Angesichts der Einschränkung der priesterlichen Funktionen des Gründers der Legionäre Christi veröffentlichte der Orden heute eine Stellungnahme. Der Text im Wortlaut.
(kreuz.net) Die Legionäre Christi und die Bewegung Regnum Christi bekräftigen angesichts der Mitteilung
des Heiligen Stuhls ihren Dienst in der Kirche.
In Bezug auf die Nachricht vom Abschluß der Untersuchung
hinsichtlich der gegen unseren Gründer, Pater Marcial Maciel LC, vorgebrachten Anklagen, gibt die Kongregation
der Legionäre Christi folgende Erklärung ab:
1. Gegen Pater Marcial Maciel wurden im Laufe seines langen
Lebens unzählige Anklagen erhoben. In den vergangenen Jahren, wurden einige dieser Anklagen dem Heiligen
Stuhl vorgelegt, damit dieser einen kanonischen Prozeß eröffne.
2. Angesichts der gegen ihn vorgebrachten
Anklagen hat Pater Maciel seine Unschuld bekräftigt und sich in Nachahmung des Beispiels Jesu Christi
immer dafür entschieden, sich in keiner anderen Weise zu verteidigen.
3. Unter Berücksichtigung seines
hohen Alters und seiner schwachen Gesundheit hat der Heilige Stuhl entschieden, keinen kanonischen Prozeß
zu eröffnen und ihn „einzuladen, ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße zu führen unter
Verzicht auf jeglichen öffentlichen pastoralen Dienst“.
4. Pater Maciel hat in einer Haltung des Gehorsams
gegenüber der Kirche, die für ihn immer charakteristisch war, diese Mitteilung im Glauben angenommen,
mit völliger Gleichmut und einem ruhigen Gewissen, wohl wissend, daß es sich um ein neues Kreuz handelt,
das Gott der barmherzige Vater zugelassen hat und aus dem viele Gnaden für die Kongregation der Legionäre
Christi und für die Bewegung Regnum Christi hervorgehen werden.
5. Die Legionäre Christi und die Mitglieder
der Bewegung Regnum Christi folgen dem Beispiel Pater Maciels und vereint mit ihm nehmen wir jetzt und
immer die Entscheidungen des Heiligen Stuhls mit tiefem Glauben und Gehorsam an und bekräftigen, uns
mit aller Kraft für die Verwirklichung unserer Charismen einzusetzen und im Dienst der Kirche das Reich
Christi aufzubauen.
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spes unica P.S. Mich würde auch interessieren, welchen Stellenwert das „forum internum“ (insb. Beichtgeheimnis)
bei der SSPX hat. Ich rechne mit massenhaftem Missbrauch, weil die totalitäre Ideologie der Versuchung
gar nicht widerstehen kann. Arkandiszilpin!
Pff… Nur um die Exzesse hier ein bisschen zu bremsen („das Moor kann gehen…“); es spricht einiges
dafür, dass im Bereich der Verletzung des Beichtgeheimnisses doch schwierige Probleme bei den LC vorgekommen
sind. Das ist als Konfusion von Forum Externum und Forum Internum (wie z.B. auch bei den Templern erwiesen)
ein sehr gravierender Fehler. In der Kirche darf nie der „Chef“ auch der Beichtvater sein! Darin besteht
der strukturelle Antitotalitarismus der Pastoral. (Wird z.Zt. auch von Liberalen durchlöchert.) Der eine
oder andere „Racheakt“ könnte hier seine Wurzel haben.
