Ein 74jähriger Lebensrechtler sitzt seit einer Woche im Gefängnis. Sein Vergehen: Er schickte Bilder von Kindern, die durch Abtreibung ums Leben kamen, an eine Abtreibungsanstalt. Diese fand jetzt eine weitere Form der Vergeltung.
(kreuz.net, Norfolk) Zwischen Januar und April sandte der britische Lebensrechtler Edward Atkinson (74)
den Verantwortlichen des Krankenhauses in der Stadt King’s Lynn trotz mehrfacher Beanstandungen Bild-
und Videomaterial, auf dem zerstückelte Kinderleichen zu sehen sind, die von Abtreibern getötet wurden.
Der Ort King’s Lynn befindet sich im Osten von England rund 150 Kilometer nördlich von London.
Die
Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet werden, verklagte den pensionierten Lebensschützer.
Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten soll sie sogar mit Tränen gekämpft haben – als
„anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“.
Die Klägerin bekam Recht.
Das Gericht verurteilte
den katholischen Menschenrechtler – der den Wahrheitseid vor dem Richter erst leistete, als man ihm eine
Bibel vorlegte – fast zu einem Monat Gefängnis. Der alte Mann trat seine 28tägige Haftstrafe am letzen
Donnerstag an.
Nach dem Strafvollzug beginnt für ihn eine fünfjährige Bewährungszeit.
Menschenrechtler
Edward Atkinson:
„Ich anerkenne, daß die Bilder von Abtreibungsopfern sehr erschreckend waren. Sie sind
anstößig, monströs und widerwärtig. Aber sie zeigen die Wahrheit dessen, was in unserer Welt geschieht.“
Sollte
der Kinderschützer in dieser Zeit „rückfällig“ werden, drohen ihm fünf Jahre Knast.
Lebensrechtler
Atkinson sagte, die Bilder der Abtreibungsopfer zu Lehrzwecken versandt zu haben: „Ich anerkenne, daß
die Unterlagen sehr erschreckend waren. Sie sind anstößig, monströs und widerwärtig. Aber sie zeigen
die Wahrheit dessen, was in unserer Welt geschieht.“
Jeder im Gerichtssaal wisse, daß die Kinderabtreibung
Mord ist, aber keiner habe den Mut, es zu sagen: „Seit 1968 sind sieben Millionen ungeborene Kinder mit
der Duldung des Staates auf brutalste und kaltschnäuzigste Weise umgebracht worden.“
Das Krankenhaus
in der Stadt King’s Lynn, das Kinder im Mutterleib tötet, hat in der Zwischenzeit angekündigt, dem inhaftierten
Lebensschützer ab sofort jede Behandlung zu verweigern – akute lebensrettende Maßnahmen ausgenommen.
Der Lebensrechtler wurde darum von der Warteliste für eine Hüftoperation gestrichen.
Der Präsident
der britischen Lebensrechtsorganisation ‘Life League’ nannte die Entscheidung „empörend, lächerlich
und unfair“: „Würden Sie einem Mörder oder einem Pädophilen die medizinische Behandlung verweigern?“
Er bezeichnete Herrn Atkinson als ersten und sicherlich nicht letzten Märtyrer. Die Abtreibungsbilder
seien notwendig, um ernstgenommen zu werden:
„Wir wollen uns selber zwischen das Schlachtermesser und
das Baby werfen.“
Im Umfeld der Verurteilung von Lebensschützer Atkinson wurde auch der Fall der gelähmten
Britin Veronica Connolly (50) bekannt.
Die Rollstuhlfahrerin muß sich gegenwärtig vor Gericht verantworten,
weil sie als Protest gegen die ‘Tötungspille danach’ an mehrere Apotheken in Birmingham Bilder von Abtreibungsleichen
schickte.
