Alte Messe
Eine tridentinische Papstmesse im Petersdom?
In seinem Erzbistum darf jeder Priester, der einen Antrag stellt, die Alte Messe zelebrieren, erklärte kürzliche ein Oberhirte in den USA: Er sei für „die Wiederherstellung dessen, was wir verloren haben“.
(kreuz.net, St. Louis) Kürzlich stellte sich der Erzbischof von St. Louis, Mons. Raymond Burke (57), den Fragen der konservativen katholischen US-Wochenzeitung ‘The Wanderer’.

Die Erzdiözese St. Louis liegt im Bundesstaat Missouri im Herzen der Vereinigten Staaten.

Erzbischof Burke ist einer der wenigen katholischen Bischöfe weltweit, die der Forderung des Motu Proprio ‘Ecclesia Dei Afflicta’ von Johannes Paul II. nachkommt und seinen Priestern die Zelebration der Alten Messe „großzügig“ erlaubt:

„Natürlich gewähre ich jedem Priester, der darum bittet, die Erlaubnis, die Messe nach dem Römischen Missale von 1962 zu zelebrieren.“

Mons. Burke ist sich sicher, so auch den Willen von Papst Benedikt XVI. zu erfüllen.

Er informiere sich aber jeweils beim Antragsteller, ob dieser überhaupt in der Lage ist, die Alte Messe zu lesen. Manchmal – vor allem im Fall jüngerer Priester – habe er dafür gesorgt, daß ihnen geholfen werde, den Ritus zu erlernen, um ihn angemessen feiern zu können.

Im Interview erwähnte der Erzbischof auch eine kürzliche Kontaktnahme mit dem Präfekten der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Catrillon Hoyos.

Es sei dabei um die Frage gegangen, ob die Spendung aller Sakramente im Ritus von 1962 im Indult eingeschlossen sei oder ob dies nur für die Meßzelebration gelte.

Wegen der Wichtigkeit des Themas habe er Kardinal Castrillon angeschrieben. Dieser habe betont, daß es das Anliegen des Papstes sei, die „Spendung aller Sakramente“ nach den alten Büchern großzügig zu gewähren.

Es sei für ihn klar, daß es eine Kontinuität
Erzbischof Burke:
Ich hoffe, daß es eine Versöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt. Aber dafür muß das Herz jener gewandelt werden, die gesagt haben, daß Papst Paul VI. oder Johannes Paul II. vom Glauben abgefallen seien.
zwischen dem Alten und dem Neuen Ritus geben müsse, meinte Mons. Burke weiter.

Eine großzügige Erlaubnis der Feier der Alten Messe werde helfen, den Reichtum des Missale von 1962 zu erkennen. Dieses Missale werde auch dazu beitragen, die vom Zweiten Vatikanum angeordneten Reformen treuer durchzuführen.

Diese seien in vielerlei Hinsicht noch sehr nötig – besonders im Hinblick auf die Neuevangelisierung.

Für ihn seien die Bücher des ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation zu liturgischen Themen – etwa „Der Geist der Liturgie“ – sehr wichtig. Er könne den Aussagen dieser Publikationen sehr zustimmen.

Erzbischof Burke glaubt, daß Papst Benedikt XVI. bezüglich der Liturgie sehr stark den Geist der Kirche zum Ausdruck bringt.

Der Papst habe als Priester am Zweiten Vatikanum teilgenommen: „Er hat diese Lehren tief – und im Kontext der ganzen Tradition der Kirche – studiert.“

Erzbischof Burke glaubt, daß eine Einheit zwischen dem Novus Ordo und dem Missale Romanum von 1962 – im Sinn einer „Reform der Reform“ – sehr wesentlich ist. Es sei eine große Hilfe, wenn die Zelebration des Alten Ritus auf diesem Weg erlaubt und anerkannt werde: „Das wird uns sehr helfen.“

Die Reform der Liturgie nach dem Konzil habe zu einer „dramatischen Vereinfachung der Riten“ geführt. Es habe Experimente gegeben, welche aufgrund der Konzilskonstitution über die Heilige Liturgie „wirklich nicht“ gerechtfertigt seien.

Diese Experimente hätten einen Verlust der transzendenten Dimension der Liturgie bewirkt:

„In den Köpfen mancher Menschen entstand der Gedanke, daß die Liturgie unsere eigenes Werk und ein Mittel sei, um sich selber zum Ausdruck zu bringen.“

In Wahrheit sei die Liturgie eine Tat Christi, die in der Kirche für die Heiligung der Gläubigen bewahrt und weitergegeben wird.

