Zürcher Franziskaner
Was hat der Engel des Herrn mit dem Muezzin zu tun?
Die Rituale entwickelten wir aufgrund eines Aufrufes von Johannes Paul II. zum interreligiösen „Dialog der Begegnung“. Der Papst sagte, daß wir von den andern Religionen lernen können. Von Bruder Benno-Maria Kehl OFM.
(kreuz.net, Zürich) Ich staune manchmal über die Rechtgläubigkeit, mit der einige Leser bei ‘kreuz.net’ die Züricher Franziskaner abgeurteilt haben. Da muß ich zuerst etwas richtig stellen.

Die vorgestellten und zum Teil kritisierten Gebetsformen betreffen nicht die „Zürcher Franziskaner“, sondern die ‘Franziskanische Gassenarbeit Zürich’, die unter anderem von Sr. Maria-Theresia und Br. Benno-Maria OFM geleitet wird.

Die ‘heidnischen’ Rituale – wie sie von einigen Rechtgläubigen bezeichnet wurden – werden somit von ihnen und nicht von der Zürcher Gemeinschaft der Franziskaner durchgeführt.

Ersatzrituale der Zürcher Franziskaner
Für die sogenannte Tee-Zeremonie werden Wasser, Tee, Stoff für Gebetssäckli vorbereitet.

Die Hände werden mit der Bitte gewaschen, "daß Gott selbst alles, was an uns klebt, wegnimmt".

Ein Teil des Tees wird in die Schale gelegt, der andere Teil in die Stoffetzen eingebunden. Mit jedem gebundenen Gebetssäckli werden gewisse Gebete in Verbindung gebracht.Danach wird der Kontakt zum Geheimnis des Wassers gesucht: "Der Segen, der im klaren Wasser steckt, ist enorm."

Es gehe darum - so die Franziskaner -, mit dem Tee in Beziehung zu treten, den Tee wahrzunehmen und den Segen fließen zu lassen.

Während der Tee im Wasser zieht, schaut man sich gegenseitig in die Augen.Nach knapp einer halben Stunde Stille wird der Tee eingeschenkt. Zwei drei Schlucke reichen:

"Es schmeckt bis in die Seele hinein. Tee, der meditativ im Geist Gottes genossen wird, sättigt auch das Innere des Menschen."

Nach einer abschließenden Stille steht man auf, schaut sich nochmals an und verneigt sich.

Vielleicht hilft es zu hören, wie es zu diesen alternativen Gebetsformen kam.

Vor einigen Jahren forderte der Generalminister der Franziskaner die Brüder auf, die Glaubenstraditionen wie Stundengebet und Heilige Messe zu pflegen und sich gleichzeitig im Heiligen Geist aufzumachen und nach neuen Ritualen und Gebetsformen zu suchen, die uns eventuell ganz neu zum Geheimnis Christi führen können.

Da die Arbeit mit Schwerstsüchtigen eine wirklich gute Seelenhygiene verlangt, kam uns der Aufruf des Generalministers entgegen.

Die ‘Franziskanische Gassenarbeit Zürich’ ist eine kleine Organisation, die sich der christlichen Hoffnung verpflichtet fühlt.

Wir führen eine Beratungsstelle und eine Suppenküche für Schwerstsüchtige und Obdachlose. Aber wir machen auf der Grundlage des Evangeliums auch viel Therapie und Präventionsarbeit.

Unsere Angebote sind alle kostenlos, aber sicher nicht umsonst.

Die Rituale entwickelten wir aufgrund eines Aufrufes von Johannes Paul II. zum interreligiösen „Dialog der Begegnung“. Der Papst sagte, daß wir von den andern Religionen auch lernen können.

Schon Franziskus kam nach seiner Begegnung mit dem Islam begeistert nach Europa zurück und wünschte sich eine Gebetsform, wie sie im Islam praktiziert wird.

Er freute sich sehr über den Muezzin, der das Lob für den allmächtigen Gott vom Minarett her sang.

