In Fulda stellen sich die Gläubigen schon seit längerem die Frage, ob sich das Lokalblatt ‘Fuldaer Zeitung’ einer eigenartigen Selbstzensur unterwirft.
Freitag, 19. Mai 2006 14:05
Toby: @ GerdEric
Frage an Radio Eriwan: „Sind die 68er gegen Hierarchien?“
Antwort: „Im Prinzip ja, aber nur solange sie selbst noch nicht das Establishement bilden.“
Inzwischen bilden die 68er und ihre Nachfolger weitgehend das kirchliche Establishement in Deutschland. Vor diesem Hintergrund kann man hinter den Vorgängen in Fulda und anderswo zwei Regeln vermuten:
1. Zur Ablenkung und Verschleierung von Machtstrukturen, die dich selbst nach oben gebracht haben, kritisiere tatsächliches oder vermeintliches Machtgebaren anderer.
2. Verhindere jede für dich nachteilige Änderung der Strukturen, auf denen deine und deiner Gesinnungsgenossen Macht ruht.
Tja, der alte Machiavelli hätte da so seine Freude …
Antwort: „Im Prinzip ja, aber nur solange sie selbst noch nicht das Establishement bilden.“
Inzwischen bilden die 68er und ihre Nachfolger weitgehend das kirchliche Establishement in Deutschland. Vor diesem Hintergrund kann man hinter den Vorgängen in Fulda und anderswo zwei Regeln vermuten:
1. Zur Ablenkung und Verschleierung von Machtstrukturen, die dich selbst nach oben gebracht haben, kritisiere tatsächliches oder vermeintliches Machtgebaren anderer.
2. Verhindere jede für dich nachteilige Änderung der Strukturen, auf denen deine und deiner Gesinnungsgenossen Macht ruht.
Tja, der alte Machiavelli hätte da so seine Freude …
Freitag, 19. Mai 2006 12:03
GerdEric: @Sulpicius
Sulpicius: Wo sind denn jetzt die Schreie…
… unserer deutschen Bischöfe nach Demokratie und Meinungsfreiheit? Keiner ist intoleranter als unsere 68er-Geistlichen, die doch sonst so gern eine „Demokratisierung“ der Kirche fordern.
Das hätt’ ich jetzt nicht besser schreiben können…
WO deine lieben „68er“ sind?
Im Ruhestand,
aber die „Zweite Generation“
der „68er“ sitzen in den Redaktionen der internet Foren,
„regeln“ dort die Meinungsfreiheit,
oder was davon übrig ist…
Ob hier oder in einem anderen Forum
(dem man der Tage noch Unterstützung leistete,
oder auch Schützenhilfe).
Meinungsfreiheit wird nicht sonderlich gross geschrieben,
nur wenn man mal nicht überall und zu jeder Zeit die Schlagzeile machen kann,
dann wird rungeheult.
Was soll das erbärmliche Geheule?
Gut,
ich bin auch nicht immer froh,
wenn mal wieder der eine oder andere meiner Texte gelöscht wird
(auch wenn es mal wieder um Meinungsterror und Verhetzung geht
(ich nenne mal keinen Namen)).
Wer Meinungsfreiheit einfordert,
muss auch die Meinungsfreiheit der Anderen verteidigen und schützen…
… unserer deutschen Bischöfe nach Demokratie und Meinungsfreiheit? Keiner ist intoleranter als unsere 68er-Geistlichen, die doch sonst so gern eine „Demokratisierung“ der Kirche fordern.
Das hätt’ ich jetzt nicht besser schreiben können…
WO deine lieben „68er“ sind?
Im Ruhestand,
aber die „Zweite Generation“
der „68er“ sitzen in den Redaktionen der internet Foren,
„regeln“ dort die Meinungsfreiheit,
oder was davon übrig ist…
Ob hier oder in einem anderen Forum
(dem man der Tage noch Unterstützung leistete,
oder auch Schützenhilfe).
Meinungsfreiheit wird nicht sonderlich gross geschrieben,
nur wenn man mal nicht überall und zu jeder Zeit die Schlagzeile machen kann,
dann wird rungeheult.
