Der Prälat des Opus Dei hat erklärt, daß er über einen jüngsten Hetzroman und dessen Verleumdungen gegen sein Werk lache – nicht aber über die Beleidigungen gegen Christus und die Kirche.
Dienstag, 16. Mai 2006 20:50
RexRegis: @Ansgar
Also, bestimmte Menschen erkennt man eben, und zwar an körperlichen (Merk)malen und an bestimmten Ritualen, die sie vollziehen, und die ändern sich auch nicht, wenn die Herren „fremdspielen“ … Wie gesagt, kein Problem damit, nur damit, daß die Herren dann genau die Menschen verurteilen, die zu ihren Neigungen stehen …
Dienstag, 16. Mai 2006 18:06
Ansgar: @ Guntram, stat crux
@ Guntram: „…wunderbare Männer…“: allerdings, und es sind auch Frauen im OD. Menschen mit intelligenten,
offenen Gesichtern und Bekennermut. Wie gesagt, bislang habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Jesuiten-Schelte
ist sicher teilweise angebracht; dabei darf man nicht vergessen, daß es immer noch ganz hervorragende
SJ-Pater gibt.
@ stat crux: Sie haben Recht. Doch gibt es durchaus eine asketische Tradition der Leib-Kasteiung, z.B. bei den Franziskanischen Orden. Die steht eher der Vision-Quest und den Sufi-Übungen nahe als irgendwelchen Bondage-Entartungen.
@ stat crux: Sie haben Recht. Doch gibt es durchaus eine asketische Tradition der Leib-Kasteiung, z.B. bei den Franziskanischen Orden. Die steht eher der Vision-Quest und den Sufi-Übungen nahe als irgendwelchen Bondage-Entartungen.
Dienstag, 16. Mai 2006 17:53
Guntram: …geifert ruhig weiter über
das OPUS DEI. Diese Leute sind Euch haushoch überlegen. Die verteidigen noch den katholischen Glauben,
für die sind Wert, christliche Werte kein Scheinbekenntnis, wie man es in den lauen Wischi-Waschi-Katholiken-Pfarrein
antrifft.
Großes ist in der heiligen Mutter Kirche nur durch die Titanen wie die Jesuiten z. B., vollbracht worden, die haben heute das Erbe Loyolas aber verraten, sie sind zu Weichlingen geworden. Das OPUS DEI steht aber fest zur Kiche zur Autorität des Papstes.
Daß ein paar Schmeißfliegen hier den Leuten vom Opus Dei demokratiemangel oder gar irgendwelche, wohl von ihnen herbeigewünschten, Perversionen andichtet ist ohne Belang. Möge Gott diese wunderbaren Männer Gottes segnen, auf daß sich die katholische Kirche wieder erhebt.
Großes ist in der heiligen Mutter Kirche nur durch die Titanen wie die Jesuiten z. B., vollbracht worden, die haben heute das Erbe Loyolas aber verraten, sie sind zu Weichlingen geworden. Das OPUS DEI steht aber fest zur Kiche zur Autorität des Papstes.
Daß ein paar Schmeißfliegen hier den Leuten vom Opus Dei demokratiemangel oder gar irgendwelche, wohl von ihnen herbeigewünschten, Perversionen andichtet ist ohne Belang. Möge Gott diese wunderbaren Männer Gottes segnen, auf daß sich die katholische Kirche wieder erhebt.
Dienstag, 16. Mai 2006 17:42
stat crux: Fakire??
Die Buße ist kein Fakirtum, denn das ist Kasteien als Selbstzweck. Wer jemals die Passionsgeschichte studiert hat, bemerkt den Unterschied zwischen den Leiden Jesu und einer Schmerzverherrlichung.
Dienstag, 16. Mai 2006 17:37
Ansgar: @ RexRegis
Die Teilnehmer des Opus Dei an obskuren Hau-Spielen sind Ihnen persönlich bekannt? Merkwürdig – ich
dachte, Sie hielten das OD für eine „Geheimgesellschaft“.
