Der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ schrieb dem Erzbischof von Bombay kürzlich einen Brief. Inhalt: die Rückkehr von drei Seminaristen ins diözesane Priesterseminar. Sie waren im Jahr 2002 zur Piusbruderschaft abgewandert.
(kreuz.net, Bombay) Der englischsprachige Weblog ‘Rorate Coeli’ veröffentlichte ein mit dem 25. Februar
datiertes Schreiben von Dario Kardinal Castrillon Hoyos.
Kardinal Castrillon ist der Präsident der Päpstlichen
Kommission ‘Ecclesia Dei’.
In seinem Schreiben beantwortete der Kurienkardinal einen nie veröffentlichten
Brief des Erzbischofs von Bombay, Ivan Kardinal Dias. Darin teilte Kardinal Dias nach Rom mit, daß drei
von vier Seminaristen wieder zur Erzdiözese zurückkehrten, die im Jahr 2002 nach mehreren Jahren Theologiestudium
in der Erzdiözese zur Piusbruderschaft in Australien abgewandert waren.
Kardinal Castrillon freut sich
in seinem Antwortschreiben, daß die Seminaristen auf die Gnade geantwortet hätten, in die Fülle des
katholischen Glaubens und Lebens in Indien zurückzukehren.
„Das Zeugnis dieser Seminaristen gibt Anlaß
zu großer Sorge über die Spaltungsmentalität, die sie im australischen Seminar der Piusbruderschaft
umgab.“
Gleichzeitig freut sich der Kurienkardinal, daß die Seminaristen von Kardinal Dias im Schoß
der Kirche väterlich willkommengeheißen wurden.
Kardinal Castrillon versichert sein Gebet, daß die
Seminaristen aufgrund ihrer Erfahrung bei der Piusbruderschaft die volle Einheit mit dem Nachfolger Petri
desto mehr schätzen würden.
Er hofft, daß es möglich sein werde, ihre Berufungen zu bewahren. Ihr
Zeugnis könnte ein schlagkräftiges, apologetisches Argument für die katholische Einheit sein.
Die
vier Seminaristen hatten das erzdiözesane Seminar von Bombay – das dem Heiligen Papst Pius X. geweiht
ist – im Jahr 2002 wegen der dort unterrichteten Irrlehren verlassen.
Die Piusbruderschaft in Asien veröffentlichte
im Jahr 2004 Zeugnisse der Priesteramtskandidaten über dieses Priesterseminar.
Darin berichteten die
nun zurückgekehrten Seminaristen, daß im Bombayer Priesterseminar das Rosenkranzgebet als Gebet für
Dumme hingestellt wurde und folglich schnell erlahmt sei.
Die Heilige Schrift habe man als Phantasieprodukt
verkauft, das eine tiefgehende Botschaft enthalte.
Die Existenz der Hölle sei – mit Verweis auf die
Barmherzigkeit Gottes – geleugnet worden.
Das von Christus geschenkte Heil blieb nach den Worten der
Seminartheologen auf das irdische Leben beschränkt: Tod und Auferstehung Christi würden sich im alltäglichen
Leben der Gläubigen – in ihren Freuden und Sorgen – realisieren.
Die Ewigkeit sei dagegen als mittelalterliche
Vertröstung hingestellt worden.
Der gegenwärtige Weihbischof von Bombay, Mons. Agnelo Gracias (66), –
den man in seinen Professorentagen oft beim Rosenkranzbeten in Soutane gesehen habe – soll eine bloß
spirituelle Jungfräulichkeit der Gottesmutter gelehrt haben.
Die körperliche Unversehrtheit der Heiligen
Jungfrau habe der Weihbischof als unwesentlich in Frage gestellt. Außerdem sei von ihm die Möglichkeit
von Geschwistern Christi offengelassen worden.
Im Priesterseminar sei auch der Synkretismus der Religionen
durch entsprechende heidnische, jüdische oder protestantische Referenten gefördert worden.
Ein Priester
und Verfechter der Inkulturation habe die Messe regelmäßig am Boden sitzend zelebriert und die Meßtexte
willkürlich verändert.
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Bitte den Kontext beachten, Dr. Heger, die „Republik“ ist die französische. Congar wollte den Noch-Gegnern
der Republik eine Heimat inmitten der Kirche belassen, gerade weil es ihm, nicht um Politik geht. Aber
Sie wollen mich missverstehen. Politische Partizipation und partlamentarische Regierungsform gibt es mittlerweile
auch in Monarchien. Hätte Frankreich eine Art „Juan Carlos“ an der Spitze, wäre damit das ideologische
Problem der SSPX noch lange nicht vom Tisch. Man begnügt sich dort damit, die Lehrverurteilung von 1831
bis 1864 als „Leitfaden“ füer ein entgegengesetztes Weltbild zu verstehen. Die Klugheit des Lehramtes
bestand bis Lamentabili einschließlich aber darin, eben nur „Sätze“ zu verurteilen, ohne das Gegenteil
zu fordern. „Ich verwerfe: Heger“ heißt nicht „Ich lehre Anti-Heger“. Aber das kann man wohl nur verstehen,
wenn man die Lehre vom Lehramt aus einer sakramentalen (überpolitischen) Sicht kapiert hat. Oder anders
gesagt: „Übernatur“ ist kein Axiom eines antirepublikanischen Programms, sondern Übernatur.
Angst vor dem schlechten Gewissen Am meisten Angst haben die V 2 Ideologen vor ihrem eigenen schlechten
Gewissen. Deshalb verunmöglichte Paul VI die Feier der alten Messe die ihn hätte daran erinnern können,
dass mit V 2 und dem von ihm gepriesenen Kult des Menschen vielleicht doch nicht alles zum Besten sein
könnte. Doch hatte er sich schwer verrechnet, denn schnell wurde ihm das fürchten beigebracht.
