‘The Da Vinci Code’
Auch das Opus Dei profitiert vom Haßroman
Der Prälat des Opus Dei hat erklärt, daß er über einen jüngsten Hetzroman und dessen Verleumdungen gegen sein Werk lache – nicht aber über die Beleidigungen gegen Christus und die Kirche.
(kreuz.net, Rom) Der oberste Verantwortliche der Personalprälatur Opus Dei, Bischof Javier Echevarria Rodriguez, äußerte sich kürzlich zum diese Woche erscheinenden Hetzfilm ‘Sakrileg – The Da Vinci Code’.

Bischof Echevarria sprach mit der Freitagsausgabe der italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’.

Der Haßfilm erlebt seine Premiere ausgerechnet am 17. Mai – dem vierten Jahrestag der Seligsprechung des Opus-Dei-Gründers Josemaria Escriva de Balaguer y Albas († 1975).

Der Streifen zeigt das Opus Dei als machtgierige und bösartige Organisation, die über Leichen geht, um ein Geheimnis angeblicher Kinder Christi zu hüten.

Bischof Echevarria rät von Boykotten ab und widerspricht so dem Kurienkardinal Francis Arince: „Jeder ist frei, so zu handeln wie er will.“

Das Opus Dei rufe die Gläubigen lediglich zu „mehr Einsatz“ auf, um die Wahrheit über die Evangelien und die Kirche darzulegen.

„Dieser phantasievolle Mann [Autor Dan Brown] schlägt, wie viele
Bischof Echevarria:
„Man verunglimpft das Opus Dei wegen seiner Nähe zum Papst, seiner Treue zur Kirche und seiner Unnachgiebigkeit in der Rechtgläubigkeit: Sie greifen uns an, um diese Tatsachen zu attackieren.“
andere, die uns attackieren, Profit aus uns – und zwar nicht nur in Dollars.“

Man verunglimpfe das Opus Dei wegen seiner Nähe zum Papst, seiner Treue zur Kirche und seiner „Unnachgiebigkeit in der Rechtgläubigkeit“:

„Sie greifen uns an, um diese Tatsachen zu attackieren.“

Dennoch bete die Personalprälatur entsprechend der Weisungen ihres Gründers mit gleichem Eifer für Wohltäter und Verleumder.

Bischof Echevarria hat den Hetzroman selber nicht gelesen: „Ich kann keine Zeit mit Geschichtchen für hirnlose Leute verschwenden.“

Der umstrittene Roman soll nach seiner Ansicht nicht verworfen werden, weil es das Opus Dei verleumdet: „Das sind die üblichen Dinge, die uns zum Lachen bringen“.

Dagegen stimmen die grotesken Phantasien über Christus und die Heilige Mutter Kirche den Bischof traurig: „Sie können über das Opus Dei sagen was sie wollen. Aber sie sollten den Glauben nicht verunglimpfen.“

Ein anderes Mitglied des Opus Dei, der spanische Kurienkardinal Julian Herranz (76), glaubt laut der jüngsten Ausgabe des italienischen Magazins ‘Panorama’, daß sich der Hetzfilm für die Feinde der Kirche als Bumerang erweisen werde:

„Wir dürfen nicht in die Marketing-Falle tappen, welche die Polemik aus kommerziellen Gründen anheizt.“

Auch aus dem Übel eines Hetzromanes könne etwas Gutes entstehen.

So verzeichneten die Internetseiten des Opus Dei sowie Informationsseiten der US-Bischofskonferenz gegenwärtig Millionen zusätzlicher Zugriffe.
      
