Was hat der Engel des Herrn mit dem Muezzin zu tun?
Die Rituale entwickelten wir aufgrund eines Aufrufes von Johannes Paul II. zum interreligiösen „Dialog der Begegnung“. Der Papst sagte, daß wir von den andern Religionen lernen können. Von Bruder Benno-Maria Kehl OFM.

Die vorgestellten und zum Teil kritisierten Gebetsformen betreffen nicht die „Zürcher Franziskaner“, sondern die ‘Franziskanische Gassenarbeit Zürich’, die unter anderem von Sr. Maria-Theresia und Br. Benno-Maria OFM geleitet wird.
Die ‘heidnischen’ Rituale – wie sie von einigen Rechtgläubigen bezeichnet wurden – werden somit von ihnen und nicht von der Zürcher Gemeinschaft der Franziskaner durchgeführt.
Vielleicht hilft es zu hören, wie es zu diesen alternativen Gebetsformen kam.
Vor einigen Jahren forderte der Generalminister der Franziskaner die Brüder auf, die Glaubenstraditionen wie Stundengebet und Heilige Messe zu pflegen und sich gleichzeitig im Heiligen Geist aufzumachen und nach neuen Ritualen und Gebetsformen zu suchen, die uns eventuell ganz neu zum Geheimnis Christi führen können.
Da die Arbeit mit Schwerstsüchtigen eine wirklich gute Seelenhygiene verlangt, kam uns der Aufruf des Generalministers entgegen.
Die ‘Franziskanische Gassenarbeit Zürich’ ist eine kleine Organisation, die sich der christlichen Hoffnung verpflichtet fühlt.

Unsere Angebote sind alle kostenlos, aber sicher nicht umsonst.
Die Rituale entwickelten wir aufgrund eines Aufrufes von Johannes Paul II. zum interreligiösen „Dialog der Begegnung“. Der Papst sagte, daß wir von den andern Religionen auch lernen können.
Schon Franziskus kam nach seiner Begegnung mit dem Islam begeistert nach Europa zurück und wünschte sich eine Gebetsform, wie sie im Islam praktiziert wird.
Er freute sich sehr über den Muezzin, der das Lob für den allmächtigen Gott vom Minarett her sang.
Gewiß, der Heilige Franziskus hat diese Formen nicht einfach kopiert. Vielmehr entstand nach der Begegnung mit den Brüdern des Islam eine kreative und vertiefte Antwort.
Die Brüder begannen damals dreimal am Tag die Glocke zu läuten und priesen dabei den allmächtigen Gott, der durch die Jungfrau Maria in Jesus Christus ein kleiner Mensch geworden ist und uns durch Kreuz und Auferstehung erlöst hat.
Bis heute läuten die Glocken zum Engel des Herrn und erinnern damit auch an die kostbare Begegnung von Franziskus mit dem Sultan.
Ähnliche Begegnungen wie der Heilige Franziskus haben wir mit Hare-Krishnas, mit Buddhisten, mit Lakoto-Indianern, Esoterikern und anderen gottsuchenden Menschen.

Ein Gebet oder Ritual versteht man nie von außen, sondern nur im Geist, in dem es gesprochen oder gepflegt wird.
Ich traue mich zu sagen, daß ein klassisches Oster-Oratorium in der Kirche von Sankt So und So ganz unchristlich sein kann, wenn die Künstler, die es vortragen, keinen Bezug zum christlichen Glauben haben und ihr Geschäft in erster Linie für Kultur und Geld verrichten.
Das heißt nicht, daß ein solches Oster-Oratorium an sich schlecht ist: Es ist unter diesen Umständen einfach nicht wirklich christlich.
Die Gebetsformen und Rituale, die wir pflegen, sind alle ganz auf Jesus hin ausgerichtet und haben das Ziel, immer tiefer in und aus dem Heiligen Geist heraus zu leben.
Also, liebe suchende und liebe rechtgläubige Leser, mögen wir alle immer wieder zum rechten Glauben im Heiligen Geist finden.
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Freitag, 19. Mai 2006 00:47
Jörg Guttenberger, Köln: Petrus Radi
Es geht auch nicht um den Katholizismus, sondern um Katholizität! Der Katholizismus ist bekanntlich die
ideologische Ausgabe der Katholizität und vom Vat.II überwunden, nur Reaktionäre hängen ihm noch an.
„Wo Christus ist, ist die katholische Kirche’’ sagt der Apostelschüler Ignatius von Antiochien, und damit
ist christlich und katholisch deckungsgleich, für ideologische Enge ist da kein Platz!