Noch mehr Nebel Congar räumte sogar ein, dass (damals, 1977) es keine Gewissenspflicht für Katholiken
gibt, die Republik zu unterstützen. Verehrtester, Sie haben doch zuvor behauptet, Congar habe – im Unterschied
zu den bösen Tradis – die politische Ebene von der des katholischen Dogmas getrennt. Und jetzt diese
Aussage über bestehende und nicht bestehende Gewissenspflicht zur Unterstützung der Republik – mit dem
vielleicht gemeinten Unterton, daß man mittlerweile dazu verpflichtet sei. Ich weiß gar nicht, woher
diese Idee kommt, daß man „zur Unterstützung der Republik“ verpflichtet sein könne. Mir war bisher
nur bekannt, daß man zur Rechtstreue verpflichtet ist. MfG Christoph Heger
Nebel zerstreut Congar hat aber immerhin, anders als die Integralisten, die liturgische Frage von der
politischen Ebene abgeschichtet. Ich kenne keinen Text aus Reihen der SSPX, indem nicht irgendwo ein „rechtsextremer“
Seitenhieb im Namen des wahren Glaubens eingefügt wird. Congar räumte sogar ein, dass (damals, 1977)
es keine Gewissenspflicht für Katholiken gibt, die Republik zu unterstützen. Er bemühte sich, den „Altlasten“
von Vichy etc. noch Raum zu schaffen. Aber wer sich weigert, die Ebene des kirchlichen Dogmas und die
Weiterentwicklung der kath. Soziallehre überhaupt getrennt zu behandeln, der ist nunmal „Integralist“
und macht das Dogma vom Zeitgeist (resp. Anti-Zeitgeist) abhängig. Hierfür durfte die „Alte Messe“ nicht
als Waffe missbraucht werden.
Yves Congars Nebel Dr. Otterbeck zitiert Yves Congar in „Der Fall Lefebvre“ (1977), S. 47, dass die so
gen. Messe Pius V. nicht „abgeschafft“ sei, sondern erlaubt für ältere Priester und die private Messfeier.
Das ist ja nett von H.H. Congar! Unsere Bischöfe haben uns aber jahrzehntelang erklärt, daß die alte
Messe abgeschafft und verboten sei. Sie waren nicht einmal so „pastoral-brüderlich“ bewegt, sich bei
Paul VI. für eine Duldung einzusetzen. Ja, als Johannes Paul II. 1984 seinen mageren Indult erließ,
mußte er sich von ihnen, vor allem den Franzosen unter ihnen, Frechheiten sagen lassen. Aber auch Congars
Darstellung ist nicht ganz richtig. Jene älteren Priester mußten sich der diskriminierenden Prozedur
unterwerfen, sich den Ritus, auf den sie geweiht waren, eigens „genehmigen“ zu lassen. Weiter entbehrt
Congars verniedlichende Stellungnahme nicht der Ironie. Während sonst die Modernisten die „Privatmessen“
immer für einen rituellen Sündenfall erklärten und Paul VI. die stille hl. Messe für seinen Ritus
abschaffte (ein Akt der Vergewaltigung der Gläubigen, die so nie dem ewigen Gequassel ausweichen können),
wurde hier die Teilnahme von Gläubigen – auch von „älteren“ Gläubigen – sogar verboten. Frage an die
Kirchenrechtler: Kann einem unbescholtenen Gläubigen eigentlich die Teilnahme an einer hl. Messe verboten
werden? Hat diese nicht immer einen öffentlichen Charakter. Congar hat also tatsächlich nur etwas Nebel
verstreut. MfG Christoph Heger
Dr. Otterbeck: Yves Congar Unter Pius XII wurden gegen Congar Massnahmen ergriffen, die durchaus in Ordnung
sind, denn bei der Lektüre seiner Ekklesiologie stehen einem die Haare zu Berge selbst wenn ihm eine
aussgewöhnliche Intelligenz nicht abzusprechen ist
Congar schreibt übrigens in „Der Fall Lefebvre“ (1977), S. 47, dass die so gen. Messe Pius V. nicht „abgeschafft“
sei, sondern erlaubt für ältere Priester und die private Messfeier. Aber zum Quo-primum-Argument bringt
er das gute Gegenbeispiel (S. 45), dass auch Pius VII. am 7. August 1814 die „perpetuo“ gegebene Breve
Clemens XIV. „Dominus ac Redemptor“ (Jesuitenverbot) unbeachtet ließ. Die Argumente sind vermutlich alle
längst bekannt, die Dissidenten nur unwillig.
bedrückt Spalter der Spaltung mental: wer sonntags und werktags NOM treu bleibt, der kannte ja bis vor
kurzem den Mikrokosmos des „Erzbischofs“ nicht hinreichend: Habe erst jetzt kapiert, dass Guerard 1977
darauf kam, dass der Gedankengang seines Gönners nicht zu Ende geführt wurde, er sich also bei Bf. Thuc
eine Bischofsweihe „abholen“ musste (Exk. 1983, nicht erst 1988). Wussten Sie, Karl Murx, dass sedisvakantistische
Gruppen von höchstens je ca. 1 Dutzend „usern“ derzeit insgesamt mind. 7 Päpste mit dem Namen „Petrus
II“ ausgerufen haben, die vielen Gregors etc. gar nicht mitgezählt?? Wie grenzen Sie sich denn von diesen
Mikromikro-Paralleluniversen ab? Wo sehen Sie die Grenze nach „rechts“??
Typisch liberaler Irrtum Die Übereinstimung aller von der Kirche anerkannten Theologen in Sachen des
Glaubens macht ihre Lehrsätze theologisch sicher. Wenn sie einmütig etwas als eine Lehre der Offenbarung
vertreten, so beweist ihre Übereinstimmung, daß es eine geoffenbarte Wahrheit ist. Desgleichen muß
man ihrem einmütigen Urteile beipflichten, als eine theologische Schlußfolgerung oder als eine sichere
Lehre hinstellen. Sententia communis. Diekamp, Band 1, Seite 54 Hier handelt es sich aber um eine Lehre,
der alle großen Theologen ausnahmslos zustimmen. www.elliott-waves.com/…um/smile/zigarre.gif Wenn ein
21jähriger Schnösel für sich in Anspruch nimmt, davon abzuweichen, läßt das tief blicken. Es gibt
eine Abstufung der theologischen Gewißheitsgrade und der entsprechenden Zensuren. Wer schon eine Tendenz
zu ausgesuchten Meinungen hat und sich selbstherrlich über die Autorität dieser Theologen hinwegsetzt,
ist nicht zuverlässig.
