‘Sakrileg’
Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber
Ein von den Medien stark beworbene antikirchlicher Haßroman wird auch im katholischen ‘Weltbild Verlag’ verkauft. Von Reinhard Dörner.
Kälber
Kälber
© Darkone, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Die katholische Zeitung ‘Die Tagespost’ berichtete am 9. Mai 2006, daß sich die Kurienkardinäle Luigi Poggi und Francis Arinze für einen Boykott des Hetzroman von Dan Brown ausgesprochen haben.

Dem ist ganz und gar zuzustimmen. Merkwürdig ist aber die Auffassung der hohen Prälaten, daß dieser Boykott allein Aufgabe der Laien sein soll.

Begründet wird dies mit der Behauptung, daß eine offizielle Stellungnahme der Kirche „das Werk zu ernst nehmen würde“.

Wo bleibt da die Verantwortung der offiziellen Vertreter der Kirche? Welche Auffassung von Hirtenpflicht und Hirtensorge kommt hier zum Ausdruck?

Geht es den Hirten nicht mehr darum, die Herde gegen alle Unwahrheit zu schützen, wie es Auftrag Jesu ist? Sollen die Hirten jetzt wie Mietlinge sein, denen an der Herde nichts liegt?

Für die Kirche in Deutschland sind die Folgen dieser bischöflichen Verweigerungshaltung noch gravierender.

Die Verlagsgruppe ‘Weltbild GmbH’ vertreibt den Haßroman in ihrem Verlagsprogramm.

‘Weltbild’ ist im Besitz von 14 deutschen Diözesen und der Soldatenseelsorge Berlin.

Gesellschafter mit dem höchsten Anteil ist das Bistum Mainz mit 17%, nachfolgend München mit 13,2%, Augsburg mit 11,8%.

Die geringsten Anteile haben Freiburg mit 2,7% und Münster mit 2,4%.

Von einer Entfernung des antikirchlichen Romans aus dem Verlagsprogramm von ‘Weltbild’ wurde nichts bekannt.

Glauben die Bischöfe auch: Pecunia non olet – Geld stinkt nicht?

Oder sind die so erzielten Gewinne eine Art schwarzer Kasse für kostspielige Anlässe wie die 70. Geburtstagsfeier Kardinal Lehmanns mit 1300 geladenen Gästen?

Wer sich schon gefragt hat, wie ein solcher Aufwand bei der angeblich so desolaten Finanzlage der Bistümer bezahlt wird, findet vielleicht hier die Lösung.

Das geht allerdings auf Kosten der genuinen Aufgabe der Vertreter der Hierarchie: der Nachfolge des armen und verachteten Jesus in der Sorge für die ihnen von Christus anvertrauten Seelen.

Oder sieht man auch diese Aufgabe in solch hohen klerikalen Kreisen als veraltet und überholt an?

Reinhard Dörner ist der Vorsitzende des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’ in Bonn.
      
