Priesterdiffamierung
Dichtung und Wahrheit
Kürzlich ging der römischen Polizei während einer nächtlichen Kontrolle in einem Homo- Prostitutionsviertel ein merkwürdiger Vogel ins Netz. Oder vielleicht doch nicht?
(kreuz.net, Rom) Am 11. Mai um 5.00 Uhr morgens wollte eine Zivilstreife der römischen Polizei den Fahrer eines Autos kontrollieren, das in der Nähe des großen römischen Stadtparkes Villa Borghese geparkt war.

Das berichteten letzte Woche zahlreiche große italienische Tageszeitungen.

Im Fahrzeug befand sich – gemäß den Berichten – der 48jährigen Italiener C. B. Er wartete in seinem Ford Focus auf ein Treffen mit einem sogenannten transsexuellen Prostituierten.

Transsexuelle sind vielfach kastrierte Männer, die sich als Frauen verkleiden.

Die Besonderheit dieses nächtlichen Stelldichein: Der 48jährigen Italiener war nach Zeitungsangaben ein Monsignore der Katholischen Kirche, der beruflich als Minutant im vatikanischen Staatssekretariat arbeitet.

Mit den Initialen C. B. und dem Hinweis auf das Staatssekretariat ist es ein leichtes, mit Hilfe des Päpstlichen Jahrbuch – des Annuario Pontificio – festzustellen, daß es sich beim Beschuldigten um Monsignore Cesare B. handeln muß, der aus der Diözese Cremona im Südosten von Mailand stammt und seit 23 Jahren Priester ist.

Er residiert im Vatikan in der Casa Santa Marta, wo – wie die Zeitungen unisono hinzufügten – die Kardinäle der Römischen Kirche während des letzten Konklaves untergebracht waren.

Offenbar versuchte die genannte Zivilstreife, den offenbar nachtaktiven Monsignore zu kontrollieren. Dieser ergriff jedoch Fahrerflucht und beschädigte dabei drei Fahrzeuge.

Nachdem ihn die Polizisten in Zivil schließlich erreicht hatten, wurde der Monsignore tätlich, so daß sich die Beamten später in ärzliche Pflege begeben mußten.

Der Monsignore soll seine brüske Reaktion mit der Angst vor einem Überfall gerechtfertigt haben.

Jetzt muß er sich – wieder nach Angaben der Zeitungen – wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Sachbeschädigung verantworten.

Im Wagen des Monsignores fand die Polizei offenbar auch den Priestertalar des Geistlichen. Er soll sogar gestanden haben, sich in der Gegend befunden zu haben, um „nur Erwachsene und keine Minderjährigen“ zu treffen.

Die Gegend, in welcher der Monsignore nach den Zeitungsberichten aufgegriffen wurde, ist in Rom als Ort der Homo-Prostitution bekannt.

Eine Journalistengeschichte wie sie im Bilderbuch steht.

Noch am Tag der Veröffentlichung der Meldung erklärte das Pressezentrum des Heiligen Stuhles:

„Nachdem die notwendigen Informationen beim Staatssekretariat eingeholt wurden, ist dieses Pressezentrum in der Lage klarzustellen, daß die Nachrichten, die heute morgen von Journalisten über einen Kleriker im Dienst des Vatikan verbreitet wurden, ganz und gar unbegründet sind.

Es ist vorauszusehen, daß der Rechtsweg gegen jene eingeschlagen wird, die dazu beigetragen haben, dem guten Ruf des genannten Mitarbeiters Schaden zuzufügen.“

Die vatikanische Stellungnahme erhielt in der italienischen Presse nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie die Falschmeldung.
      