Gewiß, der Heilige Franziskus hat diese Formen nicht einfach kopiert. Vielmehr entstand nach der Begegnung mit den Brüdern des Islam eine kreative und vertiefte Antwort.

Die Brüder begannen damals dreimal am Tag die Glocke zu läuten und priesen dabei den allmächtigen Gott, der durch die Jungfrau Maria in Jesus Christus ein kleiner Mensch geworden ist und uns durch Kreuz und Auferstehung erlöst hat.

Bis heute läuten die Glocken zum Engel des Herrn und erinnern damit auch an die kostbare Begegnung von Franziskus mit dem Sultan.

Ähnliche Begegnungen wie der Heilige Franziskus haben wir mit Hare-Krishnas, mit Buddhisten, mit Lakoto-Indianern, Esoterikern und anderen gottsuchenden Menschen.

Wir haben den Glauben nicht gewechselt, weil es für uns nicht mehr gibt als Jesus, der sich für mich und dich am Kreuz hingegeben hat. Dennoch wurden wir in unserem Gebetsleben kreativ beflügelt.

Ein Gebet oder Ritual versteht man nie von außen, sondern nur im Geist, in dem es gesprochen oder gepflegt wird.

Ich traue mich zu sagen, daß ein klassisches Oster-Oratorium in der Kirche von Sankt So und So ganz unchristlich sein kann, wenn die Künstler, die es vortragen, keinen Bezug zum christlichen Glauben haben und ihr Geschäft in erster Linie für Kultur und Geld verrichten.

Das heißt nicht, daß ein solches Oster-Oratorium an sich schlecht ist: Es ist unter diesen Umständen einfach nicht wirklich christlich.

Die Gebetsformen und Rituale, die wir pflegen, sind alle ganz auf Jesus hin ausgerichtet und haben das Ziel, immer tiefer in und aus dem Heiligen Geist heraus zu leben.

