‘Sakrileg’
Verschwörungstheorien, die Haß und Mißtrauen schüren
Ein Priester der Personalprälatur Opus Dei, die im Hetzroman von Dan Brown diffamiert wird, hat sich kürzlich einem Interview gestellt.
(kreuz.net) Am Dienstag publizierte das deutsche Boulevardmagazin ‘Stern’ ein Interview mit dem Schweizer Opus-Dei-Priester Martin Rhonheimer.

Im Gespräch ging es um die Verfilmung des umstrittenen Romans von Dan Brown, in dem schwere Diffamierungen der Kirche kolportiert werden.

Hw. Rhonheimer (56) ist ein Philosoph und Moraltheologe, der zahlreiche Veröffentlichungen publiziert hat. Der Geistliche ist ein Konvertit und entstammt einer jüdischen Familie aus Zürich.

Das einzige, was in dem Buch stimme, seien die Adressen, meint Hw. Rhonheimer zum Hetzroman von Dan Brown:

„Alles andere ist erfunden. Es hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Deshalb ist es für jemandem vom Opus Dei eher belustigend.“

Der antikatholische Film ‘Sakrileg’
Die Hauptfigur des antikatholischen Filmes ist Dr. Robert Langdon (Tom Hanks) - Dozent für religiöse Symbolologie an der Universität Harvard.

Er wird während eines Aufenthalts in Paris in einen merkwürdigen Kriminalfall verwickelt.

Im Bild: Langdon auf der Pyramide der französischen Königsresidenz Louvre in Paris.Der Kurator des Louvre, Jacques Saunière, wird mitten in der Nacht im Museum ermordet.

Bevor er starb hat er jedoch eine verschlüsselte Botschaft für seine Enkelin Sophie Neveu (Audrey Tautou) hinterlassen.

Sie wird als Kryptologin bei der Pariser Polizei in den Fall hineingezogen.Es stellt sich heraus, daß Sophies ermordeter Großvater der Großmeister der Freimaurerbruderschaft von Sion war.

Was ihn wirklich erschrecke und betrübe sei das abstoßende Bild, das von der Katholischen Kirche gezeichnet werde.

„Dan Brown wendet eine bewußte Technik der Irreführung an, so daß der Leser nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann.“

Das Opus Dei habe auf den Roman „mit großer Gelassenheit“ reagiert:

„Wir haben gesagt, hier gibt es ein Kommunikationsproblem. Wir sind mit Erfolg an die Öffentlichkeit gegangen. Wir haben den Journalisten erleichtert, über uns Informationen zu bekommen.“

Ob das Opus Dei ein „Geheimbund“ sei, will der ‘Stern’ wissen.

„Wir haben uns bemüht, immer offen zu sein“ – so Hw. Rhonheimer:

„Jeder kann auf uns zugehen und die Informationen erhalten, die er wünscht – man muß nur anklopfen. Es gibt keine Geheimnisse. Wir haben nie Geheimnisse gehabt. Wir möchten, daß man uns kennt – und zwar so, wie wir sind.“

Die Mitglieder des Opus Dei fühlten sich als Kinder Gottes: „Wir wissen, daß Gott die Menschen liebt und unser Vater ist. Das macht uns froh, und wir möchten diese Freude in die Welt hineintragen.“

Wer das Opus Dei kenne, wisse, daß „wir ganz normale Menschen sind, Christen mitten in der Welt.“

Das Opus Dei könne man am besten mit einer geistlichen Tankstelle vergleichen, die über das ganze Land verstreut sei, so daß jeder, der es wünscht, spirituelle Hilfestellungen für sein christliches Leben bekommen könne.

Das umstrittene Buch von Dan Brown beruhe auf einer grotesken Verzerrung der Realität:

„Das Opus Dei ist eine Organisation der Katholischen Kirche, wie es viele andere Organisationen auch sind. Was wir wollen ist, der Kirche zu dienen, wir tun dies als gewöhnliche Christen.“

„Es gibt Menschen, die das nicht verstehen. Sie suchen Geheimnisse, die nicht existieren. Und dann kommt man auf solche Verschwörungstheorien, die letztlich nur Haß und Mißtrauen schüren.“

Schließlich will der ‘Stern’ auch wissen, was daran so schlimm wäre, wenn man zum Beispiel herausfände, daß Jesus mit Maria Magdalena ein Verhältnis hatte?