29 Lesermeinungen
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#30   RexRegis   20:50:39 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Also, bestimmte Menschen erkennt man eben, und zwar an körperlichen (Merk)malen und an bestimmten Ritualen, die sie vollziehen, und die ändern sich auch nicht, wenn die Herren „fremdspielen“ … Wie gesagt, kein Problem damit, nur damit, daß die Herren dann genau die Menschen verurteilen, die zu ihren Neigungen stehen …
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#29   Ansgar   18:06:46 | Dienstag, 16. Mai 2006
@ Guntram, stat crux
@ Guntram: „…wunderbare Männer…“: allerdings, und es sind auch Frauen im OD. Menschen mit intelligenten, offenen Gesichtern und Bekennermut. Wie gesagt, bislang habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Jesuiten-Schelte ist sicher teilweise angebracht; dabei darf man nicht vergessen, daß es immer noch ganz hervorragende SJ-Pater gibt.
@ stat crux: Sie haben Recht. Doch gibt es durchaus eine asketische Tradition der Leib-Kasteiung, z.B. bei den Franziskanischen Orden. Die steht eher der Vision-Quest und den Sufi-Übungen nahe als irgendwelchen Bondage-Entartungen.
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#28   Guntram   17:53:40 | Dienstag, 16. Mai 2006
…geifert ruhig weiter über
das OPUS DEI. Diese Leute sind Euch haushoch überlegen. Die verteidigen noch den katholischen Glauben, für die sind Wert, christliche Werte kein Scheinbekenntnis, wie man es in den lauen Wischi-Waschi-Katholiken-Pfarrein antrifft.
Großes ist in der heiligen Mutter Kirche nur durch die Titanen wie die Jesuiten z. B., vollbracht worden, die haben heute das Erbe Loyolas aber verraten, sie sind zu Weichlingen geworden. Das OPUS DEI steht aber fest zur Kiche zur Autorität des Papstes.
Daß ein paar Schmeißfliegen hier den Leuten vom Opus Dei demokratiemangel oder gar irgendwelche, wohl von ihnen herbeigewünschten, Perversionen andichtet ist ohne Belang. Möge Gott diese wunderbaren Männer Gottes segnen, auf daß sich die katholische Kirche wieder erhebt.
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#27   stat crux   17:42:51 | Dienstag, 16. Mai 2006
Fakire??
Die Buße ist kein Fakirtum, denn das ist Kasteien als Selbstzweck. Wer jemals die Passionsgeschichte studiert hat, bemerkt den Unterschied zwischen den Leiden Jesu und einer Schmerzverherrlichung.
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#26   Ansgar   17:37:36 | Dienstag, 16. Mai 2006
@ RexRegis
Die Teilnehmer des Opus Dei an obskuren Hau-Spielen sind Ihnen persönlich bekannt? Merkwürdig – ich dachte, Sie hielten das OD für eine „Geheimgesellschaft“.
In der SM-Szenen kenne ich mich nicht aus (ach so, außer durch die katholischen Knabeninternate, in denen mich zölibatsfrustrierte Mönche zum verkorksten Konservativ-Katholiken deformierten).
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#25   RexRegis   17:28:12 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Woran erkennen Sie bekannte Persönlichkeiten? Und woher wissen Sie eigentlich, wie es so bei Prügeknaben zugeht? Tun Sie uns Ihr Wissen kund!
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#24   Ansgar   16:56:07 | Dienstag, 16. Mai 2006
Hat eigentlich einer…
… mal wieder was von deusexmachina gehört? Mir war, als vernahm ich irgendsoein wütiges Gestammel…
Egal.
Also, @ RexRegis: Woran erkennen Sie nun die OD-Mitglieder in Ihren dunklen Verließen?
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#23   deusexmachina   16:07:03 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Sie haben den reifen Humor eines 10jährigen, der vielleicht gerade aus der analen Phase heraus ist, dafür aber über jeden denkbaren und undenkbaren, aber dennoch gröhlend vorgetragenen, sexuellen Bezug schenkelklopfend grient.