Was sagen Sie denn dazu, daß sich die Scholastik zur Erkärung unserer Glaubenswahrheiten der – heidnischen – griechischen Philosophie des – ebenfalls heidnischen – Aristhoteles bedient? Sehen Sie auch hierin Synkretismus? Daß es auch ohne geht, zeigt die byzantinische Tradition, die bei der Erklärung unseres Glaubens ohne solche Hilfen auskommt.
Natürlich kenne ich die Kirchenväter (vielleicht besser, als Sie?). Im Übrigen habe ich nicht behauptet, sämtliche Aussagen von Budda entsprächen denen der Bibel, sondern nur, daß es bei beiden übereinstimmende Grundwahrheiten gibt. Ist das Wohlwollen und die Sympathie, die Budda vom Meditierenden fordert, etwa unchristlich?
Velleicht sind Sie bei der Kritik an Papst Joh.P.II doch zurückhaltender, denn er war ein überzeugter und eifriger Marienverehrer, und solche Leute machen im Allgemeinen keine allzu kapitalen Fehler. Auf jeden Fall war dieser Papst in der Weite seiner Katholizität kein Vertreter der ideologischen Enge des Katholizismus!
Ganz besonders darf ich Ihnen Joh. Kassian empfehlen.
Was sagen Sie denn dazu, daß sich die Scholastik zur Erkärung unserer Glaubenswahrheiten der – heidnischen – griechischen Philosophie des – ebenfalls heidnischen – Aristhoteles bedient? Sehen Sie auch hierin Synkretismus? Daß es auch ohne geht, zeigt die byzantinische Tradition, die bei der Erklärung unseres Glaubens ohne solche Hilfen auskommt.
Natürlich kenne ich die Kirchenväter (vielleicht besser, als Sie?). Im Übrigen habe ich nicht behauptet, sämtliche Aussagen von Budda entsprächen denen der Bibel, sondern nur, daß es bei beiden übereinstimmende Grundwahrheiten gibt. Ist das Wohlwollen und die Sympathie, die Budda vom Meditierenden fordert, etwa unchristlich?
Velleicht sind Sie bei der Kritik an Papst Joh.P.II doch zurückhaltender, denn er war ein überzeugter und eifriger Marienverehrer, und solche Leute machen im Allgemeinen keine allzu kapitalen Fehler. Auf jeden Fall war dieser Papst in der Weite seiner Katholizität kein Vertreter der ideologischen Enge des Katholizismus!
Ganz besonders darf ich Ihnen Joh. Kassian empfehlen.
Donnerstag, 18. Mai 2006 20:39
Petrus Radii: So viel Geschwätz! So wenig Erkenntnis der Wahrheit!
Lieber Hr. Guttenberger! Ihre Redeweise läßt Sie als „Hochgelehrten“ erkennen. Dennoch verstehen Sie
ziemlich wenig vom überlieferten Glauben der katholischen Kirche. Ihre synkretistischen, elitären, theologisch
oberflächlichen Ansichten haben überhaupt nichts mit Katholizismus zu tun. Proh dolor! Wenn Sie Sich
weniger mit dem Götzendiener Gautama Buddha beschäftigt hätten, und mehr mit den Kirchenvätern, wäre
es Ihnen dienlicher gewesen.
Ich kenne sehr wohl die Lehren der verschiedenen Formen des Buddhismus, wie auch des Hinduismus, und noch anderer Religionen. Für keinen Menschen sind solche dämonischen Irrlehren eine Bereicherung! Sie argumentieren aus demselben Fehlprinzip wie Johannes Paul II., daß alle Leute ähnliche Grundideen von Gott, Liebe, Friede, usw., halten. Das verkennt die Wahrheit.
Es gibt nur einen wahren Gott in drei Personen, und Er hat uns die Fülle der zum Heil notwendigen Offenbarung durch Seinen menschgewordenen Sohn, Jesum Christum, schon erteilt. Ihre so lieb gewordenen, dämonischen Unwahrheiten führen nur in die Hölle. Nur Jesus Christus kann die Seelen durch die katholische Kirche retten!
Ich kenne sehr wohl die Lehren der verschiedenen Formen des Buddhismus, wie auch des Hinduismus, und noch anderer Religionen. Für keinen Menschen sind solche dämonischen Irrlehren eine Bereicherung! Sie argumentieren aus demselben Fehlprinzip wie Johannes Paul II., daß alle Leute ähnliche Grundideen von Gott, Liebe, Friede, usw., halten. Das verkennt die Wahrheit.
Es gibt nur einen wahren Gott in drei Personen, und Er hat uns die Fülle der zum Heil notwendigen Offenbarung durch Seinen menschgewordenen Sohn, Jesum Christum, schon erteilt. Ihre so lieb gewordenen, dämonischen Unwahrheiten führen nur in die Hölle. Nur Jesus Christus kann die Seelen durch die katholische Kirche retten!
