Kinderabtreibung
Die Rache der Kinderabtreiber
Ein 74jähriger Lebensrechtler sitzt seit einer Woche im Gefängnis. Sein Vergehen: Er schickte Bilder von Kindern, die durch Abtreibung ums Leben kamen, an eine Abtreibungsanstalt. Diese fand jetzt eine weitere Form der Vergeltung.
(kreuz.net, Norfolk) Zwischen Januar und April sandte der britische Lebensrechtler Edward Atkinson (74) den Verantwortlichen des Krankenhauses in der Stadt King’s Lynn trotz mehrfacher Beanstandungen Bild- und Videomaterial, auf dem zerstückelte Kinderleichen zu sehen sind, die von Abtreibern getötet wurden.

Der Ort King’s Lynn befindet sich im Osten von England rund 150 Kilometer nördlich von London.

Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet werden, verklagte den pensionierten Lebensschützer. Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten soll sie sogar mit Tränen gekämpft haben – als „anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“.

Die Klägerin bekam Recht.

Das Gericht verurteilte den katholischen Menschenrechtler – der den Wahrheitseid vor dem Richter erst leistete, als man ihm eine Bibel vorlegte – fast zu einem Monat Gefängnis. Der alte Mann trat seine 28tägige Haftstrafe am letzen Donnerstag an.

Nach dem Strafvollzug beginnt für ihn eine fünfjährige Bewährungszeit.
Menschenrechtler Edward Atkinson:
„Ich anerkenne, daß die Bilder von Abtreibungsopfern sehr erschreckend waren. Sie sind anstößig, monströs und widerwärtig. Aber sie zeigen die Wahrheit dessen, was in unserer Welt geschieht.“
Sollte der Kinderschützer in dieser Zeit „rückfällig“ werden, drohen ihm fünf Jahre Knast.

Lebensrechtler Atkinson sagte, die Bilder der Abtreibungsopfer zu Lehrzwecken versandt zu haben: „Ich anerkenne, daß die Unterlagen sehr erschreckend waren. Sie sind anstößig, monströs und widerwärtig. Aber sie zeigen die Wahrheit dessen, was in unserer Welt geschieht.“

Jeder im Gerichtssaal wisse, daß die Kinderabtreibung Mord ist, aber keiner habe den Mut, es zu sagen: „Seit 1968 sind sieben Millionen ungeborene Kinder mit der Duldung des Staates auf brutalste und kaltschnäuzigste Weise umgebracht worden.“

Das Krankenhaus in der Stadt King’s Lynn, das Kinder im Mutterleib tötet, hat in der Zwischenzeit angekündigt, dem inhaftierten Lebensschützer ab sofort jede Behandlung zu verweigern – akute lebensrettende Maßnahmen ausgenommen.

Der Lebensrechtler wurde darum von der Warteliste für eine Hüftoperation gestrichen.

Der Präsident der britischen Lebensrechtsorganisation ‘Life League’ nannte die Entscheidung „empörend, lächerlich und unfair“: „Würden Sie einem Mörder oder einem Pädophilen die medizinische Behandlung verweigern?“

Er bezeichnete Herrn Atkinson als ersten und sicherlich nicht letzten Märtyrer. Die Abtreibungsbilder seien notwendig, um ernstgenommen zu werden:

„Wir wollen uns selber zwischen das Schlachtermesser und das Baby werfen.“

Im Umfeld der Verurteilung von Lebensschützer Atkinson wurde auch der Fall der gelähmten Britin Veronica Connolly (50) bekannt.

Die Rollstuhlfahrerin muß sich gegenwärtig vor Gericht verantworten, weil sie als Protest gegen die ‘Tötungspille danach’ an mehrere Apotheken in Birmingham Bilder von Abtreibungsleichen schickte.
      
