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Papst gegen Homo-Konkubinat + Päpstliche Sorgen + Abtrünnige Pfarrei läßt Firmung zu + Lebensrecht aberkannt + Noch 40 Prozent
Papst gegen Homo-Konkubinat

Vatikan. Benedikt XVI. hat die Einzigartigkeit der Ehe als dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau betont. Der Papst äußerte sich zum Beginn eines dreitägigen Kongresses des Päpstlichen Institutes für Ehe und Familie in Rom. Andere Formen der Lebensgemeinschaft dürften der Ehe nicht gleichgesetzt werden. Der Unterschied zwischen Mann und Frau sei nicht nur biologischer Natur, sondern verweise auf eine personale Gemeinschaft, die für die Weitergabe des Lebens offen sei.

Päpstliche Sorgen

Vatikan. Benedikt XVI. empfing gestern Vormittag den linksnationalistischen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Audienz. Der Papst äußerte sich besorgt über die geplante Bildungsreform, die eine Abschaffung des Religionsunterrichts vorsieht. In bezug auf das neue Gesundheitssystem mahnte er zum „Schutz des Lebens“ von Beginn an. Weiter unterstrich Benedikt XVI. die Freiheit des Heiligen Stuhls bei der Ernennung von Bischöfen, sowie die Unabhängigkeit der katholischen Medien. Am Schluß überreichte er dem Präsidenten einen Brief, in dem er seine pastoralen Sorgen zusammenfaßt.

Abtrünnige Pfarrei läßt Firmung zu

Schweiz. Ein von der abtrünnigen Schweizer Pfarrei Röschenz provozierte Firmstreit ist beigelegt. Die 31 Firmlinge von Röschenz werden Mitte Juni von Kanonikus Max Hofer gefirmt. Der Firmspender wurde von der Bistumsleitung vorgeschlagen und von der Pfarrei akzeptiert. Der vom Bistum ursprünglich vorgesehene Firmspender und Pfarradministrator von Röschenz, Bischofsvikar Erich Häring, war zuvor von den Pfarreigewaltigen abgelehnt worden. Die Jugendlichen werden durch den suspendierten Ex-Pfarradministrator Franz Sabo auf das Sakrament vorbereitet.

Lebensrecht aberkannt

Kolumbien. Das kolumbianische Parlament entschied am Mittwoch, ungeborenen Menschen unter gewissen Umständen ihre Grundrechte zu entrauben. Vergewaltigungsopfer sowie Mütter, für die eine Schwangerschaft ein „Risiko“ darstellen könnte, sollen das Recht bekommen, ihre Kinder im Mutterleib töten zu lassen. Auch Behinderten wurde das Lebensrecht aberkannt. Die kolumbianischen Bischöfe sprachen von einem „traurigen Tag für Kolumbien“.

