Der Mord wurde vom Bischof angeordnet
Es ist an der Zeit, daß die katholische Welt eine „Liga gegen Verleumdung“ gründet. Nur so können die vielfältigen medialen Diffamierungen gegen die Kirche zurückgewiesen werden. Von Hubert Hecker.

Eines dieser Vorurteile besagt, daß einem Katholiken durch Werke der Buße die Sünden vergeben würden und er sich die Absolution durch Bußübungen selber erwirken könnte.
Im Roman von Dan Brown sagt der Killer Silas zu sich selber, nachdem er einen vierfachen Mord begangen hat: „Du mußt deine Seele von den Sünden des heutigen Tages reinigen“ (S. 23).
Brown läßt ihn dann allerlei Bußübungen wie Selbstgeißelung und Bußgürteltragen durchführen, mit denen er seine Sünden abzutragen vermeint.
Die Kirche hat dagegen schon immer gelehrt, daß Sünden allein von Gott vergeben werden, wenn der Mensch sie in aufrichtiger Reue bekennt.
„Heute hatte Silas für einen geheiligten Zweck gesündigt… Silas war die Vergebung gewiß“.
Auch diese Unterstellung ist ein altes Vorurteil, das besonders den Jesuiten untergeschoben wurde: daß der Zweck die Mittel heilige. In diesem Fall hieße das, daß der große Nutzen für die Kirche einen vierfachen Mord rechtfertigen würde.
Obwohl noch kein Mensch solche Sätze und Lehren in einem katholischen Katechismus gefunden hat, wird die Kirche seit 400 Jahren immer wieder mit solchen Thesen verleumdet.
Der Jesuitenorden war über vier Jahrhunderte die meistgehaßte katholische Organisation. Seit die Jesuiten ihre missionarische Kraft verloren haben, ist die katholische Personalprälatur Opus Dei zum Haßobjekt der kirchenfeindlichen Medien avanciert.
So auch bei Dan Brown: „In den Medien sprach man inzwischen vom Opus Dei als der ‘Mafia Gottes’ und von einem ‘Christuskult’“ – wie schauderhaft!
Papst Johannes Paul II. hatte sich 1982 persönlich dafür verbürgt, daß das Opus Dei zum Kernbereich der Kirche gehören sollte und das „Werk Gottes“ deshalb zu einer Personalprälatur erhoben.
Außerdem hat er den Heiligsprechungsprozeß des Opus-Dei-Gründers Josemaria Escrivá de Balaguer gefördert, der 2002 mit der offiziellen Heiligsprechung abgeschlossen wurde.
Dieser außerordentlich glaubensfrommen und papsttreuen katholischen Organisation hängt Dan Brown vier geplante und kaltblütige Morde an, ein übler Rufmord.
Zweifellos leben auch in frommen Orden nicht nur heilige und fromme Mitglieder, was Brown mit mehreren Medienmeldungen aufzeigt.
Aber die Morde in seinem Roman kommen nicht von irgendwo, sondern wurden von oberster Stelle – vom bischöflichen Leiter der Gemeinschaft – angeordnet.
Das ist eine unglaublich dreiste und ruchlose Unterstellung, eine Verleumdung an einer katholischen Kernorganisation und damit an der Kirche selber.
Aber ganz wohl fühlt sich Brown offenbar doch nicht, wenn er dem frommen „Orden“ soviel Kaltblütigkeit und Böswilligkeit in die Schuhe schiebt. Darum liefert er die ungeheuerliche Behauptung nach: „Gegen die Feinde Gottes waren immer schon Greueltaten verübt worden.“ (Seite 23).
Man erwartet jetzt den Hinweis auf die Kreuzzüge, das angeblich größte Verbrechen der Kirche!? Fehlanzeige. Im Brown-Roman gibt es kein böses Wort gegen die Kreuzzüge – ob das am aktuellen politischen Kontext in den USA liegt?
Im Brown-Roman haben „die Guten“ während der Kreuzzüge mitgewirkt, die Sions-Bruderschaft und die Tempelritter zu gründen, die damals im Tempelberg gegraben und angeblich vier Truhen mit den verlorenen Evangelien- und Gralsdokumenten gefunden und gerettet haben sollen.
Das ist für den Roman eine Schlüsselszene und deshalb hat Dan Brown für die Kreuzzüge nur gute Worte übrig.
Brown findet die gesuchten „Greueltaten“ in der großen europäischen Hexenverfolgung, die er als Bekehrungskreuzzug gegen die Anhänger der alten heidnischen Weiblichkeitsreligion natürlich der Kirche in die Schuhe schiebt.
An den Ausführungen Browns zur neuzeitlichen Hexenverfolgung ist kein einziger Satz historisch richtig und in der Beurteilung wahr.
Im Bereich des europäischen Christentums hat das Buch nur einen Gegenaufruf eines italienischen Kardinals bewirkt. Der Kirchenfürst forderte die Gläubigen auf, das kirchenfeindliche Buch nicht zu lesen.
Dieser Hinweis wiederum hat der Kirche in den säkularen Medien nichts als Hohn und Häme eingebracht.