41 Lesermeinungen
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#50   expedit   07:06:36 | Sonntag, 14. Mai 2006
Man kann die Wahrheit nie unterdrücken!
Auch wenn man die Bekanntgabe der Wahrheit bestraft!
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#48   EinChrist   19:47:44 | Freitag, 12. Mai 2006
@blah-blah-machina
Aber dümmlich geifern kann er prima, das muss ihm der Neid lassen. Wenn ‘mal wieder irgenmdwo die Stelle des alten Meckerers, der den ganzen Tag aus dem Fenster und die Kinder vom Rasen scheucht, besetzt werden muss, sollte man sich seiner erinnern – sowas zahnlos-moserndes findet man nur noch selten heute.
Ist dass alles was Sie als Ground-Zero- Buchstaben-Apokalyptiker zu bieten haben?
Nein nein… blah-blah-machina… das reicht nicht mal zum drittklassigen Pausenclown.
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#47   deusexmachina   19:25:31 | Freitag, 12. Mai 2006
@BossCo & Thomas A. Höck
Was Sie aber auch gleich denken – „fruchtbar“ i.S.v. anregend, anspruchsvoll, erhellend, sprich, so ziemlich alles das, was EinChrists mit seiner Holzschnittdenke nicht zu produzieren in der Lage ist, da fehlt’s dann halt.
Aber dümmlich geifern kann er prima, das muss ihm der Neid lassen. Wenn ‘mal wieder irgenmdwo die Stelle des alten Meckerers, der den ganzen Tag aus dem Fenster und die Kinder vom Rasen scheucht, besetzt werden muss, sollte man sich seiner erinnern – sowas zahnlos-moserndes findet man nur noch selten heute.
@Höck
Wenn Ihnen der Urheber einer Aussage mehrfach versucht hat zu erklären, wie er eine Aussage gemeint hat, wieso glauben Sie eigentlich, ungeachtet dessen die Definitionshoheit darüber zu haben, was dieser Urheber „tatsächlich“ gemeint hat?
Wer genu glauben Sie zu sein, hm?
Ihre „Gleichsetzung“ ist schlichter Stuss, das wissen Sie auch, und deswegen WÜNSCHEN Sie sich, ich würde so ewtas meinen, vermutlich wohl wissend (ich hab’s ja mehrfach gesagt), dass dem nicht so ist.
Ich habe noch eine schöne „Gleichsetzung“ für Sie:
„Papst Benedikt XVI atmet Sauerstoff. Gleiches galt für Adolf Hitler und Leonardo da Vinci.“
Na, dann…
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#46   BossCo139   15:07:58 | Freitag, 12. Mai 2006
?????
@EinChrist,
fruchtbar – mit nem Korkenzieher?? Ferkel!!! :-@ >:)
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#45   die.ancilla   14:55:50 | Freitag, 12. Mai 2006
re Laurentius
Geschenkt, für naive Zeitgeist-Katholiken mag kreuz.net etwas (zu?) schwere Kost sein.
ich wage zu behaupten dass diese in der Überzahl sind und auch berücksichtigt werden sollten. Sie gehören doch ebenfalls der katholischen Kirche an.
Viele meines Bekanntenkreises sind aber gar nicht katholisch, ebensowenig wie ich. Doch es gibt konfessionsübergreifende Probleme die alle angehen und gemeinsam gelöst werden sollten.
Wenn unser Papst einen „kirchlichen Notstand“ in Deutschland zumindest nicht geradewegs negiert, spricht das doch für sich, oder ?
Ja. Was soll er auch tun? Die Augen verschließen? Auch da heißt es nach Lösungen suchen…
Und welche Medien thematisieren diese große epochale Glaubens-Krise massenmedial in ihren Erscheinungsformen + Diskussion über ihre Ursachen – Vorschlag, ancilla ?
ich wüsste da von keinem Medium.
Davon abgesehen würde ich es eher „Kirchenkrise“ denn „Glaubenskrise“ nennen…
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#44   Laurentius2   12:57:13 | Freitag, 12. Mai 2006
@die.ancilla
Geschenkt, für naive Zeitgeist-Katholiken mag kreuz.net etwas (zu?) schwere Kost sein. Tatsache bleibt, daß hier die Krise der Kirche schonungslos angesprochen wird. Dieses Thema ist – da hast Du sicher recht – nicht unbedingt etwas für Katechumenen, da es dann in der Tat abstößt …
Nur muß man ja nicht unbedingt ewig „brav-katholisch“ bleiben und alles abnicken, was viele Bischöfe (mit einigen Ausnahmen wie Müller, Meisner oder Mixa) hierzulande an ererbten Glaubensschätzen vertrödeln …
Wenn unser Papst einen „kirchlichen Notstand“ in Deutschland zumindest nicht geradewegs negiert, spricht das doch für sich, oder ?