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41 Lesermeinungen
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@blah-blah-machina Aber dümmlich geifern kann er prima, das muss ihm der Neid lassen. Wenn ‘mal wieder
irgenmdwo die Stelle des alten Meckerers, der den ganzen Tag aus dem Fenster und die Kinder vom Rasen
scheucht, besetzt werden muss, sollte man sich seiner erinnern – sowas zahnlos-moserndes findet man nur
noch selten heute. Ist dass alles was Sie als Ground-Zero- Buchstaben-Apokalyptiker zu bieten haben? Nein
nein… blah-blah-machina… das reicht nicht mal zum drittklassigen Pausenclown.
@BossCo & Thomas A. Höck Was Sie aber auch gleich denken – „fruchtbar“ i.S.v. anregend, anspruchsvoll,
erhellend, sprich, so ziemlich alles das, was EinChrists mit seiner Holzschnittdenke nicht zu produzieren
in der Lage ist, da fehlt’s dann halt. Aber dümmlich geifern kann er prima, das muss ihm der Neid lassen.
Wenn ‘mal wieder irgenmdwo die Stelle des alten Meckerers, der den ganzen Tag aus dem Fenster und die
Kinder vom Rasen scheucht, besetzt werden muss, sollte man sich seiner erinnern – sowas zahnlos-moserndes
findet man nur noch selten heute. @Höck Wenn Ihnen der Urheber einer Aussage mehrfach versucht hat zu
erklären, wie er eine Aussage gemeint hat, wieso glauben Sie eigentlich, ungeachtet dessen die Definitionshoheit
darüber zu haben, was dieser Urheber „tatsächlich“ gemeint hat? Wer genu glauben Sie zu sein, hm? Ihre
„Gleichsetzung“ ist schlichter Stuss, das wissen Sie auch, und deswegen WÜNSCHEN Sie sich, ich würde
so ewtas meinen, vermutlich wohl wissend (ich hab’s ja mehrfach gesagt), dass dem nicht so ist. Ich habe
noch eine schöne „Gleichsetzung“ für Sie: „Papst Benedikt XVI atmet Sauerstoff. Gleiches galt für Adolf
Hitler und Leonardo da Vinci.“ Na, dann…
re Laurentius Geschenkt, für naive Zeitgeist-Katholiken mag kreuz.net etwas (zu?) schwere Kost sein.
ich wage zu behaupten dass diese in der Überzahl sind und auch berücksichtigt werden sollten. Sie gehören
doch ebenfalls der katholischen Kirche an. Viele meines Bekanntenkreises sind aber gar nicht katholisch,
ebensowenig wie ich. Doch es gibt konfessionsübergreifende Probleme die alle angehen und gemeinsam gelöst
werden sollten. Wenn unser Papst einen „kirchlichen Notstand“ in Deutschland zumindest nicht geradewegs
negiert, spricht das doch für sich, oder ? Ja. Was soll er auch tun? Die Augen verschließen? Auch da
heißt es nach Lösungen suchen… Und welche Medien thematisieren diese große epochale Glaubens-Krise
massenmedial in ihren Erscheinungsformen + Diskussion über ihre Ursachen – Vorschlag, ancilla ? ich wüsste
da von keinem Medium. Davon abgesehen würde ich es eher „Kirchenkrise“ denn „Glaubenskrise“ nennen…
@die.ancilla Geschenkt, für naive Zeitgeist-Katholiken mag kreuz.net etwas (zu?) schwere Kost sein. Tatsache
bleibt, daß hier die Krise der Kirche schonungslos angesprochen wird. Dieses Thema ist – da hast Du sicher
recht – nicht unbedingt etwas für Katechumenen, da es dann in der Tat abstößt … Nur muß man ja nicht
unbedingt ewig „brav-katholisch“ bleiben und alles abnicken, was viele Bischöfe (mit einigen Ausnahmen
wie Müller, Meisner oder Mixa) hierzulande an ererbten Glaubensschätzen vertrödeln … Wenn unser Papst
einen „kirchlichen Notstand“ in Deutschland zumindest nicht geradewegs negiert, spricht das doch für
sich, oder ? Und welche Medien thematisieren diese große epochale Glaubens-Krise massenmedial in ihren
Erscheinungsformen + Diskussion über ihre Ursachen – Vorschlag, ancilla ?
