Ein bekannter ehemaliger Priester der Piusbruderschaft ist kürzlich in einen öffentlichen Konflikt mit seinem neuen Diözesanbischof getreten.
(kreuz.net) Ein langjähriger Distriktobere der Piusbruderschaft in Frankreich, Hw. Paul Aulagnier, hat
seinem kirchlichen Oberen – dem Erzbischof von Clermont Ferrand – den Fehdehandschuh hingeworfen.
Nach
seiner Priesterweihe im Oktober 1971 durch Erzbischof Marcel Lefebvre – die Piusbruderschaft war noch
kirchlich anerkannt – wirkte der Pater jahrelang als rechte Hand des Erzbischofs und war 18 Jahre lang
Oberer der Bruderschaft in Frankreich.
Doch im Jahr 2002 unterstützte er die Vereinbarung des Bischofs
der altrituellen Diözese von Campos in Brasilien, Mons. Licínio Rangel († 2002), mit dem Vatikan.
Deshalb
wurde Hw. Aulagnier im Oktober 2003 aus der Piusbruderschaft ausgeschlossen.
Mit Unterstützung des Präsidenten
der Kommission ‘Ecclesia Dei’ – Dario Kardinal Castrillon Hoyos – kehrte er in sein Heimatbistum Clermont
Ferrand zurück.
Rom hätte es gerne gesehen, daß dem Pater dort eine Personalpfarrei anvertraut worden
wäre, doch die Pläne scheiterten am örtlichen Erzbischof, Mons. Hippolyte Simon.
Immerhin erhielt
Hw. Aulagnier vom Erzbischof das Zelebret – die Zelebrationserlaubnis – für die Alte Messe.
Doch am
Dienstag wandte sich der Priester auf seiner Homepage mit einer scharfen Stellungnahme gegen Erzbischof
Simon.
Der Grund: das eingeschränkte Regime, dem er bei der Zelebration der Alten Messe unterworfen
ist.
Der Erzbischof von Clermont Ferrand habe von Anfang an gefordert – so Hw. Aulagnier –, daß er die
Alte Messe in der Pfarrkirche seiner Wohngemeinde nur im engsten Familienkreis oder im Beisein weniger
Freunde zelebriere.
Ihm sei auch freigestellt worden, die Messe alleine im nahegelegenen altrituellen
Benediktinerkloster Randol zu lesen.
„Optimistisch kümmerte ich mich nicht besonders um diese Bestimmung
und dachte mir, daß sich die Dinge mit der Zeit einrenken würden“ – erklärt Hw. Aulagnier in seiner
Stellungnahme.
Doch der Erzbischof beharrte weiterhin darauf, daß Hw. Aulagnier nur das Recht zu einer
„privaten“ Zelebration der Messe besitze.
Der Geistliche blieb zuversichtlich: „Ich glaubte weiterhin,
daß sich die Dinge in dieser liturgischen Angelegenheit schließlich einrenken würden, umso mehr als
Benedikt XVI. vom Konklave gewählt wurde.“
Auf seinem Zelebret – das ein offizielles Dokument „ad usum
publicum“ sei – stehe schließlich nirgends, daß er die Messe nur privat zelebrieren dürfe.
Die Dinge
schienen sich positiv zu entwickeln. Denn am 22. Februar 2005 wurde das Zelebret für ein weiteres Jahr
erneuert. Dieses Mal wurde es nur noch vom Kanzler des Erzbistums unterzeichnet.
Hw. Aulagnier verstand
das als ein Zeichen der Normalisierung.
Als das Verfalldatum dieses Zelebret am 22. Februar 2006 heranrückte,
bat Hw. Aulagnier die Kurie erneut um eine Verlängerung. Doch lange geschah nichts.
„Weil das, was ich
auf ‘Item’ – meiner Homepage – schreibe, dem Erzbischof nicht immer gefällt, blieb ich schweigsam.“
Erst sehr verspätet – am 3. Mai – erhielt Hw. Aulagnier einen Brief aus der Kanzlei der Erzdiözese Clermont
Ferrand. Dort war zu lesen:
„Das Bistum Clermont freut sich, ihnen auf Antrag von Mons. Simon beiliegend
ein Zelebret der Diözese von Clermont zukommen zu lassen, um ihr abgelaufenes Zelebret zu erneuern.“
Das neue Zelebret war dieses Mal vom Kanzler und vom Erzbischof unterschrieben.
