Gomorrhismus
Liberté, Egalité, Perversité
Seit Jahren gibt sich die Diözese Limburg dazu her, perversen Homo-Aufmärschen und Homo-Ideologen den kirchlichen Segen nachzuwerfen. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net, Limburg) Ende Juli ist im Frankfurter Dom an einem Sonntag Nachmittag wieder ein sogenannter Aids- Gedenkgottesdienst geplant.

Diese ökumenische Feier bildet seit über zehn Jahren den traditionellen Abschluß des Programms des sogenannten „Christopher-Street-Day“ in Frankfurt.

„Christopher-Street-Day“ heißen Homo-Aufmärsche, die während des Sommers in etwa 20 deutschen Städten durchgeführt werden.

Bei diesen schrillen Demonstrationen wird die Homosexualität durch Verkleidungen oder Entkleidungen in allen Versionen und Perversionen herausgekehrt.

Die Homo-Lobby nutzt diese Veranstaltungen aber auch zu politischen Forderungen. In Frankfurt sah man im letzten Jahr solche Plakat-Sprüche wie „Lieber Ferkel als Merkel“ oder: „Liberté, Egalité, Perversité“.

Der „Lesben- und Schwulenverband in Deutschland“ rief in Frankfurt auch zu einer Hetzkampagne gegen die „vatikanischen Kirchenfürsten“ auf.

Bei einer Homosexparade vom 23. Juli 2005 sollte auch „gegen Wertewandel rückwärts oder religiösen Fundamentalismus“ der Katholischen Kirche demonstriert werden.

Am Sonntag nach dem Aufmarsch zog der Rest der Homo-Community vom Festplatz – dem Frankfurter Römer – in den nahen Dom.

„Männerpaare und Frauenpaare, alte und junge und auch Einsame besuchen den traditionellen Gottesdienst zum Abschluß des Christopher Street Day“, notierte die Schriftstellerin Eva Demski in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 8. August 2005.

„Vor Gott können wir so sein, wie wir sind, sagt die Frau mit dem Regenbogenschal am Altar. Sie hat den katholischen Part, ein junger Pfarrer den evangelischen… Somewhere over the rainbow verbindet sich mit dem Cantate Dominum und der Gekreuzigte schwebt über dem Tuch vor dem Altar, auf dem die Namen der Aids-Toten geschrieben stehen.“

Die Journalistin merkte auch, daß der Gottesdienst nur scheinbar ein Kontrapunkt zu dem Getue des vorausgegangenen Homo-Aufmarsches sei. In gewisser Hinsicht stelle er eine Fortführung dieses Treibens mit seinen Symbolen, Verkleidungen und Sehnsüchten dar.

Nur der Frankfurter Dompfarrer Dr. Raban Tilmann will nicht bemerkt und wahr haben, daß dieser Gottesdienst im Rahmen eines Homo-Aufmarsches stattfindet.

Man setze der schrillen Selbstdarstellung der Homosexuellen-Parade einen ökumenischen Trauergottesdienst für die im letzten Jahr gestorbenen Aids-Toten entgegen, schreibt der Dompfarrer in einem Brief vom 16. September 2005.

Somit stellt er den abgestrittenen Bezug zum Homosex-Spektakel selber her und bekräftigt ihn noch mit den Worten:

„Der Trauergottesdienst für die Aids-Toten wird von den Homosexuellen-Organisationen sehr geschätzt und ernst genommen. Seitdem wurden wir während der CSD-Parade auch von Demonstrationen, Dombesetzungen und Ähnlichem verschont.“

Die Predigerin am Altar, „die Frau mit dem Regenbogenschal“, wird als Schwester Helga Weidemann identifiziert – Palottinerin. Sie habe mit der Zustimmung des Dompfarrers den öffentlichen Gottesdienst gehalten.

Auch „die zentrale gottesdienstliche Aussage von Schwester Weidemann: Gott nimmt sie an, wie sie sind“, wird von Hw. Tilmann gerechtfertigt. Das sei „der Kern der christlichen Gnadentheologie und keine moralische Zustimmung zum Lebenswandel“.

Der ‘Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt’ hatte im letzten Jahr bei Bischof Franz Kamphaus in Limburg und beim Nuntius in Berlin dagegen protestiert, daß dieser Gottesdienst in der zentralen katholischen Domkirche mit katholischer Beteiligung im Rahmen eines Homo-Aufmarsches abgehalten wurde.

Der Bischof delegierte die Rechtfertigungsantwort auf den Dompfarrer.

Der wiederum beschimpfte die Beschwerde an den zuständigen Bischof als „Denunziation“ und „kritikwürdigen Stil“.

Einen völlig anderen Stil als Bischof Kamphaus legte zur gleichen Zeit der Bischof von Rottenburg-Stuttgart an den Tag.

In mehreren Presseerklärungen wies Bischof Gebhard Fürst die Parolen und Verdrehungen einer analogen Stuttgarter Homo-Demonstration – Motto: „Familie heute – zurück und stellte dagegen die christliche Moral- und Familien-Lehre.

Außerdem lehnte er die geplante Beteiligung der Kirche an einem Homo-Gottesdienst ab.

Vor einem Monat hat der Generalvikar des Bistums Augsburg den seit 1999 üblichen Homo-Gottesdienst in der St. Moritz-Kirche abgesagt.

Man wolle auf jeden Fall den Eindruck vermeiden, daß „mit diesem Gottesdienst in zeitlicher Nähe zum CSD-Homo-Aufmarsch die Katholische Kirche die bei dieser Veranstaltung propagierten homosexuellen Lebensform billigen oder gar gutheißen“ würde.

Genau dieser Eindruck wird seit über zehn Jahren durch den Homo-Gottesdienst im Frankfurter Dom erweckt.

Der ‘Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt’ hat in dieser Sache am 7. April erneut dem Bischof von Limburg und dem Nuntius in Berlin ein Schreiben zugesandt.
      
