Politik
Ein Bistum im Fahrwasser des Sozialismus
Manche Katholiken hat es irritiert, daß der inzwischen suspendierte Pfarrer und Stadtdechant Ernst-Ewald Roth in der Landeshauptstadt Wiesbaden sein kirchliches Priesteramt für eine SPD-Kandidatur zum Oberbürgermeister aufgegeben hat. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net, Wiesbaden) Wer aber die Tendenzen und Haltungen im Bistum Limburg kennt, für den ist das keine Überraschung: Verschiedene Institutionen und wichtige Personen im Bistum Limburg betreiben seit Jahren, ja Jahrzehnten eine sozialdemokratische Gesellschaftspolitik.

Zwischen dem Bistum beziehungsweise den einzelnen Bezirken und der sozialdemokratisch geprägten Gewerkschaft besteht ein herzliches Einvernehmen.

Das äußert sich zum Beispiel darin, daß ein Bezirksdekan auf der 1. Mai-Kundgebung des ‘Deutschen Gewerkschaftsbundes’ eine Ansprache hält.

In diesem Jahr wurde sogar Bischof Kamphaus vom ‘Deutschen Gewerkschaftsbund’ Regionsvorstand Franfurt-Rhein-Main beim Neujahrsempfang am 7. Januar 2006 als Hauptredner eingeladen.

Eine punktuelle Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gewerkschaft –
Frage an den Ex-Pfarrer der in die Politik wechselte:
„Sie hatten bisher schon viele Managementaufgaben. Fällt der Schritt ‘auf die andere Seite’ deshalb leichter?“
zum Beispiel in der Aufgabe des Sonntagsschutzes – ist sicherlich berechtigt und auch geboten.

Aber im Bistum Limburg laufen die vielfältigen Aktionen und Absprachen zwischen sozialdemokratischen Gruppen und katholischen Institutionen auf eine strategische Partnerschaft hinaus.

Dieses Zusammengehen von Kirche und sozialdemokratischer Gruppen auf breiter Ebene hat sich insbesondere in der Kampagne gegen die Konsolidierung des Landeshaushalts im Jahre 2003/04 gefestigt. Damals wurden zahlreiche Demonstrationen und Resolutionen gegen die Sparpolitik der CDU-geführten Landesregierung Hessen organisiert.

In einem Unterschriftenaufruf – von führenden Caritas-Direktoren erstunterzeichnet – wurde die CDU nach allen Regeln der Denuntiation und Unterstellung miesgemacht.

Unter Schonung der rotgrünen Bundesregierung mit ihren Sozial- und Gewerbesteuerkürzungsprogrammen wurde behauptet, die CDU-Landesregierung wollte „das Soziale als hinderlichen Ballast für die Entfaltung des Marktes und der Reichen zurückdrängen“.

Mit ähnlichen Argumentationen wiesen Hauptamtliche im Bistum Limburg auch die Schrift der Deutschen Bischofskonferenz von 2003 „Das Soziale neu denken“ zurück:

Die Caritas-Direktion im Bistum Limburg scheint in der Propaganda und Verbreitung sozialdemokratischer Sozialpolitik besonders rührig zu sein.

Die Aufsätze und Schriften der führenden Caritasmanager erschienen 2004 im Verlag ‘VSA’, der mit der Parole wirbt: „Debatte der gewerkschaftlichen und politischen Linken“.

Die vom Verlag herausgegebene Monatszeitschrift heißt schlicht „Sozialismus“.

In der „Frankfurter Sozialschule“, eine Fortbildungseinrichtung des Bistums Limburg, steht ebenfalls die linke Lehre einer sozial-sozialistischen Gerechtigkeit im Vordergrund.

Die Leitung der Katholischen Arbeiterbewegung in der Diözese Limburg bemühte sich eifrig, den Gegensatz zwischen katholischer Soziallehre und Sozialismus zu verwischen: Das seien historische Mißverständnisse.

Vor der Bundestagswahl 2002 machte die Kirchenzeitung des Bistums deutliche Sympathiewerbung für die SPD, indem sie den Kanzlerkandidaten Schröder – der bekanntlich den Gottesbezug bei seinem Amtseid oder die Kreuze in seinen Amtsräumen verweigerte – auf der Titelseite als treuen Anhänger des Religionsunterrichts hochjubelte.

Aber alle diese linksorientierten diözesanen Positionen und Politiker werden übertrumpft von den schneidigen Thesen des Jesuiten Friedhelm Hengsbach SJ.