Cölestin V. „Ich akzeptiere alle Heiligsprechungen, bisher.“ So Athanasius! Und wenn dann eine quer kommt?
J.H. Newman? M.-J. Lagange o.p.? Was dann? Abdanken!
#48 Athanasius 21:46:07 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@KMrx Nochmal: es ist lediglich eine allgemeine Position der Theologen, aber niemals kirchlich definiert
als Dogma, somit nicht häretisch, obwohl manch ein Theologe es als „schwere Sünde“ einstufen würde.
Wenn man mit dem Prozess sich schnell davon macht, ist aber ebenfalls eine schwere Sünde. Übrigens habe
ich persönlich nie behauptet Don Josemaría Escrivá de Balaguer sei kein Heiliger. Ich akzeptiere alle
Heiligsprechungen bisher. Escrivá las bis zu seinem Tod in 1973, also mehr als 4 Jahre nach Missále
Romanum, noch die tridentinische hl. Messe. Der Novus Ordo Missae hat der Opus Dei-Gründer nie benutzt,
auch wegen inhaltlichen Argumente. Ohne Indult oder „Einstimmung“.
Eine Heiligsprechung ist ein universaler Akt Ein Bischof mag eine Seligsprechung durchführen (was aber
schon weit früher als 1588 unterbunden wurde), er mag die Akten für die Heiligsprechung mit vorbereiten,
nichts dergleichen gilt für die ganze Kirche. Die Catholic Encyclopedia nennt solche Praktiken unter
Nennung der päpstlichen Dekrete Mißbräuche, die auch von den Päpsten so gesehen worden waren. Eine
eigenmächtige Seligsprechung eines Bischofs nach dem 11.Jhr war erst recht kein universaler Akt. Apropos,
seit wann ist es intellektueller Hochmut sich auf sichere Quellen zu berufen? Aus diesem Grunde bitte
ich ebenfalls dringend um den Text der Kardinalskommission zur tridentinischen Messe. Wenn ich Dir, lieber
Athanasius nicht mit Diekamp, Ott, Gihr, Scheeben, dem LTHK, dem Dictionaire de la théologie catholique,
Catholic Encyclopedia von 1907 aus den USA, Denzinger-Hünermann, Neuner-Roos, „The Church Teaches“ der
Jesuiten von St.Mary’s, dem CIC1917 mit Fußnoten usw. kommen darf, womit dann? Alle hier, die des Englischen
kundig sind, sind aufgerufen die Behauptung von Athanasius in der Catholic Encyclopedia von 1907 www.newadvent.org/cathen/02364b.htm
nachzuprüfen. !:)
#46 Athanasius 18:40:20 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Lachen Sie nur… …Aber Sie wissen selber nichts ausser des Zitierens von Handbüchern, in denen ja
ausdrücklich steht „nach Meinung der Theologen“. Von der Geschichte der Heiligsprechung wissen Sie also
kaum etwas. Diese geschah vor 1588 in den Diözesen von den Ortsbischöfen. Oder sind die jetzt auch schon
unfehlbar in Ihrer Theorie, etwa wie alle publizierten Katechismen – was Sie ja auch behaupten? Leugnen
Sie aber ruhig die historischen Tatsachen, und ponieren Sie ruhig weiter theologische Meinungen als Dogmáta.
Sie mögen sich intellektuell für überlegen halten, wie etwa Dr.Otterbeck/Statcrux dies tut, am Ende
ist es nur intellektuelle Hochmut. Dann wird schon klar werden, wie sehr die F.S.S.P.X. Recht gehabt hat.
In allen Angelegenheiten. Übrigens ist die Nichtunfehlbarkeit der Heiligsprechungen ebenfalls nur eine
theologische Meinung.
Heiligsprechungen nicht unfehlbar, ha, ha, ha Hallo Athanasius, schon mal vom Unterschied zwischen Kanonisation
und Beatifikation gehört? Toppbrüller des Tages. Seligsprechungen waren nicht unfehlbar und die Messen
gehörten zum lokalen Teil der Liturgie der Diözese. Aber bei einer Heiligsprechung ist das anders. Das
ist universal. Du bist wirklich der schlaueste Schnellschießer, den ich je gesehen habe. Erst denken,
dann reden! Zu Deiner Information aus dem alten LTHK, Stichwort „Heiligsprechung“: „feierl. und endgültiges
Urteil des Papstes als des unfehlabaren Lehrers der Kirche über die Heiligkeit eines Dieners Gottes…nach
Ansicht aller Theologen ist die Kirche unfehlbar in ihrem Urteil über die Heiligkeit und himmlische Glorie
des betr. Dieners Gottes.“ Zu Stat-Crux: Bitte Ihren sogenannten Gläubigen den Antimodernisteneid vorlegen
und sie auch fragen, ob sie glauben, ob die römisch-katholische Kirche alleinseligmachend sei und ob
außerhalb der römisch-katholischen Kirche keine Heil sei. Wieviel bleiben da übrig? Sind das Massen?
Eine Rose für Ihren Trost: :(3
Ja, Karl Murx, obwohl Ihre Position eindeutig falsch ist, in der Aufdeckung der Inkonsequenz der SSPX
liegen Sie richtig. Man hat dort den NOM zum Kriterium des Glaubensabfalls erkoren (rudert aber partiell
zurück). Demnach kann praktizierender Katholik doch nur sein, wer NOM ablehnt, oder nicht? Die SSPX hat
nach eigenen Angaben ca. 150.000 ständige „user“. Das ist sozusagen der harte Kern der NOM-Ablehner (zuzüpglich
einige hundert Sedisvakantisten von Ihrem „Format“). Da aber die Anhänglichkeit der Massen an die Kirche
nicht von deren Bildungsstand abhängen kann, bleibt es dabei, dass sich alle andern, außer die rd. 0,015 %
SSPX-user (von 1,1 Mrd. Katholiken) NICHT ERKENNBAR vom Leben und der Lehre der Alleinseligmachenden distanzieren.