@ pablo f. wenn sie von „dem polen“ und „paparatzi“ sprechen, darf ich davon ausgehen, dass sie damit
den verewigten hl. vater papst johannes paul und seinen verehrten nachfolger benedikt meinen? abgesehen
davon, dass sie diese äußerungen selbst disqualifizieren, nur mal ein gedankenspiel: – wenn der vatikan
(die kirche/der zuständige bischof …) einen fall wie den des lc-gründers öffentlich macht, dann begeht
er rufmord (ihre diktion) – wenn er nicht darüber spricht, betreibt er vertuschung (ihre diktion) – wenn
er reagiert, ist er satanisch, besessen (bitte selbst fortführen) – wenn er nicht reagiert, ist er besessen,
satanisch (selbst fortführen) mit anderen worten: egal, was geschieht, menschen wie pablo f. sehen in
der heiligen kirche immer ausschließlich den gehörnten bocksfüßler am werk. leute wie pablo f. sehen
den teufel überall. und wo sie ihn nicht sehen, da malen sie ihn selbst an die wand, damit sie ihn jedenfalls
sehen können. lässt auf ziemlich gestörte persönlichkeiten schließen.
es ist unerträglich wie viele hier – unter dem deckmantel des katholischen glaubens – versuchen den täter
zu schützen und reinzuwaschen und sich „ einen dreck „ um die opfer kümmern…sehr christlich!
Wiener übrigens: nur einmal angenommen, die verschwörungstheorie träfe zu (was absurd ist, aber ok
…): welches interesse sollte der vatikan haben, den gründer der lc zu diffamieren? Sie reden sich ja
selbst das Wort. Denn bislang hatte der V2 Vatikan durch seine Vertuschungstaktik eindeutig bewiesen,
dass er KEIN Interesse hat, die Sachlage aufzudecken. Shakerspeare hat aber das treffende Wort geprägt,
das insbesonders auch auf des Teufels Taktik zugrifft: „Der Moor hat seine Schuldigkeit getan, der Moor
kann gehen!“ Anders gesagt: Auch seine trefflichsten Instrumente kann der Teufel nur hassen (denn schliesslich
ist er ja zur Liebe unfähig, auch bezüglich seiner eigenen Person: was mit seiner masslosen Eitelkeit
nicht zu verwechseln ist), und deshalb benützt der Teufel sie nur solange als sie ihm von Nutzen sind.
Dies schliesst ein, dass er sie bestimmt wie Dreck von sich wirft, wenn es ihm unter der grösseren Perspektive
(VerschwörungsWIRKLICHKEIT von Gen. 3: 15 ALS GESCHICHTLICHER GRUNDTATBESTAND bestätigt) zum Schaden
gereichen könnte, wie jetzt der Fall Maciel, der ja auch auf den Polen und den Ratzi Rückschlüsse zulässt,
weil er ja beide als Begünstiger und Vertuscher bekleckert. Schlussfolgerung: Paparatzi begeht die Flucht
nach vorn, denn seine messianischen Ziele („Christen und Juden erwarten denselben Messias auf konvergierenden
Wegen“) haben Priorität, auch wenn da noch mancher Hobelspan („treue konservative Satansdiener“) fallen
muss
Unschuldsvermutung gilt so lange bis nicht eine Schuld eindeutig bewiesen ist. Aber Schüttel will mit
turk nicht weiter streiten. Er weicht zurück vor seiner Brutalität der Anklage.
Unschuldsvermutung nicht mehr aufrechtzuerhalten Nach der ausgewogenen, aber eindeutigen römischen Erklärung
ist es (wie in anderen, wenn auch jeweils anders gelagerten Fällen) nicht mehr möglich, in naiver und
die Glaubwürdigkeit der Gesamtkirche schädigenden Weise von einer klassischen „Unschuldsvermutung“ im
Fall des Gründers der Legionäre auszugehen. Die einzige Möglichkeit für die Legionäre ist es, hinzuweisen,
daß von früheren schweren Sünden des Gründers nicht auf die Gesamtgemeinschaft geschlossen werden
soll, die sich intensiv um ein beispielhaftes Apostolat bemüht.