„Die christliche Botschaft würde dadurch in ihrer ganzen Brisanz und Schönheit verstellt. Wir brauchen das nicht. Das würde die Wahrheit verdunkeln, daß Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus.“

Diese Wahrheit sei eine Frage des Glaubens: „Ein Christ hat die Sicherheit, weil er glaubt. Aber das kann man niemandem aufzwingen, das muß jeder selber frei entdecken.“

Der Adamas Verlag in Köln hat kürzlich von Hw. Rhonheimer das Buch „Verwandlung der Welt. Zur Aktualität des Opus Dei“ veröffentlicht.
      
36 Lesermeinungen
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#40   Jawohl!   15:03:50 | Sonntag, 19. November 2006
Ergänzung
»Selbstgeißelung (…) gehörte schnellstens abgeschafft. Selbstgeißelung ist Blasphemie hoch vier.«
Ach, wollen Sie den Hl. Ignatius von Loyola oder die Hl. Teresa von Avila der Blasphemie beschuldigen?!
Und natürlich den seligen P. Rupert Mayer, den hw. Pater Alfred Delp usw. usf. ad infinitum…
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#39   Brandenburgis   19:07:58 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Mansfeld
Ja, Sie hatten mit Ihrer Einschätzung recht. Die Bibel ist ein Buch der Kirche, sie wird von der Kirche gelesen und von der Kirche authentisch interpetiert. Wer das nicht einsehen will, der gleicht tatsächlich einer Sau, die man mit Perlen oder dergleichen füttert. Was nicht bedeutet, daß derjenige auch eine Sau ist.
Wenn Sie übrigens einen Satz im Konjunktiv beginnen, müssen Sie auch in selbigem fortfahren, sonst hat dieser Satz keinen Sinn. Aber das nur nebenbei.
Bei aller Wertschätzung für Nietzsche, in diesem Falle hat er erwiesenermaßen nicht Recht. Ging wahrscheinlich gegen seinen Papa, der protestantischer „Pfarrer“ war…
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
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#38   C.Mansfeld   18:49:05 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ Brandenburgis:
Tut mir leid, ICH lese keine Bücher, die offensichtlich kirchenfeindlich sind.
Dann hatte ich mit meiner Einschätzung Recht.
Wer die Bibel nicht ohne Scheuklappen lesen will, dem ist nicht zu helfen.
Wenn Sie mich nun für eine der „Säue“ halten, vor die man keine Perlen werfen soll, so ist das Ihr Problem, nicht meines.
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
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#37   Brandenburgis   18:29:40 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Mansfeld
Tut mir leid, ICH lese keine Bücher, die offensichtlich kirchenfeindliich sind.
Bezüglich ihrer Frage kann ich nur das Heilandswort zitieren: „Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.“ Ich hoffe, daß sich der Heiland verständlich ausgedrückt hat.
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#36   C.Mansfeld   10:22:52 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ Brandenburgis:
Okay, dann werde ich konkret: Ich empfehle Ihnen speziell die Bücher
„Denn sie wissen nicht, was sie glauben“
von Franz Buggle
sowie
„Und die Bibel hat doch NICHT Recht“
von Johannes Maria Lehner
Sie können dann die entsprechenden Stellen in ihrer Bibel nachschlagen und sich so selbst davon überzeugen, dass Ihnen kein Unsinn erzählt wird.
Übrigens, da fällt mir gerade noch ein: Auch die Bibel stand einmal auf dem Index! Warum wohl?
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#35   Brandenburgis   09:35:18 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Mansfeld