In der SM-Szenen kenne ich mich nicht aus (ach so, außer durch die katholischen Knabeninternate, in denen mich zölibatsfrustrierte Mönche zum verkorksten Konservativ-Katholiken deformierten).
In der SM-Szenen kenne ich mich nicht aus (ach so, außer durch die katholischen Knabeninternate, in denen mich zölibatsfrustrierte Mönche zum verkorksten Konservativ-Katholiken deformierten).
Dienstag, 16. Mai 2006 17:28
RexRegis: @Ansgar
Woran erkennen Sie bekannte Persönlichkeiten? Und woher wissen Sie eigentlich, wie es so bei Prügeknaben zugeht? Tun Sie uns Ihr Wissen kund!
Dienstag, 16. Mai 2006 16:56
Ansgar: Hat eigentlich einer…
… mal wieder was von deusexmachina gehört? Mir war, als vernahm ich irgendsoein wütiges Gestammel…
Egal.
Also, @ RexRegis: Woran erkennen Sie nun die OD-Mitglieder in Ihren dunklen Verließen?
Egal.
Also, @ RexRegis: Woran erkennen Sie nun die OD-Mitglieder in Ihren dunklen Verließen?
Dienstag, 16. Mai 2006 16:07
deusexmachina: @Ansgar
Sie haben den reifen Humor eines 10jährigen, der vielleicht gerade aus der analen Phase heraus ist, dafür
aber über jeden denkbaren und undenkbaren, aber dennoch gröhlend vorgetragenen, sexuellen Bezug schenkelklopfend
grient.
Ich bin eher nicht der Auffassung, dass man z.B. den moralischen Ansichten solcher Geisteszwerge in irgendeiner Hinsicht Rechnung tragen sollte – es sei denn, man wünscht sich eine Gesellschaft, deren sittliches Niveau auf dem von Klowänden rangiert.
Werden Sie ‘mal erwachsen, ich bitte Sie!
@alle
In Sachen „Wilhelm Busch“ übrigens: Besagtes Gedicht ist eine Allegorie auf den Kampf zwischen Kirche und Aufklärung. Beim Volltext des Gedichts (Projekt Gutenberg) findet sich folgende Erläuterung:
Man versteht diese allegorische Darstellung der kirchlichen Bewegung, welche sich im Anfang der 70er Jahre abspielte, wenn man für Gottlieb Michael den deutschen Michel, für Tante Petrine die römische, Pauline die evangelische Kirche setzt; die Base Angelika ist dann die freie Staatskirche der Zukunft. Der Jesuit Filucius führt den Hund Schrupp, die demokratische Presse, ein und sucht mit seinen Helfershelfern, der Internationalen und den Franzosen, den Haushalt zu stören; dagegen ruft Michel Hiebel den Wehr-, Fibel den Lehr- und Bullerstiebel den Nährstand zu Hilfe, mit deren Unterstützung er auch die ganze unsaubere Wirthschaft zum Fenster hinauswirft.
Ich bin eher nicht der Auffassung, dass man z.B. den moralischen Ansichten solcher Geisteszwerge in irgendeiner Hinsicht Rechnung tragen sollte – es sei denn, man wünscht sich eine Gesellschaft, deren sittliches Niveau auf dem von Klowänden rangiert.
Werden Sie ‘mal erwachsen, ich bitte Sie!