109 Lesermeinungen
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#109   Gerhard   07:30:09 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Unmoral und schrille Töne
Gottesdienste homosexueller Christen sind nicht mit der Forderung nach einer Anerkennung eines „unmoralischen“ Lebenswandels verknüpft. Sie bedeuten keineswegs, dass sexuelle Freizügigkeit auch in der Kirche Einzug halten soll! Unmoral und schrille Töne sind nicht das, was homosexuelle Menschen beschreiben könnte! Als homo- wie als heterosexuelle Menschen können wir uns für oder gegen einen freizügigen Umgang mit der Sexualität entscheiden – wir können uns aber nicht dafür „entscheiden“, homo- oder heterosexuell zu sein! Wie unsere persönliche Lebensführung aussieht, dürfte von den „Werten“ abhängen, die uns – seien wir homo- oder heterosexuell – in unserem Umfeld vermittelt werden! Die sexuelle Ausrichtung spielt dabei keine Rolle.
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#108   net_patrol   21:52:33 | Sonntag, 28. Mai 2006
@dolphin
schön sie zu lesen.
O:O
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#107   Alex Bermann   21:39:37 | Sonntag, 28. Mai 2006
@dolphin
Ich möchte ihnen meinen Respekt für die sehr gelungene Formulieung dessen ausdrücken, was diverse Leute hier nicht sehen wollen. Es ist schön, etwas Niveau und Höflichkeit auf dieser Plattform zu sehen. :)3
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#106   dolphin   11:44:08 | Sonntag, 28. Mai 2006
gott ist liebe!
immer und immer wieder predigt jesus von nächstenliebe und in der gesamten bibel gibt es keine einzige stelle, in welcher jesus selbst sich zu homosexualität negativ äussert! wer sind sie also herr hecker, dass sie sich über das wort gottes stellen und im namen der kirche menschen verurteilen, die nichts anderes tun, als ihre liebe zu leben?
ich wurde nie gefragt, ob ich homosexuell werden will, wenn sie es so wollen, ist meine homosexualität eine gabe gottes! und ich bin ihm dankbar dafür, trotz all der denunziationen und diskriminierungen, denn die wundervolle liebe, die ich mit meinem lebensgefährten erleben darf, wiegt alle nachteile tausend mal auf!
wer selbst ohne sünde ist, werfe den ersten stein! sind sie ohne sünde herr hecker? oder woher nehmen sie sich sonst das recht gegen menschen zu hetzen, die ihnen nichts getan haben, die nichts dafür können, dass sie sind wie sie sind? der tag an dem über uns gerichtet werden wird, wird kommen und dann, herr hecker, werden viele, viele homosexuell liebende menschen wesentlich bessere karten haben als sie! denn sie schreiben geschmacklose, reisserische, menschenverachtende artikel wie diesen aus freien stücken und aus freiem willen! ich hatte, so wie all die anderen homosexuellen menschen NIE die wahl und versuche nur das beste daraus zu machen!
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#105   pjotr hojac   17:38:52 | Samstag, 27. Mai 2006
Zwischen den Zeilen ist es leer.
Auf Grund des nicht mehr zu überbietenden Niveaus dieser Plattform:
www.kreuz.net/article.3269.html
kann ich nicht umhin, genau auf diesem Niveau meine Antworten zu verfassen und sie genauso tiefsinnig und intelligent zu gestalten, dass sie weder ernsthaft noch lustig genommen werden können.
Natürlich ist das Fest des Herrn nicht verantwortlich für den Tsunami, aber die Herren der Schöpfung, die sich aus dem Tsunami Gratis-Kinder erwartet haben, haben in Ihrer Wunschvorstellung und mächtigen Gabe der Imagination den Tsunami herbeigerufen. Gott war nur ein williger Helfer!
Und siehe da, lauter gratis Weisenkinder laufen da jetzt herum, von denen das eine oder andere bereits die Karriere des Körperverkaufs eingeschlagen haben dürfte. Das eine oder andere hat sicherlich seine Karriere im Internet beenden dürfen.
Gott hat schon Recht getan. Aber allen Mensch Recht getan, ist ein Kunst, die nicht mal dieser Gott kann!
Alles verstanden?
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#104   Benedikt   17:21:04 | Samstag, 27. Mai 2006
@ hojac
Keine Ahnung, was Sie mir sagen wollen. Für eine weitere Diskussion: Erklären Sie, wie die christliche Lehre vom gütigen und gerechten Gott mit der Annahme zusammenpasst, Gott habe 300.000 Menschen getötet, weil da irgendwo ein paar Christen herumgelaufen sind, die nicht Weihnachten feierten oder unmoralischen Dingen nachgingen.
@ Galen
Im Übrigen wurde das zugegebenerweise sündhafte Hamburg im II.Weltkrieg durch den Fliegerangriff „Gomorrha“ schwer getroffen und 1962 noch einmal durch eine Sturmflut.
Merkwürdig nur, dass St. Pauli davon verschont blieb. Wie passt das in Ihre These? Gar nicht. Ergo: Die These ist falsch.
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#103   pjotr hojac   16:49:05 | Samstag, 27. Mai 2006
@benedikt
99 zu 1?
und wenn es allah war, dann stimmt die rechnung wieder?
oder war die ziemlich gelungene ausrottung der indigenen bevölkerung durch weiße auch die strafe manitus?
götter aller länder vereinigt euch, dann gelingt das mit der strafe endlich einmal !
:-S
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#102   Benedikt   16:32:17 | Samstag, 27. Mai 2006
@ domenicus
widerspricht Gott nicht auch durch seine „Bestrafungen“ wie den Tsunami seinen eigenen Geboten?
Hören Sie nicht auf das Gerede dieser Leute. Wer behauptet, der Tsunami sei eine Strafe Gottes für Unzucht etc., der leugnet die Allmacht Gottes, die darin besteht, gerecht zu richten, was bedeutet die Schuldigen zu richten und nicht 99% der Opfer als Kollateralschaden der Bestrafungsaktion zu verbuchen.
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#101   queerulantin   14:27:34 | Samstag, 27. Mai 2006
verbrecher!!
alles schön und gut. dem thaddäus muss man eines lassen. er argumentiert wenigstens ohne bewusst beleidigungen zu setzen, sondern bemüht sich im ton sachlich zu sein. auch wenn es traurig ist, aber das verdient in diesem forum schon mal anerkennung.
trotz allem. sie müssen zugeben, dass ihre ansicht über pervertierung schlicht an eine glaubensfrage grenzt. und mit der realität meiner ansicht nach (und ich denke, dass die gängige wissenschaft diese ansicht unterstützt) nicht viel zu tun hat.
ich sehe einfach einen widerspruch darin alles was freude macht und schön ist ohne einen bestimmten zweck zu erfüllen als pervertierung zu negieren.
nehmen wir an es wäre tatsächlich eine pervertierung, was wäre denn die konsequenz davon? was passiert denn aufgrund dessen fürchterliches? was passiert real schlimmes für die welt wenn zwei schwule sex miteinander haben? dass samen verloren gehen? das passiert bei jedem akt der selbstbefriedigung auch. und was ist dann mit lesbischem sex? da geht nach dieser argumentationslinie ja garnix verloren.
ich verstehe nicht was für eine konkrete aussage sie treffen wollen mit ihrem unbedingten bemühen homosexuellen sex als pervertierung zu beweisen…
klar machen, dass homosexuelle geheilt werden müssen? es tut mir leid, aber das ist einfach nicht nötig. denn homosexuelle sind weder selbst beeinträchtigt durch ihre orientierung noch beeinträchtigen oder schaden sie ihrem umfeld durch ihre sexuelle neigung.
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#100   pjotr hojac   13:56:35 | Samstag, 27. Mai 2006
Tiere sind seelenlose, teils schwule Verbrecher
Der Katholizismus ist ja auch der Überzeugung, dass Tiere keine Seele haben. Das ist ja auch der Grund, warum wir Tiere essen, schlachten und für Versuchszwecke und Pelzgewinnung verwenden dürfen. Du sollst nicht töten gilt hier nicht für Tiere, da keine Seele, also Wurscht.
Dieser zwingenden Logik zufolge können diese beiden instinktgetriebenen Vögel gar nicht gestohlen haben, denn dazu würde es eine verbrecherische Seele benötigen, die sie ja nicht haben.
Und was sich der Schöpfer dabei gedacht hat, Tieren keine Seele zu geben, sie dann auch noch zu seelenlosen Verbrechern und noch dazu schwul zu machen, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen.
Gott ist groß.
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#99   Einar   13:40:01 | Samstag, 27. Mai 2006
Perversität
Offensichtlich ergötzen sich die katholischen Nachrichten besonders gern und oft an homosexuellen Ereignissen. Nun ja, wenn man das Zölibat und Enthaltsamkeit für natürlich hält und das Bedürfnis nach Sexualität(en) für eine Perversion, dann muss das ja auch so sein.
Angst und Abwehr vor der Sexualität kann natürlich auch ein Stückchen Identät herstellen. Gerade las ich im Netz, dass einige gleichgeschlechtliche Störche in Holland Nester bezogen haben. Ein Paar hat sogar befruchtete Eier gestohlen und brütet die nun aus. Also, was sich der Schöpfer dabei nur gedacht hat? Es heißt doch: Du sollst nicht stehlen!
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#98   Cypripedium †   09:43:02 | Samstag, 27. Mai 2006
Für Private-Notes
IN KÜRZE: Die haben doch nix anderes als ihre peinliche Selbstgerechtigkeit, unter der alles vom Kinofilm bis hin zur Sexualität nur unter der Prämisse ihrer faden Texte gesehen wird – wohl als Auto-Hypnose, um sich nicht der realen Welt und ihren Möglichkeiten stellen zu müssen. Hätten die nicht ihren Rabulismus, wüssten sie doch nicht, wozu im Pfarrheim ein PC steht…
Die meisten Postings von der Katholen-Seite hier sind nix anderes als OneHandJobs…
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#97   private-notes   08:46:51 | Samstag, 27. Mai 2006
Und wieder ein Thread
versumpft in rhetorischer verbrämter Eitelkeit und I-Tüpferlreiterei.
Rabulismus bis der Satz an sich selbst zerbricht – meine Güte, müssen die Euch als Kinder den Glauben eingeprügelt haben!
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#96   pjotr hojac   01:15:51 | Samstag, 27. Mai 2006
thc macht frei !!!!
im namen von thc darf ich dieser hochintelligenten Dikussion meinen materialistischen dialektismus hinzufügen.
obwohl ich schwerstens der meinung bin, perlen vor die säue zu werfen:
:-#
weidmans/fraus HEIL!
:-!
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#95   Thaddäus   20:00:39 | Freitag, 26. Mai 2006
Falsch!
deusexmachina schrieb am 26. Mai 2006 19:14:
Sie bemühen ununterbrochen den Begriff „Perversion“, der hier objektiv falsch und genauso objektiv als wohlkalkulierter Pejorativ zu begreifen ist
Falsch. Ich habe den Begriff Perversion überhaupt nicht verwendet (und habe andernorts die Wortwahl eines anderen Posters „ein perverses Leben führen“ entschieden zurückgewiesen), sondern aus guten Gründen den sachlich zutreffenden Begriff „Pervertierung“ (im Zusammenhang mit Trieben). Ja, eine solche erblicke ich in der Ausübung eines Triebes unter vorsätzlicher Vereitelung eines wesentlichen Triebzweckes, der beim Geschlechtstrieb eben in der grundsätzlichen Offenheit des Aktes für das Zeugen bzw. die Empfängnis neuen Lebens besteht.