31 Lesermeinungen
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#31   Maledica   17:31:05 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Brigitte Bussmann
Was wird denn da an Hass gegenüber der katholischen Kirche rüber gebracht –-- nichts – aber auch gar nichts.
Sind Sie blind.
Ständige uralte lächerliche Thesen, welche schon seit Jahrhunderten widerlegt sind
Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst.
Theologin???
Wenn ich ihre Thesen und Internetseite sehe, dann können Sie sich vielleicht Theologin nennen- dann bin ich auch Theologe!
Katholisch sind Ihre Thesen jedoch nicht.
Kehren Sie zurück in den Schoß der Mutter Kirche
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.
Wenn Sie den katholischen Glauben als Kleinglauben bezeichnen zeigt dies wider deutlich den Standpunkt von Ihnen als Theologin!
Dieser Glaube ist wissenschaftlich belegt.
Dan Browns Thesen sind allesamt wissenschaftlich widerlegt.
Übrigens haben fast alle seriösen Medien diesen Haßfilm negativ beurteilt.
Das hindert jedoch nicht den Mob sich in Scharen beeinflussen lassen
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#30   Isidor   14:59:59 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Endlich wissen wir woraus sich die Lügen finanzieren
Das ist interessant…sogar 14 Diözesen sind Besitzer von „Weltbild“. Würde mich doch glatt interessieren, wieviel man im Bistum Essen (das ist ja angeblich hoch verschuldet!) sparen könnte, wenn man sich von diesem Anteil trennen würde und somit die Arbeit am Menschen weiterhin fortsetzen könnte. Der Geburtstag von unserem Herr Kardinal Lehmann ist wohl voll finanziert worden.
Dafür braucht man allerdings nicht Mc Kinsey – die hatten schon Anfang der 90-iger Jahre Millionen verschlungen mit ihrer Prüfung im Bistum Essen.
Die Hirten der Herde sollten mal den Beichtsstuhl zur hl. Beichte aufsuchen. Mit solch hohen Sündenlasten lebt es sich nicht gut – letztendlich.
^-^
Ora et CERTA ! –--BETE und KÄMPFE !
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#29   Markus-Antonius †   13:31:57 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deusex
Wie machen Sie es nur, ständig alle Nägel die hier ausgestreut werden, so auf den Kopf zu treffen. Ich bin begeistert. o^/
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#28   Benedikt   12:05:09 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@ Satansbraten: Stern Zitat
Die protestantische US-Pastorin Felisky Whitehead empfindet den „Da Vinci Code“ fast als Geschenk des Himmels: „Jetzt ist es endlich völlig in Ordnung, auf Cocktail-Partys über Jesus zu plaudern.“
Oh ja, es ist ganz außerordentlich amüsant, auf jeder(!) Feten immer neu zu erklären, welche Irrtümer und Fiktionen in „Sakrileg“ erhalten sind. Ergiebig ist das nicht wirklich, vielmehr ermüdend.
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#27   deusexmachina   10:20:38 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Brigitte Bussmann
Da haben Sie dann wohl den Kern getroffen. Gerade die, die sich besonders laut empören, haben das Buch nie gelesen und verlassen sich darauf, dass es schon „irgendwie ganz böse“ sein muss, weil sich ja andere darüber empören. Dass man sich mit derlei „Empörung aus zweiter Hand“ blamiert, merken die sich so gerne Empörenden nicht.