Der Erzbischof hatte
sogar mit eigener Handschrift nach dem lateinischen Satzteil „ad missam celebrandam“ – um die Messe zu
zelebrieren – in Großbuchstaben die Anmerkung „privatim“ angebracht.
„Das ist der Grund, warum ich protestiere“,
schreibt jetzt Hw. Aulagnier. Er mache seinen Protest öffentlich, nachdem er Rom und Benedikt XVI. informiert
habe:
„Der Erzbischof von Clermont hat aufgrund seiner bischöflichen Macht nicht das Recht, mir die
»öffentliche« Zelebration der tridentinischen Messe zu verbieten.“
Einen Priester auf eine Privatzelebration
auf dreißig Quadratmeter zu beschränken, bedeute, ihn auf ein Nichts zu reduzieren und ihn umbringen
zu wollen.
Hw. Aulagnier im Originalton an seinen Erzbischof: „Sie begehen einen »jämmerlichen Amtsmißbrauch«.“
Email-Adressen der Empfänger
48 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#47 Hexenhamme 08:39:28 | Dienstag, 9. September 2008
Praxis Obnoxia www.lulu.com/content/3824674 Ich möchte Praxis Obnoxia in hohem Grade empfehlen, damit
alle erhalten und lesen. Es ist sehr gelehrt, gelehrt, kurz, und sehr, aufdeckend hinsichtlich des unzulässigen
Ritus Vatican-II der Taufe. Von den Diskussionen habe ich, re-baptize bestimmte Bishops und Priester Protestanten
und Novus Ordo wandelt gleich um, um sie zur Kommunion ihrer Kirchen wegen der defekten Praxis zu verbinden,
die von den sektiererischen Ministern durchgeführt wird, die sie angeblich tauften. Während anderer
Klerus gleichgültig sind oder nicht einen exakten Praxis haben. Ich höre verschiedene Geschichten, die
Gleichförmigkeit des Rituals ermangeln. So glaube ich, dass dieses Buch etwas ist, das, Katholische betrachten
sollten. Ich traf sogar bestimmten orthodoxen und Uniate katholischen Klerus, der dieses für ein sehr
brennendes Thema zwischen altem Kalender/neuem Kalender und neuen Ritual-/alten Ritualüberzeugungen halten.
Einige Gruppen re-baptize, einige verwenden nur chrismation, einige sind auch ungewiß. Taufe ist durch
eine Notwendigkeit von Mitteln notwendig, und die Gültigkeit der anderen Sakramente beruhen auf seiner
gültigen Aufnahme, also ist dieses ein wichtigstes Thema. Praxis Obnoxia: A Moral-Theological Conclusion
On The New Modernist Rite of Baptism. www.lulu.com/content/3824674
#45 Dr. Otterbeck 18:08:09 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Lieber Onkel Carlo, damit Sie sich das im Original ansehen können: Anton de Waal, Papst Pius X. Ein Lebensbild
des heiligen Vaters. Mit einem Rückblick auf die letzten Tage Leos XIII., München 1904, S. III: „Omnia
vestra in charitate facite“ (Eigenhändige päpstliche Widmung). Ich kenne meinen Sarto. Müsste per Fernleihe
zu bekommen sein, wenn Sie mir Ihre Postanschrift zumailen, kriegen Sie von mir eine Fotkopie. Der Hl.
Papst schrieb „charitate“, Ehrenwort! Ihr „stat crux“
stat crux als Pseudonym Dr. Otterbecks darf man Ihnen die Fähigkeit zumuten, zwischen dem dem lateinischen
Caritas und dem und dem französischen charité zu unterscheiden.
Dr. Otterbeck Pouget, auf den Sie sich beziehen, war, wenn ich mich nicht täusche der Lehrer Jean Guittons
und Jacques Chevalier (Paolo VI segreto 146). Auch er soll lt. Guitton Mühe mit dem Antimodernismus des
heiligen Pius X gehabt haben. Ihn als Autorität anzuführen, um Murx zu widerlegen ist demzufolge ein
denkbar ungeeignetes Mittel
„Der Katholizismus ist nicht ein System, sondern eine sehr elastische Einrichtung; eine Gruppe von Hirten,
die mit Vollmacht lehren, was man zu tun hat und warum man es tun muss – und ermächtigt ist, den Menschen
die Mittel zur Heiligung, die Sakramente, zu spenden, die Riten, an die die Gnade Gottes gebunden ist.“
(M. Pouget) Frage: Wieviele Tradi unterschreiben das? Alle. Aber folgen der „Gruppe von Hirten“ (Papst
und Konzil)? Null.
