Respektiert der jüngste von der ‘Sony-Gruppe’ verantwortete Haßfilm, den firmeninternen Verhaltenskodex oder sind diese Bestimmungen ein fiktiver Code, bei dem jede Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit ein reiner Zufall ist. Von Manuel Sánchez Hurtado, Mitglied des Opus Dei.
Sonntag, 21. Mai 2006 03:25
Alex Bermann: Es ist nur ein Unterhaltungsroman/film
Dan Brown versteht es, Realität und Fiktion verschmelzen zu lassen. Dadurch wirken seine Geschichten
auch so faszinierend. Dadurch, dass man einiges wiedererkennt, kann man nur noch schwer unterscheiden,
was wahr und was Fiktion ist. Das verursacht ein unheimliches und spannendes Gefühl, der Leser bzw. der
Zuschauer wird viel tiefer in die geschichte einbezogen, weil sie auf den ersten Blick wahr sein könnte.
Das ist ein beliebtes Stilmittel, das auch bei anderen Filmen angewand wird. Ich bin mir sicher, die Leute glauben gerade deswegen nicht alles, was sie im Kino sehen. Und wenn man keine Geheimnisse hat, dann kann jeder Verdacht zerstreut werden, der aufkommen könnte. Zu schade, dass die katholische Kirche Geheimnisse hat. Also ist sie deswegen auch leicht angreifbar…
Das ist ein beliebtes Stilmittel, das auch bei anderen Filmen angewand wird. Ich bin mir sicher, die Leute glauben gerade deswegen nicht alles, was sie im Kino sehen. Und wenn man keine Geheimnisse hat, dann kann jeder Verdacht zerstreut werden, der aufkommen könnte. Zu schade, dass die katholische Kirche Geheimnisse hat. Also ist sie deswegen auch leicht angreifbar…
Freitag, 19. Mai 2006 20:17
methusalix †: Sehr geehrter Herr Doktor Heger,
das
Dr. Christoph Heger: „Volksverhetzung“ mal so, mal soRoman und Film sind historisch plumpe Fälschungen. Darüber gibt es keinen ernsthaften Zweifel.
ist völlig richtig! Genauso wie übrigens „Die Räuber“ von diesem Schiller, „Faust“ von Goethe und „Moby Dick“ von Melville.
Damit will ich nicht unbedingt den literarischen Wert dieser Stücke vergleichen, da sei Marcel Reich-Ranicki vor! Aber bezüglich des Wahrheitsgehaltes sind sie absolut gleichwertig. Alles erstunken und erlogen, wie in jedem Roman!
Dr. Christoph Heger: „Volksverhetzung“ mal so, mal soRoman und Film sind historisch plumpe Fälschungen. Darüber gibt es keinen ernsthaften Zweifel.
ist völlig richtig! Genauso wie übrigens „Die Räuber“ von diesem Schiller, „Faust“ von Goethe und „Moby Dick“ von Melville.
Damit will ich nicht unbedingt den literarischen Wert dieser Stücke vergleichen, da sei Marcel Reich-Ranicki vor! Aber bezüglich des Wahrheitsgehaltes sind sie absolut gleichwertig. Alles erstunken und erlogen, wie in jedem Roman!
Freitag, 19. Mai 2006 09:29
Dr. Christoph Heger: „Volksverhetzung“ mal so, mal so
Roman und Film sind historisch plumpe Fälschungen. Darüber gibt es keinen ernsthaften Zweifel.
Ein anderer Aspekt wundert mich oder wundert mich auch schon nicht mehr: Roman und Film beschuldigen ungescheut die katholische Kirche, den Vatikan und insbesondere Opus Dei jahrhundertelanger Fälschungen und weiterer Verbrechen darunter des Mordes, und zwar aus Machtgier.
Man stelle sich vor, jemand würde einen Roman schreiben oder einen Film drehen, in dem die Juden, der Staat Israel oder die jüdische Loge Bnai Berith beschuldigt würden, alle Welt die „Auschwitzlüge“ glauben zu machen, um damit kräftig abzusahnen! Das würde nicht von Schlaubergern aller Welt beredet und in den Medien beworben, vielmehr würde der Mann ganz schnell – Meinungsfreiheit hin oder her – wegen „Volksverhetzung“ ins Gefängnis wandern.
MfG
Christoph Heger
Ein anderer Aspekt wundert mich oder wundert mich auch schon nicht mehr: Roman und Film beschuldigen ungescheut die katholische Kirche, den Vatikan und insbesondere Opus Dei jahrhundertelanger Fälschungen und weiterer Verbrechen darunter des Mordes, und zwar aus Machtgier.
Man stelle sich vor, jemand würde einen Roman schreiben oder einen Film drehen, in dem die Juden, der Staat Israel oder die jüdische Loge Bnai Berith beschuldigt würden, alle Welt die „Auschwitzlüge“ glauben zu machen, um damit kräftig abzusahnen! Das würde nicht von Schlaubergern aller Welt beredet und in den Medien beworben, vielmehr würde der Mann ganz schnell – Meinungsfreiheit hin oder her – wegen „Volksverhetzung“ ins Gefängnis wandern.
MfG
Christoph Heger
Donnerstag, 18. Mai 2006 15:52
thaumaturgos: ich für meinen teil
bin auch nach der lektüre dieses schlecht geschriebenen buches nicht in gefahr mein christentum zu verlieren
auch der film – für den unsere kirche ja beste, KOSTENLOSE, werbung machte / macht, wird das nicht ändern können
auch der film – für den unsere kirche ja beste, KOSTENLOSE, werbung machte / macht, wird das nicht ändern können
Donnerstag, 18. Mai 2006 15:34
k_c: Vorspann
Auch enthält der Film keinen Vorspann, der erklären würde, daß jede Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit
reiner Zufall ist.
Das ist bei der Bibel doch genau so.
Das ist bei der Bibel doch genau so.
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