@blah-blah-deusexmachina @EinChrist Sorry, ich bin zu der Auffassung gekommen, dass Dialog mit Ihnen eine
intellektuelle Einbahnstraße ist. Für einen selbsternannten „Starverteidiger der Sodomisten-Ochlokratie“
eine starke irrelevante Aussage. Ich habe schon fruchtbarere Gespräche als mit Ihnen mit einem Korkenzieher
geführt. Einem rostigen. Bei ihren Synapsen-Kurzschlüssen glaube ich ihnen das sofort, was auch an der
nicht nachvollziehbaren Menschen verachtenden Relativierung abzulesen ist.
rerere Sehr richtig, „was nützt es [erg. uns], sich zu ärgern?“ Die Frage ist doch eher „was nützt
es den Kindern“? Manchmal geht Ärger ja auch in Produktivität über… Tatsache bleibt doch, daß wir
hier bis auf „demonexmachina“, dem ich auf seine Weise alles zutraue, alle miteinander zu feige sind,
um das zu tun, was der mutige Lebensschützer tat. ich weiß nicht ob es Feigheit ist. Jeder hat seine
eigenen Methoden. Wichtig ist es, eine Meinung zu haben und diese mit anderen zu diskutieren. Menschen
zu sensibilisieren für ein Thema das alle angeht. ich gebe zu, dass ich es nicht durch solche Schockmomente
tun würde. Wahrscheinlich bekommt kaum jemand etwas von der Gefängnisstrafe mit – ausserhalb dieser
Seite las ich nichts davon. Dennoch werde ich kreuz.net nicht weiterempfehlen – da es auf viele eher abschreckend
denn einleuchtend wirkt…
@ancilla / wir sind alle feige … Sehr richtig, „was nützt es [erg. uns], sich zu ärgern?“ Tatsache
bleibt doch, daß wir hier bis auf „demonexmachina“, dem ich auf seine Weise alles zutraue, alle miteinander
zu feige sind, um das zu tun, was der mutige Lebensschützer tat. Beten wir alle doch drei goldene Ave
für ihn, diesen mutigen Streiter Christi, daß er sich nicht zu Übertreibungen hinreißen läßt, sondern
einfach weiter das Zeugnis (gr.:martyrion) ablegt – auch im Namen von uns Feiglingen …
es ist selten… … dass ich mit einem Artikel dieser Seite konform gehe. Er mag nicht sehr objektiv
sein, aber zu recht empört sich der Autor über dieses Urteil. Nicht der beste Vergleich: wenn ich als
Tierschützerin einem Legebatterienbetreiber schreckliche Fotos von gequälten Kreaturen zeige so ist
dies auch nicht verboten. Es zeigt demjenigen aber eventuell was er anrichtet. Wenn er dieses als grauenhaft
und schrecklich erkennt, so sollte ER doch was dran ändern anstatt mich einkerkern zu wollen… Wie sinnlos?
Aber was nützt es, sich darüber zu ärgern? die ancilla
kinderabtreibung und bilder damit die föten „herausgeputzt“ werden können, werden sie zerstückelt.
d.h. dass das Bild eines abgetriebenen fötus blödsinn ist. das können höchstens Bilder sein, die abgegangene
Föten betreffen. soweit zum technischen. Wieviele Kinder, die die Eltern nicht haben wollten, sind den
von den Lebensschützern adoptiert worden? Was wurde von seiten der Lebensschützer getan um die Mütter
zu unterstützen wenn sie nicht abgetrieben haben? Ihr seid Pharisäer. Grosse Klappe, aber Hilfe kommt
von den wenigsten.
an Vorposter Es geht darum, ob es moralisch in Ordnung ist, solche übelste Verbrechen zu begehen. Natürlich
sind die Bilder nicht ästhetisch. Sie sollen und müssen schockieren, weil Abtreibung viel mehr noch
als ein Schock ist – für das Kind. Allein die Kinderermordung macht solche Bilder möglich. Die Kindermordbefürworter
erahnen an Hand der Bilder, wie schlimm die Abtreibung ist. Hier können sie nicht mehr beschönigen.