Und welche Medien thematisieren diese große epochale Glaubens-Krise massenmedial in ihren Erscheinungsformen + Diskussion über ihre Ursachen – Vorschlag, ancilla ?
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#43   EinChrist   12:52:36 | Freitag, 12. Mai 2006
@blah-blah-deusexmachina
@EinChrist
Sorry, ich bin zu der Auffassung gekommen, dass Dialog mit Ihnen eine intellektuelle Einbahnstraße ist.
Für einen selbsternannten „Starverteidiger der Sodomisten-Ochlokratie“ eine starke irrelevante Aussage.
Ich habe schon fruchtbarere Gespräche als mit Ihnen mit einem Korkenzieher geführt. Einem rostigen.
Bei ihren Synapsen-Kurzschlüssen glaube ich ihnen das sofort, was auch an der nicht nachvollziehbaren Menschen verachtenden Relativierung abzulesen ist.
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#42   die.ancilla   12:47:05 | Freitag, 12. Mai 2006
rerere
Sehr richtig, „was nützt es [erg. uns], sich zu ärgern?“
Die Frage ist doch eher „was nützt es den Kindern“? Manchmal geht Ärger ja auch in Produktivität über…
Tatsache bleibt doch, daß wir hier bis auf „demonexmachina“, dem ich auf seine Weise alles zutraue, alle miteinander zu feige sind, um das zu tun, was der mutige Lebensschützer tat.
ich weiß nicht ob es Feigheit ist. Jeder hat seine eigenen Methoden. Wichtig ist es, eine Meinung zu haben und diese mit anderen zu diskutieren. Menschen zu sensibilisieren für ein Thema das alle angeht. ich gebe zu, dass ich es nicht durch solche Schockmomente tun würde.
Wahrscheinlich bekommt kaum jemand etwas von der Gefängnisstrafe mit – ausserhalb dieser Seite las ich nichts davon. Dennoch werde ich kreuz.net nicht weiterempfehlen – da es auf viele eher abschreckend denn einleuchtend wirkt…
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#41   Laurentius2   12:29:50 | Freitag, 12. Mai 2006
@ancilla / wir sind alle feige …
Sehr richtig, „was nützt es [erg. uns], sich zu ärgern?“
Tatsache bleibt doch, daß wir hier bis auf „demonexmachina“, dem ich auf seine Weise alles zutraue, alle miteinander zu feige sind, um das zu tun, was der mutige Lebensschützer tat. Beten wir alle doch drei goldene Ave für ihn, diesen mutigen Streiter Christi, daß er sich nicht zu Übertreibungen hinreißen läßt, sondern einfach weiter das Zeugnis (gr.:martyrion) ablegt – auch im Namen von uns Feiglingen …
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#40   die.ancilla   11:28:55 | Freitag, 12. Mai 2006
es ist selten…
… dass ich mit einem Artikel dieser Seite konform gehe. :-O
Er mag nicht sehr objektiv sein, aber zu recht empört sich der Autor über dieses Urteil.
Nicht der beste Vergleich: wenn ich als Tierschützerin einem Legebatterienbetreiber schreckliche Fotos von gequälten Kreaturen zeige so ist dies auch nicht verboten. Es zeigt demjenigen aber eventuell was er anrichtet. Wenn er dieses als grauenhaft und schrecklich erkennt, so sollte ER doch was dran ändern anstatt mich einkerkern zu wollen… Wie sinnlos?
Aber was nützt es, sich darüber zu ärgern?
die ancilla
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#38   Onan †   01:41:13 | Freitag, 12. Mai 2006
kinderabtreibung und bilder
damit die föten „herausgeputzt“ werden können, werden sie zerstückelt.
d.h. dass das Bild eines abgetriebenen fötus blödsinn ist.
das können höchstens Bilder sein, die abgegangene Föten betreffen.
soweit zum technischen.
Wieviele Kinder, die die Eltern nicht haben wollten, sind den von den Lebensschützern adoptiert worden?
Was wurde von seiten der Lebensschützer getan um die Mütter zu unterstützen wenn sie nicht abgetrieben haben?
Ihr seid Pharisäer. Grosse Klappe, aber Hilfe kommt von den wenigsten.
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#37   Josefus   00:37:40 | Freitag, 12. Mai 2006
an Vorposter
Es geht darum, ob es moralisch in Ordnung ist, solche übelste Verbrechen zu begehen. Natürlich sind die Bilder nicht ästhetisch. Sie sollen und müssen schockieren, weil Abtreibung viel mehr noch als ein Schock ist – für das Kind. Allein die Kinderermordung macht solche Bilder möglich.