@alle
In Sachen „Wilhelm Busch“ übrigens: Besagtes Gedicht ist eine Allegorie auf den Kampf zwischen Kirche und Aufklärung. Beim Volltext des Gedichts (Projekt Gutenberg) findet sich folgende Erläuterung:
Man versteht diese allegorische Darstellung der kirchlichen Bewegung, welche sich im Anfang der 70er Jahre abspielte, wenn man für Gottlieb Michael den deutschen Michel, für Tante Petrine die römische, Pauline die evangelische Kirche setzt; die Base Angelika ist dann die freie Staatskirche der Zukunft. Der Jesuit Filucius führt den Hund Schrupp, die demokratische Presse, ein und sucht mit seinen Helfershelfern, der Internationalen und den Franzosen, den Haushalt zu stören; dagegen ruft Michel Hiebel den Wehr-, Fibel den Lehr- und Bullerstiebel den Nährstand zu Hilfe, mit deren Unterstützung er auch die ganze unsaubere Wirthschaft zum Fenster hinauswirft.
Dienstag, 16. Mai 2006 15:55
Ansgar: @ RexRegis
Wie erkennen Sie denn, daß die Prügelknaben vom OD sind? Sagen die: „Ich bin vom OD, hau mich!“ Oder
sind es alles Albino-Mönche?
Sie merken, so recht traue ich Ihrem – sicherlich ansonsten unbezweifelbaren – Insiderwissen nicht.
Sie merken, so recht traue ich Ihrem – sicherlich ansonsten unbezweifelbaren – Insiderwissen nicht.
Dienstag, 16. Mai 2006 15:12
RexRegis: @Ansgar
Jedenfalls sind die Herren recht oft zu Gast bei einschlägigen Veranstaltungen …Wenn das der von Ihnen so geliebte gelebte Katholizismus ist, bitte. Aber wenn die Herrschaften dann andere verteufeln, die zu ihren Neigungen stehen, das ist dann wahre Christenmoral.
Dienstag, 16. Mai 2006 14:24
Ansgar: @ Rex Regis
„Aus der Praxis…“: Sind Sie einer von jenen, die andere hauen und das lustig finden? Oder von anderen gehauen werden mit dem selben Effekt? Oder dabei vergnüglich zugucken? Naja, mit Opus Dei haben diese Ihre Vorlieben nichts zu tun. Das sind gepflegte Leute, die versuchen, mit dem Katholizismus ernst zu machen. Diese Bußübungen, die ihnen unterstellt werden, haben eine lange religiöse Tradition. Gewissermaßen asketische Trainingsmethoden, nicht jedermanns Sache. Fakire und Sufis tun es auch. Im Grunde kasteit auch der Marathonläufer seinen Leib, um die Stärke seines Geistes zu trainieren. Also – mit dem Schweinkram, an den Sie denken, hat das so wenig zu tun wie mit Opus Dei.
Dienstag, 16. Mai 2006 13:28
RexRegis: @Ansgar
Wie heißt so schön: aus der Praxis für die Praxis.
Wenn ichs nicht schon wüßte, würde ich sagen: Die Dichte der verkappten BDSMler im Opus Dei ergibt sich schon allein aus dem Riten, die gepflegt werden. Anstatt offen zur Neigung zu stehen, wird alles schön religiös verbrämt.
Wenn ichs nicht schon wüßte, würde ich sagen: Die Dichte der verkappten BDSMler im Opus Dei ergibt sich schon allein aus dem Riten, die gepflegt werden. Anstatt offen zur Neigung zu stehen, wird alles schön religiös verbrämt.
Dienstag, 16. Mai 2006 12:54
GOLU-BOY †: Wann, Herr (?) ANSGAR,
wäre an Ihren Kommentaren zur hier ausgelebten Homophobie jemals etwas subtil gewesen? Es scheint, dass Ihnen die Etymologie dieses Begriffs so fremd ist, wie der Zugang zur Beurteilung homosexueller Lebenswelten. Bleiben Sie doch besser bei Ihren Themen bis hin zur Hand-Kommunion. Ihren „Argot“-Scheinangriff auf Ihren Kombattanten Rudolfsohn nimmt Ihnen sowieso niemand ab…
Dienstag, 16. Mai 2006 10:38
stat crux: Nicht so wie die Geistlichkeit!