32 Lesermeinungen
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#32   deusexmachina   13:04:44 | Montag, 29. Mai 2006
@Einar
Der Witz verliert ein wenig, wenn man „Fundamentalisten“ anstelle der dort eigentlich hingehörenden „Priester“ setzt ;O)
@SchEinChrist
Passen Sie ein bisserl auf mit dem, was Sie schreiben – ein guter Analytiker erkennt aus Ihrer Schreibe sofort, wenn Sie von etwas absolut keinen Dunst haben, aber partout irgendetwas Bös-Beleidigendes absondern wollen. Das ist wie die Pinocchionase, die Lügen verrät. Die Chance, dass Sie „Kentucky Fried Movie“ gesehen haben, siedle ich im niedrigen Promillebereich an.
Und Ihre Sprüche sind nicht ‘mal originell, sondern reiner Verbalmüll. Warum nicht zur Abwechslung ‘mal eine spritzig-lustige Beleidigung, irgendetwas, das SITZT statt dieser peinlichen Bemühtheiten?
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#31   Einar   12:34:37 | Montag, 29. Mai 2006
Enthaltsamkeit
Der Artikel zeigt, dass der Autor große Schwierigkeiten hat Transvestiten und Transsexuelle auseinanderzuhalten bzw. völlig neue Definitionen erfindet, weil er überhaupt keine Ahnung vom Sujet hat.
Gestern plauderten zwei katholische Fundamentalisten aus kreuz.net miteinander und ich hatte das Glück dieses Gespräch zu belauschen. „Ich weiß nicht, ob ich noch erleben darf, dass die Kirche das Zölibat abschafft,“ so der eine.
Der andere: „Naja, WIR werden das wahrscheinlich nicht erleben, aber vielleicht unsere Kinder.“
Die Gewissheit, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben, ist immer gefährlich. Angesichts der völligen Abwesenheit jeder Art von Distanz und Ironie bei den amerikanischen katholischen Fundamentalisten, die diese Site betreiben (siehe Impressum) ist es eigentlich müßig, auf Dauer zu diskutieren. Es ist so, als wollte man Nazis überzeugen für Demokratie und Menschenrechte einzutreten.
Und während ausgerechnet Russland die Todesstrafe abgeschafft hat, lassen christliche Fundamentalisten in den USA Todeskandidaten mit Spritze und Gaskammer weiter hinrichten. Ich weiß nicht, was die katholischen Südstaatler aus den USA, die diese Site betreiben stattdessen empfehlen würden: Die Streckbank vielleicht oder Teufelaustreibung? Jedenfalls sind die Ansichten von kreuz.net hierzulande vor allem in Splitterparteien wie PCD (Partei bibeltreuer Christen) vertreten und die bekommen bei Wahlen ernüchternde 0,01 Prozent…
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#30   Cypripedium †   13:02:55 | Donnerstag, 25. Mai 2006
CAIROCHON – Ist doch klar, oder?
Was bleibt Pjotr, seiner Mutter und ihrer christl-Tante
denn schon übrig als so manches ‘runter zu schlucken – etwa, wenn sie wieder einmal auf Bahnhofsstreife sind…
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#29   EinChrist   11:37:11 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@blah-blah-machina
(…)
Ich weiß nicht, geht Ihnen das nicht auch so, dass Sie beim dem hiesigen Gezeter so oft an den Pfarrer aus „Kentucky Fried Movie“ denken müssen, wie er mit geblähten Backen, sprühenden Nüstern und triefendem Geifer von „schlaffffffennnn Brrrrüstttennnnn“ salbadert und sich sichtlich daran aufgeilt? ;O)
Also da kommt mir blah-blah-machine eher wie ein total sedierter Patient im Irrenhaus, der mit idiotisch-selbstsicherem lächeln aus dem Fenster glotzt, während ihm der Sabber vom Kinn tropft.
Wie langweilig!
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#28   Cypripedium †   10:25:26 | Donnerstag, 25. Mai 2006
GENAU – JEDER!!!!!
Denn HOMOSEXUELL kann bei kreuz.net ja nur ein Mann sein. Eine Lesbe – tja, was ist eine Lesbe? Nur eine Frau – und somit kein Thema für die Senioren der hiesigen Bibel-Runde, die eines Männerkörpers für ihre sexuellen Erregungen bedürfen.