Ich bin eher nicht der Auffassung, dass man z.B. den moralischen Ansichten solcher Geisteszwerge in irgendeiner Hinsicht Rechnung tragen sollte – es sei denn, man wünscht sich eine Gesellschaft, deren sittliches Niveau auf dem von Klowänden rangiert.
Werden Sie ‘mal erwachsen, ich bitte Sie!
@alle
In Sachen „Wilhelm Busch“ übrigens: Besagtes Gedicht ist eine Allegorie auf den Kampf zwischen Kirche und Aufklärung. Beim Volltext des Gedichts www.gutenberg.org/…/14340-h/14340-h.htm (Projekt Gutenberg) findet sich folgende Erläuterung:
Man versteht diese allegorische Darstellung der kirchlichen Bewegung, welche sich im Anfang der 70er Jahre abspielte, wenn man für Gottlieb Michael den deutschen Michel, für Tante Petrine die römische, Pauline die evangelische Kirche setzt; die Base Angelika ist dann die freie Staatskirche der Zukunft. Der Jesuit Filucius führt den Hund Schrupp, die demokratische Presse, ein und sucht mit seinen Helfershelfern, der Internationalen und den Franzosen, den Haushalt zu stören; dagegen ruft Michel Hiebel den Wehr-, Fibel den Lehr- und Bullerstiebel den Nährstand zu Hilfe, mit deren Unterstützung er auch die ganze unsaubere Wirthschaft zum Fenster hinauswirft.
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#22   Ansgar   15:55:13 | Dienstag, 16. Mai 2006
@ RexRegis
Wie erkennen Sie denn, daß die Prügelknaben vom OD sind? Sagen die: „Ich bin vom OD, hau mich!“ Oder sind es alles Albino-Mönche?
Sie merken, so recht traue ich Ihrem – sicherlich ansonsten unbezweifelbaren – Insiderwissen nicht.
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#21   RexRegis   15:12:53 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Jedenfalls sind die Herren recht oft zu Gast bei einschlägigen Veranstaltungen …Wenn das der von Ihnen so geliebte gelebte Katholizismus ist, bitte. Aber wenn die Herrschaften dann andere verteufeln, die zu ihren Neigungen stehen, das ist dann wahre Christenmoral.
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#20   Ansgar   14:24:05 | Dienstag, 16. Mai 2006
@ Rex Regis
„Aus der Praxis…“: Sind Sie einer von jenen, die andere hauen und das lustig finden? Oder von anderen gehauen werden mit dem selben Effekt? Oder dabei vergnüglich zugucken? Naja, mit Opus Dei haben diese Ihre Vorlieben nichts zu tun. Das sind gepflegte Leute, die versuchen, mit dem Katholizismus ernst zu machen. Diese Bußübungen, die ihnen unterstellt werden, haben eine lange religiöse Tradition. Gewissermaßen asketische Trainingsmethoden, nicht jedermanns Sache. Fakire und Sufis tun es auch. Im Grunde kasteit auch der Marathonläufer seinen Leib, um die Stärke seines Geistes zu trainieren. Also – mit dem Schweinkram, an den Sie denken, hat das so wenig zu tun wie mit Opus Dei.
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#19   RexRegis   13:28:09 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Wie heißt so schön: aus der Praxis für die Praxis.
Wenn ichs nicht schon wüßte, würde ich sagen: Die Dichte der verkappten BDSMler im Opus Dei ergibt sich schon allein aus dem Riten, die gepflegt werden. Anstatt offen zur Neigung zu stehen, wird alles schön religiös verbrämt.
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#18   GOLU-BOY †   12:54:54 | Dienstag, 16. Mai 2006
Wann, Herr (?) ANSGAR,