Danke für das Wilhelm-Busch-Zitat. Der Jesuitenorden macht eine sehr ernste Krise durch, hat fast die Hälfte seiner Mitglieder seit 1965 verloren. Kein Wunder: Die vorkonziliaren Jesuiten hassten das bevorstehende Konzil, „mit Recht“. Denn in dessen Ekklesiologie war für den Führungsanspruch der geistlichen Söhne (keine Töchter!) des Hl. Ignatius kein Platz mehr vorgesehen. Und es ist kein „Trick“ in Sicht, mit dem die Gesellschaft Jesu ihre Macht „über“ die Kathedra Petri wieder erobern können. Sie haben Paul VI. hart für seine „Untreue“ bestraft: Er wollte, dass sie insbesondere denm Atheismus bekämpfen, Fazit: „Gerechte Verhältnisse“ sind der aussichtsreichste Kampf gegen den Atheismus, also: Auf die Barrikaden! Soviel zum Thema „besonderer Papstgehorsam“.
Dienstag, 16. Mai 2006 10:32
domenicus †: Ansgars Witz
war auch soo lustig und vor allem so großartig subtil
Dienstag, 16. Mai 2006 10:16
Ansgar: Subtiler Humor
Köstlich, wie ein als Witz gemeinter Homo-Verdacht die Schlauköpfe hier auf die Palme bringt! Wo ist
eigentlich die dandyeske Selbstironie, die den Schwulen oft angedichtet wird? Naja, deusex ist ja nicht
schwul, aber so was ähnliches. Will ich gar nicht genau wissen.
@ Amy Joly, Rex Regis: Woraus speist sich Ihr Wissen über das Opus Dei? Ich habe regelmäßig Kontakt mit diesen Leuten und ihrer Gemeinde (St. Pantaleon) – ich muß sagen, es ist mit die beste im hilligen Kölle. Die Unterstellung von Perversitäten Ihrerseits – könnte das, so im Freud-Jahr gemutmaßt, nicht Flektion sein? Hmm?
@ Amy Joly, Rex Regis: Woraus speist sich Ihr Wissen über das Opus Dei? Ich habe regelmäßig Kontakt mit diesen Leuten und ihrer Gemeinde (St. Pantaleon) – ich muß sagen, es ist mit die beste im hilligen Kölle. Die Unterstellung von Perversitäten Ihrerseits – könnte das, so im Freud-Jahr gemutmaßt, nicht Flektion sein? Hmm?
Dienstag, 16. Mai 2006 10:02
RexRegis: @Amy-jolly
So manch einer von denen wäre als Stammkunde in einem Domina-Studio besser aufgehoben.
Nicht wäre, die meisten sind es ohnehin …
Nicht wäre, die meisten sind es ohnehin …
Dienstag, 16. Mai 2006 09:50
Arnulf: @Nochmals Haßroman …
Schon dieser Titel spricht Bände.
Trägt ein Buch den Aufdruck Roman, oder Thriller, oder ähnl., so weiß jeder des Lesens kundige, was er zu erwarten hat, nämlich Unterhaltung – mehr oder weniger spannend. Beliebt sind Romane die Geschichte und Fiktion geschickt vermischen, wie etwa „Der Name der Rose“. Die Angst gewisser Institutionen ist da gewiß berechtigt, denn, wer Geheimnisse hegt und sich von der Öffentlichkeit absondert, ist geradezu prädestiniert dazu, Gegenstand von Spekulationen zu werden. Macht, Einfuß und Verschwörung sind seit menschengedenken der Stoff aus dem die Mythen sind. Die Verkaufszahlen jener Bestseller, sowie deren Inhalte, sind die Seismographen unserer Gesellschaft und Zeit. Inhalt und Leser dieser Bücher zu disqualifizieren, indem von Lügen und Unwahrheit gesprochen wird, nimmt sie nicht ernst, vergrößert die Distanz und gibt noch mehr Anlaß zu Spekulationen.
