Kardinal Lehmann glaubt, daß Papst Benedikt XVI. in seiner Kritik an der Liturgiereform nur ein paar wunde Stellen – wie den Verlust des Opfergedankens – meint. Allerdings habe die Opfertheologie schon immer gewaltige ökumenische Probleme hervorgerufen.
(kreuz.net, Mainz) Die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ veröffentlichte zum heutigen 70. Geburtstag von
Karl Kardinal Lehmann ein Gespräch mit dem Bischof von Mainz und Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz.
Kardinal Lehmann freut sich im Interview, daß die Kirche heute nicht mehr „so einförmig“ wie in seiner
Jugend sei. Sie zeichne sich durch innere Vielfalt aus. Für ihn sei das Zweite Vatikanische Konzil das
entscheidende Ereignis gewesen.
Den vom Journalisten eingeworfenen „eifrig kolportierten Vorwurf“, daß
die Liturgiereform an den leeren Kirchen schuld sei, teilt der Kardinal nicht: „Im Gegenteil.“
Er habe
die Erfahrung machen können, daß die Liturgiereform weltweit erstaunlich gut angenommen worden sei:
„Sie wurde zwar mit einer gewissen Eile, aber ohne falschen Druck nach vorne gebracht.“
Zur Frage ob
er nichts zu kritisieren habe, verweist der Kardinal auf Heißsporne und unerleuchtete Reformer, die über
die Grenzen der Neuerungen hinausgegangen seien.
Es habe jedoch auch Menschen gegeben, die nicht genügend
in Rechnung stellten, daß die Alte Liturgie auch keine ewige Ordnung gewesen, sondern gewachsen sei.
An diesem Punkt wendet der Journalist ein, daß auch der Papst die Reform kritisiert habe.
Zweifellos
habe sich Benedikt XVI. ein paar wunde Stellen vorgenommen und den Verlust grundlegender Ideen gesehen –
relativiert Kardinal Lehmann: „Ich denke zum Beispiel an den Opfergedanken im Verständnis der Eucharistie.“
Der Opfergedanke hätte freilich immer schon gewaltige ökumenische Probleme hervorgerufen.
Es habe
ferner Punkte gegeben, welche nicht direkt die Liturgie, sondern deren Kontext betreffen würden: Liturgie
und Musik, moderne Musik, auch Liturgie und Architektur. Da seien Dinge passiert, die so nicht hätten
geschehen dürfen.
Kardinal Lehmann erinnert daran, daß Altäre leichtfertig aus den Kirchen herausgeworfen
wurden. Zum Glück seien sie auf den Dachböden aufbewahrt worden, so daß man sie wieder restituieren
könne.
Manches sei jedoch unwiederbringlich verlorengegangen: „Doch das sind Ausnahmen. Es gab keinen
Kahlschlag.“
Die Frage, ob er mit dem Papst weiter über „heiße Eisen“ – die Anführungszeichen stammen
vom Journalisten – wie die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion sprechen werde, bejaht
der Kardinal: „Dieses Thema geht weiter.“
Leute, die 1993 „gegen uns“ gewesen seien, würden heute sagen:
„Da muß noch einmal nachgedacht werden.“
Kardinal Lehmann kann sich gut vorstellen, daß der Papst neu
an diese Dinge herangehen wird.
Der Journalist befragt den Jubilar abschließend, ob ihn das von traditionalistischer
Seite vorgebrachte Wort „Lehmann-Kirche“ schmerze.
„Ich finde das so dümmlich, daß ich mich darüber
nicht aufrege“ – antwortet Kardinal Lehmann.
Er sei froh darüber, eine unverdorbene römische Theologie
studiert zu haben.
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Fegt ihn weg den roten Dreck! Im Bistum Limburg kandidiert ein Dekan für die Rot-Faschisten. Im Bistum
Mainz hat der Bischof und das Ordinariat die Doktrin schon so weit durchgedrückt, daß der Glaube zu
einer sozialistischen Wohlfühlreligion verkommen ist. Ob Buddhist, Moslem oder Christ, egal hauptsache
wir fassen uns an den Händchen und können uns im Fernsehen wieder produzieren. Die Wahrheit bleibt dabei
auf der Strecke!