Was soll das erbärmliche Geheule?
Gut,
ich bin auch nicht immer froh,
wenn mal wieder der eine oder andere meiner Texte gelöscht wird
(auch wenn es mal wieder um Meinungsterror und Verhetzung geht
(ich nenne mal keinen Namen)).
Wer Meinungsfreiheit einfordert,
muss auch die Meinungsfreiheit der Anderen verteidigen und schützen…
Freitag, 19. Mai 2006 11:28
Gallowglas: Witzig dabei …
ist ja, daß hier, sobald in der Presse etwas geschrieben wird, was unseren Fundis nicht passt, sofort laut nach Zensur geschrien wird, aber wehe es ist andersrum
Freitag, 19. Mai 2006 09:15
Isidor: Bistum Fulda – vielleicht auch Anteile an der Fuldaer Zeitung?
Erst vor kurzem konnte man über Anteile deutscher Diözesen am Verlag „Weltbild“ lesen. Ist es so abwegig,
dass in den so verarmten Bistümern doch noch einige „Geldquellen“ an gezielte Adressaten fließen?
Wen wundert dann, was man anschließend als gesteuerte Ergebnisse lesen kann!
Das gibt es im ach so verarmten Bistum Essen noch ausgeprägter – sogar das Lokal-TV (WDR) scheint ganz offensichtlich dazu zu gehören.
Das ist unsere „heilige“ deutsch-katholische Kirche – gesteuert und gelenkt durch den schnöden Mammon !
Wen wundert dann, was man anschließend als gesteuerte Ergebnisse lesen kann!
Das gibt es im ach so verarmten Bistum Essen noch ausgeprägter – sogar das Lokal-TV (WDR) scheint ganz offensichtlich dazu zu gehören.
Das ist unsere „heilige“ deutsch-katholische Kirche – gesteuert und gelenkt durch den schnöden Mammon !
Freitag, 19. Mai 2006 00:24
Sulpicius: „Meinungsfreiheit“
Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Leute hinter der Bühne. Wir sind die Hampelmänner; sie ziehen
die Strippen, und wir tanzen.
Das stellte auch Peter Scholl-Latour vor einiger Zeit fest: „Meinungsfreiheit’ ist die Freiheit von etwa 300 Leuten, denen die Medienzentralen gehören.“ (sinngemäß)
Das stellte auch Peter Scholl-Latour vor einiger Zeit fest: „Meinungsfreiheit’ ist die Freiheit von etwa 300 Leuten, denen die Medienzentralen gehören.“ (sinngemäß)
Donnerstag, 18. Mai 2006 23:18
Gotthard: obskure Eintracht
Ich verstehe nicht, wie eine Veranstaltung mit dem angesehenen – und im aktiven Dienst des Bistums Würzburg
stehenden – Pfarrer Roland Breitenbach nicht in der Presse angekündigt wird.
Es scheint Einflüsse der obskuren „Initiativ-Kreise für Volk und Vaterland“ (oder so ähnlich) zu geben, die diese Vorankündigungen wohl unterdrückt haben…
Ob es da Zusammenhänge mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten aus Fulda gibt, der diese sehr zweifelhafte Rede zum 3. Oktober gehalten hat?
Obskure rechts-nationale und rechts-katholische Kreise in trauter Eintracht mit der Presse … dagegen sollte angegangen werden …
Es scheint Einflüsse der obskuren „Initiativ-Kreise für Volk und Vaterland“ (oder so ähnlich) zu geben, die diese Vorankündigungen wohl unterdrückt haben…
Ob es da Zusammenhänge mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten aus Fulda gibt, der diese sehr zweifelhafte Rede zum 3. Oktober gehalten hat?