Noch 40 Prozent

Deutschland. Der Haßfilm ‘Popetown’ soll am Mittwoch mit der zweiten Folge der Hetzserie 150.000 Zuschauer erreicht haben. In der Vorwoche sahen 380.000 Deutsche – über 60 Prozent mehr als am Mittwoch – die Sendung, die Vorurteile gegen die Katholische Kirche verbreitet. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 0,6 Prozent.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Stefan68   20:50:28 | Samstag, 13. Mai 2006
@Knecht Dummspecht
Ist ja wunderbar, da sind wir ja einer Meinung. Nur wo hängt sich denn die Kirche in die „staatliche“ Eheschließungspraxis rein. Was kann die Kirche dazu, wenn sie in diese Praxis hineingezogen wird? Soe wie die Kirche von „nicht“ Christen kritisiert wird, wie sie es wahrscheinlich sind, darf doch wohl auch die Kirche staaltliche Praktiken kritisieren, Oder ? Ich bin z.B ein typischen Beispiel, dass der Kirche die staatliche Eheschließung am A…- vorbei geht. Ich bin geschieden und trotzdem mit meiner zweiten Frau nun kirchklich (katholisch) verheiratet, da ich in meiner 1. Ehe nicht kirchlich verheiratet war. Was bedutet das jetzt wohl? Na, kommen Sie drauf?
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#10   Knecht Dummspecht †   15:33:40 | Samstag, 13. Mai 2006
religiöse und staatliche Ehe…
… sind also nicht das gleiche, wie sie eben geschrieben haben. Wenn sich der Staat dann also aus der religiösen Form „Ehe“ raushalten soll, das muss das aber auch umgekehrt gelten, da die ehelichen Rechte und Pflichten
1.) Vom Staat geregelt sind und nicht durch den Priester, sondern durch den Standesbeamten geregelt sind
2.) Die Forderung nach der „Homo-Ehe“ sich an den Staat richtet und nicht an die Kirche! WO wird denn da bitteschön die religiöse Form „Ehe“ berührt?!? Überhaupt nicht! Es geht um gegenseitige Rechte und Verpflichtungen, und da hat der Staat ein grosses Interesse, diesen den Lebensgemeinschaften einzuräumen – vor allem bei den Verpflichtungen.
Andererseits, dann dürften Sie auch nichts dagegen haben, das man diese Verpflichtungen bei Homo-Paaren auslässt. Ups! Das gab aber eine heftige Debatte, als letztes Jahr, rausstellte, das ehe-ähnliche Paare ebi Hartz IV zum Unterhalt des arbeitslosen Partners verpflichtet werden, Homo-Paare aber aufgrund einer Lücke!!! ausgenommen blieben. Komisch, jetzt stört man sich nicht daran, das auch Homo-Paare in der Hinsicht als ehe-ähnlich gleichgestellt werden, mit unverheirateten Hetero-Paaren.
Von einer Forderung nach einer kirchlichen Trauung ist übrigens nicht die Rede.
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#9   Stefan68   15:18:05 | Samstag, 13. Mai 2006
@Arnulf Jursa
Sie sollten sich wohl nochmal etwas mehr über den Islam informieren! Vorallem, was mit Menschn gleichgeschlechtlicher Liebe im Islam geschieht. Außerdem geht es hier um die Ehe und nicht um ein Zusammenleben. Sie haben recht, wenn sie sagen, dass die Ehe eine religiöse Lebensform ist, also kann ich davon ausgehen, dass sie beipflichten dass sich daher der Staat bei der Gestaltung dieser Lebsnform heraushalten sollte.
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#8   Arnulf   12:07:58 | Samstag, 13. Mai 2006
Papst gegen Homo …
Es hat sich immer noch nicht bis Rom durchgesprochen, daß Leute heutzutage, egal ob homo- oder heterosexuell, sowieso bevorzugt im Konkubinat leben. Immer weniger Pärchen heiraten gleich, nicht einmal wenn sie Kinder bekommen. Die Kirche sollte doch längst dieser Tatsache Rechnung tragen. Auch gab es weltweit schon immer auch andere Formen des Zusammenlebens, wie z. B. bei den Mormonen oder den Moslems. Nun, laut Rom schmorren Sie eh alle in der Hölle. Andere Religionen sehen das nicht so eng. Die Ehe ist übrigens eine Erfindung der Menschen und nicht die eines Gottes.
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#7   Rocky   22:39:31 | Freitag, 12. Mai 2006
Firmung in Röschenz
o^/ Also, wenn Herr Max Hofer die Fiormung spendet, dann ist er zumindest in diesem Augenblick an der richtigen Stelle. Herr Hofder war der „Modernsierer-Kopf“ des Bistumd – und die anderten bistümer haben nachgezogen. Eigentlich plädierte er schon immer, die Firmung erst ab 18 zu spenden … dann bliebe sie wohl am schnellsten völlig weg! Er war auch der Vorantreiber des gedankens „bezugsperson“ bei den Sakramenten. Beispiel: Die Krankensalbung sollte das Spitalpersonal spenden, da diese ja die „Bezugfspersonen“ sind und nicht „irgend ein Pfarrer“, den man vielleicht seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Er fügte zum Erstaunen seiner Zuhörer immer hinzu: Natürlich mit dem vom Bischof geweihten Öl…
Also, Herr Hofer, falls die Firmlinge nicht schon 18 sein sollten – dann sind sie zumindest in einer Pfarrei, die Ihnen „auf den Leib“ passt! SCHÖNES FIRMFEST und angenehmen Apéro danach!
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#6   Andreas   17:26:16 | Freitag, 12. Mai 2006
suspendierte schon,…
aber häretische und bisexuelle weniger!
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#5   Sulpicius   14:25:04 | Freitag, 12. Mai 2006
Hahaha
Die Jugendlichen werden durch den suspendierten Ex-Pfarradministrator Franz Sabo auf das Sakrament vorbereitet.
O weia!
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#4   Gotthard   12:55:05 | Freitag, 12. Mai 2006
Suspendiert
suspendierte Priester bereiten häufiger auf den Sakramentenempfang vor …ja, sie spenden sogar Sakramente…
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#3   Andreas   09:20:38 | Freitag, 12. Mai 2006
Was soll das denn…
…ein suspendierter Häretiker wie Sabo bereitet Christen auf ein Sakrament vor, daß von der Kirche gespendet wird.
INTERESSANT!
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#2   Knecht Dummspecht †   09:05:10 | Freitag, 12. Mai 2006
scharch die 1241234.
Oder die „wir-sind-gegen-alles-Bewegung“
Und das von Experten, die ja auf allen Lebenslagen aufgrund eigener Erfahrungen mitreden können. Applaus!
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#1   thaumaturgos   09:04:41 | Freitag, 12. Mai 2006
popetown
kein wunder, dass so wenige das angeschaut haben: ihr habt vergessen werbung dafür zu machen :-)
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