Medien
‘Inside the Vatican’ jetzt auch auf Deutsch
Nach der Ankunft des teutonischen Pontifex hat das bekannte, in Rom erscheinende Monatsmagazin eine germanische Tochter geboren.
(kreuz.net, Vatikan) „Das Eis bricht“ ist der Leitartikel der ersten deutschen Ausgabe des katholischen Monatsmagazin ‘Inside the Vatican’ übertitelt.

Darin geht es um den neuen Frühling, der zwischen der Katholischen Kirche und den Russisch-Orthodoxen angebrochen zu sein scheint.

Seit der Wahl des neuen Papstes ist – nach Angaben von ‘Inside the Vatican’ – viel Eis gebrochen.

Ununterbrochen würden Besuchergruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Gräbern der Apostel strömen.

Sie würden den deutschen Papst weder als Hüter verstaubter Dogmen noch den Vatikan als Bollwerk der Restauration erleben.

Benedikt XVI. sei bei den Menschen angekommen:

„Die Basiliken und Heiligtümer der Ewigen Stadt spiegeln die Schönheit der Weltkirche wider. Wir haben das zum Untertitel der deutschen Ausgabe gemacht. Die Kirche ist jung und lebendig. Das hat in Köln der Weltjugendtag gezeigt. Wir erleben es täglich in Rom“ – heißt es in der Vorstellung von ‘Inside the Vatican’ auf Deutsch.

Das Magazin erscheint seit vierzehn Jahren in englischer Sprache.

Die Redaktion hatte ihren Sitz von Anfang an in Rom – nur wenige Schritte vom Petersplatz entfernt.

Vierzehn Jahre lang wurde ein Autorenstab aufgebaut, der über beste Kontakte in den Vatikan verfügt und Experten zu Fragen von Theologie und Kirche versammelt.

Das Magazin bezeichnet sich als aktuell, ohne sich dem Diktat des Zeitgeistes zu unterwerfen. Es ist katholisch, aber kein Amtsblatt des Vatikans.

‘Inside the Vatican’ bietet exklusive Berichte, die woanders nicht stehen.

Interviews mit führenden Persönlichkeiten der Kirche, Analysen und theologische Essays vermitteln dem Leser Einblicke in das wirkliche Leben der Kirche.

Wichtig sind auch Berichte über Kunst und Kultur. Auch das Auge soll sich freuen, wenn der Leser ‘Inside the Vatican’ zur Hand nimmt.

Vor einem Jahr hat Christina Badde die Leitung der römischen Redaktion übernommen.

Gemeinsam mit dem Herausgeber des Magazins, dem US-Journalisten Robert Moynihan, konnte sie zunehmend deutsche Autoren gewinnen.

Der verantwortliche Redaktor für die deutsche Ausgabe ist Guido Horst, der sich in den letzten Jahren als Chefredakteur der ‘Tagespost’ einen Namen gemacht hat. Horst lebt seit Mai wieder in Rom.

‘Inside the Vatican Deutsch’ erscheint zehnmal jährlich.

Ein Jahresabonnement kostet 50 Euro für Deutschland – oder 56 Euro in Österreich, der Schweiz oder in den Benelux-Staaten.

Studenten erhalten einen Rabatt und zahlen nur 37.50 Euro – oder 44.50 Euro in Österreich, Schweiz und Benelux.