Also, liebe suchende und liebe rechtgläubige Leser, mögen wir alle immer wieder zum rechten Glauben im Heiligen Geist finden.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Jörg Guttenberger, Köln   00:47:52 | Freitag, 19. Mai 2006
Petrus Radi
Es geht auch nicht um den Katholizismus, sondern um Katholizität! Der Katholizismus ist bekanntlich die ideologische Ausgabe der Katholizität und vom Vat.II überwunden, nur Reaktionäre hängen ihm noch an. „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche’’ sagt der Apostelschüler Ignatius von Antiochien, und damit ist christlich und katholisch deckungsgleich, für ideologische Enge ist da kein Platz!
Was sagen Sie denn dazu, daß sich die Scholastik zur Erkärung unserer Glaubenswahrheiten der – heidnischen – griechischen Philosophie des – ebenfalls heidnischen – Aristhoteles bedient? Sehen Sie auch hierin Synkretismus? Daß es auch ohne geht, zeigt die byzantinische Tradition, die bei der Erklärung unseres Glaubens ohne solche Hilfen auskommt.
Natürlich kenne ich die Kirchenväter (vielleicht besser, als Sie?). Im Übrigen habe ich nicht behauptet, sämtliche Aussagen von Budda entsprächen denen der Bibel, sondern nur, daß es bei beiden übereinstimmende Grundwahrheiten gibt. Ist das Wohlwollen und die Sympathie, die Budda vom Meditierenden fordert, etwa unchristlich?
Velleicht sind Sie bei der Kritik an Papst Joh.P.II doch zurückhaltender, denn er war ein überzeugter und eifriger Marienverehrer, und solche Leute machen im Allgemeinen keine allzu kapitalen Fehler. Auf jeden Fall war dieser Papst in der Weite seiner Katholizität kein Vertreter der ideologischen Enge des Katholizismus!
Ganz besonders darf ich Ihnen Joh. Kassian empfehlen.
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#19   Petrus Radii   20:39:52 | Donnerstag, 18. Mai 2006
So viel Geschwätz! So wenig Erkenntnis der Wahrheit!
Lieber Hr. Guttenberger! Ihre Redeweise läßt Sie als „Hochgelehrten“ erkennen. Dennoch verstehen Sie ziemlich wenig vom überlieferten Glauben der katholischen Kirche. Ihre synkretistischen, elitären, theologisch oberflächlichen Ansichten haben überhaupt nichts mit Katholizismus zu tun. Proh dolor! Wenn Sie Sich weniger mit dem Götzendiener Gautama Buddha beschäftigt hätten, und mehr mit den Kirchenvätern, wäre es Ihnen dienlicher gewesen.
Ich kenne sehr wohl die Lehren der verschiedenen Formen des Buddhismus, wie auch des Hinduismus, und noch anderer Religionen. Für keinen Menschen sind solche dämonischen Irrlehren eine Bereicherung! Sie argumentieren aus demselben Fehlprinzip wie Johannes Paul II., daß alle Leute ähnliche Grundideen von Gott, Liebe, Friede, usw., halten. Das verkennt die Wahrheit.
Es gibt nur einen wahren Gott in drei Personen, und Er hat uns die Fülle der zum Heil notwendigen Offenbarung durch Seinen menschgewordenen Sohn, Jesum Christum, schon erteilt. Ihre so lieb gewordenen, dämonischen Unwahrheiten führen nur in die Hölle. Nur Jesus Christus kann die Seelen durch die katholische Kirche retten!
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#18   28.IX-28.X   12:49:28 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Ja, lieber Gotthard
als einen misionarischen Vorschlag für Dich: lese den Katechismus vom hl.PiusX!!
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   02:30:16 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Petrus Radii
Wenn die Hochrelgionen in Ihren Grundaussagen übereinstimmen, bedeutet das natürlich nicht ihre Gleichwertigkeit. „Eine größere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für die Seinen“: Liebe wird zwar in den anderen Hochreligionen – selbst im Islam! -gepredigt, hat aber nicht denselben Stellenwert, wie bei uns. Die Entscheidung für eine Religion wird aber auf der Ebene der Werte betroffen, und da verkündet das Christentum mit seinem Liebesverständnis die höchsten Werte! Dass einReligionsstifter für die Seinen gestorben und dann von den Toten auferstanden ist, macht die Einmaligkeit des Christentums genauso aus, wie daß dieser Tod und diese Auferstehung in jeder hl. Messe erneut Gegenwart wird!
