In Deutschland läuft der Katholikentag. In einem Grußwort forderte Benedikt XVI. die Einheit der katholischen Laien mit dem Papst. Sein Appell blieb offensichtlich ungehört.
(kreuz.net, Saarbrücken) Gestern begann in der Deutschland der vom ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’
veranstaltete 96. Katholikentag. Er steht unter dem Motto „Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht“.
Austragungsort
ist die saarländische Hauptstadt Saarbrücken. Das Spektaktel geht am Sonntag zuende.
Bei dem Treffen
werden etwa 40.000 Teilnehmer erwartet. Unter ihnen befinden sich der Deutsche Bundespräsident Horst
Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Vorsitzende der sozialdemokratischen Partei, Kurt Beck, und
900 Gäste aus 53 Ländern.
Von den erwarteten Dauerteilnehmern sind nach Angaben der Veranstalter 91
Prozent katholisch und 8 Prozent evangelisch. Jugendliche bis 18 Jahren stellen mit 22,8 Prozent der Teilnehmer
die größte Gruppe.
Bei der mit Sacro-Pop und Pantomime gestalteten Eröffnungsfeier am Mittwoch abend
verlas der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Erwin Josef Ender, ein Grußwort von Papst
Benedikt XVI.
Das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ – dem der Papst als Kurienkardinal noch vorgeworfen
hatte, sich als Art Gegenlehramt „weniger gegen die Bischöfe als gegen das Lehramt des Papstes“ zu stellen –
hatte sich eine päpstliche Videobotschaft erhofft.
In seinem Grußwort mahnte Benedikt XVI. eindringlich
zur Einheit der katholischen Laien mit dem Papst und den Bischöfen. Nur so sei das Zeugnis der Kirche
glaubwürdig.
Weiters erklärte der Papst, daß sich die Zivilisation der Liebe heute vor allem gegen
eine Kultur des Todes behaupten müsse, die in verschiedenen Formen der Entwürdigung des Menschen durch
biomedizinische Instrumentalisierung ab der Entstehung des Lebens sichtbar werde:
„Sie begegnet uns in
der zunehmenden Gleichgültigkeit gegenüber Abtreibungen, in der Verletzung der Würde der Frau und der
Kinder.“
Das Programm des Katholikentages enthält mehr als tausend Veranstaltungen. Angeboten werden
Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte. Es gibt auch zahlreiche Gottesdienste.
In der großen Anzahl der zum Teil wertvollen Veranstaltungen haben die Verantwortlichen nach der üblichen
Mischstrategie Programmpunkte aus dem linken Spektrum eingeschleust, die für einen Katholikentag völlig
inakzeptabel sind und von kirchenfremden Ideologien gesteuert werden.
Es gibt Veranstaltungen, die sich
mit der „eucharistischen Mahlgemeinschaft aller Christinnen“ oder mit einer „gerechten Sprache“ für die
Bibel beschäftigen.
Ein Programmpunkt propagiert offen die Frauenordination: „Sei gegrüßt, Katharina –
Zum Tag der Diakonin. Unsere Zeit braucht ein Diakonat der Frau.“
Auch Propaganda von Homo-Ideologen
erhalten auf dem Katholikentag ein Forum.
So fordert eine Veranstaltung „Gerechtigkeit für gleichgeschlechtlich
Liebende!“. Eine weitere bittet homosexuelle und normale Männer zum Gespräch: „Männer sind nicht alle
gleich.“
Es gibt auch Homo-Veranstaltungen, die es auf die jüngere Generation abgesehen haben: „Unsere
Kinder mittendrin, nicht außen vor! Homosexuelle und ihre Familien.“
Ein ‘Netzwerk katholischer Lesben
und die Arbeitsgemeinschaft Homosexuelle und Kirche’ lädt zum „Coming-Out in der Jugendarbeit“. Diese
Veranstaltung findet in einem Gymnasium statt.
Der umstrittene Homo-Zusammenschluß ‘Ökumenische Arbeitsgruppe
Homosexuelle und Kirche – HuK’ will „Aufrichten statt Richten“ und fordert einen „gerechten Umgang mit
lesbischen und schwulen Jugendlichen“:
„Als Tabuthema macht Homosexualität Jugendlichen und Eltern gleichermaßen
ein Coming-out schwer. Katholische Jugendarbeit hat den Anspruch, Jugendliche zu stärken und zu unterstützen.“
Bei einer weiteren Veranstaltung will derselbe Homo-Verein unter der Leitung eines Jesuitenpaters „Die
Liebe feiern – die Liebe segnen“.