Ich weiß immer noch nicht, was Sie wollen. Ich habe die Bibel meghrfach komplett gelesen, und zwar in mehreren (deutschen) Übersetzungen. Den lateinischen Text der Vulgata und en englichsne (KIng James) kenne ich auch ein wenig.
Wenn wir zu Hause Bibel Quiz spielen, stelle ich diese Kenntnisse stets gern unter Beweis.
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#34   Mimi   09:24:25 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Brigitte Bussmann
Selbstgeißelung (…) gehörte schnellstens abgeschafft. Selbstgeißelung ist Blasphemie hoch vier.
Ach, wollen Sie den Hl. Ignatius von Loyola oder die Hl. Teresa von Avila der Blasphemie beschuldigen?!
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#33   C.Mansfeld   00:04:27 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ Brandenburgis:
Dann die Behauptung, daß Bücher auf den Index gesetzt wurden, damit sie nicht gelesen werden, konnten Sie auch nicht belegen.
Dieser Satz zeigt, dass Sie keine Ahnung haben, wovon ich überhaupt rede bzw. schreibe.
Denn mit „Index“ meine ich in diesem Zusammenhang selbstverständlich den Index Librorum Prohibitorum, d.h. die Liste der für Katholiken verbindlich verbotenen Bücher. (Eine genaue Beschreibung finden Sie unter de.wikipedia.org/…ibrorum_Prohibitorum )
Ich kann Ihnen nur dringend raten, sich in Zukunft vorher kundig zu machen, wovon ein anderer überhaupt redet, bevor Sie ihm widersprechen, seine Postings gar als „dümmlich“ bezeichnen und ihm Beschränktheit oder Ähnliches unterstellen. Andernfalls werden Sie sich noch oft blamieren bis auf die Knochen, so wie jetzt.
Und was den Spruch mit der „gefährlichen Bibel“ betrifft: Da kann ich Sie nur auffordern, das zu tun, was Sie als Christ schon immer einmal tun wollten: Lesen Sie die Bibel wirklich einmal von Anfang bis Ende, ohne dabei Stellen zu überspringen. Vielleicht verstehen Sie dann was ich meine. Wenn nicht: Es gibt gute Bücher, die sich kritisch mit Bibel und Religion auseinandersetzen, und in denen ihnen jene Textstellen, die ich mit „gefährlich“ meine, quasi auf dem Silbertablett serviert werden.
Allerdings habe ich starke Zweifel, dass Ihre innere Einstellung es zulässt, ein solches Buch zu lesen.
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#32   Brandenburgis   18:37:57 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Mansfelder
Also da haben wir Ihre Verschwörungstheorie, die leider keine Theorie ist.
Dann die Behauptung, daß Bücher auf den Index gesetzt wurden, damit sie nicht gelesen werden, konnten Sie auch nicht belegen.
Dann die Behauptung, daß der „Index abgeschafft wurde, weil das nicht mehr funktioniert“. Auch für diese Behauptung bringen sie weder Beweis noch Beleg.
Der Spruch mit der „gefährlichen Bibel“ ist unverständlich und sinnlos.
Es ist somit eindeutig klar, daß Sie derjenige sind, der nicht nachgedacht hat.
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#31   28.IX-28.X   14:57:58 | Dienstag, 23. Mai 2006
Indianer?
Die leben noch und wurden katholisch. (hatten sowieso keine Lust mehr auf Menschenopfer; Aztheken,Majas…). Dafür unter Protestantischen wurden einfachhalber skalpiert. Und in Nordafrika gab es vo dem Muselmannentum viel mehr Schwarzafrikaner und keine Araber.
Aber lieber Herr Wolfgang, nur Mut, wenn es Ihnen hier in Europa nicht passt, dann empfehle ich Saudi-Arabien!!
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#30   Bernardin †   23:47:54 | Sonntag, 21. Mai 2006
Opus Dei
Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass der sehr geschätzte Kardinal König von Wien dem OPUS DEI in Wien eine Heimat gab. Später war es Kardinal Höffner in Köln!
Ich weiss noch, dass ich vor über 25 Jahren bei Herder in Köln ein Buch über das Opus Dei lesen konnte. Es hat mich abgestossen.
Ich weiss, dass ich über eine Ordensfamilie alle Informationen bekomme, die ich habe möchte. Ich weiss, dass das OPUS DEI gerne im Dunklen bleibt!
Zwiespältige Gefühle… Es wird Zeit, dass das OPUS DEI das Bild der Kirche nicht mehr verdunkeln darf!
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#29   C.Mansfeld   19:15:59 | Sonntag, 21. Mai 2006
@ Brandenburgis:
Sie wollen wohl den Preis im Plappern und Blubbern gewinnen? Das ist in diesem Forum allerdings „verdammt“ schwer!
Nee, will ich nicht. Ich kontere nur Ihre persönlichen Angriffe und Unterstellungen. Sie waren es, der damit angefangen hat. Lesen Sie noch einmal mein erstes Posting. Da habe ich nur meine Vermutung geäußert, aber keinem der hier anwesenden Teilnehmer persönlich Beschränktheit oder Schlimmeres unterstellt.
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#28   Brandenburgis   18:33:19 | Sonntag, 21. Mai 2006
C.Mansfeld
Sie wollen wohl den Preis im Plappern und Blubbern gewinnen? Das ist in diesem Forum allerdings „verdammt“ schwer!
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#27   Brigitte Bussmann   13:14:11 | Sonntag, 21. Mai 2006
Opus Dei
Martin Rohnheimer sollte doch einmal nicht nur das Buch Sakrileg lesen, sondern sich auch den Film Da Vinci Code (SAKRILEG) anschauen.
Ich habe ihn mir angesehen, von einer Hetze gegen Opus Dei kann überhaupt keine Rede sein, wenn aber Herr Rohnheimer meint, dass die Aussagen des Filmes über die dargestellten Szenen der Selbstgeißelung Hetze sind, so sollte er doch damit besser aufhören. Selbstgeißelung ist eine Anwendung mancher Opus Dei Mitglieder und gehörte schnellstens abgeschafft. Selbstgeißelung ist Blasphemie hoch vier.
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#26   C.Mansfeld   12:45:37 | Sonntag, 21. Mai 2006
@ Brandenburgis:
Woher wollen Sie denn das wissen? Haben Sie etwa schon einmal ein Buch gelesen?
Tun Sie doch nicht so, als ob Sie daran ernsthaft zweifeln würden. Ich habe schon Bücher gelesen, die Ihresgleichen meiden würde wie der Teufel das Weihwasser.
Wie sieht es denn umgekehrt in dieser Hinsicht bei Ihnen aus? Haben Sie zum Thema Religion schon einmal etwas anderes gelesen als die Kinderbibel und Traktätchen?
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#25   Brandenburgis   11:41:59 | Sonntag, 21. Mai 2006
@Mansfeld
Woher wollen Sie denn das wissen? Haben Sie etwa schon einmal ein Buch gelesen?
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#23   Benedikt   02:05:53 | Sonntag, 21. Mai 2006
@ deusexmachina
Ihr Gegenbeispiel hinkt. Die Anhänger Mohammeds konnten nur darauf vertrauen, dass seine Botschaft stimmt. Niemand ist dabei gewesen, als er seine „Visionen“ hatte. Die Jünger aber sind Augenzeugen der Taten Jesu gewesen, hier besteht also ein Unterschied. Sie sind nicht nur einfach für einen Glauben oder eine Wahrscheinlichkeit, Vermutung etc gestorben, sondern im Wissen(!) um die Wahrheit über Jesus Christus.
Dass es auch andere Leute gab, die für Ihren Glauben gestorben sind, war mir bekannt, danke für den Hinweis :-S
@ Dummspecht
Tja, das behaupten die zwangsmissionierten Indianer in Amerika auch vom Christentum…