Das sind keine Zahlenspiele, sondern ärgerliche Fakten. Das Werk Lefebvres ist theologisch ausgebrannt
und personell die erfolgloseste Kirchenspaltung aller Zeiten. Nur die Klerikerquote ist zehnfach so hoch
wie in der Mutter Kirche. Es ist eben doch eine „Farm“ für possierliche Zelebrationstierchen, die das
Gewand des Naturalismus zu schmücken berufen sind (unter Behauptung des Gegenteils).
#43 Spätmerker 15:19:42 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Äh, mit Verlaub, da ist ein „nicht“ zuviel oder ist sie dem Sinne nicht abgeschafft, als das man sie
mit Privileg nicht zelebrieren darf? Muß wohl so heißen: oder ist sie dem Sinne nicht abgeschafft, als
das man sie mit Privileg (…) zelebrieren darf?
Ich hätte gerne den genauen Wortlaut der Erklärung der Kommission Beweise bitte, daß die Kommission
festgestellt hat, daß niemand gezwungen werden kann eine andere Messe zu zelebrieren, als die welche
Quo Primum festgelegt hat. Du behauptest einfach mal wieder mit Bezugnahme auf die Quellen, ohne die Quellen
selbst anzuführen, daß diese Deinen Ansprüchen genügen. Kurz: Es geht hier darum, ob die trdientinische
Messe insofern nicht abgeschafft ist, als das nach wie vor Quo Primum gilt, oder ist sie dem Sinne nicht
abgeschafft, als das man sie mit Privileg nicht zelebrieren darf? So blöd kann doch keiner sein, dass
er den Unterschied nicht kapiert. Bitte den Text der Kommission. Hast Du ihn? Übrigens haben die allerqualifiziertesten
Leute die Gültigkeit einer Messe ohne Wandlungsworte festgestellt. Deine qualifizierten Hampelmänner
können mich mal sonstwo.
#41 Athanasius 13:47:07 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Karl Murx Bitte, Ihre Empfehlung von P. Cekada ist amateuristisch und disqualifizierend. Eine Kardinalskommission
mit hochrangigen Kanonikern als Adviseure, hat 1986 bereits festgestellt, dass keiner gezwungen werden
kann anders als die Alte hl. Messe zu zelebrieren, und dass diese nie verboten wurde. Sie dürfen P. Cekada
mehr Vertrauen schenken als Paul VI., seinen Intimi, einer Kardinalskommission, Kardinal Stickler, Medina
Estevez usw. usw. aber bitte seien Sie nicht böse, wenn ich das nicht tue. Ich schaue über die Schreibereien
Cekadas einfach hinweg – in dieser Angelegenheit zumindest. Und keiner hat ja behauptet der NOM sei illegal
promulgiert worden oder gar nicht. Nur wurde behauptet, dass dieser nicht verpflichtet ist mit Ausschliessung
des Vetus Ordo. Ihre Aussagen zur „Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen“ mögen fromm sein, sind aber kein
Bestandteil des depositum fidei. Die Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen ist eine fromme theologische
Meinung, aber kein Dogma. Nicht umsonst, geschahen Heiligsprechungen früher per Akklamation und in den
Diözesen selbst, dessen Bischöfe wohl absolut nicht die Unfehlbarkeit besassen.
Apropos Marcelinho Dein weiser Dr.Barth hatte in der Zeit fröhlichen Einvernehmens herzlich über meinen
Coup gegen den Schwulenkult in der Kirche gelacht. Einwände hatte er keine.
Theologisch ist der Lack aber ab an der Bruderschaft Ein Priester der Bruderschaft weist auf haarsträubende
Irrtümer in SISINONO hin. home.arcor.de/…a/Die%20Heiligen…rtf Sein Artikel ist nunmehr auf deutsch
zu lesen. Man hat da eine sehr seltsame Auffassung von den Heiligen.
Dr. NOs Zahlenspiele: no, no, no Dr. NO: 0,015 % der Katholiken akzeptieren das Konzil nicht. Falsche
Zahlen, Fehlschlüsse und Winkelzüge in so großer Häufigkeit aus Ihrem Munde, daß Vorsatz ersichtlich
wird. Sie betreiben FUD: Fear, Uncertainty and Doubt (englisch für „Furcht, Ungewißheit und Zweifel“).
Ihre Zahl 0,015% entbehrt jeder Grundlage. Nimmt man die spärlichen Umfragen unter europäischen Konzilskatholiken
heran, die eine wage Hochrechnung erlauben, so ergibt sich die Abschätzung, daß die Mehrheit der Konzilskatholiken
das V.II nicht kennt. Sie kennen weder die Lehre der Kirche noch das dieser widersprechende V.II. Dann
ziehen Sie Äpfel und Nüsse für Ihren Zahlen“vergleich“ heran. Bei den Katholiken, die zu den FSSPX-Messen
gehen, ist die überwältigende Mehrheit katholisch. Bei den Konzilskatholiken, die überhaupt noch zur
Messe sich aufraffen können, ist das so nicht. Nach meiner langjährigen Erfahrung mit NOM-Kirchengetue
hat sich ein großer Teil der durchschnittlichen NOM-Besucher selber exkommuniziert, weil hartnäckig
1-n Dogmen leugnend. Also sind die Zahlen der echten Katholiken zu vergleichen, d.h. Faktor X für die
Zahl der FSSPX-Meßbesucher oder möglicherweise zusätzlich den -Symphatisanten. St. Athanasius wäre
auf so eine Idee nicht gekommen. Doch, unter dem Arianius war der Boden getränkt vom Märtyrerblut der
wahren Katholiken! Z.B. satb der Märtyrer St. Hermenegild durch seine Weigerung, die Eucharistie von
einem arianischer Häretiker anzunehmen.