Tröste Dich, bonjour Das ist im Vergleich mit den Zuständen der Novus Ordo Kleriker wohl nur wie ein
Nadel in einem Heubergen. Im Novus Ordo ist es aber wie die Mücken in einem Schwedischen Wäldchen an
einem Meer im Sommer. So zahlreich. Ich kann Dir die Namen zuschicken von bereits hunderten ausgetretenen
Priestern direkt in meiner Nähe und Umgebung. Die meisten sind verheiratet und in Pfarrräten vertreten
als „Helfer“. Um die traditionellen aussen zu halten. Ihre Schadenfreude an der durchaus Trostlosigen
Situation einiger vereinzelter ehemalige Traditionspriester, ist übrigens verächtlich und lässt darauf
schliessen, dass Sie eher ein negativer Mensch sind.
Karl Murx das ist ein stattliches Verzeichnis, da du da aufführst, und dabei sind es noch nur die dir
persönlich Bekannten. Ich kann mir gut vorstellen, wie die damals, zu ihren „Soutanen-Zeiten“, alle stramm
laut und schrill getönt haben. PS: was ist das für ein Gefühl, mit der Tatsache konfrontiert zu werden,
bei einem zum Atheisten gewordenen Priester gebeichtet zu haben?
Ahnlich in Frankreich Obwohl nun nicht jeder französische Jugendliche das vollgültige Muster an Heiligkeit
ist und man sich fragen, wie innerlich die Anteilnahme am alten Messritus ist; auf eine Antwort stoße
ich immer wieder: Der NOM wird regelrecht als dumm empfunden, wenn man ihm auf Reisen begegnet. Hinterher
singen wir die Lieder der Modernisten und lachen uns schlapp. Unsere Priester haben die Feststellung gemacht,
daß man mit jungen Leuten dort ab und zu hingehen sollte, weil der Abgrund der Dummheit so offen zutage
liegt, daß er bei unseren Jungen Gelächter erregt und sich die Impression der Debilität der neuen Messe
regelrecht festsetzt. Die frei vorgetragenen Gebete und Fürbitten, die z.B. in Lourdes mit anthroposophischer
Abgehobenheit gesäuselt werden, erregen die allergrößte Heiterkeit. Wenn französische NOM-Presbyter
in Massen auftreten, dann hat man den Eindruck eine buddhistische Gebetsgruppe vor sich zu haben. Wenn
es Deutsche sind, hat der Eindruck immer etwas feistes an sich.
Massen NOM vs Tradi Nachdem ich berufsbedingt viel unterwegs bin, sehe ich viel auch in unseren Kirchen.
Ich „krieg“ meine Kids (12 u 18) sonntäglich kaum mehr in eine NOM-Messe auch sind Kinder und Jugendliche
dort zumeist nicht vertreten. Im Gegensatz keine Probleme mit einer Hl. Messe MR 1962. Gleiches Bild im
Ausland: Durchschnittsalter in den Tradi-Messen gg 30, da ungemein viele Kinder zw. Neugeboren und 18.
Letzmalig am Sonntag, 30.April 2006, 09.00h, in St. Mary, Mother of God, Washington DC. Diese Kirche ist
ehemalig die deutsche Ethnie-Kirche gewesen, heute noch ausgestattet mit den gemalten Kirchenfenstern
der Tiroler Glasmalerei …w.tiroler-glasmalerei.com/, Innsbruck Anwesend ca. 300-350 Gläubige und davon
gut ein Viertel Jugendliche bis Kinder, wenn nicht sogar mehr, obschon als stille Messe zelebriert. Quod
erat demonstrandum
Kindergeburtstag? Trotz mancher Versuche, wir kommen nicht überein. Das Leben der Kirche ist zuerst ein
sakramentales, zugänglich für jedes Bildungsniveau. Aber wer schon am Glas mit Aufschrift „Modernismus“
nippt, sollte auch zur Kenntnis nehmen, wie alt der Schnaps ist. Aber Sie kleben das Etikett ja auch auf
Cola Light, Old Scotch Whisky und Brennspiritus. Alles bloß Kinderbelustigung? Für diese Haltung fand
Pius X. auch deutliche Worte, falls sie es i.d.F. B XVI nicht hören mögen.
