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Donnerstag, 18. Mai 2006 11:00
Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
Am 23. April hat das Frankfurter „Projekt: schwul und katholisch FFM“ mit einem feierlichen Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche „Maria Hilf“ sein fünfzehnjähriges Bestehen begangen. Von Hubert Hecker.
"Homosexuelle haben den Auftrag zu zeigen, daß Gott in jeder Hinsicht Vielfalt zulasse."
„Homosexuelle haben den Auftrag zu zeigen, daß Gott in jeder Hinsicht Vielfalt zulasse.“
(kreuz.net, Frankfurt) Die Frankfurter Homo-Projekt-Gemeinde wurde in den „rebellischen“ Jahren des deutschen Anti-Rom-Katholizismus gegründet.

Ab dem Weißen Sonntag 1991 hielt man in der katholischen Studentengemeinde Frankfurt die ersten Gottesdienste. Pfingsten 1991 wechselte man in die Frankfurter Pfarrkirche Maria Hilf.

Das Bistum Limburg bot offenbar günstige Rahmenbedingungen für dieses in den deutschen Bistümern einmalige Projekt.

Im November des Jahres 2000 wurde sogar der Homo-Propagandist Volker Beck – Partei der Grünen – vom damaligen Präsidenten der Diözesanversammlung, Dr. Heinz-Peter Röther, nach Frankfurt eingeladen.

Nach dem Vortrag Becks sprach sich das Laiengremium einmütig für die Zustimmung zur gesetzlichen Regelung der „eingetragenen Lebenspartnerschaften“ von Homosexuellen aus.

Allein der anwesende, für die Synodalen zuständige Limburger Weihbischof Gerhard Pieschl (72) sprach sich damals energisch dagegen aus und verteidigte das christliche Leitbild von Ehe und Familie.

Mindestens einmal – am 17. März 2002  – stand in einem katholischen Gottesdienst ein „Segen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften“ auf dem Programm.

Nach einer Mitteilung eines Beauftragten des Bistums Limburg soll die entsprechende Internetseite sowohl den römischen Behörden wie auch dem Apostolischen Nuntius bekannt sein.

Das Projekt sei „unter Beachtung des Wohls der Gläubigen“ der Verantwortung des Bischofs von Limburg überlassen worden.

Die Pastoral an den homosexuellen Katholiken bzw. das „Wohl der Gläubigen“ ist anscheinend das Zauberwort, mit dem einer Homo-Theologie die Türe in die Kirche geöffnet werden sollte.

Zum zehnjährigen Bestehen der Gemeinde stand ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto: „Der Herr ist mein Hirte … und weiß ich bin schwul/lesbisch“.

Anschließend hielt der katholische Diplom-Theologe Thomas Wagner einen Vortrag zu „schwuler Spiritualität“.
Anschließend
hielt der katholische Diplom-Theologe Thomas Wagner einen Vortrag zu „schwuler Spiritualität“.


Eine ebenfalls diplomtheologische Pastoralreferentin sprach nach einem Gottesdienst über „Lesben und Schwule im Hause der Stadtkirche Frankfurt“.

Der katholische Theologe Gregor Schorberger – Seelsorger an der Frankfurter Uni-Klinik – leitet ebenfalls Gottesdienste und hält Vorträge in der schwul-katholischen Gemeinde.

In einem Zeitungsartikel der ‘Frankfurter Rundschau’ vom 30. Juli 2003 entfaltet er seine Homosexuellen-Theologie:

Homosexuelle hätten den Auftrag zu zeigen, daß Gott in jeder Hinsicht Vielfalt zulasse. Gott sei nicht eindimensional. Homosexuelle würden von ihm ebenso angenommen wie Heterosexuelle.

Homo-ideologische Katholiken hören so was gern aus Theologenmund und legen sich eine eigene Rechtfertigungstheologie zurecht: Gott und Christus nehme sie an in ihrer Gay-Kultur und Homo-Praxis, so wie sie seien.

