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Gottgeweiht, aber säkularisiert + Ein neuer Staatssekretär? + Nur die Benennung will er nicht + Mord auf Staatskosten + Gibson verurteilt Haßfilm
Gottgeweiht, aber säkularisiert

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern 1.500 Generalobere der Männer und Frauenorden. In seiner Ansprache bedankte sich der Heilige Vater für das großherzige Engagement der Ordensleute. „In der Tat ist die säkularisierte Kultur auch in den Geist und die Herzen nicht weniger Ordensleute eingedrungen, die das Ordensleben als eine Zugangsform zum modernen Leben betrachten und eine Weise des Zugangs zur gegenwärtigen Welt.“ Deshalb stehe das geweihte Leben heute in Gefahr, mittelmäßig zu werden, zu verbürgerlichen und eine konsumistische Mentalität anzunehmen.

Ein neuer Staatssekretär?

Vatikan. Die Sonntagsausgabe der italienischen Tageszeitung ‘Il Messaggero’ kündigt die Ernennung eines neuen Staatssekretärs für den 10. Juni an. Der Information stammt vom selben Journalisten, der vor zwei Wochen die Ernennung von Kurienkardinal Sepe zum Erzbischof von Neapel prophezeite.

Nur die Benennung will er nicht

Italien. Der emeritierte Kurienkardinal Mario Francesco Pompedda (77) begrüßte ein Vorhaben der neuen Prodi-Regierung, das Homo-Konkubinat staatlich anzuerkennen. Kardinal Popedda äußerte sich nach einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ in einem Zeitungsinterview. Ein derartiges Homo-Gesetz könne Eigentumsrechte, Pensionsansprüche und Erbfragen regeln. Gleichzeitig beschwichtigte der Kirchenfürst, daß die Begriffe „Pakt“ und „Vertrag“ vermieden werden müßten, um jede Gleichsetzung mit dem Rechtinstitut der Ehe auszuschließen.

Mord auf Staatskosten

Deutschland. Die Bundesvorsitzende der deutschen Lebensrechtsbewegung ‘Aktion Lebensrecht für Alle’, Claudia Kaminski, forderte zum Abschluß des 2. Fuldaer Lebensrechtskongresses am Montag von der Politik konkrete Maßnahmen gegen die unzähligen Kinderabtreibungen: „Es ist absurd, daß ‘rechtswidrige’ Taten wie die vorgeburtliche Kindstötung jedes Jahr mit Steuergeldern in Höhe von mehr als 40 Millionen aus den Haushalten der Länder subventioniert werden.“

Gibson verurteilt Haßfilm

„Es beunruhigt mich, daß die Leute das [die vom Haßfilm ‘Sakrileg’ behauptete Ehe zwischen Christus und Maria Magdalena] als Tatsache hinnehmen werden. Ich bin an sich nicht wütend, daß es alles ablehnt, was mir heilig ist – die Grundlage meines Glaubes. ‘Sakrileg’ ist als Fiktion ausgeschrieben, aber es verdreht Fakten auf kluge Weise zu unorthodoxen Theorien, die manchen plausibel erscheinen werden.“

Der US-Regisseur Mel Gibson laut der Webseite ‘Hollywood.com’ über den antikatholischen Haßfilm ‘Sakrileg’
      
