof Karl-Josef Rauber (72), dafür, den aus dem Land verwiesenen Flüchtlingen Kirchenasyl
zu gewähren. Die Kirche stehe immer auf der Seite der Schwächeren – so die Begründung des Nuntius.
In Belgien werden derzeit
25 Kirchen von abgelehnten Asylanten besetzt. Beim heutigen Treffen der belgischen
Bischofskonferenz wollen die Prälaten eine Stellungnahme zur Flüchtlingshilfe abgeben.
Hungerstreik
gegen SakrilegIndien. Eine katholische Gruppe, die sich ‘Catholic Secular Forum’ nennt, hat Christen
zum Hungerstreik gegen die Ausstrahlung des Haßfilms ‘Sakrileg’ in indischen Kinos aufgerufen. Bei einer
Demonstration gegen den Kinofilm am Dienstag wurden Exemplare des Romans von Dan Brown verbrannt. Die
Polizisten hielten die Demonstranten davon ab, Bilder des kirchenfeindlichen Autors zu zerstören.
Russischer
ZehnjahresplanRußland. In seiner jährlichen Rede an die Nation beklagte der russische Präsident Vladimir
Putin die sinkende Geburtenrate in seinem Land. Sie sei die Hauptursache für den „kritischen“ Bevölkerungsrückgang.
Der Präsident kündigte für die nächsten zehn Jahre ein Programm an, das Frauen ermutigen soll, mehr
als ein Kind zu gebären. Rußlands Bevölkerung nimmt jährlich um 700.000 Menschen ab. Laut Schätzungen
werden in Rußland
60 Prozent der ungeborenen Menschen abgetrieben.
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Breze 17:35:04 | Freitag, 12. Mai 2006
#9
stat crux 12:34:18 | Freitag, 12. Mai 2006
#8
PetrusII 12:06:48 | Freitag, 12. Mai 2006
#7
monti 21:43:37 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#6
Breze 21:31:37 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#5
Gotthard 13:26:05 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#4
Krzyszek 13:20:48 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#3
28.IX-28.X 11:50:19 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#2
Xixax 10:37:58 | Donnerstag, 11. Mai 2006
#1
monti 09:16:19 | Donnerstag, 11. Mai 2006