Als junger Priester – so Mons. Burke – habe ihn etwas immer besonders gestört: „Wann immer ein Priester die Messe zelebrierte, stellte er das Eucharistische Hochgebet entweder selber zusammen oder hat daran herumgebastelt.“

Er wisse nicht, was nach dem Konzil passiert sei. Es habe sich eine Allergie gegen den Alten Ritus entwickelt: „Es war, als ob dieser Ritus vom Angesicht der Erde verbannt werden müßte, als ob ansonsten die Reform nicht stattfinden könnten.“

Die jungen Seminaristen und Priester von heute würden diese Einstellung nicht mehr teilen und die beiden Riten nicht als Widerspruch betrachten.

Erzbischof Burke sprach auch über eine mögliche Versöhnung der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit dem Vatikan. Das sei ein „schwieriges Thema“.

Abgesehen von den Bedenken der Priesterbruderschaft gegenüber der Neuen Liturgie gehe es hier um die Akzeptanz des päpstlichen Lehramtes und seiner Autorität über die Liturgie.

Er hoffe, daß es eine Versöhnung gebe. Aber dafür müsse das Herz jener gewandelt werden, die gesagt haben, daß Papst Paul VI. oder Johannes Paul II. vom Glauben abgefallen seien.

Der Erzbischof wurde auch gefragt, ob er sich vorstellen könne, daß der Papst im Petersdom die tridentinische Messe zelebrieren werde.

Er habe mit dem Heiligen Vater nie darüber gesprochen, antwortete Mons. Burke. Aber er würde das nicht ausschließen. Unter dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II. habe Kardinal Castrillon Hoyos ein feierliches tridentinisches Pontifikalamt in der römischen Basilika St. Maria Maggiore zelebriert.

„Das ist der Meßritus, mit dem ich aufwuchs“ – so Mons. Burke. Dieser Ritus habe seine Berufung zum Priestertum inspiriert und sei ein wesentlicher Teil seiner geistlichen Ausbildung gewesen: „Das war bei vielen so.“

Inzwischen gebe es wieder junge Menschen, die mit den „früheren Riten“ in Kontakt gekommen sind und sie als spirituelle Bereicherung erleben würden: „Deswegen wäre es nicht verwunderlich, wenn der Papst im Petersdom eine Alte Messe zelebrieren würde.“

Erzbischof Burke hofft auch, daß die Zelebration der Alten Messe einen positiven Einfluß auf die sakrale Kunst, die liturgischen Gewänder, die heiligen Gefäße und den Gregorianischen Choral ausüben wird.

Überhaupt wünscht der Erzbischof eine Wiederherstellung dessen, was verlorengegangen ist.
      