Ist Hw.Marcial wirklich dieser Sünder? Teil V Der Anfang von Teil IV „Ja, leider ist es so“ bezieht sich
natürlich nicht auf Vater Marcial, den der Verfasser für unschuldig hält. Corpus @ muss zugestimmt
werden, jedoch ist die durch Rom nun ausgelöste Gesamtsituation für die LC auch keine gerechte Lösung,
wenn es gilt Wahrheit von Verleumdung zu trennen. Sollten es die diabolischen Kräfte schaffen – trotz
der demütigen Haltung Hw. Maciels – seine Unschuld zu missachten, wird der Negativ-Schaden an der Glaubwürdigkeit
der Kirche um so schlimmer sein.
was bedeutet diese verlaubtbarung denn eigentlich…? Ich habe den eindruck das hier etwas missverstanden
wird, denn diese verlautbarung geht nicht davon aus, dass Pater Marciel schuldig ist. Richtig ist wohl,
dass die beschuldigungen noch im raum stehen und der vatikan in irgendeiner weise handeln musste. Aber
ist es nicht auch möglich, dass man sich zu diesem schritt entschieden hat, da es für den frieden in
der kriche dienlicher ist, man darf nicht vergessen, dass in mexico und den USA , die Legion doch einen
einfluss besitzt und viele Schulen etc, unterhält. auf der anderen seite gibt es aber auch einige ortsbischöfe
die sozusagen, die Ankläger unterstützen, warum auch immer. Nun würde ein kanonischer prozess ja viel
wind machen und für enorme unruhe sorgen. Ein Angeklagter ist meines wissen solange für unschuldig zu
halten bis seine schuld bewiesen ist, auch im kanonischen recht.
Ist Hw. Marcial wirklich dieser Sünder? Teil IV Ja leider ist es so! Die Tragik von (Um)Besessenheit
bringt es mit sich, dass das eigentliche Vernunfts- Bewusstsein der Opfer-(Täter) in entscheidenden Momenten
nicht vorhanden ist (Situations-Amnesie in der Krise). Deshalb darf man nicht die Menschen verurteilen,
die am Rufmord Pater Marcials schuldig geworden sind, es ist Satan selber der hier verantwortlich gemacht
werden muss und angesprochen wird. Beten wir – unter dem Schutzschirm der GOTTESGEBÄRERIN – für die
durch unseren HERRN JESUS CHRISTUS eingeforderte Vollendung der „HEILIGEN KATHOLISCHE KIRCHE“, für eine
heiligmäßige Priesterschaft, besonders für die Befreiung homosexueller Priester und Theologen aus ihrer
geistig-körperlichen „Unreinheit“ und die Erlösung vom Bösen, Amen.
Die Großwetterlage ist nicht günstig, aber nicht mehr so hart wie 1968-1975. Alle von der Extremen Rechten
als „charismatisch“ verunglimpften Charismen haben noch Klärungsprozesse vor sich, die sicherlich auch
durch den Generationswechsel begünstigt werden. Die größere Distanz, die das kirchliche Lehramt von
jedweder Politik nimmt (sei es in Spanien, Mexiko, Frankreich, Kroatien) begünstigt diese Klärungsprozesse.
Die Tugend des Gehorsams in „antiautoritärer“ Zeit zu predigen, führte sicherlich auch zu Überschreitungen,
die dem geistlichen Ziel dieser Gründungen nicht guttaten. Aber die „Aussteiger“ steigen doch fast alle
NACH RECHTS aus dem Schifflein Petri aus, weil sie astreinen Faschismus leben wollen, in dem man sich
von der nihilistischen Dynamik ablenken kann, indem man die Todsünden in Tugenden umdeutet. Manche Bezichtigungen
deuten auf einen „geläutert“ schwarzbraunen Lebenswandel der Bezichtiger, weil ihnen die geistlichen
Gemeinschaften noch zu „liberal“ erschienen.