Zu Regazzoni und Athanasius Ich denke mal, die Lösung des Rätsels besteht darin, daß man zwischen Quo
Primum und der tridentinischen Messe unterscheiden muß. Man müßte genau die Argumente der Kommission
einsehen, aber ich mutmaße, daß eine Sache die Bulle Quo Primum ist, wonach kein Priester gezwungen
werden konnte, eine andere Messe als jene Pius V. zu zelebrieren und die zweite Sache ist der Ritus selbst,
der mit Privileg immer zelebriert werden durfte, oder als Nischenexistenz toleriert werden kann. So gesehen
kann nach Meinung von Paul VI. kein Priester das Privileg der tridentinischen Messe haben, der die Legitimität
der Reform leugnet und die Abschaffung von Quo Primum ignoriert. Jeder Priester kann aber jederzeit gezwungen
werden auch den NOM zu zelebrieren. Das geht aus den Worten, die Cekada zitiert, klar hervor. In erster
Linie wäre also Quo Primum abgeschafft. Erst in zweiter Linie wirkt sich das auf den Ritus aus und keiner
hat das Recht von sich aus als Priester die tridentinische Messe zu zelebrieren. Das ist auch heute die
Auffassung von Ratziputin. Läßt man es zu, daß einer den alten Ritus nimmt, dann muß er auf Anfrage
den neuen zelebrieren, genauso, wie sich die Petrusbruderschaft nicht auf Quo Primum berufen kann, sondern
auf das Privileg von Johannes Paul II., daß übrigens nach Ansicht von Frankenchurch regelmäßiger Erneuerung
bedarf. Zelebrete für die alte Messe haben keine unbegrenzte Laufzeit (so sagte mir Jens Mersch).
#35 Athanasius 10:03:59 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Expedit Ich bin absolut sicher, dass diese Irrlehren und die liturgischen Missständen in den Seminaren
Bombays/Mumbais sowie in den meisten übrigen Seminaren Indiens andauernd anwesend sind. Ob die Seminaristen
diese annehmen werden, weiss ich nicht. Ein indischer Seminarist aus Bombay ist allerdings im Hl. Kreuz
Seminar der FSSPX in Goulburn, AU, geblieben. www.holycrossseminary.com/ Jeder muss ja wissen, und sogar
anti-FSSPX-Leute gaben es mir gegenüber zu, dass der extremistische Ultra-Traditionalismus („Integralismus“)
wohl nie schädlicher sein kann für das ewige Seelenheil und die Priesterberufung als der Synkretismus
der in Indien betrieben wird. Nochmal ein Photo, damit Sie wissen, dass ich nicht übertreibe: (klick)
„Erzbischof von Bombay, Ivan Cardinal Dias, entzündet die Kerze vor der Statue der Göttin [sic] Ganescha
beim Anfang der Internationalen Weltkonferenz für Hindu-Christliche Kosmologie und Hindu-Christliche
Antropologie, am vergangenen Sonntag in Bombay.“ (6.10.1997, ‘The Indian Express’) www.geocities.com/…jm45/g/diasdemon.jpg
Da muss man sich auch nicht wundern, wenn mal ein Tradi schimpft, dass solche Prälaten aktiv eine Neue
Weltreligion gründen wollen.
Sind die Irrlehren in Bombay nun abgeschafft? Kann dem Bericht leider nicht entnehmen, ob die in dem Bericht
aufgezählten Irrlehren im Priesterseminar Bombay nunmehr abgeschafft worden sind! Falls nein, so würden
ja die drei Rückkehrer diese Irrlehren wohl nunmehr gutheißen? Oder?
@Dr Carlo er darf es jedoch nicht von sich aus die alte Messe lesen. Ist Unsinn, Sie wiederholen hier
jetzt auch schon P. Cekada? www.sspxasia.com/…ments/Mass-Legal.htm 1986 kam eine Kardinalskommission
zur Schlussfolgerun, dass die alte messe nie abgeschafft wurde, und, dass man keinem Priester verbieten
könne diesen Ritus zu folgen. Später unheimlich oft bekräftigt. 1971 besuchte P. Charles-Roux Papst
Paul VI. um um Erlaubnis für die alte Messe zu bitten. Paul VI. erwiderte: „Natürlich dürfen Sie die
alte Messe lesen. Ich habe die traditionelle Messe ja nie verboten, ich habe lediglich eine Alternative
geboten.“ Nun dürfen die Sedis, Dr. Otterbeck usw. es alles besser wissen als Kardinal Stickler, P. Charles-Roux
usw. usw. aber diese zwei alte Priester (Stickler únd Charles-Roux) leben noch, sind beide weit über
90 Jahre alt, lesen die Messe noch (Charles-Roux sogar 2004 für Mel Gibson auf dem Filmset) und Charles-Roux
war persönlicher Freund von Pius XII., Johannes XXIII. und Paul VI. und kannte diese alle persönlich.
Es wäre gut für Erlöschen von Vermutungen, Misstrauen und für Einsicht in reelle Gesetzessituationen,
P. Charles-Roux zu kontaktieren. (1934 Priester geweiht.) @Dr Otterbeck: 5 % der Katholiken sind der östlichen
Riten.
Athanasius: nicht verboten aber verunmöglicht haben Sie sich einmal mit juristischen Begriffen abgegeben.
Wenn ja, sollten Sie wissen dass hinsichtlich der alten Messe und für den Fall, dass man keine Zweifel
daran hat, dass Paul VI der wahre Papst war. gilt der Grundsatz lex nova abrogat lex veterem auf Deutsch:
ein neues Gesetz setzt das alte Gesetzt ausser Kraft. Wer also die alte Messe weiterhin lesen will, hat
sich um eine Erlaubnis (Indult) zu bemühen, er darf es jedoch nicht von sich aus die alte Messe lesen.
Da ich Zweifel darüber habe, dass Paul VI der wahre Papst war, haben meine Zweifel suspensive Wirkung
dh. ich muss mich weiterhin an das galten, was als sicher gilt.
