Kirche in Not
Der Teufel kann abfahren
Eine Beichte unter dem speziellen Segen von Papst Johannes Paul II. ist eines der Spitzenangebote am kommenden Katholikentag in Saarbrücken.
(kreuz.net, Saarbrücken) Der fahrende Beichtstuhl des internationalen katholischen Hilfswerks päpstlichen Rechts ‘Kirche in Not’ kommt zum Katholikentag vom 24.-28. Mai nach Saarbrücken.

Saarbrücken befindet sich im Südwesten Deutschlands.

In dem weltweit einzigartigen Beichtmobil steht der Geistliche Leiter des Hilfswerks, Pater Hermann-Josef Hubka, den Besuchern des Katholikentages für Beichte und Seelenführung zur Verfügung.

Das Beichtmobil steht am Ende der Bahnhofstraße Richtung St. Johanner Markt, dem zentralen Marktplatz Saarbrückens.

Er ist ab dem 25. Mai am Donnerstag von 12-20 Uhr, am Freitag von 10-20 Uhr und am Samstag, 10-18 Uhr geöffnet.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen zum Beichtstuhl umgebauten VW-Bus.

Das Beichtmobil ist seit gut zwei Jahren in Deutschland unterwegs und sorgte in den Medien für Aufsehen. Wie ‘Kirche in Not’ mitteilte, steht es unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Augsburg, Mons. Walter Mixa.

Papst Johannes Paul II. erteilte dem Beichtmobil seinen Apostolischen Segen. Diesen Segen versicherte er auch den Gläubigen, die im Beichtmobil Zuspruch und Vergebung suchen.

Mit dem Beichtmobil bringt ‘Kirche in Not’ „auf den Spuren Ihres Gründers Pater Werenfried van Straaten die frohe Botschaft von der verzeihenden Liebe des Herrn zu den Menschen“, heißt es in einem Schreiben des verstorbenen Papstes.

Mit dem fahrenden Beichtstuhl knüpft ‘Kirche in Not’ an die Tradition der Kapellenwagen an.

Mit diesen zu Kirchen umgebauten Lastkraftwagen half Pater Werenfried van Straaten nach dem Krieg mit, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken sicherzustellen.

Später sorgte ‘Kirche in Not’ mit schwimmenden Kirchen auf dem Amazonas in Brasilien und auf der Wolga und dem Don in Rußland dafür, daß die Kirche die Menschen auch in abgelegenen Gebieten erreichen konnte.

Pater Hermann-Josef Hubka – ein Augustiner-Chorherr aus dem Kloster Waghäusel bei Speyer – ist laut ‘Kirche in Not’ in der mobilen Seelsorge besonders erfahren.

Jahrelang war er als Priester im australischen Busch unterwegs.
      