Sie reduzieren („erlaubte“) Liebe auf rein arterhaltende Biofunktionen – sehr viel würdeloser kann man den Menschen kaum betrachten
Falsch. Ich habe nirgendwo Liebe bzw. Sexualität auf rein arterhaltende Biofunktionen reduziert. Damit würde ich übrigens auch im Widerspruch zu Vat II stehen, das sinngemäß „Ausdruck der ehelichen Liebe“ und (und!) „Weitergabe des Lebens“ als gleichwertige Zwecke definiert hat!
Selbstverständlich stellt ein Geschlechtsakt nur zur Zeugung neuen Lebens, dem die Komponente „Liebe“ fehlt, ebenso eine Pervertierung des Geschlechtstriebes dar. Dieses Thema stand hier bislang nicht zur Diskussion und wurde von mir daher auch nicht angesprochen.
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#94   deusexmachina   19:14:15 | Freitag, 26. Mai 2006
@Tha…äus
Sie scheinen an Gedächtnisschwund zu leiden, dass Sie einen „Beleg“ Ihrer eigenen, herabwürdigendn Äußerungen einfordern, die doch auf dieser Seite einzusehen sind. Zusammenfassend:
– Sie setzen Liebe, die anders als nach Ihrem engen Strickmuster abläuft mit dem „Bösen“ gleich (Zitat ganz unten)
– Sie bemühen ununterbrochen den Begriff „Perversion“, der hier objektiv falsch und genauso objektiv als wohlkalkulierter Pejorativ zu begreifen ist
– Sie reduzieren („erlaubte“) Liebe auf rein arterhaltende Biofunktionen – sehr viel würdeloser kann man den Menschen kaum betrachten
Kurz: Sie brechen den Stab über Menschen aufgrund einer ihnen innewohnenden Eigenschaft, und genau DAS nennt man „menschenverachtend“ bzw. „diskriminierend“. Sie lassen nichts unversucht, um sich selbst als Maßstab der Welt zu deklarieren, ignorieren bewusst öffentlich zugängliches Wissen, einschlägige Gesetzgebung und soziale Normen, gebärden sich als Guerillakämpfer Ihrer ganz privaten Moral und glauben auch noch allen Ernstes, damit auf dem moralisch hohen Ross zu sitzen. Das kommt davon, wenn sich Jesse James als Robin Hood empfindet…
Und dann wundern Sie sich, dass man diese verletzenden Flatulenzen als das bezeichnet, was sie sind? Sie meinen, Sie können sich wie die Axt im Walde aufführen und sich dann auch noch dreisterweise darüber echauffieren, dass man Sie folgerichtig als solche bezeichnet? Sie reklamieren ernstlich für sich das Recht auf Herabwürdigung anderer aufgrund ihrer Veranlagung?
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#93   Cypripedium †   19:05:29 | Freitag, 26. Mai 2006
Dem THADDÄDL gegenüber
bedarf es keiner Argumente… in seiner impotenten Weltsicht hat er sich bereits die Religiosität als Krücke gefunden, vielleicht auch als Godemiche.
Er möge ganz einfach hinnehmen, dass Lesben und Schwule zusammen den Begriff Homosexuelle abdecken – und deren Umgang untereinander geht ihn nix an. Man könnte es auch heftiger formulieren – aber wozu?
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#92   Thaddäus   18:53:37 | Freitag, 26. Mai 2006
Dank und Antwort
carlos_peron schrieb am 26. Mai 2006 17:30:
Der Beginn mit einem Emoticon war deshalb ein Schuss ins eigene Bein.
Danke für den sachlichen Hinweis. Das kann ich nachvollziehen und werde auch auf eine „grafische Emotionalisierung“ meiner Beiträge künftig verzichten.
derfux schrieb am 26. Mai 2006:
Ich verstehe diesen Vergleich nicht. Liegt das an mir, oder an Herrn oder Frau Thaddäus?
Müsste nach meiner Einschätzung an derfux liegen. Ich denke, dass die Zielrichtung meines Vergleiches im Kontext meines Beitrages (26. Mai 2006 15:43) verständlich sein müsste. Und dass Vergleiche hinken, habe ich vorsorglich ja selbst angemerkt.
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#91   carlos_peron   17:30:09 | Freitag, 26. Mai 2006
Emotionen statt Argumenten
Wer den Stil eines anderen kritisiert, sollte darauf achten, dass er nicht sprachlich genauso endet, wie der zu kritisierende. Der Beginn mit einem Emoticon war deshalb ein Schuss ins eigene Bein.
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#90   Thaddäus   17:24:39 | Freitag, 26. Mai 2006
Emotionen statt Argumenten
Wer, weil zu einem argumentativen Diskurs unfähig oder unwillig, lieber aus seinem „Dschungel von Gefühlen, Wünschen, Begierden“ :-D (Cypripedium) heraus handelt (schreibt?) kommt dann natürlich ohne Argumente aber mit unsachlichen Einkleidungen seiner Postings daher.
Oder, wie deusexmachinma, mit der Unterstellung einer „menschenverachtenden Ausdrucksweise“, wofür er den Beweis ebenso schuldig bleibt wie die für die übrigen in seinen allgemein gehaltenen Anwürfen vorgebrachten Unterstellungen bezüglich meiner Statements in diesem Thread.
Und wer keine Argumente hat, landet am Ende bei einer, wenn auch mit Pünktchen zensurierten Fäkalsprache, um wenigstens so eine aussagekräftige Visitenkarte zu hinterlassen. :-D
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#89   derfux   17:15:22 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thaddäus
Auch Autofahren z. B. (ja ja, ich weiß, Vergleich hinken) hat im „prallen Leben“ des Verkehrs nicht mehr viel mit Logik zu tun, wenn einem die Regeln in Fleisch und Blut übergegangen sind. Da weiß man, was man tun darf und was nicht, ohne im Einzelfall immer neu darüber logeln zu müssen. Dies zu leisten ist aber eine Aufgabe, der man sich stellen muss, bevor man sich „ins pralle Leben“ stürzt.
Ich verstehe diesen Vergleich nicht. Liegt das an mir, oder an Herrn oder Frau Thaddäus?
Was hat die Etscheidung zur Teilnahme am Straßenverkehr mit Homosexuellen (und Lesben) zu tun?
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#88   Cypripedium †   16:45:58 | Freitag, 26. Mai 2006
THADDÄDL verwechselt wieder…
diesmal Straßenverkehr mit Sexualität. Das eine ist durch Gesetze und Auflagen reglementiert, damit es im Sinne der Öffentlichkeit funktioniert; das andere aber, das ist der Dschungel von Gefühlen, Wünschen, Begierden. Davon aber haben hier die wenigsten eine Ahnung, wollen sie auch gar nicht haben.
Sexualität ist pralles Leben; das, was von der kreuz.net-Basistruppe aber für pralles Leben gehalten wird, ist Straßenverkehr…möglichst auf einem Pilgerweg!
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#87   deusexmachina   16:41:10 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thaddäus den allein Maßgeblichen
Sie sollten einmal für ein Weilchen Ihre weltanschauliche Nabelschau an den Nagel hängen, mein Wertester. Wer, so wie Sie, glaubt, seine ureigenste – und hier noch zudem menschenverachtende – Sicht- und Ausdrucksweise sei maßgeblicher als die soziale Übereinkunft und das Gesetz, als die Würde des Menschen und überhaupt alles, was nicht seinem eigenen, engen Hirn entstammt, dem darf man nur baldige Einsicht wünschen, bevor deren Exekutivorgane sich dazu gezwungen sehen, ihn per erzieherischer Maßnahme eines Besseren zu belehren.
Sie schwadronieren von Fakten in Leugnung genau dieser, postulieren subjektive Anschauung als Naturgesetz und sprechen der Erkenntnis und der Rechtslage Hohn.
Da nutzt auch Ihre verbrämte und als sachlich getarnte Ausdrucksweise nichts; Sie produzieren geistige Nulllösungen gemäß der Doktrin:
„Und wieder ist es gelungen, aus Sch…e Bratkartoffeln zu machen – zwar nicht hinsichtlich Geruch oder Geschmack, wohl aber in Gebung der Form.“
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#86   Thaddäus   15:43:13 | Freitag, 26. Mai 2006
Noch eine späte Antwort
methusalix schrieb am 25. Mai 2006 19:50 „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“:
Liebe und ich meine nicht die römisch-katholische Lesart, sondern die richtige Liebe im prallen Leben, hat mit Logik wenig bis nichts zu tun.
Eben. Und wer sich „ins pralle Leben“ stürzt, sollte sich vorher über Regeln, Möglichkeiten und Grenzen und über ethisch-moralische Bewertungen von Verhaltensweisen bewusst werden. Sowas nennt man Erziehung. :-P
Auch Autofahren z. B. (ja ja, ich weiß, Vergleich hinken) hat im „prallen Leben“ des Verkehrs nicht mehr viel mit Logik zu tun, wenn einem die Regeln in Fleisch und Blut übergegangen sind. Da weiß man, was man tun darf und was nicht, ohne im Einzelfall immer neu darüber logeln zu müssen. Dies zu leisten ist aber eine Aufgabe, der man sich stellen muss, bevor man sich „ins pralle Leben“ stürzt. :-P
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#85   pjotr hojac   14:51:17 | Freitag, 26. Mai 2006
@thaddäus
Meinen Sie mit einer „gewissen Homosexuellen- und Lesben-Lobby“ gar die römisch katholische Kirche?
Wohl kaum. Da es in der rkK weder Homosexuelle und schon gar keine Lesben gibt, die in dieser Organisation Unterschlupf vor der Gesellschaft finden, ist der Gedanke allein schon sündhaft.
Ich finde ja, dass die rkK die „größte Heterosexuellen- und Frauen-Lobby“ darstellt.
:-S
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#84   Cypripedium †   14:49:35 | Freitag, 26. Mai 2006
THADÄDDL kapiert’s nicht
Auch LESBEN sind HOMOSEXUELLE – er kann sich die Gruppentrennung ersparen! Oder er schreibt von LESBEN & SCHWULEN – wohl horribile dictu für den Kleinen, um dessen Meinung sich aber wederLESBEN noch SCHWULE scheren…
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#83   Thaddäus   14:23:03 | Freitag, 26. Mai 2006
Noch eine späte Antwort
deusexmachina schrieb am 25. Mai 2006 21:03 „@ Thaddäus“:
„Halten wir doch bitte folgendes aus der wikipedia ‘mal fest:…“
Die unter Berufung auf Wikipedia postulierte „herrschende Meinung“ ist für einen sachlichen Diskurs irrelevant. 2 plus 2 bliebe auch dann gleich 4, wenn eine ver(w)irrte „herrschende Meinung“ der Auffassung wäre, dass 2 plus 2 gleich 5 ist. :-P
Und ein Fahrrad wäre auch dann kein PKW, wenn eine parlamentarische Mehrheit beschließen sollte, dass man Fahrräder künftig PKWs nennen muss, um Radfahrer nicht zu diskriminieren. :-D
Womit wir wieder beim Thema dieses Threads wären, weil es ja einer gewissen Homosexuellen- und Lesbenlobby am Rande oder im Zentrum ihrer schrillen Veranstaltungen auch um die Pervertierung des Begriffes „Ehe“ in der Gesetzgebung bzw. in der „herrschenden Meinung“ geht. :-P
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#82   pjotr hojac   13:56:11 | Freitag, 26. Mai 2006
Pravda
1) Der zweite Weltkrieg wurde von Palästinenser inszeniert, um durch die Vernichtung von Juden einen neuen jüdischen Staat, also Israel zu erzwingen, damit die Palästinenser dereinst Ihre männlichen Kinder mit Jungfrauen im Paradies entsorgen können.