13 Lesermeinungen
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#13   Benedikt   16:42:09 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Apostat
Hier wird wieder Glaube mit Sittenlehre verwechselt. Da gibts Unterschiede. Die Verwechslung verwundert aber nicht.
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#12   Markus-Antonius †   13:33:19 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Danke!
Aus Ihrem Munde hatte ich nichts anderes erwartet.
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#11   Stimme aus dem Tradiland   11:13:27 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ Markus Antonius: Bitte sehr!
Der em. Cardinal Pompedda ist ein häretischer Apostat!
Reicht das?
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#10   Markus-Antonius †   10:36:42 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Was ist hier los?
Warum wurde Kardinal Pompedda noch nicht vom kreuz-net-Leser-Tribunal verurteilt?
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#9   Brigitte Bussmann   08:48:49 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Haßfilm
statt immer wieder von Haßfilm „Da Vinci Code – Sakrileg“ zu sprechen könnten Kirchengemeinden oder auch die Oberhirten eine Chance für die Kirche allgemein sehen.
In Kirchengemeinden könnte in Gruppen über diesen Film gesprochen werden. Es könnten dann Dinge geklärt werden, die Fiktion sind, die als Wahrheit hingestellt werden, aber was wir momentan nicht beweisen können und was wirklich Wahrheit in diesem Film ist und auch historisch belegt werden kann. Die Filmvorstellungen sind ausverkauft und das belegt, dass junge wie ältere Menschen an Religion und katholischer Kirche interessier sind.
Wenn aber immer wieder von Haßfilm und Hetze gegen die Kirche gesprochen wird, sagen die Filmbesucher, die vielleicht schon lange keinen Kontakt mehr zu ihrer Gemeinde haben, „seht, sie haben doch wohl etwas zu verbergen.“
Diese drei oben genannten Punkte gibt es sowohl in dem Roman Sakrileg als auch in dem Film DA VINCI CODE.
Unter diesen drei Punkten gesehen ist sowohl das Buch Sakrileg lesenswert als auch der Film Da Vinci Code sehenswert.
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#8   Frasim   19:50:02 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Deusexmachina
(…) Jungfräulich gebären und Himmelfahren NICHT.(…)
Aber wirklich, lieber Deusexmachina, wie kleingläubig sind Sie denn? Was glauben Sie, was Gott noch so alles kann?!
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#7   Benedikt   15:51:27 | Dienstag, 23. Mai 2006
@ deusexmachina
Das ist pure Hypothese und damit immer noch einen Tick näher dran an der Wahrheit als die NT-Fabeln, die schon theoretisch nicht möglich sind, aber trotzdem schon x Dutzend Heldengestalten angedichtet wurden. Heiraten und Kinderkriegen KANN man wenigstens. Jungfräulich gebären und Himmelfahren NICHT.
Sie sind eben kleingläubig.
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#6   Belisar   15:23:13 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Deusexmachina
Das ist gerade ihr Problem, sie sehen nur das was Sie verstandsmäßig erfassen können und was normalerweise gild, Jungfrauengeburt etc. sind alle möglich oder wollen Sie etwa sagen für Gott sei etwas unmöglich? Kann der der das Alles geschaffen hat auch Regeln und Gesetze ausser Kraft setzen, aber sicherlich!
Das NT sind keine Fabeln, dass sind die einzig zuverlässigen Quellen über Jesus Christus. Das was der Brown dort präsentiert stammt bestenfalls aus dem 4 Jhr. die Evangelien sind gut vor 100 n. Chr. geschrieben.
Aber hier gilt das schöne Zitat: Er aber sprach: „Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun!
Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten auferstände.“ Das ist richtig Jesus ist von den Toten auferstanden und Sie glauben doch nicht.
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#5   stat crux   13:45:11 | Dienstag, 23. Mai 2006
Wer zitiert denn Wikipedia?
Damit würde man im historischen Propädeutikum durchfallen. „Fakt ist“, wie man ostzonal sagt, dass die Leute doch vor allem Angst vor der Wahrheit des Christentums haben, weil es sittliche Forderungen stellt. Deshalb wird die Bibel zum Mythos umgedeutet, „Erkenntnis und Interesse“ (nannte Habermas das, in gegenteiliger Absicht). Die seriöse Bibelkritik ist um mehr als 170 Jahre über D.F. Strauß hinweggegangen. Neueste Tedenz: Alle Evangelien im Grundbestand komplett zwischen 42 und 67 n.Chr. Auferstehung Jesu am 9. April 30. P. Lagrange meint sogar, dass die Geschenke der Weisen aus dem Morgenland wahrscheinlich korrekt berichtet sind, C.P. Thiede hat die Präszision des Urteilsschildes INRI dargestellt, das in S. Croce in Rom verehrt wird. Die FAKTEN werden die Leichtfertigkeit der Bibelkritik älterer Art überwinden,