38 Lesermeinungen
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#38   Markus-Antonius †   09:41:52 | Montag, 29. Mai 2006
@Regazzoni
Nun, meine Frage haben Sie nicht beantwortet. Ausflüchte, Verschwörungsphantasien, etc. helfen hier nicht weiter.
Also, warum saßen Joh. XXIII und seine Nachfolger bis zum heutigen Tag unrechtmäßig auf dem Stuhl Petri? Es wird auch von früheren Päpsten berichtet, die unter Wahnvorstellung gelitten haben sollen…
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#37   Dr. Otterbeck   17:25:56 | Freitag, 26. Mai 2006
Das Sieben-Monats-Kind:
Der Alterzbischof von Dakar gehörte ganze 7 Monate zum frz. Episkopat, als Bf. von Tulle. Mir scheint, dass er schlicht nicht verkraftet hat, dass Papst Johannes ihn 1962 dazu brachte, in Dakar zurückzutreten zu Gunsten seines Schülers Thiandoum (1976 Kardinal). Vielleicht ist es dieses simple Faktum, weswegen jetzt 463 SSPX-Priester und 4 episcopes vagantes (samt Absplitterungen) über Roncalli schimpfen als sei das der Anti-Christ gewesen.
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#36   Agiafortuni   14:37:19 | Freitag, 26. Mai 2006
Markus-Antonius
Für einmal haben Sie eine Frage aufgeworfen, die selbst mir viel Kopfzerbrechen bereitet, denn in der Tat hat niemand gegen die Wahl protestiert und dennoch ein Fehltritt war sie, denn es bedurfte einer guten Portion Leichtsinn, um einen Mann wie Roncalli auf den Stuhl Petri zu heben. Er besass nicht den allerbesten Leumund und litt an oekumenischen Wahnvorstellungen
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#35   stat crux   10:29:10 | Freitag, 26. Mai 2006
Die Denkweise
von Regazzoni et al. ist die konsequente Fortführung des Lefebvre’schen Gedankenguts. Man muss behaupten, dass „ganz Rom“ von Rom abgefallen ist, um die Neue Messordnung der Häresie zu verdächtigen. Lefebvres Manifest vom 21.11.1974 wird sogar auf der SSPX-Webseite in verharmlosender Übersetzung präsentiert, weil es den eigenen Jüngern des Alterzbischofs-Bischofs von Tulle zu peinlich ist: Jedem Katholiken, der die Neue Messordnung akzeptiert, wird die ewige Verdammnis ernstlich vor Augen geführt. Wegen dieses totalen Risses mit jedweder Tradition sprach Paul VI. vom „Rauch Satans“. Die nachkonziliaren Integralisten (ob nun Quasisedisvakantisten wie Mallerais oder konsequente wie Guerard) haben etwas völlig Neues geschaffen, unter Behauptung des Gegenteils. Wer hat den Nutzen davon? (…)
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#34   Markus-Antonius †   09:50:58 | Freitag, 26. Mai 2006
@Regazzoni
Wer hat denn Roncalli gewählt? Waren das nicht Kardinäle die von Pius XII und dessem Vorgänger creiert worden sind? Sprechen Sie denen auch die Rechtmäßigkeit ab? Wie kann er unrechtmäßig auf dem Stuhle Petri sitzen? Die Sukzession ist ungebrochen. Ihr Denken ist so verquer, da kann man nur noch lachen, oder den Kopf schütteln. :-!
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#33   Dr. Otterbeck   18:42:26 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Sedisvakantismus
schreibt man Sedisvakantismus, Carlo, von „Sedisvakanz“, ein im Dt. gebräuchliches (nicht. gebreuchliches) Fremdwort; man muss nicht auf lat. sede vacante zurückgehen.
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#32   Benedikt   16:39:23 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ Athanasius
Das es eine Krise gibt, bestreite ich nicht.
Fakt ist: Die Krise ist nicht überall durchgeschlagen, wie meine Zahlen beweisen.
Fakt ist: Die weitaus meisten Priesterberufungen im letzten Jahrhundert gab es im Gefolge des Konzils.
Fakt ist: Mit einem Priester auf 1.300 Katholiken, wie zB im Bistum Mainz oder auch Limburg steht Deutschland, vor allem unter der Betrachtung einer besseren Infrastruktur besser da als beispielsweise Brasilien (bis zu 1:9000)
Wichtiger ist aber etwas anderes: Die von Traditionalisten gepflegte Behauptung, eine solche Krise habe es noch nicht gegeben ist schlicht und einfach nicht haltbar. Das kirchliche Leben war schon öfter in viel größerem Maße zerstört, durch Kriege, Eigenkirchenwesen etc. Was die Kirche erzeit durchmacht ist eine Krise, die die Anstrengung aller Kräfte benötigt und nicht die Bemühung apokalyptischer Szenarien, für die es keinerlei Anhaltspunkte gibt.
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#31   Agiafortuni   16:20:33 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Markus-Antonius