Wovon reden Sie eigentlich? Bildung demonstrieren? Abgesehen davon, was mal war, interessiert mich die
Situation, wie sie jetzt ist. Zwischen Ihrem Geschreibsel und dem von Loisy besteht doch kein grosser
Unterschied. Ihren Gefahrenpopanz des neopaganen Pantheismus, können Sie sich sonstwohin stecken, denn
da befinden wir uns, Dank V2. Immer und immer wieder Hermeneutik, feuilletonistisches Halbbildungssalbader
In Argumenten beschwören Sie immer wieder Stimmungen, die manch ein Autor mal so, mal anders ausdrückt.
Da Aussagen über die Realität, – res ipsa –, bei Ihnen keine Rolle spielen, soll ich mir anhören, wie
die Stimmung vor und nach dem Kindergeburtstag V2 war. Öde
1836! erschien „Das Leben Jesu“ von D.F. Strauß, 1863 der Bestseller von Renan, La vie de Jesus. Loisy
war spät dran mit seiner Replik auf Harnack. Das sind alles olle Kamellen. Noch 1954 war es Konsens,
dass Pius X. dem Modernismus „dem Todesstoß“ versetzte. Sie wollen eine seit 1909 (so Loisy himself)
verwesende Leiche noch immer als Vogelscheuche gegen den „bösen Raben“ einsetzen, der doch spätestens
1989 abdankte. Was sind das für hinterwäldlerische Schlachten? Es ist ärgerlich, von Religionslehrern
das Sauerkrat von 1836 vorgesetzt zu bekommen. Aber die V 2 Dokumente reden eine andere Sprache. Statistiken
kann sich jeder selber fälschen: Unsere Aufgabe ist doch, dass die Religion nicht als neopaganer Pantheismus
wiederkehrt, sondern als katholischer Lebenssinn.
Der Modernist kann allem etwas abgewinnen Wenn bei der FSSPX keine Massen sind, dann ist das ein Argument
dagegen. Wenn V2 die Massen aus den Kirchen trieb und jetzt die Abrißbirne kommt, dann ist das ein positives
Zeichen. Weiter so!
„Gebet der Massen“ (abseits der Liturgie) meinte die Volksfrömmigkeit, als es sie noch gab. Sie schwindet
seit dem letzten Drittel des 19. Jh. und ein Patentrezept hat noch niemand gefunden, weil Gebet nicht
erzwingbar ist. Wir alle sind „Atheisten“ in Bezug auf bestimmte Götter, aber vielleicht auf dem Weg,
das „puto“ wieder in ein „credo“ zu verwandeln.
Historische Tatsache ist doch wohl, dass die „Alte Messe“ äußerst dürftig in Volk und Klerus verankert
war. In weiten Weltgegenden hat die Frömmigkeit sich der Liturgie überhaupt erst „nachkonziliar“ öffnen
können. Das Gebet der Massen stand doch in heftigster Distanz zum liturgischen Geschehen. Viele Ältere
finden die Alte Messe heute nur noch grotesk. Um der Sonntagspflicht zu genügen, musste man beim Klingeln
zum Offertorium räumlich anwesend sein! Armselig. „Altliturgische“ Bewegungen beginnen doch jetzt erst,
die Kostbarkeit der Tradition wieder zu entdecken. Das darf nur nicht zum selbstgefälligen Archäologismus
entarten und nicht die (längst gefährdete) Einheit in den Diözesen unterminieren. Für die SSPX ist
die Alte Messe der Sprengstoff, um den „Liberalismus“ zu bekriegen. Das wird aber nicht glücken, weil
der Geist der Liturgie ein anderer ist als der des Ancien regime. „NOM“ wird wohl in den nächsten 300
Jahren für 99% der Katholiken „nomal“ bleiben. Denn das „heute“ in der Ap. Konstitution missale romanum
von 1969 meinte nicht das Jahr 1970, sondern die Situation im 3. Jahrtausend, die sich gravierend von
den ersten beiden Millennien der Kirche Christi unterscheidet (cf. 6. August 1945). Der NOM hat die liturgische
Krise verkürzt, nicht geschaffen. Sie ist älter als die liturgische Bewegung. Auch wenn die SSPX das
Gegenteil behauptet.