Deswegen wollen sie sie nicht sehen – sehr veehrter deusexmachina.
#36 deusexmachina 23:13:56 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Josefus Sie betreiben Schattenboxen. Es geht nicht darum, wie ätzend das aussieht, sondern darum, ob
es moralisch in Ordnung ist. WENN es das ist, kann es aussehen wie die Hölle von unten, das ändert nichts.
Wenn es das NICHT ist, dann ändern auch rosarote Schleifchen und Glitzerstaub nichts an der Immoralität.
Vielleicht kommen Sie anhand dieses letzen Satzes ‘mal auf meine Kernaussage hier, dass die optische Erscheinungg
und die moralische Grundlage nichts miteinander zu tun haben. Im übrigen ist es natürlich eine Frage
der Darstellung; wer es drauf anlegt, kann z.B. Sexualität bildlich entweder so darstellen, dass man
sich an hehrer Ästhetik ergötzt… oder so, dass einem das kalte K*tzen kommt. kreuz.net ist ja ziemlich
gut darin, die jeweils übelsten Exemplare einer Bildergattung über die Artikel zu kleben. @EinChrist
Sorry, ich bin zu der Auffassung gekommen, dass Dialog mit Ihnen eine intellektuelle Einbahnstraße ist.
Ich habe schon fruchtbarere Gespräche als mit Ihnen mit einem Korkenzieher geführt. Einem rostigen.
an deusexmachina Die Bilder beweisen einfach die absolute Brutalität und Bestialität der Abtreibung,;das
wollen manche wie etwa Sie anscheinend nicht wahrhaben. Allein aus diesem Grund sind sie gegen die Veröffentlichung
der aufrüttelnden Bilder.
@deusexmachina Als Halbwahrheiten Erzähler geben sie auch noch eine tragische Figur ab. Hier noch mal
für ihre Leseschwäche der Text: Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“
empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt [ist auch unschön bis grauenerregend]
für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen – ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder
lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig einstufen würde. […] Einschub von mir. Sie
stellen einen vorgeburtlich ermordeten Menschen mit Fäkalien (…) in eine Linie! Das spiegelt ihre penetranten
Gedanken wieder, klar beides ist für sie ja Abfall. Nur hatte das Ungeborene Kind absolut keine Chance –
was in ihrer perversen Denke dann als „Abtreibungsüberbleibsel“ erklärt wird. Die lächerliche zu Hilfenahme
von Kriegs- oder Kollerlateralschäden sind hier trivial.
Edward Atkinson Die moderne Kunst orientiert sich doch auch nicht an Esthetik, sondern will mit Unesthetik
provozieren. Hier wird eideutig mit zweierlei Maß gemessen! Edward Atkinson zeigt die Wahrheit, sitzt
für die Wahrheit, also aus ehrenhaften Gründen im Gefängnis. Wenn der Gefängnisaufenthalt einem zur
Ehre gereicht, ist etwas faul im Staate!