wäre an Ihren Kommentaren zur hier ausgelebten Homophobie jemals etwas subtil gewesen? Es scheint, dass Ihnen die Etymologie dieses Begriffs so fremd ist, wie der Zugang zur Beurteilung homosexueller Lebenswelten. Bleiben Sie doch besser bei Ihren Themen bis hin zur Hand-Kommunion. Ihren „Argot“-Scheinangriff auf Ihren Kombattanten Rudolfsohn nimmt Ihnen sowieso niemand ab…
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#17   stat crux   10:38:30 | Dienstag, 16. Mai 2006
Nicht so wie die Geistlichkeit!
Danke für das Wilhelm-Busch-Zitat. Der Jesuitenorden macht eine sehr ernste Krise durch, hat fast die Hälfte seiner Mitglieder seit 1965 verloren. Kein Wunder: Die vorkonziliaren Jesuiten hassten das bevorstehende Konzil, „mit Recht“. Denn in dessen Ekklesiologie war für den Führungsanspruch der geistlichen Söhne (keine Töchter!) des Hl. Ignatius kein Platz mehr vorgesehen. Und es ist kein „Trick“ in Sicht, mit dem die Gesellschaft Jesu ihre Macht „über“ die Kathedra Petri wieder erobern können. Sie haben Paul VI. hart für seine „Untreue“ bestraft: Er wollte, dass sie insbesondere denm Atheismus bekämpfen, Fazit: „Gerechte Verhältnisse“ sind der aussichtsreichste Kampf gegen den Atheismus, also: Auf die Barrikaden! Soviel zum Thema „besonderer Papstgehorsam“.
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#16   domenicus †   10:32:15 | Dienstag, 16. Mai 2006
Ansgars Witz
war auch soo lustig und vor allem so großartig subtil :-S
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#15   Ansgar   10:16:47 | Dienstag, 16. Mai 2006
Subtiler Humor
Köstlich, wie ein als Witz gemeinter Homo-Verdacht die Schlauköpfe hier auf die Palme bringt! Wo ist eigentlich die dandyeske Selbstironie, die den Schwulen oft angedichtet wird? Naja, deusex ist ja nicht schwul, aber so was ähnliches. Will ich gar nicht genau wissen.
@ Amy Joly, Rex Regis: Woraus speist sich Ihr Wissen über das Opus Dei? Ich habe regelmäßig Kontakt mit diesen Leuten und ihrer Gemeinde (St. Pantaleon) – ich muß sagen, es ist mit die beste im hilligen Kölle. Die Unterstellung von Perversitäten Ihrerseits – könnte das, so im Freud-Jahr gemutmaßt, nicht Flektion sein? Hmm?
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#14   RexRegis   10:02:59 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Amy-jolly
So manch einer von denen wäre als Stammkunde in einem Domina-Studio besser aufgehoben.
Nicht wäre, die meisten sind es ohnehin …
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#13   Arnulf   09:50:03 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Nochmals Haßroman …
Schon dieser Titel spricht Bände.
Trägt ein Buch den Aufdruck Roman, oder Thriller, oder ähnl., so weiß jeder des Lesens kundige, was er zu erwarten hat, nämlich Unterhaltung – mehr oder weniger spannend. Beliebt sind Romane die Geschichte und Fiktion geschickt vermischen, wie etwa „Der Name der Rose“. Die Angst gewisser Institutionen ist da gewiß berechtigt, denn, wer Geheimnisse hegt und sich von der Öffentlichkeit absondert, ist geradezu prädestiniert dazu, Gegenstand von Spekulationen zu werden. Macht, Einfuß und Verschwörung sind seit menschengedenken der Stoff aus dem die Mythen sind. Die Verkaufszahlen jener Bestseller, sowie deren Inhalte, sind die Seismographen unserer Gesellschaft und Zeit. Inhalt und Leser dieser Bücher zu disqualifizieren, indem von Lügen und Unwahrheit gesprochen wird, nimmt sie nicht ernst, vergrößert die Distanz und gibt noch mehr Anlaß zu Spekulationen.
Jeder weiß, ein Geheimbund würde nie zugeben, ein solcher zu sein, er wäre dann ja keiner mehr. Er würde alles nur Erdenkliche tun, das Gegenteil zu beweisen. Es wäre gewiß sinnvoller, wenn alle Beteiligten die Einladung zur Diskussion annehmen würden, um endlich ins Gespräch zu kommen.
