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Freitag, 17. Dezember 2004 08:05
kreuzmeldungen
Papstreisen 2005 + Türkei: Beitrittsverhandlungen ab Oktober + Kardinal Wetter zum EU-Beitritt der Türkei + Ein vergnüglicher Gottesdienst + Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Erfindung
Papstreisen 2005

Vatikan. Die einzige bisher fix geplante Auslandsreise des Heiligen Vaters im kommenden Jahr ist der 20. Weltjugendtag in Köln. Der zuständige Organisator, Bischof Renato Boccardo, Sekretär des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikation, informierte letzten Mittwoch über die Papstreisen für das Jahr 2005. „Die Ankunft des Papstes wird für Freitag, den 19. August erwartet. Am Samstag wird er der Vigil vorstehen und am 21. August die Messe zelebrieren.“ Der Kontakt zu den jungen Menschen sei für den Heiligen Vater von besonderer Wichtigkeit.

Türkei: Beitrittsverhandlungen ab Oktober

Belgien. Gestern Abend bestätigte der EU-Ratsvorsitzende und Ministerpräsident der Niederlande, Jan Peter Balkenende, daß die EU der Türkei Beitrittsverhandlungen anbiete. Beim EU-Gipfel in Brüssel wurde als Verhandlungsbeginn für einen Beitritt der 3. Oktober 2005 festgelegt. Der EU-Ratsvorsitzende Balkenende betonte, daß die Verhandlungen auf den Beitritt der Türkei zur EU abzielen werden. Im jahrzehntelangen Ringen um die EU-Vollmitgliedschaft scheint damit für das zu 97% der Landfläche asiatische Land ein großer Sprung nach vorne geschafft zu sein. Die Türkei ist seit 1963 assoziiertes Mitglied der EU.

Kardinal Wetter zum EU-Beitritt der Türkei

Deutschland. Gestern fand der Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, – ungehörte – Worte gegen den EU-Beitritt der Türkei. Die kulturellen Unterschiede zwischen Europa und der Türkei seien nicht in 10 bis 15 Jahren zu überwinden. Er habe großen Respekt vor den Türken, meinte der Kardinalerzbischof. Man könne auch mit Menschen zusammenleben, die nicht zur Familie gehören. Natürlich strebe die Kirche mit den deutschen Mohammedanern friedliche Beziehungen an. Der Dialog sei jedoch sehr schwierig.

Ein vergnüglicher Gottesdienst

Deutschland. Die Initiativkreisnachrichten für Dezember 2004 dokumentieren einen Bericht aus der Mainzer Kirchenzeitung ‘Glaube und Leben’ vom 4. November: „Es war ein ebenso interessanter und ansprechender wie lockerer und vergnügter Gottesdienst, der die Besucher der Heilig Geist Kirche in Darmstadt-Arheiligen begeisterte.“ Die Predigt des vergnügten Gottedienstes von Pater Cappabianca war allerdings nicht für alle anwesenden Gläubigen lustig. So konnte man während der Homilie folgendes hören: „Während eines Orgasmus ist der Mensch frei, gelöst von allem. Er lebt ohne Kontrolle – in diesem Moment ist der Gott, der das Leben an sich darstellt, ganz nah.“ Sex sei dann eine Sünde, wenn man den Partner nicht mit dem nötigen Respekt und Achtung behandle.

Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Erfindung

Das Wort „Ketzer“ leitet sich anscheinend vom Wort „Katharer“ ab. „Katharer“ bezeichnet die Anhänger einer weit verbreiteten mittelalterlichen Häresie. Dieser Irrglaube leugnete die Gutheit der Schöpfung und vertrat eine streng dualistische Weltanschauung: Ein guter Gott des Geistes liegt im Widerstreit mit einem gleichmächtigen bösen Gott der Materie. ‘Ketzerei’ bezeichnet allgemein einen bewußten und hartnäckigen Irrglauben. Statt Ketzer wurde auch die volksethymologische Bezeichnung „Kätzer“ verwendet. Das Wort „Kätzer“ wurde auch mit dem umgangslateinischen Wort für Katze, „cattus“ in Zusammenhang gebracht. Die Katharer sollen die Katze als Tier Satans auf das Hinterteil geküßt haben.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 10 Lesermeinungen:
Dienstag, 1. Februar 2005 14:08
cagliostro: Wenn es nicht wahr ist, dann ist es eine gute Erfindung
Es ist nicht wahr. Bei der Unterstellung, die Katharer würden Katzen auf das Hinterteil küssen, handelt es sich um eine ähnliche Verleumdung wie bei den Beschuldigungen, Juden würden Ritualmorde begehen. Denn die Aussage dahinter war, die Katharer würden den Teufel anbeten. Im Gegenteil betrachteten sie die materielle Welt als Produkt des Teufels, weil sie der Ansicht waren, von Gott könne nichts Böses geschaffen worden sein, die Materie sei aber Böse und könne logischerweise nicht von Gott kommen – und lehnten daher die irdische Existenz in ihrer Gesamtheit ab. Nur die Seelen stammten, ihrer Meinung nach von Gott und würden auch zu ihm zurückkehren, sobald sie die Täuschungen des Satans erkannt hätten. Sie glaubten an Wiedergeburt und an eine lebendige Seele in allen belebten Lebewesen, also auch im Tier.
Von der Sicht der Ketzer aus war der Katholizismus ein Irrglaube. Man sollte vielleicht mit solchen Äußerungen eher sparsam umgehen. :)
Informieren sie sich besser, bevor sie alte Vorurteile neu aufpolieren und verbreiten. Z. B. hier http://www.heiligenlexikon.de/index.htm
Samstag, 29. Januar 2005 14:57
Dolfus: @Lieber GerdEric
Natürlich darfst Du!
Samstag, 29. Januar 2005 12:52
GerdEric: Lieber Dolfus
Darf ich Dir mal die lieben Worte unseres Bruno.MAria ans Herz Legen?