? Solche Zwangsmissionen waren dort wesentlich seltener, als Sie meinen. Die Indianer Nordamerikas wurden zum großen Teil ermordet, ihre Kulte bestehen in den Reservaten immernoch. In Südamerika gab es die Mission der Jesuiten, die war keinesfalls auf Zwang aufgebaut sondern sogar äußerst fruchtbar, was den zivilisatorischen Fortschritt anging. Als der Orden verboten wurde zerstörten die Imperialisten diesen Fortschritt. Aber bleiben Sie mal hübsch bei Ihren Klischees :-P
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#22   Pater Lingen   20:25:16 | Samstag, 20. Mai 2006
„Der Hund“
Mal wieder eine Anekdote:
Das muss mind. 15 Jahre her sein, da saß ich – wie so oft – mit Christoph Bockamp am Essenstisch im Kölner Studentenheim Schweidt. Chris ereiferte sich über jemanden, der eine Reportage über das Opus Dei gebracht hatte, und nannten ihn „den Hund“.
Das mag man mir nun glauben oder nicht – aber wenn man liest, wie die Webmaster von V2-„Pfarren“ auf „sedisvakantistische“ Gästebucheinträge öffentlich reagieren (z.B. „du blöder reaktionärer Sektierer“), habe ich immerhin die Wahrscheinlichkeit auf meiner Seite.
Ich könnte Bücher füllen mit Anekdoten, wie menschlich zutiefst unreif, wie unmoralisch sich OD-„Priester“ allein mir gegenüber aufgeführt haben – wohlgemerkt zu meiner „konservativen“ Zeit, als ich in die Schublade „Wolfgang Haas und Co.“ eingeordnet wurde.
Und noch immer gibt es bei „Weltbild“ noch 30 Treffer zu „sakrileg“.
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#21   Knecht Dummspecht †   20:04:44 | Samstag, 20. Mai 2006
SChwert und Tod
Ja,jede Religion? Nein. Das Muselmannentum ist nur durch Feur und Tod ausgebreitet worden!!!
(Nicht durch das Kopftuch?)
Tja, das behaupten die zwangsmissionierten Indianer in Amerika auch vom Christentum… o^/ o^/ o^/ :-D :-D :-D :-D
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#20   Bonjour   19:44:36 | Samstag, 20. Mai 2006
Benedikt
„…ein Haufen Fischer die Kirche aufbauen konnte, wieso sie sehenden Auges für ihren Glauben in den Tod ging.“
Sehe gerade, werter Benedikt, dass deusi :-) Ihnen darauf – wie meist – bereits trefflich geantwortet hat.
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#19   28.IX-28.X   19:43:13 | Samstag, 20. Mai 2006
Noch mal Knecht.
Ja,jede Religion? Nein. Das Muselmannentum ist nur durch Feur und Tod ausgebreitet worden!!!
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#18   C.Mansfeld   19:05:20 | Samstag, 20. Mai 2006
@ Brandenburgis:
„Funktioniert heute nicht mehr“ heißt: „Erzielt heute nicht mehr die beabsichtigte Wirkung“. Und die beabsichtigte Wirkung war, die Schäfchen um jeden Preis davon abzuhalten, bestimmte Bücher zu lesen. Sicher, kein Mensch hätte die Kirche zwingen können, die Indexkongregation abzuschaffen. Das hat sie getan, um nicht „Buchempfehlungen wider Willen“ abzugeben.
War das so schwer verständlich? Mein ach so dümmliches Posting scheint eher Sie zu überfordern.
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#17   Brandenburgis   18:45:29 | Samstag, 20. Mai 2006
Indexkongregataion
Was heißt „funktioniert heute nicht mehr“, die Kirche hat ja die Indexkongregation freiwillig und völlig sinnlos abgeschafft, wozu sie niemand in dieser Welt hätte zwingen können.
Mit Buchempfehlungen hatte die Indexkongregation nichts zu tun, sehr viel aber mit einer klaren Glaubenshaltung, die Rom heute leider nicht mehr hat.
Sie sollten wirklich mal die Bibel lesen und dabei nachdenken, leider dürften Sie ausweislich Ihres dümmlichen postings nicht in der Lage sein.