Der Professor an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt lehrt die Theologiestudenten aus dem Bistum Limburg und einigen anderen norddeutschen Diözesen.

Pater Hengsbach war schon in den 90er Jahren ein gern gehörter Propagandist und Wahlkampfredner für die Sozialdemokraten. Dafür zeichnete ihn die SPD 1998 mit dem Gustav-Heinemann-Preis aus.

Inzwischen geht Pater Hengsbach für die sozialdemokratische Idee der Bürgerversicherung auf Werbetour – ein Programm, das im direkten Gegensatz zum Subsidiaritätsprinzip der katholischen Soziallehre steht.

In einigen Programmpunkten hat der streitbare Sozialphilosoph die SPD allerdings schon links überholt und sich den sozialistischen Positionen von Oskar Lafontaine angeschlossen.

Der Partei „Die Linke“ gälten seine Präferenzen, sagte der Jesuit bei einem Vortrag in Limburg.

Es ist also kein Wunder, wenn in diesem kirchlichen Milieu von linksorientierter Gesellschaftspolitik ein katholischer Kleriker auf die Idee kommt, daß er als Politiker die sozialdemokratischen Programme besser befördern könnte denn als Pfarrer.

In der Kirchenzeitung wurde Ex-Pfarrer Roth über seinen Wechsel zu den Roten interviewt: „Sie hatten bisher schon viele Managementaufgaben. Fällt der Schritt ‘auf die andere Seite’ deshalb leichter?“

Die Antwort: „Da ist was dran. Allerdings konnte ich auch schon bisher viel gestalten. Dies nun an einem anderen Ort zu tun, empfinde ich als Herausforderung.“

Frage – Stichwort: „Managementaufgaben“ – und Antwort werfen ein bezeichnendes Licht auf das Verständnis von priesterlicher Seelsorge und kirchlicher Pastoral im Bistum Limburg.
      