Mit Ihrer Bemerkung zum Verhältnis Intelligenz-Sedesvakantismus haben Sie sich als das ausgewiesen, was Sie in Wirklichkeit sind, nämlich ein Halbgebildeter. Ein Beweis dafür ist Ihre Unfähigkeit zwischen Sedesvakantismus und der frevelhaften Aneignung des Stuhles Petri zu unterscheiden. Dank Leuten wie Sie haben es solche Frevler wie Roncalli, Montini und Woytila fertig gebracht, den Stuhl Petri zu ersitzen. Doch fahren Sie weiterhin fort, die Profaniserung heiliger Stätte – siehe Beitrag zum Umbau im Freiburger Münster – sang und klanglos in Kauf zu nehmen. Sie selbst werden am Ende als der Leidtragende dastehen.
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#30   Laurentius2   13:57:49 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Lang lebe Erzbischof Burke !
Ein Dutzend solcher Männer von Format an herausragender Stelle und die Krise der Kirche kann endlich wirksam bekämpft werden ! :)3
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#29   stat crux   13:31:15 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Ersitzung!
Der petrinische Primat ist als „abstractum“ völlig undenkbar. Ihre Leugnung der Legimität der Amtsinhaber ist Leugnung des Primats, freilich, unter Behauptung des Gegenteils. Sonst würde die Sedidialektik ja auch nicht funktionieren.
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#28   Markus-Antonius †   13:20:00 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Reggazoni
Sie könne noch so viel Latein zum Besten geben, inhaltlich werden Ihre Beiträge dadurch nicht um einen Deut intelligenter. Intelligenz und Sedisvakantismus schließen einander aus.
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#27   Agiafortuni   11:51:38 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Jurisdiktionsprimat
Weder Murx noch ich stellen diesen Primat überhaupt in Frage. Im Gegenteil, gerade dank ihm hebt er sich vom restlichen Episkopat ab. Er ist somit ein „essentialia“ des Papsttums als eine Stiftung göttlichen Rechts. „Cum Pontificum Romanorum primatus unum sit, e praecipuis Christianae Religionis capitibus, ex quo catholica Ecclesiae bonum maxime pendet, quodque idcirco haretici et schismatici multis nituntur impetere; catholicorum munus esse ipsum propugnare, explicare, et constituere nemo orthodoxus revocabit in dubium“ Schrieb vor bald drei Jahrhunderte Pietro Ballerini, Bischof von Verona in seiner Studie: De Vi ac Ratione Primatus Romanorum Pontificum. Hingegen weisen wir den damit betriebenen Missbrauch seitens Roncalli, Montini und Woytila energisch zurück. Zugegeben, sie haben es verstanden den heiligen Stuhl zu ersitzen.
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#26   Dr. Otterbeck   07:48:10 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Wichtig, Murx, ist doch
die von Ihnen aufgeworfene Frage, ob wir zwei Vielschreiber überhaupt denselben Glauben haben KÖNNEN. Ich halte bspw. die Definition des Jurisdiktionsprimates des Papstes für wahr. Und Sie?
Schlottern!
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#25   Athanasius   23:52:53 | Dienstag, 23. Mai 2006
Fortsetzung
Im „konservativen“ niederländischen Bistum Roermond (Rolduc) wird in diesem Jahr kein einziger Seminarist zum Priester geweiht und steht das jahrhundertealte Seminargebäude fast leer. Im Bistum Haarlem: fast nur Berufungen durch die Gemeinschaftszwingende „Neokatechumenale Wegbewegung“ die philippinische Seminaristen herholt. Leider. Wie steht es um die Berufungen im Erzbistum Berlin? Relativ?
Die Höchstzahl, relativ, von Priesterberufungen über ihre „Gläubigenschar“ hat die Petrusbruderschaft (künstlich natürlich auch durch Zufluss von ex-Novus Ordo Seminariten). Danach folgt die Piusbruderschaft. Ohne diesen Zufluss, der in Ecône nach 1988 immer mehr aufhörte durch die Verdächtigungen dem Ebf. gegenüber.
Darin hat Karl Murx völlig Recht. Daran zweifelt übrigens nicht einmal der Vatikan selbst.
Post-Vatikanum II. wird nicht einmal die Höhe von Seminaristen in Frankreich von 1789 bis 1801 geschafft! Verfolgung. Nicht einmal RotChina von 1951 bis 1957. Im England der verfolgten Katholiken im 17 Jh. gab es vor Ort weit mehr Seminaristen als im 99 % katholischen (nominell) Flandern mit 6 Millionen Einwohnern heute.
Dann schweige ich sogar noch zur Qualität der modernen Seminare, ihrer Priesterausbildung, und dem militanten Modernismus und Liberalismus (auch sexuell) in diesen „kirchlichen“ Institutionen.
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#24   AthanasiusII   23:48:56 | Dienstag, 23. Mai 2006
Zahlenspielerei
