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Grundlagenwissen + Ein Wunder + Bei Christus geht alles + Leere Worte + Ein Flop?
GrundlagenwissenVatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Benedikt XVI. über den Heiligen Petrus: „Nach Jesus Christus ist im Neuen Testament der Apostel Petrus die meistgenannte Person.“ Der Papst erinnerte daran, daß der Fischer Simon Petrus aus Betsaida stammte und wie sein Bruder Andreas zu den ersten vier Jüngern Jesu gehörte. Petrus habe dem Ruf Christi vertraut, Menschen zu fischen. Benedikt XVI. erklärte weiter, daß Petrus die tiefe Bedeutung der Sendung Christi noch nicht verstanden habe, als er das Messiasbekenntnis ablegte. Zu sehr sei er noch menschlichem Denken verhaftet gewesen.
Ein Wunder
Frankreich. In der Monatszeitung ‘Totus Tuus’ der Postulation des Seligsprechungsprozesses für Johannes Paul II. beschreibt eine ungenannte französische Ordensschwester, wie sie auf die Fürsprache des verstorbenen Papstes von ihrer Parkinsonkrankheit geheilt worden sei: „Ich hatte das Gefühl, neu geboren worden zu sein.“ Sie sei zwei Monate nach dem Tod des Papstes mitten in der Nacht aufgewacht und habe gemerkt, daß sie keine Schmerzen mehr verspürte. Daraufhin habe sie vor dem Allerheiligsten Sakrament die lichtreichen Rosenkranz-Geheimnisse betrachtet und eine seit vier Jahren nicht mehr gekannte Beweglichkeit verspürt.
Bei Christus geht alles
Frankreich. Die Darstellung eines völlig entblößten Christus mit einem Kondom in der Hand stellt offenbar keine Schmähung Christi dar und bewegt sich in Frankreich innerhalb der zulässigen Grenzen der Meinungsfreiheit. Das glaubte kürzlich ein Pariser Berufungsgericht. Es wies die Klage gegen eine Ende April letzten Jahres in dem linksextremen Blatt ‘Libération’ veröffentlichte Karikatur in zweiter Instanz zurück.
Leere Worte
Deutschland. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) forderte vor der ‘Netzeitung’ eine Neuregelung des Kinderabtreibungsparagraphen 218. Der Politiker findet es an der Zeit, daß christdemokratische Themen wie die sogenannte Spätabtreibung eine besondere Sensibilität erfahren und die Agenda der Großen Koalition mitbestimmen. Es müsse vermieden werden, daß ungeborene Kinder bis zum neunten Monat getötet werden können, wenn eine Behinderung vorliegt.
Ein Flop?
„Die Aussagen gegenüber der Kirche und gegenüber der Gottheit Jesu sind nicht so brisant im Film selbst. Man könnte glauben, daß die Produzenten Angst hatten, daß viele Christen den Film nicht sehen möchten. Und sie haben viel geändert im Film gegenüber dem Roman. Man könnte sagen: Viel Lärm um nichts, denn der Film ist erstens nicht gut und zweitens nicht gegen die Kirche.“
Marc Aellen – ehemaliger Vizegeneralsekretär und Pressebeauftragter der Schweizer Bischofskonferenz und neuer Generalsekretär des Weltverbandes katholischer Medien ‘Signis’ – im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ über den antikatholischen Film ‘Sakrileg’
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