wetten dass?
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#4   deusexmachina   13:31:53 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Belisar
Konstantin HAT das Christentum zu guten Teilen beeinflusst („gelenkt“) und Sie huldigen Seinem Einfluss z.B. alljährlich, wenn Sie Weihnachten am Feiertag des „Sol Invictus“ begehen – das hat ER eingeführt.
In Sachen „Maria Magdalena“ ein Zitat aus wikipedia:
„Papst Gregor I. bezeichnete 591 in einer Predigt Maria von Magdala als Prostituierte, indem er sie mit der Sünderin, die Jesus die Füße wäscht (Lk. 7,36-50), identifizierte. Dies wurde ein Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena, in der diese auch mit Maria von Bethanien, der Schwester Marthas und Lazarus’, gleichgesetzt wird. Jedoch hat die katholische Kirche diese Verknüpfung 1969 offiziell für irrig erklärt.“
Den Quark haben also die Leute aus den eigenen Reihen verzapft ;O)
Aber das und fast all das andere, was Sie da aufzählen, hat Gibson alles nicht gemeint, sondern die Geschichte mit der Ehelichung Marias und dem Kind der beiden. Das ist pure Hypothese und damit immer noch einen Tick näher dran an der Wahrheit als die NT-Fabeln, die schon theoretisch nicht möglich sind, aber trotzdem schon x Dutzend Heldengestalten angedichtet wurden. Heiraten und Kinderkriegen KANN man wenigstens. Jungfräulich gebären und Himmelfahren NICHT. Insofern hat Brown die Nase vorn, jedenfalls, was nachprüfbare Fakten angeht, denn immerhin verbiegt ER nicht die Naturgesetze.
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#3   stat crux   10:58:46 | Dienstag, 23. Mai 2006
Blanke Unwahrheit
Das Christentum wird sich als die, neben dem Judentum, einzige Religion erweisen, die weder die Religionsfreiheit noch die Wissenschaft fürchten muss (die beide ihre Früchte sind). Wir durchmessen eine schwere Krise des modernen Bewusstseins, aber mit der üblichen Verzögerung von 2-3 Generationen, wird „man“ wieder erkennen, dass die Aussagen der Bibel, speziell des Neuen Testaments, im Wesentlichen eben doch Geschichte erzählen, nicht Geschichten. „La vie de Jesus“ (Renan, 1863) halten viele heute noch für den letzten Schrei der Mode: Er stützte sich bereits auf D.F. Strauß (1836: Leben Jesu), dieser auf Reimarus (+ 1768). Der „historische Jesus“ ist ein Mythos, nicht Christi Himmelfahrt.
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#2   Belisar   09:48:10 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Deusexmachina
In diesem Film werden viele Fakten verdreht, z.B. wird dort Kaiser Konstantin dargestellt als würde er das Christentum lenken und manipulieren, Jesus sei nur ein Mensch gewesen er hätte diesen zu Gott gemacht – vorher schon in NT und den Paulusbriefen die ja bekanntlich vorher Konstantin sind steht fest das Jesus Gottes Sohn ist.
Dieser ganze Unsinn mit Magdalena als Geliebte Jesu, finden wir nichts in den alten Quellen, außerdem war Sie keine Hure (woher hat er das?), sie wurde schon in den ersten Jahrhunderten als Heilige verehrt, Brown meint ja Petrus hätte sie vertrieben nur weshalb wurde Sie dann als Heilige verehrt in der Folgezeit?
Der Autor faselt etwas von der Mona Lisa diesen Namen hätte Leonardo (diesen Namen nannte der Autor am Anfang sogar nicht er nannte ihm Vinci, aber Vinci ist nicht der Künstler sondern ein Ort, der hat keine Ahnung wovon er da schreibt, dieser Fehler wurde später revidiert) ausgesucht wegen eines Kultes in Ägypten, Fakt ist das dieser Name im 15jhr. von einen Historiker gegeben wurde da ein Name fehlte.
Das Bildnis das letzte Abendmahl zeigt nicht die Einsetzung des Heiligen Sakraments so wie es der Autor uns dargestellt sondern die Reaktion auf einer wird mich verraten und ausliefern.
Viele andere Fakten sind verdreht worden, ärgerlich ist nur das viele Menschen dieses als bare Münzen nehmen, ja es gibt Glaubenswahrheiten, Gibson hat da schon recht, nur scheinen Sie diese wohl zu ignorieren.
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#1   deusexmachina   09:19:40 | Dienstag, 23. Mai 2006
Sehr possierlich
Wie meint Mr. Gibson, uns allen durch seine sehr eigenwillige Interpretation der Passion Christi bekannt (und damals gerade von Katholiken dafür gerne geschmäht)? „es verdreht Fakten auf kluge Weise zu unorthodoxen Theorien, die manchen plausibel erscheinen werden.““
Soso, und konkret welche „Fakten“ werden da in „Sakrileg“ verdreht? Ich lausche… Und was genau ist an einer Ehe und einem Kind nicht plausibler als an einer mythischen „Himmelfahrt“?
Da war wohl wieder der theologisch verbrämte Wunsch der Vater des Gedankens?
Mr. Gibson kann ja glauben, was er mag, aber wenn er diesen Glauben als „Fakt“ bezeichnet, ist das nun einmal die blanke Unwahrheit.
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