Man stelle sich dagegen vor, Dan Brown hätte seine Code- und Schnitzeljagd in einem jüdischen Milieu angesiedelt und dabei einer jüdisch-religiösen Kaderorganisation einen vierfachen Mord unterstellt, wodurch die Ziele der Vereinigung erreicht werden sollten.
Es hätte in der westlichen Welt sicherlich einen Aufschrei gegeben und die jüdische ‘Anti-Diffamations-Liga’ hätte Empörungskampagnen gegen Autor und Buch in Gang setzen, da mit dem Roman antijüdische Vorurteile und Verleumdungen verbreitet oder verstärkt würden.
Es ist an der Zeit, daß auch in der katholischen Welt eine solche „Liga gegen Vorurteile und Verleumdung“ gegründet wird, damit die vielfältigen Diffamierungen der Kirche in den Medien und durch die Medien zurückgewiesen werden.
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Donnerstag, 18. Mai 2006 08:32
Adamah: 12 Jährig?
Ich hatte mich geirrt, Mohamed heiratete sogar ein 9-jähriges Mädchen!!
Leider nicht ganz korrekt. Bei der Eheschliesung war Aisha 6 Jahre alt!
Die einzige Jungfrau das Moh. geheiratat hat war sein Lieblingsfrau Aisha.
Wie sie selbst berichtet war sie jünger als das Gesetz erlaubt.
Aisha berichtete:
„Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und unterhielt erst eheliche Beziehungen mit mir, als ich neun Jahre alt war.“ (Hadith: Sahih al-Bukhari Band 7, Buch 62, Nummer 64)
Leider nicht ganz korrekt. Bei der Eheschliesung war Aisha 6 Jahre alt!
Die einzige Jungfrau das Moh. geheiratat hat war sein Lieblingsfrau Aisha.
Wie sie selbst berichtet war sie jünger als das Gesetz erlaubt.
Aisha berichtete:
„Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und unterhielt erst eheliche Beziehungen mit mir, als ich neun Jahre alt war.“ (Hadith: Sahih al-Bukhari Band 7, Buch 62, Nummer 64)
Mittwoch, 17. Mai 2006 14:30
Benedikt: Zum Film
Mittwoch, 17. Mai 2006 12:37
clemens: Heiratsalter
Ist Ihnen bekannt, daß nach dem katholischen Kirchenrecht ein Mädchen mit 12 Jahren als heiratsfähig
gilt?
Ich hatte mich geirrt, Mohamed heiratete sogar ein 9-jähriges Mädchen!!
Ich hatte mich geirrt, Mohamed heiratete sogar ein 9-jähriges Mädchen!!
Mittwoch, 17. Mai 2006 10:57
Katholika: Der Zeitgeist,…
…der von Dan Brown bedient wird, wird mit der Zeit vergehen.
Den Erfolg dieses Trivialromanes kann man folgenden Faktoren zuschreiben:
1.Man hat ein unbestimmtes, ungutes Gefühl gegen die Kirche und will seine eigenen Vorurteile bestätigt sehen.
2.Man ist unbedarft, und weiß nicht von anspruchsvoller, sprich guter Literatur.
3.Dagegen sein und immer nur kritisieren kann jeder D…p!
4.Halbbildung erfordert keine eigene geistige Leistung und Anstrengung.
Den Erfolg dieses Trivialromanes kann man folgenden Faktoren zuschreiben:
1.Man hat ein unbestimmtes, ungutes Gefühl gegen die Kirche und will seine eigenen Vorurteile bestätigt sehen.
2.Man ist unbedarft, und weiß nicht von anspruchsvoller, sprich guter Literatur.
3.Dagegen sein und immer nur kritisieren kann jeder D…p!
4.Halbbildung erfordert keine eigene geistige Leistung und Anstrengung.
Mittwoch, 17. Mai 2006 10:19
Gotthard: @sirilo
Can. 1083 – § 1. Der Mann kann vor Vollendung des sechzehnten, die Frau vor Vollendung des vierzehnten Lebensjahres keine gültige Ehe schließen.
Mittwoch, 17. Mai 2006 07:35
Hartwig Groll: Nicht nur von außen…
Das Buch „Sakrileg“ ist sicher eine unglaubliche Haßtirade gegen die Kirche und zeigt die Ignoranz der
vieler Zeitgenossen. Aber nicht nur von außen, gerade auch aus dem Inneren der Kirche wird gegen glaubenstreue
Christen Front gemacht. Die Modernisten in Lehre und Gottesdienst führen eine unerbittliche Vernichtungsstrategie
gegen den überlieferten Glauben. Wer etwa die vorkonziliare Kirche als „seine“ Kirche sieht, ist als
Laie verachtet, als Theologe verspottet, als Priester kaltgestellt.
Auch hier ist es an der Zeit, eine „Liga gegen Vorurteile und Verleumdung“ zu bilden, um zu retten, was noch zu retten ist.
Auch hier ist es an der Zeit, eine „Liga gegen Vorurteile und Verleumdung“ zu bilden, um zu retten, was noch zu retten ist.
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