Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber
Ein von den Medien stark beworbene antikirchlicher Haßroman wird auch im katholischen ‘Weltbild Verlag’ verkauft. Von Reinhard Dörner.

Dem ist ganz und gar zuzustimmen. Merkwürdig ist aber die Auffassung der hohen Prälaten, daß dieser Boykott allein Aufgabe der Laien sein soll.
Begründet wird dies mit der Behauptung, daß eine offizielle Stellungnahme der Kirche „das Werk zu ernst nehmen würde“.

Geht es den Hirten nicht mehr darum, die Herde gegen alle Unwahrheit zu schützen, wie es Auftrag Jesu ist? Sollen die Hirten jetzt wie Mietlinge sein, denen an der Herde nichts liegt?
Für die Kirche in Deutschland sind die Folgen dieser bischöflichen Verweigerungshaltung noch gravierender.
Die Verlagsgruppe ‘Weltbild GmbH’ vertreibt den Haßroman in ihrem Verlagsprogramm.
‘Weltbild’ ist im Besitz von 14 deutschen Diözesen und der Soldatenseelsorge Berlin.

Die geringsten Anteile haben Freiburg mit 2,7% und Münster mit 2,4%.
Von einer Entfernung des antikirchlichen Romans aus dem Verlagsprogramm von ‘Weltbild’ wurde nichts bekannt.
Glauben die Bischöfe auch: Pecunia non olet – Geld stinkt nicht?
Oder sind die so erzielten Gewinne eine Art schwarzer Kasse für kostspielige Anlässe wie die 70. Geburtstagsfeier Kardinal Lehmanns mit 1300 geladenen Gästen?