2) In Sodom wurden Männer von als Frauen verkleideten Männern vergewaltigt um so erstens in das Buch der Bücher zu kommen und zweitens den Grundstein für die gottgewollte Verfolgung sodomitischer Staatsbürger zu legen. In Gomorrha versuchten das weibliche Gomorrhistinnen, leider mit weniger Erfolg.
3) Auf den Steintafeln, die Herr Moses erhalten hat, standen ursprünglich 40 Gebote, darunter waren dem offen lebenden antisodomiten Moses einige so zuwider, dass er die restlichen 4 Steintafeln einfach liegen lies. Daraufhin war Gott so erzürnt, dass er den Tsunami nach Aceh schickte. Gut Ding brauch eben Weile.
Im Übrigen vermisse ich die Strafen aller anderen Götter hier auf diesem Planeten für ihre sündigen Mitbewohner anderer Religion. Wofür war Manitu verantwortlich? Jehova dürfte sich mit Gott auch nicht gerade messen können. Und warum werden wir Christen nicht von Shiva bestraft?
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#81   Thaddäus   13:18:18 | Freitag, 26. Mai 2006
Späte Antwort
Während ich die Ergießungen von Cypripedium (25. Mai 2006 20:00 und 22:45) wegen ihrer unsachlichen Form keiner Erwiderung würdig finde :-P , möchte ich gerne noch zu zwei Fragen von -Agnostiker-, desssen sachlichen Stil ich mag :)3 eine späte Kurzantwort versuchen:
-Agnostiker- schrieb am 25. Mai 2006 19:25:
„Essen, grade als soziale Kommunikationsform, muss nicht zwingend dem ‘Trieb’ Ernährung dienen, wäre dies dann auch pervers?“
Auch wenn mit einem gemeinsamen Essen primär die „soziale Kommunikation“ angestrebt wird und nicht die „Ernährung“, ist das natürlich keine Pervertierung des Selbsterhaltungstriebes. Eine solche wäre es erst dann, wenn der Zweck „soziale Kommunikation“ absolut gesetzt und der Zweck „Ernährung“ vorsätzlich vereitelt wird (z. B. durch künstlich herbeigeführtes Erbrechen :-! oder durch ein „Magenkondom“ (wenn es so etwas gäbe). ;-)
-Agnostiker- schrieb am 25. Mai 2006 19:25:
„Sprich auch ein verschiedengeschlechtliches Paar, welches nicht in der Lage ist Kinder zu zeugen, aber dennoch ihrer Geschlechtlichkeit nachgehen, führt ein perverses Leben?“
Wenn die Unfähigkeit, Kinder zu zeugen, z. B. aus einer für diesen Zweck erfolgten Sterilisation resultiert, wären die Geschlechtsakte als eine Pervertierung des Triebes anzusehen. Ein Urteil, ob jemand ein „perverses Leben“ führt, maße ich mir in keinem Fall an, und diese Wortwahl stammt auch nicht von mir.
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#80   private-notes   12:01:12 | Freitag, 26. Mai 2006
Geh, lieber Herr Graf
Wenns Dich so anwidert, des schwule Zeuchs, dann schau doch mal auf der Partnerseite von kreuz.net vorbei: www.kreuzgang.org.
Nach der öffentlichen Ermordung von zwei männlichen Teenagern am Galgen (Sie waren miteinander zugange, 17 und 18 Jahre alt), debattierte man dort frenetisch, ob sich solche Gesetze nicht auch in Deutschland etablieren ließen, um dieses Gräuel vor Gott entgültig aus der Welt zu schaffen. Und zwei weinende, sich ihrer Schuld nicht bewusste Jugendliche, die sich am Strick einkoten und anpissen, werden ganz sicherlich ein liebliches Geschenk an Gott sein
Echte Christen eben – bei so frommen Wünschen.
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#79   _Ungläubig-   11:52:13 | Freitag, 26. Mai 2006
@ Graf von Gahlen
[…] diesen in heidnische Gegenden „geflohen“ sind, um dort Unzucht zu treiben.
Bedenken Sie, dass das Heidentum germanischen und keltischen Ursprungs ist und somit Bestandteil unserer Kultur und nicht der asiatischen.
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#78   franz   11:29:53 | Freitag, 26. Mai 2006
tsunami
Hier wurde gelegentlich der Tsunami als Strafe Gottes für sündiges Verhalten angeführt, ich halte solche Argumente für eine schlimme Gotteslästerung. Nähmen wir dieses Tsunami-Argument ernst, sähe es für unseren christlichen Gott doch schlecht auch. Die Zahlen die meisten Opfer waren im indonesichen Provinz Aceh zu beklagen, mehr als 150.000 Menschen sind Aus dem westlichen Ausland jedoch „nur“ etwa 4400 Opfer zu beklagen. Bei jährlich geschätzten 400.000 Sextouristen allein aus Deutschland doch eine verschwindende Zahl zumal die meisten Opfer wohl ganz normale Touristen auf der Suche nach Sonne und Entspannung gewesen sind… Schauen wir uns aber die Provinz Aceh an, so sehen wir das dort seit mehreren Jahrzehnten ein Bürgerkrieg herrscht unter islamischen Brudervölker. Wäre Gott tatsächlich also Urheber dieses Tsunamis, wäre es wohl Allah gewesen der seinen Kindern sagen wolltet hört auf mit euren Kriegen.
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#77   Markus-Antonius †   11:26:58 | Freitag, 26. Mai 2006
Ich schäme mich
für die verächtlichen Äußerungen „Graf von Galens“ u. manch anderer Zeitgenossen in diesem Forum. Schade, dass man so etwas nicht strafrechtlich belangen kann.
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#76   stat crux   11:11:35 | Freitag, 26. Mai 2006
Das Armselige
besteht ja gerade darin, dass sich Linkshegelianer und Rechtshegelianer gegenseitig hochschaukeln. Und beide Flügel sehen nicht, dass Hegel die Gnosis in abendländischer Mentalität wiederbelebt hat. (Wenn Denker „sündigen“ können: So hat der dt. „Idealismus“ doch wohl bestimmten Herren des 20. Jh. den Weg bereitet.) Ein Großteil der kirchlichen Probleme beruht doch darauf, dass vermeintlich die Tagesschau die viel interessanteren Gesprächsthemen bietet als das Brevier.
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#75   franz   11:00:43 | Freitag, 26. Mai 2006
Richtet nicht damit, Ihr nicht gerichtet werdet
Guten Tag Herr Hecker,
nicht genau wissend woher Ihr Haß gegen Schwule und Lesben herkommt und möchte Gott um Heilung aller Verletzungen bitten die Sie belasten.
Vielleicht würden Ihre Briefe an Bischof Kamphaus und den Nuntius mehr Gehör finden, wenn sie den weniger von Ihrem Haß gegen Homosexuelle als von Sachgründen geprägt wären. Dann würden Sie auch feststellen das es in dem Wortgottesdienst am den Sonntag tatsächlich einzig und allein um das Gedenken an die AIDS-Toten geht.
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#74   Freitag   00:59:40 | Freitag, 26. Mai 2006
@Graf von Galen
So langsam geht es mir wirklich auf den Zeiger. Ob es ihnen oder ihresgleichen nun behagt oder nicht…finden sie sich damit ab. Sie werden diese Erde mit Menschen teilen müssen, die gleichgeschlechtlich lieben. Da nützt ihnen das dusselige ‘wenn es sie überhaupt gibt’ gar nichts! Und was soll diese Scheinheiligkeit? Wer von ihnen vor irgendetwas bewahrt werden möchte, wird sie schon darum bitten. Ansonsten stände es ihnen und den vielen hier giftenden selbsternannten und nach eigenen Regeln handelnden ‘Christen’ gut an, sich etwas mehr Achtung vor ihren Mitmenschen zuzulegen.
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#73   domenicus †   23:38:09 | Donnerstag, 25. Mai 2006
widerspricht
Gott nicht auch durch seine „Bestrafungen“ wie den Tsunami seinen eigenen Geboten?
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#72   Knecht Dummspecht †   23:31:18 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Das allerhöchste Gebot…
… ist noch immer „du sollst nicht töten“. Ich dachte, dies wäre die schwerste Sünde – insofern ist es widersprüchlich mit Bibelzitaten zur Gewalt gegen Homosexuelle aufzurufen. !:) ?:) ?:) ?:)
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#71   Antonius   23:25:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Nachtrag zu Graf von Galen
Auch Die Bombardierung Hamburg steht in einem ganz anderen Kausalzusammenhang: die Stadt wurde deshalb so schwer bombardiert, weil die alliierten Streitkraefte damals der Meinung waren, durch die Bombardierung ziviler Ziele ein schnelleres Ende des Krieges herbeifuehren zu koennen, der von Deutschland ausgegangen ist. Ob dies eine gute Entscheidung war, steht freilich auf einem anderen Blatt. Hier traf es Schuldige ebeno wie Unschuldige. Die Alliierten wollten die Moral der Deutschen zerstoeren und nicht Gott die Reeperbahn. Und was ist mit Staedten wie Pforzheim, Dresden, Wuerzburg, aber auch Coventry, Rotterdam, Warschau? Kam das Feuer vom Himmel auf die Staedte, weil ihre Einwohner falsch oder nicht Weihnachten gefeiert haben? Aber das ist die geschichtliche Perspektive – was ist mit Ihrer Theologischen, sprich: was fuer eine menschenverachtende Eschatologie vertreten Sie da? Hat Gott nach der Sintflut nicht gelobt, ein derartiges kollektives Strafgericht nie wieder ueber die Menschen zu verhaengen? Weigert er sich nicht, die Stadt Ninive kollektiv der Vernichtung anheimzugeben, obwohl sie es der Schilderung nach wahrlich verdient haette? Gott will doch die Rettung des Suenders und nicht seine Vernichtung! Dafuer laeuft er ihm sogar nach und wirft nicht mit Steinen nach ihm.
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#70   deusexmachina   23:24:41 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Graf von Galen
„Es geht darum, widernatürliche Unzucht treibende oder propagierende davor zu bewahren, sich selbst und andere ins ewige Verderben zu stürzen. „Wer einen von den Kleinen Anlaß zum Ärgernis gibt, für den wäre es besser mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt zu werden.“
Dumm nur, dass Ihr schwülstiges Gelaber
a) nicht maßgeblich ist und nicht als Grundlage für die Herabwürdigung anderer gelten darf.
b) Sie sich der irrigen Annahme hingeben, Ihr moralisierendes Geschwätz sei irgendwie besser als das von Ihnen inkriminierte Verhalten. Checken Sie ‘mal „WWJD?“ ab und fragen sich, ob Ihr Geschwurbel dem gerecht wird.
Ist ja zum Zehennägelkräuseln, dieses Stelldichein der verlogenen Selbstgerechten, die wie zum Hohn das Katholikenfähnchen schwenken und nicht einmal selbst merken, wie sie sich und ihre Religion durch ihr bigottes Gesülze diskreditieren.
Wenn Sie meinen, Ihr Glaube gebe Ihnen eine Freikarte zur Diffamierung anderer, sitzen Sie einer absurden Travestie des Christentums auf.
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#69   -Agnostiker-   23:22:33 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Gotthard
Ich denke, die Mehrheit der Schreiber ist hier wenig an dem Katechismus interessiert, sondern eher durch Kommentare der NPD, Pro Köln und der Deutschen Stimme beeinflusst!
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#68   Antonius   23:20:53 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Antwort an Graf