0,015 % der Katholiken akzeptieren das Konzil nicht. Der Sakramentenempfang der 99,985% ist aber zu 99,9%
„gnadenlos“?? St. Athanasius wäre auf so eine Idee nicht gekommen. Da muss ich Murx rechtgeben, die Sakramententheologie
der SSPX-Nerze ist unsinnig. Entweder konsequent oder inkonsequent, aber nicht das vermaledeite Hin und
Her!
Dabei… Dann müssen Sie halt gehorchen. …übersehen Sie, dass die alte hl. Messe nie abgeschafft wurde,
nie verboten wurde, jedem freisteht, und nicht verdreht wird. Es gibt quasi keinen Novus Ordo Gottesdienst
nach dem Missále Pauls VI. ad-oriéntem, auf Latein. Ich lehne also nicht wegen Häresie ab (was ich
früher manchmal glaubte), sondern wegen des Pastorals. Dazu habe ich jedes Recht, so wie die FSSPX es
hat. Ob Sie das nun für wahr annehmen wollen, oder nicht.
Wenn sie die Gnade geben, können sie auch nicht schlecht sein Dann haben Sie auch kein Recht das abzulehnen.
Ein Ritus, der in sich schlecht ist, wie die Bruderschaft vom NOM sagt, kann keine Gnade geben, selbst
wenn er eine Wandlung produzierte. Dann müssen Sie halt gehorchen.
@KMrx Nein, Sie haben meine Meinung zum Priestertum und der hypostatischen Union nicht gut verstanden,
vielleicht wollen Sie es auch nicht. Sie bestehen irrtümlich darauf die Form „Spiritum principalem“ häretisch
zu nennen, ich nicht. Ich nenne auch die neuen Riten nicht häretisch, auch kann man nicht sagen, diese
brächten in den offiziellen Formen keine Gnade hervor. So etwas geht direkt gegen „Auctorem Fidei“ (1794).
Ich habe immer die Gültigkeit, sowie die Gnadenverleihung der neuen Riten unterschrieben, wenn in den
offiziellen Formen und dem Missale/Rituale nach gefeiert. Auch ist das neue Missále nicht in sich häretisch.
Nur, die pastorale Praxis macht diese neuen Messen fast immer sakrilegisch durch Handkommunion usw. usw.
Pastoral war auch die Eliminierung der Offertoriumsgebete eine Katastrophe. Sowie die Zelebrationsrichtungsänderung.
Nicht einmal „Ecône“ behauptet das neue Missále sei in und von sich aus häretisch. Aber die Umständen
sind jetzt 99,9 % dar, dass die Gnade durch Sakrileg erlöscht wird – das hat aber nicht direkt etwas
mit dem Ritus zu tun. @statcrux: Sie sind also doch Dr. Otterbeck. Sie sollten hier bitte mal aufhören
zu schimpfen mit „Nerzfarm“ usw. Das sind keine schönen Witze. Beleidigung ist auch Sünde. Vielleicht
kommt das aber in ihrem Holländischen Katechismus nicht vor?
Absurde Sakramentenlehre der Priesterbruderschaft In Ecône müssen die Seminaristen schwören, daß alle
neuen Riten nach der Editio typica gültig seien. Aber bezüglich dieser Gültigkeit hat man seltsame
Anschauungen. Das ex opere operato versteht man so, daß die neue Messe zwar ein Transsubtantiation produziert,
aber keine Gnade, oder sehr wenig. Dasselbe für die Sakramente, die einen Charakter einprägen, Charakter
ja, Gnade nein. Damit stellt man die neuen Sakramente jenen bestimmter Häretiker gleich. Z.B., eine syrisch-orthodoxe
Weihe gibt zwar den Charakter, nicht aber die Gnade, weil der Ritus eine Verfluchung gegen den heiligen
Leo den Großen und das Konzil von Chalzedon enthält. Damit wird also gegen die Gnade im Ritus selbst
etwas installiert, was eine Indisposition im Empfänger erzeugen muß, nämlich eine Häresie, der man
als Empfänger zustimmen muß. Die Gnade könnte in dem Fall nur jemandem gegeben werden, der zufälliger
Bona Fide wäre. Dieser seltsame Schwur in Ecône nützt also nichts, wenn die neuen Sakramente legitim
und gültig promulgiert wären und von der Kirche stammen, wie die FSSPX zugibt. Damit behauptet aber
die FSSPX, daß die neuen Sakramente unbeschadet einer materiellen Gültigkeit keine Gnadenmittel der
Heiligung sind, ja, der NOM ist in sich schlecht, so daß man sich durch kirchlichen Gehorsam nicht heiligen
kann. Wie paßt das zum Kanon 13, der 7. Session des Konzils von Trient, DH1613? catho.org/9.php?d=bwr
Lockere Sitten… Die „Insider“ wissen jetzt wahrscheinlich schon, wer Marcel, Athanasius, Karl Murx im
„richtigen Leben“ (Gibts das da?) eigentlich sind. War abscheinend ein schweres Trennungsdrama.
Was ist Athanasius? Habe ich Deine Meinung richtig wiedergegeben? Hallo, ich kann Dich selbstredend nicht
kritisieren, wenn ich Dich nicht verstehe. Habe ich Deine Auffassung von der hypostatischen Union und
vom Priestertum korrekt wiedergegeben? Zur Kargheit im Seminar: Die Disziplin war zwar gut, aber karg
war das Essen in Zaitzkofen bestimmt nicht. Da kann sich keiner beklagen.