Jeder weiß, ein Geheimbund würde nie zugeben, ein solcher zu sein, er wäre dann ja keiner mehr. Er würde alles nur Erdenkliche tun, das Gegenteil zu beweisen. Es wäre gewiß sinnvoller, wenn alle Beteiligten die Einladung zur Diskussion annehmen würden, um endlich ins Gespräch zu kommen.
Und noch was sollte allen einmal ins Stammbuch geschrieben werden, ein Roman sollte allemal noch wie ein Roman gelesen werden können.
Trägt ein Buch den Aufdruck Roman, oder Thriller, oder ähnl., so weiß jeder des Lesens kundige, was er zu erwarten hat, nämlich Unterhaltung – mehr oder weniger spannend. Beliebt sind Romane die Geschichte und Fiktion geschickt vermischen, wie etwa „Der Name der Rose“. Die Angst gewisser Institutionen ist da gewiß berechtigt, denn, wer Geheimnisse hegt und sich von der Öffentlichkeit absondert, ist geradezu prädestiniert dazu, Gegenstand von Spekulationen zu werden. Macht, Einfuß und Verschwörung sind seit menschengedenken der Stoff aus dem die Mythen sind. Die Verkaufszahlen jener Bestseller, sowie deren Inhalte, sind die Seismographen unserer Gesellschaft und Zeit. Inhalt und Leser dieser Bücher zu disqualifizieren, indem von Lügen und Unwahrheit gesprochen wird, nimmt sie nicht ernst, vergrößert die Distanz und gibt noch mehr Anlaß zu Spekulationen.
Jeder weiß, ein Geheimbund würde nie zugeben, ein solcher zu sein, er wäre dann ja keiner mehr. Er würde alles nur Erdenkliche tun, das Gegenteil zu beweisen. Es wäre gewiß sinnvoller, wenn alle Beteiligten die Einladung zur Diskussion annehmen würden, um endlich ins Gespräch zu kommen.
Und noch was sollte allen einmal ins Stammbuch geschrieben werden, ein Roman sollte allemal noch wie ein Roman gelesen werden können.
Dienstag, 16. Mai 2006 07:46
Amy_Jolly †: Lustig, lustig…
wie hier sogar noch die Perverslinge von Opus Dei in Schutz genommen werden. Mit Religion haben die jedenfalls
nicht viel zu tun. Man könnte sie wohl eher als die SS des Vatikans bezeichnen.
Davon abgesehen handelt es sich um ein Haufen von Masochisten, denen einer dabei abgeht, wenn sie sich selber geißeln können.
Habe zwar nichts gegen Fetische und sexuelle Spielarten, aber sowas unter dem Rockzipfel des Glaubens zu verstecken grenzt an Selbstverleugnung.
So manch einer von denen wäre als Stammkunde in einem Domina-Studio besser aufgehoben.
Davon abgesehen handelt es sich um ein Haufen von Masochisten, denen einer dabei abgeht, wenn sie sich selber geißeln können.
Habe zwar nichts gegen Fetische und sexuelle Spielarten, aber sowas unter dem Rockzipfel des Glaubens zu verstecken grenzt an Selbstverleugnung.
So manch einer von denen wäre als Stammkunde in einem Domina-Studio besser aufgehoben.
Montag, 15. Mai 2006 21:47
deusexmachina: Futter für den Kindergarten
@Ansgar
In der Tat, da haben wir es wieder – auf Luft basierende Vorurteile und deren blamable Irrtümer nämlich.
Wenn jemand hier „schwul aussieht“, dann wohl nicht Silas, sondern dessen Schauspieler, Paul Bettany – Silas als Kunstfigur kennen Sie ja nicht.
Paul Bettany und Jennifer Connelly lernten sich am Set des mehrfach OSCAR-gekrönte Dramas „A Beautiful Mind“, kennen und heiratetem 2003. Das Paar hat mitlerweile einen Sohn. Soviel zu Ihrer Beobachtungsgabe. Vielleicht schärfen Sie Ihre Schwulendetektorgabe ‘mal in einem Lederclub?