Sehr geehrter „Graf von Galen“, ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, was Sie da gerade geschrieben haben. Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, dass der Tsunami und die Bombardierung Hamburgs in einem direkten kausalen Zusammenhang mit dem Heilswirken (!)Gottes am Menschen stehen. Wenn Sie schon behaupten, dass der Tsunami von Gott ausgeloest wurde, um die damals anwesenden Sextouristen in jenem Gebiet zu strafen, dann muessen Sie ja auch eine Antwort auf die Frage parat haben, warum er deren Opfer, die dem „Freudengeschaeft“ aus purer Existenznot nachgehen, gleich mitvertilgt, von zehntausenden Unschuldigen und Unbeteiligten Einheimischen wie Urlaubern ganz zu schweigen – oder waere das „Erbsenzaehlerei“? Ich bezweifle ernsthaft, dass Gott so ein „Grobmotoriker“ ist.
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#67   Gotthard   23:10:36 | Donnerstag, 25. Mai 2006
offizielle katholische Dokumente
Meine Zitate stammen aus dem KKK und dem Katechismus der deutschen Bischofskonferenz …
Diese Passagen stehen in diametralem Gegensatz zur Homophobie dieser Seite und ihrer Protagonisten.
Vielleicht lohnte sich mal eine Diskussion ähnlichen Engagements über diesen Passus des KKK:
Ebenfalls sittlich verwerflich sind: Spekulation, durch die man Preise für Güter künstlich steigert oder senkt, um daraus zum Schaden anderer Gewinn zu ziehen; Korruption, durch die man Verantwortliche dazu verführt, entgegen den Rechtsbestimmungen zu entscheiden; Aneignung und private Verwendung des Gesellschaftseigentums eines Unternehmens; schlechte Ausführung von Arbeiten, Steuerhinterziehung, Fälschung von Schecks und Rechnungen, überhöhte Ausgaben und Verschwendung. Privates oder öffentliches Eigentum mutwillig zu beschädigen verstößt gegen das moralische Gesetz und verlangt Wiedergutmachung.
Das Feld der Verhinderung der ewigen Verdammnis ist viel weiter, als hier so gedacht wird…
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#66   Knecht Dummspecht †   23:02:20 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Das richtige Bild
Nun, es ist jedenfalls eines, das eine gewisse Lobby von Aktvisten und Aktivistinnen aus der Homosexuellen- und Lesbenszene international bei vielen Gelegenheiten und an vielen Orten öffentlichkeitswirksam und mit selbstbewusstem Stolz darstellt.
FALSCH!
Es ist das, was die PRESSE und die MEDIEN darstellen!
(was kreuz.net gerne übernimmt)
Gucken sie sich doch mal die MEHRHEIT der Teilnehmer an!
WO wird denn in der Presse der politische Teil dargestellt? ÜBERHAUPT NICHT! Stände, in denen z.B. Jugendgruppen, schwule Väter (ja, auch die gibt es!) oder politische Fraktionen „werben“? FEHLANZEIGE!
Ob diese „Lobby“ nun der Mehrheit einen Gefallen tut, mag bezweifelt werden – aber warum wird denn nur ein Extrem seitens der Medien rausgepickt?!?
Komisch, aber wenn bei Karneval alle jeck sind und ausgiebig feiern (und vor allem ausgiebig ihrer heterosexuellen Neigung öffentlich frönen), da stört sich keiner dran, und da kommt auch keiner auf den Gedanken, das dies die Mehrheit der Bevölkerung repräsentiert!
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#65   Alex Bermann   22:48:18 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Graf von Galen
Sie denken also, dass Gott den Tsunami als Strafe wegen den Perversionen geschickt hat. Daraus lassen sich zwei Dinge schließen:
1. Sie finden den Tod der Opfer wünschenswert, da sie Gott verehren.
2. Gott tötet, weil seine Gläubigen ihn nicht anbeten, sondern Unzucht treiben. Das klingt nicht nach einem guten Gott, sondern eher nach einem narzisstischem Tyrannen.
Ich würde lieber in der Hölle schmoren, als die Ewigkit unter der Herrschaft solch eines Wesens zu verbringen.
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#64   Cypripedium †   22:45:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Fürs THADDÄDL – nochmals
zum Mitschreiben und -DENKEN:
Auch LESBEN sind HOMOSEXUELLE! Sie müssen diese also nicht getrennt anführen in Ihrer sowieso schon eingeschränkten Wahrnehmung…
Stellen Sie sich doch einmal dort Ihrer Mission, wo die Front verläuft: auf einem CSD! Kreuz.net ist nur ein rk Sandkastenspiel für Ihresgleichen, um nicht die Realität erkennen zu müssen! Bei einer CSD-Begegnung würden Sie aber feststellen müssen, dass Sie und die Ihren nix mehr zu sagen haben. Und so salbadern Sie halt hier herum, um Ihrer Erregung Herr (oder Frau?) zu werden…
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#63   v2   22:43:06 | Donnerstag, 25. Mai 2006
lieber graf
von galen
ihr anmerkungen hier sind sicher schon als pathologisch einzustufen…
da hilft kein beichtvater mehr, da muss ein ausgewiesener psychotherapeut ran
toi,toi,toi für die genesung
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#62   Graf von Galen   22:41:33 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Mühlsteine, @Gotthard
Es geht nicht um die Diffamierung von homosexuell „veranlagten“ Menschen, wenn es diese denn überhaupt gibt und mehr sind als das Wunschdenken der Homoideolgen. Es geht darum, widernatürliche Unzucht treibende oder propagierende davor zu bewahren, sich selbst und andere ins ewige Verderben zu stürzen. „Wer einen von den Kleinen Anlaß zum Ärgernis gibt, für den wäre es besser mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt zu werden.“
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#61   Bonjour   22:40:37 | Donnerstag, 25. Mai 2006
offizielle Frechheiten
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen ist körperlich behindert.Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.
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#60   Gotthard   22:34:55 | Donnerstag, 25. Mai 2006
noch was „Offizielles“
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.
An dieser und der vorigen Quelle mögen sich die Dummschwätzer hier mal abarbeiten.
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#59   Graf von Galen   22:33:05 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Strafgerichte, @Parzifal
Nach meiner Meinung hat Gott mit dem Tsunmai insbesondere die Christen
strafen wollen, die, anstatt die Weihnachtsfeiertage christlich zu begehen, vor diesen in heidnische Gegenden „geflohen“ sind, um dort Unzucht zu treiben.
Im Übrigen wurde das zugegebenerweise sündhafte Hamburg im II.Weltkrieg durch den Fliegerangriff „Gomorrha“ schwer getroffen und 1962 noch einmal durch eine Sturmflut.
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#58   Bonjour   22:31:03 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Gotthard
Nett gemeint, aber homosexuell veranlagte Menschen benötigen kein besonderes „Verständnis“ und auch keine spezielle „pastorale Hilfe“. Sie – die Katholiken – sollen sich ganz einfach normal verhalten, dann wird bzw. ist auch die „Kommunikation nicht erschwert“.
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#57   Parzifal   22:14:35 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Guntram
Was war denn mit dem Tsunami, Gott hat diesen Landstrich bestraft, weil dort der Sündenpfuhl, das Babylon der heutigen Welt ist
Also ich war gestern nacht in Hamburg unterwegs. Ich bin sicher in Südostasien ist es nicht mal annähernd so sündhaft zugegangen wie auf der Reeperbahn und in den angrenzenden Straßen.
Können Sie mir erklären warum Gott wenn er schon straft das arme Südostasien bestraft und nicht Hamburg?
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#56   carlos_peron   22:12:43 | Donnerstag, 25. Mai 2006
ach domenicus,
sie haben ihn falsch verstanden. Es ging ihm um die bewusste Abschaltung der Empfängnismöglichkeit. Sex ist nur dann sinnlos, wenn jemand von außen den Schalter abstellt. Interessante Logik eigentlich, denn dann wären Vergewaltigungen und Inzest auch sinnvoller Sex, würde der Täter hinterher sagen, es ginge ihm dabei um die Fortpflanzung.
Weiterhin ist diese Logik auch deshalb interessant, weil sie Schwule überhaupt gar nicht betrifft. Schwule können genauso wie z.B. unfruchtbare Frauen keine Empfängnisbereitschaft künstlich ein- oder aussschalten. Sie sind halt von Geburt an und absolut unbewusst (denn Schwulsein kann man ja nicht ein- und ausziehen, wie man will; man ist es einfach) nicht zur Empfängnis fähig.
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#55   Gotthard   22:08:34 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Gesinnung
Diese Redaktion und viele der homophoben Schreiber mögen dieses mal lesen:
In der Gesellschaft ist es allen Menschen aufgegeben, homosexuell veranlagten Menschen Verständnis entgegenzubringen. Diffamierung und Herabsetzung treibt sie in eine unerträgliche Situation und erschwert ihnen die Kommunikation. Die Christen sind aufgerufen, homosexuellen Menschen pastorale Hilfe anzubieten. Eine kirchliche Anerkennung als Institution können gleichgeschlechtliche Partner nicht erlangen.
DAS ist katholische Gesinnung und Überzeugung!
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#54   domenicus †   22:04:33 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Und wieder
sind wir bei dem Thema, dass Menschen, die keine empfangen können, keinen Geschlechtsverkehr praktzieren dürfen – welch ein Faustschlag ins Gesicht all dieser Menschen mit Gebärmutterfehlern oder unfruchtbarem Sperma.
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#53   Thaddäus   22:00:37 | Donnerstag, 25. Mai 2006
„Richtiges Schwulenbild“?
Antonius schrieb am 25. Mai 2006 um 21:38:
„Ist dies das richtige Schwulenbild?“
Nun, es ist jedenfalls eines, das eine gewisse Lobby von Aktvisten und Aktivistinnen aus der Homosexuellen- und Lesbenszene international bei vielen Gelegenheiten und an vielen Orten öffentlichkeitswirksam und mit selbstbewusstem Stolz darstellt.
Ob die Veranstalter/innen damit weniger publicitygeilen Personen gleicher sexueller Orientierung einen guten Dienst erweisen, werden diese wohl selbst am besten beurteilen können.
„Aufmarsch“: Sozialdemokraten z. B. bezeichnen ihre Maikundgebungen selbst als Mai-Aufmärsche bzw. haben nichts dagegen, wenn diese als solche bezeichnet werden und beklagen auch mit Recht keine sprachliche Nähe z. B. zu Neonazi-Aufmärschen, die wohl nur Antonius erkennen kann. Und was sollte daran bedrohlich sein? Ich glaube daher nicht, dass es für die Veranstaltungen von Schwulen und Lesben irgendwelche spezielle Sprachregelungen braucht.
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#52   Antonius   21:38:37 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Ist dies das richtige Schwulenbild?