Wenn Sie sich mit der Lehre Buddas beschäftigt hätten, wüßten Sie um die stellenweise starke Übereinstimmung mit christlichen Autoren. Zwar ist die Kenntnis solcher Literatur keineswegs heilsnotwendig, aber für den im Glauben Gefestigten, und nur für ihn, eine Bereicherung!
Das ist genauso, wenn Sie eine Fremdsprache lernen: Sie finden als Sprachbegabter ein besseres Sprachgefühl, ein tieferes Verhätlnis und besseres Verständnis Ihrer Muttersprache, obwohl zur Beherrschung der Muttersprache natürlich keine Fremdsprachenkenntnis notwendig ist! Wer die eigene Muttersprache hingegen nicht beherrscht, gerät durch Erlernung einer Fremdsprache vollends in Verwirrung.
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#16   Petrus Radii   00:56:19 | Dienstag, 16. Mai 2006
Dualismus, Synkretismus, und Sophismus
Herr Guttenberger, Sie geben zu, daß die göttliche, katholische Offenbarung und Überlieferung, und die katholische Sakramente und Sakramentalien, die einzigen und alleinigen Heilsmittel sind. Dennoch widersprechen Sie Sich selbst sofort danach. Sie geben deshalb auch zu, daß Sie selber eine nichtkatholische, häretische Meinung haben.
Teilwahrheiten, Irrtümer, Betrüge, und Götzendienst, wie sie sich unter allen nicht-katholischen Religionen befinden, können niemals eine „Bereicherung“ für die wahre, katholische Religion bedeuten. Gleicherweise sind die „Grundwahrheiten“ der verschiedenen, allerdings nicht-genannten „Hochreligionen“ keineswegs die gleichen, sonder ganz verschieden. Christus hat nichts mit Buddha noch Mohammed noch anderen falschen Lehrern zu tun. Jene falschen Religionen enthalten ein kleinst Bißchen der Wahrheit, da der Teufel nur der „Affe Gottes“ ist. Es ist völlig törricht zu meinen, daß Irrtümer und Götzendienst an den wahren Gott führen könnten, besonders wenn Gott Selber alles notwendige im Katholizismus schon gegeben hat.
Die Annahme der abergläubigen, dämonischen Ritualen der Heiden ist für jeden Menschen eine Gefahr für seine Seele, nicht nur für die Schwachen, sondern auch für die „starken“, ausgebildeten Intellektuellen. Man muß nur den vom Teufel befreiten, ehemaligen Besessenen befragen, um das zu wissen. Ihre Behauptung über die Götzendienst übenden Franziskaner verkehrt die Wahrheit ganz und gar, wie auch Ihre anderen Aussagen.
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#15   Jörg Guttenberger, Köln   21:48:21 | Montag, 15. Mai 2006
Petrus Radii
Was Sie über Sakramente, Sakramentale und Offenbarung schreiben, ist uneingeschränkt richtig!
Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen ist für den im eigenen Glauben Gefestigten eine Bereicherung, weil er dieselben Grundwahrheiten, in denen die Hochreligionen bekanntlich mit unterschiedlicher Akzentsetzung übereinstimmen, unter anderem Blickwinkel und damit bereichernd erfährt. Für den Zweifler bedeutet dieselbe Auseinandersetzung eine geradezu (geistlich) existentielle Gefahr.
Die OFM-Brüder übernehmen nicht grundsätzlich heidnischen Kult in das Christentum, sondern versuchen einzig mit ihren Kientel verständlichen Formen das Christentum nahe zu bringen. Dasselbe haben die Heliandübersetzer gemacht, denn der Inhalt dieser Übersetzung läuft stellenweise dem biblischen Original frontal zuwider.
Die erste christliche Verkündigung hat sich weitgehend an der ebenfalls heidnischen griechischen Vorstellungswelt orientiert, so daß der der Katholizität durchaus wohlwollend gegenüber stehende Pinchas Lapide behauptete, das Christentum habe durch Anpassung an das Griechentum viel von seiner ursprünglichen jüdischen Dynamik verloren!
Auch die Scholastik hat sich bei der Erklärung der Bibel der heidnischen aristotelischen Philosophie bedient. Als nach 1453 die Originaltexte nach Europa kamen, hat es nicht unerhebliche Schwierigkeiten gegeben weil die Scholastik fast auschließlich mit den Übersetzungen aus dem Arabischen gearbeitet hat, also mit Quellen 2. Hand!
