Verschwörungstheorien, die Haß und Mißtrauen schüren
Ein Priester der Personalprälatur Opus Dei, die im Hetzroman von Dan Brown diffamiert wird, hat sich kürzlich einem Interview gestellt.

Im Gespräch ging es um die Verfilmung des umstrittenen Romans von Dan Brown, in dem schwere Diffamierungen der Kirche kolportiert werden.
Hw. Rhonheimer (56) ist ein Philosoph und Moraltheologe, der zahlreiche Veröffentlichungen publiziert hat. Der Geistliche ist ein Konvertit und entstammt einer jüdischen Familie aus Zürich.
Das einzige, was in dem Buch stimme, seien die Adressen, meint Hw. Rhonheimer zum Hetzroman von Dan Brown:
„Alles andere ist erfunden. Es hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Deshalb ist es für jemandem vom Opus Dei eher belustigend.“
Was ihn wirklich erschrecke und betrübe sei das abstoßende Bild, das von der Katholischen Kirche gezeichnet werde.
„Dan Brown wendet eine bewußte Technik der Irreführung an, so daß der Leser nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann.“
Das Opus Dei habe auf den Roman „mit großer Gelassenheit“ reagiert:
„Wir haben gesagt, hier gibt es ein Kommunikationsproblem. Wir sind mit Erfolg an die Öffentlichkeit gegangen. Wir haben den Journalisten erleichtert, über uns Informationen zu bekommen.“
Ob das Opus Dei ein „Geheimbund“ sei, will der ‘Stern’ wissen.
„Wir haben uns bemüht, immer offen zu sein“ – so Hw. Rhonheimer:
„Jeder kann auf uns zugehen und die Informationen erhalten, die er wünscht – man muß nur anklopfen. Es gibt keine Geheimnisse. Wir haben nie Geheimnisse gehabt. Wir möchten, daß man uns kennt – und zwar so, wie wir sind.“
Die Mitglieder des Opus Dei fühlten sich als Kinder Gottes: „Wir wissen, daß Gott die Menschen liebt und unser Vater ist. Das macht uns froh, und wir möchten diese Freude in die Welt hineintragen.“
Wer das Opus Dei kenne, wisse, daß „wir ganz normale Menschen sind, Christen mitten in der Welt.“
Das Opus Dei könne man am besten mit einer geistlichen Tankstelle vergleichen, die über das ganze Land verstreut sei, so daß jeder, der es wünscht, spirituelle Hilfestellungen für sein christliches Leben bekommen könne.
Das umstrittene Buch von Dan Brown beruhe auf einer grotesken Verzerrung der Realität:
„Das Opus Dei ist eine Organisation der Katholischen Kirche, wie es viele andere Organisationen auch sind. Was wir wollen ist, der Kirche zu dienen, wir tun dies als gewöhnliche Christen.“
„Es gibt Menschen, die das nicht verstehen. Sie suchen Geheimnisse, die nicht existieren. Und dann kommt man auf solche Verschwörungstheorien, die letztlich nur Haß und Mißtrauen schüren.“
Schließlich will der ‘Stern’ auch wissen, was daran so schlimm wäre, wenn man zum Beispiel herausfände, daß Jesus mit Maria Magdalena ein Verhältnis hatte?
„Die christliche Botschaft würde dadurch in ihrer ganzen Brisanz und Schönheit verstellt. Wir brauchen das nicht. Das würde die Wahrheit verdunkeln, daß Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus.“
Diese Wahrheit sei eine Frage des Glaubens: „Ein Christ hat die Sicherheit, weil er glaubt. Aber das kann man niemandem aufzwingen, das muß jeder selber frei entdecken.“
Der Adamas Verlag in Köln hat kürzlich von Hw. Rhonheimer das Buch „Verwandlung der Welt. Zur Aktualität des Opus Dei“ veröffentlicht.
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Sonntag, 19. November 2006 15:03
Jawohl!: Ergänzung
»Selbstgeißelung (…) gehörte schnellstens abgeschafft. Selbstgeißelung ist Blasphemie hoch vier.«
Ach, wollen Sie den Hl. Ignatius von Loyola oder die Hl. Teresa von Avila der Blasphemie beschuldigen?!
Und natürlich den seligen P. Rupert Mayer, den hw. Pater Alfred Delp usw. usf. ad infinitum…
Ach, wollen Sie den Hl. Ignatius von Loyola oder die Hl. Teresa von Avila der Blasphemie beschuldigen?!