@Athanas: Ich bin röm.-katholisch und kein Mitglied der FSSPX Wenn ich die Messen frequentiere, bedeutet
das noch lang nicht, daß ich blind bin. Über den Konzilsklerus werden ganz andere Dinge bekanntgemacht.
Trotzdem, auch ich bin ein gebranntes Kind: Meine ehemaliger Regens, Paul Natterer, abgefallen, lebte
lange mit einer Frau zusammen. Sein Bruder, der mich getraut hatte, abgefallen, Atheist. Hat jetzt Kinder.
Er hat auch die Herz-Jesu-Thronerhebung bei mir vollzogen. Ich denke immer dran, wenn ich vor der Statue
bete. Pater Wolf, von dem ich auch Sakramente empfangen hatte, Berufung verloren. Marcel Marmodée, mit
dem ich mich im Seminar gut verstanden hatte, war Kommunist geworden und kandidierte für die PDS. Pater
Buck, bei ihm hatte ich auch gebeichtet, Berufung verloren, ist Vater. Auch Pater Mariano Barte hatte
ich kennengelernt, Berufung verloren. Pater Roscoe, auch bei ihm beichtete ich regelmäßig, Berufung
verloren. Pater Laguérie, taufte meinen ältesten Sohn, führt ein absolut weltliches Leben. Die Krise
der Kirche ist eine Krise des Priestertums und wir Laien sind leider Gottes ein kleines bißchen von Gott
verlassen. Da kann man sich hinwenden, wo man will. Ach ja, Pater Dirk-Josef Schneider, einst ein guter
Kamerad, ist jetzt über alle Berge. Ich hoffe, dass es ihm gut geht.
@ Rituale Romanum Es kann nicht bezweifelt werden: die Konzilskirche fürchtet die alte Messe wie der
Teufel das Weihwasser. Das kann sein. Umgekehrt ist es ganz sicher: Die Tradition fürchtet den NOM wie
der Teufel das Weihwasser. @ Frasim Wovor haben die NOM-ler denn alle Angst? Das weiß ich leider auch
nicht. Ich habe da keine Vorbehalte, andere (v.a. ältere) schon. Fragt sich aber auch, wovor die Tradition
Angst hat, die ja angeblich so fest gemauert steht.
#25 Pater Lingen 11:21:29 | Dienstag, 23. Mai 2006
Verlogenes Selbstmitleid „Einen Priester auf eine Privatzelebration auf dreißig Quadratmeter zu beschränken,
bedeute, ihn auf ein Nichts zu reduzieren und ihn umbringen zu wollen.“ Da ist wohl jedes Maß verloren
gegangen. Aulagnier läßt es sich gutgehen wie die Made im Speck, indem er in jeder weltlichen Hinsicht
abgesichert ist und keinerlei Verfolgung erleidet. Auch wenn es sicherlich nicht so gemeint ist: Dieses
weltliche Paradies Aulagniers als „Umbringen“ zu charakterisieren, lässt sich nur auf den Tod der Seele
beziehen.
Die Nulltradition! Mehr und mehr offenbart sich, dass der Traditioinalismus (integralistischer Oboedienz)
mit der Tradition der Kirche nahezu null Identität hat. Was sind das für „Priester“ von denen hier gepetzt
wird? Was für ein „Opfer“ feiern die denn? Abgründe tun sich auf.
@KMrx Diese Geschichten kannte ich nicht und sind nicht schön. Dennoch sollten sie nicht vor der ganzen
Welt im INternetz gepostet werden, sondern eher vor Gericht abgewickelt. Ich verstehe natürlich, dass
Abbé Aulagnier Dir unsympathisch sein mag, weil Du eine ganze andere Linie vertrittst als Aulagnier,
der so dicht bei der Románitas (deswegen wurde auch Roma-Albano gekauft) bleibt, aber das rechtfertigt
nicht zu implizieren, Aulagnier würde eine Privatkasse angelegt haben. Das ist etwas wie die Gerüchte
von Monsieur Louis-Hubert Rémy. Einem „Gegner“ (immer wieder freut der Teufel sich wenn er traditionsverbundene
Römische Katholiken sich so untereinander streiten sieht über Kleinigkeiten oder eine blosse opinio
probabilis non certis wie den „Sedisvakantismus“) soll man soetwas nicht vorwerfen. Das steht auch Dir
nicht zu! Skandale vor aller Welt hinauswerfen ist übrigens ein bedenkliches Vorgehen und lässt fragen
wer nun wirklich das Beste mit der FSSPX vorhat: wer die Skandale publiziert oder wer sie intern abwickelt?
Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, dann sollte die betroffenen Opfer den gerichtlichen Klagsweg eingehen.
Was anderes bleibt nicht. Ein Internetforum ist wohl nicht die richtige Instanz.
@Athanasius: Kontaktiere doch Ximenez Immerhin sagt er persönlich von sich, er habe das Geld Aulagnier
selbst für diesen Zweck in die Hand gegeben. Das ist ja gar nicht die einzige Geschichte dieser Art.
Ein ehemaliger von MJCF macht einen Buchversand auf. Frisch verheiratet, war das eine risikoreiche Existenzgründung.
Abbé Celier, dem diese Konkurrenz ein Dorn im Auge war, bestellte sich Bücher für etwa 30.000FF, die
er nie bezahlte. Der Mann klopfte bei Aulagnier an und bat ihn mit Celier die Sache gütlich zu regeln,
immerhin war er mit Celier befreudet und er war Distriktsoberer. Aulagnier tat, als ginge ihn das nichts
an. Celier erreichte sein Ziel, der Mann schloß seinen Buchhandel. Ein anderer Fall. Ein Bekannter von
mir in der Vendée hat ein Antiquariat. Die FSSPX nahm Bücher für 10.000FF mit. Nach zähem Briefwechsel
sendet Abbé Lovey, der Sekretär Fellays, einen Scheck von 120FF. Der Mann kassierte den Scheck nie ein,
um einen Beweis zu haben. Seit dem hat er seine Zahlungsbedingungen geändert: Priester bekommen Lieferungen
nur noch nach Vorkasse und gutgeschriebenem Scheck. Der Mann hat übrigens 8 Kinder.
Ist doch nix neues ! Der Alt-Bischof des Bistums Essen Hubert Luthe hat während seiner Amtszeit verhindert,
dass die päpstlich anerkannte Petrusbruderschaft das hl. Messopfer öffentlich im Bistum Essen feiern
durfte. Ihnen wurde ein Privatraum in Größe von 6 qm zugewiesen. Der neue Bischof Dr. Felix Genn gestattet
es zwar – aber weitere gute römisch-katholische Priester (keine deutsch-katholischen!) die das hl. Messopfer
noch öffentlich gültig feiern könnten, hat er in den Zwangsruhestand versetzt. Offiziell sind das dann
Einsparmaßnahmen. Gnade dem Hirten – der das hl. Messopfer verhindert !
Der Geburtstag des Integralismus war der 1. November 1914. Papst Benedikt XV. erkannte, dass der Weltkrieg
eine neue Lage geschaffen hatte. Die Lehrverurteilungen seines Vorgängers bekräftigte er, die Verfolgung
des Modernismus als Hauptinhalt theologischer Investigation gab er auf. Denn die Moderne selbst hatte
„blitzartig“ ihr Gesicht geändert. Die Tradi von heute stehen nicht einmal in der Tradition des Sodalitium
Pianum des Msgr. Begnini (mit e), der nämlich aus der kath. Soziallehre hervorging. Denn was nach deren
Auffassung die „Kirche immer gelehrt“ hat, das hat sie nie gelehrt. Auch nach traditioneller Auffassung
darf der Katholik nicht einzelne Bruchstücke der Tradition zum Ganzen erklären und insbesondere nicht
ein unleidlich vereinfachtes WELT-Bild zum Dogma erheben. Während aber die SSPX die quantitativ erfolgloseste
Kirchenspaltung aller Zeiten darstellt, ist das doktrinäre Problem das gravierendste überhaupt. Denn
wie „überführe“ ich einen neopaganen Pantheisten, wenn er die Formeln der kath. Tradition benutzt, also
das Goldene Kalb vom Sinai umgießt in die Form einer neugotischen Monstranz? Diffizil.
der ganze Tradideratsch mit seinen Fundi-Ansichten wird auf diese Weise schön zersplittert: Institut
Goesche, Institut Christkönig, FSSPX, FSSP, Campos, Barroux, Haas, Unavoce, Aulagnier & Co. etc. die
meisten einander spinnefeind. Scheinen recht unleidliche Leute zu sein.
