kreuzmeldungen
Päpstliche Nachhilfestunde + Der Bischof darf reden + Kommt der Papst als Deutscher? + Neuer Weihbischof + Narrheiten
Päpstliche NachhilfestundeVatikan. Beim Antrittsbesuch des neuen spanischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Francisco Vazquez Vazquez, warnte Benedikt XVI. vor einer Verdrängung von Ehe und Familie durch andere Formen und Institutionen des Zusammenlebens. Der Papst bekräftigte das Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder nach ihren religiösen und ethischen Überzeugungen. Er wies auch auf das unveräußerliche „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ hin.
Der Bischof darf reden
Schweiz. Der suspendierte Ex-Pfarradministrator von Röschenz, Hw. Franz Sabo, hat seinen Diözesanbischof, Mons. Kurt Koch, vom Amtsgeheimnis entbunden. Er will dadurch Zweifel über seine Integrität aus dem Weg räumen. Mons. Koch hat die Entbindung vom Amtsgeheimnis schon seit längerem gefordert. Der Bischof hofft dadurch, sein Vorgehen in der Auseinandersetzung mit der abdriftenden Pfarrei Röschenz und ihrem abgefallenen Priester in der Öffentlichkeit besser verständlich machen zu können.
Kommt der Papst als Deutscher?
Polen. Der Erzbischof von Warschau und Primas von Polen, Jozef Kardinal Glemp, meinte laut einem Bericht der ‘Mitteldeutschen Zeitung’ vom Freitag, daß der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Polen „nicht nur eine kirchliche, sondern auch eine europäische und nationale Bedeutung“ habe: „Daß er – ein Deutscher – in das von den Deutschen zerstörte Warschau kommt, ist ein Zeichen dafür, daß sich das Gesicht der Welt verändert hat.“
Neuer Weihbischof
Deutschland. Bischof Heinricht Mussinghoff weihte gestern im Aachener Dom den Priester Johannes Bündgens zum Bischof. Mons. Bündgens tritt die Nachfolge des emeritierten Aachener Weihbischofs Karl Reger an.
Narrheiten
„Drei Klassen von Narren: Die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe, die Frauen aus Eifersucht.“
Der Weimarer Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe († 1832) in ‘Maximen und Reflexionen’
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Montag, 22. Mai 2006 10:55
stat crux: Da bin ich!
Bonjour, ohne aber einmal mehr die Dialektik des Integralismus aufzuklären. Das ist zwar eine der wichtigsten
Fragen des 21. Jh., aber man muss sich ja nicht 500-fach wiederholen. Nur neben bei: Die SSPX erreicht
(stabil) ca. 0,015% des Kathoklizimus; 0,2% gelten nach vatikanischer Einschätzung als für den Traditionalismus
(insb. liturgischer, nicht-integralistischer Art) für anfallig.
Freundliche Grüße!
F.N.O.
Freundliche Grüße!
F.N.O.
Montag, 22. Mai 2006 00:19
Bernardin †: BONJOUR
Auf, lasst uns anonyme Briefe schreiben. Wir können so mit Hinterhältigkeit, Primitivität und Unehrlichkeit
die Welt verbessern, und die Kirche auch noch!
Wer wirklich weiss, wer wirklich erlebt hat, der muss sich nicht verstecken, oder er schweige!
Wer wirklich weiss, wer wirklich erlebt hat, der muss sich nicht verstecken, oder er schweige!
Sonntag, 21. Mai 2006 23:38
Bonjour: Bernardin
Nun, selbst mich hatte es erstaunt, wie aggressiv Sabo gegen Kirche und Bischof zu wettern begann, da
ja damals in der Öffentlichkeit nichts vom Anonymus bekannt war.
Dass Koch auf diese Äußerungen Sabos hin reagieren musste, ist zumindest nachvollziehbar. Erst recht, wenn einer, von dessen Amt so ziemlich jeder als einziges sicher weiß, dass er zölibatär zu leben hat, herumposaunt, dass er bei der besten Freundin und beim besten Freund wohne und gar nicht daran denke, enthaltsam zu leben
Nicht nur mir drängte sich die Frage auf, was dieser aus Bamberg aufgenommene Mann überhaupt in dieser Kirche will, ja je wollte. Sich auf einen Joh. XXIII. zu berufen, der ihn seinerzeit zur Priesterfunktion motiviert habe, da dieser doch „Öffnung“ etc. versprochen habe, ist jedenfalls eine schwache Argumentation. Oder gibt es eine Enzyklika oder andere Verlautbarung dieses Papstes, die verheiratete/schwule Priester, Priesterinnen, Basisstrukturen mit Machtbefugnissen und alles andere, das er heute fordert, als je realistisch werden ließen?
Und was Hänggis Praxis mit anonymen Schreiben anbelangt, so gebieten es Ehrlichkeit und Realität, festzustellen, dass heute sicher kein Bischof mehr so damit umgehen kann. Oder haben Sie etwa nicht mitbekommen, wieviele Missbräuche von Amtsträgern Ihrer Kirche (nehme ich an), teilweise lang zurückliegend, ans Licht gekommen sind?