Bruno-Maria Schulz: Gerd, du verwechselst dieses Forum das religiöse Fragen erörtert, mit politischem Meinungsforum.

mfg
GerdEric
Sonntag, 19. Dezember 2004 13:16
Dolfus: @turnschuhfan
„Römisch-katholisch“ ist seit Pauls VI. neuen Liturgiebüchern bald eine Liturgie. Das spricht aber eher gegen Paules Bücher. Ein Papst ist trotz Unfehlbarkeitsdogma kein Diktator, das hätte irgendjemand auch Seiner Heiligkeit Montini sagen sollen – und das hat man auch.
Orate pro eum!
Sonntag, 19. Dezember 2004 13:11
Dolfus: @Hinzufügung über EU-Türkei
Wer will schon Krieg? Wir wollen alle den Frieden, wir alle Angehörige des einen Menschengeschlechtes, wir Nachkommen eines Menschenpaares, wir, die wir uns in unterschiedlichen geographischen Regionen ein bißchen unterschiedlich voneinander fortentwickelt haben, aber im Grunde gibt es nur eine menschliche Rasse. Nur ein Mensch kann gültig getauft werden.
Unser Volk will Friede, aber „opus iustitiae Pax“ lautete der Wappenspruch des großen Pius XII. Eine Pax ohne Gerechtigkeit kann es nicht geben, deshalb sind wir nicht auf dem Weg des Friedens. „Die Wende in Osteuropa führt nicht zum Frieden“, soll auch Sr. Lucia von Fátima gesagt haben. Ebenso wenig kann das Niederhalten und Ausbeuten der Deutschen durch die gottlosen Logen ein Weg zum Frieden sein, außer man würde alle Nicht-Angelsachsen ausrotten, dann hätten „sie“ zumindest keine Völkerkonflikte. Soetwas beinhaltete ja auch der von Roosevelt ursprünglich abgesegnete Morgenthau-Plan.
Ähnliche Gedanken liegen auch der UNO-Bevölkerungskontrolle zugrunde.
Eine systematische Umvolkung – und genau dieser anti-christliche und anti-deutsche Freimaurerplan steht dahinter – bringt genau das Gegenteil – einen Kulturkampf, dessen erste brutale Auswüchse wir zum Beispiel in den Niederlanden erleben, aber auch in unseren eigenen Städten.
Eine Völkermischung kann aber auch für beide Seiten von Vorteil sein. Wir sehen den Unterschied zwischen dem rassentrennenden Anglo-Amerika und dem rassenvereinenden Lateinamerika. Lateinamerika hätte bessere Voraussetzungen für ein friedvolles Miteinander als die martialischen US-Angelsachsen und ihre Vasallen.
Der Lauf der Dinge räumt leider gerade dem kriegerischen Volk die Weltherrschaft ein, aber das letzte Wort spricht Gott, und aus dem Studium des Alten Testamentes sehen wir, das es Vorbilder zu dieser Situation zum Erwählungszeitalter des Alten Israel gab.
Völkermischung im großen Stil könnte es aber nur mit näher – kulturell, nicht biologisch – verwandten Völkern geben. Biologisch gibt es mit türkischen Menschen genausowenig ein Problem wie mit anderen, aber kulturell paßt der türkische Volkscharakter nicht zur europäischen Seele.
Genau das aber ist doch genau der Grund, weswegen die EU-Freimaurer ihre türkisch-laizistischen Logenbrüder in die EU holen wollen. Ein riesiges Massenexperiment!
Europa, wach auf aus Deinem süßlichen Schlummer!
Ich weiß, das sind schwierige Dinge, und nicht jeder kann alles mitvollziehen. Ich kann nur betonen, den Frieden wollen wir, und wir wollen eine Einheit, aber in Christo, und nicht ohne Christo, und jeder möge die kulturellen Eigenheiten unserer Brudervölker akzeptieren.
Sonntag, 19. Dezember 2004 12:59
turnschuhfan: …ein vergnüglicher Gottesdienst…
…hört,hört,hört…nenn doch mal Beispiele, bin gespannt. Ich habe im letzten Jahr 46 Gemeinden im Bistum Münster kennegelernt. Bis auf eine Ausnahme wurde überall römisch-katholisch zelebriert, würdig und dem Kirchenjahr entsprechend …
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