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#16   C.Mansfeld   18:38:41 | Samstag, 20. Mai 2006
Neue Verschwörungstheorie
Ich hab’ auch ‘ne Verschwörungstheorie:
Der ganze Rummel um den Film und das Buch, die Proteste und Boykottaufrufe sind nichts weiter als ein kirchliches Ablenkungsmanöver. Ein harmloser Silversterkracher wird zum „Sprengstoff“ aufgebauscht, damit der echte Sprengstoff von den Schäfchen übersehen wird. Bücher, die wirklich brisante Fakten enthalten, werden hingegen totgeschwiegen. Früher wurden diese Bücher auf den Index gesetzt. Das funktioniert heute nicht mehr; im Gegenteil, wer der Sache kritisch gegenübersteht, für den käme solch ein Eintrag einer Buchempfehlung gleich. Deshalb wurde der Index abgeschafft, nicht aus Gründen der Toleranz.
Es gibt wohl für die christliche Religion kein gefährlicheres Buch als die Bibel – sofern sie von Anfang bis Ende gelesen (und dabei nachgedacht) wird.
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#15   deusexmachina   18:01:11 | Samstag, 20. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Ihre unverdauten, mir in den Mund gelegten Brocken sondern Sie doch bitte woanders ab – ich kann nichts dafür, wenn Sie wahlweise zu begriffsstutzig oder zu borniert sind, meine Aussagen trotz mehrfacher, expliziter Erläuterungen zu verstehen. Sie können ja gerne ‘mal zitieren, wo ich behaupten würde, „bei D.B. gebe es einen Warnhinweis: „Achtung Fiktion“!“. Schwätzer. Sie haben wohl nichts gegen das, was ich TATSÄCHLUICH gesagt und gemeint habe, vorzubringen, dass Sie auf diese faule Tour kommen müssen?
@Frasim
Ihre „Wunder“ entstammen der Quelle, die sie belegen sollen. Zirkelschluss => Ablage „P“. Und eben, weil auch „Sakrileg“ FIKTION ist, dürfen Sie Ihr „q.e.d.“ wieder wegpacken :O)
@Benedikt
Sollen wir ernstlich hochrechnen, wieviele Menschen für den Glauben an Mohammed und Odin gestorben sind? Gemäß Ihrer „Logik“ wäre also der Islam deswegen wahr, weil er von einem armen, verwaisten, ehemaligen Schafhirten begründet wurde? Verstehe… Im übrigen halte ich nicht die gesamte biblische Gesichte für Fiktion, sondern speziell die darin genannten „Wunder“. Sie bekämpfen gerade Strohmänner.
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#14   Knecht Dummspecht †   17:59:13 | Samstag, 20. Mai 2006
Den gleichen Anspruch…
Jene, die die biblische Geschichte für Fiktion halten scheitern regelmäßig an der Frage, wie ein Haufen Fischer die Kirche aufbauen konnte, wieso sie sehenden Auges für ihren Glauben in den Tod ging
erheben selbstverständlich auch alle anderen Weltreligionen. Da scheitern alle jeweiligen anderen Religionen regelmässig an der Frage, wie die Begründer ihre jeweilige Religion aufbauen konnten.
Was das ganze jetzt aber mit einem Buch, bzw. einem Filom zu tun haben soll, der Fiktion ist, ist mir ein Rätsel. Warum auch noch extra darauf (das es Fiktion ist) hinweisen, wenn es doch eh klar ist. Es wird doch nirgendwo extra im Vorspann erwähnt, das es real ist, noch wird eine neue Religion aus den fiktiven Elementen gegründet! Ist der christliche Glaube etwa so wackelig, das jede Fiktion auch noch als solche deklariert werden muss? Es ist doch noch nicht mal möglich, durch so etwas Vorurteile zu schüren, (im Gegensatz zu manchen Äusserungen – das darf dann sein, oder wie?), warum also der ganze Rummel?
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#13   Benedikt   17:46:37 | Samstag, 20. Mai 2006