„Sakrileg“ greift den Glauben an Christus nicht an. Das zu behaupten, belegt lediglich, dass man absolut keine Ahnung hat von dem, was man da so bemeckert. Was ein wenig „sein Fett abbekommt“, das ist dieser Kindergarten-Katholizismus, für den alles nur so und genau so sein kann, wie man sich das irgendwann einmal zurecht gelegt hat, und jede Andermeinung ist gleich „Häresie“ oder irgendein ganz fruchtbares Verbrechen, für das der Andersmeinende auf jeden Fall auf Ewigkeit in die Hölle muss (Sorry, das ist natürlich etwas unfair den Kindergärten gegenüber; die meisten Kinder sind schlauer als diese „Es kann nur so und nicht anders sein“-Plärrer). Mindestens. Und da sind wir natürlich hier bei denen, die sich jahrelang und bis auf’s Blut um eine Geste bei irgendwelchen Ritualen zoffen können, genau an die Richtigen geraten… :-S
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#26   Brigitte Bussmann   09:11:33 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Hassroman
wenn ich schon das Wort Hassroman lese, kann dieser Begriff nur von Leuten kommen, die SAKRILEG nie gelesen haben. Was wird denn da an Hass gegenüber der katholischen Kirche rüber gebracht –-- nichts – aber auch gar nichts.
Gott sei Dank, dass wenigstens die sog. Amtskirche gegenüber diesem Buch und Film so tolerant ist. Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst. o^/
Was Jesus und Maria von Magdala angeht –- so hatte Maria Magdalena in den Evangelien eine besondere Rolle, sie war nicht nur Künderin der Auferstehung, sondern auch die einzige Frauengestalt der Bibel, die sich nicht über einen Mann definiert. Das war etwas Besonderes in der patriarchalischen jüdischen Welt.
Als Jude in der antiken Welt unverheiratet zu sein, war nicht nur eine Schande, sondern bemitleidenswert. Ob Jesus verheiratet war oder nicht wissen wir nicht und letzten Endes ist das auch egal.
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.
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#25   expedit   07:22:35 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Wem gehört denn der Weltbild-Verlag?
Wer kann mir denn mitteilen, wem der Weltbild-Verlag eigentlich gehört?
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#24   Dr. Otterbeck   00:21:15 | Donnerstag, 18. Mai 2006
„taschentuchreich“
Bin mal gespannt, wer von Euch zuerst einen Oscar (TM) kriegt!!
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#23   Satansbraten   00:00:01 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deus
köstlich :-D
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#22   deusexmachina   23:28:34 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@EinChrist
Verstehe. Dann haben Sie also Perlen des sprachlichen Ausdrucks wie „verblödeter Knallchargen Typ“ in drei Dutzend Sprachen zu vergleichen gelernt? Donnerwetter, ein Multilingualprolet, auch nicht schlecht. Wenn Sie dann die Orthographie Ihrer Verbalinjurien gleich noch mitgelernt hätten… oder klemmt nur Ihr Bindestrich? Vielleicht ein wenig Geifer in die Tastatur hineingetropft? *taschentuchreich*
Außerdem bin ich doch etwas erstaunt… ich meine, ich halte an sich viel von unseren universitären Standards hier, aber was Sie da servieren, das ist doch arg flach, von einem Studierten sollte man doch etwas mehr an Substanz erwarten können… auch der Humorkoeffizient geht gegen Null… nein, nein, nein, so wird das nichts, wenn man danach nur so kurzatmig beleidigen kann wie Sie, dann lohnt sich das Studium der Linguistik ja gar nicht. Hätten Sie halt was Ordentliches gelernt, Bauarbeiter oder Zuhälter oder so, dann könnten Sie wenigstens vernünftig schimpfen. So aber dilettieren Sie doch nur.
So, damit hätten wir das Thema „EinChrists vorgartenzwergige Aushilfsprollereien“ wohl erschöpfend abgehandelt. Sie dürfen die Mütze wieder absetzen und aus der Ecke kommen.
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#21   Satansbraten   22:48:55 | Mittwoch, 17. Mai 2006

