Ein von Gott zugelassenes Kreuz?
Angesichts der Einschränkung der priesterlichen Funktionen des Gründers der Legionäre Christi veröffentlichte der Orden heute eine Stellungnahme. Der Text im Wortlaut.

In Bezug auf die Nachricht vom Abschluß der Untersuchung hinsichtlich der gegen unseren Gründer, Pater Marcial Maciel LC, vorgebrachten Anklagen, gibt die Kongregation der Legionäre Christi folgende Erklärung ab:
1. Gegen Pater Marcial Maciel wurden im Laufe seines langen Lebens unzählige Anklagen erhoben. In den vergangenen Jahren, wurden einige dieser Anklagen dem Heiligen Stuhl vorgelegt, damit dieser einen kanonischen Prozeß eröffne.
2. Angesichts der gegen ihn vorgebrachten Anklagen hat Pater Maciel seine Unschuld bekräftigt und sich in Nachahmung des Beispiels Jesu Christi immer dafür entschieden, sich in keiner anderen Weise zu verteidigen.
3. Unter Berücksichtigung seines hohen Alters und seiner schwachen Gesundheit hat der Heilige Stuhl entschieden, keinen kanonischen Prozeß zu eröffnen und ihn „einzuladen, ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße zu führen unter Verzicht auf jeglichen öffentlichen pastoralen Dienst“.
4. Pater Maciel hat in einer Haltung des Gehorsams gegenüber der Kirche, die für ihn immer charakteristisch war, diese Mitteilung im Glauben angenommen, mit völliger Gleichmut und einem ruhigen Gewissen, wohl wissend, daß es sich um ein neues Kreuz handelt, das Gott der barmherzige Vater zugelassen hat und aus dem viele Gnaden für die Kongregation der Legionäre Christi und für die Bewegung Regnum Christi hervorgehen werden.
5. Die Legionäre Christi und die Mitglieder der Bewegung Regnum Christi folgen dem Beispiel Pater Maciels und vereint mit ihm nehmen wir jetzt und immer die Entscheidungen des Heiligen Stuhls mit tiefem Glauben und Gehorsam an und bekräftigen, uns mit aller Kraft für die Verwirklichung unserer Charismen einzusetzen und im Dienst der Kirche das Reich Christi aufzubauen.
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Freitag, 26. Mai 2006 11:23
stat crux: spes unica
P.S. Mich würde auch interessieren, welchen Stellenwert das „forum internum“ (insb. Beichtgeheimnis) bei der SSPX hat. Ich rechne mit massenhaftem Missbrauch, weil die totalitäre Ideologie der Versuchung gar nicht widerstehen kann. Arkandiszilpin!
Sonntag, 21. Mai 2006 09:10
Dr. Otterbeck: Pff…
Nur um die Exzesse hier ein bisschen zu bremsen („das Moor kann gehen…“); es spricht einiges dafür, dass im Bereich der Verletzung des Beichtgeheimnisses doch schwierige Probleme bei den LC vorgekommen sind. Das ist als Konfusion von Forum Externum und Forum Internum (wie z.B. auch bei den Templern erwiesen) ein sehr gravierender Fehler. In der Kirche darf nie der „Chef“ auch der Beichtvater sein! Darin besteht der strukturelle Antitotalitarismus der Pastoral. (Wird z.Zt. auch von Liberalen durchlöchert.) Der eine oder andere „Racheakt“ könnte hier seine Wurzel haben.
Sonntag, 21. Mai 2006 08:58
wiener: @ pablo f.
wenn sie von „dem polen“ und „paparatzi“ sprechen, darf ich davon ausgehen, dass sie damit den verewigten
hl. vater papst johannes paul und seinen verehrten nachfolger benedikt meinen?
abgesehen davon, dass sie diese äußerungen selbst disqualifizieren, nur mal ein gedankenspiel:
– wenn der vatikan (die kirche/der zuständige bischof …) einen fall wie den des lc-gründers öffentlich macht, dann begeht er rufmord (ihre diktion)
– wenn er nicht darüber spricht, betreibt er vertuschung (ihre diktion)
– wenn er reagiert, ist er satanisch, besessen (bitte selbst fortführen)
– wenn er nicht reagiert, ist er besessen, satanisch (selbst fortführen)
mit anderen worten:
egal, was geschieht, menschen wie pablo f. sehen in der heiligen kirche immer ausschließlich den gehörnten bocksfüßler am werk. leute wie pablo f. sehen den teufel überall. und wo sie ihn nicht sehen, da malen sie ihn selbst an die wand, damit sie ihn jedenfalls sehen können. lässt auf ziemlich gestörte persönlichkeiten schließen.