Man möchte – wie es heißt – pastorale Initiativen klären, kirchliche
Grenzen und Möglichkeiten abstecken und Neues wagen.
Die Kosten für den Deutschen Katholikentag sind
mit 6,7 Millionen Euro veranschlagt. Davon stammen 1,25 Millionen Euro aus Mitteln des Saarlandes und
eine gleich große Summe vom Gastgeberbistum Trier.
Der ‘Verband der Diözesen Deutschlands’ steuert
eine Million Euro bei, der Deutsche Staat 400.000 Euro.
Über Spenden, Teilnehmerbeiträge und Sponsorgelder
fließen 2,1 Millionen Euro in die Kassen.
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53 Lesermeinungen
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verspätet @abu (Den psychologischen Mainstream können Sie vergessen, der ist durch eine ideologische
Weichenstellung abwegig.) Es ist natürlich sehr einfach zu sagen, dass alle, die anders argumentieren
als man selbst, ideologisch verblendet sind. Levitikus ist für gläubige Christen nicht bindend. das
sei hier in aller Deutlichkeit gesagt. Mir ist kein Christ bekannt, der sich etwa an Lev 11,3; 12,2-6;
18,6-17; 23,6 hält. Es ist unsäglich, dass Christen ausgerechnet mit Lev 18,22 argumentieren!
@Karl Heinrich Ulrichs Ich weiß nicht, ob Sie das wirklich wissen wollen, oder ob das nur eine Taktik
ist, hier eine x-mal geführte Debatte neu anzuleiern. Deshalb werden Sie sich mit einem Posting begnügen
müssen. Wie sich’s nach biblischer Auffassung gehört, steht in Genesis 2,24 und 1. Korintherbrief 7,2.
Wie sich’s nicht gehört, steht in Levitikus 18,22; 20,13 und wird im Römerbrief 1,26-27.32-33; 1. Timotheusbrief
1, 9-10 sowie 1. Korintherbrief 6,9 bestätigt. Das Wort „Homosexualität“ ist dazu nicht nötig, das
gab’s damals auch noch nicht. Aber die Sache war klar, sie wurde von den Kirchenvätern bis zur heutigen
Lehramtsauslegung so verstanden und wird sich auch nicht ändern. Wenn Sie mehr wissen wollen, gehen Sie
in eine Bibliothek. Im Gegensatz zu seinem wissenschaftlichen Getue gibt der Wikipedia-Artikel weder die
Position der Kirche wieder noch den Mainstream der Exegese. Die Position, daß Homosexualität widernatürlich
und sündhaft ist, ergibt sich im übrigen auch aus Vernunftgründen. Aber dazu müßten Sie sich mit
Naturrecht befassen. (Den psychologischen Mainstream können Sie vergessen, der ist durch eine ideologische
Weichenstellung abwegig.) Hugh.
@Karl Heinrich Ulrichs Sag mal wo steht denn in der Bibel dass Gott Homosexualität nicht will?? Da taucht
ja nicht mal das Wort „Homosexualität“ auf. Fakt ist, dass eben nichts explizit drin steht. Man kann
genauso Bibelstellen heranziehn als Belege dafür dass Homosexualität nicht im Widerspruch zur Kirche
steht. Jeder kann das interpretieren wie er will. Oder sagt mir wo es zweifelsfrei steht. Ja, ja, das
mit den zweifelsfreien Bibelstellen ist so eine Sache. Ich habe meinem Klassenlehrer auch immer gesagt,
dass man kein schlechtes Zeugnis über seinen Nächsten abgeben soll, weil das so in der Bibel steht.
Trotzdem hat mir diese alte Sünder immer ein schlechtes Zeugnis ausgestellt, obwohl es anders in der
Bibel steht. Sie, lieber Karl Heinrich, lesen die Bibel wahrscheinlich so wie mein alter Klassenlehrer,
sehr eigenwillig oder wie Sie richtig schreiben: „ Jeder kann das interpretieren, wie er will ! „ Es ist
also reine Willenssache, was man so erkennt oder auch nicht.
Wo steht das?! Sag mal wo steht denn in der Bibel dass Gott Homosexualität nicht will?? Da taucht ja
nicht mal das Wort „Homosexualität“ auf. Fakt ist, dass eben nichts explizit drin steht. Man kann genauso
Bibelstellen heranziehn als Belege dafür dass Homosexualität nicht im Widerspruch zur Kirche steht.
