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Tröstendes Versprechen + Alte Messe mit neuem Kardinal + Im freien Fall + Kardinal begrüßt Hetzfilm + Ein Siebzigjähriger
Tröstendes Versprechen

Vatikan. Gestern hat Papst Benedikt XVI. beim Mittagsgebet Regina Coeli an das Attentat auf Johannes Paul II. vor 25 Jahren und an die Marienerscheinungen von Fatima (1917) erinnert: „Die Botschaft [der Muttergottes von Fatima] ist wahrhaft prophetisch gewesen, wenn man die unglaublichen Zerstörungen durch Kriege und totalitäre Regime im 20. Jahrhundert und die zahlreichen Verfolgungen der Kirche sieht.“ Wenn auch für die Zukunft der Menschheit noch Befürchtungen blieben, so tröste es doch, daß die weiße Frau von Fatima den Hirtenkindern versprochen hat: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz siegen!“

Alte Messe mit neuem Kardinal

Hong Kong. Der Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, hat am Samstag vor dem Weißen Sonntag – Sabbato in Albis – ein Hochamt im Tridentinischen Ritus zelebriert. Anlaß war das fünfjährige Jubiläum der Erlaubnis für die Alte Messe in der Diözese Hong Kong. Als Zeremoniär diente ein extra aus Sydney eingereister chinesischer Priester der Petrusbruderschaft. Der Kardinal las das Pontifikalamt in einem entsprechend umgestalteten Multifunktionsraum einer höheren Schule.

Kardinal Zen liest die Alte Messe
Am Weißen Sonntag 2006 hat der Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, ein Hochamt im Tridentinischen Ritus zelebriert.Kardinale Zen wurde am 24. März 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt.Anlaß für das Pontifikalamt mit dem Kardinal war das fünfjährige Jubiläum der Erlaubnis für die Alte Messe in der Diözese Hong Kong.

Im freien Fall

Spanien. Am Donnerstag verabschiedete das sozialistische spanische Parlament ein Gesetz, das es in bestimmten Fällen erlaubt, genetische Zwillinge von Kranken zu produzieren, um diese in ihren ersten Lebenstagen aufzuschneiden und ihre Zellen zur Behandlung des größeren kranken Zwillings zu verwenden. Weiters ist es erlaubt, im Reagenzglas gezeugte Kinder vor ihrer Einpflanzung in eine Gebärmutter auf ungewünschte Erbanlagen zu untersuchen und anschließend zu töten.

Kardinal begrüßt Hetzfilm

Deutschland. Der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, begrüßte den Hetzfilm ‘Sakrileg’. Die Kirche habe nichts zu verstecken und keine Angst davor, hinterfragt zu werden – so der Kirchenfürst im ‘Rundfunk Berlin-Brandenburg’. Der umstrittene Film solle Anlaß für Gespräche über den Glauben und über die Heilige Schrift geben. Jedoch müsse sich der Zuschauer selber mit Maria Magdalena und dem ‘Opus Dei’ beschäftigen und zwischen Phantasie und Tatsachen unterscheiden.

Ein Siebzigjähriger

„Lehmann schuftet, und wo nötig kämpft er, bewahrt sich dennoch seinen Charme, steckt manchmal ein, teilt nie aus, jammert nicht, lacht oft. Sein Stellvertreter im Amt des Vorsitzenden, Aachens Bischof Heinrich Mussinghoff, bescheinigt ihm eine »ungeheure Arbeitskraft«, beschreibt ihn als jemanden, »der gern erzählt, der herzlich lacht und der gern abends bei einem Glas Wein mit Menschen zusammensitzt«.“

Aus einem Bericht auf der Homepage der deutschen Bischofskonferenz, ‘katholisch.de’ zum 70. Geburtstag von Karl Kardinal Lehmann am 16. Mai
      