Irgendwie deskriptiv – Hetero-Männer sollten doch von Frauenkörpern phantasieren…
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#27   deusexmachina   10:11:21 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@cairochon
Sie haben doch überhaupt keine Ahnung! Jeder Homosexuelle macht es grundsätzlich und unablässig von hinten, ausnahmslos, da wird mit perverser Lust in den Ar… gef…t, dass der Gummi qualmt!
So jedenfalls die Wahngebilde unserer… na, wie soll ich sie nennen? „Schwulenfetischisten“ wäre angesichts der hier stets aufs neue wiedergekäuten Hassliebe das treffendste Wort.
Ich weiß nicht, geht Ihnen das nicht auch so, dass Sie beim dem hiesigen Gezeter so oft an den Pfarrer aus „Kentucky Fried Movie“ denken müssen, wie er mit geblähten Backen, sprühenden Nüstern und triefendem Geifer von „schlaffffffennnn Brrrrüstttennnnn“ salbadert und sich sichtlich daran aufgeilt? ;O)
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#26   cairochon   08:35:51 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@pjotr hojac
Außerdem weiß man dann auch ganz genau, mit wem man es zu tun hat, weil die Hinterlader selbst dieses Wort nicht benutzen, sondern nur wir rechten Vorderlader.
Und was mach ich wenn ich zwar schwul bin aber kein Hinterlader? Bin ich dann etwa gar kein richtiger Homosexueller?
Wenn wir uns schon auf dieses Niveau begeben so würde ich mich selbst auch als Vorderlader bezeichnen. Und jetzt mal ne Frage von Vorderlader zu Voderlader: Schlucken Sie auch?
Cairochon :-P
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#25   pjotr hojac   16:00:20 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Die sieben Raben, dass waren nur sechs.
Ja, schlauer Fuchs, ich bin ein wertekonservativer Christ (obwohl das ja wiederum ein Oxymoron darstellt), insoferne einen der höchsten Werte der Humor darstellt.
Ich darf Sie in diesem Zusammhang vielleicht auf Herrn Kischon oder auch Herrn Qualtinger verweisen, zumindest was diese Art von Humor betrifft, den Wert desselben für dieses Leben.
Humor ist eine Gabe, die HIER nicht sehr viele besitzen. Aber wenn man, so wie ich gerne von tageszeitung zu tageszeitung wechselt, weiß man zur Zeit nicht unbedingt, welcher Auftritt nun die beste Satire ist.
Man kann sich auf manchen Foren einfach nur entscheiden, ob man es mit der Angst zu tun bekommen soll, also sich fürchterlich ärgern, oder ob man es mit Humor tut, also darüber Lachen!
Humor ist eine hohe Kunst und ganz sicherlich ein universeller Wert, den ich mir auf jeden Fall erhalten möchte. So ein bisschen konservativ darf sein!
;-)
www.kmp.or.at/…ts/krueppellied.html
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#24   derfux   15:03:42 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ pjotr hojac
wertekonservativer Christ?
das müssen ja tolle Werte sein, die Sie vertreten.
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#23   Markus-Antonius †   13:29:14 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@hojac
Ach wissen Sie, ich kann mir gut vorstellen, was Sie sonst noch gern benutzen, der Anstand, der Ihnen nicht zu Eigen ist, verbietet mir, das hier öffentlich kund zu tun.
Sie sind eine Schande für jeden, der sich Christ nennt, egal welcher Strömung er sich zurechnet. In einem anderen Tread verkündeten Sie (wie immer lautstark und dümmlich) sich von diesem Forum abzuwenden. Bitte, lassen Sie Ihren Worten Taten folgen! Niemand wird Ihnen eine Träne nachweinen (fast niemand).
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#22   pjotr hojac   11:41:12 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Malitia ipsa maximam partem veneni sui bibit.