Es gab ihn, den Kahlschlag. Nur der Tempus des Satzes ist falsch gewählt. ES GIBT den Kahlschlag und
er hat sogar einen Namen: Kardinal LEHMANN. Treten Sie endlich ab, Herr Lehmann.
#59 Bernardin † 19:13:24 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Sind das hier Theologen… … die über eine theologische Dissertation urteilen??? Theologen haben ihre
Plattform, wo sie Meinungen diskutieren können! Sind das hier alles Laien, die mal ein theologisches
Buch vor einigen Jahren angefangen haben zu lesen???
Auferstanden nach der Schrift. Zwar habe ich nur einen allerersten Eindruck gewonnen von der Lehmann’schen
Schrift. Es scheint aber auf eine Art „Taschenspielertrick“ hinauszulaufen, dass man die Frage nach der
Historizität der Auferstehung Jesu gar nicht mehr beantwortet, indem man sie „in einem höheren Sinne“
für wahr erklärt. In einem „höheren Sinne“ ist die Erde ja bekanntlich immer noch eine Scheibe, über
deren Rand täglich die Sonne aufgeht. „Einsicht“ ist das aber deswegen noch nicht.
@ Schüttel Besten Dank für den Hinweis! In der Kurzfassung heißt es, dass Lehmann hier eine „exegetisch
neue Auslegung der <<drei Tage>>“ und den Versuch einer „differenzierten Neuinterpretation“ des entsprechenden
Glaubensartikels vorlelegt hat. Da darf man wirklich gespannt sein, zumal die Lehmanschen Lösungen des
Problems der „drei Tage“ laut Kurzfassung „eine höhere Wahrscheinlichkeit für sich beanspruchen als
die bisherigen Antworten“. Hat sich denn wirklich noch niemand mit den theologischen Prämissen des heutigen
Kardinals auseinandergesetzt?
@ stat crux Toby: Wie kann man herauskriegen wo genau dieser Artikel stand? Vielleicht könnte man in
einer Uni-Bibliothek nachschauen oder sich an den MM-Verlag in Aachen wenden, der seinerzeit die deutschsprachige
Ausgabe von „Trenta Giorni“ herausgegeben hatte. Am besten wäre es natürlich, den Originaltext von Lehmann
zu studieren und gründlich auf seine theologischen Prämissen hin abzuklopfen (ich glaube, die Diss.
ist in der Reihe „Questiones disputatae“ publiziert worden). Aber wer hätte die Zeit, den Elan und die
entsprechende Fachkompetenz dazu? Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass hier – abgesehen von Trenta
Giorni – offenbar noch nie entsprechende Untersuchungen angestrengt worden sind. Also wenn schon „questiones
disputatae“ – dann lasst uns doch mal disputieren!
Auferweckt am dritten Tage Toby: Wie kann man herauskriegen wo genau dieser Artikel stand? Mir ist, obwohl
ich kein „hardliner“ Antilehmann bin, schon gelegentlich aufgefallen, dass sich der Kardinal des Kanzlers
mitunter in seiner Diktion verheddert. Er ist tüchtig, aber wahrscheinlich nicht „fromm“.
Der Geist Bultmanns Schüttel schrieb: Die einzige theologische Arbeit, die von ihm gelegentlich zitiert
wird, ist die röm. Diss. über den Satz „auferweckt am dritten Tage“, in der er den Geist Bultmanns in
die kath. Theologie einführen will. @ Schüttel Wie bitte? Hat man sich das also unter einer „unverdorbenen“
römischen Theologie vorzustellen? Können Sie bitte etwas Genaueres über Lehmanns Diss. ausführen?
Ich erinnere mich nur flüchtig an einen kritischen Artikel in der Zeitschrift „Trenta Giorni“ 1992, die
seinerzeit für einiges Aufsehen sorgte. Leider kann ich mich jetzt nicht mehr an die Einzelheiten erinnern,
es ging um die Realität der leiblichen Auferstehung jesu Christi. Was glaubt Lehmann da eigentlich genau?