In einem Interview mit dem US-Magazin „Entertainment Weekly“ führte Hanks aus: „Ich glaube, dass der Film den Kirchen am Ende noch nützen kann. Wissen Sie, wenn man ein Schild aufhängt, wo draufsteht ‘Am Mittwoch diskutieren wir über das Evangelium’, kommen zwölf Leutchen. Aber wenn auf dem Schild steht ‘Am Mittwoch diskutieren wir über den Da Vinci Code’, kommen 800.“ Jesus Partythema Und da könnte er Recht haben. Der Chef von Opus Dei, Bischof Javier Echevarria, kann sich schon jetzt kaum noch retten vor Interviewanfragen. Die Zahl der Besucher seiner Website ist auf monatlich drei Millionen gestiegen. Die protestantische US-Pastorin Felisky Whitehead empfindet den „Da Vinci Code“ fast als Geschenk des Himmels: „Jetzt ist es endlich völlig in Ordnung, auf Cocktail-Partys über Jesus zu plaudern.“ Und so werden wohl jegliche weitere Boykottaufrufe Buch und Film zu noch mehr Popularität verhelfen. Christoph Driessen/DPA Quelle: STERN Online
Dank an die Kirche(n) für die hervorragende Werbung. o.O
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#20   MariaGoretti   22:42:59 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selbst
Hervorragend, Herr Dörner, wo bleibt die Verantwortung des Weltbildverlages, geschweige die der Bischöfe, die sich überhaupt nicht darum kümmern, mit was die Schafe verdorben werden. Aber ihnen hat Christus ja damals die Antwort schon gegeben. Allen voran Kardinal Lehmann, der die Kirche von Deutschland ja genügend von Rom losgelöst hat und jetzt auch wieder das Thema der Wiederverheirateten Geschiedenen in Rom aufwerfen will. Wir wisssen doch, dass das Ehebruch ist und von den heiligen Sakramenten trennt. Was hat man in Mainz gefeiert? Und wer hat das bezahlt? Wohl kaum der Kardinal.Aber für pastorale Dinge hat das Bistum Mainz kein Geld. Man sieht diese Aufgaben wohl nicht als veraltet an, aber ich denke, man ist zu feige, gegen den Strom zu schwimmen.
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#19   Dr. Otterbeck   22:36:52 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Hallo Florian,
habe mich nicht hinter „stat crux“ versteckt, probiere nur aus, ob es besser ist mit oder ohne Klarname!
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#18   Karl Murx   21:56:33 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Eisige Atmosphäre in Frankreich
Eigentlich nicht weiter interessant der Film www.lefigaro.fr/…u_da_vinci_code.html
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#17   EinChrist   21:11:40 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@deusexmachina: „Baumschule“
Haben Sie Ihr Benehmen eigentlich auf einer Baumschule gelernt? Ich habe schon Tannenzapfen erlebt, die mehr Anstand hatten als Sie.
ES war mir leider nicht möglich die Vielfalt der Linguistik in der von ihnen besagter Schule zu intendieren.
Ihre offenen Tannenzapfen Erlebnisse verdeutlichen einmal mehr die Richtigkeit meiner Grundannahme es mit einem (…), oder wie soll man sagen – vielleicht doch einen „Waldschrat“ der besonderen Art, zutun zu haben!
Es grüßt,
EinChrist
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#16   deusexmachina   20:47:32 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@EinChrist
Nun, dass der Film „an das Buch nicht herankommt“, ist kein Novum – es gibt nur selten einen Film, welcher der literarischen Vorlage gerecht wird.
Das ändert nichts daran, dass ein Film nach den Kriterien der Kritiker schlecht, als Unterhaltung aber doch grandios sein kann – ein Rummeplatz dürfte nur den wenigsten Kritikern-Anforderungen entsprechen und wird nichtsdestotrotz gerne frequentiert ;O)
Die „Indiana Jones“ Filme etwa dürften schwerlich einen Kritiker zum Jauchzen veranlasst haben, aber „großes (Unterhaltungs-)Kino sind sie allemal. Und die Karl-May-Filme mit Lex Barker und Pierre Brice- cineastisch eher für die Tonne – wer hätte sie nicht schon x-mal (und gerne) gesehen? Tom Hanks alleine ist jedenfalls die Kinokarte wert.
Übrigens kann man mir als a) Leser des Buches und b) jemandem, der von diesem Film keine Wahrheiten erwartet, schon logisch keine „Lügen präsentieren“. Ich gehe auch nicht in „Star Wars“, um die Geschichte des Universums zu lernen.