Donnerstag, 18. Mai 2006 12:49
28.IX-28.X: Ja, lieber Gotthard
als einen misionarischen Vorschlag für Dich: lese den Katechismus vom hl.PiusX!!
Donnerstag, 18. Mai 2006 02:30
Jörg Guttenberger, Köln: Petrus Radii
Wenn die Hochrelgionen in Ihren Grundaussagen übereinstimmen, bedeutet das natürlich nicht ihre Gleichwertigkeit.
„Eine größere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für die Seinen“: Liebe wird zwar in den
anderen Hochreligionen – selbst im Islam! -gepredigt, hat aber nicht denselben Stellenwert, wie bei uns.
Die Entscheidung für eine Religion wird aber auf der Ebene der Werte betroffen, und da verkündet das
Christentum mit seinem Liebesverständnis die höchsten Werte! Dass einReligionsstifter für die Seinen
gestorben und dann von den Toten auferstanden ist, macht die Einmaligkeit des Christentums genauso aus,
wie daß dieser Tod und diese Auferstehung in jeder hl. Messe erneut Gegenwart wird!
Wenn Sie sich mit der Lehre Buddas beschäftigt hätten, wüßten Sie um die stellenweise starke Übereinstimmung mit christlichen Autoren. Zwar ist die Kenntnis solcher Literatur keineswegs heilsnotwendig, aber für den im Glauben Gefestigten, und nur für ihn, eine Bereicherung!
Das ist genauso, wenn Sie eine Fremdsprache lernen: Sie finden als Sprachbegabter ein besseres Sprachgefühl, ein tieferes Verhätlnis und besseres Verständnis Ihrer Muttersprache, obwohl zur Beherrschung der Muttersprache natürlich keine Fremdsprachenkenntnis notwendig ist! Wer die eigene Muttersprache hingegen nicht beherrscht, gerät durch Erlernung einer Fremdsprache vollends in Verwirrung.
Wenn Sie sich mit der Lehre Buddas beschäftigt hätten, wüßten Sie um die stellenweise starke Übereinstimmung mit christlichen Autoren. Zwar ist die Kenntnis solcher Literatur keineswegs heilsnotwendig, aber für den im Glauben Gefestigten, und nur für ihn, eine Bereicherung!
Das ist genauso, wenn Sie eine Fremdsprache lernen: Sie finden als Sprachbegabter ein besseres Sprachgefühl, ein tieferes Verhätlnis und besseres Verständnis Ihrer Muttersprache, obwohl zur Beherrschung der Muttersprache natürlich keine Fremdsprachenkenntnis notwendig ist! Wer die eigene Muttersprache hingegen nicht beherrscht, gerät durch Erlernung einer Fremdsprache vollends in Verwirrung.
Dienstag, 16. Mai 2006 00:56
Petrus Radii: Dualismus, Synkretismus, und Sophismus
Herr Guttenberger, Sie geben zu, daß die göttliche, katholische Offenbarung und Überlieferung, und
die katholische Sakramente und Sakramentalien, die einzigen und alleinigen Heilsmittel sind. Dennoch widersprechen
Sie Sich selbst sofort danach. Sie geben deshalb auch zu, daß Sie selber eine nichtkatholische, häretische
Meinung haben.
Teilwahrheiten, Irrtümer, Betrüge, und Götzendienst, wie sie sich unter allen nicht-katholischen Religionen befinden, können niemals eine „Bereicherung“ für die wahre, katholische Religion bedeuten. Gleicherweise sind die „Grundwahrheiten“ der verschiedenen, allerdings nicht-genannten „Hochreligionen“ keineswegs die gleichen, sonder ganz verschieden. Christus hat nichts mit Buddha noch Mohammed noch anderen falschen Lehrern zu tun. Jene falschen Religionen enthalten ein kleinst Bißchen der Wahrheit, da der Teufel nur der „Affe Gottes“ ist. Es ist völlig törricht zu meinen, daß Irrtümer und Götzendienst an den wahren Gott führen könnten, besonders wenn Gott Selber alles notwendige im Katholizismus schon gegeben hat.
Die Annahme der abergläubigen, dämonischen Ritualen der Heiden ist für jeden Menschen eine Gefahr für seine Seele, nicht nur für die Schwachen, sondern auch für die „starken“, ausgebildeten Intellektuellen. Man muß nur den vom Teufel befreiten, ehemaligen Besessenen befragen, um das zu wissen. Ihre Behauptung über die Götzendienst übenden Franziskaner verkehrt die Wahrheit ganz und gar, wie auch Ihre anderen Aussagen.