Die Kindermordbefürworter erahnen an Hand der Bilder, wie schlimm die Abtreibung ist. Hier können sie nicht mehr beschönigen. Deswegen wollen sie sie nicht sehen – sehr veehrter deusexmachina.
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#36   deusexmachina   23:13:56 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Josefus
Sie betreiben Schattenboxen. Es geht nicht darum, wie ätzend das aussieht, sondern darum, ob es moralisch in Ordnung ist.
WENN es das ist, kann es aussehen wie die Hölle von unten, das ändert nichts.
Wenn es das NICHT ist, dann ändern auch rosarote Schleifchen und Glitzerstaub nichts an der Immoralität.
Vielleicht kommen Sie anhand dieses letzen Satzes ‘mal auf meine Kernaussage hier, dass die optische Erscheinungg und die moralische Grundlage nichts miteinander zu tun haben.
Im übrigen ist es natürlich eine Frage der Darstellung; wer es drauf anlegt, kann z.B. Sexualität bildlich entweder so darstellen, dass man sich an hehrer Ästhetik ergötzt… oder so, dass einem das kalte K*tzen kommt. kreuz.net ist ja ziemlich gut darin, die jeweils übelsten Exemplare einer Bildergattung über die Artikel zu kleben.
@EinChrist
Sorry, ich bin zu der Auffassung gekommen, dass Dialog mit Ihnen eine intellektuelle Einbahnstraße ist. Ich habe schon fruchtbarere Gespräche als mit Ihnen mit einem Korkenzieher geführt. Einem rostigen.
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#35   Josefus   21:36:37 | Donnerstag, 11. Mai 2006
an deusexmachina
Die Bilder beweisen einfach die absolute Brutalität und Bestialität der Abtreibung,;das wollen manche wie etwa Sie anscheinend nicht wahrhaben. Allein aus diesem Grund sind sie gegen die Veröffentlichung der aufrüttelnden Bilder.
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#34   EinChrist   21:36:29 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@deusexmachina
Als Halbwahrheiten Erzähler geben sie auch noch eine tragische Figur ab.
Hier noch mal für ihre Leseschwäche der Text:
Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt [ist auch unschön bis grauenerregend] für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen – ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig einstufen würde.
[…] Einschub von mir.
Sie stellen einen vorgeburtlich ermordeten Menschen mit Fäkalien (…) in eine Linie!
Das spiegelt ihre penetranten Gedanken wieder, klar beides ist für sie ja Abfall.
Nur hatte das Ungeborene Kind absolut keine Chance – was in ihrer perversen Denke dann als „Abtreibungsüberbleibsel“ erklärt wird.
Die lächerliche zu Hilfenahme von Kriegs- oder Kollerlateralschäden sind hier trivial.
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#33   Jörg Guttenberger, Köln   21:00:48 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Edward Atkinson
Die moderne Kunst orientiert sich doch auch nicht an Esthetik, sondern will mit Unesthetik provozieren. Hier wird eideutig mit zweierlei Maß gemessen!
Edward Atkinson zeigt die Wahrheit, sitzt für die Wahrheit, also aus ehrenhaften Gründen im Gefängnis. Wenn der Gefängnisaufenthalt einem zur Ehre gereicht, ist etwas faul im Staate!
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#32   deusexmachina   20:31:14 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@schEinChrist
Ein (nomineller) Christ mögen Sie sein – ein Denker offenbar nicht.
Ja, richtig: „Gleiches gilt“ – nämlich, dass solche (sehr verschiedenen = Kontrast) Bilder auf viele abstoßend wirken. Und zudem gilt GLEICH, dass hier wie dort der Abstoßungsgrad des Bildes an sich nichts über die Berechtigung des zugrundeliegenden (sehr verschiedenen = Kontrast) Vorgangs aussagt. Anders gesagt: Selbst bei so unterschiedlichen Bildern / Gegebenheiten gilt eines generell: Die ästhetische und empfundene Schönheit / Grauenhaftigkeit ist kein Spiegel der inhärenten Handlungsmoral. Die Welt ist kein Disneyfilm, in dem alles Gute schön und edel ist und alles Böse eine fiese Fratze hat.