Diese Erfahrung des Angenommenseins helfe ihnen, gegen die Ausgrenzung der Homosexuellen durch Papst und Kirche innerlich stabil und äußerlich standhaft zu sein.

Das also ist das Ergebnis der sogenannten Homosexuellen-Pastoral beziehungsweise der Berücksichtigung des Wohls der Gläubigen, daß die Homo-Praxis und Homo-Kultur einen kirchlichen Rahmen und Segen bekommt.

„Bis zu siebzehn Priester und Seelsorgerinnen“, so rühmt sich die schwule Projekt-Gemeinde, „stehen dem Gottesdienst vor“.

Sogar aus dem Bistum Mainz kommen Priester angereist, so am 5. Februar 2006 der smarte Medien-Pfarrer Thomas Groß. Pfarrer Karl-Heinz Novotny aus St. Josef/Egelsbach und Pfarrer Kurt Sohns von St. Paul /Offenbach reisen ebenfalls nach Frankfurt, um in der schwulen Projekt-Gemeinde der „Eucharistiefeier für Homosexuelle“ vorzustehen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 264 Lesermeinungen:
Sonntag, 20. August 2006 15:51
Sergej Iwaniuk: Dem Verfasser
Es ist wohl recht, daß ein Pastor sich dazu berufen fühlt in einer Lasterhöhle zu predigen, sich so zu verhalten wie die Propheten es taten. Hier aber geschieht das Gegenteil. Diener Gottes erklären der Unfug sei unbedenklich und legen durch ihre wohlwollende Anwesenheit Scheite ins Feuer, unterstützen das Treiben. Ihre Pflicht wäre es Einspruch zu erheben und den Spott des Zeitgeistes zu ertragen, der jeden trifft der sich ihm nicht beugt. Dies tut der Autor des Artikels, dafür muss man ihn loben. Manchmal aber ist es ratsam, seinen berechtigten Zorn zu zügeln und übertriebene Polemik zu unterlassen – je sachlicher das bedauernswerte Verhalten beschrieben wird, desto wirksamer ist die implizite Kritik. Nüchternheit stellt hier ja keine Verharmlosung der Unzucht dar, erschwert aber aufklärerisch tuenden Kleingeistern und schließlich den Betroffenen selbst, die Kritik an ihrem Handeln als hinterwäldlerisch, verklemmt, verbohrt oder gar faschistoid abzutun. Durch gewisse Schlüsselwörter, die sich auch hier in meiner Anmerkung finden, löst man bei selbsterklärten Gutmenschen nur zu leicht diesen pawlowschen Reflex aus. Der Reflex aber ist stets kontraproduktiv, weil er, eben Genannte, vor jeder Selbstreflexion schützt.

Viele der hier veröffentlichten Meinungen beweisen ja, daß auch solche Menschen Ihre Seiten lesen. Stellen Sie in zukünftigen Artikeln das ätzende Element etwas in den Hintergrund, so erweichen Sie möglicherweise doch noch das ein oder andere verstockte Herz.
Donnerstag, 25. Mai 2006 19:19
-Agnostiker-: @ Rudolpfsohn
Da merkt man, wie unverschämt mich das Schwulenpack in jener Situaution provoziert hat, als es mich mit deren eigenem perversen Lebensstil in Verbindung brachte.

Das spricht aber für Ihren beschränkten Geist bzw Verstand, selbst wenn Sie provoziert wurden, rechtfertigt dies nicht diesen äußerst perversen Gedanken kann. Ob dieses nun auf eine braune Gesinnung ihrerseits zurückzuführen ist, ist nebensächlich
Donnerstag, 25. Mai 2006 15:32
yehuda: @Rudolphsohn
Wären Sie in einem anderen Umfeld aufgewachsen wären Sie jetzt vielleicht ein glücklicher, bekennender Homosexueller … Leider hat Sie ihre Sexualität zu so einem Menschen gemacht. Schade eigentlich …
Donnerstag, 25. Mai 2006 02:05
deusexmachina: @Rudolfsohn
Die einzige Differenzierung, zu der ich mich bei der Betrachtung Ihrer Person genötigt sähe, wäre die Frage: „Knast oder Klapse“?