Dass Koch auf diese Äußerungen Sabos hin reagieren musste, ist zumindest nachvollziehbar. Erst recht, wenn einer, von dessen Amt so ziemlich jeder als einziges sicher weiß, dass er zölibatär zu leben hat, herumposaunt, dass er bei der besten Freundin und beim besten Freund wohne und gar nicht daran denke, enthaltsam zu leben
Nicht nur mir drängte sich die Frage auf, was dieser aus Bamberg aufgenommene Mann überhaupt in dieser Kirche will, ja je wollte. Sich auf einen Joh. XXIII. zu berufen, der ihn seinerzeit zur Priesterfunktion motiviert habe, da dieser doch „Öffnung“ etc. versprochen habe, ist jedenfalls eine schwache Argumentation. Oder gibt es eine Enzyklika oder andere Verlautbarung dieses Papstes, die verheiratete/schwule Priester, Priesterinnen, Basisstrukturen mit Machtbefugnissen und alles andere, das er heute fordert, als je realistisch werden ließen?
Und was Hänggis Praxis mit anonymen Schreiben anbelangt, so gebieten es Ehrlichkeit und Realität, festzustellen, dass heute sicher kein Bischof mehr so damit umgehen kann. Oder haben Sie etwa nicht mitbekommen, wieviele Missbräuche von Amtsträgern Ihrer Kirche (nehme ich an), teilweise lang zurückliegend, ans Licht gekommen sind?
Sonntag, 21. Mai 2006 22:52
Bernardin †: sacerdos helveticus!!!
PFARRER Franz Sabo reagierte – ja er reagierte auf das unchristliche Spiel von Koch und Trauffer, die
anonyme Beschuldigungen nicht in den Papierkorb wandern liessen, sondern sie benützten! Der anonyme Ankläger,
der schlicht ein Lügner war, war dem Ordinariat bekannt. So der Personalverantwortliche A.Reinhardt.
Die Justiz von Basel stellte fest: Die Beschuldigungen sind aus der Luft gegriffen. Als PFARRER Sabo erleben
musste, wie Bischof Koch und sein GV Trauffer eine Dreckschlacht wollten, da reagierte er in der Oeffentlichkeit
und sprach in der Zeitung aus, was schon lange gemachte Meinung war über diese BEIDEN!
Wenn ich Provinzial der Dominikaner in der Schweiz wäre, dann würde ich Pater Trauffer O.P. in die Wüste schicken.
Uebrigens: Es gab im Bistum Basel einen hervorragenden Bischof – Vorvorvorgänger von Koch, Bischof Anton Hänggi. Der sagte den Grundsatz und handelte auch danach: Anonyme Briefe gehören in den Abfall!
Wenn ich Provinzial der Dominikaner in der Schweiz wäre, dann würde ich Pater Trauffer O.P. in die Wüste schicken.
Uebrigens: Es gab im Bistum Basel einen hervorragenden Bischof – Vorvorvorgänger von Koch, Bischof Anton Hänggi. Der sagte den Grundsatz und handelte auch danach: Anonyme Briefe gehören in den Abfall!
Sonntag, 21. Mai 2006 22:34
Bonjour: sacerdos helveticus
Das mag in der Theorie wohl stimmen, geht aber – ganz offensichtlich – an der Realität vorbei: Mgr. Koch
vermag damit nämlich so ziemlich gar nix auszurichten.
Dafür hat er suggeriert, die fragliche Kirchengemeinde, die Medien und damit überhaupt die ganze Öffentlichkeit würden den Fall anders beurteilen, dürfte er nur endlich über jene Sachen reden, die der Schweigepflicht unterständen!
Also, warten wir ab, was da kommt.
Dafür hat er suggeriert, die fragliche Kirchengemeinde, die Medien und damit überhaupt die ganze Öffentlichkeit würden den Fall anders beurteilen, dürfte er nur endlich über jene Sachen reden, die der Schweigepflicht unterständen!
Also, warten wir ab, was da kommt.
Sonntag, 21. Mai 2006 22:24
sacerdos helveticus: Saboteur von Röschenz
Vom kirchlichen Recht her bestehen auf jeden Fall gegen Sabo genügend Gründe, die den Bischof berechtigen,
ihn seines Amtes zu entheben.
Da er nur Pfarradministrator ist, bedarf es gar nicht einmal des bei Pfarrern vorgesehenen formalisierten mehrstufigen kirchenrechtlichen Verfahrens, sondern er kann vom Bischof direkt abgesetzt werden.
Ein Priester, der in der Öffentlichkeit gegen den Bischof agitiert und ihn zum Ungehorsam auffordert, kann bei Uneinsichtigkeit mit kirchlichen Strafen belegt werden.
Da er nur Pfarradministrator ist, bedarf es gar nicht einmal des bei Pfarrern vorgesehenen formalisierten mehrstufigen kirchenrechtlichen Verfahrens, sondern er kann vom Bischof direkt abgesetzt werden.
Ein Priester, der in der Öffentlichkeit gegen den Bischof agitiert und ihn zum Ungehorsam auffordert, kann bei Uneinsichtigkeit mit kirchlichen Strafen belegt werden.
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