Haben Sie Ihr Benehmen eigentlich auf einer Baumschule gelernt? Ich habe schon Tannenzapfen erlebt, die mehr Anstand hatten als Sie.
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#15   bubogans   20:38:52 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Teeren und Federn
Wäre, Herr Dörner, Teeren und Federn der Verantwortlichen für diesen Skandal Ihrer Meinung nach nicht angemessen?
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#14   EinChrist   19:56:33 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@blah-blah-machina „keinen Applaus“
Der Film „Da Vinci Code“ ist in Cannes bei den Kritikern durchgefallen, wie ich heute morgen am Westschweizer Radio gehört habe.
Der Film von Ron Howard, er am Mittwoch das Festival eröffnen muss, hat bei der Kritik am Dienstag einen kalten Empfang erhalten.
Die 2000 Journalisten, welche ihn gesehen haben, haben ohne Hemmung ein Pfeifkonzert veranstaltet und an unpassenden Stellen gelacht.
„Das ist eine grosse Enttäuschung! Die Dialoge sind schwülstig. Die Schauspieler spielen nicht so schlecht, aber der Film reicht nicht ans Buch heran“, meinte die Kirtikerin des britischen Radiosenders IRN, Lina Hamchaoui.
„Die Zuschauer waren ratlos, es gab keinen Applaus, nur Stille. Ich habe mich gelangweilt, es ist schrecklich!„kommentierte Margherita Ferrandino, Journalistin des italienischen Fernsehsenders RAI 3.
Dann kommen hier die, die sich auch noch darauf freuen, von der Verblödungs-Propaganda …, mit frischen Lügen versorgt zu werden.
Aber erstklassige Unterhaltung wird es garantiert, ich freu’ mich schon drauf, mir den Film mit meiner (nicht angetrauten, ätschibätsch) Partnerin anzusehen. Je wilder das Gegeifer hier, desto mehr wird es den Spaß steigern.
Passt alles haargenau zum verblödeten Knallchargen Typ.
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#13   ExBochumer †   19:21:45 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Schundliteratur
Ein von den Medien stark beworbene antikirchlicher Haßroman wird auch im katholischen ‘Weltbild Verlag’ verkauft. /Zitat Ende
Daß kirchliche Verlage derartigen Schund (und damit ist auch das esoterische „Gut“ miteingeschlossen) verkaufen, ist hinlänglich und ausreichend bekannt.
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#12   Sulpicius   19:12:31 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Sieh an, unsere Maschine…
… lebt im Konkubinat. Wer hätte das nicht gedacht…
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#11   deusexmachina   18:53:45 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Sirilo
Geben Sie’s auf. Man WILL diesen Film hassen, egal, wie die Fakten aussehen. Mittlerweile neige ich zu der Vermutung, dass man sich so gerne wenigstens negatives Interesse an der katholischen Kirche einreden möchte, die den meisten in Wahrheit schnurzegal ist, solange sie nicht gerade wieder gegen irgendeine Minderheit oder mündige Bürger hetzt und wettert oder den Leuten in ihr Ehebett hineinquatscht.
In der Tat wäre das Lincoln/Baigent/Leigh-Buch wesentlich mehr Aufhebens wert gewesen, denn das WURDE ja als Sachbuch angepriesen. Aber Sie werden nicht allen Ernstes bei denen, die hier so laut plärren, erwarten dass sie wüssten, worum es geht? „Ignorance is bliss“ ist doch das Credo hier – man empört sich bevorzug auf der Basis von aus dritter Hand Aufgeschnapptem.
Dass „Sakrileg“ bei den Kritikern nicht begeistert aufgenommen wurde, wundert mich nicht – es ist ein Thriller, nix Tiefgründiges, sowas begeistert die meisten, ewig auf der Suche nach „Tiefe“ befindlichen, Kritiker nicht, und nicht einmal spektakuläre Trickeffekte sind zu erwarten. Aber erstklassige Unterhaltung wird es garantiert, ich freu’ mich schon drauf, mir den Film mit meiner (nicht angetrauten, ätschibätsch :-] ) Partnerin anzusehen. Je wilder das Gegeifer hier, desto mehr wird es den Spaß steigern ^-^
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#10   RexRegis   17:28:43 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Verständnislos
Also, ich verstehs nicht.
Entweder, es ist alles nicht wahr in dem Roman, also was soll dann dieses Getue.