@gotthard Du sollst im Gebet nicht Deine ganz persönlichen Vorlieben als Anliegen der Kirche betrachten.
Eigensüchtiges Gebet wird nur selten erhört… es fehlt Dir an der Liebe, leider. 1) Bitte duzen Sie
mich nicht. 2) Anliegen der Kirche ist es, wenn Priester in ihrer Ausübung behindert und eingeschränkt
werden, was hier klar der Fall ist. 3) Das ist nicht eigensüchtiges Gebet, sondern Gebet um Heil und
Glauben für alle, die danach verlangen. 4) Auch hier sind die NOM-ler mit ihrem Hass auf die trident.
Messe unterwegs, da fehlt es ganz offensichtlich IHNEN an Liebe. 5) Frage: Wovor haben SIE Angst? Es ist
die hl. Messe, wie sie noch alle Heiligen gefeiert haben…
@frasim Du sollst im Gebet nicht Deine ganz persönlichen Vorlieben als Anliegen der Kirche betrachten.
Eigensüchtiges Gebet wird nur selten erhört… es fehlt Dir an der Liebe, leider.
Es ist doch… …immer wieder verwunderlich zu sehen, wie sehr der trident. Ritus bekämpft wird. Und
mit was für Mitteln, widerlich. Wovor haben die NOM-ler denn alle Angst? Scheint so, als ist dort der
Widersacher persönlich am Werk… Beten wir besonders für die vielen unterdrückten Priester und für
richtige Entscheidungen des hl. Vaters.
@Karl Murx Deine Beherrschung des Englischen lässt auch noch zum Wünschen übrig, ums auf Niederdeutsch
zu sagen. Mr Chris Gillibrand schreibt wenigstens nicht unter Zig von Pseudonymen. Übrigens ist die verdächtigende
Aussage Deinerseits dem Hw. Aulagnier gegenüber in Sachen Geld, höchst unchristlich. Blosse Gerüchte.
Darauf bauen sie. Wie auf dem Gerücht aus bösen Zungen, dass Hw. Franz Schmidberger angeblich die FSSPX
„zerstören“ wolle. It’s the weird wacko’s world of the conspiracy theoreticists, ain’t it? Entschuldigung
für diese Englische Interpellatio. Aber Deine Richtung scheint immer mehr in die der billigen Polemik
etwa eines J. Rothkranz’ zu devaluieren. Das ist wirklich Schade. Gibt es auch noch anständige, nicht-Gerüchten-gläubige,
sedisvakantistischen Autoren die ihre Gegner mit Respekt beschreiben?
Hi Gillibrand I’m so glad you are here. You remember the time, when you still believed in Saddam’s WMDs?
Or did you find them know? And how you accused the French to be unthankful to the Brits, because they
did not want to follow Mr Blair. Do you still believe that Osamas terrorists steered an aeroplane into
the Pentagon? I’m sure that you have a photo of that plane, don’t you? Pssst, I have such a photo f17.parsimony.net/…/messages/354435.htm,
but it’s a secret. This you can show to Mr Blair. The missing plane is found. Nice statement about Aulagnier.
By the way, Father Ximenez, who is still around here where I live, said recently that he once used to
delivere half of the faithful’s money donations (what they gave during mass) to Aulagnier for private
purposes. He was urged to hand out the money to him personally. Oh I know, the good Benedict XVI. and
the bad bishops. You don’t know me, but I know you.
Only sadness Ich kenne gut Pater Aulagnier, er war Ober in Bruessel fuer den SSPX. Ein sehr netter Mensch
but very wrong! ?:) Until the Bishops stop or are told to stop this behaviour no progress can be made.
@Rituale Romanum Das sehe ich genau so! In La Salette heist es: GOTTwird die Welt NIEDERSCHMETTERN wie
es noch nie geschehen ist… !:) Au backe… ich hoffe + bete das ich jeden Tag bereit bin zu gehen. Du
reine mackellose liebe MUTTERGOTTES :(3 :(3 :(3 :(3 rette uns wir gehen zu Grunde!