30 Lesermeinungen
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#31   Rodolfo Panetta   21:01:09 | Freitag, 5. Januar 2007
Unterwanderte Kirche
Daß das Bistum Limburg besonders rot ist, hat man schon länger gesehen. Bischof Kamphaus wollte sich profilieren, indem er die „Lizenz zum Töten“ länger als die anderen Bischöfe ausstellen ließ. Andererseits las man, daß der Bischof keine teure Karosse fuhr, sondern einen älteren Kleinwagen. Das ist schon positiv. Insgesamt ist aber doch die deutsche Amtskirche ein Teil des politischen Systems in diesem Land. Das ist traurig.
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#30   Brandenburgis   12:05:03 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Methusalix
Sie sprechen in Rätseln! Können Sie mal kurz erläutern, was Sie meinen? Dann könnte man der Sache auf den Grund gehen.
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#29   methusalix †   00:46:04 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Dass Sie ein Revolutionsfan sind sulpicius,
hätte ich mir nie im Leben träumen lassen! Aber irgendeinen Grund müssen Sie schon haben, dass Sie immer wieder eine Revolution friedlicher (Sie erinnern 1989?), oder weniger friedlicher (Frankreich, Ungarn, Tschechoslowakei, etc. pp) Art, erleben wollen.
Verraten Sie uns den Grund für diese morbide Anziehung?
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#28   Sulpicius   22:52:07 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@methusalix
Ich empfehle Ihnen diese Lektüre:
Hans-Hermann Hoppe: DEMOKRATIE – Der Gott, der keiner ist
Demokratie als das Nonplusultra aller Staatsformen? Hoppe, Volkswirtschaftler an der Universität Nevada in Las Vegas, macht eine prinzipielle Verlustrechnung für den Übergang von der klassischen Monarchie (dem kleineren Übel) zur Demokratie auf. Anhand bestürzender und zwingender Diagnosen weist er grundlegende Defizite nach, die sich – begünstigt durch die ständige Ausweitung der Staatsmacht – auf Individuen und Gemeinwesen verheerend auswirken.
550 Seiten, ISBN 3-933497-86-8, ca. € 25,-
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#27   methusalix †   20:08:56 | Mittwoch, 17. Mai 2006
nanu brandenburgis,
verbirgt sich hinter Ihrem Nick etwa gar ein kleiner Emporkömmling, der gerne blaues Blut in seinen Adern hätte und gerne „Reichsverweser“ wäre?
Sind das etwa Sie? 24427.rapidforum.com/action=profile&id=7
Das würde allerdings einige Defizite erklären, die in Ihren Beiträgen immer wieder auftauchen.
Aber im Ernst; Sie wollen wirklich die abgewirtschaftete, degenerierte und bis auf die Knochen korrupte Adelsclique wiederhaben?
Die haben die Kirchenbeamten doch auch nur als nützliche Idioten gesehen, die Ihnen mit den passenden Predigten den Pöbel vom Leib gehalten haben.
Erinnern Sie sich, wo das hinführt, wenn Adel und Kirche gemeinsame Sache gegen die Menschen machen?
An den 14. Juli 1789 und an den 25. Oktober 1917 (julian. Kal.!)????
So etwas wollen Sie wirklich wieder erleben?
Ohne uns! Das werden wir verhindern! Koste es, was es wolle! Die Demokratie bleibt!
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#26   Brandenburgis   11:43:42 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Roter Dreck
Da kann man nur zustimmen. Allerdings unter dem Vorbehalt, daß die Demokraten jeder Coleur keinen Deut besser sind!
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#25   Maledica   14:55:36 | Montag, 15. Mai 2006
Fegt ihn weg den roten Dreck!
Katholischen Geistlichen ist es verboten, sich poltisch zu betätigen! Und das ist gut so!
Eine Kandidatur für die Inter-Nazis oder für eine schwarze Wirtschaftspartei mit einem Alibi-C spielt keine Rolle! In Amerika wird Politikern, welche gottlose Parteien welche die Kindermorde unterstützen die Kommunion verweigert. Im Bistum Limburg kandidiert sogar ein katholischer Priester für die Gottlosen
Es gibt eine katholische Soziallehre!
Ob Bischof Ketteler im Bistum Limburg bekannt ist???
Da scheint man eher die bolschewistischen Genossen zu kennen und auf diese Verbrecher stolz zu sein!
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#24   Brandenburgis   18:04:43 | Sonntag, 14. Mai 2006
@Gotthard
Obwohl mir bekannt ist, daß Sie tatsächlich so dumm sind, wie sie tun, nenne ich nur eines: Ehebruch.
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#23   Gotthard   17:55:38 | Sonntag, 14. Mai 2006
nach Brandenburg
Wer einen gott-hassenden perversen Verbrecher wie Marx
Welche perversen Verbrechen soll K. marx begangen haben?