Ich kann’s auch gerne an noch einem Beispiel demonstrieren, damit es sogar Sie verstehen:
Schauen Sie sich ‘mal Fotos von Schwerverletzten deutschen Soldaten beim „D-Day“ an. Da finden Sie Bilder, bei denen jemandem der Unterkiefer weggeschossen wurde. Oder wie ein Junge von knapp 18 Jahren verzweifelt versucht, seine Därme in den Bauch zurückzustopfen. Sowas ist nicht fein. Da wird einem übel. Auch einem alliierten General wird beim Anblick solcher Bilder übel, gestandene Veteranen (die SELBST getötet haben) fangen bei der Erinnerung an zu weinen. Und können wir aus diesem Unwohlsein ein Urteil über die moralische Berechtigung der alliierten Landung ableiten? Nun?
@Sulpicius
Na, Sie sind ja ganz ein Fixer *g*
Ich wurde übrigens regelwidrig gesperrt – und habe das qua Wiederanmeldung gewürdigt ^-^
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#31   GOLU-BOY †   18:12:19 | Donnerstag, 11. Mai 2006
EINCHRIST
will seine These wohl durch seine Postings beweisen:
Deutschland verblödet…
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#30   Wolfgang K.   18:05:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Bildersind sehr fragwürdig
Ich bin wahrlich kein Freund der Abtreibung, ich finde durch diese Bilder werden diese Menschen ein zweites mal mißbraucht. Ich finde diese Art von Publicity nicht besonders gut. Man kann durch solche Art der Fotos weder die Befürworter der Abtreibung „bekehren“ noch die Gegner auf eine sachliche Basis zurückführen. Erinnert mich fatal an diesen Jesus-Film von Mel Gibson, durch diese ausufernde visuelle Brutalität erreicht man nichts, aber auch gar nichts. Es gab auch in den Homepages über Todesstrafe auch Bilder (genauso geschmacklos) von Hinrichtungsopfern, das wird die Befürworter der
Todesstrafe auch kalt lassen.
Apropos Bestrafung von diesem Herrn mit diesen Bildern, in Nürnberg artikulierte einmal auch ein Abtreibungsgegner seine Meinung in Form ein kleines weißen Kindersarges auf einem Fahrrad mitten auf dem Christkindlesmarkt, oder vor der Frauenklinik im Nürnberger Klinikum. Fand ich persönlich schon grenzwertig, die Polizei setzte dem ziemlich schnell ein Ende.
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#28   stat crux   17:00:41 | Donnerstag, 11. Mai 2006
In der Bilderflut
werden einzelne Bilder besondere Aufmerksamkeit finden:
bspw. Guadalupe.
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#26   EinChrist   16:44:24 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Josefus „Achso“
Josefus, die Spaßgesellschaft duldet keinen ernsthaften Disput über das Störthema ABTREIBUNG (=ist Mord!).
In Wirklichkeit ist die ABTREIBUNG längst zu einem Teil der neuen „Religion des ICHS“ erkoren worden.
Bevor dieses Jahrhundert oder in weniger als zwei Jahrzehnten zu Ende ist, wird die Linke die Ineinssetzung von Feminismus und Abtreibung noch bitter bereuen, wie die Ratten auf dem sinkenden Schiff sind sie dann verschwunden.
Wichtig ist HEUTE zu fragen was denn mit der Gegenwart los ist? Bezeichnend, wie die Spaßgesellschaft eine Single-Subkultur herausbildet und als die Perversion des Denkens die Homo-Ehe mit adoptierte Kinder einführt.
Vermutlich stirbt Deutschland aus oder verblödet restlos.
Es grüßt,
EinChrist
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#25   Josefus   16:28:05 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Achso!
Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet werden, verklagte den pensionierten Lebensschützer. Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten soll sie sogar mit Tränen gekämpft haben – als „anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“.
Die Klägerin bekam Recht.
Bilder der Tat sind also anstößiger als die Tat selbst. Achso!
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#24   EinChrist   16:27:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@deusexmachina
Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen – ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig einstufen würde.