Ich finde den Schreibstil des Berichtes entsetzlich, wie fast alle Artikel, die sich bei kreuz.net zum Thema Homosexualitaet aeussern. Ich kann durchaus Verstaendnis aufbringen, wenn sich jemand aus religioesen Gruenden von Homosexualitaet distanziert. Ich selbst bin fuer mich in dieser Frage noch zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Die Frage ist fuer mich nur die, wie (!) man es tut, sprich: ob ein fairer und sachlicher Ton angeschlagen wird. Das ist aber in fast allen Artikeln nicht der Fall. Im Gegenteil: ich muss leider eine ordentliche Portion Gehaessigkeit und Verachtung gegenueber Schwulen und Lesben feststellen, und vor allem: eine polemisch karikierende Berichterstattung („Homo-Aufmarsch“ – erinnert stark an „Neonazi-Aufmarsch“, also etwas Weltbedrohliches/„Homo-Ideologen“ –, klingt sehr nach Weltverschwoerung), die fuer die Betroffenen beleidigend sein muss. Ich kann nicht begreifen, dass Menschen, die sich selbst als gut katholisch bezeichnen, sich also auf der sicheren Seite waehnen, zu solchen Hetzartikeln faehig sind. Allein die Fotoauswahl ist bezeichnend: nur geschminkte, aufgetakelte Tunten vom Christopher-Street-Day, die mit der Realitaet nicht viel zu tun haben. Ich finde es daher nur recht und billig, ein bisschen mehr Anstand und Maessigung einzufordern.
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#51   Thaddäus   21:31:49 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Fehlinterpretation
methusalix schrieb am 25. Mai 2006 19:50 „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“:
„Also wenn man so ein Sexualtheoretiker ist, wie Sie Thaddäus, dann ergibt ja einzig und alleine ein Geschlechtsakt zur Zeugung eines Kindes einen „Sinn“ nach römisch-katholischer Lesart.“
Da hat mich jemand (sicherlich nicht absichtlich ;-) ) falsch interpretiert.
„Einzig und allein ein Geschlechtsakt, dessen Triebziel (Zeugung bzw. Empfängnis eines Kindes) absichtlich und bewusst ausgeschaltet wird, ergibt keinen Sinn“ lasse ich gelten, und das ergibt eine etwas andere Lesart. Erst recht nicht, wenn solche Geschlechtsakte wiederholt und fortgesetzt und gleichsam als grundsätzliche Lebenshaltung praktiziert und in Paraden u. ä. auch noch als „normal“ hochgejubelt werden.
„Vollkommen richtig, Thaddäus; und trifft auf fünfundneuzig Prozent aller Liebesakte bei heterosexuellen Menschen auch zu.“
Ja natürlich, grundsätzlich jedenfalls (ob die 95 Prozent stimmen vermag ich nicht zu beurteilen). Geschlechtsakte, welche durch die Empfängnis verhindernde chemische oder mechanische Maßnahmen ein wesentliches Ziel des Geschlechtstriebes vorsätzlich vereiteln, sind eine Pervertierung des Geschlechtstriebes (das kirchliche Lehramt hat sich dazu, z. B. unter Paul VI., mit der Enzyklika „Humanae Vitae“ auch unmissverständlich geäußert) wie gleichgeschlechtliche Praktiken, die es wegen ihrer Unfruchtbarkeit per se aber immer sind. :-P
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#50   deusexmachina   21:03:23 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Thaddäus
Halten wir doch bitte folgendes aus der wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Pervers ‘mal fest: Perversion, (lat. perversio: die Verdrehung, die Umkehrung) bezeichnet eine stark bis sehr stark den vorherrschenden Moralvorstellungen, häufig im Bereich des Trieb- und Sexualverhaltens, entgegenwirkende Tat.
Dies aber trifft auf Homosexualität schlicht nicht zu, da die hier auf kreuz.net propagierte Homophobie alles andere als „die herrschende Meinung“ ist. Daran kann niemand vorbei, denn WENN man sich schon darauf kapriziert, andere aufgrund „herrschender Meinung“ anzugehen, dann muss man auch die „herrschende Meinung“ bzgl. der Grundlage akzeptieren, und die nennt hier wikipedia.
Auf der Basis dieser Zusammenhänge ist es vermutlich legitim, die homoerotisch fixierte Neigung zur Beschimpfung anderer ihrerseits (und diesmal: der „herrschenden Meinung“ entsprechend!) als „pervers“ zu bezeichnen, jedenfalls dann, wenn man sich zu solchen Verbaleskapaden hinreißen lässt, wie etwa Rudolfsohn und Detlef das tun.
@Benedikt
Ihr Schlusssatz war unnötig polemisch, insbesondere angesichts der Tatsache, dass von uns beiden SIE es sind, der einer Organisation mit ständigen „Shows“ angehört, während ich keinerlei solchen Kultus pflege. Sie blasen da etwas in die Gegend und schießen sich nur selbst ins Knie? Zumal Sie mangels Kenntnis meiner Person keine Aussage in diese Richtung machen KÖNNEN – was soll der Quatsch?
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#49   Cypripedium †   20:00:23 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Fürs THADDÄDL
Wird wohl so sein, dass die Natur in ihrer Vielfalt durch die Existenz von Homosexuellen eben andere Absichten realisiert als durch Heterosexuelle – und dabei geht es nicht um JOVI oder BOVI!
THADDÄDL, der große Sexualtheoretiker, ist wohl von beiden Möglichkeiten ausgeschlossen – ob auch dies eine von der Natur gewollte Variante darstellt, bleibt die Frage (nur: wen interessiert dies schon angesichts seiner Postings)…
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#48   methusalix †   19:50:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
Thaddäus:…per se nicht zur Arterhaltung der Spezies Mensch geeignet.
Vollkommen richtig, Thaddäus; und trifft auf fünfundneuzig Prozent aller Liebesakte bei heterosexuellen Menschen auch zu. Sie sehen, da ist nur ein verschwindend geringer, gradueller Unterschied. Die grosse Überschrift bleibt davon unberührt: die Liebe zwischen den Menschen.
Gleichgeschlechtliche Praktiken sind immer nicht-reproduktive Handlungen, … keinen Sinn.
Also wenn man so ein Sexualtheoretiker ist, wie Sie Thaddäus, dann ergibt ja einzig und alleine ein Geschlechtsakt zur Zeugung eines Kindes einen „Sinn“ nach römisch-katholischer Lesart. Jede andere geschlechtliche Betätigung ist damit aussen vor und zu absolut sündhaftem Tun zu rechnen. Wie ich sagte von Liebe keine Ahnung!
… auf einer stimmigen Logik Lieblosigkeit oder …, die Probleme mit logischem Denken haben.
Liebe Thaddäus, Liebe und ich meine nicht die römisch-katholische Lesart, sondern die richtige Liebe im prallen Leben, hat mit Logik wenig bis nichts zu tun. In manchen Fällen benutzen unsere Nachbarn im Westen den Ausdruck „amour fou“ und die verstehen nun wirklich etwas von zwischenmenschlichen Beziehungen, die die Sexualtheortiker der heiligen römisch-katholischen Kirche auf einige Paragraphen herunterbrechen wollen. Aber das werden Sie als Sexualtheoretiker nie erfahren können; dafür kommen Sie aber, im Gegensatz zu uns ganz normalen Liebenden, sicher in den Himmel!
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#47   Dr. Otterbeck   19:42:34 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Bonsoir,
ab einem bestimmten Übergewicht spricht man nicht grundlos von Fettsucht :-!
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#46   Bonjour   19:39:07 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Der langen Rede…
DICKE SIND PERVERS!
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#45   -Agnostiker-   19:38:41 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Thaddäus
Sprich auch ein verschiedengeschlechtliches Paar, welches nicht in der Lage ist Kinder zu zeugen, aber dennoch ihrer Geschlechtlichkeit nachgehen, führt ein perverses Leben?
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#44   Thaddäus   19:26:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Einiges pervers…?
querulantin schrieb am 25. Mai 2006 18:11:
„wenn diesem argument zu folge alles pervers ist was keinen ‘naturgewollten zweck’ erfüllt ist einiges pervers“
Eine Erkenntnis, der ich prinzipiell zustimme.
Vielleicht mit der Präzisierung: Nicht alles, was keinen naturgewollten Zweck erfüllt, muss deswegen schon pervers sein.
Aber vorsätzlich und bewusst – und noch dazu wiederholt und fortgesetzt, gleichsam als eine Grundhaltung des persönlichen Lebens – eine Handlung in einer Weise setzen, durch die ein wesentliches, von der Natur angestrebtes Ziel dieser Handlung nie und nimmer erreicht werden kann, ist in der Tat eine Pervertierung.
Pervertierungen gibt es natürlich nicht nur im geschlechtlichen Bereich. Aber besonders deutlich erkennbar werden sie, wenn es um die Pervertierung jener wunderbarsten Fähigkeit des Menschen geht, die ihn am meisten Gott ähnlich macht, nämlich um die Fähigkeit, Liebe im Zeugen und Empfangen neuen menschlichen Lebens fruchtbar werden zu lassen.
Tendenzen, solche Pervertierungen gutzuheißen, sie als „normal“ oder gar natur- oder gottgewollt zu propagieren oder gar dazu anzureizen, sind daher abzulehnen.
Womit wir wieder beim ursprünglichen Thema dieses Threads wären.
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#43   -Agnostiker-   19:25:21 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Thaddäus
Gemeinsam essen und trinken kann auch eine vorzügliche soziale Kommunikationsform sein. Und sehr lustvoll! Beides ist okay, solange der von der Natur angestrebte Triebzweck (in diesem Fall: Ernährung) nicht vorsätzlich vereitelt wird.
Essen, grade als soziale Kommunikationsform, muss nicht zwingend dem „Trieb“ Ernährung dienen, wäre dies dann auch pervers?
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#42   Benedikt   19:00:39 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ deusexmachina
Was ich mich allerdings frage, ist, wie ein Katholik eine solche Aufforderung rechtfertigen kann, ist sie doch – aus Ihrer Sicht – gleichbedeutend mit einer Aufforderung zum Abstand von den Sakramenten und damit wiederum – ebenfalls (nur) nach Ihrer Lesart – von Gott. Eigentlich DÜRFTEN Sie so etwas gar nicht sagen, nicht wahr?
Doch natürlich. Darin, dass wir bestrebt sind möglichst alle an der Gnade und am Heil teilhaben zu lassen ist nicht gesagt, dass wir uns alles bieten lassen müssen. Wir wollen auch niemanden zwingen. Wer gegen die Kirche agitiert, der gibt damit zu Ausdruck, an ihren Sakramenten nicht teilhaben zu wollen. Dem soll er auch Taten folgen lassen.
Es ist damit auch nicht gesagt, dass die Kirche diese Leute einfach aufgibt und sich selbst überlässt. Aber: Erst muss eine Überzeugung erfolgen, dann kann derjenige wiederkommen. Bloße Shows überlassen wir Ihnen.
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#41   queerulantin   18:11:45 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@taddäus
sie müssen aber viele kinder haben…
ich bin mir sicher sie haben nur sex wenn sie dadurch ein kind zeugen wollen…
es tut mir leid, aber ich verstehe den zusammenhang zwischen nicht-reproduktiv und pervers einfach nicht…
wenn diesem argument zu folge alles pervers ist was keinen „naturgewollten zweck“ erfüllt ist einiges pervers mein lieber herr. dann begehen sie ebenfalls jeden tag unzählige perverse handlungen.