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#22   Brandenburgis   17:28:54 | Sonntag, 14. Mai 2006
@Methusalix
Ich habe bereits in der Schule dreizehn Jahre lang intensiv Karl Marx gelesen und den gottwidrigen und okkulten Charakter dieser Lehren deutlich erkannt. Nur als Ergänzung habe ich noch den ganzen Neo-Marxismus, Leninismus, Stalinismus und die ja von allen Modernisten (wie Ihnen?) außerordentlich geliebte Frankfurter Schule durchgeackert, die allerdings genauso abartig ist und noch viel dümmer als der ganze Marxismus. Etwas Scheußlicheres haben wohl menschliche Hirne niemals ausgebrütet. Haffner geht auch sehr in die Richrtung, er ist ein feiler Propagandist, der allerdings auch ein paar ganz nette Sachen egschrieben hat, wie das Preußen-Buch. Bleiben Sie ruhig bei Nell-Bräuning, Marx, Lenin und Marcuse, mir ist das völlig egal, ich gestatte mir nur, gelegentlich mich zu äußern.
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#21   methusalix †   19:02:43 | Samstag, 13. Mai 2006
Ich erteile Ihnen hiemit die Erlaubnis,
mich eine teuflische Kreatur zu nennen, brandenburgis! Das tut meine Frau auch ab und an; allerdings nicht in Zusammenhang mit Karl Marx.
Zu dem Problem, das wir hier diskutieren hat Sebastian Haffner einen klugen Satz in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ über die Diskussion um die NAZI-Vergangenheit Deutschlands geschrieben: „Nicht alles, was Adolf Hitler gedacht hat war falsch, nur weil er es gedacht hat“.
Sinngemäss darf ich Herrn Haffner adaptieren: Nicht alles was Karl Marx geschrieben hat war falsch, nur weil er es geschrieben hat.
Zum Nestor der katholischen Sozialpolitik in Deutschland und hochgeschätzten Mitarbeiter Papst Pius XI, Oswald von Nell-Breuning: bitte bitte, zuerst gaaaanz viel von ihm lesen, dann erst über ihn schreiben!
(Das Kapital und das Kommunistische Manifest haben Sie auch nicht gelesen. Oder etwa doch????)
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#20   Brandenburgis   15:15:15 | Samstag, 13. Mai 2006
Marx-Bräuning
Wer einen gott-hassenden perversen Verbrecher wie Marx affirmativ zitiert, oder diesen Namen auch nur in positiven Sinne weitergibt, der muß es sich gefallen lassen, eine teuflische Kreatur genannt zu werden. Zu Nell-Bräuning bei Gelegenheit mehr …
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#19   methusalix †   14:57:11 | Samstag, 13. Mai 2006
@brandenburgis
Dass Sie über Oswald von Nell-Breuning nichts wissen und sich dennoch über die katholische Soziallehre und Karl Marx auslassen ist mehr als bedauerlich. Schliesslich hat er das (unter vielem anderen) getan: … leistete Nell-Breuning die grundlegenden Vorarbeiten für das 1931 erschienene Rundschreiben von Papst Pius XI »Quadragesimo Anno«, dem systematischen Dokument kirchenamtlicher Sozialverkündigung mit pointiert lehrhaftem Charakter. www.sankt-georgen.de/…/inst/PaterNell.html
Sie sollten sich, wenn Sie über Karl Marx und die katholische Soziallehre auslassen wollen und dabei ernst genommen werden wollen, dringend über den oben angegebenen Link und die dort aufgeführte Literatur weiterbilden.
Im übrigen befleissige ich mich hier eines Stils ohne persönliche Beleidigungen, wie Sie und Ihresgleichen sie pflegen und hoffe, dass ich nicht wegen meine Meinungsäusserungen gesperrt werde. Wir sind hier ja nicht in einer kommunistischen oder faschistischen Diktatur, die missliebige Meinungen einfach zu unterdrücken versucht. Oder etwa doch?
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#18   Brandenburgis   13:32:42 | Samstag, 13. Mai 2006
@Methusalix
Ich sagedoch, weder Ökonomen, noch Philosophen … Über die von Ihnen genannte Person ist mir übrigens auch noch nichts positives bekannt geworden,da haben Sie sich wirklich einen schlechten Zeugen ausgesucht. Hatte ich Sie übrigens nicht aufgefordert, für die nächsten Monate zu schweigen?
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#17   methusalix †   12:08:46 | Samstag, 13. Mai 2006
@brandenburgis
Dass Sie die philosphischen Meriten von Karl Marx nicht anerkennen können, weil Ihnen sonst Ihr ach so heiles katholisch-kapitalistisches Weltbild zusammenkrachen würde, ist vollkommen klar. Dass Sie darüberhinaus zu massiven Verbalinjurien greifen müssen, wirft ein bezeichnendes Licht auf Ihr Verständnis der Wahrheit und den Geboten Christi. Geifern Sie ruhig weiter, das ändert nichts an den Tatsachen.
PS: eine vernüftige Würdigung von Karl Marx finden Sie beim Nestor der katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning.
