14:04:56 | Samstag, 20. Mai 2006
Ein Priester der Personalprälatur Opus Dei, die im Hetzroman von Dan Brown diffamiert wird, hat sich kürzlich einem Interview gestellt.
(kreuz.net) Am Dienstag publizierte das deutsche Boulevardmagazin ‘Stern’ ein Interview mit dem Schweizer
Opus-Dei-Priester Martin Rhonheimer.
Im Gespräch ging es um die Verfilmung des umstrittenen Romans von
Dan Brown, in dem schwere Diffamierungen der Kirche kolportiert werden.
Hw. Rhonheimer (56) ist ein Philosoph
und Moraltheologe, der zahlreiche Veröffentlichungen publiziert hat. Der Geistliche ist ein Konvertit
und entstammt einer jüdischen Familie aus Zürich.
Das einzige, was in dem Buch stimme, seien die Adressen,
meint Hw. Rhonheimer zum Hetzroman von Dan Brown:
„Alles andere ist erfunden. Es hat nichts mit der Wirklichkeit
zu tun. Deshalb ist es für jemandem vom Opus Dei eher belustigend.“
Der antikatholische Film ‘Sakrileg’

©
Sony Pictures

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Sony Pictures

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Was ihn wirklich erschrecke und betrübe sei das abstoßende
Bild, das von der Katholischen Kirche gezeichnet werde.
„Dan Brown wendet eine bewußte Technik der Irreführung
an, so daß der Leser nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann.“
Das Opus Dei habe auf
den Roman „mit großer Gelassenheit“ reagiert:
„Wir haben gesagt, hier gibt es ein Kommunikationsproblem.
Wir sind mit Erfolg an die Öffentlichkeit gegangen. Wir haben den Journalisten erleichtert, über uns
Informationen zu bekommen.“
Ob das Opus Dei ein „Geheimbund“ sei, will der ‘Stern’ wissen.
„Wir haben
uns bemüht, immer offen zu sein“ – so Hw. Rhonheimer:
„Jeder kann auf uns zugehen und die Informationen
erhalten, die er wünscht – man muß nur anklopfen. Es gibt keine Geheimnisse. Wir haben nie Geheimnisse
gehabt. Wir möchten, daß man uns kennt – und zwar so, wie wir sind.“
Die Mitglieder des Opus Dei fühlten
sich als Kinder Gottes: „Wir wissen, daß Gott die Menschen liebt und unser Vater ist. Das macht uns froh,
und wir möchten diese Freude in die Welt hineintragen.“
Wer das Opus Dei kenne, wisse, daß „wir ganz
normale Menschen sind, Christen mitten in der Welt.“
Das Opus Dei könne man am besten mit einer geistlichen
Tankstelle vergleichen, die über das ganze Land verstreut sei, so daß jeder, der es wünscht, spirituelle
Hilfestellungen für sein christliches Leben bekommen könne.
Das umstrittene Buch von Dan Brown beruhe
auf einer grotesken Verzerrung der Realität:
„Das Opus Dei ist eine Organisation der Katholischen Kirche,
wie es viele andere Organisationen auch sind. Was wir wollen ist, der Kirche zu dienen, wir tun dies als
gewöhnliche Christen.“
„Es gibt Menschen, die das nicht verstehen. Sie suchen Geheimnisse, die nicht
existieren. Und dann kommt man auf solche Verschwörungstheorien, die letztlich nur Haß und Mißtrauen
schüren.“
Schließlich will der ‘Stern’ auch wissen, was daran so schlimm wäre, wenn man zum Beispiel
herausfände, daß Jesus mit Maria Magdalena ein Verhältnis hatte?
„Die christliche Botschaft würde
dadurch in ihrer ganzen Brisanz und Schönheit verstellt. Wir brauchen das nicht. Das würde die Wahrheit
verdunkeln, daß Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus.“
Diese Wahrheit sei eine Frage des Glaubens:
„Ein Christ hat die Sicherheit, weil er glaubt. Aber das kann man niemandem aufzwingen, das muß jeder
selber frei entdecken.“
Der Adamas Verlag in Köln hat kürzlich von Hw. Rhonheimer das Buch „Verwandlung
der Welt. Zur Aktualität des Opus Dei“ veröffentlicht.
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#40
Jawohl! 15:03:50 | Sonntag, 19. November 2006
#34
Mimi 09:24:25 | Mittwoch, 24. Mai 2006
#23
Benedikt 02:05:53 | Sonntag, 21. Mai 2006
#20
Bonjour 19:44:36 | Samstag, 20. Mai 2006
#13
Benedikt 17:46:37 | Samstag, 20. Mai 2006
#12
Frasim 16:46:01 | Samstag, 20. Mai 2006
#2
Frasim 14:35:34 | Samstag, 20. Mai 2006