#32 deusexmachina 20:31:14 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@schEinChrist Ein (nomineller) Christ mögen Sie sein – ein Denker offenbar nicht. Ja, richtig: „Gleiches
gilt“ – nämlich, dass solche (sehr verschiedenen = Kontrast) Bilder auf viele abstoßend wirken. Und
zudem gilt GLEICH, dass hier wie dort der Abstoßungsgrad des Bildes an sich nichts über die Berechtigung
des zugrundeliegenden (sehr verschiedenen = Kontrast) Vorgangs aussagt. Anders gesagt: Selbst bei so unterschiedlichen
Bildern / Gegebenheiten gilt eines generell: Die ästhetische und empfundene Schönheit / Grauenhaftigkeit
ist kein Spiegel der inhärenten Handlungsmoral. Die Welt ist kein Disneyfilm, in dem alles Gute schön
und edel ist und alles Böse eine fiese Fratze hat. Ich kann’s auch gerne an noch einem Beispiel demonstrieren,
damit es sogar Sie verstehen: Schauen Sie sich ‘mal Fotos von Schwerverletzten deutschen Soldaten beim
„D-Day“ an. Da finden Sie Bilder, bei denen jemandem der Unterkiefer weggeschossen wurde. Oder wie ein
Junge von knapp 18 Jahren verzweifelt versucht, seine Därme in den Bauch zurückzustopfen. Sowas ist
nicht fein. Da wird einem übel. Auch einem alliierten General wird beim Anblick solcher Bilder übel,
gestandene Veteranen (die SELBST getötet haben) fangen bei der Erinnerung an zu weinen. Und können wir
aus diesem Unwohlsein ein Urteil über die moralische Berechtigung der alliierten Landung ableiten? Nun?
@Sulpicius Na, Sie sind ja ganz ein Fixer *g* Ich wurde übrigens regelwidrig gesperrt – und habe das
qua Wiederanmeldung gewürdigt
#30 Wolfgang K. 18:05:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Bildersind sehr fragwürdig Ich bin wahrlich kein Freund der Abtreibung, ich finde durch diese Bilder
werden diese Menschen ein zweites mal mißbraucht. Ich finde diese Art von Publicity nicht besonders gut.
Man kann durch solche Art der Fotos weder die Befürworter der Abtreibung „bekehren“ noch die Gegner auf
eine sachliche Basis zurückführen. Erinnert mich fatal an diesen Jesus-Film von Mel Gibson, durch diese
ausufernde visuelle Brutalität erreicht man nichts, aber auch gar nichts. Es gab auch in den Homepages
über Todesstrafe auch Bilder (genauso geschmacklos) von Hinrichtungsopfern, das wird die Befürworter
der Todesstrafe auch kalt lassen. Apropos Bestrafung von diesem Herrn mit diesen Bildern, in Nürnberg
artikulierte einmal auch ein Abtreibungsgegner seine Meinung in Form ein kleines weißen Kindersarges
auf einem Fahrrad mitten auf dem Christkindlesmarkt, oder vor der Frauenklinik im Nürnberger Klinikum.
Fand ich persönlich schon grenzwertig, die Polizei setzte dem ziemlich schnell ein Ende.
@Josefus „Achso“ Josefus, die Spaßgesellschaft duldet keinen ernsthaften Disput über das Störthema
ABTREIBUNG (=ist Mord!). In Wirklichkeit ist die ABTREIBUNG längst zu einem Teil der neuen „Religion
des ICHS“ erkoren worden. Bevor dieses Jahrhundert oder in weniger als zwei Jahrzehnten zu Ende ist, wird
die Linke die Ineinssetzung von Feminismus und Abtreibung noch bitter bereuen, wie die Ratten auf dem
sinkenden Schiff sind sie dann verschwunden. Wichtig ist HEUTE zu fragen was denn mit der Gegenwart los
ist? Bezeichnend, wie die Spaßgesellschaft eine Single-Subkultur herausbildet und als die Perversion
des Denkens die Homo-Ehe mit adoptierte Kinder einführt. Vermutlich stirbt Deutschland aus oder verblödet
restlos. Es grüßt, EinChrist
Achso! Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet werden, verklagte den pensionierten
Lebensschützer. Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten soll sie sogar mit Tränen gekämpft
haben – als „anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“. Die Klägerin bekam Recht. Bilder der Tat
sind also anstößiger als die Tat selbst. Achso!
@deusexmachina Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden,
steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen –
ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig
einstufen würde. … Gleiches gilt… (= gleichgültig, gleichwertig usw.) Strengen Sie ‘mal bitte Ihr
Hirn an, dann wird Ihnen vielleicht aufgehen, dass ich die „Fäkalien“ bewusst als KONTRAST und nicht
als die von Ihnen herbeiphantasierte „Gleichsetzung“ verwendet habe. …als Kontrast… deusexmachina,
sie sind ein windiger feiger Relativist. Da verdeckt auch ihre operative Hektik nicht ihre geistige Windstille.