Und noch was sollte allen einmal ins Stammbuch geschrieben werden, ein Roman sollte allemal noch wie ein Roman gelesen werden können.
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#12   Amy_Jolly †   07:46:40 | Dienstag, 16. Mai 2006
Lustig, lustig…
wie hier sogar noch die Perverslinge von Opus Dei in Schutz genommen werden. Mit Religion haben die jedenfalls nicht viel zu tun. Man könnte sie wohl eher als die SS des Vatikans bezeichnen.
Davon abgesehen handelt es sich um ein Haufen von Masochisten, denen einer dabei abgeht, wenn sie sich selber geißeln können.
Habe zwar nichts gegen Fetische und sexuelle Spielarten, aber sowas unter dem Rockzipfel des Glaubens zu verstecken grenzt an Selbstverleugnung. ;-)
So manch einer von denen wäre als Stammkunde in einem Domina-Studio besser aufgehoben. :-P
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#11   deusexmachina   21:47:42 | Montag, 15. Mai 2006
Futter für den Kindergarten
@Ansgar
In der Tat, da haben wir es wieder – auf Luft basierende Vorurteile und deren blamable Irrtümer nämlich.
Wenn jemand hier „schwul aussieht“, dann wohl nicht Silas, sondern dessen Schauspieler, Paul Bettany – Silas als Kunstfigur kennen Sie ja nicht.
Paul Bettany und Jennifer Connelly lernten sich am Set des mehrfach OSCAR-gekrönte Dramas „A Beautiful Mind“, kennen und heiratetem 2003. Das Paar hat mitlerweile einen Sohn. Soviel zu Ihrer Beobachtungsgabe. Vielleicht schärfen Sie Ihre Schwulendetektorgabe ‘mal in einem Lederclub?
@Dr. Otterbeck
Ich denke, Ihre Frage wird von Guntram ausgezeichnet beantwortet. Opus Dei hat in der Volksmeinung – zu Recht oder Unrecht – eben heute den Platz der Jesuiten inne, über die W. Busch damals in seinem „Pater Filuzio“ glossierte:
Nämlich dieser Jesuiter
Merkt schon längst mit Geldbegier
Auf den Gottlieb, sein Vermögen,
Denkend: „Ach wo krieg ich Dir?“
Allererst pürscht er sich leise
Hinter die Angelika,
Die er Aepfelmus bereitend
An dem Herde stehen sah.
Und er spricht mit Vaterstimme:
„Meine Tochter, Gott zum Gruß!“
Schlapp! da hat er im Gesichte
Einen Schleef von Appelmus.
Dieses plötzliche Ereigniß
Thut ihm in der Seele leid.--
Ach man will auch hier schon wieder
Nicht so wie die Geistlichkeit!!
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#10   Parzifal   21:39:42 | Montag, 15. Mai 2006
@ Guntram
Was sie sagen ist doch unrealistisch.
Dadurch dass Staat und Kirche unterschiedlich organisiert sind, entseht eine stete Spannung die maßgeblich dafür verantwortlich ist dass die Kirche heute häufig kritisiert wird.
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#9   Guntram   20:28:17 | Montag, 15. Mai 2006
OPUS DEI
Opus Dei?recht hat der Herr von Opus Dei! Auch wenn man das meiste kritisch sehen kann bei dieser Gemeinschaft, Schneid haben sie, die Opus Dei?ler! Was früher die Jesuiten waren in der kath. Kirche ist heute Opus Dei, eine Avantgarde ? angefeindet von vielen, wie seinerzeit die Gesellschaft Jesu ? die würdig das Erbe von Loyola angetreten hat. Die Jesuiten sind ja heute nur noch ein Schatten ihrer selbst, sie zehren noch an ihrem guten Ruf wie lange noch???
Ich weiß, daß jetzt von der Gutmenschen- und Schwuchtelfraktion ein Aufschrei kommt, mit all den sattsam bekannten Argumenten gegen Opus Dei (traditionelles Religionsverständnis, Kadavergehorsam gegenüber Rom, sektenähnliches Verhalten, wenige demokratische Strukturen usw. usf.) . Aber trichtert es Euch in Euren Quadratschädel ein: es muß ? auch in der heutigen Zeit ? nicht alles progressistisch, ?heile, heile Gänschen? oder demokratisch ablaufen. Das ist das Perverse, daß man heute versucht der Kirche dieselben (demokratischen) Strukturen aufzuzwingen, die heute in Staat und Gesellschaft vorherrschen. Das muß und soll auch nicht so sein. Natürlich bin ich im weltlichen (was Politik, Gesellschaft, Staat angeht) Demokrat, aber ich muß es nicht zwangsläufig religiös sein müssen.