Erinnern Sie sich daran bitte.
Zahlenmässig ist die Katastrophe komplett, aber Sie, Benedikt, das nun glauben wollen oder nicht. Hier Statistik aus Holland: www.ecclesiadei.nl/rkstat/graphs06.html Alle Zahlen gipfelten um 1922 und um 1958.
Die Zahlenspielerei gibt den Tradis, vor allem den Verehrern Pius’ XII. und St. Pius’ X. alle Recht.
Wahr ist an Ihrem Beitrag, Benedikt, nur, dass in den Jahrhunderten vom 16., 17. und 18. Jh., die Zahlen relativ gering waren. Im 19. Jahrhundert gipfelten die Zahlen übrigens auch. Wie in gewissen Jahrhunderten des Mittelalters (relativ natürlich, denn mit einer Gesamtbevölkerung von 300.000 in den Niederlanden, kann man nicht erwarten, dass man die Zahl der Priesterweihen in 1950, wo es 9 Millionen Einwohner gab, übersteigt natürlich!!).
Relativ ist die Kastastrophe nach Vat. II komplett. Relativ ist die Kirche eingeschränkt. Trotz Bevölkerungsaufschwung keine relative Steigung der Katholikenzahl. Die Zahl stieg zwar, aber weit unter dem Weltbevölkerungswachstum.
Zahlenspielerei bringt Dir nix. Den Vaticanum II-Lyrikern schon gar nicht.
Ich mag auch mal nur daran erinnern, dass in Flandern, wo 6 MIllionen Katholiken leben, es nur eine Priesterweihe geben wird. Im letzten Jahr war kein Seminareintritt. Kein einziger.
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#23   Athanasius   23:41:32 | Dienstag, 23. Mai 2006
Das ist zu schnell
Fazit: Ein allgemeinen Trend gibt es nicht, erst recht kann er nicht explizit mit dem Konzil in der Verbindung gebracht werden.
Doch, der allgemeine Trend ist Kloster- und Kirchenverlassung, sowohl der Laien sowie der Kleriker. Das ist doch ein Factum. Muss ich Sie mit den Zahlen aus Frankreich und den Niederlanden belegen? Mit den Zahlen aus Peru und den Vereinigten Staaten?
Sie sprechen nur von Priestermönchen. Die Weltpriesterzahlen sind zusammengebrochen (Tatsache auch in Dtl.), und diese Priestermönche stehen über immer weniger LaienMönche. Das ist keine Indiz, jetzt ordiniert man viel schneller, nicht nur nach 6-jährigem Studium! Vergessen Sie auch nicht, das Durchschnittsalter zu erwähnen. Die meisten Berufungen in den Jahrhunderten seit 1450 gab es in der Periode von 1920 bis 1960, vor allem in den Jahren Pius’ XII. und nach dem II. Weltkrieg nahmen die Zahlen der Berufungen schnell zu. Auch in den Klöstern. Dass diese dann erst 1965 geweiht wurden, und jetzt als 80-jährige Priester noch da leben, mag sein. Übrigens soll man Deutschland nicht immer dazu rechnen, da in Deutschland bis 1914 antikatholische Massnahmen existierten, und manche dieser auch unter Weimar und den Nazis fortbestanden. Ein winziger Aufschwung nach den 1950er und der völligen Freiheit der kath. Kirche gegenüber konnte auch aus den vollen deutschen Klöstern in Provinz Limburg, Holland, kommen!
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#22   turk   19:34:05 | Dienstag, 23. Mai 2006
Das ist zu einfach
@ Elendester Sünder: Ihr hineingeworfener Satz „Einem gläubigen Priester dagegen ergeht es ähnlich wie Bischof Krenn.“ hängt angesichts des genannten namentlichen Beispiels offenbar der längst widerlegten Dolchstoßlegende an. Zur Erhöhung der Objektivität würde ich daher an Ihrer Stelle den ehemals regierenden Pöltner Hirten nicht nennen, denn sein Rücktritt war im Angesicht vieler Faktoren, die der Päpstliche Visitator genannt hat, wohl nötig.
Abgesehen davon, daß Bischof Krenn nicht der große „Verfechter“ des „alten“ Ritus war, ist auch festzuhalten, daß es um die würdige Zelebration des Ritus geht, ob älterer lateinischer, erneuerter lateinischer oder ein anderer legitimer Ritus einer katholischen Ritus(teil)kirche. Die Rituswahl alleine bringt noch nicht die Wende zum allseits Guten.
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#21   Benedikt   19:14:38 | Dienstag, 23. Mai 2006
@ Karl Murx
Vor dem Konzil? Nun Anzahl der Priestermönche im Bistum Mainz 1950: 437 Anzahl 2004: 442. Interessant: Anzahl 1969: 533!
Laienbrüder: 1950: 128; 2004: 135
Erzbistum Köln: Priestermönche: 1950: 513, 2004: 397, 1969: 782
Laienbrüder: 1950: 680; 2004: 561, 1980: 979
Allein der Aderlass bei den Frauenklöstern ist wirklich beachtlich: In Köln nur noch rd 2000 gegenüber 9000 vor 1950.
Fazit: Ein allgemeinen Trend gibt es nicht, erst recht kann er nicht explizit mit dem Konzil in der Verbindung gebracht werden.
