18:53:50 | Montag, 22. Mai 2006
Der Bischof von Limburg hat das Amt des Pfarrers von St. Bonifaz und des Stadtdekans von Wiesbaden neu besetzt. Der Vorgänger kandidiert für die Sozialdemokraten.
(kreuz.net, Wiesbaden) Hw. Johannes zu Eltz wird neuer katholischer Stadtdekan in Wiesbaden. Das gab die
Webseite des Bistums Limburg am vergangenen Donnerstag bekannt.
Wiesbaden ist die Landeshauptstadt von
Hessen und gehört kirchlich zum Bistum Limburg.
Der Offizial und Bischofsvikar für den synodalen Bereich,
Domkapitular Johannes zu Eltz (48) ist Nachfolger von Hw. Ernst-Ewald Roth (53) als Pfarrer der Gemeinde
St. Bonifatius und zum Stadtdekan von Wiesbaden.
Hw. Roth gab sein Priesteramt Ende April auf, um im
kommenden Frühjahr als sozialdemokratischer Spitzenkandidat
bei der Wahl des Oberbürgermeisters von
Wiesbaden anzutreten.
Bischof Franz Kamphaus wird den neuen Pfarrer im Rahmen einer Heiligen Messe am
2. Juli 2006 in der Wiesbadener Stadtpfarrkirche St. Bonifatius in sein Amt einführen.
Als Offizial
behält er seinen Sitz im Limburger Domkapitel.
Das Amt des Bischofsvikars für den synodalen Bereich,
auf das Hw. zu Eltz verzichtet, wird der Bischof neu besetzen.
Johannes zu Eltz wurde 1957 in Eltville
am Rhein geboren und nahm nach seinem Abitur am Kolleg St. Blasien das Jurastudium in München und Mainz
auf.
Nach seiner Promotion zum Dr. jur. am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität
Mainz studierte er Philosophie und Theologie an den Hochschulen St. Georgen in Frankfurt und an der Ordenshochschule
der Benediktiner Sant’Anselmo in Rom.
Im Anschluß an sein Diakonatspraktikum in Herborn wurde er am
29. Juni 1991 im Dom zu Limburg zum Priester geweiht.
Von 1991 bis 1993 war Dr. Johannes zu Eltz Kaplan
in Oberursel.
Von 1993 bis 1995 studierte er Kirchenrecht an der Jesuitenuniversität Gregoriana in Rom
und erwarb 1995 die Lizenz im Kirchenrecht.
Von 1995 bis 2001 war Hw. zu Eltz Pfarrer in den Westerwaldpfarreien
Kölbingen und Rothenbach.
Zugleich ist er seit dem 1. Oktober 1999 Offizial des Bischofs von Limburg
und damit Leiter des kirchlichen Gerichts, das sich vor allem mit Ehesachen befaßt.
Seit dem 6. Januar
2001 gehört Hw. Johannes zu Eltz als residierender Domkapitular dem Domkapitel an.
Bischof Franz Kamphaus
hat ihn am 15. Juli 2003 zum Bischofsvikar für den synodalen Bereich ernannt.
Der Amtsvorgänger von
Hw. zu Eltz wurde von Bischof Franz Kamphaus aufgrund seiner Kandidatur von seinen Ämtern entbunden.
Der Bischof untersagte ihm auch die Ausübung des Priesteramts.
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#7
Gotthard 18:54:59 | Donnerstag, 25. Mai 2006
#6
iustus 11:42:45 | Mittwoch, 24. Mai 2006
#5
Maledica 15:47:55 | Dienstag, 23. Mai 2006
#4
Benedikt 11:15:33 | Dienstag, 23. Mai 2006
#3
Isidor 07:42:04 | Dienstag, 23. Mai 2006
#2
Jörg Guttenberger, Köln 23:39:39 | Montag, 22. Mai 2006
#1
Parzifal 21:23:04 | Montag, 22. Mai 2006