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#14   Petrus Radii   19:34:14 | Montag, 15. Mai 2006
@ Herrn Guttenberger
Anscheinend haben Sie meinen ganzen Beitrag nicht sorgfältig durchgelesen. Es ist eine Sache, wenn man volkstümliche Bräuche heidnischer Herkunft katholisiert, wie, z.B., Ostereier und den Tannenbaum. Es ist eine ganz andere, heidnische und atheistische Ritualen religiöser Natur zu übernehmen, als ob sie eine in sich verborgene Kraft für das Gute hätten. Letzteres widerspricht der definitiven Offenbarung Jesu Christi als einzige und alleinige Wahrheit und Weg in den Himmel. Wir haben schon, und brauchen nichts anders als, die Sakramente und Sakramentalien, wie auch die göttliche und kirchliche Überlieferung. Die „Weisheit“ der Heiden ist diesen zuwider, und ist nichts anderes als Aberglaube und Magie. Jene „Weisheit“ ist eine Erfindung des Teufels: Lüge und Betrug. Der rituelle Gebrauch der Tabakpfeife oder Teezeremonien kann den Menschen mit den Dämonen verbinden, aber überhaupt nicht mit dem einzigen, wahren Gott!
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#13   Maledica   12:00:19 | Montag, 15. Mai 2006
Steter Tropfen höhlt den Stein
Wie war das doch bei den Arbeiterpriestern in Frankreich!
Dieser Versuch ist total danebengegangen…
…herausgekommen sind keine bekehrten Kommunisten, sondern zum Kommunismus abgefallene Katholiken!!!
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   00:44:48 | Montag, 15. Mai 2006
Abbé Busse
Welche lächerliche Formen der Gottesverehrung benutzen die genannten Franziskaner und welche Irrtümer liegen ihrer Praxis zugrunde?
Das analythische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation gehören zusammen wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Beide gemeinsam bilden das Ganze, d. h., es geht nicht um entweder – oder, sondern um sowohl – als auch. So hat das Herz seine Gründe, die der Verstand nicht kennt, trotzdem wird der Verstand natürlich nicht ausgeschaltet.
Vor Beurteilung der genannten Praktiken aus einseitiger Rationalität kann nur eindringlich gewarnt werden!
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#11   Abbé Busse   19:59:44 | Sonntag, 14. Mai 2006
ein kleines Zitat
„Gott wird in verkehrter Weise verehrt, wenn man entweder die Verehrung des wahren Gottes mit religösen Irrtümern und Täuschungen verbindet oder Gott verehrt durch den Gebrauch sinnloser, auffälliger, lächerlicher Zeremonien.“ cfr. P. Dr. Heribert Jone O.F.M. Cap. in: Katholische Moraltheologie
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   02:02:34 | Sonntag, 14. Mai 2006
Petrus Radii
irrt! Es geht hier weder um Gnosis (warum Gnostizismus, also die ideologische Ausgabe der Gnosis) noch um Intentialismus (was soll auch hier die Ideologiesierung?). Die Brüder orientieren den Inhalt ihrer Verkündigung, soweit ersichtlich, ausschließlich an der Bibel!
Freilich benutzen sie äußere Formen, die bei ihren Betreuten ankommen. Da sind unsere hiesigen ersten Bibelübersetzer (z. B. Verfasser des Heliands) noch viel weiter gegangen, in dem sie auch den Inhalt der Bibel germaníschem Verständnishorizont angepaßt haben, und hier ist bisher keine Beanstandung bekannt geworden!
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#9   Petrus Radii   01:35:10 | Sonntag, 14. Mai 2006
Das heidnische führt in die Hölle!
Es scheint mir, daß der Ehrw. Bruder mindestens zwei Fehlprinzipien verwendet, nämlich Gnostizismus und Intentionalismus.
Wenn er sagt, daß Gebetsformen „nur“ vom Geiste her verstanden werden können, ist das im Kerne der Dualismus der Gnostiker, die Geist und Materie trennen, und den Eingeweihten die „wahre Weisheit“ vorbehalten. Das führt dann leicht zum vom Ehrw. Bruder klar ausgedrückten Intentionalismus, der das „bonum“ eines Aktes rein in der „guten Intention“ des Handelnden findet.