Unfug
Jene, die die biblische Geschichte für Fiktion halten scheitern regelmäßig an der Frage, wie ein Haufen Fischer die Kirche aufbauen konnte, wieso sie sehenden Auges für ihren Glauben in den Tod ging. Nach der Logik dieser Leute hat sich Petrus für eine Ideologie ermorden lassen, die er sich selber ausgedacht hat, angeblich um Macht über die Welt ausüben zu wollen. Es lohnt daher nicht, mit solchen Leuten noch über Logik zu reden. Sie haben einfach ein Problem mit Dingen, die ihren Verstand überragen.
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#12   Frasim   16:46:01 | Samstag, 20. Mai 2006
@Deusexmachina
Welchen Beleg haben Sie dafür, dass…
Viele Wunder und Begebenheiten (z.B. das „wunderbarliche Gut“ in Augsburg), die die Wahrheit der kath. Lehre untermauern. Aber Wissen setzt den Glauben voraus und wenn Sie den nicht mitbringen, können Sie auch nichts wissen.
Soso, Sie können das also nicht beweisen?
Naturwissenschaftlich, so dass es auch Ihnen einleuchtet, nicht, nein.
…weil es exakt dieselbe Basis für sich reklamiert…(…könnte er aber, auf derselben wackeligen Basis wie Sie)?
Die zwei Basen sind für mich nicht dieselben „wackeligen“: D. Browns menschliche, wackelige Basis vs. Gottes solide, wahre Basis.
Ist das nicht „zweierlei Maß“, nein?
Natürlich, auf jeden Fall, s.o.: Brown vs. Gott.
Nur, weil SIE etwas glauben, wird es dadurch um kein Jota wahrer.
Vollkommen richtig. Ich glaube ja an die Wahrheit und nicht umgekehrt. Und nur weil SIE etwas NICHT glauben, wird die Wahrheit dadurch nicht unwahr.
Und Gott (…) wenn er
a) existiert
Gott existiert, egal was die Menschen glauben.
…rein hypothetisch. Wie Sie auch sehr wohl zähneknirschend eingestehen müssen.
Für einen gläubigen Katholiken ist Gottes Existenz z.B. keine Hypothese, für einen Agnostiker natürlich schon.
Übrigens: Haben Sie noch einen Warnhinweis: „Achtung! Fiktion!“…
„Star Wars“ ist ein Science-Fiction-Film! q.e.d.
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#10   Amy_Jolly †   16:23:03 | Samstag, 20. Mai 2006
Nachweislich falsch
Thomas A. Höck schrieb:
„Dies ist nachweislich falsch!“
Nachweislich falsch ist auch 99,9 Prozent der „redaktionellen“ Berichterstattung auf kreuz.net.
Ich verweise da beispielsweise auf „medizinische“ Studien, die belegen sollten, dass Homosexualität eine Geistesstörung sein soll. Fakt war dass der songenannte „Psychologe“, der diese Sch****hausparolen verzfapfte, längst seine Konzession verloren hatte.
Eine Propagandamaschinerie wie kreuz.net sollte sich etwas damit zurückhalten, zu bewerten, was wahr oder falsch ist. Darin seid Ihr nämlich bei weitem keine Experten.
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#8   Dr. Otterbeck   15:49:20 | Samstag, 20. Mai 2006
Dieu et mon droit
sont a sa source: An der Quelle der Erschaffung der Welt ist nicht die vorgebliche Hingabe, sondern die vorgängige. Seit 1927 (Veröffentlichung der Heisenberg’schen Unschärfrelation) nimmt kein ernsthafter Physiker mehr das Wort von den Naturgesetzen in den Mund. Und der Blick hinter die „Planck’sche Maurer“ lässt Staunen.
Literaturhinweis? Guitton, Dieu et la science.
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#7   deusexmachina   15:44:46 | Samstag, 20. Mai 2006
@Frasim
Soso. Und wer genau sagt Ihnen das mit den „gottvollbrachten Werken“? Genau: Menschen, die ein Buch bzw. mehrere – voneinander abweichende – Bücher geschrieben haben. Welchen Beleg haben Sie dafür, dass die sich nicht fröhlich etwas zusammengedichtet haben?