Obskure rechts-nationale und rechts-katholische Kreise in trauter Eintracht mit der Presse … dagegen sollte angegangen werden …
Donnerstag, 18. Mai 2006 21:00
Pater Lingen: Noch mehr von Swinton
„Das Geschäft der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, dreist zu lügen, zu verfälschen, zu verleumden, zu Füßen Mammons zu schleimen und ihr Land und ihre Rasse für ihr täglich Brot zu verkaufen. Sie wissen das, und ich weiß es. Was für ein Unsinn ist das, die unabhängige Presse zu loben? Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Leute hinter der Bühne. Wir sind die Hampelmänner; sie ziehen die Strippen, und wir tanzen. Unsere Begabungen, unsere Möglichkeiten und unser Leben sind alle Eigentum anderer Leute. Wir sind intellektuelle Prostituierte, Huren. Mehr nicht.“
Donnerstag, 18. Mai 2006 20:36
Onan †: ja, zensur ist immer schlecht
man sollte extremen jeder art das publizieren erlauben, allerdings sollte man seine kinder schon auf schwachsinn
dieser art vorbereiten, sonst glauben sie es noch.
, den alles ist relativ
Donnerstag, 18. Mai 2006 20:35
Pater Lingen: Über ein Jahr Ratzinger…
… und was hat sich getan? Wie gründlich wurde aufgeräumt mit den „Breitenbachern“ weit und breit?
Aber zur Pressefreiheit: Das ist eine Illusion. S. den Artikel „Die Scheinheiligkeit deutscher Kommentatoren“
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32015
Man lese auch die „Lobrede auf die unabhängige Presse“ von John Swinton, ehemaliger Chefredakteur der New York Times, 1953 (übers. Claus Plantiko):
„Es gibt so etwas wie eine unabhängige Presse zu dieser Zeit der Weltgeschichte in Amerika nicht. Sie wissen das, und ich weiß es. Es gibt keinen einzigen unter Ihnen, der seine ehrliche Meinung zu schreiben wagt, und wenn Sie es täten, wissen Sie vorher, daß sie niemals gedruckt erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten. Andere von Ihnen kriegen ähnliche Gehälter für ähnliche Dinge, und einer von Ihnen, der so naiv wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, stünde auf der Straße und suchte sich eine andere Arbeit. Wenn ich es duldete, daß meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe der Zeitung erscheint, wäre meine Anstellung in weniger als 24 Stunden beendet. Oder, durchaus möglich, ich wäre tot.“
Sicherlich gibt es noch einige wenige, die die Wahrheit veröffentlichen – aber die erleiden schlimmste Repressionen und werden nach Möglichkeit (wenigstens mund-) tot gemacht.
Aber zur Pressefreiheit: Das ist eine Illusion. S. den Artikel „Die Scheinheiligkeit deutscher Kommentatoren“
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32015
Man lese auch die „Lobrede auf die unabhängige Presse“ von John Swinton, ehemaliger Chefredakteur der New York Times, 1953 (übers. Claus Plantiko):
„Es gibt so etwas wie eine unabhängige Presse zu dieser Zeit der Weltgeschichte in Amerika nicht. Sie wissen das, und ich weiß es. Es gibt keinen einzigen unter Ihnen, der seine ehrliche Meinung zu schreiben wagt, und wenn Sie es täten, wissen Sie vorher, daß sie niemals gedruckt erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten. Andere von Ihnen kriegen ähnliche Gehälter für ähnliche Dinge, und einer von Ihnen, der so naiv wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, stünde auf der Straße und suchte sich eine andere Arbeit. Wenn ich es duldete, daß meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe der Zeitung erscheint, wäre meine Anstellung in weniger als 24 Stunden beendet. Oder, durchaus möglich, ich wäre tot.“
Sicherlich gibt es noch einige wenige, die die Wahrheit veröffentlichen – aber die erleiden schlimmste Repressionen und werden nach Möglichkeit (wenigstens mund-) tot gemacht.
Donnerstag, 18. Mai 2006 20:08
Sulpicius: Wo sind denn jetzt die Schreie…
… unserer deutschen Bischöfe nach Demokratie und Meinungsfreiheit? Keiner ist intoleranter als unsere 68er-Geistlichen, die doch sonst so gern eine „Demokratisierung“ der Kirche fordern.
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