@Dr. Otterbeck
Ich denke, Ihre Frage wird von Guntram ausgezeichnet beantwortet. Opus Dei hat in der Volksmeinung – zu Recht oder Unrecht – eben heute den Platz der Jesuiten inne, über die W. Busch damals in seinem „Pater Filuzio“ glossierte:
Nämlich dieser Jesuiter
Merkt schon längst mit Geldbegier
Auf den Gottlieb, sein Vermögen,
Denkend: „Ach wo krieg ich Dir?“
Allererst pürscht er sich leise
Hinter die Angelika,
Die er Aepfelmus bereitend
An dem Herde stehen sah.
Und er spricht mit Vaterstimme:
„Meine Tochter, Gott zum Gruß!“
Schlapp! da hat er im Gesichte
Einen Schleef von Appelmus.
Dieses plötzliche Ereigniß
Thut ihm in der Seele leid.--
Ach man will auch hier schon wieder
Nicht so wie die Geistlichkeit!!
In der Tat, da haben wir es wieder – auf Luft basierende Vorurteile und deren blamable Irrtümer nämlich.
Wenn jemand hier „schwul aussieht“, dann wohl nicht Silas, sondern dessen Schauspieler, Paul Bettany – Silas als Kunstfigur kennen Sie ja nicht.
Paul Bettany und Jennifer Connelly lernten sich am Set des mehrfach OSCAR-gekrönte Dramas „A Beautiful Mind“, kennen und heiratetem 2003. Das Paar hat mitlerweile einen Sohn. Soviel zu Ihrer Beobachtungsgabe. Vielleicht schärfen Sie Ihre Schwulendetektorgabe ‘mal in einem Lederclub?
@Dr. Otterbeck
Ich denke, Ihre Frage wird von Guntram ausgezeichnet beantwortet. Opus Dei hat in der Volksmeinung – zu Recht oder Unrecht – eben heute den Platz der Jesuiten inne, über die W. Busch damals in seinem „Pater Filuzio“ glossierte:
Nämlich dieser Jesuiter
Merkt schon längst mit Geldbegier
Auf den Gottlieb, sein Vermögen,
Denkend: „Ach wo krieg ich Dir?“
Allererst pürscht er sich leise
Hinter die Angelika,
Die er Aepfelmus bereitend
An dem Herde stehen sah.
Und er spricht mit Vaterstimme:
„Meine Tochter, Gott zum Gruß!“
Schlapp! da hat er im Gesichte
Einen Schleef von Appelmus.
Dieses plötzliche Ereigniß
Thut ihm in der Seele leid.--
Ach man will auch hier schon wieder
Nicht so wie die Geistlichkeit!!
Montag, 15. Mai 2006 21:39
Parzifal: @ Guntram
Was sie sagen ist doch unrealistisch.
Dadurch dass Staat und Kirche unterschiedlich organisiert sind, entseht eine stete Spannung die maßgeblich dafür verantwortlich ist dass die Kirche heute häufig kritisiert wird.
Dadurch dass Staat und Kirche unterschiedlich organisiert sind, entseht eine stete Spannung die maßgeblich dafür verantwortlich ist dass die Kirche heute häufig kritisiert wird.
Montag, 15. Mai 2006 20:28
Guntram: OPUS DEI
Opus Dei?recht hat der Herr von Opus Dei! Auch wenn man das meiste kritisch sehen kann bei dieser Gemeinschaft,
Schneid haben sie, die Opus Dei?ler! Was früher die Jesuiten waren in der kath. Kirche ist heute Opus
Dei, eine Avantgarde ? angefeindet von vielen, wie seinerzeit die Gesellschaft Jesu ? die würdig das
Erbe von Loyola angetreten hat. Die Jesuiten sind ja heute nur noch ein Schatten ihrer selbst, sie zehren
noch an ihrem guten Ruf wie lange noch???