Ach ja … Ach ja, Rom muß natürlich auf Bestellung „ganz gewiß Stellung nehmen“. Es ist wohl eher
davon auszugehen, daß es bei dieser einen Presse-Erklärung bleiben wird, die ja in höchstmöglichem
Gehorsam seitens der Legionäre entgegengenommen wurde. Wenn dies nicht nur Papiergeschreibe ist, wird
gar nichts mehr kommen. Wohin ein dauerndes Aufkochen vorliegender Geschichten bei derartigen Belastungslagen
führt, zeigt sich auch sehr schön in diesem Forum. Uneinsichtige Abdecker besimmter Aspekte bestimmter
Personen oder Werke provozieren automatisch das neuerliche Aufkochen, anstatt in Ruhe und Gelassenheit
die Faktenlage anzuerkennen und nach vorne zu schauen.
ich halte fest … Das Ziel satanischer Schutz-Taktiken sind Täuschungsmanöver der Angreifer mit Anklagen,
die von der eigenen Anklagbarkeit oder ungesühnter, manifester Sündhaftigkeit ablenken wollen. sie bezichtigen
rom (d.h. die glaubenskongregation in verbundenheit mit dem hl. vater) also „satanischer taktiken“ und
„manifester sündhaftigeit“? wie verbohrt muss man dazu sein?
Ist Hw. Marcial wirklich dieser Sünder Teil III Das Ziel satanischer Schutz-Taktiken sind Täuschungsmanöver
der Angreifer mit Anklagen, die von der eigenen Anklagbarkeit oder ungesühnter, manifester Sündhaftigkeit
ablenken wollen. Jawohl! Pater Marcial ist eines dieser Opfer. Wie wenig Verstand muss vorhanden sein,
wenn hier die Pseudoverurteiler Maciels weltweit!!! tausende LC, die ihren Gründer als Vater ansprechen
und ihm vertrauen, als „Lügenopfer“ o.ä. diffamieren. Das ist die eigentliche asoziale Anmaßung, zu
der Rom ganz gewiss Stellung nehmen muss.
@Wiener Ja, Realitätsverlust! Die Parallele, die Herr Fischer zum Templerverbot zieht, ist völlig inadäquat.
Der letzte Templer-Großmeister war „der letzte“, kein Gründer. Und niemand will die L.C. verbieten oder
deren Vermögen einziehen. Die Kongregation hat schwierige Klärungsprozesse vor sich, aber die Zeiten
der „Ketzerverbrennungen“ sind doch vorbei; nicht einmal „symbolisch“ wurde der Pater M.M. „verbrannt“.
Mir scheint, wie gesagt, das Gerücht um eine Verletzung des Beichtsiegels schon ausreichend für die
Distanzierung. Verirrungen in der Bußpraxis sind allerdings auch bei den Templern belegt gewesen (Beichte
beim Vorgesetzten, nicht beim „Spiritual“), würden ein „Verbot“ eines Ordens aber noch nicht stützen,
wenn sie korrigierbar sind.
? ? ? Es wird hoffentlich schleunigst eine ebenso taktisch kluge Aufklärung des Falles gestartet, die
Vater Marcial irgendwann zur Ehre der Altäre verhilft. geht’s auch ein bissl weniger dick aufgetragen?
es wird ja auch noch zwischenstufen geben zwischen den (offenbar glaubhaften) beschuldigungen und einer
kanonischen heiligsprechung … fakt ist, dass rom sich berechtigt sah, diesen fall öffentlich zu machen.
es ist davon auszugehen, dass dies – mit kenntnis des hl. vaters – nicht vorschnell oder leichtfertig
geschehen ist. den vermutlichen täter nun zum märtyrer hochzustilisieren, ist nur mit komplettem realitätsverlust
erklärbar. übrigens: nur einmal angenommen, die verschwörungstheorie träfe zu (was absurd ist, aber
ok …): welches interesse sollte der vatikan haben, den gründer der lc zu diffamieren?
Das Beichtsiegel ist von so hohem Rang, dass bereits der Anfangsverdacht, da könne „was schiefgelaufen“
sein, für die Distanzierung seitens des Hl. Stuhls genügt. Während bestimmte Sünden ehedem Gegenstand
der Beichte waren, „beichten“ dieselben, die Buße und Gebet für „menschenverachtend“ halten, „stellvertretend“
die (vermuteten) Sünden der andern im Wege öffentlicher Anprangerung. „Öffentliche Moral“ ist das nicht.