Wen solche Bilder… … nicht tief erschüttern, der muß stumpf oder kaltherzig sein. Rührt uns alle
nicht angesichts dieser ungeheuerlichen Realität manchmal ein eisiger Schauer an – wie soll all das je
wieder gutgemacht, je vergeben werden? Werden uns all die kleinen Seelen nicht einmal fragen, was wir
dagegen getan haben, daß sie nicht leben durften? Und da stellt sich tatsächlich jemand hin und fabuliert
in diesem Zusammenhang über die Unansehnlichkeit von Kacke. Streiche „Deus“, behalte „Machina“ und beherzige
„Ex“ (Aus, Raus!).
Ja, falsche Baustelle, im „Eifer des Gefechts“; aber ab und zu gucken ja „Neue“ hier rein, dsie noch nicht
wissen, was hier das Arkanthema ist … Grüße! F.N.O.
Da die Kirche immer nich in Anspruch nimmt, zu entscheiden, welche wesentlichen Fragen in der Rechtsordnung
gemäß der Sittlichkeit geregelt sein sollen (ohne Machtmittel zur Durchsetzung zu beanspruchen) wird
der Konflikt um den Umfang akzeptabler Laizität nicht enden. Die Gegenseite bestreitet, dass die Kirche
die Grenze zwischen Dogma und Gesellschaftslehre ziehen darf. Damit macht sie den Gemeinwesen zum Dogma,
den Vorrang des „Throns“ vor dem Altar. Während der petrinische Anspruch mit jeder Staatsform verhandeln
kann (und Rom mittlerweile die Demokratie IM STAAT fördert), kommen die Tradi der Moderne gerade darin
entgegen, dass sie den Vorrang der Politik akzeptieren, aber im Namen der „Tradition“ ein bestzimtes Wweltbild
(das Maurras’sche) zum DOGMA machen. Sie sind eben doch nur antinom, nicht autonom von L.E.F. (Liberte
Egalite Fraterinite).
#15 deusexmachina 14:49:25 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Ansgar & Claqueure Blamieren Sie sich eigentlich absichtlich so oder ist das die pure Lust an Fäkalrhetorik,
die Sie treibt? Strengen Sie ‘mal bitte Ihr Hirn an, dann wird Ihnen vielleicht aufgehen, dass ich die
„Fäkalien“ bewusst als KONTRAST und nicht als die von Ihnen herbeiphantasierte „Gleichsetzung“ verwendet
habe. Hätte ich das so gemeint, wie Sie das drehen, so wäre der Bezug komplett redundant gewesen. Für
die ganz Verpeilten noch einmal paraphrasiert: „Ekel und Abscheu gibt es auch bei thematisch komplett
anderen Bildern.“ Jetzt klarer? Meine Herren, da haben wohl diverse Leute noch keinen Kaffee gehabt…
@Benedikt78 ad 1: Ich glaube nicht, dass Sie die Psyche von Ärzten verstehen, speziell nicht die beruflich
zwingend notwendige, innere Distanzierung, ohne die man kaputt geht. Fragen Sie einen beliebigen Krankenhausarzt
oder eine Schwester. ad 2: Sie verwurschteln (bewusst, denke ich) eine immanente EIGENSCHAFT (HS) und
eine gewollte HANDLUNG. Zieht nicht, klappt nicht und wird vom Gesetz deutlich unterschieden. Im Übrigen
dürfte es im Interesse des Herrn liegen, nicht ausgerechnet DORT operiert zu werden. Stellen Sie sich
‘mal vor, ees ginge ‘was schief… ad 3: Das Weinen der Leiterin wurde erwähnt, weil es i.S.d. Artikels
nützlich war. @marianna Straftaten sind regelmäßig kein demokratischer Akt, sondern dssen Gegenteil.