Die Zeitschrift kann ab sofort abonniert werden.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Breze   23:00:05 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Sacerdos Helveticus
Ich habe auch beide Blätter schon gelesen, „30 Tage“ habe ich abonniert und „Inside the Vatican“ schon mehrere Male gelesen, es stimmt, am Petersplatz (bin erst gerade von Rom zurückgekehrt) sind beide Blätter zu haben. Vielen Dank für Ihren Beitrag, dem ich voll und ganz zustimme (Guido Horst kenne ich übrigens auch, denn ich bin auch Leser der Tagespost).
Grüsse aus München
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#10   sacerdos helveticus   22:09:42 | Donnerstag, 25. Mai 2006
seriöser Journalismus
Das neue Blatt „inside the vatican“ kenne ich noch nicht, habe es aber auf den Artikel von kreuz.net hin bestellt.
Diese Zeitschrift fiel mir zwar einmal in den Auslagen beim Petersplatz auf, als ich Rom war .
„30 Tage“ oder „trenta giorni“ kenne ich etwas besser. Ich habe es zwar nicht abonniert, aber früher öfters gelesen.
Mir scheint es sich hierbei um ein sehr qualitätsvolles und seriöses Periodikum zu handeln.
Sicher: Nicht jeder mag den Chefredaktor Giulio Andreotti (mehrmaliger italienischer Ministerpräsident) sympathisch finden und das Blatt verleugnet auch nicht seine Nähe zur Bewegung „Communione e Liberazione“ (in Deutschland weniger bekannt und aktiv, in Italien schon). Ich fand aber viele wertvolle Artikel darin. So erinnere ich mich daran, dass dort Autoren, die die Spätdatierung der Evangelien in Frage stellten und damit die Apostolische Überlieferung verteidigten, schrieben und dass auch kritische Beiträge über die Ausrichtung der Liturgiereform des Zweiten Vatikanums erschienen.
Bezüglich „inside the vatican“ bringe ich dem dem Chefredaktor der deutschen Ausgabe Guido Horst, der auch in der Tagespost unabhängigen und seriösen Journalismus bietet, soviel Vertrauen entgegen, dass man sich nicht auf auf klerikale Gerüchte aus irgendwelchen vatikanischen Schreibstuben stützen wird, wie jemand im Forum wohl meinte, der reisserischen Journalismus befürchtete.
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#9   Breze   18:32:57 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Schüttel
Lieber Schüttel,
weder das Blatt „30 Tage“ noch „Inside the Vatican“ sind reisserische Blätter. Ich bezweifle ehrlich, dass Sie beide schon einmal gelesen haben, da beide Zeitschriften ausserhalb Italiens schwer zu beschaffen sind.
Grüsse
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#8   Dr. Otterbeck   16:01:38 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Na ja,
so gut kenne ich die „bonne presse“ ja nicht O:)
Aber „korrupt“ ist, wer die FSSPX ablehnt, meint Schüttel? Der „Seufzer“ des Papstes vom 29.06.1972 (eine freie Rede, über die nur ein Bericht von Erzb. Casaroli vorliegt) zielte ja gerade in Richtung der Lefebvre-Bewegung,
Schüttel, hier das Zitat: Paul VI. schilderte „la sensazione que da qualche fessura sia entrato il fumo di satana nel tempio di Dio“ (das Gefühl, als sei durch irgendeine Ritze der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingetreten). Der Gemeinte antwortete mit dem bekannten Buch von „Satans Meisterstück“.
Da muss man schon Partei ergreifen,
meint „Otti“
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#7   Guntram   22:22:35 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Der Bär ist los in Bayern
wie ja viele aus der Klatschpresse entnommen haben. Nun: wie ja manche wissen hat der Hl. Vater ja auch den sog. „Korbiniansbär“ im Wappen. Nach der Legende hat ein Bär das Reisegepäck des Bischofs und Heiligen von Freising Korbinian nach Rom getragen. Nun kommt bald der Heilige Vater in seine deutsche Heimat zurück und ein Bär, zugegeben nicht aus Rom, aber aus Italien kommt nach Bayern. Alles ganz nett, nun wird im erzbischöflichen Ordinariat München und Freising im Verein mit der BILD an einem netten G’schichterl gebastelt, wegen der Symbolik und so. Naja, wenn der Schnappauf (die Flasche von Umweltminister in Bayern) den Bären tatsächlich abschießen läßt, ja dann… ist das ein schlechtes Omen. Vielleicht wird er dann ja exkommuniziert…toll wärs :-D
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#6   Jean   14:56:15 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Schüttel
Sie kennen das Magazin offenbar sehr gut, so, wie Sie schreiben.
Da wird mal wieder klar, was Ihr Vulgo sagen möchte: Ein paar Dauer-Sentimenti neu durchgeshaked. Fertig ist der Antwort-Cocktail.
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#5   Schüttel   14:33:54 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Ein Irrgänger, stat crux, ist diese von Ihnen
gelobte Zeitung. Finanziert von dunklen Seilschaften, Schwarzgeldern, und für Sensationslüsterne ungeistliche Leser wie schon der reisserische Titel offenbart: Inside the Vatican. Eine Art Konkurrenz für Andreottis Reisserblatt 30Giorni. Fehlt nur noch Dan Brown als Aufhänger und Leitartikler. Die Mitarbeit des undurchsichtigen Guido Horst macht mehr als skeptisch. Geistlich und spirituell strahlt das nun auch deutsch erhältliche Machwerk für Papstfetischisten rein gar nichts aus. Es ist ein weiterer Grund, sich echter geistlicher Autorität zuzuwenden, warum nicht bei der von statcrux so abgelehnten FSSPX? Denn ansonsten kann der Weg solcher Publikationen nur in Kirchen- Vatikan- und (wegen seiner Vereinnahmung durch die Machtinteressen) Papst-Verachtung und zuletzt Atheismus münden. Bei kreuz.net gibt es wenigstens noch ein freies, wenn auch anonymes Wort. Inside the Vatican zeigt nur, wieviel von Satan im Inneren der Kirche angekommen ist. Da hatte der Seufzer Pauls VI. recht. Otti lass dich nicht korrumpieren, oder bist du es schon? Erkenne, was BXVI. weiss, dass die Existenz der FSSPX in all ihrer Einseitigkeit einer der größten Schätze der Kirche und des Glaubens ist!
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#4   ExBochumer †   13:51:26 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Provision
Wie hoch ist diese denn, liebes kreuz.net, die ihr dafür erhält?
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#3   stat crux   13:46:30 | Mittwoch, 24. Mai 2006
„erste deutsche Ausgabe“
steht da oben…
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#2   Markus-Antonius †   13:43:17 | Mittwoch, 24. Mai 2006
?????
Ich denke, das gibt es schon seit 14 Jahren?!
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#1   stat crux   13:40:37 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Glückwunsch!
Dem Magazin sei recht herzlich ein guter Start gewünscht.
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