Und: Niedergang hat es bei Klöstern immer gegeben. Meist kurz bevor der nächste Aufstieg der Klöster folgte ;-). Von dem Aderlass von 1803 haben sich die Klöster aber bis heute nicht erholt. Das Regime, dass hierfür verantwortlich war hätten Sie ja gerne zurück. Vermutlich, damit es den Klöstern den Rest geben kann :-@.
Ihr glorreiches Bild, dass Sie sich vo der alten Kirche machen verblasst schnell, wenn man sich Visitationsprotokolle aus dem späten 17. Jh. ansieht. Sie wissen schon: Dort wo von Spinnennetzen am Tabernakel, faulen Priestern etc die Rede ist.
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#20   Elendester Sünder   19:05:18 | Dienstag, 23. Mai 2006
Der Verrat am Konzil
Wer mag eher verantwortlich dafür sein, daß der Alte Ritus „vom Angesicht der Erde verbannt“ wird, „als ob ansonsten Reformen nicht stattfinden könnten“? Der Heilige Geist oder der Widersacher?
„Als junger Priester – so Mons. Burke – habe ihn etwas immer besonders gestört: „Wann immer ein Priester die Messe zelebrierte, stellte er das Eucharistische Hochgebet entweder selber zusammen oder hat daran herumgebastelt.““
Abstellung der Beichte, Abschaffung des Confiteor, Laienpredigt, Einladung zur unwürdigen oder sakrilegischen Kommunion usw. sind an der Tagesordnung. Wenn das laue und unwissende Kirchenvolk sich nicht an solchen Liturgiebauern und -bäuerinnen stört, ist es doch kein Wunder.
Ein Judaspriester hat nicht mit Widerstand zu rechnen. Er hat seinen Judaslohn schon erhalten.>:) Einem gläubigen Priester dagegen ergeht es ähnlich wie Bischof Krenn. :-#
Das ganze hat aber doch auch etwas Positives. Es war, vor allem für Priester, kaum jemals einfacher, sich große Verdienste vor Gott zu erwerben. Die fortschreitenden Verhältnisse fordern uns immer mehr dazu auf, Stellung zu beziehen. Und zwar für Christus oder gegen Ihn.
Ich bin zuversichtlich, daß sich immer mehr Verräter entschließen, ihre Silberlinge in den Tempel zurückzuwerfen und nicht mit Judas zu verzweifeln, sondern mit Petrus zu bereuen.
Hier interessante Beiträge zum Thema von P. Engelbert Recktenwald FSSP. www.kath-info.de/Konzil.html
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#19   Karl Murx   18:45:15 | Dienstag, 23. Mai 2006
1500 Ordensobere? Schlotterbeck, ich gehe in die Knie
Und wieviel Untergebene haben diese Ordensoberen?
Wieviel hatten Sie vor dem Konzil?
Nichts gegen Zahlenspielereien, aber ich finde diese hier sehr wenig am Platz. Wie hoch ist das Durchschnittalter der von diesen Oberen geführten Gemeinschaften? Langsam wird es langweilig.
Apropos, soll ich auch meine Synonyme vervielfältigen?
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#18   Athanasius   15:49:16 | Dienstag, 23. Mai 2006
Anmerkung:
Erzbischof Raymond Leo Burke wurde 1948 geboren und getauft und 1975 von Papst Paul VI. im St. Petersdom zu Rom zum Priester geweiht. Im Jahre 1995 wurde er dann im St. Petersdom von Papst Johannes-Paul II. zum Bischof konsekriert. Später wurde er, nach einer Zeit als Diözesanbischof von La Crossa, zum Erzbischof von St. Louis, MO, ernannt.
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#17   Markus-Antonius †   15:24:23 | Dienstag, 23. Mai 2006
Kein Titel?
Na, wenn hier nicht gestritten würde, wäre ja nix los. Nächstenliebe müssen wir woanders suchen.
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#16   Celebration   15:12:35 | Dienstag, 23. Mai 2006
Kein Titel
Habt Ihr eigentlich keine anderen Sorgen als diese ewigen Streitereien ?
:-!
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#15   turk   14:14:18 | Dienstag, 23. Mai 2006
Vatikanum II hat Meßopfer nicht abgeschafft und konnte es auch nicht
In der Constitutio de Sacra Liturgia „Sacrosanctum concilium“ lesen wir z. B. in der Nummer 47: „Salvator noster, in Cena novissima, qua nocte tradebatur, Sacrificium Eucharisticum Corporis et Sanguinis sui instituit, quo Sacrificium Crucis in saecula, donec veniret, perpetuaret, atque adeo Ecclesiae dilectae Sponsae memoriale concrederet Mortis et Resurrectionis suae: sacramentum pietatis, signum unitatis, vinculum caritatis, convivium paschale, in quo Christus sumitur, mens impletur gratia et futurae gloriae nobis pignus datur.“
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#14   stat crux   12:40:58 | Dienstag, 23. Mai 2006
Korrigieren Sie mich,
wenn ich irre, aber das Vatikanum II hat den „Opfergedanken“ NICHT aufgegeben. Was Idioten im Raum Stuttgart verkündeten, kann man nicht Montini in die „roten Schuhe“ schieben, meint
Dr. O.
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#13   Dr. Christoph Heger   12:37:27 | Dienstag, 23. Mai 2006
Opfer und Formeln