14 Lesermeinungen
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#15   Markus-Antonius †   15:45:46 | Montag, 15. Mai 2006
deusex
trifft mit seinem anfänglichen Statement den Nagel auf den Kopf. Und da empören sich unsere altbekannten Tradis, diese armen unschuldigen Wesen, die das Himmelreich schon jetzt für sich gepachtet haben, über dessen Ausdrucksweise, wo sie doch sonst immer die ersten sind, die die Dreckkübel auskippen. Wer austeilt muss auch einstecken können…
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#14   Ansgar   11:46:04 | Montag, 15. Mai 2006
@ deusex
Sie plappern mal wieder nach. Der klassische Papagei auf der Schulter des 68er-Sozialkundelehrers.
17 Prozent der Menschheit sind Katholiken. Die größte Glaubensgemeinschaft der Welt. Eine „verschwindende Minderheit“? Woher Ihre Ignoranz? Sie selbst dürften einer weit kleineren Minderheit angehören – nämlich der, die glaubt, daß getötete Babys sowas wie Exkremente sind.
(Und ersparen Sie mir jetzt Ihre gleichfalls sabbeligen wie peinlichen Rumeiereien, daß Sie das ja gar nicht so gemeint hätten.)
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#13   deusexmachina   19:42:07 | Sonntag, 14. Mai 2006
@sulpicius
Mir ist durchaus bekannt, dass das Dogma von der Realpräsenz Christi eine conditio sine qua non für den orthodoxen Katholiken ist. Das ändert nichts daran, dass viele, wenn nicht die meisten derer, die im Personalbogen ohne Zögern „röm-kath.“ ankreuzen, dies nur für eine Metapher halten und eben diese Realpräsenz nicht ernst nehmen.
Mir ist das an sich egal (von mir erwartet sicher niemand, dass ich diese Form des Voodoo als real anerkenne), nur unterstreichen Sie mit solchen Aussagen natürlich die Tatsache, dass Katholiken tatsächlich zu einer langsam verschwindenden Minderheit geraten. Sind es schon nominell nur gute 30% in Deutschland, dürfte der Prozentsatz der auch dogmatisch einwandfreien Katholiken bei irgendwo deutlich unter 10% liegen. SEHR deutlich.
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#12   Sulpicius   15:55:37 | Sonntag, 14. Mai 2006
Nur…:
selbst unter Menschen, die sich ansonsten als „katholisch“ begreifen“,
sind’s dann keine Katholiken mehr…
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#11   deusexmachina   15:41:51 | Sonntag, 14. Mai 2006
@mahner – Nun kriegen Sie sich ‘mal wieder ein
Natürlich waren das Spitzen meinerseits ;O)
Die halte ich in Anbetracht der Grobheiten, mit denen man hier bereits redaktionell versorgt wird (manche Kommentatporen hauen dann ja fröhlich weiter in die Kerbe), allerdings auch für durchaus berechtigt.
Dass ein Nichtkatholik die Realpräsenz eines vor 2000 Jahren Verstorbenen aufgrund kultisch-magischer Handlungen als Hokuspokus abtut, damit werden Sie leben müssen; besagte „Realpräsenz“ ist nun einmal eine deutliche Mindermeinung und selbst unter Menschen, die sich ansonsten als „katholisch“ begreifen“, keineswegs selbstverständlich.
Und das mit dem „in den Rachen stopfen“ ging an diese Leute mit dem Fetisch „Mundkommunion“, die sich gerieren, als sei die formale Geste das zentrale Element einer Glaubenslehre. Der Mönch, der über die Betrachtung fremder Gebetsformen und deren Adaption in christlicher Besinnung schrieb (und dafür von den Tradis natürlich verurteilt wurde), ist am gelebten Glauben jedenfalls spürbar näher dran als die Erbsenzähler, die auf „Dienst nach Vorschrift“ pochen.
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#10   mahner   12:31:33 | Sonntag, 14. Mai 2006
NOCHMALS ZU DEUSEXMACHINA UND DEN ÜBRIGEN
Wer „Nicht einmal der Häresie bezichtigt man irgendwen, bloß, weil er jemandem eine Oblate in die Hand drückt, statt sie ihm unmittelbar in den Rachen zu stopfen…“ als liebes und wohlmeinendes Lob auffaßt, dem ist nicht zu helfen. Abgesehen davon, daß er damit die ganze katholische Lehre von Realpräsenz und Kommunion in die Jauchegrube zerrt – und sich jetzt sicher diabolisch (im wahrsten Sinne des Wortes) über meine Empörung freut. Wenn die Kommunion als „…Oblate in den Rachen stopfen…“ bezeichnet wird, ist der Verwirrer im Spiel … in welcher Form auch immer – auch in der des Zynismus…
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#9   Bonjour   21:13:11 | Samstag, 13. Mai 2006
@mahner
wie zutreffend deusexmachinas kleine Analyse, als Entgegnung auf Ihren Einwurf hin, zutrifft, sehen Sie daran, dass keine sechs Stunden nach jenem Posting bereits wieder ein „Kinderschlächter“-Artikel hier prangert.
Gleichwohl kommt Ihnen das Verdienst zu, ihn zu dieser – einmal mehr köstlichen! – Replik gekitzelt zu haben.
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#8   Lilith   13:44:57 | Samstag, 13. Mai 2006
Ist schon eine Sache…