Abgesehen, Herr Antonius, dass auch Sie nun das Wort Sodomie benutzt haben (wozu eigentlich die Anführungszeichen?), benutze ich diesen Ausdruck sehr gerne, da es in einem Wort alles ausdrückt.
In diesen sieben Buchstaben steckt die ganze Infamie der warmen Brüder und Pädophilen. Alles, worum es in dieser Sache geht, wird in einem Begriff zusammengefasst und man braucht wirklich nicht mehr um den heissen Brei herumreden und ständig erklären müssen, was man den meint.
Außerdem weiß man dann auch ganz genau, mit wem man es zu tun hat, weil die Hinterlader selbst dieses Wort nicht benutzen, sondern nur wir rechten Vorderlader.
Sie sehen, ich stehe wenigstens dazu, dass dieses Wort zu meinem Lieblingswortschatz gehört und ich werde es auch in Zukunft noch oft und gerne benutzen.
Ja, auch ich als wertkonservativer Christ kann mich durchaus an diesen kleinen „Smilies“ erfreuen, sagen sie doch manchmal mehr als 147 Worte!
?:)
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#21   private-notes   11:28:31 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ guntram
…Dieser Transvestismus stellt eine besonders perverse Form des Sodomismus [ie] – schreiben lernen, mein Guter – dar. Man kann hier natürlich der Rabulistik der Homo-Lobby folgen, was bleibt ist das Unappetiliche Spiel des [Klerus].
HS und die damit verbundenen weltlichen Anschauungen mögen in ihrem kleinen, engherzigen Glaubensgeflecht Sünde sein; ekelerregend wird es dann, wenn der Klerus selbst diejenigen deckt, die sich der klerikal so verhassten Sünde hingeben. Hier kann man den Eindruck gewinnen, dass Homosexualität von der Kirche thematisiert und stigmatisiert wird, um durch Unsicherheit und Angst neue Glaubensaspekte auszustreuen. Wenn aber die, die gegen HS predigen und wütende Wortkanonaden abfeuern, ihr Vergnügen selbst in den Armen von Transsexuellen, miderjährigen Strichern und Messdienern suchen und finden, wird der ganze monolithische Budenzauber einfach nur noch lächerlich.
Meine Herren! Ihr akademisches Wissen in Theologie und Liturgie wird ihre Seelen am Tag des jüngsten Gerichts nicht vor Strafe bewahren, oder glauben sie, Gott lässt sich von ihrem abstoßenden Rabulismus schwindlig reden? Erkennt nicht die Oberflächlichkeit Ihrer hauchdünnen, aber mit Krallen verteidigten Frömmelei?
Die Kirche mag viel Kunst geschaffen haben. Glaubwürdigkeit hatte sie nur zu jenen Zeiten, als sie Macht hatte. Und von der Macht blieb wohl nur noch ein verstaubtes, 2000 Jahre altes Gerippe aus Bibelversen und frommen Sprüchen.
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#20   Markus-Antonius †   10:39:28 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Fr. Ilse
nun, die Nutzer des Wortes „Sodomie“ berufen sich ständig auf eine veraltete Übersetzung, die natürlich ganz in deren Sinne ist, weil früher doch alles viel besser war.
Genau so berufen sie sich auf längst überholte Gesetze um ihre Standpunkte zu untermauern. Nichts neues also.
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#19   Frl.Ilse   09:30:58 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Sodomie?
Ich lese in diesem Artikel kein Wort über Sodomie, also (streng verbotenen) Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Tier. Ich lese nur was von Prostitution und darin verwickelt einen Kleriker und einen Transvestiten.
Bitte bei den Beiträgen doch etwas mehr Klarheit in der Sprache – aber hier redet (bzw. schreibt) man ja gegen Wände, wenn man so was fordert…
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#18   Guntram   20:28:40 | Dienstag, 23. Mai 2006
…gut daß kreuz.net als