Wenn denn stat crux einmal nicht geisteswissenschaftliches Feuilleton redet, sondern mal eine klare Aussage macht, überrascht er mich immer wieder, so hiermit:
…, dass die Realpräsenz aus dem liturgischen Geschehen vollzogen wird, nicht aus den Formeln.
Die theologisch Gebildeten mögen mir helfen. Ich erinnere mich an ein Dekret des Konzils von Florenz (oder war es Lyon?), wonach zum Zustandekommen des Meßopfers der Priester die in dem Dekret aufgeführten Wandlungsworte („Formeln“) sprechen muß.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß in den 80er Jahren rund ein Drittel des Klerus des Bistums Rottenburg-Stuttgart öffentlich erklärte: „Wir haben den Opfergedanken [der hl. Messe; Ch.H.] aufgegeben, wir können vor den Reformatoren bestehen.“ Es scheinen mir also nicht die bösen Tradis zu sein, die vom Christentum abgefallen sind, wie stat crux meint.
MfG
Christoph Heger
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#12   stat crux   12:32:40 | Dienstag, 23. Mai 2006
Sie meinen die Bulle Pauls IV.?
Tatsächlich halte ich V 2 für ein „Schlüsselereignis“ und die Wirren der ersten 20-40 Jahre für wenig relevant. B XIV empfing gestern 1.500 Ordensobere. Es gibt in der Kirche 3 mal so viel Ordensobere (!) wie es FSSPX-Kleriker gibt (und von diesen haben viele wenig Charakter, abgesehen vom – zweifelhaften – character indelebilis). Ihre persönlichen Schwierigkeiten (Auch Jesus war ein Modernist! Aus Sicht der Sadduzäer.) respektiere ich, Ihre Überlegungen sind konsequenter als die von Marcellus III. oder Athanasius II. Aber dennoch befinden Sie sich meilenweit „off the road“. Meint:
Ihr
Dr. Otterbeck
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#11   Karl Murx   12:25:07 | Dienstag, 23. Mai 2006
Das Konzil selbst ist doch der Beweis für den Abfall
Das sichtbare Tragen des Ephod eines Hohepriesters einer Loge ist ebenfalls sichtbarer Ausdruck. Klar, alles Fotomontage.
Das Kirchenrecht von 1917 sagt mir zwar deutlich, was die Kennzeichen eines sicheren Verdachts auf Häresie genau sind, aber das ist ja alles nur geschriebenes Papier. Genauso wenig, wie einer der Herren hier es nötig hätte, einmal genau darzulegen, was man eigentlich tun müßte, damit die Bulle IV. Anwendung finden dürfte. Welcher Häresie, die Sie Häresie ansähen, müßte Montini denn anhängen? Was müßte er sagen? In Wahrheit interessiert es Sie doch gar nicht. Für Sie ist entscheidend, daß Sie mit Montini zufrieden sind. Daher Ihre völlig undogmatischen, hermeneutischen Begründungen.
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#10   stat crux   12:17:11 | Dienstag, 23. Mai 2006
Nicht jeder, der
„Herr, Herr“ sagt, ist sich des rechten Glaubens sicher. Ich sage ja immer wieder, dass die Metaphysik eine Etage höher anfängt und Sie den Christkönig nicht im Parkdeck U 2 suchen dürfen. Da ist er nicht. Und dann macht einen die ganze „falsche Politik“ zwangsläufig irre.
Tondi war ein extrem schwieriger Fall, zweifellos. Aber das ist doch kein Beweis dafür, dass Papst Paul VI. „vom Glauben abgefallen“ war. Wie leichtfertig machen Ihre Kreise den Konzilspapst zum Häretikus, nur weil er vor der UNO sprach. Überaus grotesk.
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#9   Karl Murx   12:13:02 | Dienstag, 23. Mai 2006
Was heißt zaghaft?
Ihre Euphemismen haben Seltenheitswert. Wenn ein Kommunist und abgefallener Jesuit, ein Professor für Atheismus in der DDR, mit seiner linken Zicke in den Vatikan zurückkehrt und er wieder im Rahmen des NOM sein Priestertum in pervertierter Weise ausüben kann, liegt die Vermutung der Erpressbarkeit Montinis nahe und Tondi war ein Informant für diejenigen gewesen, an die er auch die ukrainischen Bischöfe verraten hatte. An den Händen dieses Mannes klebt das Blut von Märtyrern, oder was glauben Sie, was man mit den abgesprungenen Bischöfen gamacht hatte? Ihre Redensarten beweisen höchstens, daß Sie keinen Glauben haben und ich bin mir bewußt mit einem Ungläubigen zu reden.
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#8   stat crux   12:03:59 | Dienstag, 23. Mai 2006
Trendy?
Karl Murx, Sie haben ja schon Einiges ausgeplaudert, aber jetzt zeigt sich wieder, dass Sie vor allem Paul VI. die zaghafte Relativierung des Antikommunismus nicht verzeihen können. Hat Ihre Familie vielleicht Güter im deutschen Osten verloren? Viele Verkrampfungen lassen sich biographisch aufklären. Aber welchen Sinn hätte es denn gehabt, den Antikommunismus zum zentralen Dogma zu machen, der sich nur 20 Jahre nach dem Konzil bereits selbst zu erledigen begann. Die Kirche denkt in Jahrhunderten; Lenin war weniger gravierend als manch anderer „Reformator“. Crux spes unica, gell??