Soso, Sie können das also nicht beweisen? Aber „Sakrileg“ soll deswegen ganz, ganz böse sein, weil es exakt dieselbe Basis für sich reklamiert (mit dem Unterschied, dass Brown es nicht als Verkündigung verstanden wissen will – könnte er aber, auf derselben wackeligen Basis wie Sie)?
Ist das nicht „zweierlei Maß“, nein? Beachten Sie: Nur, weil SIE etwas glauben, wird es dadurch um kein Jota wahrer. Zumal Milliarden etwas ganz anderes glauben.
Und Gott steht auch nur DANN und GENAU DANN „über den Gesetzen“, wenn er
a) existiert und
b) auch noch so ist, wie ihn die Bibel beschreibt
Allein, genau das ist alles rein hypothetisch. Wie Sie auch sehr wohl zähneknirschend eingestehen müssen.
Übrigens: Haben Sie noch einen Warnhinweis: „Achtung! Fiktion!“ im Vorspann von „Star Wars“ im Kopf? Oder bei „Prinz Eisenherz“? Also, ich nicht… offenkundig geht man davon aus, dass es sich um mündige Kinobesucher handelt, aber das Konzept ist manchen Katholiken – nach Ihrer Reaktion zu urteilen – scheinbar etwas fremd?
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#6   Dr. Otterbeck   15:42:43 | Samstag, 20. Mai 2006
La Vierge Marie:
Anders als im „Credo“ von H. Küng (S. 63) heißt es im Credo des Papstes vom 30. Juni 1968:
„Wir glauben, dass Maria, die allzeit Jungfrau blieb, die Mutter des menschgewordenen Wortes ist, unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus.“
Das ist keine Verschwörungstheorie, die Hass und Misstrauen sät, sondern sedes sapientiae.
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#4   Amy_Jolly †   15:30:24 | Samstag, 20. Mai 2006
*augenrollt*
Frasim schrieb:
„Sakrileg (Buch und Film) dagegen ist ein vom Menschgeschaffenes Werk.“
Ja! Ganz genau! Ebenso wie die Bibel und ihre darin vorkommenden Märchen von der Jungfrauengeburt. :-P
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#3   Dr. Otterbeck   14:36:06 | Samstag, 20. Mai 2006
wie 4711:
„immer dabei“; amadeus: Man muss eben nicht einfach nur „dran glauben“. Religion als blosses „dranglauben“ (unter Ignoranz der Fakten) ist neopaganer Pantheismus. „L’amour, le sacrifice, l’immolation précèdent l’acte de la création du monde, sont a sa source“ (P. Evdokimov, zit nach Ratzinger, Werte, S. 153).
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#2   Frasim   14:35:34 | Samstag, 20. Mai 2006
@Deusexmachina
Sie vergessen da nur etwas: Jungfrauengeburt und Auferstehung Jesu sind von Gottvollbrachte Werke und „Wunder“ für unser kleines menschliches Hirn. Sakrileg (Buch und Film) dagegen ist ein vom Menschgeschaffenes Werk. Natürlich kann ich Ihnen naturwissenschaftlich erstere nicht beweisen, aber Gott steht nun mal über den uns bekannten Gesetzen, ob Sie es glauben oder nicht.
Und wenn Dan Brown immer darstellt, sein Roman sei reine Fiktion, warum lässt er dann nicht zu, dass auf dies im Vorspann hingewiesen wird?
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#1   deusexmachina   14:18:01 | Samstag, 20. Mai 2006
Jetzt harre ich nur noch mit höchster Spannung…
…der Beweisführung dafür, dass Jungfrauengeburt und Auferstehung weniger erfunden sind als Dan Browns Roman.
Ach so, DAS „muss man dann einfach glauben“, nicht? Ach soooooooo… ja DANN…
Spiegelfechterei, das alles – der verzweifelte Versuch, eine Fiktion vor einer anderen in Schutz zu nehmen… mit dem Unterschied, dass letztere nie vorgab, etwas anderes als eine Fiktion zu sein.
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