Gleiches gilt… (= gleichgültig, gleichwertig usw.)
Strengen Sie ‘mal bitte Ihr Hirn an, dann wird Ihnen vielleicht aufgehen, dass ich die „Fäkalien“ bewusst als KONTRAST und nicht als die von Ihnen herbeiphantasierte „Gleichsetzung“ verwendet habe.
…als Kontrast…
deusexmachina, sie sind ein windiger feiger Relativist.
Da verdeckt auch ihre operative Hektik nicht ihre geistige Windstille.
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#23   Ansgar   16:07:01 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Wen solche Bilder…
… nicht tief erschüttern, der muß stumpf oder kaltherzig sein. Rührt uns alle nicht angesichts dieser ungeheuerlichen Realität manchmal ein eisiger Schauer an – wie soll all das je wieder gutgemacht, je vergeben werden? Werden uns all die kleinen Seelen nicht einmal fragen, was wir dagegen getan haben, daß sie nicht leben durften?
Und da stellt sich tatsächlich jemand hin und fabuliert in diesem Zusammenhang über die Unansehnlichkeit von Kacke. Streiche „Deus“, behalte „Machina“ und beherzige „Ex“ (Aus, Raus!).
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#22   stat crux   15:54:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Kaffee auf der Baustelle
Mir gefallen auch viele Bilder nicht, die hier eingestellt werden. Aber gut: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
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#20   stat crux   15:10:56 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Ja, falsche Baustelle,
im „Eifer des Gefechts“; aber ab und zu gucken ja „Neue“ hier rein, dsie noch nicht wissen, was hier das Arkanthema ist …
Grüße!
F.N.O.
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#18   stat crux   15:04:45 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Da die Kirche
immer nich in Anspruch nimmt, zu entscheiden, welche wesentlichen Fragen in der Rechtsordnung gemäß der Sittlichkeit geregelt sein sollen (ohne Machtmittel zur Durchsetzung zu beanspruchen) wird der Konflikt um den Umfang akzeptabler Laizität nicht enden.
Die Gegenseite bestreitet, dass die Kirche die Grenze zwischen Dogma und Gesellschaftslehre ziehen darf. Damit macht sie den Gemeinwesen zum Dogma, den Vorrang des „Throns“ vor dem Altar. Während der petrinische Anspruch mit jeder Staatsform verhandeln kann (und Rom mittlerweile die Demokratie IM STAAT fördert), kommen die Tradi der Moderne gerade darin entgegen, dass sie den Vorrang der Politik akzeptieren, aber im Namen der „Tradition“ ein bestzimtes Wweltbild (das Maurras’sche) zum DOGMA machen. Sie sind eben doch nur antinom, nicht autonom von L.E.F. (Liberte Egalite Fraterinite).
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#17   Sulpicius   14:58:33 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Das ganze Gehabe von…
… deusexmachina läßt darauf schließen, daß hinter ihm eigentlich der schon länger gesperrte „demondeluxe“ steckt…
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#15   deusexmachina   14:49:25 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Ansgar & Claqueure
Blamieren Sie sich eigentlich absichtlich so oder ist das die pure Lust an Fäkalrhetorik, die Sie treibt?
Strengen Sie ‘mal bitte Ihr Hirn an, dann wird Ihnen vielleicht aufgehen, dass ich die „Fäkalien“ bewusst als KONTRAST und nicht als die von Ihnen herbeiphantasierte „Gleichsetzung“ verwendet habe. Hätte ich das so gemeint, wie Sie das drehen, so wäre der Bezug komplett redundant gewesen.
Für die ganz Verpeilten noch einmal paraphrasiert: „Ekel und Abscheu gibt es auch bei thematisch komplett anderen Bildern.“ Jetzt klarer? Meine Herren, da haben wohl diverse Leute noch keinen Kaffee gehabt…
@Benedikt78
ad 1: Ich glaube nicht, dass Sie die Psyche von Ärzten verstehen, speziell nicht die beruflich zwingend notwendige, innere Distanzierung, ohne die man kaputt geht. Fragen Sie einen beliebigen Krankenhausarzt oder eine Schwester.
ad 2: Sie verwurschteln (bewusst, denke ich) eine immanente EIGENSCHAFT (HS) und eine gewollte HANDLUNG. Zieht nicht, klappt nicht und wird vom Gesetz deutlich unterschieden. Im Übrigen dürfte es im Interesse des Herrn liegen, nicht ausgerechnet DORT operiert zu werden. Stellen Sie sich ‘mal vor, ees ginge ‘was schief…