Lehmann Theologe? Eher ein Taktiker und Machiavellist. Ein Vielwisser und Vielleser. Besondere theologische
Leistungen gibt es von ihm nicht, nur kirchenpolitisch-hermeneutische Winkelzüge. Die einzige theologische
Arbeit, die von ihm gelegentlich zitiert wird, ist die röm. Diss. über den Satz „auferweckt am dritten
Tage“, in der er den Geist Bultmanns in die kath. Theologie einführen will. Ansonsten nur Gelegenheitsaufsätze
zu allen möglichen Themen, oft von seinem umfassenden Stab zusammengestellt. Der Theologe Lehmann ist
ein Mythos, der Taktierer und relativistische Kirchenpolitiker eine Realität, die ein „Zeichen der Zeit“
ist. Otti braucht also nicht die anderen (Lehmann überragenden!) Berühmtheiten aufzählen und Angela
hat da eh keine Ahnung.
@ Gotthard Sie schrieben: „Diese aintiquierte Kleiderordnung kommt eher den ?Nachthemdträgern“ nahe als
den heutigen Männer-Bekleidungen in Westeuropa.“ Kompliment, Ihre bislang törichste Äußerung. Eine
Oblate zu essen statt eines Burgers – nicht zeitgemäß. In der Kirche zu singen statt iPod zu hören –
nicht zeitgemäß. Unglückliche zu trösten statt Drogen zu verteilen – nicht zeitgemäß. Gotthard,
ziehen Sie Ihre Leggins an, und laufen Sie in die eine Richtung weg, bis Sie aus der anderen wiederkommen.
Das Merkel kennt wahrscheinlich nur Lehmann, weil sie ihn schon mal im Fernsehen gesehen hat. Wer offen
sagt, daß er Sonntags lieber ausschläft, als in die Kirche zu gehen und dann für eine „C“DU kandidiert,
so jemanden kann ich eh nicht ernst nehmen! Lehmann ist eine Schande für die Kirche, so wie das Merkel
eine Schande für Deutschland ist. Die beiden passen gut zusammen, denn viel Reden und nichts sagen ist
beiden anheim. Beide sind halt Manager, aber keine Hirten, weder für die Kirche noch für Deutschland
Bonjour, Besten Dank! Frau Merkel hat gestern, wie ich hörte, nachgeschoben, Lehmann sei einer der bedeutendsten
Theologen (!) der Gegenwart. Da wären aber noch: J.H. Newman, M.J. Scheeben, M. Schmaus, A. Grillmaier,
H.U. Balthasar, K. Rahner, J. Ratzinger, L. Scheffczyk, Y. M.J. Congar, D. Chenu, J. Danielou, H. de Lubac,
M.J. Lagrange (um nur einige cisalpine zu nennen)…
altäre. Wieso tut S.E. dann die Altäre von den Dachböden nicht Wieder herrunter hohlen? Er Ist der
Bischof einer Diözese, es würde ihn nur eine Unterschrift kosten!!! ?:)
Sulpicius hust! ich kann es mir nicht verkneifen, aber Sie legen die Spur ja selbst: in der knallroten
Soutane, in der er kurz über den Schirm flimmerte, hätte der Kardinal pro-blem-los an jener Veranstaltung
mitmachen können, dessen Bild Sie unterlinkt haben. Dass er sich darin nicht mehr als unbedingt nötig
zeigt, ist, jenseits seiner Rom-Distanz, menschlich durchaus verständlich: seine Figur ähnelt der seines
Freundes Kohl nämlich mehr & mehr.
Kleiderordnung Der gute Bischof Lehmann hatte kaum Zeit, sich das ganze Purpurzeugs pünktlich zur Erhebungszeremonie
zurecht schneidern zu lassen, wie er laut lachend erzählte Dies kann ich sehr gut nachvollziehen …
diese „Textilen Ausstattungen“ sind auch das nebensächlichste an dieser Auszeichnung. Diese aintiquierte
Kleiderordnung kommt eher den „Nachthemdträgern“ nahe als den heutigen Männer-Bekleidungen in Westeuropa.