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#7   Karl Murx   12:02:44 | Dienstag, 23. Mai 2006
Mir geht es um etwas anderes
Es geht darum, daß wir Gläubige in der jetzigen Situation vom Klerus, egal wo er stehen mag, verlassen sind.
Da muß man die Augen öffnen. So gesehen ist es egal, wohin man geht. Aber Ihr NOM als Kult ist eben kein Kult der Kirche und Sie haben noch nicht einmal mehr das Priestertum. Andererseits geben die Persönlichkeiten der Priester auf unserer Seite wirklich keinen Grund sich zu rühmen. Sie sind Priester, sonst nichts!
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#6   PegasusNbW   12:01:32 | Dienstag, 23. Mai 2006
Zum Christentum?
@stat crux
Dass die Hw. Herren der FSSPX vom Christentum abgefallen seien, ist eine harte Aussage. Wenn jede noch so kleine Sekte (5th baptist church of wherever) und die noch so größten Häretiker (aus katholischer Sicht) als Christen anerkannt werden (zB Calvinisten), dann kann man den Hw. Herren der FSSPX nicht das Christ-Sein aberkennen.
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#5   Markus-Antonius †   11:56:19 | Dienstag, 23. Mai 2006
Nicht aufregen
Wenn Sie „Ihre“ Messe bei der FSSPX finden ist es doch schön. Gehen Sie dahin und pflegen Sie ihr Seelenheil. Ich gehe in die „neue“ Messe und pflege meines. Wo ist Ihr Problem? Glauben Sie allen ernstes dass Sie im jüngsten Gericht gefragt werden, welche Messe Sie besucht haben?
Überlassen wir das Richten doch dem Herrgott!
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#4   stat crux   11:55:51 | Dienstag, 23. Mai 2006
Asterix,
Pfr. Milch war doch erst Konvertit, dann Jesuit, dann Sprecher des Erzbischofs in Dtld. dann Fundamentalseparatist?? Genau diese Leute sind es, deren Traditionalismus in Frage stellt, ob sie überhaupt noch CHRISTEN sind. Karl Murx hat an anderer Stelle aufgelistet, wie es um „Berufungen“ bei Tradi-Priestern bestellt ist. Man darf mit Fug und Recxht bezweifeln, ob die überhaupt das Meßopfer meinen, wenn sie das „Opfer“ zelebrieren. Denn wer sagt, dass der NOM häretisch sei, weil im Text nicht genug Hinweise auf die Opfertheologie zu finden sind, der leugnet doch, dass die Realpräsenz aus dem liturgischen Geschehen vopllzogen wird, nicht aus den Formeln. Die Gratwanderung ist sehr schmal: links Modernismus, rechts Magie.
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#3   Karl Murx   11:54:01 | Dienstag, 23. Mai 2006
Bekehren wir uns zu Paul VI.!
Der Chef der KP, Togliatti, ist jetzt mein Freund. Der abgefallene Tondi SJ, Sekretär Montinis und Verräter der ukrainischen „Fallschirm-Bischöfe“, ist ein Held. Seine Heirat der Witwe Togliattis war eine mutige Tat. Nach seiner Rückkehr aus Ulbrichts DDR in den Vatikan war es selbstverständlich, daß ohne öffentliche Buße Zivilangestellter wurde. Erst Recht ist an Tondis Wiedereingliederung in den konziliaren Klerus durch Paul VI. als verheirateter Priester im Vatikan nichts auszusetzen. Machen wir es ebenso, bekehren wir uns zu Paul VI. und werden wir wieTondi. O:)
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#2   Asteriskus   11:42:52 | Dienstag, 23. Mai 2006
„zum Christentum bekehren.“ ????
So so, diejenigen, die RÖMISCH-KATHOLISCH geblieben sind und nicht dem Zeitgeist nachrennen müssen sich bekehren? Sie haben meinen Tag heute gerettet, denn so habe ich schon lange nicht mehr gelacht.
Das Theologengeschwätz interessiert mich nicht! Ich bin römisch-katholisch und werde es bleiben, ob es den „Lehmännern“ und „Gotthards“ nun passt oder nicht.
Und dazu BRAUCHE ich die Hl.Messe, wie sie vom Hl.Pius V promulgiert wurde. Diese Messe finde ich bei der FSSPX. Das V2-Desaster wird weitergehen, bis die Not dazu zwingen wird, dahin zurückzufinden, wo Katholizismus ist und gelebt wird. H.H.Pfr. Milch sprach öfter von der Not-Wende und das mit Recht. Nur die Not wird den richtigen Kurs zeigen.
Bis dahin träumen Sie ruhig.
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#1   stat crux   11:22:37 | Dienstag, 23. Mai 2006
„Vom Glauben abgefallen“
Papst Paul VI. hat am 11.12.1976 in aller Deutlichkeit festgestellt, dass sich Erzbischof Lefebvre im Irrtum befindet. Die Versöhnung mit den „Piusbrüdern“ setzt also deren Bekehrung zum Christentum voraus. Nicht mehr, nicht weniger.
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