Und natürlich den seligen P. Rupert Mayer, den hw. Pater Alfred Delp usw. usf. ad infinitum…
Mittwoch, 24. Mai 2006 19:07
Brandenburgis: @Mansfeld
Ja, Sie hatten mit Ihrer Einschätzung recht. Die Bibel ist ein Buch der Kirche, sie wird von der Kirche
gelesen und von der Kirche authentisch interpetiert. Wer das nicht einsehen will, der gleicht tatsächlich
einer Sau, die man mit Perlen oder dergleichen füttert. Was nicht bedeutet, daß derjenige auch eine
Sau ist.
Wenn Sie übrigens einen Satz im Konjunktiv beginnen, müssen Sie auch in selbigem fortfahren, sonst hat dieser Satz keinen Sinn. Aber das nur nebenbei.
Bei aller Wertschätzung für Nietzsche, in diesem Falle hat er erwiesenermaßen nicht Recht. Ging wahrscheinlich gegen seinen Papa, der protestantischer „Pfarrer“ war…
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
Wenn Sie übrigens einen Satz im Konjunktiv beginnen, müssen Sie auch in selbigem fortfahren, sonst hat dieser Satz keinen Sinn. Aber das nur nebenbei.
Bei aller Wertschätzung für Nietzsche, in diesem Falle hat er erwiesenermaßen nicht Recht. Ging wahrscheinlich gegen seinen Papa, der protestantischer „Pfarrer“ war…
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
Mittwoch, 24. Mai 2006 18:49
C.Mansfeld: @ Brandenburgis:
Tut mir leid, ICH lese keine Bücher, die offensichtlich kirchenfeindlich sind.
Dann hatte ich mit meiner Einschätzung Recht.
Wer die Bibel nicht ohne Scheuklappen lesen will, dem ist nicht zu helfen.
Wenn Sie mich nun für eine der „Säue“ halten, vor die man keine Perlen werfen soll, so ist das Ihr Problem, nicht meines.
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
Dann hatte ich mit meiner Einschätzung Recht.
Wer die Bibel nicht ohne Scheuklappen lesen will, dem ist nicht zu helfen.
Wenn Sie mich nun für eine der „Säue“ halten, vor die man keine Perlen werfen soll, so ist das Ihr Problem, nicht meines.
„Glaube heißt nicht wissen wollen was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche
Mittwoch, 24. Mai 2006 18:29
Brandenburgis: @Mansfeld
Tut mir leid, ICH lese keine Bücher, die offensichtlich kirchenfeindliich sind.
Bezüglich ihrer Frage kann ich nur das Heilandswort zitieren: „Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.“ Ich hoffe, daß sich der Heiland verständlich ausgedrückt hat.
Bezüglich ihrer Frage kann ich nur das Heilandswort zitieren: „Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.“ Ich hoffe, daß sich der Heiland verständlich ausgedrückt hat.
Mittwoch, 24. Mai 2006 10:22
C.Mansfeld: @ Brandenburgis:
Okay, dann werde ich konkret: Ich empfehle Ihnen speziell die Bücher
„Denn sie wissen nicht, was sie glauben“
von Franz Buggle
sowie
„Und die Bibel hat doch NICHT Recht“
von Johannes Maria Lehner
Sie können dann die entsprechenden Stellen in ihrer Bibel nachschlagen und sich so selbst davon überzeugen, dass Ihnen kein Unsinn erzählt wird.
Übrigens, da fällt mir gerade noch ein: Auch die Bibel stand einmal auf dem Index! Warum wohl?
„Denn sie wissen nicht, was sie glauben“
von Franz Buggle
sowie
„Und die Bibel hat doch NICHT Recht“
von Johannes Maria Lehner
Sie können dann die entsprechenden Stellen in ihrer Bibel nachschlagen und sich so selbst davon überzeugen, dass Ihnen kein Unsinn erzählt wird.
Übrigens, da fällt mir gerade noch ein: Auch die Bibel stand einmal auf dem Index! Warum wohl?
Mittwoch, 24. Mai 2006 09:35
Brandenburgis: @Mansfeld
Ich weiß immer noch nicht, was Sie wollen. Ich habe die Bibel meghrfach komplett gelesen, und zwar in
mehreren (deutschen) Übersetzungen. Den lateinischen Text der Vulgata und en englichsne (KIng James)
kenne ich auch ein wenig.
Wenn wir zu Hause Bibel Quiz spielen, stelle ich diese Kenntnisse stets gern unter Beweis.
Wenn wir zu Hause Bibel Quiz spielen, stelle ich diese Kenntnisse stets gern unter Beweis.
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