Jedenfalls: möge das Werk Gottes weiter gedeihen zum Wohl und zum Ruhm SEINER ganzen heiligen Kirche
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#8   Bonjour   20:23:29 | Montag, 15. Mai 2006
und schon wieder…
den einen ihre Schwulen, dem Dr. Otterbeck seine Piusbrüder…
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#7   Onan †   20:17:25 | Montag, 15. Mai 2006
und schon wieder
war ja nur eine frage der zeit, bis das thema bei den schwulen angelangt…
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#6   GOLU-BOY †   19:37:01 | Montag, 15. Mai 2006
Schwul à la ANSGAR?
Wie das? Erinnert Sie der Mönch denn nun an Thomas Mann (mitsamt seinen 6 Kindern) oder an Michelangelo, Ihre einstigen hier genannten Schwulen-Idole…
Von denen Sie – so wie Ihre Hetero-Welt – gern das Werk übernahmen, das wohl Ausdruck der Sublimierung dieses schlimmen, schlimmen Triebes sein sollte, sich des weiteren aber nicht darum kümmern, ob eben diese Künstler nicht lieber ihrer Sexualität gemäß gelebt hätten. Aber dann gäbe es z. B. keine „Pathetique“, die doch so ein hübsches Finale hat – etc., etc. Der schwule Mensch wird ignoriert, sein Werk für die (Hetero-)Welt kassiert – und gegen den Schwulen, der sich seine Existenz nicht durch außergewöhnliche Leistungen „erkauft“ hat, wird hier munter drauf los polemisiert. Wohl der rk Weg, mit Homosexuellen umzugehen…
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#5   Dr. Otterbeck   17:48:22 | Montag, 15. Mai 2006
Die eigentlich interessante Frage
ist ja wohl, warum Dan Brown weder einem Jesuiten noch einem Piusbruder die Rolle des „Dunkelmanns“ zutraut. Sind die zu wenig römisch??
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#4   ottaviani   17:41:50 | Montag, 15. Mai 2006
das bleibt
deiner fantasie überlassen O:)
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#3   Ansgar   17:31:19 | Montag, 15. Mai 2006
Da haben wir es wieder!
Dieser Albino-Mönch sieht irgendwie schwul aus…
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#2   deusexmachina   17:27:58 | Montag, 15. Mai 2006
So langsam ist es dann ‘mal gut mit dieser Volksverarschung
Sorry, ich kann diesen uninformierten Dummfug über den angeblichen „Hassfilm“ nicht mehr hören. Diese ganzen Dummschwätzer, die sich da empören und das Buch, das sie zu Satans Manifest hochstilisieren, NICHT EINMAL GELESEN HABEN…
Auf die Gefahr hin, manchem hier die Spannung zu nehmen, ein kurzes Zitat aus den letzten Seiten von Dan Brown’s „Der da Vinci Code“:
„Teabing hatte mit schier unfassbarer Gründlichkeit dafür gesorgt, dass er die Hände in Unschuld waschen konnte – jedenfalls in den kritischen, entscheidenden Punkten. Er hatte den Vatikan und Opus Dei für seine Zwecke eingespannt, die sich beide als völlig unschuldig erwiesen hatten. Die Dreckarbeit hatten unwissentlich ein fanatischer Mönch und ein verzweifelter Bischof für ihn erledigt.“
Besagter Bischof kommt anschließend übrigens „sehr gut weg“, wie man das so nennt. Silas, der Albinomönch, ist ein missbrauchter Wahnsinniger – in seiner Eigenschaft als Mensch, nicht als Mönch. Wäre er Bäcker gewesen, würde dann die Bäckerinnung aufjaulen?
Soviel zum angeblichen „antikirchlichen Hass“… meine Güte, diese Paranoia, gepaart mit vehementester Entschlossenheit, nur ja nicht die Fakten zu kennen, ist ja erschreckend…
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