‘Politikstube.de’ ist ein Diskussionforum im Internet. Es ist nach der Fusion mit einer theologischen Gesprächsrunde entstanden. Von Éric Laurent.
(kreuz.net) Hinter der Webadresse www.politikstube.de versteckt sich eine christliche Community.
Sie
diskutiert verschiedene Themen aus dem Bereich Theologie und Glaubensleben sowie die damit zusammenhängenden
gesellschaftliche und politischen Entwicklungen.
Das Diskussionsforum ‘politikstube.de’ ist nach der
Fusion mit www.theologieforum.de entstanden.
Unter den rund 1.000 registrierten Usern ist das gesamte
christliche Spektrum vertreten – von Katholiken über Landeskirche bis hin zu freikirchlichen Christen.
Katholiken sind noch eher selten anzutreffen.
Hinzu kommen erklärte Nichtchristen, die wichtige Denkanstösse
liefern und verhindern, daß die Website zu einem „Zitierkartell“ herabsinkt.
Auch die politische Bandbreite
ist sehr weit.
Dadurch entstehen sehr angeregte Diskussionen, die sich in den 25.000 Beiträgen zu den
2.200 Themen widerspiegeln.
Zu fast jedem Thema wird der Grundsatz „audiatur et altera pars“ – man höre
auch die andere Seite – verwirklicht. Dabei achtet ein Team von Moderatoren, daß Beleidigungen geahndet
werden und ein offenes aber agressionsfreies Diskussionsklima herrscht.
Nicht alle Themen werden diskutiert.
Bei manchen werden einfach Stellungnahmen akzeptiert.
Dies gilt insbesondere für den Bereich der unterschiedlichen
Konfessionen betreffende Diskussionen, in denen kein Buchwissen weiter gegeben wird, sondern man an praktischen
Beispielen etwas über die anderen erfährt.
So finden zum Beispiel Theologiestudenten, Seelsorger und
Religionslehrer aber auch Oberstufenschüler und Interessierte gute Hinweise und wertvolle Anregungen.
Einen Großteil der Diskussion nimmt die Auseinandersetzung mit dem Islam – insbesondere in seiner fundamentalistischen
Ausprägung – ein.
Ein weiterer Themenschwerpunkt findet sich in den christlichen Werten und ihrer Vermittlung
und Verteidigung gegen eine übertriebene Säkularisierung.
Aktuelle Themen sind die Fernsehserie ‘Popetown’,
die Diskussion zur Schuluniform im Gefolge des islamischen Schleiers sowie das Verhältnis von Christen
zum Alten Testament.
Das Web-Magazin ‘Vers1.net’ wird in der nahen Zukunft einen Artikel über ‘politikforum.de’
veröffentlichen.
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24 Lesermeinungen
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Auch ich wurde gelöscht. Als Grund wurde „getrolle gegen das Christentum“ angegeben, dazu ein lückenhaft
zitierter Post von mir, sodass der Sinn vefälscht wurde. Da die selbsgerechte, zensorische Löschung
auch die Posts miteinbezieht, kann niemand nachvollziehen, warum wer gelöscht wurde. Ein Thread, den
ich unter anderen Account erstellte, u die Sachlage darzulegen, wurde wie der Account gelöscht. Man hat
keine Chance. Die anderen User sehen nur, dass jemand gelöscht worden ist. In einem Politikforum ist
so eine Haltung einfach nur arm. Wenn sich dieses Forum dann auch noch christlich schimpft, wird es traurig.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, für manche Admins anscheinend ein Fremdwort.
@redlabour redlabour: …wer sich nicht an eine gewisse Netiquette halten kann und offensichtlich christliche
Foren nur besucht um den Forenfrieden zu stören der sollte den Administratoren dankbar sein. Dankbar
dafür das Du nun noch mehr Zeit hast andere Plattformen zu belästigen. Liebe Grüsse P.S: Lies einfach
demnächst Deine Mails. Netiquette? Kennst du das? Paste und Kopie meinst du wohl? Wer deine Texte liest,
weiss, was du mit Netiquette meinst. Mag sein, dass ich manchen belästige, aber nicht mit Paste und
Kopie, ein Thema auf x-Foren, und dann zum nächsten mit dem selben Text. und von welchen Mails schreibst
du? !:) Sei froh, dass auch der hiesigen Redaktion die Solidarität der Zensoren näher ist, als die andern
Themas beheulte Meinungsfreiheit.