abgesehen davon, dass sie diese äußerungen selbst disqualifizieren, nur mal ein gedankenspiel:
– wenn der vatikan (die kirche/der zuständige bischof …) einen fall wie den des lc-gründers öffentlich macht, dann begeht er rufmord (ihre diktion)
– wenn er nicht darüber spricht, betreibt er vertuschung (ihre diktion)
– wenn er reagiert, ist er satanisch, besessen (bitte selbst fortführen)
– wenn er nicht reagiert, ist er besessen, satanisch (selbst fortführen)
mit anderen worten:
egal, was geschieht, menschen wie pablo f. sehen in der heiligen kirche immer ausschließlich den gehörnten bocksfüßler am werk. leute wie pablo f. sehen den teufel überall. und wo sie ihn nicht sehen, da malen sie ihn selbst an die wand, damit sie ihn jedenfalls sehen können. lässt auf ziemlich gestörte persönlichkeiten schließen.
Samstag, 20. Mai 2006 23:14
v2: es ist unerträglich
wie viele hier – unter dem deckmantel des katholischen glaubens – versuchen den täter zu schützen und reinzuwaschen und sich „ einen dreck „ um die opfer kümmern…sehr christlich!
Samstag, 20. Mai 2006 21:25
Pablo Ferrer: Wiener
übrigens: nur einmal angenommen, die verschwörungstheorie träfe zu (was absurd ist, aber ok …): welches
interesse sollte der vatikan haben, den gründer der lc zu diffamieren?
Sie reden sich ja selbst das Wort. Denn bislang hatte der V2 Vatikan durch seine Vertuschungstaktik eindeutig bewiesen, dass er KEIN Interesse hat, die Sachlage aufzudecken. Shakerspeare hat aber das treffende Wort geprägt, das insbesonders auch auf des Teufels Taktik zugrifft: „Der Moor hat seine Schuldigkeit getan, der Moor kann gehen!“
Anders gesagt: Auch seine trefflichsten Instrumente kann der Teufel nur hassen (denn schliesslich ist er ja zur Liebe unfähig, auch bezüglich seiner eigenen Person: was mit seiner masslosen Eitelkeit nicht zu verwechseln ist), und deshalb benützt der Teufel sie nur solange als sie ihm von Nutzen sind. Dies schliesst ein, dass er sie bestimmt wie Dreck von sich wirft, wenn es ihm unter der grösseren Perspektive (VerschwörungsWIRKLICHKEIT von Gen. 3: 15 ALS GESCHICHTLICHER GRUNDTATBESTAND bestätigt) zum Schaden gereichen könnte, wie jetzt der Fall Maciel, der ja auch auf den Polen und den Ratzi Rückschlüsse zulässt, weil er ja beide als Begünstiger und Vertuscher bekleckert.
Schlussfolgerung: Paparatzi begeht die Flucht nach vorn, denn seine messianischen Ziele („Christen und Juden erwarten denselben Messias auf konvergierenden Wegen“) haben Priorität, auch wenn da noch mancher Hobelspan („treue konservative Satansdiener“) fallen muss
Sie reden sich ja selbst das Wort. Denn bislang hatte der V2 Vatikan durch seine Vertuschungstaktik eindeutig bewiesen, dass er KEIN Interesse hat, die Sachlage aufzudecken. Shakerspeare hat aber das treffende Wort geprägt, das insbesonders auch auf des Teufels Taktik zugrifft: „Der Moor hat seine Schuldigkeit getan, der Moor kann gehen!“
Anders gesagt: Auch seine trefflichsten Instrumente kann der Teufel nur hassen (denn schliesslich ist er ja zur Liebe unfähig, auch bezüglich seiner eigenen Person: was mit seiner masslosen Eitelkeit nicht zu verwechseln ist), und deshalb benützt der Teufel sie nur solange als sie ihm von Nutzen sind. Dies schliesst ein, dass er sie bestimmt wie Dreck von sich wirft, wenn es ihm unter der grösseren Perspektive (VerschwörungsWIRKLICHKEIT von Gen. 3: 15 ALS GESCHICHTLICHER GRUNDTATBESTAND bestätigt) zum Schaden gereichen könnte, wie jetzt der Fall Maciel, der ja auch auf den Polen und den Ratzi Rückschlüsse zulässt, weil er ja beide als Begünstiger und Vertuscher bekleckert.
Schlussfolgerung: Paparatzi begeht die Flucht nach vorn, denn seine messianischen Ziele („Christen und Juden erwarten denselben Messias auf konvergierenden Wegen“) haben Priorität, auch wenn da noch mancher Hobelspan („treue konservative Satansdiener“) fallen muss
Samstag, 20. Mai 2006 20:15
Schüttel: Unschuldsvermutung gilt so lange
bis nicht eine Schuld eindeutig bewiesen ist. Aber Schüttel will mit turk nicht weiter streiten. Er weicht zurück vor seiner Brutalität der Anklage.
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