Ist Hw.Maciel wirklich ein Sünder Teil II Der taktische Rufmord Vater Marcials erinnert stark an das
kirchlich-vatikanische Verbrechen der Ermordung des 1.wohlhabenden! 2.mächtigen! und 3.berühmten und
letzten offiziell wirkenden Templer-Großmeister „Jaques Bernard de Molay“. Man könnte es als eine „Schicksals-Reinkarnation“
interpretieren, nur dürfen sie den 1.reichen und gesegneten! 2.mächtigen! und 3.berühmten! Vater Marcial
heute nicht auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, man liquidiert ihn durch Lüge und Rufmord. Es wird
hoffentlich schleunigst eine ebenso taktisch kluge Aufklärung des Falles gestartet, die Vater Marcial
irgendwann zur Ehre der Altäre verhilft. Eile ist geboten! Ebenso sollten die angeblichen Opfer und Ankläger
Hw. Maciels genauer analysiert werden. Sie waren ja allesamt EX-Legionäre (s. engl.Textauszug: Maciel
and the Legion have repeatedly said the allegations are unfounded. Maciel has accused the nine men, all
ex-Legionaries, of a conspiracy to defame him) und wozu verschmähte Menschen in der Lage sind, ist jedem
Kind bekannt; sie verkaufen ihre Seele(lassen sich kaufen mit Geld, berufl. Stellungen u.s.f.), sie verkaufen
ihre Ehre, begehen Rufmord und Lügen. Diesen Kreaturen sollte man auf die Finger schauen.
@ pablo f. ach ja, wie konnte man das nur vergessen: es ist ja alles eine einzige gigantische große böse
weltverschwörung … wie naiv sind die leute eigentlich, die sich solche konstrukte immer wieder ausdenken?
Offener Brief an JPII der Maciel-Opfer Leider nur auf spanisch verfügbar, und nicht unglaubwürdig nur
weil ihn ein offener Kirchenfeind auf seiner Homepage veröffentlicht (www.pepe-rodriguez.com/…of_denuncia_Papa.htm).
Wer ihn liest und ein wenig Empathievermögen hat, der merkt allein schon am Argumentationsstil, dass
es sich hier um die Wahrheit handelt: nämlich um nur einen Fall der vielen gezielten Infiltrationen von
NewWorldOrder Agenten (Homosexuelle, Kommunisten, Lüstlinge, Machtmenschen, etc.) die dokumentarisch
auf die Zeit Stalins datiert werden kann, ab 1935 (cf. www.trosch.org; cf. Bella Dodd Aussagen vor dem
Congress Committee on Anti-American Activities im Jahre 1950; und vor allem Marie Carré: AA 1025). Maciel
ist da keine Ausnahme (ebensowenig Escriba: talmudischer Schriftgelehrter alias Escrivá de Balaguer),
sondern die Regel, die erst ab 1958 dann voll zur Wirkung gebracht werden konnte. Sowohl in Mexiko als
auch in Spanien galt es damals rechtzeitig vor dem (lang vorgeplanten) Konzil die gesunden Katholischen
Kräfte auf „konservative Weise“ zu neutralisieren. Beweis dafür wäre auch, dass die Amtsenthebung Maciel
nach einem ersten kanonischen Prozess (1956) von Roncalli alias JXXIII bald nach seiner „Wahl“ (cf. www.thepopeinred.com)
wieder rückgängig gemacht wurde. Denn schliesslich musste die Verdunkelung der Kirche ja vorwärtsgetrieben
werden.
richtige Information? stimmt diese Information?:; Die Legionäre leisten neben den regulären Armuts-,
Keuschheits-, und Gehorsamsgelübden auch ein Gelübde, keine Kritik an Vorgesetzten oder deren Handlungen
zu üben, sowie von sich aus keine höheren Positionen anzustreben.