Das geht allerdings auf Kosten der genuinen Aufgabe der Vertreter der Hierarchie: der Nachfolge des armen und verachteten Jesus in der Sorge für die ihnen von Christus anvertrauten Seelen.
Oder sieht man auch diese Aufgabe in solch hohen klerikalen Kreisen als veraltet und überholt an?
Reinhard Dörner ist der Vorsitzende des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’ in Bonn.
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Donnerstag, 18. Mai 2006 17:31
Maledica: @Brigitte Bussmann
Was wird denn da an Hass gegenüber der katholischen Kirche rüber gebracht –-- nichts – aber auch gar
nichts.Sind Sie blind.
Ständige uralte lächerliche Thesen, welche schon seit Jahrhunderten widerlegt sind
Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst.Theologin???
Wenn ich ihre Thesen und Internetseite sehe, dann können Sie sich vielleicht Theologin nennen- dann bin ich auch Theologe!
Katholisch sind Ihre Thesen jedoch nicht.
Kehren Sie zurück in den Schoß der Mutter Kirche
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.Wenn Sie den katholischen Glauben als Kleinglauben bezeichnen zeigt dies wider deutlich den Standpunkt von Ihnen als Theologin!
Dieser Glaube ist wissenschaftlich belegt.
Dan Browns Thesen sind allesamt wissenschaftlich widerlegt.
Übrigens haben fast alle seriösen Medien diesen Haßfilm negativ beurteilt.
Das hindert jedoch nicht den Mob sich in Scharen beeinflussen lassen
Ständige uralte lächerliche Thesen, welche schon seit Jahrhunderten widerlegt sind
Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst.Theologin???
Wenn ich ihre Thesen und Internetseite sehe, dann können Sie sich vielleicht Theologin nennen- dann bin ich auch Theologe!
Katholisch sind Ihre Thesen jedoch nicht.
Kehren Sie zurück in den Schoß der Mutter Kirche
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.Wenn Sie den katholischen Glauben als Kleinglauben bezeichnen zeigt dies wider deutlich den Standpunkt von Ihnen als Theologin!
Dieser Glaube ist wissenschaftlich belegt.
Dan Browns Thesen sind allesamt wissenschaftlich widerlegt.
Übrigens haben fast alle seriösen Medien diesen Haßfilm negativ beurteilt.
Das hindert jedoch nicht den Mob sich in Scharen beeinflussen lassen
Donnerstag, 18. Mai 2006 14:59
Isidor: Endlich wissen wir woraus sich die Lügen finanzieren
Das ist interessant…sogar 14 Diözesen sind Besitzer von „Weltbild“. Würde mich doch glatt interessieren,
wieviel man im Bistum Essen (das ist ja angeblich hoch verschuldet!) sparen könnte, wenn man sich von
diesem Anteil trennen würde und somit die Arbeit am Menschen weiterhin fortsetzen könnte. Der Geburtstag
von unserem Herr Kardinal Lehmann ist wohl voll finanziert worden.
Dafür braucht man allerdings nicht Mc Kinsey – die hatten schon Anfang der 90-iger Jahre Millionen verschlungen mit ihrer Prüfung im Bistum Essen.
Die Hirten der Herde sollten mal den Beichtsstuhl zur hl. Beichte aufsuchen. Mit solch hohen Sündenlasten lebt es sich nicht gut – letztendlich.
Ora et CERTA ! –--BETE und KÄMPFE !
Dafür braucht man allerdings nicht Mc Kinsey – die hatten schon Anfang der 90-iger Jahre Millionen verschlungen mit ihrer Prüfung im Bistum Essen.
Die Hirten der Herde sollten mal den Beichtsstuhl zur hl. Beichte aufsuchen. Mit solch hohen Sündenlasten lebt es sich nicht gut – letztendlich.
Ora et CERTA ! –--BETE und KÄMPFE !
Donnerstag, 18. Mai 2006 13:31
Markus-Antonius †: @deusex
Wie machen Sie es nur, ständig alle Nägel die hier ausgestreut werden, so auf den Kopf zu treffen. Ich bin begeistert.
Donnerstag, 18. Mai 2006 12:05
Benedikt: @ Satansbraten: Stern Zitat
Die protestantische US-Pastorin Felisky Whitehead empfindet den „Da Vinci Code“ fast als Geschenk des
Himmels: „Jetzt ist es endlich völlig in Ordnung, auf Cocktail-Partys über Jesus zu plaudern.“
Oh ja, es ist ganz außerordentlich amüsant, auf jeder(!) Feten immer neu zu erklären, welche Irrtümer und Fiktionen in „Sakrileg“ erhalten sind. Ergiebig ist das nicht wirklich, vielmehr ermüdend.
Oh ja, es ist ganz außerordentlich amüsant, auf jeder(!) Feten immer neu zu erklären, welche Irrtümer und Fiktionen in „Sakrileg“ erhalten sind. Ergiebig ist das nicht wirklich, vielmehr ermüdend.
Donnerstag, 18. Mai 2006 10:20
deusexmachina: @Brigitte Bussmann
Da haben Sie dann wohl den Kern getroffen. Gerade die, die sich besonders laut empören, haben das Buch
nie gelesen und verlassen sich darauf, dass es schon „irgendwie ganz böse“ sein muss, weil sich ja andere
darüber empören. Dass man sich mit derlei „Empörung aus zweiter Hand“ blamiert, merken die sich so
gerne Empörenden nicht.
„Sakrileg“ greift den Glauben an Christus nicht an. Das zu behaupten, belegt lediglich, dass man absolut keine Ahnung hat von dem, was man da so bemeckert. Was ein wenig „sein Fett abbekommt“, das ist dieser Kindergarten-Katholizismus, für den alles nur so und genau so sein kann, wie man sich das irgendwann einmal zurecht gelegt hat, und jede Andermeinung ist gleich „Häresie“ oder irgendein ganz fruchtbares Verbrechen, für das der Andersmeinende auf jeden Fall auf Ewigkeit in die Hölle muss (Sorry, das ist natürlich etwas unfair den Kindergärten gegenüber; die meisten Kinder sind schlauer als diese „Es kann nur so und nicht anders sein“-Plärrer). Mindestens. Und da sind wir natürlich hier bei denen, die sich jahrelang und bis auf’s Blut um eine Geste bei irgendwelchen Ritualen zoffen können, genau an die Richtigen geraten…
„Sakrileg“ greift den Glauben an Christus nicht an. Das zu behaupten, belegt lediglich, dass man absolut keine Ahnung hat von dem, was man da so bemeckert. Was ein wenig „sein Fett abbekommt“, das ist dieser Kindergarten-Katholizismus, für den alles nur so und genau so sein kann, wie man sich das irgendwann einmal zurecht gelegt hat, und jede Andermeinung ist gleich „Häresie“ oder irgendein ganz fruchtbares Verbrechen, für das der Andersmeinende auf jeden Fall auf Ewigkeit in die Hölle muss (Sorry, das ist natürlich etwas unfair den Kindergärten gegenüber; die meisten Kinder sind schlauer als diese „Es kann nur so und nicht anders sein“-Plärrer). Mindestens. Und da sind wir natürlich hier bei denen, die sich jahrelang und bis auf’s Blut um eine Geste bei irgendwelchen Ritualen zoffen können, genau an die Richtigen geraten…
Donnerstag, 18. Mai 2006 09:11
Brigitte Bussmann: Hassroman
wenn ich schon das Wort Hassroman lese, kann dieser Begriff nur von Leuten kommen, die SAKRILEG nie gelesen
haben. Was wird denn da an Hass gegenüber der katholischen Kirche rüber gebracht –-- nichts – aber auch
gar nichts.
Gott sei Dank, dass wenigstens die sog. Amtskirche gegenüber diesem Buch und Film so tolerant ist. Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst.
Was Jesus und Maria von Magdala angeht –- so hatte Maria Magdalena in den Evangelien eine besondere Rolle, sie war nicht nur Künderin der Auferstehung, sondern auch die einzige Frauengestalt der Bibel, die sich nicht über einen Mann definiert. Das war etwas Besonderes in der patriarchalischen jüdischen Welt.
Als Jude in der antiken Welt unverheiratet zu sein, war nicht nur eine Schande, sondern bemitleidenswert. Ob Jesus verheiratet war oder nicht wissen wir nicht und letzten Endes ist das auch egal.
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.
Gott sei Dank, dass wenigstens die sog. Amtskirche gegenüber diesem Buch und Film so tolerant ist. Als Theologin kann ich ihnen nur beipflichten und sagen, nehmt die Sache doch nicht so tierisch ernst.
Was Jesus und Maria von Magdala angeht –- so hatte Maria Magdalena in den Evangelien eine besondere Rolle, sie war nicht nur Künderin der Auferstehung, sondern auch die einzige Frauengestalt der Bibel, die sich nicht über einen Mann definiert. Das war etwas Besonderes in der patriarchalischen jüdischen Welt.
Als Jude in der antiken Welt unverheiratet zu sein, war nicht nur eine Schande, sondern bemitleidenswert. Ob Jesus verheiratet war oder nicht wissen wir nicht und letzten Endes ist das auch egal.
Viele Leute, die Sakrileg kritisieren haben wohl Angst, dass ihr „Kleinglaube“ noch mehr ins Wanken gerät.
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