@ deusexmachina:
Stimmt leider auffallend mit deiner Aufzählung der häufigsten Themen auf kreuz.net
:-[
@ ratlos:
Es gehen immer weniger Menschen in die Kirche und kriegen daher auch nichts von etwaigen Beichtgelegenheiten mit… wenn diese ihnen jedoch Mittels PKW vor die Nase gefahren werden und man den Priester da drin nicht kennt, dann sinken die Hemmungen dort eine Beichte abzulegen…
:)3
@ Redaktion von kreuz.net:
Ich mag die neuen Smilies!! Danke!!
:(3
O:)
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#7   mahner   13:39:51 | Samstag, 13. Mai 2006
@ methusalix
…Man kann auch zwischen den Zeilen des Lobes genug Gehäsigkeit verstecken. Wer der deutschen Sprache mächtig ist, sollte auch die Kunst beherrschen eben dort zu lesen.
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#6   ratlos   12:37:15 | Samstag, 13. Mai 2006
Bitte um Info
Vorweg: ich bin kein Christ. Dennoch würde ich diesen Beitrag gerne verstehen. Mir leuchtet der Nutzen eines mobilen Beichtstuhls im australischen Busch usw. ein… aber warum in Saarbrücken? Haben nicht alle Beichtväter die Macht zur Absolution? Wie kann eine Beichte unter dem Apostolischen Segen des verstorbenen Papstes in irgendeiner Weise wirksamer sein (ja, als „Spitzenangebot“ gepriesen werden, als ginge es um einen Supermarkt) als eine Beichte, die unter einem etwa in Saarbrücken ansässigen Geistlichen abgelegt wird?
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#4   methusalix †   12:22:25 | Samstag, 13. Mai 2006
@mahner
mahner: Für die Gehässigkeit und die Verunglimpfungsorgt diesmal deusexmachina
Wenn Sie das im Ernst meinen, sollten Sie dringend Ihr Verständnis für die deutsche Sprache überprüfen!
Sind Sie sicher, dass Sie wirklich verstanden haben, was unser „Gott aus dem Schnürboden“ da geschrieben hat?
Oder ist das das allseits bekannte Pawlowsche Reflexschema? Irgendwo steht ein Name über einem Beitrag, der für Sie wirkt, wie die Muleta auf den Stier und schon nehmen Sie alles auf die Hörner was nicht bei drei über die Eskaladierwand gekommen ist.
Machen Sie sich nichts daraus, das kann man sich abgewöhnen und dann sinkt Ihr Adrenalinspiegel auch wieder auf Normalwerte (wussten Sie übrigens, dass Adrenalin giftig ist? Also Vorsicht!)
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#3   deusexmachina   11:46:20 | Samstag, 13. Mai 2006
@mahner – Aber, aber…
Sie wollen einmal die Güte haben und durchzählen, wieviele kreuz.net-Artikel sich mit welchen Themen befassen (vom „wie“ ‘mal gar nicht zu reden).
Sie werden ca. folgende Reihenfolge der Häufigkeiten feststellen:
1. Darstellung Homosexueller als perverser Wollüstlinge, die mittels der allmächtigen Homolobby die Kirche, das christliche Weltbild, die Familie, dieses Land, die Welt und eigentlich alles irgendwie Positive angreifen und vernichten wollen. Garniert mit irgendeinem grellbunten Tuntenbild, weil Schwule ja grundsätzlich poppige Miniröcke und zentnerweise Schminke tragen (Leseben sieht man da bemerkenswerterwesie nahezu nie).
2. Unter einem möglicht blutigen Hackfleischbildchen irgendein Geschwurbel über Kinderschlachtöfe und die böse Abtreibungsmafia, die die Untaten des Holocaust weitaus in den Schatten stellt, begleitet von irgendwelchen demografischen Anspielungen teilweise eher völkischer Art.
3. Irgendein Gezeter über irgendeine halbwegs zeitgemäße katholische Initiative samt Wehklagen und Jammern darüber, dass nur und einzig irgendeine Liturgievorschrift von anno dunnemals den wahren Glauben vermitteln könne, gerne vermischt mit irgendwelchen Anschuldigungen Rom gegenüber.
Das waren die häufigsten, der Rest läuft unter „ferner liefen“.
Tja, und da ist so ein Artikelchen schon ‘mal wohltuend. Lassen Sie mich doch ‘mal loben, Mensch…
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#2   mahner   11:36:21 | Samstag, 13. Mai 2006
Für die Gehässigkeit und die Verunglimpfung
sorgt diesmal deusexmachina
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#1   deusexmachina   11:24:22 | Samstag, 13. Mai 2006
Das ist doch hübsch
Einer der herzlich wenigen kreuz.net-Artikel, wo ausnahmsweise ‘mal nicht gegen Menschen mit anderer Sexualität gehetzt oder irgendjemand als „Mörder“ verunglimpft wird. Nicht einmal der Häresie bezichtigt man irgendwen, bloß, weil er jemandem eine Oblate in die Hand drückt, statt sie ihm unmittelbar in den Rachen zu stopfen. Und unfassbarerweise ist nicht einmal das Abendland gerade wieder einmal dabei, unterzugehen (man möchte ja manchmal meinen, kreuz.net wähne sich auf Atlantis).
Stattdessen, man glaubt es kaum, eine reine Information ohne gehässige Kommentare.
Wo ist mein Kalender und ein roter Stift?
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