und ach ja: für alle anderen fanatiker: somdomie und homosexualität haben nichts miteinander zu tun. aber wenigstens machen sie sich dadurch endgültig komplett unglaubwürdig und ganz klar wird, dass ihre irrationale, fanatische und paranoide weltsicht einzig und allein durch uninformiertheit und nicht-wissen entstanden sein muss.
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#40   Thaddäus   16:58:17 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Liebe, soziale Kommunikation und Sex
Jayjayderkezer schrieb am 25. Mai 2006 16:29:
Aber ist Sex den nur zur Arterhaltung gedacht?
Ich denke sie ist eine Ausdrucksform der Liebe. Ich sehe Sex also eher als ‘soziale Kommunikationsform’
Gemeinsam essen und trinken kann auch eine vorzügliche soziale Kommunikationsform sein. Und sehr lustvoll! :-) Beides ist okay, solange der von der Natur angestrebte Triebzweck (in diesem Fall: Ernährung) nicht vorsätzlich vereitelt wird. Gäbe es ein „Kondom für den Magen“: Wäre es nicht pervers, bloß der Lust und der Kommunikation wegen zu essen und zu trinken, die Nahrung aber nach dem Mahl, am Erreichen ihres von der Natur vorgesehenen Zieles gehindert, im „Magenkondom“ zu entsorgen?
Gleiches gilt auch für den Geschlechtstrieb: Nachdem homosexuelle Praktiken auf Dauer und per se niemals der Erfüllung des wesentlichen Triebzweckes Fortpflanzung dienen können, gehören sie zu den radikalsten Formen der Pervertierung des Triebes, mögen sie noch so kommunikativ oder lustvoll sein.
Wozu man für solche Einsichten Religionen oder heilige Bücher bemühen muss, ist mir unverständlich.
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#39   Jayjayderkezer   16:29:12 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Thaddäus
Aber ist Sex den nur zur Arterhaltung gedacht?
Ich denke sie ist eine Ausdrucksform der Liebe. Ich sehe Sex also eher als „soziale Kommunikationsform“.
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#38   Thaddäus   16:17:37 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Pervers oder nicht – egal…
methusalix schrieb am 25. Mai 2005 15:17:
Na ja, kommt drauf an ob man jede von den Sexualtheoretikern und Kirchenbeamten verbotene Liebe als „pervers“ ansieht.
Nein, darauf kommt es in diesem Zusammenhang hier ganz und gar nicht an.
In diesem Thread geht es um Homosexualität. Pervers oder nicht: Gleigeschlechtliche Praktiken sind per se nicht zur Arterhaltung der Spezies Mensch geeignet.
Mein Statement (25. Mai 2006 14:43) bezog sich auf die Unsachlichkeit des Postings von methusalix am 25. Mai 2006 11:58 in diesem Thread:
„Nun hat es aber der Liebe Gott ganz wunderbar so gefügt, dass unser ganzes Leben natürlicherweise von dieser ‘bösen Lust’ bestimmt wird, ganz einfach deswegen, weil wir sonst aussterben würden.“
Gleichgeschlechtliche Praktiken sind immer nicht-reproduktive Handlungen, und das Argument von methusalix ergibt daher keinen Sinn.
Wenn meinem Insistieren auf einer stimmigen Logik Lieblosigkeit oder – andernorts hier – gar Hass unterstellt wird, ist das nicht mein Problem, sondern das Problem derer, die Probleme mit logischem Denken haben.
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#37   Jayjayderkezer   16:10:01 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Die Bibel…
lehrt zu lieben, etwas was viele gläubige Menschen, vor allem fanatische, leider zu schnell vergessen.
Liebe unter zwei Männern/Frauen, was spielt es denn für eine Rolle? Es ist Liebe, die auf den selben Grundfesten basiert, wie die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau. Punkt.
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#36   Cypripedium †   15:34:11 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Für Methusalix!
Genau das ist ja das Malheur hiesiger Katholen – ihre Lieblosigkeit als solche sowie deren Nicht-Besitz als Tugend zu bezeichnen. Dieser Mangel wird von ihnen durch ein anderes starkes Gefühl oft kompensiert: HASS!
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#35   methusalix †   15:17:12 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Thaddäus
Thaddäus: …
Aha. Zu gleichgeschlechtlicher Unzucht pervertierte und als ‘normal’, ja sogar als Ausdruck von ‘Liebe’ (ein ebenfalls für Propagandazwecke häufig verkürzter – pervertierter – Begriff) hochgejubelte, per se nicht-reproduktive sexuelle Praktiken werden also „das Deutschtum vor dem Gang in den Orkus bewahren“.
Na ja, kommt drauf an ob man jede von den Sexualtheoretikern und Kirchenbeamten verbotene Liebe als „pervers“ ansieht. Nachdem in diesem Forum schon subminimale Sexualaufklärung als „pervers“ bezeichnet wurde, ist es mit den Kenntnissen und Fähigkeiten bezüglich Liebe wohl nicht allzu weit her.
Aber grämen Sie sich nicht, Lieblosigkeit wird als eine alte römisch-katholische Tugend angesehen, da haben Sie viele „heiligmässige“ Würdenträger auf ihrer Seite, die glauben, sie lieben Gott, nur weil Sie den Menschen gegenüber vollkommen liebesunfähig sind.
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#34   yehuda   15:09:18 | Donnerstag, 25. Mai 2006
–------
wow, seit ihr peinlich.
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#33   Thaddäus   14:43:02 | Donnerstag, 25. Mai 2006
LUSTig
methulsalix schrieb am 25. Mai 2005 11:58:
Eigentlich sollten wir doch dieser „bösen Lust“ noch viel mehr nachgeben, um das Deutschtum vor dem Gang in den Orkus bewahren.
Aha. Zu gleichgeschlechtlicher Unzucht pervertierte und als ‘normal’, ja sogar als Ausdruck von ‘Liebe’ (ein ebenfalls für Propagandazwecke häufig verkürzter – pervertierter – Begriff) hochgejubelte, per se nicht-reproduktive sexuelle Praktiken werden also „das Deutschtum vor dem Gang in den Orkus bewahren“. :-D
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#32   Jayjayderkezer   14:31:10 | Donnerstag, 25. Mai 2006
So was habe ich noch nie gesehen…
Oh gott, scon wieder so ein hetzerischer Bericht… Kann kreuz.net denn nicht mal objektive katholische Nachtrichten bringen?
Allein der erste Satz enthält drei nicht belegte Anschuldigungen und Verurteilungen, gepaart mit Vorurteilen:
„perversen Homo-Aufmärschen und Homo-Ideologen den kirchlichen Segen nachzuwerfen.“
„pervers“? was ist an einer friedlichen Demo pervers?
„Aufmärsche“? Aufmarsch wird als Negativwort benutzt, passt in diesem Zusammenhang überhaupt nicht!
„Ideologien“? Ich habe schon öfters gesagt: Homosexualität kann keine Idiologie sein…
„Hetzkampagne gegen die „vatikanischen Kirchenfürsten“ Nene, da verdreht einer die Tatsachen: die Kirche hetzt gegen Homos!
„Die Homo-Lobby“ hatte mich schon gefragt wann der Schwachsinn wieder kommt…
„Homosexparade“? War der Autor schonmal auf einem CSD? Es ist keine Sexparade sondern eine friedliche Feier für Freiheit und Gerechtigkeit!
„Fortführung dieses Treibens mit seinen Symbolen Verkleidungen und Sehnsüchten“ Und? Seit wann sind Liebe und das Kämpfen für Freiheit verboten?
und so geht das den ganzen Bericht über… o.O Kreuz.net sollte sich mal lieber normale Schreiberlinge zulegen…
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#31   Beobachterin   13:34:34 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Bischof Kamphaus?
Hat jemand schon Kontakt mit Bischof Kamphaus aufgenommen? Ist bekannt, wie er zu dem Homosexuellen-Nest in der katholischen Kirche in Frankfurt steht, das seit mehreren Jahren besteht?
Nachdem der Vatikan sich im letzten Jahr sich mehrmals (wieder) eindeutig geäußert hat, dürfte es schwer sein zu begründen, warum er homosexuelle Gottesdienste in einer katholischen Kirche zuläßt. Das wäre in anderen Bistümern nicht möglich.
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#30   Brigitte Bussmann   12:59:47 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Homosexualität
wie lieblos das klingt, vom kirchlichen Segen nachwerfen, das Bistum Limburg unter Bischof Kamphaus hat auf dem Gebiet der Seelsorge für Homosexuelle Großartiges geleistet.
Daran sollten sich andere Bistümer ein Beispiel nehmen und vor allem auch Heterosexuelle, die immer noch meinen, dass Heterosexualität das „Gelbe vom Ei“ und die einzig richtige Form der Sexualität ist.
Liebe ist das Hauptgebot das Jesus gab – nicht nur Gottesliebe –-- nein gleichwertig ist die Nächstenliebe
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#29   methusalix †   11:58:45 | Donnerstag, 25. Mai 2006
an den durch Lust gestraften Thaddäus:
Thaddäus: Durch Lust gestraft
„Durch Lust gestraft … Wenn Menschen sich auf eine verbotene Lust einlassen, wird ihnen dieses Vergnügen, dem sie unerlaubt nachgehen, zur Strafe für ihre Sünde werden; denn sobald sie ihm nachgehen, wollen sie mehr und mehr davon…
Also Thaddäus, Sie zitieren hier Scott Hahn, einen Sexualtheoretiker erster Güte, der es anscheinend für eine seiner Hauptaufgaben ansieht, uns die Lust als schwere Sünde zu deklarieren. Pardon, natürlich nur die von den Kirchenbeamten verbotene Lust!
Nun hat es aber der Liebe Gott ganz wunderbar so gefügt, dass unser ganzes Leben natürlicherweise von dieser „bösen Lust“ bestimmt wird, ganz einfach deswegen, weil wir sonst aussterben würden. Sie erinnern sich an die hysterischen Reaktionen der Kirchenbeamten auf die jüngsten Alarmmeldungen zu den Demografiezahlen? Eigentlich sollten wir doch dieser „bösen Lust“ noch viel mehr nachgeben, um das Deutschtum vor dem Gang in den Orkus bewahren. Meinen sie nicht auch?
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#28   Thaddäus   10:54:07 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Durch Lust gestraft
„Durch Lust gestraft … Wenn Menschen sich auf eine verbotene Lust einlassen, wird ihnen dieses Vergnügen, dem sie unerlaubt nachgehen, zur Strafe für ihre Sünde werden; denn sobald sie ihm nachgehen, wollen sie mehr und mehr davon… Sobald uns eine Sünde gefangenhält, werden unsere Werte auf den Kopf gestellt. Das Böse wird für uns zum sehnlichsten ‘Gut’, zum dringendsten Verlangen, während das wirklich Gute wie etwas ‘Böses’ vor uns steht, das uns von der Befriedigung unseres Verlangens abzuhalten droht… Der Sünder hat gut und böse für sich jetzt neu definiert… ‘Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen’ (Jes 5,20)“
Zit.: Scott Hahn, Gott der Barmherzige, Der Weg zur Beichte, Augsburg 2005, S. 82 f.
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#27   Cypripedium †   01:01:51 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Guntrams Hauptsorge>>>