Lieber GerdEric … …wer sich nicht an eine gewisse Netiquette halten kann und offensichtlich christliche
Foren nur besucht um den Forenfrieden zu stören der sollte den Administratoren dankbar sein. Dankbar
dafür das Du nun noch mehr Zeit hast andere Plattformen zu belästigen. Liebe Grüsse P.S: Lies einfach
demnächst Deine Mails.
La modernité dans l’église ist hier überall das Thema hinter den Themen; so arbeitet die Redaktion.
Das hat sicherlich Respekt verdient, aber die „Differenz“ zwischen Religion und Gesellschaftsordnung zu
„kapieren“, das halte ich für das dringendste Anliegen, für Katholiken und „Dissidenten“ gleichermaßen,
am meisten abert für Dissidenten, die sich einbilden, sie repräsentierten 2006 Jahre „Tradition“. Gerd-Eric:
Ich bin kein Kreuzfahrer.
Im Gegensatz … …zu Dir untermaure ich meine Aussagen mit Quellen und Fakten. Aber macht nichts – nach
2 Verwarnungen wegen antichristlicher Propaganda und stetigem Getrolle gegen Katholiken und Protestanten
hast Du dafür bestimmt keine Zeit.
Lieber Otterbeck, worüber redest denn du hier? Ich weiche ja auch mal gerne vom Thema ab, aber ihr redet
über alles, aber nicht über die „Vorlage“… bischen mehr Respekt vor unserer lieben Redaktion, wenn
ich bitten darf!
Der Modernismus hat keine eigentlich politische Aussage gemacht, Loisy meinte den Katholizimus mit der
Wissenschaft versöhnen zu können ohne zu bemerken, dass der jeweils wissenschaftliche Erkenntnisstand
zu variabel ist, um darauf ein (offenbarungsfeindliches) „Dogma“ sui generis zu errichten. Die bloße
Bequemlichkeit, mit der heute „Anpassung“ an die Gesellschaftsordnung als „Neuer Weg“ verharmlost wird,
ist vielmehr Sünde als Häresie. Es ist ein moralisches Problem, wenn ein Bischof keine Gottesfurcht
erkennen lässt, mag er seine Predigten auch noch so traditionell oder liberal gestalten.
Wer ist redlabour wirklich? Die Greueltaten der Kreuzfahrer waren nicht von Jesus Christus befohlen. Die
muslimischen Apologeten bringen also kein besonders starkes Argument für Mohammeds moralisches Verhalten
vor wenn sie seine blutigen Kriege mit denen der Kreuzfahrer auf eine Stufe stellen, die eindeutig mit
Ihren Feldzügen der Heiligen Schrift zuwiderhandelten. Jesus war ein weit grösserer Prophet des Friedens
und der Bamrherzigkeit als Mohammed. Letzterer kannte keine Schonung im Krieg; ethische Bedenken spielten
bei ihm im Kampf keine Rolle. Jesus hingegen gab sein Leben dahin, sein Wesen war durch und durch von
Barmherzigkeit geprägt. Mohammed dagegen war unberechenbar und alle, die ihm nicht folgen wollten, erfuhren
seinen Hass. Nach der Liquidierung der Juden von Medina wandte sich Mohammed zügig seinem alles beherrschenden
Ziel zu, der Eroberung von Mekka. [Quote] Zitat von GerdEric Die Kreuzzüge verloren spätesten da ihren
religiösen Grund, als es nur darum ging, sich persönlich zu bereichern. Man wollte lieber Herrscher
sein, denn missionieren. Es ging nicht um Rettung des Christentums, es ging um Macht, abgöttische Machtgelüste.
[quote] Also um vollkommen unchristliche Handlungsweisen die somit nicht den „Christen“ sondern den herrschenden
Päpsten und politischen Führern zugeschrieben werden müssen. so schreibt [zensuriert] alias redlabour
Die Modernisten! Die ganze Welt voller Modernismus?? Die Modernisten, gegen die Pius X. vorging, das war
ein halbes Dutzend! Probleme, die Loisy, Tyrell u.a. aufgeworfen haben, beschäftigen die Kirche zwar
heute noch, aber der Modernismus als System ist seit 1909 „besiegt“ (Aussage des Hauptvertreters Loisy!!).