#14 Laurentius2 14:07:24 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Thomas Thomas hat die perverse Situation recht gut beschrieben. Man kann nur Papst Johannes Paul II.
zitieren, der ja – in der Sittenlehre übrigens unfehlbar – den Babycaust mit dem Holocaust verglichen
hat … Die Reaktion der Geschüftsführerin ist wohl ziemlich schizophren-hysterisch, oder ?
@Ansgar „Kinder sind Scheiße.“ (…) Kinder sind das selbe wie Fäkalien. Kinder sind Scheiße. Fragt
sich, was Deusexmachina ist. Das kann man hier zur Genüge nachlesen! Es grüßt, EinChrist
Kinder sind Scheiße Ich bin strikt dagegen, solche Bilder zu zeigen, weil sie die Würde des ermordeten
Menschen ein zweites Mal schänden. Zerstückelte erwachsene Mordopfer sind auch äußerst selten in den
Medien zu sehen. Was ist der Unterschied? Deusexmachina sieht allerdings einen Unterschied, Zitat: „Dass
Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis ?grauenerregend“ empfunden werden, steht außer
Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte Fäkalien“ Kinder sind das selbe wie Fäkalien.
Kinder sind Scheiße. Fragt sich, was Deusexmachina ist.
Manipulation? @deusexmachina Sie schreiben: „Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis
„grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte
Fäkalien oder Notfallamputationen.“ Wissen sie was „grauenerregend“ bedeutet? Die fotografierte Faekalien
oder Notfallamputationen sind eher „ekelerregend“. Das Grauen, das ein Mensch vor dem Foto der „Abtreibungsueberbleibseln“
spuert -nicht blosser Ekel- ist mit der Reflexion verbunden: es war unlaengst ein Mensch. Noch nicht voellig
enwickelt, aber aus genetischem (nicht „kirchlichem“) Sichtspunkt schon komplett. Wenn es sich um das
Alter des Mannes handelt – Sie haben volkommen recht. Es war kein armer Greis, er wusste, dass ihm eine
Strafe droht, er war so verantwortlich wie jeder vor dem Gesetz. Ein Motiv mehr um das Gesetz demokratisch
zu aendern versuchen.
Warum? 1. zu den Fäkalien oder Amputationen. Ich glaube, wenn man einem Kläranlagenmitarbeiter Bilder
von Kot zusendet, dann wirft er sie weg! In der Schweiz gab es übrigens vor einigen Jahren eine Ausstellung
der „Künstlerin“ Pipilotti Rist zum Thema Fäkalien. Da waren Bilder von Kot zuhauf zu sehen. Und wissen
Sie was? Die Ausstellung wurde noch gut besucht! Und einem Arzt Bilder von Amputationen zu schicken, haut
ihn wohl auch nicht aus der Bahn! Aber den Abtreibern ihre Arbeit vor Augen zu halten, ist nicht gut…
Warum? 2. Kontraktionspartner? Wieso? Spitäler haben einen Öffentlichkeitsauftrag! Man kann doch nicht
einfach jemanden Leistung verweigern, weil dieser in gewissen Themen anderer Meinung ist. Im Text steht
ausserdem, dass er von der Warteliste für eine Hüftoperation gestrichen wurde. Also DAS ist eine Schweinerei!
Oder meinen Sie, dass man Homosexuellen ebenfalls Dienstleistungen verweigern soll, wenn sie vor dem Spital
z.B. für die Homoehe werben und sich die Spitalleistung provoziert fühlt? 3. Nun, er ist ja ein alter
Mann, oder? Man könnte auch fragen, warum die Spitalleiterin geweint hat (ach Gott, die Arme!). Und warum
soll man dem alten Mann nun wirklich Hilfe verweigern?