@stat crux: „Kohls Kardinal“ Anlässlich der vom SWR am vergangenen Samstag ausgestrahlten Bückling-Sendung
zugunsten des Kardinals hat Kohl, in seiner bekannten Selbstzufriedenheit, in der Tat von sich gegeben,
wie nachdrücklich er sich beim Papst dafür eingesetzt habe. Dass dies einen entscheidenden Einfluss
hatte, kann durchaus nachvollzogen werden: In jenem Jahr wurden zunächst nämlich nur 30 Kardinäle ausgerufen.
Kurz zuvor habe ihn, so Lehmann dazwischen, ein hoher Vatikankirchenmann angerufen und sich fast betreten
geäußert, dass er leider nicht dabei sein werde. Daraufhin Treffen/Anruf Kohls beim Papst. Eine Woche
später werden völlig überraschend weitere Nominationen bekannt gegeben. Der gute Bischof Lehmann hatte
kaum Zeit, sich das ganze Purpurzeugs pünktlich zur Erhebungszeremonie zurecht schneidern zu lassen,
wie er laut lachend erzählte – ha, ha, ha, ha!
Anti-Rom? Und siehe da, da war er plötzlich wieder da, der antirömische Affekt! Anti-römische Affekte
sind hier auf dieser Seite doch stündlich massivst zu lesen! Hetze gegen die letzten Päpste, gegen das
Konzil, übelste Auslassungen über päpstliche Handlungen usw … Bischofsweihen gegen den ausdrücklichen
Befehl Roms etc etc … DAS ist DER ANTI-RÖMISCHE AFFEKT par excellence!!!!!!!!!!!!
Viel Feind, viel Ehr? Ich habe mich bisher nicht sonderlich mit Kard. Lehmann beschäftigt (ich lebe in
einer anderen Diözese), aber wenn ich die vielen wütenden Anschuldigungen hier lese, dann fällt mir
nur das Sprichwort ein „Viel Feind, viel Ehr“. Oder handelt es sich bei ihm um die sprichwörtliche Eiche,
an der sich die Wildschweine reiben? Irgendwas muß sich der Heilige Geist doch dabei gedacht haben, daß
er diesen Mann Bischof und Kardinal werden ließ…
@Marcel: Kreuz-Referenz… Obwohl man aufpassen muß, nicht zu viele Gedanken an Kardinal Lehmann zu verwenden:
ein Gebet ist sicherlich wirkungsvoller. Rituale? – was denken Sie? Ich habe als Laie keine Berechtigung,
den hier sicher angebrachten Exorzismus zu beten.
Antirömischer Affekt beim Festakt Ich habe soeben den letzten Teil des Festakts auf Phönix mitverfolgt.
Und siehe da, da war er plötzlich wieder da, der antirömische Affekt! Polemik gegen römische Vorschriften,
die angelblich weit von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt sind, so Altbundeskanzler und Lehmann-Freund
Dr. Kohl …
@ Forum Romanum Während die Prominenz (auch die die sich für besonders intelligent hält) in den vorderen
Reihen Platz nahm, mussten die Priester aus der eigenen Diözese mit einem Stehplatz im Ostchor vorlieb
nehmen. Das ist bei jeder Gelegenheit so gewesen, an die ich mich erinnere und bei der eine größere
Anzahl an Weltpriestern in Dom anwesend war (ausgenommen Priesterweihen). Allerdings gibt es im Ostchor
normalerweise auch Sitzgelegenheiten, hätte nicht ein übereifriger Domdekan die Sitze neulich zum Ostchoraltar
hin fixieren lassen Viel ärgerlicher war, dass die Morgenmessen ersatzlos gestrichen wurden und ein
Einlass zum Festamt für Normalsterbliche nicht möglich war. Wenn das schon sein muss, dann kann man
wenigstens verlangen, dass die üblichen Morgenmessen in eine andere Kirche verlegt werden. Kirchen gibt
es nun wirklich genug in Mainz. Alles andere ist ungehörig gegenüber den Gläubigen, die jeden Morgen
kommen.
#32 ExBochumer † 17:39:43 | Dienstag, 16. Mai 2006
Die Betonung liegt auf „nur mit Einladung“ Man höre und staune: Die Teilnahme am Gottesdienst für „Jubelstar“
ist nur mit Enladung möglich, desweiteren auch die Teilnahme an dem anschließenden Festmahl. Ein geschlossenes
Grüppchen …
Mainz und Berufungen Prof. May:Die schlimmen Verhältnisse sind vielleicht am greifbarsten in den Zuständen
am Mainzer Priesterseminar. Als ich 1960 nach Mainz kam, befanden sich im Seminar ca. 150-170 Alumnen.