Aber wie man eben Antikommunist bleibt, auch wenn den niemand mehr vertritt, bleibt man auch Antimodernist,
wenn den niemand mehr vertritt. Die vielen Glaubensschwierigkeiten der Gegenwart sind in der Summe noch
kein „Zweifel“, denn dieser ist, strenggenommen, erst „lebensgefährlich“, wenn die christliche Hoffnung
stirbt. Die aber „stirbt zuletzt“, was sogar viele glauben, die glauben, nichts zu glauben
Genau so musste „Gotthard“ reagieren. Aber mein Lob: du spielst die Rolle gut. Ein echter „Modernist“
hätte längst Schluss gemacht mit kreuz.net (natürlich nennen sich Modernisten heute „römisch-katholisch“,
zumal sie in Mainz ihren Kardinal haben).
Murx ohne Ende? Karl Murx macht seinem Namen wiederum alle Ehre! Die Exkommunikation auf unbewilligte
Bibelausgaben aus dem Kirchenrecht von 1917 ist spätestens seit dem Inkrafttreten des neuen CIC 1983
obsolet. Die Exkommunikation für unbefugte Kommentierung bzw. Herausgabe von Texten des Tridentinum wohl
schon viel länger (im CIC 1917 nicht enthalten und damit als weggefallen zu betrachten; Vgl. can 6 Art.
5 CIC 1917) Nicht jede Exkommunikation gehört zum Schutz des Glaubensgutes, es gab auch viele Androhungen
und Verhängungen von Kirchenstrafen aus rein disziplinären Gründen und diese sind natürlich zeitbedingt.
Wahrscheinlich haben für Karl Murx die „unnormalen Zeitverhältnisse“ innerhalb der Kirche schon lange
vor dem Vaticanum II begonnen, mindestens müssen sie aber zur Zeit des Inkrafttretens des CIC 1917 schon
vorhanden gewesen sein. Eine neue Variante des Sedisvakantismus?
Exkommunikation? @Karl Murx Es gibt ein neues, verbindliches Krichenrecht. der einschlägige Canon 822
lautet in den hier betreffenden Paragraphen: § 2. Denselben Hirten obliegt die Sorge, die Gläubigen
dahingehend zu belehren, daß sie zur Mitarbeit verpflichtet sind, damit der Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel
von menschlichem und christlichem Geist belebt wird. § 3. Alle Gläubigen, besonders die in irgendeiner
Weise an der Gestaltung dieser Mittel oder ihrem Gebrauch teilhaben, müssen darum besorgt sein, Hilfe
für das pastorale Handeln zu leisten, damit die Kirche auch mit diesen Mitteln ihre Aufgabe wirksam ausübt.
gutes Politikforum Nach meinem Eindruck (ich kenne die Politikstube seit einiger Zeit) ist man dort verhältnismäßig
liberal und tolerant; es scheint eine gute Forumsleitung zu geben. Weiter so! :)3
Freimaurerisches Prinzip Das, was hier tun, ist doch nur angesichts der Notlage erlaubt. Kein Katholik
hat als unberufener das Recht Kommentare und Glossen zur Heiligen Schrift herauszugeben, was im Kirchenrecht
von 1917 unter Exkommunikation steht. Die Bulle „Benedictus Deus“ von Paul IV. stellt ebenfalls die unberufene
Kommentierung des Konzils von Trient und den unkontrollierten Nachdruch der Dekrete unter dieselbe Strafe.
Unter normalen Bedingungen wäre jeder einzelne von uns, der hier schreibt, exkommuniziert. Der Betrieb
einer solchen Internetseite wäre stünde erst recht unter schwerster Zensur. Ich tue das, was wir hier
tun, der Not gehorchend. Aber man kann für keine Internetseite Reklame machen, insofern man die freie
Diskussion zum Prinzip erhebt. Normalerweise müßte eine offizielle Disputation von einem Priester mit
Erlaubnis des Ortsordinarius geführt werden.