#7 deusexmachina 11:04:01 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Manipulativ, opportunistisch, unredlich Das sind die Attribute dieses Artikels. Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln
als unschön bis „grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt
für fotografierte Fäkalien oder Notfallamputationen – ohne, dass deswegen jemand den Stuhlgang oder
lebensrettende Operationen als moralisch niederträchtig einstufen würde. „Manipulativ“ – check In Sachen
„Behandlungsverweierung“ bedanke ich mich recht herzlich bei Sulpicius, der noch gestern volltönend (im
Kontext des Antidiskriminierungsgesetzes) auf sein Recht der Kontraktionsfreiheit pochte. Das tut dieses
Krankenhaus – und zwar diesmal berechtigt, der Täter ist nämlich nicht in seiner Eigenschaft als Angehöriger
einer Minderheit diskriminiert, sondern hat seinen gewollten Kontraktionspartner attackiert – nämlich
auch. Demm Herrn steht die Wahl eines Krankenhauses, das er noch nicht belästigt hat, frei. „opportunistisch“ –
check Und warum der Täter im Artikel weinerlich als „der alte Mann“ (ach Gott, der Arme!) bezeichnet
wird, wo man sich hier doch sonst so gerne für „hartes Durchgreifen“ (bei anderen!) stark macht…? „unredlich“ –
check
Zustimmung Das ist so. Es kommt einem vor, wie wenn der Dieb „Haltet den Dieb!“ schreit! Vielleicht wäre
es mal eine Idee. Einem Mörder werden vor Gericht schliesslich auch Tatort, Tatwaffe und auch Bilder
des Opfers gezeigt. Was wäre nun, wenn der Mörder in Tränen ausbrechen würde und sagt, dass dies das
Unmenschlichste sei, das er je gesehen habe? Würde der Richter dann den Staatsanwalt und vielleicht auch
gleich die Familie des Opfers einsperren?
Lächerlich, wenns nicht zum Heulen wäre Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, in dem Menschen getötet
werden, verklagte den pensionierten Lebensschützer. Sie empfinde die Abtreibungsbilder – vor Journalisten
soll sie sogar mit Tränen gekämpft haben – als „anstößig, entsetzlich und absolut abscheulich“. Das
ist doch pervers: Wenn die Geschäftsführerin bei den Bildern schon fast weinen musste, warum lässt
sie dann trotzdem solche Praktiken in ihrer Klinik durchführen??! Und schlimmer noch: Warum verklagt
sie den, der auf das Verbrechen aufmerksam macht und nicht jene, die das Verbrechen begehen???! @Wertedisskussion:
Worüber muss denn da noch diskutiert werden? Abtreibung ist ein (tief in die Schöpfung eingreifender
und besonders hinterhältiger) Mord!
#3 Laurentius2 10:13:17 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Abstumpfung Ja, die Bilder müssen aufrütteln, bevor der moderne Medienkonsument so abgestumpft ist,
daß selbst das ihn nicht mehr zur Besinnung bringt über die „Kultur des Todes“ (Papst Johannes Paul
II.) …
#2 methusalix † 10:12:03 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@karim Karim: Wenn der Staat nicht nur Herrn X und Frau Y, sondern hunderte und tausende Menschen abzuurteilen
hätte, würde vielleicht einen Wertediskussion in Gang kommen. Diese Wertediskussion haben wir doch schon!
Oder was glauben Sie, tun wir hier? Wenn Sie diese Wertediskussion in der Öffentlichkeit geführt haben
wollen, müssen Sie erst den Schaum vor dem Mund loswerden. Dazu sind solche Aktionen wie die beschriebene
nicht gerade hilfreich.
Die Herausforderung annehmen Angesichts dieser Umstände sollten sich Menschen guten Willens zusammenschließen
und ganz gezielt das „Verbrechen“ begehen, über die Abtreibung aufklärende Bilder an die Krankenhäuser
zu schicken, die diese vornehmen. Wenn der Staat nicht nur Herrn X und Frau Y, sondern hunderte und tausende
Menschen abzuurteilen hätte, würde vielleicht einen Wertediskussion in Gang kommen.