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#16   Brandenburgis   11:38:53 | Samstag, 13. Mai 2006
@Methusalix
Komischerweise glauben das nur Halbirre wie Sie, noch nie hat ein ernsthafter Ökonom von Marxens ökonomischen Verdiensten, noch nie ein ernsthafter Philosoph von marxens „philosophischen“ Meriten auch nur ein Wort fallen gelassen. Marxens ökonomische Analyse war bereits vor dem 1. (!) Weltkreig widerlegt, von verschiedenen ökonomischen Schulen, auch sozialistischen, vor allem aber von der österreischischen Volkswirtschaftslehre, deren wichtigster Vertreter damals Böhm-Bawerk war.
Wenn Sie das nicht wissen, und Sie wissen ausweislich Ihrer wirren postings überhaupt nichts, dann halten Sie doch einfach mal für ein paarWochen Ihren Sabbel, Sie Strolch.
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#15   methusalix †   10:34:24 | Samstag, 13. Mai 2006
@brandenburgis und laurentius2
Brandenburgis: @laurentius2
Nein, nicht Du bist bekloppt, sondern die scheinkatholischen Hierarchen wie der „Bischof“ von LImburg, …
Das mag, aus Ihrer Sicht so sein; ändert aber überhaupt nichts an den Verdientsen Karl Marx um die Analyse des Kapitalismus. Siehe unten
Laurentius2: Fortsetzung …
–----ja der Bischof von Trier sagte kürzlich dem ZDF ins Mikrofon, daß „wir ja alle … auf den Schultern von Karl Marx stehen“ – gemeint war ein sozialpolitischer Kontext …
Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass Karl Marx, neben Martin Luther, weltweit der absolut berühmteste Deutsche der Geschichte ist. Das kommt nicht von ungefähr, sondern von seinen Verdiensten um eine messerscharfe Analyse des Kapitalismus, von der wir heute immer noch profitieren. Auch wenn es Ihnen überhaupt nicht in den Kram passt. Dass der Kommunismus daneben ging, ändert nichts an Marx philosophischen Meriten. Im übrigen gab und gibt es in der römisch-katholischen Kirche ebenfalls Deviationen die einen an Dantes Inferno erinnern (dieses Forum ist oft ein gutes Beispiel für solche Abwegigkeiten), ohne dass die Grundlage dieser Kirche wankt. Genausowenig wankt die Analsyse Karl Marx. Sie ist immer noch wahr.
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#14   Gotthard   18:26:58 | Freitag, 12. Mai 2006
Einheit
Zwischen dem Bistum beziehungsweise den einzelnen Bezirken und der sozialdemokratisch geprägten Gewerkschaft besteht ein herzliches Einvernehmen.
Vielleicht erinnere man sich daran, dass wir in Deutschland eine Einheitsgewerkschaft haben, in der es sowohl sozialdemokratische wie christliche Strömungen gibt. Die kath. Soziallehre ist eine der Quellen des DGB.
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#13   Brandenburgis   17:16:13 | Freitag, 12. Mai 2006
@Winer
Wobei „Marx“ für „Markus“ steht, siehe der Wiener Friedhof „St. Marx“, wo u.a. Mozart begraben steht. Insofern wäre „Marx“ jeweils an „Markus“, nämlich dem Evangelisten zu messen. Da kommt der entsprechende Bischof allerdings nur geringfügig besser weg als Karl Marx aus Trier/London.
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#12   Desperatus †   17:15:55 | Freitag, 12. Mai 2006
Fürstbischof:
Gebhard Fürst ist Bischof von Rottenburg-Stuttgart
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#11   Karl   17:15:14 | Freitag, 12. Mai 2006
Schrott
Der obige Artikel ist Schrott. Es mag zwar sein, dass das Subsidiaritätsprinzip nicht mit einer Bürderversicherung vereinbar ist, aber die Kopfpauschale ist es auch nicht geschweige denn der jetzige Kompromiss.
Das Sozialpapier der dt. Bischöfe war tatsächlich problematisch. Da halte ich es doch lieber mit den Sozialenzykliken der Päpste von Rerum Novarum bis Centissimus annus, sowie den traditionellen katholischen Soziallehrern von Messner bis Höffner und Co.
Kapitalismus und Kommunismus sind nicht katholisch. Warum, muss hoffentlich nicht erläutert werden.
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#10   Sozialkatholisch   17:01:37 | Freitag, 12. Mai 2006
@ Wiener
Und der Fürstbischof kommt aus Paderborn.
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#9   wiener   16:25:16 | Freitag, 12. Mai 2006
skandal!
in trier heißt sogar der bischof „marx“!
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#8   Brandenburgis   15:54:28 | Freitag, 12. Mai 2006
@laurentius2
