(kreuz.net, Toledo) Sr. Margaret Ann wurde am Morgen des Karsamstags 1980 in der Sakristei der Kapelle
eines katholischen Krankenhauses in der Stadt Toledo im US-Bundesstaat Ohio gefunden. Die Klosterfrau
war zur Tatzeit 71 Jahre alt.
Die Geschworenen berieten sechs Stunden, bevor sie den angeklagten Priester
für schuldig befanden. Der Geistliche wurde von Richter Thomas Osowik sofort zu 15 Jahren bis lebenslänglich
verurteilt.
Oft warten Richter mit der Urteilsverkündigung einige Wochen. Doch der Richter sprach das
Urteil so schnell aus, um den Fall – der in Toledo für viel Unruhe gesorgt hat – zu einem schnellen Ende
zu bringen.
Bei der Urteilsverkündigung stand der Angeklagte als Priester gekleidet zwischen seinen
zwei Rechtsanwälten. Er hat im Laufe der dreiwöchigen Verhandlungen deutlich abgenommen.
Als Tatmotiv
gab der Staatsanwalt an, daß Robinson mit seiner Arbeit als Spitalkaplan nicht zufrieden gewesen sei.
Das Krankenhaus wurde von der Ordensgemeinschaft der ermordeten Schwester geleitet, deren „dominante Persönlichkeit“
Hw. Robinson verabscheut habe.
Die Leiche der Schwester wurde mit 31 Messerstichen gefunden. Neun Stiche
wurden ihr durch ein Altartuch hindurch in der Form eines umgekehrten Kreuzes verabreicht.
Die Verteidigung
beharrte darauf, daß die Staatsanwaltschaft schwache und einander widersprechende Beweise vorgebracht
und andere Tatverdächtige nicht in den Blick genommen habe.
Hw. Robinson war schon früher der Hauptverdächtige
für die Tat. Doch nach dem Mord gelang es der Staatsanwaltschaft nicht, genügend Beweise vorzulegen.
Erst im Jahr 2004 konnte die Kriminalpolizei aufgrund neuer Untersuchungsmethoden eine Übereinstimmung
zwischen einer Blutspur auf einem Brieföffner des Priesters und einem Altartuch von der Mordszene feststellen.
Auf diese Weise wurde der Brieföffner des Priesters als Tatwaffe identifiziert.
Nach der Verhaftung
von Hw. Robinson meldeten sich drei Zeugen, die den Priester zur Mordzeit im Bereich der Sakristei gesehen
haben wollten. Der Geistliche selber gab an, sich zur Tatzeit geduscht zu haben.
Einer der Verteidiger
von Hw. Robinson kommentierte das Urteil unter Tränen. Er hat den Priester schon als Grundschüler in
einer katholischen Lehranstalt kennengelernt:
„Das war beruflich mein schlimmster Tag. Heute ist ein
schwieriger Tag.“ Dann fügte er hinzu: „Ich bin nie stolzer gewesen, ein Katholik zu sein.“
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6 Lesermeinungen
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Wovor… fürchtet sich user @Gotthard? Wie der ehemalige Fuldaer Bischof, der seinen Erzbischofstitel
übrigens aus dem schwarzen Erdteil importierte, scheint sein Denken ständig nur um Homosexualität zu
kreisen. Sei es der „schwule Priester“, sei es das ihm wirklich exzellent bekannte Leben der Schwulen
(die Detailflut hat ein gewisses Geschmäckle!), seien es die rechtlichen Fragen der Partnerschaften,
sei es die korrekte Anrede von Schwulen im Allltag… Nicht mal mehr ein Schelm, wer da nichts vermutet!
@Atanasius Na, dann spenden Sie doch mal für den hochwürdigen Mörder. Was verstehen Sie denn unter
einer „guten Haft“? Was würden Sie dem Mörder wünschen wenn er kein Priester wäre?
Bitte, Redaktion Die Leiche der Schwester wurde mit 31 Messerstichen gefunden. Neun Stiche wurden ihr
durch ein Altartuch hindurch in der Form eines umgekehrten Kreuzes verabreicht. In ganz Amerika ist bekannt,
daß dieser Priester und die weiteren (noch freien) Täter diesen Mord satanistisch-ritualisch vollzogen
haben (ja, jeder Mord ist satanisch, aber noch nicht satanistisch). Die Untersuchung war lange unterbrochen,
bis eine Frau eine Anklage gegen diesen Priester einreichte, in der sie ihn und andere Priester davon
beschuldigte sie ritualerweise sexuell missbraucht zu haben in ihrer Jugend. Diese Rituale, die beschrieben
wurden, war voll-satanistisch. Der Gerichtshof hat diese Tatsachen zum Satanismus auch bestätigt. Das
ist die Situation der Welt und der Kirche: Satanismus, sogar bei Klerikern. Ich wünschen dem Hw. eine
gute Haft (wenn er wirklich schuldig ist), Gottes Barmherzigkeit und ein guter Exzorismus damit er den
Sat. loswird (den er selber gewählt haben muss).
Was soll das? „Ich bin nie stolzer gewesen als heute, ein Katholik zu sein.“ Das sagt der Verteidiger
des Mörders. Was will er uns mit dieser Botschaft sagen? Im Übrigen klingt immer so unterschwellig Mitleid
mit dem Täter mit. Der Ärmste hat also abgenommen, so, so…Der Titel Hochwürden kann ja auch wohl
gestrichen werden. Oder gibt es hochwürdige Mörder?