Im übrigen ist es DAS MG (Maschinengewehr). Sie meinen wohl eher DIE MP (Maschinenpistole), die weitaus häufiger zur schnellen Erledigung unliebsamer Elemente verwendet wird und wurde (ein MG ist viel schwerer und muss erst umständlich aufgebaut werden; mit der MP mordet man locker-abfällig aus der Hüfte).

Ich habe schon lange niemanden mehr mit einem deart verabscheungswürdigen, gestörten Welt- und Menschenbild erlebt wie Sie… ich frage mich immer, was jemandem wie Ihnen wohl in seiner Jugend widerfahren sein muss, dass er so vor Gift, Geifer und Galle trieft? Ich vermute da ja ein Ereignis aus dem sexuellen Umfeld, aber das würden Sie vermutlich nicht zugeben. Vermutlich ist auch genau das Ihr Problem, das Sie mit Ihrem unmäßigem Hass zu ventilieren suchen. Armes Schwein.
Donnerstag, 25. Mai 2006 01:54
Freitag: @Rudolfsohn
Was sind sie eigentlich? Und kommen sie mir nicht mehr damit, dass sie sich einen Christen schimpfen.

Zitat: Ich erstelle erneut meine Frage: Was hat das Homo-Umnieten mit MGs per se mit Nazis zu tun? Hätte ich von Vergasen gesprochen, würde ich Ihre reflexartige Naziassoziation verstehen …

Fragen sie sich mal selbst, was in ihrem Kopf vorgeht, dass sie überhaupt auf die Idee kommen, jemanden mit einer MG ‘umnieten’ zu wollen. Bei ihnen ist irgendwann irgendetwas ganz gewaltig schief gegangen. Und ich bin mir sicher, es gibt ein falsches Wort und sie würden das, was sie bisher nur gedanklich durchspielen, in die Tat umsetzen!
Mittwoch, 24. Mai 2006 14:41
rudolfsohn: Geradezu hilflos-krampfhaft, Mark-Antonius,
versuchen Sie mich irgendwie im Spielchen zu halten, was ein Nazietikett betrifft.

Markus-Antonius: Armer Rudolfsohn, kennen Sie sich so wenig in der Zeitgeschichte aus? Kann ich mir bei Ihrer Wortwahl kaum vorstellen. Ihr Alter würde mich brennend interessieren. Das macht die Einordnung leichter.Ja, einordnen, das ist es, was schlichte Geister wie Sie brauchen, die nicht differenziert zu einer Sache argumentieren können, ohne gleich einen Andersdenkenden ideologisch zuordnen zu müssen.
Deshalb sind Sie ein „Armer“, nicht ich.
Ich bin Ende der 50er geboren. „Gnade der späten Geburt“ in dem Sinne, dass ich schon mal kein Alt-68er sein kann.
Jemand der sich in der Zeitgeschichte auskennt, asoziiert gemäss Ihrer Logik mit MGs umgenietete Homos mit den Nazis, so so …
Halten Sie mich für so blöd, dass ich nicht wüsste, dass in KZs in der Tat Insassen mit MGs erschossen wurden?
Mit Hinrichtungen und Blutbäder aller Art mit MGs werden noch häufiger mafiöse Organisationen in Verbindung gebracht. Man (ausser Querulantin, Freitag und Mark-Antonius) denkt auch spontan an Bandenkriege in bronxartigen Vierteln.
Ich erstelle erneut meine Frrage: Was hat das Homo-Umnieten mit MGs per se mit Nazis zu tun? Hätte ich von Vergasen gesprochen, würde ich Ihre reflexartige Naziassoziation verstehen …
Also bitte diesmal eine Antwort, statt Ihre blöden Ablenkungssprüche …
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