Thomas A. Höck: P. Maciel u. Kard. Groer Bei dem Vorgang „Kard. Groer“ haben alle Beteiligten schwere
Fehler gemacht: Kardinal Groer wegen unterlassener Verteidigung, wenn auch aus den Umständen heraus verständlich
(siehe frühere Abhandlung im Internet). Die Anklägern wegen unterlassenem Strafprozeß: einige den Verdachtsmomenten
zugrundeliegenden Tatbestände waren noch nicht verjährt. Ein Freispruch hätte die Glaubhaftigkeit bereits
verjährter Verdachte erschüttert. Rom wegen unterlassenem Gerichtsverfahren. So mußten die 4 Bischöfe
kompetenzüberschreitend selbst tätig werden, eigentlich eine Zumutung seitens Roms. Deren moralische
Gewißheit entbindet nicht von der Verantwortung gegenüber dem Betroffenen bzw. seinen Angehörigen.
Darauf wurden Groer Ausübung seiner bischöflichen Weihevollmachten und Teilnahme bei an der Papstwahl
ohne Gerichtsverfahren verboten. Das riecht sehr stark nach Willkürjustitz! Festzuhalten bleibt, daß
alle Beschuldigungen auf unbewiesenen Behauptungen beruhen. Selbst die Bekräftigungen durch Eid sind
außerhalb einer Gerichtsverhandlung wegen ihrer Risikolosigkeit völlig wertlos, sie dienen ausschließlich
der Volksverdummung. Es fällt auf, daß sämtliche Entlastungsargumente allenfalls nebenbei erwähnt
und weiter überhaupt nicht beachtet wurden. Bei P. Maciel dürfte es nicht anders sein.
@sulpicius… Näheres „Fr. Moderator“ von traditio.com hat sich auch zum o. g. Fall geäußert. www.traditio.com/comment/com0605.htm
(siehe Eintrag vom 22. Mai 2006) Anglia, dos tua, Virgo pia; Per te est conuersa, Maria
Bei kreuz.net hieß es: „Die letzten Anschuldigungen gegen den Gründer der Legionäre Christi wurden
im Februar 1997 vorgebracht. Neun ehemalige Mitglieder der Legionäre Christi behaupteten, Pater Maciel
habe sie vor Jahrzehnten, als sie zwischen 10 und 16 Jahre alt waren, in spanischen und italienischen
Seminarien sexuell mißbraucht. Zwei der Ankläger sind US-Amerikaner, fünf Mexikaner und zwei Spanier.
Einer von ihnen ist mittlerweile verstorben.“ www.kreuz.net/article.451.html Solche Delikte fallen nach
den neuen Bestimmungen in der Tat in die Kompetenz des dann als Gerichtshof anzusehenden Dikasteriums
der Kongregation für die Glaubenslehre.
Wer weiß dazu Näheres bzgl. Maciel? Es ging um „delicta graviora“, zu denen auch der Missbrauch der
Beichte und der Bruch des Beichtgeheimnisses zählt.
Bleiben wir am Boden, gerade angesichts der heutigen Presseerklärung des Vatikan An „Kreuzfidel“: bitte
nennen Sie die Quelle bzw. den Beweis, daß der / ein angeblicher „Hauptbelastungszeuge“ im Fall des verstorbenen
Kardinals „in der Zwischenzeit eine Haftstrafe wegen Falschaussage“ abgesessen hätte. Davon ist bisher
nichts bekannt. Im übrigen gibt es bis heute keinen einzigen Grund, eine pastoral notwendige Erklärung
zum Fall des Kardinals seitens Kardinal Schönborn und der anderen Bischöfe zurückzunehmen. Sagen Sie
ganz konkret, was nicht paßt. Im Gegensatz zu Ihrer offensichtlichen Meinung hat der Heilige Stuhl nunmehr
mutig Stellung bezogen und ohne Rücksicht auf die Prominenz eines Gründers, der wohl nicht mehr zur
Ehre der Altäre erhoben werden wird können, diese notwendige Erklärung zur Wahrung der Glaubwürdigkeit
der Weltkirche und ihrer Ordensgemeinschaften abgegeben. Im selben Geist taten es damals diese österreichischen
Bischöfe, auch wenn ihnen die juridische Kompetenz dafür streng genommen abging.