Teilwahrheiten, Irrtümer, Betrüge, und Götzendienst, wie sie sich unter allen nicht-katholischen Religionen befinden, können niemals eine „Bereicherung“ für die wahre, katholische Religion bedeuten. Gleicherweise sind die „Grundwahrheiten“ der verschiedenen, allerdings nicht-genannten „Hochreligionen“ keineswegs die gleichen, sonder ganz verschieden. Christus hat nichts mit Buddha noch Mohammed noch anderen falschen Lehrern zu tun. Jene falschen Religionen enthalten ein kleinst Bißchen der Wahrheit, da der Teufel nur der „Affe Gottes“ ist. Es ist völlig törricht zu meinen, daß Irrtümer und Götzendienst an den wahren Gott führen könnten, besonders wenn Gott Selber alles notwendige im Katholizismus schon gegeben hat.
Die Annahme der abergläubigen, dämonischen Ritualen der Heiden ist für jeden Menschen eine Gefahr für seine Seele, nicht nur für die Schwachen, sondern auch für die „starken“, ausgebildeten Intellektuellen. Man muß nur den vom Teufel befreiten, ehemaligen Besessenen befragen, um das zu wissen. Ihre Behauptung über die Götzendienst übenden Franziskaner verkehrt die Wahrheit ganz und gar, wie auch Ihre anderen Aussagen.
Montag, 15. Mai 2006 21:48
Jörg Guttenberger, Köln: Petrus Radii
Was Sie über Sakramente, Sakramentale und Offenbarung schreiben, ist uneingeschränkt richtig!
Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen ist für den im eigenen Glauben Gefestigten eine Bereicherung, weil er dieselben Grundwahrheiten, in denen die Hochreligionen bekanntlich mit unterschiedlicher Akzentsetzung übereinstimmen, unter anderem Blickwinkel und damit bereichernd erfährt. Für den Zweifler bedeutet dieselbe Auseinandersetzung eine geradezu (geistlich) existentielle Gefahr.
Die OFM-Brüder übernehmen nicht grundsätzlich heidnischen Kult in das Christentum, sondern versuchen einzig mit ihren Kientel verständlichen Formen das Christentum nahe zu bringen. Dasselbe haben die Heliandübersetzer gemacht, denn der Inhalt dieser Übersetzung läuft stellenweise dem biblischen Original frontal zuwider.
Die erste christliche Verkündigung hat sich weitgehend an der ebenfalls heidnischen griechischen Vorstellungswelt orientiert, so daß der der Katholizität durchaus wohlwollend gegenüber stehende Pinchas Lapide behauptete, das Christentum habe durch Anpassung an das Griechentum viel von seiner ursprünglichen jüdischen Dynamik verloren!
Auch die Scholastik hat sich bei der Erklärung der Bibel der heidnischen aristotelischen Philosophie bedient. Als nach 1453 die Originaltexte nach Europa kamen, hat es nicht unerhebliche Schwierigkeiten gegeben weil die Scholastik fast auschließlich mit den Übersetzungen aus dem Arabischen gearbeitet hat, also mit Quellen 2. Hand!
Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen ist für den im eigenen Glauben Gefestigten eine Bereicherung, weil er dieselben Grundwahrheiten, in denen die Hochreligionen bekanntlich mit unterschiedlicher Akzentsetzung übereinstimmen, unter anderem Blickwinkel und damit bereichernd erfährt. Für den Zweifler bedeutet dieselbe Auseinandersetzung eine geradezu (geistlich) existentielle Gefahr.
Die OFM-Brüder übernehmen nicht grundsätzlich heidnischen Kult in das Christentum, sondern versuchen einzig mit ihren Kientel verständlichen Formen das Christentum nahe zu bringen. Dasselbe haben die Heliandübersetzer gemacht, denn der Inhalt dieser Übersetzung läuft stellenweise dem biblischen Original frontal zuwider.
Die erste christliche Verkündigung hat sich weitgehend an der ebenfalls heidnischen griechischen Vorstellungswelt orientiert, so daß der der Katholizität durchaus wohlwollend gegenüber stehende Pinchas Lapide behauptete, das Christentum habe durch Anpassung an das Griechentum viel von seiner ursprünglichen jüdischen Dynamik verloren!
Auch die Scholastik hat sich bei der Erklärung der Bibel der heidnischen aristotelischen Philosophie bedient. Als nach 1453 die Originaltexte nach Europa kamen, hat es nicht unerhebliche Schwierigkeiten gegeben weil die Scholastik fast auschließlich mit den Übersetzungen aus dem Arabischen gearbeitet hat, also mit Quellen 2. Hand!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