Heute sind es noch zwanzig. Was deren Ausbildung angeht, so kann man nur sagen, sie ist nicht geeignet,
Priester nach dem Sinne der Kirche zu erziehen. Diese Ausbildung geschieht nicht nach dem Priesterbild,
wie es der Kirche vorschwebt, sondern führt zu einem progressistischen Gemeindeleiter neuen Typs, der
seinen Schwerpunkt sicher nicht in der Feier des Meßopfers und in der Verkündigung der katholischen
Dogmen hat. Schwule werden- trotz Einwände bei Lehmann- zu Priestern geweiht, obwohl dieser beteuert
hat, daß sich nach dem Schreiben aus Rom zur Weihe von Homosexuellen nichts ändern müßte! Das war
eine infame Lüge! Lehmann kann sich nicht darauf berufen, er habe nix gewußt! Katholische Seminaristen
bekommen alle nur erdenklichen Steine in den Weg gelegt! Mainz und Gomorrha!
Priester beim Geburtstagsgottesdienst im Ostchor abgeschoben… Während die Prominenz (auch die die sich
für besonders intelligent hält) in den vorderen Reihen Platz nahm, mussten die Priester aus der eigenen
Diözese mit einem Stehplatz im Ostchor vorlieb nehmen. Lehmann betreibt auch keine Berufungspastoral
wie beispielsweise in anderen Diözesen dies zur Chefsache gemacht wurde. Auf einem Plakat steht an oberster
Steller der Gemeindereferent gefolgt vom Pastoralreferenten. So sieht also die Zukunft des Mainzer Modells
aus. Schande!
Zahlen und Fakten Auf der offiziellen Homepage der Deutschen Bischofskonfeerenz finden sich unter dem
Link „Zahlen und Fakten“ auch Angaben zu „Katholiken und Gottesdienstteilnehmer 1950-2004“. Die Zahlen
bezioehen sich – dasd sei betont – auf Gottesdienste im Novus Ordo. 1987, dem Jahr, als Lehmann zum Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde, wurden 6,402 Gottesdienstteilnehmer (durchschnittlicher
Besuch der Eucharistiefeiern im Novus Ordo) gezählt, im Jahr 2004, dem letzten amtlich erfassten Jahr,
waren es nur noch 3,849 Millionen. Ein Rückgang von 2,6 Millionen Gottesdienstbesuchern oder 40 % nach
17 Jahren Lehmann! Wie man da noch behaupten kann, die Liturgiereform sei „erstaunlich gut angenommen
worden“, ist für einen vernunftbegabten Menschen kaum nachvollziehbar.
@Gotthard Sie haben vom katholischen Glauben wohl noch überhaupt nix kapiert! Ich empfehle Ihnen den
Katechismusunterricht! Das alte Mainzer Gesangbuch „Gelobt sei Jesus Christus“ beinhaltet noch ein gutes
Gebet für den Bischof. Auch ich werde die Bekehrung unseres Bischofs in meinen heutigen Rosenkranz miteinschließen!
Was soll am Gebet Lüge sein??? Lehmann ist nun einmal Häretiker- dies beweist er immer wieder aufs neue!
Und als Bischof hat er auch noch große Verantwortung! Also hat er das Gebet zur Bekehrung auch besonders
notwendig!
Lügen Um konkret zu werden: Ich bete das erste Gesetz des Schmerzhaften Rosenkranzes für den häretischen
Geburtstagskardinal. Das ist eine üble Gottesbeschimpfung… Gott läßt seiner nicht spotten! Gebet
als Lüge …ich fasse es nicht!
Spaltung Da Kardinal Lehmann ein bekennender Ketzer ist z.B. seine Forderung, auch andere Reiligionen
als Heilswege anzuerkennen, ist er nur noch äußerlich der Kirche Christi zugehörig. Er hat sich damit
abgespalten und ist somit auch nicht mehr katholisch.