Nein, nicht Du bist bekloppt, soindern die scheinkatholischen Hierarchen wie der „Bischof“ von LImburg, die seit JAhrzehnten im Auftrage des Feindes der Kirche in der Kirche wirken. Mit der authentischen katholischen Soziallehre hat ihr Gefasel nicht das Geringste zu tun, diese ist auch mit Karl Marx in jeder Hinsicht unvereinbar. Leider unterstützen und decken auch schein-konservative Bischöfe, wie unser hl. Vater diese Richtung. Hier bist Du in keiner Weise zum Gehorsam verpflichtet, im Gegenteil Christus selbst verpflichtet Dich zum Zeugnis für die Wahrheit, gegen die lügenden Hierarchen. Sei gewiß und halte unbeirrbar daran fest, daß dieser häßlichen Lügerei ewige Grenzen gesetzt sind.
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#7   Sozialkatholisch   15:49:33 | Freitag, 12. Mai 2006
Christlicher Sozialismus
Natürlich ist es traurig wenn ein Priester seinen priesterlichen Dienst verlässt um etwas anderes zu tun. Unter den Gewerkschafts- und SPD Anhänger gibt es aber auch gläubige Christen und sogar gläubige Katholiken. Die Katholische Kirche hat ihre wirklich gute Soziallehre oft vernachlässigt. Richtig gut kam/kommt sie eigentlich nur unter Ordensleuten zum Vorschein (z.B. Franziskaner, Vincentinerinnen---).
Man kann der SPD und den Gewerkschaften falsche Moralvorstellungen vorwerfen, aber die „C“ Parteien sind in diesem Punkte auch nicht besser. Der Versuch des hl. Petrus einen christlichen Sozialismus zu begründen ist vielleicht auch von irgendwelchen Frommen, die den Hals nicht vollkriegten, zu Fall gebracht worden.
Wirklich soziale Priester mit wahrer Hingabe an Gott, die wünsch ich mir.
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#6   Belisar   14:55:58 | Freitag, 12. Mai 2006
Fahnenflucht schadet dem Feind mehr als das schlachten seiner Männer.
Ein schönes Zitat aus der Antike. Wenn ich mir solche Diozösen anschaue wie Mainz oder Limburg dann hat sich dieses vollkommen erfüllt, indem man irgendwelchen Parteien oder Ideologien lieb und knuddelig zunickt, so harmoniebedürftig es mit allen halten will, dann verliert man seine katholische Identität, :'( Dieses haben manche Bischöfe klar zuverstehen gegeben, es ist naiv von mir aber warum setzt der Papst oder die dafür zuständige Organisation solche Leute nicht ab? Sie schaden doch nur der ganzen Kirche damit, genauso wundere ich mich, dass sogar Kardninäle zu kirchenfeindlichen Organistionen wie den Freimaurern gehören, dabei heisst es doch Exkommunikation ?:)
Wenn ich so etwas lese fallen die Worte der Schrift ein: und die Jünger errinnerten sich an das Schriftwort: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
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#5   Desperatus †   14:50:19 | Freitag, 12. Mai 2006
Generalverdacht gegen Limburg
Ich muß mich ausdrücklich dagegen verwahren, wenn hier die Priester des Bistums Limburg und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (Herrn Hecker ist wohl die korrekte Bezeichnung der KAB nicht geläufig, was ein bezeichnednes Licht auf den Autor selbst wirft) einem solchen Generalverdacht, wie in diesem Artikel insistiert, ausgesetzt werden. Etwas mehr Differenzierung in Inhalt und Ausdruck darf ich wohl schon erwarten.
Es grüßt aus dem Bistum Limburg einer, der die Hoffnung doch noch nicht ganz aufgegeben hat, daß sich auch bei Kreuz.Net Wahrheit findet.
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#3   Laurentius2   13:12:08 | Freitag, 12. Mai 2006
Fortsetzung …
In „kath.“ Jugendamtsblättern wird im Editorial freimütig Karl Marx zitiert, so als wenn er uns irgendetwas positives sagen könnte –----------------------ja der Bischof von Trier sagte kürzlich dem ZDF ins Mikrofon, daß „wir ja alle … auf den Schultern von Karl Marx stehen“ – gemeint war ein sozialpolitischer Kontext …Sind unsere Leute noch ganz bei Trost ? Bin ich eigentlich bekloppt, wenn ich mich über so einen Schmarrn aufrege, oder sind es die Kirchenfunktionäre (hier Bischof bzw. „kath.„Jugendamtschef) ? Da ich ja ganz gehorsam sein soll gegenüber der Hierarchie, muß ichja offenbar bescheuert sein … :-!
Bitte weitere Beipiele postsozialistischer Gleichschaltung der Lehmann-Kirche angeben ! !:)
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#2   jolie   13:05:15 | Freitag, 12. Mai 2006
meint, dass man dem nachfolger von s. exz.
im bistum limburg jetzt schon kondolieren sollte.
ein schönes wochenende wünscht
euer
jolie
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#1   Maledica   12:01:45 | Freitag, 12. Mai 2006
Völker hört die Signale…
Nicht nur in SchLimburg!
Dieses Bistum ist nur die Spitze, Mainz steht dem in fast nix nach, außer daß keine Priester für die Inter-Nazis kandidieren.
Doch die sozialistische Doktrin wird den Studenten der theologischen Fakultäten eingehämmert!
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