Oder es ist wahr, dann nützt auch die Aufregung nix mehr, das Buch ist schon längst gedruckt, es wüßten also schon eh ein paar Millionen Menschne bescheid.
Ich für meinen Teil freu mich auf den Film.
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#9   Sirilo   16:56:30 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Kluge Kälber wählen ihre Metzger selber!
„Antikirchlicher Haßroman“ – geht es nicht auch eine Nummer kleiner? „Sakrileg“ ist ein trivialer Unterhaltungsroman aus dem Thriller-Genre, der u.a. die fragwürdigen Thesen aus dem Buch „Der Heilige Gral und seine Erben“ (von Baigent/Leigh) übernommen hat. Als letzteres Machwerk in den 1980er Jahren erschien – und zwar als Sachbuch – gab es nur wenig Aufregung darum. Warum jetzt so ein Getöse?
Gerade habe ich im Videotext gelesen, daß der dazugehörige „Haßfilm“ in Cannes bei der Erstaufführung bei den Kritikern durchgefallen ist – am Ende rührte sich keine Hand zum Applaus. „Viel Lärm um nichts“, meinte ein Kritiker.
Im übrigen wählen kluge Kälber ihre Metzger selber. Denn wenn sie schon zur Schlachtbank schreiten müssen, wollen sie doch, daß es gute Metzger sind, die ihr Handwerk gekonnt ausführen und den Kälbern keine unnötigen Qualen verursachen…
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#8   k_c   16:55:22 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Wieso regt sich kreuz.net…
…eigentlich so sehr über den Film auf?
Laut einem Sprecher von Opus Dei können die meisten Menschen zwischen Fakt und Fiktion durchaus unterscheiden, der Film hätte der Bewegung im Gegenteil sogar einen erheblichen seriösen Interessenzuwachs beschwert: klick www.spiegel.de/…,1518,416523,00.html.
@stat crux: Das ist übrigens ein Zitat von Edmund Stoiber www.n24.de/…n2005081310582600002 während der letzten Bundestagswahl.
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#7   jaschaudichan †   16:46:29 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Gehe am Wochenende den Film anschauen.
Freu mich schon drauf.
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#6   stat crux   16:43:52 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Kreuz.nett
hat ja eine extrem niedrige Reichweite, trotz des hohen Unterhaltungswerts und der nicht ganz unbeachtlichen Erkenntnisse über das Geistesleben am „rechten Rand der Religion“. Ein Werbemittel ist das hier aber trotzdem nicht.
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#5   jaschaudichan †   16:40:32 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Wieviel Euronen erhält eigentlich
kreuz.net für die Werbung für diesen Film?
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#4   stat crux   16:26:21 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Wenn die 150.000 „user“
(Gottesdienstbesucher) der SSPX den Verlag boykottieren, so macht das den Kohl auch nicht fett bzw. den Mixa mager. Marktwirtschaft!
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#3   Forum Romanum   16:21:46 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Weltbild katholisch?
Nachdem Augsburg zwar einen neuen Oberhirten hat, wird sich selbst bei WELTBILD nichts ändern. Der Gesellschafter, die Diözese Augsburg denkt doch auch nur ans Geld.
Bischof Mixa will nur sehr oft in den Medien stehen bzw. in der Fußgängerzone in München mittels eines Ölgemäldes. Diese narzistische Ausrichtung stinkt zum Himmel. Er soll lieber seine Hausaufgaben machen, anstatt sich malen zu lassen und in der Fußgängerzone ausstellen zu lassen.
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#2   stat crux   16:10:01 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Woher
kennt man denn die Titelzeile? Fällt mir nicht mehr ein.
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#1   Navon   16:07:52 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Wahrheit?
In einem Interview sagt Herr Brown neulich im TV sehr eindeutig, dass sein Buch KEIN Tatsachenbuch sondern eine fiktive Geschichte ist. Vielleicht kann der sogenannte „Autor“ dieses Artikels ja mal seine Quelle nennen!
Navon
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