Ich weiß, daß jetzt von der Gutmenschen- und Schwuchtelfraktion ein Aufschrei kommt, mit all den sattsam bekannten Argumenten gegen Opus Dei (traditionelles Religionsverständnis, Kadavergehorsam gegenüber Rom, sektenähnliches Verhalten, wenige demokratische Strukturen usw. usf.) . Aber trichtert es Euch in Euren Quadratschädel ein: es muß ? auch in der heutigen Zeit ? nicht alles progressistisch, ?heile, heile Gänschen? oder demokratisch ablaufen. Das ist das Perverse, daß man heute versucht der Kirche dieselben (demokratischen) Strukturen aufzuzwingen, die heute in Staat und Gesellschaft vorherrschen. Das muß und soll auch nicht so sein. Natürlich bin ich im weltlichen (was Politik, Gesellschaft, Staat angeht) Demokrat, aber ich muß es nicht zwangsläufig religiös sein müssen.
Jedenfalls: möge das Werk Gottes weiter gedeihen zum Wohl und zum Ruhm SEINER ganzen heiligen Kirche
Ich weiß, daß jetzt von der Gutmenschen- und Schwuchtelfraktion ein Aufschrei kommt, mit all den sattsam bekannten Argumenten gegen Opus Dei (traditionelles Religionsverständnis, Kadavergehorsam gegenüber Rom, sektenähnliches Verhalten, wenige demokratische Strukturen usw. usf.) . Aber trichtert es Euch in Euren Quadratschädel ein: es muß ? auch in der heutigen Zeit ? nicht alles progressistisch, ?heile, heile Gänschen? oder demokratisch ablaufen. Das ist das Perverse, daß man heute versucht der Kirche dieselben (demokratischen) Strukturen aufzuzwingen, die heute in Staat und Gesellschaft vorherrschen. Das muß und soll auch nicht so sein. Natürlich bin ich im weltlichen (was Politik, Gesellschaft, Staat angeht) Demokrat, aber ich muß es nicht zwangsläufig religiös sein müssen.
Jedenfalls: möge das Werk Gottes weiter gedeihen zum Wohl und zum Ruhm SEINER ganzen heiligen Kirche
Montag, 15. Mai 2006 20:23
Bonjour: und schon wieder…
den einen ihre Schwulen, dem Dr. Otterbeck seine Piusbrüder…
Montag, 15. Mai 2006 20:17
Onan †: und schon wieder
war ja nur eine frage der zeit, bis das thema bei den schwulen angelangt…
Montag, 15. Mai 2006 19:37
GOLU-BOY †: Schwul à la ANSGAR?
Wie das? Erinnert Sie der Mönch denn nun an Thomas Mann (mitsamt seinen 6 Kindern) oder an Michelangelo,
Ihre einstigen hier genannten Schwulen-Idole…
Von denen Sie – so wie Ihre Hetero-Welt – gern das Werk übernahmen, das wohl Ausdruck der Sublimierung dieses schlimmen, schlimmen Triebes sein sollte, sich des weiteren aber nicht darum kümmern, ob eben diese Künstler nicht lieber ihrer Sexualität gemäß gelebt hätten. Aber dann gäbe es z. B. keine „Pathetique“, die doch so ein hübsches Finale hat – etc., etc. Der schwule Mensch wird ignoriert, sein Werk für die (Hetero-)Welt kassiert – und gegen den Schwulen, der sich seine Existenz nicht durch außergewöhnliche Leistungen „erkauft“ hat, wird hier munter drauf los polemisiert. Wohl der rk Weg, mit Homosexuellen umzugehen…
Von denen Sie – so wie Ihre Hetero-Welt – gern das Werk übernahmen, das wohl Ausdruck der Sublimierung dieses schlimmen, schlimmen Triebes sein sollte, sich des weiteren aber nicht darum kümmern, ob eben diese Künstler nicht lieber ihrer Sexualität gemäß gelebt hätten. Aber dann gäbe es z. B. keine „Pathetique“, die doch so ein hübsches Finale hat – etc., etc. Der schwule Mensch wird ignoriert, sein Werk für die (Hetero-)Welt kassiert – und gegen den Schwulen, der sich seine Existenz nicht durch außergewöhnliche Leistungen „erkauft“ hat, wird hier munter drauf los polemisiert. Wohl der rk Weg, mit Homosexuellen umzugehen…
Montag, 15. Mai 2006 17:48
Dr. Otterbeck: Die eigentlich interessante Frage
ist ja wohl, warum Dan Brown weder einem Jesuiten noch einem Piusbruder die Rolle des „Dunkelmanns“ zutraut. Sind die zu wenig römisch??