9 Lesermeinungen
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#9   Josefus   17:28:50 | Dienstag, 16. Mai 2006
an Markus-Antonius
Das Fallbeil fällt täglich fast tausendfach herab – allein in Deutschland – gegenüber unschuldigem Blut, kleinen hilflosen Kindern. Wieso regst Du Dich darüber nicht auf?
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#8   Markus-Antonius †   09:41:45 | Dienstag, 16. Mai 2006
Ach Josefus
wenn es nach Euch ginge, würde doch noch so manches Fallbeil herabsausen. Es ist ja nicht nur Lehmann auf den ihre eure Schimpftiraden loslasst. Im Wechsel mit ihm sind es dann noch die Schwulen. Aus was besteht denn sonst diese „katholische“ Seite?
Hetze gegen Schwule, Hetze gegen die deutschen Bischöfe (gegen die meisten), Abtreibungspolemik (bevor ihr losschreit: auch ich bin gegen Abtreibung!), tja…das war’s dann auch schon.
Natürlich noch Lobeshymnen über diesen exkommunizierten Bischof, dessen Name mir immer entfällt. Und sogar ein gewisses Verständnis für straffällige Priester, selbst wenn einer eine Nonne ermordet hat, wird er hier noch mit „Hochwürden“ betitelt. Und dann gibt es noch die unzähligen Schreiberlinge mit ihren verdrehten Ansichten und Äußerungen die geeignet wären, ein Strafverfahren gegen sie einzuleiten.
Also eine wirklich höchst interessante Mischung!
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#7   Josefus   22:52:32 | Montag, 15. Mai 2006
an Markus-Antonius
Wer gratuliert eigentlich den unschuldigern Kindern, die nach Ausstellung eines katholischen Beratungsscheines über viele Jahre hinweg straffrei hingerichtet werden konnten zum Geburtstag?
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#6   stat crux   13:47:21 | Montag, 15. Mai 2006
Na schön,
warten wir also ab!
Ihr
Dr. Otterbeck
O:)
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#5   Athanasius   13:41:27 | Montag, 15. Mai 2006
@statcrux
Ich glaube wohl, dass Sie Dr. Otterbeck sind, nachdem Sie mal einen Brief mit, mfG Dr. Otterbeck abgeschlossen hatten. Auch in diesem glauben Sie, dass das „schlimmste vorbei ist“. Naiv. Dürfen Sie meinetwegen glauben. Aber die Apostasie ist sicherlich von der Spitze her erfolgt. „Vom Ökumenismus zur schweigenden Apostasie.“ Und apokalyptisches Verschwinden von ganzen Nationen durch Bomben und Kriege ist sicherlich nicht erfolgt, oder? Das, sagte JoPa II. 1985 steht auch in Fatima. Wir müssen die Konsummation von dem vor dem Fatima warnt, noch erst alles erleben.
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#4   Markus-Antonius †   11:14:52 | Montag, 15. Mai 2006
Schäm dich
Na, Josefus, bist Du nun fertig mit deinen Hetz- und Hasstiraden? Ausgesprochen christlich, dein Denken und Handeln. Die Zeit, die du und andere hier nutzen um sich derart zu produzieren solltet ihr lieber zum Gebet nutzen!
Ich gratuliere Kard. Lehmann herzlich und wünsche ihm Gottes Segen für seinen Dienst.
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#3   stat crux   09:41:50 | Montag, 15. Mai 2006
Athanasius in Ninive
Aller Wahrscheinlichkeit nach sind „wir“ ja wohl doch aus dem Gröbsten raus. Der massenhafte Glaubensabfall hat (von den Lefebvre-Anhängern abgesehen) nicht von der Spitze der Kirche her eingesetzt. Das hätte nur geschehen können, wäre man der totalitären Versuchung erlegen, den Katholizismus nur noch als antimodernes Gesellschaftsmodell (im Ghetto) aufzufassen. Befürchtungen für die Zukunft gehören zur Geschichte der Menschheit. Der Papst hat damit nicht die Fatima-Erklärung von 2000 revidiert.
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#2   Josefus   09:05:08 | Montag, 15. Mai 2006
Bzgl. 70. Geburtstag von K. Lehmann
Und Lehmann ist einer, der sich gerne loben lässt für seinen Widerstand gegen den Papst, um an der Ausstellung von Mordlizenzen für unschuldige Kinder festzuhalten zu wollen, z.B. von Ex-kanzler Kohl, zu sehen gewesen in SamstagAbend auf SWR 3. Unwidersprochen konnte Lehmann-Frend Kohl u.a. sagen, dass es sich in 20-30 Jahren zeigen werde, dass Lehmann mit seiner Haltung recht hatte.
Auch ließ er seinen Biographen D. Deckers ironische bis verunglimpfende Seitenhiebe gegen Kardinal Meisner schlagen und die Verantwortlichen im Vatikan als Theoretiker erscheinen, die über die Realität keine Ahnung hätten. Angeblich hätte man Tausende Kinder gerettet, wovon K. Ratz. noch eigener Aussage nie gehört hätte.
(Von Mitarbeitern einer SKF-Beratungsstelle (Saarland) habe ich vor etwa 12 Jahren selber gehört, dass so gut wie keine Frau sich umstimmen ließe, dass man keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung hätte (womit sie die Ausstellung der M-lizenz rechtfertigen wollten), dass die absolute Mehrheit wegen des Scheines käme und man gut mit der Abtreibungsgesellschaft Pro Familia in Kontakt stehe und zusammenarbeite.)
Immerhin räumte Lehmann ein, dass die Beratungstätigkeit fortgesetzt würde und sehr starken Zulauf hätte, stärker als vorher, während von allen Befürwortern der Austeilung von Kindermordlizenzen damals der Eindruck erweckt wurde, als ob die Gegner für ein Ende der Beratung und Hilfe wären. Wieso er sich trotzdem für sein damaliges Verhalten feiern lässt-unbegreiflich?
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#1   Athanasius   08:39:15 | Montag, 15. Mai 2006
Zum ersten Mal!
Wenn auch für die Zukunft der Menschheit noch Befürchtungen blieben, so tröste es doch, daß die weiße Frau von Fatima den Hirtenkindern versprochen hat: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz siegen!“
Sicherlich tröstvoll. Zum ersten Mal wird hier gesagt vom Vatikan, daß das 3. Geheimnis nicht „alles schon Vergangenheit ist“, wie ab 1990 vom Vatikan behauptet wurde.
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