Es ist wahrscheinlich, daß ein römischer Kurienkardinal die besten Chancen besitzt, den Posten zu bekommen.
(kreuz.net) Beobachter glauben, daß die Ernennung des neuen Erzbischofs von Neapel unmittelbar bevorsteht.
Die Küstenstadt befindet sich 200 Kilometer südlich von Rom.
Als Kronfavorit für das Amt wird der
gegenwärtige Präfekt der Missionskongregation, Crescenzio Kardinal Sepe (63), gehandelt. Das berichteten
verschiedene italienische Medien.
Johannes Paul II. kürte ihn 2001 zum Kardinal, nachdem der gegenwärtige
Kurienkardinal mit seinem Organisationstalent die Aufmerksamkeit des verstorbenen Papstes auf sich gezogen
hatte.
Kardinal Sepe stammt aus der Ortschaft Carinaro in der Nähe von Caserta 25 Kilometer nördlich
von Neapel.
Er wurde 1943 geboren und 1967 zum Priester geweiht. Nach einer kurzen akademischen und einer
längeren diplomatischen Karriere wurde er schließlich in der Römischen Kurie tätig.
Seit 2001 ist
er Präfekt der Missionskongregation. Diese besitzt innerhalb der Römischen Kurie eine große Autonomie
und verwaltet und koordiniert viele Diözesen in Afrika, Asien und Teilen von Südamerika. Sie besitzt
in Rom auch eine eigene Ausbildungsstätte, die Päpstliche Universität Urbaniana.
Es ist unklar, ob
der Papst die Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz abwarten will, bevor er den neuen Erzbischof
ernennt. Die Vollversammlung wird in der kommenden Woche tagen.
Als weiterer Kandidat für das Amt des
neuen Erzbischofs von Neapel wird Gaetano Kardinal Vallini, der Präfekt des Obersten Gerichtshofs der
Apostolischen Signatur, genannt.
Kardinal Vallini ist ein ehemaliger Weihbischof der Diözese Neapel.
Ferner ist auch der Bischof von Chieti, Mons. Bruno Forte, im Gespräch. Er hat sich als Dogmatikprofessor
mit seinen zahlreichen Werken einen Namen als „Walter Kasper Italiens“ gemacht.
Es scheint, daß eine
Liste mit diesen drei Namen dem Papst schon vor einigen Monaten vorgelegt wurde. Jetzt liegt es an Benedikt
XVI. zu entscheiden.
Der gegenwärtige Amtsinhaber, Michele Kardinal Giordano, hat im vergangenen September
das 75. Lebensjahr und somit das bischöfliche Rücktrittsalter erreicht.
Kardinal Giordano leitete die
Diözese Neapel 18 Jahre lang.
Seine Amtszeit war von verschiedenen gerichtlichen Untersuchungen gegen
ihn und seinen Bruder überschattet. Es ging dabei um Anschuldigungen finanzieller Natur.
Der Kardinal
wurde aber von allen Anklagen freigesprochen.
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8 Lesermeinungen
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@schüttel Wie kommen Sie auf Ihre Meinung über Gotthard? Würde mich brennend interessieren, welchem
Lager er zuzuordnen ist. @Gotthard oder wollen Sie es mir selber sagen, welcher Vereinigung Sie nahestehen?
FSSP, FSSPX, Sedisvakantisten oder Amtskirche? Bei mir trifft ersteres zu. MfG
Erzbischof … Woher kommt Erz, vom Bergwerkbau Eisenerz ? Warum wird eigentlich der künftige EU-Präsident
den Papst angreifen ??? darum, im internet gefunden irgendwo : www.razyboard.com/…1232012-2974657.html
Was????? Karneval Lehmann? wo Lehmann soeben seinen Rücktritt mit 75 angekündigt hat Müssen wir den
noch 5 Jahre ertragen? Na ja, verkürzen wir uns damit vielleicht das Fegefeuer.
Einfluss schüttel Dir doch die Bischöfe in D aus Deinem Ärmel … oder schnitze sie Dir … Ich sehr
froh, dass Du bei Bischofsernennungen keine Rolle spielst.
Es ist sch…egal, wer neuer Kardinal von Genua wird. Passt besser auf D auf, wo Lehmann soeben seinen
Rücktritt mit 75 angekündigt hat, gleichzeitig allen anderen Kardinälen dasselbe nahelegend. Der Papst
hat dann mit 80 zu gehen – also nur noch 11 Monate BXVI! Kapiert?