Es tut Guntram zwar weh, dass viele Unschuldige vom Tsunami getroffen wurden, aber wenn auch nur eine Lesbe, ein Schwuler unter den Opfern ist, dann hat die Welle wohl ihren Zweck und seine Hoffnungen erreicht –
tja, so lebt es sich doch richtig schön katholisch auf Kosten anderer…
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#26   deusexmachina   01:01:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Frasim & Co.
Also, ich behaupte ja, Gott hat AIDS als Mahnung gegen Homophobie und bigottes Religionsverständnis gesandt. Eigentlich war ja Heino als Strafe vorgesehen, aber nachdem der einigen der Bestrafenswertes absurderweise auch noch gefiel, musste der HERR eben noch etwas deutlicher werden…
Ich bin natürlich aufgeschlossen gegenüber jeder Beweisführung, dass das in Wahrheit anders anders ist. Am besten wäre ein eindeutig verifiziertes Fax, unterzeichnet von Petrus oder Jesus. Sie scheinen sowas ja zu haben, so, wie Sie daherreden. Sind ja überhaupt von den ureigensten Plänen Gottes besser als sonstwer informiert, den Papst locker eingeschlossen (pft, der Papst, wer ist schon der Papst im Vergleich mit einem selbstbewussten Tradi?).
Dann lassen Sie ‘mal sehen.
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#25   Frasim   00:43:50 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@gotthard
Hi frasim, welche Seuchen sind denn gottgesandt, damit wir uns bekehren?
Bitte nenne mir einige … außer der Sintflut in unhistorisher Zeit.
1. Bitte duzen Sie mich nicht.
2. Alle Seuchen und Plagen sind (zur Strafe und zur Läuterung) von Gott gesandt. Lesen Sie mal nach:
Ex 7,1ff.
2Sam 24.
Ps 78,42ff.
Ps 105,26ff.
Ps 106,29.
Offb Kapitel 15, 16 und 18.
Offb 22,18.
!:) !:) !:)
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#24   deepthought   00:16:46 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Guntram: Tsunami als Strafe Gottes?
Die mit Abstand meisten Opfer gab es beim Tsunami nicht in Phuket & Co. (worauf sie wohl mit Ihrer Bemerkung anspielen), sondern in der indonesischen Provinz Aceh.
Dieses Provinz kann wohl kaum als Sündenpfuhl bezeichnet werden. Die Bevölkerung von Aceh leidet seit Jahren schwer unter der Unterdrückung durch das indonesische Regime und auch unter den Umtrieben der Wiederstandsbewegung. Dazu kam auch noch der Tsunami, der die Schwächsten der Bevölkerung in Aceh am härtesten getroffen hat.
Wer diese Gegend als Sündenpfuhl und den Tsunami als die gerechte Strafe Gottes für die dort lebenden Menschen bezeichnet, der ist entweder schlecht Informiert oder Bösartig!
Bitte vor dem schreiben resp. reden das Gehirn einschalten :-#
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#23   Gotthard   00:03:11 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Frasim’s Seuchen
Hi frasim, welche Seuchen sind denn gottgesandt, damit wir uns bekehren?
Bitte nenne mir einige … außer der Sintflut in unhistorisher Zeit.
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#22   Frasim   23:50:58 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@guntram
Verzeihung lieber Guntram, bei meinem letzten Posting habe ich versehentlich Sie angeredet.
Mea maxima culpa! :-$ :(3
Es sollte aber natürlich heißen @Gotthard
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#21   Krzyszek   23:47:49 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Homo-Zeremonie?
„Es geht bei jeder hl. Messe zuerst um Gott. Um sich mit IHM zu versöhnen, bedürfen wir Sünder den Beichtstuhl und keine Homo-Zeremonie.“ (Frasim)
Von „Homo-Zeremonie“ kann bei einem Gottesdienst doch überhaupt nicht die Rede sein! Es sei denn, sie bezeichnen Gott plötzlich als Homo – was ich Ihnen aber nicht unterstellen möchte.
Wenn nach Ihrer Auffassung also ein Gedenkgottesdienst für an AIDS Verstorbene nicht stattfinden darf, wie verhält es sich dann denn mit einem so genannten Sechswochenamt oder einem Jahresamt für einen Verstorbenen?
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#20   Graf von Galen   23:44:25 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Wider die widernatürliche Unzucht
Die katholische Kirche sollte das gesetzliche Verbot der widernatürlichen Unzucht fordern, anstatt sich daran auch nur im Geringsten zu beteiligen.
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#19   Frasim   23:37:28 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Deusexmachina
Was ich mich allerdings frage, ist, wie ein Katholik eine solche Aufforderung rechtfertigen kann, ist sie doch – aus Ihrer Sicht – gleichbedeutend mit einer Aufforderung zum Abstand von den Sakramenten und damit wiederum – ebenfalls (nur) nach Ihrer Lesart – von Gott. Eigentlich DÜRFTEN Sie so etwas gar nicht sagen, nicht wahr?
Nicht ganz richtig. Wer ohne seine Sünden zu bereuen an der Messe teilnimmt oder gar kommuniziert, der begeht eine noch größere Sünde.
@Krzyszek
Ging es denn nicht um einen Gedenkgottesdienst für an AIDS verstorbene Freunde?
Es geht bei jeder hl. Messe zuerst um Gott. Um sich mit IHM zu versöhnen, bedürfen wir Sünder den Beichtstuhl und keine Homo-Zeremonie.
verbreitet er immer noch die Mär, dass AIDS eine Homosexuellen-Seuche sei. Schauen sie doch mal nach Afrika!
AIDS kann sehr wohl als Seuche zur Strafe für die Unzucht (=HS und treulose Unkeuschheit auch unter Heteros) gesehen werden.
@guntram
eine interessante Theologie … die durch nichts gedeckt ist.
Lernen Sie denn gar nichts aus der Geschichte?? Ich sag nur Noah, seine Arche und die Sintflut!
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#18   Krzyszek   23:36:32 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Lesben
Richtig, Xixax. Weibliche Homosexualität wird in der Bibel ja auch nicht verurteilt. Folglich ist sie gottgefällig.
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#17   Xixax   23:34:35 | Mittwoch, 24. Mai 2006
AIDS als „Strafe Gottes“?
So ein Unsinn!!!
Lesben haben überhaupt das geringste Risiko, sich mit HIV zu infizieren, also schließen wir daraus, dass sie am Gott-gefälligsten leben, nicht wahr?!
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#16   Krzyszek   23:18:40 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Fromme Sprüche
„ … Es gibt zig stellen in Gottes Wort, der Bibel, wo die Homosexualität verdammt wird, …“ (Guntram)
Es sind zwar nicht „zig“ Stellen, sondern nur einige wenige. Und auch für diese gilt, dass eine sachgemäße Bibelauslegung heute die Aussagen des AT und NT nicht als zeit- und geschichtslos ansehen kann, sondern, um sie als Gottes Wort heute recht zu verstehen und anzunehmen, nach ihren kulturellen, sozialen und religiösen Zeitbedingungen fragen muss.
So gibt es eine ganze Reihe alt- und neutestamentlicher Stellen und Aussagen, deren Zeitbedingheit allgemein in Theologie und Kirche akzeptiert ist. Es wird sicher niemand bestreiten, dass solche Stellen heute keine verbindliche Qualität mehr haben, weil sie dem Zeugnis Christi widersprechen. An viele Regelungen, Gebote und Verbote des AT und NT halten sich deshalb auch die meisten Christen nicht mehr, auch wenn sie die Bibel als höchste Autorität anerkennen.
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#15   Gotthard   23:03:02 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Guntram
rotzdem Gott liebt uns Menschen und will uns warnen, dazu schickt er uns Katastrophen und Seuchen.
eine interessante Theologie … die durch nichts gedeckt ist.
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#14   Guntram   22:52:46 | Mittwoch, 24. Mai 2006
natürlich ist es akzeptabel,
wenn alles naturwissenschaftlich erklärt werden kann. Trotzdem Gott liebt uns Menschen und will uns warnen, dazu schickt er uns Katastrophen und Seuchen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß ER die Sodomisten durch AIDS warnen möchte. Deswegen müssen wir Katholiken vom Himmel erflehen, daß Gott die armen Sodomisten-Seelen wieder zurückführe, lieben wir doch auch unser Mitmenschen und wollen doch nur deren Wohlergehen. Es gibt zig stellen in Gottes Wort, der Bibel, wo die Homosexualität verdammt wird, daran können Sodomisten, die sich als Christen tarnen nicht rütteln, Gott sei ihnen gnädig.
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#13   Krzyszek   22:47:10 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Strafen
„… aber wer weiß schon was Gottes Plan war, …“ (Guntram)
Genau. Niemand von uns weiß es – dennoch maßen sich einige hier an, es zu wissen. Guntram selbst offensichtlich eingeschlossen.
1. verbreitet er immer noch die Mär, dass AIDS eine Homosexuellen-Seuche sei. Schauen sie doch mal nach Afrika!
2. behauptet er, der Tsunami sei eine Strafe Gottes gewesen. Der Tsunami war die Folge natürlicher Vorgänge in der Erdkruste. Dass so viele Menschen sterben mussten – Schuld am Tsunami hatte keiner von ihnen – ist eher auf ein nicht vorhandenes bzw. mangelhaftes Warnsystem zurückzuführen.
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#12   Guntram   22:31:02 | Mittwoch, 24. Mai 2006
es mag zynisch sein
bitte verzeiht mir, aber ist die Sodomisten-Seuche AIDS nicht auch eine Gottesstrafe. Es ist ein furchbarer Schmerz zu hören, daß ein Mensch daran gestorben ist. Aber sollten sich die Sodomisten nicht auf Gott besinnen. Mag Gott die Welt in den letzten Jahrzehnten lange vergessen haben, aber er straft uns Menschenkinder immer noch, wenn wir zu sehr vom rechten Tugendpfad wegkommen. Mag der einzelne kranke Sodomist noch so tadellos gelebt haben, außer dem fröhnen der Homosexualität, auch ihn kann die Strafe Gottes treffen durch diese Seuche. Was war denn mit dem Tsunami, Gott hat diesen Landstrich bestraft, weil dort der Sündenpfuhl, das Babylon der heutigen Welt ist. Das viele unschuldige getroffen wurden tut weh, aber wer weiß schon was Gottes Plan war, weil er so straft. Deswegen rufe ich den Sodomisten zu: Kehrt um laßt ab von Eurem Treiben kehrt zurück in den beschützenden und wonnigen Schoß der Heiligen Mutter Kirche
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#11   MariaGoretti   22:22:58 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Liberté, Egalité, Perversité
Nein, Gott nimmt sie nicht an, wie sie sind, wie es im Text hiess, es steht in der Heiligen Schrift, nicht nur die Tat, sondern auch der Mensch, der die Tat der Homosexualität begeht, ist dem HERRN EIN GREUEL!
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#10   Krzyszek   22:22:14 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Gay Pride
„aber bitte schön für den Weg zum Beichtstuhl und nicht für eine Gay Pride Parade vor dem Altar!“
Ging es denn nicht um einen Gedenkgottesdienst für an AIDS verstorbene Freunde?
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