So weit brauchen wir nicht schauen Stimmt das alles wirklich mit diesen ganzen heidnischen und irrigen
Krempel? Ich habe zwar ähnliches in Deutschland erlebt, aber in Deutschland herrscht in manchen Diozösen
auch so ein Saftladen, dort wird auch nicht mehr die katholische Lehre vertreten. Ich kann mir aber das
mit dem messe Sitzend und diesen Zirkus kaum vorstellen, obwohl ich schon verrückte Sachen in Deutschen
Priesterseminaren gesehen habe, na z.B. stehen alle bei der Wandlung, gar keine Kniegelegenheit da hat
mich schief angeschaut als ich mich hingekniet habe oder als ich Rosenkranz gebetet habe wurde die Hausleitung
auch sauer, besonders schlimm war aber dass ich dem Katechismus und die Bibel zitiere, dass geht ja nun
ganz und gar nicht na wer steckt dahinter na der hier:
Sakrileg II Gar nicht so dumm. Das tangiert das eigentliche Problem: Unter Behauptung des Gegenteils werden
„illegale“ Weihen inszeniert und eine Priesterschaft außerhalb der Kirche kreiert (aktueller Stand: 463).
Das ist kein Anlass für „Hass“, sondern es stellt vielleicht das schwierigste doktrinäre und sakramententheologische
Problem des Katholizismus seit 1517 dar. Anhand dieses Beispiels der Fehlreligion aus der eigenen Mitte
wird die Kirche beweisen, dass sie die zivile Religionsfreiheit positiv unterstützt. Man wird es nicht
erleben, dass der Vatikan oder Bischofskonferenzen den Staat gegen die Piusbruderschaft (oder andere Vollsedisvakantisten)
zu Hilfe ruft.
#18 AthanasiusII 14:47:35 | Mittwoch, 17. Mai 2006
„Spaltungsmentalität“ Eine Frage: wogegen gibt es die „Spaltungsmentalität“ in Goulburn? Ja, gerade,
gegen Innovationen und Revolutionen. Ist das akatholisch? Wohl kaum. Und ein vierter Seminarist aus Indien,
sowie ein fünfter aus einem anderen Diözesanseminar Indiens, blieb in Goulburn bei der FSSPX, da er
über die menschlichen Fehler der Professoren und Priester im Seminar hinwegschauen konnte auf die wirklich
wichtigen Sachen. Die indischen Seminaristen die Goulburn verliessen, sind nicht einmal nach Wigratzbad
oder Rom gegangen, sondern direkt zurück in die Höhle des Löwen: Bombay. Und wie? Sie haben zusammen
in aller heimlichster Weise das Verlassen des Seminares geplant, und empfingen dennoch – sehr unfair –
die niederen Weihen 4 Tage vor ihrem Austritt, wobei sie die Gelübden ein weiteres Jahr im Seminar zu
verharren ausgesprochen haben. Als wollten sie durchharren. Die FSSPX wird oft überprüft und geprüft.
Im Feuer. Wie die Seminaristen. Die Ausfallsrate war immer hoch in den Seminaren: man musste zwischen
18 und 30-35 Jahren sein (älter eigentlich nicht erlaubt, es sei denn für Ausnahmefälle wie Konvertiten)
beim Eintritt, es dauert alles 7 Jahre, es gibt der traditionelle Fasten, es gibt das karge Essen, die
monastische Atmosphäre, die kämpferische Mentalität der Mitstudenten. Das ist alles ungewöhnt für
jemanden der in einem säkularisierten Seminar lebte.
Übrigens… …frage ich mir, warum die FSSPX nicht manchmal die Hl. Priesterweihen etwa in ihren schönen
Kirchen und grossen Wallfahrtskirchen etwa in Brüssel, Paris, London, Denver stattfinden lässt. Ich
finde Kirchen persönlich schöner als die FSSPX-„Tradition“ (small t) die Zeremonien auf Wiesen in Zelten
stattfinden zu lassen.
#16 AthanasiusII 14:36:54 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Ich halte mich auch für dumm angesichts der undurchdringbaren Weisheit Gottes, der so himmlischen Lehre
der ewigen römisch-katholischen Kirche Jesu Christi, und des tiefsten Gehorsams Unserer Lieben Frau Gott
gegenüber. Da bete und schätze ich gerne das hochheilige Gebet des Rosenkranzes, durch den 1571 die
westlichen Armeen zum Siege bei Lepanto gebracht wurden, und durch den die Republik Österreich 1956 vom
Schicksal ein Ostblockstaat zu werden gerettet wurde. Da mögen es „die anderen“ gerne für dumm und blöd
halten, dennoch: „deposuit potentes de sede, et exaltavit humiles“. Humilis ist auch das kleine, verfolgte
FSSPX-Priesterseminar des Hl. Kreuzes in der Kirchenprovinz Australiens. sspxasia.com/…2005_December_27.htm
(Auch für Dr. Otterbeck, der eine Priesterweihe mit zum Schluss einem Dîner, einer Blaskapelle und Primizmesse
nachher nicht „feierlich“ findet, warum hat er immer noch nicht erklärt. Vielleicht eben weil er die
FSSPX hasst?)
@Ansgar Danke sehr. Und genau weil die Gleichsetzung von „dumm“ und „Analphabet“ nicht zutreffend ist,
ist auch die Bezeichnung „Gebet für Dumme“ nicht angemessen. Aber ich gehe davon aus, dass es genau so
gemeint war, und dann trifft es sachlich zu. Ich gebe auch zu bedenken, dass es hier ja offenbar um Äußerungen
in Lehrveranstaltungen geht, und in denen bedient man sich nun einmal aus didaktischen Gründen oft pointierter
und griffiger Formulierungen. In diesem Sinne ist „Gebet für Dumme“ immer noch unangemessen, aber verglichen
mit Polemiken von kreuz.net-Protagonisten hält sich das Problem doch noch in engen Grenzen.
@ Murx, Jean Teilnehmerin Daniela hat nicht behauptet, intelligenter als Kirchenväter zu sein. In ihren
differenzierten Ausführungen ist einzig zu kritisieren, ob die Gleichstellung „Analphabeten“ und „dumm“
zulässig ist.