@v2… sogar laut kreuz.net 8.januar 2005 waren die jugendlichen zwischen 10 und 16! jahren… Ja, das
steht dort. Wenns denn so war, umso schlimmer. Es wurde Zeit für diesen vatikanischen Schritt.
@sulpicius sogar laut kreuz.net 8.januar 2005 waren die jugendlichen zwischen 10 und 16! jahren… aber
auch 18+ würde hier wohl nichts entschuldigen, da pater maciel sein gesamtes werk – im wissen um seine
taten – als lügengebilde aufgebaut haben muss
Kardinal Groer Was gab es da für schwerwiegende Anklagen gegen diesen frommen Mann – Auch er hat sich
nicht verteidigt, sondern zurückgezogen. Was ist von den Anklagen geblieben? Der Hauptbelastungszeuge
versah in der zwischenzeit eine Haftstrafe wegen Falschaussage. Bei nähren studieren der Medienhetze
kann man viele Widersprüche finden, aber nichts, was zu einer Anklage taugen würde. Die sogenannte „moralische
Gewissheitserklärung“ nagt noch immer am Gewissen von 2 Obehirten – zurücknehmen kann man so etwas ja
nicht mehr. Wie noch nie zuvor in der Kirchengeschichte werden Menschen gemobbt und angeschmutzt. Jesus
hat den Weg vorgegeben: wie einen Kiesel machte er seinen Mund… – er wehrte sich nicht mehr!
wo sind sie? die selbsternannten wächter der reinen lehre und sitte, die hier an dieser stelle bei jeder
noch so unbedeutenden angeblichen verfehlung aufheulen ? pater maciel wird glaubhaft – von den opfern –
vorgeworfen, sich an ihnen, an kindern vergangen zu haben! der vatikan sollte streng durchgreifen – die
frömmelnde stellungnahme der „legionäre“ ist unerträglich verharmlosend
Ist Hw. Maciel wirklich dieser Sünder? Habgier, Taktik und Rufmord gehören stets zu den teuflischen
Waffen, wenn es um viel Geld, Macht und Erfolg geht – leider auch in der Kirche. Zunächst wird nicht
nur das „religiöse Fußvolk“ aufmerksam, auch deren Vorgesetzten haben die Zahlen und Einnahmen der LC
schon längst zigfach gedanklich in ihre eigenen Projekte projiziert. Skrupellose (Erb)-Taktik macht vor
nichts halt, man kennt sie bereits in der eigenen Familie, wenn es was zu holen gibt. Wozu sollte es da
in gewissen kirchlichen Kreisen anders sein? Aber nicht nur Rufmord aus monetären Gründen gegenüber
Hw. Pater Marcial Maciel Degollado gehört zum „üblen Dreigestirn“ der Taktik. Hier wird eine psychologische
Wortfalle des Begriffs „Rufmord“ kennzeichnend, da jede Schuldzuweisung, die ohne eindeutigen (weltlichen)Rechtsentscheid
gefällt wurde, oftmals dazu dient – wiederum aus üblen, taktischen Gründen – von der eigenen, ebenmäßigen
Sündhaftigkeit abzulenken.
Glaubwürdig Absolut glaubwürdig dieser Schritt der Kirche, müssen die Beschuldigungen doch schwerwiegend
sein. Für die Legionäre sicherlich der bessere Weg, als ein langwieriger kirchlicher Prozess, der sicherlich
viele unangenehme Details ans Licht bringen würde. Ist zu hoffen, daß die Kirche auch in Zukunft so
offen und glaubwürdig handeln wird und Probleme nicht unter den Tisch zu kehren versucht. Und ich denke
auch an die Opfer, in der Hoffnung, das auch ihnen Gerechtigkeit widerfährt.