Eine solche (ketzerhafte) Meinung steht im Gegensatz zur Lehre der Kirche, daß „objectum“, Intention, Mittel, und Umstände eines Aktes gut sein müssen, damit der Akt gut sei. Die Bräuche der allen anderen, falschen Religionen, ob des Buddhismus, Judäismus, Animismus, oder was noch, sind in die Hölle führende Irrwege. Denn, „Was hat Christus mit Belial zu tun.“ „Die Götzen der Völker sind Dämonen.“
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#8   Dr. Christoph Heger   00:24:15 | Sonntag, 14. Mai 2006
@Irenäus: Meine Sache auch nicht!
Das paßt ja nun irgendwie. Die alte Messe ist „verboten“, und dieser Firlefanz taucht auf.
MfG
Christoph Heger
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#7   Gotthard   00:07:25 | Sonntag, 14. Mai 2006
Teilhabe
Nun, das Problem bei den Franziskanern und der modernen Kirche ist, daß sie den evangelischen Geist der Mission, allen Menschen zu verkünden und sie zu lehren, was unser Herr Jesus Christus gesagt und getan hat, völlig abhandegekommen ist.
ich bitte um Vorschläge aus Deinem reichen Erfahrungsschatz, wie ich diese Mission und Verkündigung durchführen soll? Dir scheint dieser evangelische Geist der Mission noch nicht abhandengekommen zu sein … lass uns bitte teilhaben!
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#6   28.IX-28.X   21:33:02 | Samstag, 13. Mai 2006
der Samariter.
Es ist loblich und Gottgefällig im Geiste des Evangeliums brüderlich dem Nächsten, in allen seinen Nöten beizustehen. Das bewundere ich. Nun, das Problem bei den Franziskanern und der modernen Kirche ist, daß sie den evangelischen Geist der Mission, allen Menschen zu verkünden und sie zu lehren, was unser Herr Jesus Christus gesagt und getan hat, völlig abhandegekommen ist.
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#5   Bernardin †   21:17:47 | Samstag, 13. Mai 2006
Bruder Benno
Ganz herzlich möchte ich persönlich Bruder Benno Maria nicht nur für sein grossartiges Engagement danken, sondern auch für seinen gelebten Glauben, einfach für die Liebe und die Hoffnung die er ausstrahlt! Ich habe persönlich erlebt, wie mit Bruder Benno bei jungen Christen der Funke überspringt!
Ich schäme mich als Christ für alle, die Bruder Benno verdächtigen! Und ich muss auch sagen, dass der Ex-Bochumer schlicht keine Ahnung hat und ich hoffe, dass nicht alle Bochumer so sind!
Kurz gefragt: Wer von allen, die kritisieren, hat sich auch nur in etwa engagiert für die, die heute am Rand leben? Die Pflege religiöser Kuschelecken ist nicht im Geist des NT, denn das Gleichnis vom BARMHERZIGEN SAMARITER spricht eine andere Sprache!
DANKE Bruder Benno Maria! Viel Mut und viel Kraft! Und Entschuldigung für den Ex-Bochumer und für andere seines Stils!
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#4   28.IX-28.X   21:00:13 | Samstag, 13. Mai 2006
hl.Franziskus
Soweit ich weiß, ging der hl.Franziskus zum Sultan, um ihn zu bekehren.
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#3   catharina   17:48:53 | Samstag, 13. Mai 2006
Jedenfalls…
… legt der Bruder ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus ab, und dies in einem freundlichen, unpolemischen Stil. Das müssen vor allem diejenigen zur Kenntnis nehmen, die sich hier ständig über Glaubens-, mehr noch über Kirchenfragen die Köpfe einrennen und dabei wenig von dem spüren lassen, was man gemeinhin unter christlichem Geist und Verhalten versteht.
Was die Rituale betrifft, so scheinen sie mir Surrogate zu sein, die man sich eben schafft, wo der wirkliche, geistinspirierte Ritus gewichen ist.
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#2   ExBochumer †   15:35:54 | Samstag, 13. Mai 2006
Dieser Bruder …
… veröffentlicht hier bei kreuz.net seinen Beitrag?
Das ist bedenklich. – Oder habe ich was falschverstanden?
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#1   Irenäus   14:25:52 | Samstag, 13. Mai 2006
teeologisches…
Also mir kommen diese Praktiken gelinde gesagt nach wie vor abwegig vor. Tut mir leid, meine Sache ist das nicht.
:(3 !:) o^/
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