Montag, 15. Mai 2006 17:41
ottaviani: das bleibt
deiner fantasie überlassen
Montag, 15. Mai 2006 17:31
Ansgar: Da haben wir es wieder!
Dieser Albino-Mönch sieht irgendwie schwul aus…
Montag, 15. Mai 2006 17:27
deusexmachina: So langsam ist es dann ‘mal gut mit dieser Volksverarschung
Sorry, ich kann diesen uninformierten Dummfug über den angeblichen „Hassfilm“ nicht mehr hören. Diese
ganzen Dummschwätzer, die sich da empören und das Buch, das sie zu Satans Manifest hochstilisieren,
NICHT EINMAL GELESEN HABEN…
Auf die Gefahr hin, manchem hier die Spannung zu nehmen, ein kurzes Zitat aus den letzten Seiten von Dan Brown’s „Der da Vinci Code“:
„Teabing hatte mit schier unfassbarer Gründlichkeit dafür gesorgt, dass er die Hände in Unschuld waschen konnte – jedenfalls in den kritischen, entscheidenden Punkten. Er hatte den Vatikan und Opus Dei für seine Zwecke eingespannt, die sich beide als völlig unschuldig erwiesen hatten. Die Dreckarbeit hatten unwissentlich ein fanatischer Mönch und ein verzweifelter Bischof für ihn erledigt.“
Besagter Bischof kommt anschließend übrigens „sehr gut weg“, wie man das so nennt. Silas, der Albinomönch, ist ein missbrauchter Wahnsinniger – in seiner Eigenschaft als Mensch, nicht als Mönch. Wäre er Bäcker gewesen, würde dann die Bäckerinnung aufjaulen?
Soviel zum angeblichen „antikirchlichen Hass“… meine Güte, diese Paranoia, gepaart mit vehementester Entschlossenheit, nur ja nicht die Fakten zu kennen, ist ja erschreckend…
Auf die Gefahr hin, manchem hier die Spannung zu nehmen, ein kurzes Zitat aus den letzten Seiten von Dan Brown’s „Der da Vinci Code“:
„Teabing hatte mit schier unfassbarer Gründlichkeit dafür gesorgt, dass er die Hände in Unschuld waschen konnte – jedenfalls in den kritischen, entscheidenden Punkten. Er hatte den Vatikan und Opus Dei für seine Zwecke eingespannt, die sich beide als völlig unschuldig erwiesen hatten. Die Dreckarbeit hatten unwissentlich ein fanatischer Mönch und ein verzweifelter Bischof für ihn erledigt.“
Besagter Bischof kommt anschließend übrigens „sehr gut weg“, wie man das so nennt. Silas, der Albinomönch, ist ein missbrauchter Wahnsinniger – in seiner Eigenschaft als Mensch, nicht als Mönch. Wäre er Bäcker gewesen, würde dann die Bäckerinnung aufjaulen?
Soviel zum angeblichen „antikirchlichen Hass“… meine Güte, diese Paranoia, gepaart mit vehementester Entschlossenheit, nur ja nicht die Fakten zu kennen, ist ja erschreckend…
Montag, 15. Mai 2006 10:12
stat crux: Von der Redaktion entfernt
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