Zelebret nur ein Jahr gültig, ha, ha, ha Das beweist, daß ich wahrscheinlich Recht mit meiner Annahme
habe, was das Ergebnis der Kommission von 1992 angeht: Quo Primum abgeschafft, tridentinische Messe nicht,
Zelebret darf aber nur als Privileg vergeben werden an jene, welche die Legitimität des NOM respektieren.
Ein weiteres Anschauungsstück des real existierenden Murxismus. Übrigens, Karl ist nicht Karl Murx.
alte Messe raus, NOM rein Es kann nicht bezweifelt werden: die Konzilskirche fürchtet die alte Messe
wie der Teufel das Weihwasser. Die damalige Herztransplantation Pauls VI. (alte Messe raus, NOM rein)
macht eine Rückkehr unmöglich, jedenfalls auf normalem Wege. Dann kommt sie halt über die in La Salette
und Fatima beschriebenen Wegen.
Liebe V2 Leute ,ist das die reine Wahrheit? Immer die gleiche Masche von Rom versprechungen bis man weg
ist von der Tradition und dan die Handzwinge von Rom anziehen! Siehe Petrusbrüder,Campos. Interesant
wäre einmal zu hören was der Papst dazu sagte, weis jemand etwas? Was sagen diese Bischöfe und Päpste
vor GOTT ,warum sie mit der alten hl. Messe so ein grosses Problem haben! Eine hl. Messe die ca.1500 Jahre
gefeiert wird verbieten Sie ,das fast keinen Seelen das auffällt das wundert mich schon tssssss. Schreit
es von den Dächern die Kirchenkrise wird immer grösser,der Zerfall der Gesellschaft geht weiter und
weiter und weiter…!!! Du reine mackellose liebe MUTTERGOTTES :(3 :(3 :(3 rette uns wir gehen zu Grunde!
Im Geist des Konzils Konzilsbischöfe würden einem Priester eher erlauben, Koransuren für die Lesungen
herzunehmen, als die Messe im tridentinischen Ritus zu feiern.
Meine Herrn, die Sache ist doch, dass sich dort ein Diözesanbischof querstellt, dass gibt es auch in
Deutschland, Italien und woanders. Natürlich ist dies unmöglich. Man sollte über den Schritt Aulaigners
froh und glücklich sein und ihm die Arbeit nicht schwer machen. Aulaigners Rückkehr müsste Vorbildcharakter
für die ganze Bruderschaft haben. Ich bin sicher, dass Rom andersdenkt, zumal man sich dort glücklich
zeigte über den Schritt Aulaigners. Aber es gibt nunmal auch sehr positive Zeichen, wie z.B. in der deutschen
Erzdiözese Köln, die den „Priestern der Tradition“ weite Freiheiten lässt. Malt nicht alles scharz,
sondern setzt ich mit aller Kraft für die Einheit der Kirche ein!
immer wieder dasselbe Was für eine kümmerliche Belohnung für das Wechseln der Seite! Men erkennt daran,
wie viel der Konzilskiche die Tradition oder vielmehr: die Rückkehr der Traditionalisten wert ist.
Hw. H. Aulagnier… …befindet sich im Moment in Verhandlungen mit Darío Kardinal Castrillón Hoyos
über eine Erlaubnis für die Gründung eines altrituellen Priesterlichen Instituts und Seminars nach
dem Beispiel der Oratorianer. Diese Gruppe besteht aus den Priestern P. Aulagnier, De Tanoüarn, Héry
und Laguérie. Hier übrigens ein interessanter Artikel von P. Aulagnier, dessen Austritt aus der FSSPX
schmerzlich war und noch immer von vielen bedauert wird: <<Priester für die Hl. Römische Kirche.>> certitudes.free.fr/nrc06/nrc06030.htm
[…] hat doch bei seiner Weihe seinem Bischof und dessen Nachfolgern Gehorsam versprochen. Also soll
er in Demut, wie es sich für einen Priester geziemt, die Entscheidung annehmen. Seine Enttäuschungen
und Begehrlichkeiten möge er im Gebet vor Gott tragen.
Info Extra: Hw. Paul Aulagnier war 1969 zu Ecône übergewechselt mit Erlaubnis des Ortsbischofs. Nach
seiner hl. Priesterweihe 1971 in Ecône wurde er im Bistum Clermont-Ferrand inkardiniert, und blieb dies
bis heute. 1971 bis… So gibt es noch mehrere ältere FSSPX-Priester.