Das ist wohl die primitivste Form… „Ich finde das so dümmlich, daß ich mich darüber nicht aufrege“ –
antwortet Kardinal Lehmann. … sich mit Kritikern nicht auseinandersetzen zu müssen. Lehmann ist und
bleibt ein Ökumene-Popanz.
Kreuz-Referenz… Habe mir erlaubt, im entsprechenden Thema auf Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=337&pid=42…
auf diesen interessanten Artikel hier zu referenzieren und nun umgekehrt. Obwohl man aufpassen muß, nicht
zu viele Gedanken an Kardinal Lehmann zu verwenden: ein Gebet ist sicherlich wirkungsvoller. Rituale? –
was denken Sie?
Anmerkungen Manches sei jedoch unwiederbringlich verlorengegangen: „Doch das sind Ausnahmen. Es gab keinen
Kahlschlag.“ Das ist leider ein Irrtum. Es fällt ihm in Mainz vielleicht nicht so auf, weil dort das
meiste schon 1803-06 verschwunden ist. Anderswo sieht das aber ganz anders aus. Da hat es nach dem Konzil
Bilderstürme gegeben. @ zwobbel Wo hat er gelebt die letzten 30…40 Jahre? In seinem Wolkenkuckkucksheim?
Na, was glauben Sie? Wenn der Bischof kommt, dann wird doch immer rite zelebriert. Ist die Katze aus dem
Haus… @ Forum Romanum Nicht, dass ich eine Spaltung für die beste Lösung halte. Eine Spaltung (=Schisma)
ist immer noch eine schwere Beleidigung Gottes.
@Maledica „Erneuerung“ ist missverständlich, sonst meint man wieder, es handle es sich um ein je neues
Opfer (was dem „ein für alle Mal“ widerspricht) „Gegenwärtigsetzung“ scheint mir besser. Trotzdem gilt,
dass „oblatio“ und „hostia“ im Canon Romanus nicht Christi Kreuzesopfer meinen.
Ich bevorzuge über Tagespost und Die Welt Kirchliche Umschau «Nachrichten aus der Ewigen Stadt und dem
katholischen Erdkreis» www.kirchliche-umschau.de/
Interview Diese Textpassagen sind der Tageszeitung „DIE WELT“ entnommen. Der dortige Autor für Kirchenfragen
„Gernot Facius“ ist Lehmann Anhänger und ein Förderer des Zentralkomitees der Deutschen „Katholiken“
Ich habe aus diesem Grund diese einst gute Zeitung abbestellt. Die Tagespost (www.die-tagespost.de) ist
die einzige katholische Zeitung und obendrein lesenswert!
Kardinal Lehmann Solange Bischöfe wie Kardinal Lehmann für die Kirche in Deutschland bestimmend sind,
wird es weiter mit ihr bergab gehen. Erst wenn endlich die katastrophalen Folgen von VII ankannt sind
und die Kirche zur Tradition zurückgekehrt ist, kann das „göttliche Herz Jesu und das unbefleckte Herz
Mariä mit Glanz über Deutschland herrschen“ gem. der Prophezeiung von Schwester Lucia.
Ich bin konsterniert So ein Heuchler und Verdreher. z.B. hier: die Liturgiereform weltweit erstaunlich
gut angenommen worden sei: „Sie wurde zwar mit einer gewissen Eile, aber ohne falschen Druck nach vorne
gebracht.“ Wo hat er gelebt die letzten 30…40 Jahre? In seinem Wolkenkuckkucksheim? Der realexistierende
Modernismus ist NUR – und damit meine ausschließlich – durch Druck, Erpressung und Ungehorsam „erstaunlich
gut angenommen worden“. Und dieser Lehmann hat dabei kräftig mitgemischt. Er weiß es und versucht die
Schuld zu relativieren. Ja, ich weiß. Unser Herr Jesus Christus hat uns aufgefordert für unsere Feinde
zu beten. Aber ich schaffe es einfach nicht für diesen Priester zu beten. Ich wollte aber ein stückweit
meine Sorge zu Ausdruck bringen, daß viele Katholiken sich durch diesen Mann von der Kirche und von Christus
entfernt haben. Ich fürchte, er hat noch nicht genügend in Rechnung gestellt, sich darüber Gedanken
der Reue, Umkehr, Buße und Wiedergutmachung machen zu müssen.