ad 3: Das Weinen der Leiterin wurde erwähnt, weil es i.S.d. Artikels nützlich war.
@marianna
Straftaten sind regelmäßig kein demokratischer Akt, sondern dssen Gegenteil.
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#14   Laurentius2   14:07:24 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Thomas
Thomas hat die perverse Situation recht gut beschrieben.
Man kann nur Papst Johannes Paul II. zitieren, der ja – in der Sittenlehre übrigens unfehlbar – den Babycaust mit dem Holocaust verglichen hat …
Die Reaktion der Geschüftsführerin ist wohl ziemlich schizophren-hysterisch, oder ?
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#12   EinChrist   13:10:33 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Ansgar „Kinder sind Scheiße.“
(…)
Kinder sind das selbe wie Fäkalien. Kinder sind Scheiße. Fragt sich, was Deusexmachina ist.
Das kann man hier zur Genüge nachlesen!
Es grüßt,
EinChrist
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#11   Ansgar   12:58:28 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Kinder sind Scheiße
Ich bin strikt dagegen, solche Bilder zu zeigen, weil sie die Würde des ermordeten Menschen ein zweites Mal schänden. Zerstückelte erwachsene Mordopfer sind auch äußerst selten in den Medien zu sehen. Was ist der Unterschied?
Deusexmachina sieht allerdings einen Unterschied, Zitat:
„Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis ?grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien“
Kinder sind das selbe wie Fäkalien. Kinder sind Scheiße. Fragt sich, was Deusexmachina ist.
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#10   marianna   11:59:11 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Manipulation? @deusexmachina
Sie schreiben: „Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen.“
Wissen sie was „grauenerregend“ bedeutet? Die fotografierte Faekalien oder Notfallamputationen sind eher „ekelerregend“. Das Grauen, das ein Mensch vor dem Foto der „Abtreibungsueberbleibseln“ spuert -nicht blosser Ekel- ist mit der Reflexion verbunden: es war unlaengst ein Mensch. Noch nicht voellig enwickelt, aber aus genetischem (nicht „kirchlichem“) Sichtspunkt schon komplett.
Wenn es sich um das Alter des Mannes handelt – Sie haben volkommen recht. Es war kein armer Greis, er wusste, dass ihm eine Strafe droht, er war so verantwortlich wie jeder vor dem Gesetz. Ein Motiv mehr um das Gesetz demokratisch zu aendern versuchen.
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#9   wi-bi   11:55:43 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Man kann doch nicht einfach jemanden…
…Leistung verweigern, weil dieser in gewissen Themen anderer Meinung ist.
Klasse, Sie haben es verstanden!
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#8   Benedikt78   11:29:08 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Warum?
1. zu den Fäkalien oder Amputationen. Ich glaube, wenn man einem Kläranlagenmitarbeiter Bilder von Kot zusendet, dann wirft er sie weg! In der Schweiz gab es übrigens vor einigen Jahren eine Ausstellung der „Künstlerin“ Pipilotti Rist zum Thema Fäkalien. Da waren Bilder von Kot zuhauf zu sehen. Und wissen Sie was? Die Ausstellung wurde noch gut besucht! Und einem Arzt Bilder von Amputationen zu schicken, haut ihn wohl auch nicht aus der Bahn!
Aber den Abtreibern ihre Arbeit vor Augen zu halten, ist nicht gut… Warum?
2. Kontraktionspartner? Wieso? Spitäler haben einen Öffentlichkeitsauftrag! Man kann doch nicht einfach jemanden Leistung verweigern, weil dieser in gewissen Themen anderer Meinung ist. Im Text steht ausserdem, dass er von der Warteliste für eine Hüftoperation gestrichen wurde. Also DAS ist eine Schweinerei! Oder meinen Sie, dass man Homosexuellen ebenfalls Dienstleistungen verweigern soll, wenn sie vor dem Spital z.B. für die Homoehe werben und sich die Spitalleistung provoziert fühlt?
3. Nun, er ist ja ein alter Mann, oder? Man könnte auch fragen, warum die Spitalleiterin geweint hat (ach Gott, die Arme!).
Und warum soll man dem alten Mann nun wirklich Hilfe verweigern?