@Daniela 1) Daß der Rosenkranzpsalter der Psalter für Dumme sei, ist natürlich Unfug. 2) Ebensowenig
kann man sagen, daß er für den, der beides betet, eigentlich eine Doppelung sei. ad 1) Der Rosenkranz
läßt sich von Klug und Einfältig gleichermaßen beten. Zudem wird man bei einem Gebet, das eine so
überaus differenzierte Entwicklungsgeschichte hinter sich hat, wie der Rosenkranz, nicht von ursprünglichen
Intentionen auf die spätere Verwendung folgern. Die ganze Gebetsgestalt ist beim Rosenkranz anders als
beim Psalmgebet. ad 2) Der Rosenkranz ist im wesentlichen die Betrachtung der Heilsgeheimnisse entlang
der Vita Christi, eingebettet in Vaterunser, Ave Maria und Doxologie (evtl. erweitert um Zwischengebete).
Das trifft bekanntlich in dieser komprimierten Form nicht auf die Psalmen und das Breviergebet zu. Daher:
Ergänzung – ja, Doppelung – nein. Gebet für alle – ja, Gebet für Dumme – nein.
Rosenkranz Man muss das ja nicht mögen, aber der Rosenkranz IST Gebet für Dumme, nämlich der Psalter
für Analphabeten. Menschen, die das Brevier nicht lesen konnten, wurde empfohlen, durch 3 x 50 Ave Maria
die 150 Psalmen abzubilden. Wer also Brevier UND Rosenkranz betet, mag etwas Frommes tun, aber letztlich
ist es eine Dopplung. Wer fähig ist, das Brevier zu beten, sollte es dem Rosenkranz allemal vorziehen,
denn es ist biblischer, reicher, älter und es ist offizielle Liturgie der gesamten Kirche. Die Bezeichnung
„Gebet für Dumme“ für den Rosenkranz ist respektlos und despektierlich. Sachlich falsch ist sie aber
nicht, denn genau das ist der Rosenkranz von seinem Ursprung her: Psalter für Analphabeten.
Wahrscheinlich kennen Ihre 463 Priester die „vorkonziliare“ Kirche gar nicht mehr. Mir scheint: Da wird
ein Imitat konstruiert, dessen Vitalität nur teilidentisch ist. Das Glaubensleben sieht anders aus.
Antwort @Dr. Otterbeck: Die Feierlichkeiten waren sicherlich da. Und hunderte von Menschen wohnten den
Priesterweihen bei. Was meinen Sie mit Feierlichkeiten? Tanzen im Altarraum? Polonaise? Das australische
Seminar ist aber ziemlich gering in Zahlen, das mag es sein. Aber was Sie meinen verstehe ich nicht. Das
Fest war nachher. Fokus in den Bildern ist auf die Weihehandlungen, und die werden au sérieux durchgeführt.
Übrigens mag die FSSPX sich schon freuen auf neue Eintritte. Ein ehemaliger lutherischer Pastor tritt
ins Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. im bayrischen Zaitzkofen ein, so angelqueen.org,
und mit ihm einige lutherische Kanoniker bzw. Seminaristen.
Lieber Athanasius, mir fällt bei der Holy-Cross-Bildergalerie vor allem auf, dass es überhaupt gar nicht
die bei Priesterweihen sonst anzutreffende frohe Feierlichkeit gibt. War die „Kirche aller Zeiten“ denn
immer so streng??
Die Wahrheit aus erster Hand Nicht nur ist die Beschreibung der FSSPX-Seminare in Australien durch Kardinal
Dias von Hass und Lüge geprägt, auch ist sie eigentlich aus dritter Hand entstanden. Sie lesen hier,
wie die indischen Seminaristen Goulburn auf einmal verlassen haben – ohne Skrupel und ohne Anständigkeit. www.holycrossseminary.com/recent_events.htm (Scroll down to „January 2006“) Schade. Und ich glaube, dass
wohl klar ist, wo man den römisch-katholischen Glauben findet, und wo einen „christlich“-synkretistischen
Irrglauben. Die „ausgetretenen“ Seminaristen, die gerade vor dem Austritt noch die niederen Weihen empfangen
hatten, sollten sich mal gut „bequem“ machen zwischen den Hindu-Altären, Suffi-Mystikern und Buddha-Statuen
in den ehemals so fruchtbaren Seminaren Indiens. Wer dem hl. Franz Xaver von Goa nachfolgt ist klar; es
sind nicht die Götzendiener und Synkretisten. Franz Xaver vernichtete öffentlich Götzenstatuen in christlichen
Umgebungen.
Ingesamt… …wanderten fünf Indische Seminaristen nach Goulburn, Australian (Roman Catholic International
Seminary of the Holy Cross, geleitet von der Priesterbruderschaft St. Pius X.) aus. Ein Seminarist ist
vermutlich Bruder oder in ein anderes Seminar der FSSPX gewechselt. Drei der vier übriggebliebenen sind
„zurückgekehrt“. Also, urteilen Sie selbst, was die „Fülle des katholischen Glaubens“ und die wahre
Einheit mit der ewigen Römischen Kirche darstellt. Dies (Klick) – Kardinal Dias der eine Götzenstatue
mit einem Kerzenopfer ehrt auf einem synkretistischen Kongress von Theologen. www.geocities.com/…jm45/g/diasdemon.jpg
Oder DIESE (Klick) – Hl. Priesterweihen in Goulburn, Australien sowie Primizmessen in der FSSPX. www.holycrossseminary.com/…lbum_ordinations.htm
Urteilen Sie selbst und verkünden Sie, in wie weit die Aussagen von Kardinal Hoyos der Realität der
indischen Kirche entsprechen. Ich glaube übrigens nicht, dass die Sachen in den Seminaren Indiens sich
gebessert haben. Sie sind eher schlimmer geworden.
Damals: 2002, heute: 2006 Und wie steht es um die Irrlehren, die laut Artikel im Jahr 2002 im diözesanen
Priesterseminar unterrichteten wurden, heute im Jahr 2006 ? (Rosenkranzgebet sei für Dumme, Hölle würde
es nicht geben, Bibel sei ein Phantasieprodukt, …) Das konnte ich durch den Artikel leider nicht herausfinden.
Warum kamen 3 der 4 Seminaristen zurück? Haben sie dazu auch einen Brief verfaßt?