konservative Homepage sich nicht scheut sodomistische Umtriebe des Klerus anzuprangern. Dieser Transvestismus stellt eine besonders perverse Form des Sodomismus dar. Man kann hier natürlich der Rabulistik der Homo-Lobby folgen, was bleibt ist das Unappetiliche Spiel der Sodomisten
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#17   Markus-Antonius †   13:25:13 | Dienstag, 23. Mai 2006
@niedermünster
Wie heißt es in der Schrift: „Lasset die Kinder zu mir kommen“. ;-)
Die Smilies sind das Beste, was diese Seite zu bieten hat.
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#16   private-notes   13:22:06 | Dienstag, 23. Mai 2006
Millenari
Auf Amazon zu finden: Wir klagen an
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#15   turk   13:18:11 | Dienstag, 23. Mai 2006
Buch nicht bekannt
Ein Buch unter dem Titel il Milliari ist meines Wissens nicht erschienen.
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#14   ottaviani   11:19:51 | Dienstag, 23. Mai 2006
il Milliari
hatten mit ihrem buch wir klagen an voll nd ganz recht
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#13   deusexmachina   01:39:37 | Dienstag, 23. Mai 2006
Man sollte meinen, kreuz.net würde sich erst einmal kundig machen
…bevor hier wieder so getan wird, als würde man lexikalisches Wissen verbreiten – und man dann noch nur Halbwissen aus dritter Hand absondert.
Das Primärmerkmal Transsexueller ist absolut nicht, dass sie „sich als Frauen verkleiden“. Und Kastration ist nur einer von vielen Punkten.
Damit der Käse da nicht unkorrigiert stehen bleibt:
1. Menschen, die sich als typisch für das jeweils andere Geschlecht VERKLEIDEN, nennt man Transvestiten. Das kann, muss aber nichts mit Transsexualität zu tun haben.
2. Transsexuelle empfinden sich als das jeweils andere Geschlecht. Der Grad dieser Identifikation variiert von Travestie über die sog. „Dickgirls“ (Männer, die dem weiblichen Schönheitsideal anhängen, also Haarlosigkeit, entsprechende Proportionen, Busen etc.) bis hin zur kompletten Umoperation mit auch amtlicher Akzeptanz der Geschlechtsumwandlung. Ein im Web bekanntes Beispiel für letzteres ist Tanja Krienen tanjakrienen.de/, geb. Thomas Krienen.
3. Transsexualität ist keineswegs auf genetische Männer beschränkt. Auch Totaloperationen gibt es „in beide Richtungen“, sind allerdings „hin zum Mann“ technisch bedingt schwieriger.
Aus alledem kann man ableiten, dass jemand, der die Nähe von Transsexuellen sucht, eher nicht „homosexuell“ ist.
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#12   Niedermünster   21:02:36 | Montag, 22. Mai 2006
Smilies…
Ich hasse eure blöden smilies! Ihr benehmt euch wie Kinder.
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#11   deepthought   20:40:53 | Montag, 22. Mai 2006
@Kurt
Dieser Artikel ist genau so überflüssig, wie alle anderen in denen auf dieser Webseite das Thema „Schwul“ abgehandelt resp. abgeurteilt wird.
Das Schöne dabei ist nur, dass der Schuss diesmal nach hinten losgegangen ist. :-D Lassen Sie uns doch die Freude.
Vielleicht wäre es doch an der Zeit, dass die Kirche ihre absurde Lehrmeinung zur Sexualität im allgemeinen und zur Homosexualität im besonderen überdenkt. Da dies aber mit Sicherheit nicht geschehen wird, dürfen wir uns alle schon heute auf die nächste lustige Sexgeschichte aus dem kirchlichen Millieu freuen ^-^
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#10   kurt usar   20:16:09 | Montag, 22. Mai 2006
überflüssig
ich halte es für völlig überflüssig,dass dieser schund hier breitgetreten wird.
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#9   ExBochumer †   19:09:21 | Montag, 22. Mai 2006
Da grüssen doch …