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#7   deusexmachina   11:04:01 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Manipulativ, opportunistisch, unredlich
Das sind die Attribute dieses Artikels.
Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen – ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig einstufen würde.
„Manipulativ“ – check
In Sachen „Behandlungsverweierung“ bedanke ich mich recht herzlich bei Sulpicius, der noch gestern volltönend (im Kontext des Antidiskriminierungsgesetzes) auf sein Recht der Kontraktionsfreiheit pochte. Das tut dieses Krankenhaus – und zwar diesmal berechtigt, der Täter ist nämlich nicht in seiner Eigenschaft als Angehöriger einer Minderheit diskriminiert, sondern hat seinen gewollten Kontraktionspartner attackiert – nämlich auch. Demm Herrn steht die Wahl eines Krankenhauses, das er noch nicht belästigt hat, frei.
„opportunistisch“ – check
Und warum der Täter im Artikel weinerlich als „der alte Mann“ (ach Gott, der Arme!) bezeichnet wird, wo man sich hier doch sonst so gerne für „hartes Durchgreifen“ (bei anderen!) stark macht…?
„unredlich“ – check
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#6   Benedikt78   10:55:26 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Zustimmung
Das ist so. Es kommt einem vor, wie wenn der Dieb „Haltet den Dieb!“ schreit!
Vielleicht wäre es mal eine Idee. Einem Mörder werden vor Gericht schliesslich auch Tatort, Tatwaffe und auch Bilder des Opfers gezeigt. Was wäre nun, wenn der Mörder in Tränen ausbrechen würde und sagt, dass dies das Unmenschlichste sei, das er je gesehen habe? Würde der Richter dann den Staatsanwalt und vielleicht auch gleich die Familie des Opfers einsperren?
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#5   Frasim   10:47:42 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Lächerlich, wenns nicht zum Heulen wäre
Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet werden, verklagte den pensionierten Lebensschützer. Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten soll sie sogar mit Tränen gekämpft haben – als „anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“.
Das ist doch pervers: Wenn die Geschäftsführerin bei den Bildern schon fast weinen musste, warum lässt sie dann trotzdem solche Praktiken in ihrer Klinik durchführen??! Und schlimmer noch: Warum verklagt sie den, der auf das Verbrechen aufmerksam macht und nicht jene, die das Verbrechen begehen???! @Wertedisskussion: Worüber muss denn da noch diskutiert werden? Abtreibung ist ein (tief in die Schöpfung eingreifender und besonders hinterhältiger) Mord!
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#3   Laurentius2   10:13:17 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Abstumpfung
Ja, die Bilder müssen aufrütteln, bevor der moderne Medienkonsument so abgestumpft ist, daß selbst das ihn nicht mehr zur Besinnung bringt über die „Kultur des Todes“ (Papst Johannes Paul II.) …
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#2   methusalix †   10:12:03 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@karim
Karim: Wenn der Staat nicht nur Herrn X und Frau Y, sondern hunderte und tausende Menschen abzuurteilen hätte, würde vielleicht einen Wertediskussion in Gang kommen.
Diese Wertediskussion haben wir doch schon! Oder was glauben Sie, tun wir hier?
Wenn Sie diese Wertediskussion in der Öffentlichkeit geführt haben wollen, müssen Sie erst den Schaum vor dem Mund loswerden.
Dazu sind solche Aktionen wie die beschriebene nicht gerade hilfreich.
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#1   Karim   09:54:48 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Die Herausforderung annehmen
Angesichts dieser Umstände sollten sich Menschen guten Willens zusammenschließen und ganz gezielt das „Verbrechen“ begehen, über die Abtreibung aufklärende Bilder an die Krankenhäuser zu schicken, die diese vornehmen. Wenn der Staat nicht nur Herrn X und Frau Y, sondern hunderte und tausende Menschen abzuurteilen hätte, würde vielleicht einen Wertediskussion in Gang kommen.
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Es wurden 9 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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