Wann kommt endlich die Spaltung? Nicht, dass ich eine Spaltung für die beste Lösung halte. Doch wird
es zweifelsohne so nicht mehr die Einheit geben können. Unsere Kirche ist in protestantische Ideologien
und die der Kirche Christi gespalten. Sie ist gespalten in treue Priester und hedonistische Priester.
Sie ist ebenso gespalten in wahre Hirten (Müller-Regensburg, Hoffman Würzburg) als auch in Opportunisten
(Lehmann und Consorten). Wann wird der Papst endlich hier ein Machtwort sprechen? Ist etwa der Besuch
in Bayern ein Vehikel? Fährt er nicht nach Mainz und Berlin, wegen Ungereimtheiten? Wer den Opfergedanken
aus der Messe streicht, ist alles andere als katholisch. Dieser kann genauso sein Abendbrot zuhause essen.
Messe ist kein Mahl sondern wenn dann nur Opfermahl.
Der Opfergedanke In der mittelalterlichen Theologie deutete man Opfer oft so, als würde in der Messe
Christus wieder geopfert. Dagegen wandten sich die Reformatoren zu Recht. Wo der Canon Romanus von Opfer
(oblatio, hostia) spricht, meint er die von den Gläubigen dargebrachten Gaben (auch nach den Einsetzungsworten,
z. B. im „Unde et memores“ und im „Supplices te rogamus“); dasselbe bedeutet „sacrificium“ im „Orate,
fratres“. Literatur dazu: Hans-Joachim Schulz, Ökumenische Glaubenseinheit aus eucharistischer Uberlieferung.
Paderborn 1976; Reinhard Meßner, Die Messreform Martin Luthers und die Eucharistie der Alten Kirche,
Innsbruck 1989.
Lehmann-Sekte Zur Frage ob er nichts zu kritisieren habe, verweist der Kardinal auf Heißsporne und unerleuchtete
Reformer, die über die Grenzen der Neuerungen hinausgegangen seien. Der Ausnahmezustand ist in Mainz
normal! Es habe jedoch auch Menschen gegeben, die nicht genügend in Rechnung stellten, daß die Alte
Liturgie auch keine ewige Ordnung gewesen, sondern gewachsen sei. Manches sei jedoch unwiederbringlich
verlorengegangen: „Doch das sind Ausnahmen. Es gab keinen Kahlschlag.“ Wenn ich die Kirchen im Bistum
anschaue, sind die Ausnahmen zur Regel geworden! wie die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur
Kommunion sprechen werde, bejaht der Kardinal: „Dieses Thema geht weiter.“ Also weiter: Los von Rom! Leute,
die 1993 „gegen uns“ gewesen seien, würden heute sagen: „Da muß noch einmal nachgedacht werden.“ Roma
locuta, causa finita! Er sei froh darüber, eine unverdorbene römische Theologie studiert zu haben. So
froh, daß in Mainz, ja keiner in den selben Genuß kommen darf!
Selbstdarsteller Lehmann Warum hat kreuz.net das grinsende Bildnis des Kardinals durch ein Kapellenbild
ersetzt? Ich fand den Selbstdarsteller Lehmann doch recht nett abgebildet …
Wahrheit „Der Opfergedanke hätte freilich immer schon gewaltige ökumenische Probleme hervorgerufen.“
Ein interessantes Kriterium: Nicht mehr die offenbarte Wahrheit ist entscheidend, sd. das gute Miteinander.