I Millenari.
Wäre schön, wenn sich kreuz.net mal auf etwas Besseres besinnen würde.
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#8   turk   17:41:32 | Montag, 22. Mai 2006
Naja
Naja, von Lüge kann man für den Vatikan nicht sprechen, sondern eher davon, daß zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser Erklärung noch nicht die volle Sachlage bekannt war. Hinzu kommt, daß der betroffene Monsignore von Anbeginn und möglicherweise auch jetzt noch alles leugnet. Hier werden die entsprechenden Stellen eben weiter untersuchen müssen. Bis zur vollen Aufklärung des aktuellen Falles gilt im Angesichte weiterer fehlender Primärquellen selbstverständlich und mindestens formalrechtlich die Unschuldsvermutung, was in anderen längst mehrfach wiedergekäuerten Fällen ja nicht mehr der Fall sein kann.
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#7   deepthought   17:34:13 | Montag, 22. Mai 2006
Eigentor
„Nachdem die notwendigen Informationen beim Staatssekretariat eingeholt wurden, ist dieses Pressezentrum in der Lage klarzustellen, daß die Nachrichten, die heute morgen von Journalisten über einen Kleriker im Dienst des Vatikan verbreitet wurden, ganz und gar unbegründet sind.
Es ist vorauszusehen, daß der Rechtsweg gegen jene eingeschlagen wird, die dazu beigetragen haben, dem guten Ruf des genannten Mitarbeiters Schaden zuzufügen.“
Wie heisst es doch so schön:
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht(gilt besonders für Organisationen die sich für die Tugendwächter der Welt halten o^/ )
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#6   turk   17:13:15 | Montag, 22. Mai 2006
Ist ja nichts Neues, daher realistischer werden
Schon interessant, daß die hochwürdigen Herren immer „beiläufig“ auffliegen. Man denke an die polizeiliche Hausdurchsuchung des später geschlossenen Priesterseminars St. Pölten, ohne die der ganze Homoseilschaftsskandal wohl eher nicht oder zu spät aufgeflogen wäre, und jetzt fliegt ein Monsignore kraft einer Polizeikontrolle auf und vor allem aufgrund seiner aufgeregten Verhaltens. Dann aber, die Haltung, so zu tun, als ob nie etwas gewesen wäre, auch das kennen wir aus historischen Skandalfällen der Weltkirche. Wie so oft, kann man nur sagen: nicht Prominenz entscheidet über das (Nicht)vorliegen schwerer sittlicher Vergehen, sondern einzig die Sachlage. Das ist es, was lagerübergreifend gelernt sein muß: es kann keine Privilegien geben, in keiner Position.
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#5   Logos   17:07:26 | Montag, 22. Mai 2006
leider Wahrheit
Leider ist das alles nur wahr. Man beachte, dass die Erklärung des Presseamts nach wenigen Stunden verschwunden war. Von C.B. hätte man es sich nicht erwartet. Aber heute darf einen nichts mehr wundern.
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#4   turk   17:06:00 | Montag, 22. Mai 2006
kreuz.net nicht vollständig informiert
„La smentita vaticana è stata ritirata dal sito della sala stampa dopo che ai piani alti del Palazzo apostolico Leonardo Sandri, sostituto della segreteria di Stato, l’assessore monsignor Gabriele Caccia e Renato Boccardo, il segretario generale dello Stato della Città del Vaticano, avevano valutato il da farsi. E verso le 13 C.B. ha iniziato a sgombrare il suo ufficio presso l’amministrazione della prima sezione della segreteria di Stato.
La domenica precedente, nel pomeriggio, come se nulla fosse accaduto, C.B. aveva svolto il suo ufficio di cerimoniere del capitolo vaticano durante la celebrazione dei vespri. Martedì 16 maggio, di mattina, gli è stata invece notificata la sua sorte: fino a nuovo ordine dovrà ritirarsi in un’abbazia benedettina.“
Das liest man bei www.panorama.it/…lo/ix1-A020001036335 in der Zeitschrift Panorama www.panorama.it/. Das offensichtliche Lügengebäude ist in diesem neuen Fall wohl schneller zusammengebrochen als erwartet, nachdem die Vorgesetzten die Sachlage rasch erkannte hatten. Deshalb wurde auch die Presseerklärung alten Stiles rasch zurückgezogen. Nun also muß der Monsignore räumen und vorläufig in eine Bendiktinerabtei siedeln. Man darf hoffen, daß es eine ist, die sich in Klarheit schon in der Vergangenheit an die logischen Inhalte der Instruktion zur Verhinderung homosexueller Kleriker gehalten hat.
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#3   Sulpicius   16:25:58 | Montag, 22. Mai 2006
Hier muß ich den…
… Schwulis mal recht geben. Dem Vatikan trau ich hier auch nicht so recht. O:)
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#2   deepthought   16:18:26 | Montag, 22. Mai 2006
Fragt sich nur …
… wer von beiden Seiten lügt?
Eine Motivation gäbe es für die Journalisten (Auflagesteigerung), wie auch für den Vatikan (Aufrechterhaltung der sexuellen Doppelmoral). o^/
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#1   timpressum †   16:12:43 | Montag, 22. Mai 2006
„Vielfach kastriert…“
„Vielfach kastrierte Männer…“ Wie geht das denn? Ich denke, man kann nur einmal „schnipp“ machen und denn is vorbei…? Aber die katholischen Fundis sind ja imme für ein Wunder gut.
Und daß der Platz an der Villa Borghese von schwulen Klerikern aus dem Vatikan frequentiert wird, kann ich wirklich nicht so recht glauben – müssen die doch nur einen schritt vor die Tür setzen, um auf der größten Cruising-Area der Welt zu sein: dem Petersplatz! o^/
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