Lehmann-Sekte @Marcus-Antonius Lehmann disqualifiziert sich selbst immer wieder von neuem… Kardinal
Lehmann freut sich im Interview, daß die Kirche heute nicht mehr „so einförmig“ wie in seiner Jugend
sei. Sie zeichne sich durch innere Vielfalt aus. Da hat er recht, die Einheit ist durch seinen Indifferntismus
zerbrochen. Et unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam Für ihn sei das Zweite Vatikanische Konzil
das entscheidende Ereignis gewesen. Laut Lehmann- Jahresabschlußandacht- ist das 2. Vaticanum die Magna
Charta des 20. Jahrhunderts- als ob es sonst in der Kirche nix gegeben hatte! Was ist z.B. mit 1950 ist
ein Dogma etwa weniger als ein pastorales Konzil??? Den vom Journalisten eingeworfenen „eifrig kolportierten
Vorwurf“, daß die Liturgiereform an den leeren Kirchen schuld sei, teil der Kardinal nicht: „Im Gegenteil.“
Die Früchte sehen wir: uäääääääääääääh, gähnende Leere in den Bänken, natürlich nicht
wenn Lehmann seine Show abzieht, da kommt nämlich sein Fanclub in Scharen- nur vermißt man diese dann
allsonntäglich! Er habe die Erfahrung machen können, daß die Liturgiereform weltweit erstaunlich gut
angenommen worden sei: „Sie wurde zwar mit einer gewissen Eile, aber ohne falschen Druck nach vorne gebracht.“
Jegliche andeutungsweise konservative Regung wird in Mainz unterjocht!
„Vielfalt“ in der Sprache der Neomodernisten, Evolutionisten und Indifferentisten heisst ja nicht liturgische
katholische Vielfalt und spezielle Charismen, sondern bloss das Heranwachsen jeder Form von Heterodoxie.
Lehmann mag unverdorbene römische Theologie studiert haben; er hat diese aber nicht behalten und die
deutsche Kirche – noch weiter – in den Abgrund hinab gedrückt. Diese Aussage mag ihm schmerzen, obwohl
ich es bezweifle da die meisten Hierarchen ihre Zerstörungsarbeit nicht zugeben wollen in ihrer kleinbürgerlichen
medial-bestätigten (1950er-klerikalistischen) Selbstherrlickeit, aber das soll es auch. Jedem wahren
Katholiken, das heisst: traditionsverbunden und römisch, blutet das Herz aus angesichts der Lage der
deutschen Kirche – und der weltkirche des „Aggiornamento“ übrigens! Heute brauchen wir mehr denn je einen
Giuseppe Sarto, einen heiligen Papst Pius X.: OMNIA INSTAURARE IN CHRISTO. Gefälligst ohne Lehmann an
der Spitze. Er kann dann vielleicht in einer Kapelle oder Klosterzelle Buße tun für seine Regierungszeit
(oder Nicht-regierungszeit). Die Zeit für harte Worte est arrivée. Vor allem gegen die Bischöfe. Prof.
Dr. Georgy May: „Die Krise der Kirche, ist eine Krise der Bischöfe.“ Die Lösung: schauen Sie auf Bischof
Rudolf Graber: „Die Kirche und der Athanasius des XX. Jahrhunderts.“ Das heisst: Monseigneur Lefebvre.
Basta.
Bevor jetzt wieder Rückfragen kommen … … die Rotarier gehören bekanntermaßen zu der Satanspyramide.
Kann denn ein Mensch – wie Kardinal Lehmann – zwei Herren dienen?
Nicht mehr „so einförmig“ Aber Eminenz, gerade heute ist doch die Kirche schrecklich einförmig geworden:
fast überall dieselbe geistferne Theologie; Verlust der Orden in ihrer herrlichen Vielfalt (Benediktiner,
Franziskaner, Dominikaner, Jesuiten waren einmal – selbstverständlich innerhalb des einen Glaubens –
völlig verschiedenartige „Typen“); liturgische Wüsteneien von den Kathedralen bis in die kleinsten Landpfarreien;
das stereotype Pastoralgewäsch landauf-landab usw. usf. Nein, vielgestaltiger ist Erscheinungsbild und
Leben der Kirche leider nicht geworden.
Karl Kardinal Lehmann … … ist schon längst entlarvt. Mehr braucht man zu diesem Herrn nicht zu sagen.
Da nutzen auch seine salbungsvollen Worte nichts mehr, auch nicht die medienwirksamen Sendungen im TV
die zu seinen „Ehren“ in den letzten Tagen – und heute – abgehalten worden sind.
Wie lange werden jetzt hier Artikel über Kard. Lehmann erscheinen, die doch nur dazu gedacht sind, dass
sich die üblichen Knallchargen in Beschimpfungen ergehen und sich gegenseitig daran aufgeilen können?