Jeder kann das interpretieren wie er will. Oder sagt mir wo es zweifelsfrei steht.
Wer hat denn das Zentralkomitee gewählt? Von wem hat denn dieses Zentralkomitee die demokratische Legitimation?
Oder handelt es sich um eine kirchenrechtlich gegründete Organisation? Wer weiss da mehr? !:)
Konserven-Tief Also was? Hier war doch stets zu lesen, Homosexuelle hätten keine Kinder … nun stellt
uns die Konserve ihre These vor, dass das eben nicht stimmt – und hinterfragt die Qualität solcher Kinder
von Homosexuellen! Sind damit nur Lesben oder auch Schwule gemeint?
@net_patrol Na, wer macht denn die Kindlein? Aus Kindleins werden Menschleins! Und wer bitte führt sich
auf diesem Planeten so auf? Die Menschen, geboren mittels Heterosexualität. Oder möchten Sie das gar
bestreiten?? Achso die die von Homosexuellen geboren werden sind eine andere neue überlegene Art. Also
es tut mir leid sie sollten überlegen was sie schreiben.
@sulpicius Na, wer macht denn die Kindlein? Aus Kindleins werden Menschleins! Und wer bitte führt sich
auf diesem Planeten so auf? Die Menschen, geboren mittels Heterosexualität. Oder möchten Sie das gar
bestreiten??
@net_patrol da die Heterosexualität MIT SICHERHEIT die Grundlage für das Übel in dieser Welt darstellt.
Sagen Sie mal, haben Sie noch alle Tassen im Schrank?
@guntram Nein, Geilheit ist das nicht, das hat viel mehr mit Masochismus zu tun. Wenn man sich die Situation
der Homosexuellen weltweit ansieht (ist ja wirklich supertoll), dann entscheidet man sich als denkender
und perverser Mensch natürlich für die Homosexualität. Nein, GEIL ist diese Entscheidung nicht, dafür
durchaus logisch. Oder würden Sie sich freiwillig für die Heterosexualität entscheiden? Ich meine,
da die sexuelle Orientierung DIE Grundlage für den Charakter darstellt, ziehe ich es nicht vor, heterosexuell
zu sein, da die Heterosexualität MIT SICHERHEIT die Grundlage für das Übel in dieser Welt darstellt.
Oder wer und was ist die Ursache für die Überbevölkerung dieses Planeten. Die Sodomiten und Gomorranerinnen?
Wohl kaum, die tragen Ihrer Meinung nach ja gerade zum Abbau dieser Menschenrasse bei. Apropos absolute
ENTHALTSAMKEIT. Ich bin da dafür! Dann hätte sich das mit dem Mensch in spätestens 120 Jahren endlich
erledigt und der Schöpfer würde sich erleichtert zurücklegen, hat er doch dann sein katholisches Ziel
erreicht.
…sie können sich noch so von der Schokoladenseiten zeigen, die Sodomisten, was sie treiben ist und
bleibt Sünde und beleidigt Gott. Es ist schlichte Geilheit und hat nix mit DER Liebe zu tun
Homosexualität ist eine Sünde Das muss aber nun eine recht neue Sünde sein, da bis vor ein bis zwei
Jahrhunderten (Jahrzenten) das Wort Homosexualität noch gar nicht so recht bekannt war. Da lobe ich mir
die Wörter Sodomie und Gomorrie schon mehr, ist doch die Sünde der Homosexualität und des Lesbianismus
eindeutiger definiert. Aus einem anderen Posting entnommen: 2) In Sodom wurden Männer von als Frauen
verkleideten Männern vergewaltigt um so erstens in das Buch der Bücher zu kommen und zweitens den Grundstein
für die gottgewollte Verfolgung sodomitischer Staatsbürger zu legen. In Gomorrha versuchten das weibliche
Gomorrhistinnen, leider mit weniger Erfolg. www.kreuz.net/article.3255.html Ich freue mich immer wieder,
Logik zu erkennen, wenn ich auf Sie treffe. Man muss halt die Logik verurteilen und nicht den Logiker.
Rueckfrage an Bussguertel Was soll die Diskussion? Die Bibel sagt uns was Sache ist: Wenn jemand bei einem
Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben;
Blutschuld lastet auf ihnen. 3. Mose 20,13 Ich moechte gerne von Ihnen wissen, wenn Sie schon 3 Mose 20,13
zitieren, ob Sie homosexuell verkehrende Menschen genauso dem Tode ueberantworten wuerden, wie es der
Wortlaut des Gebotes postuliert? Oder wuerden Sie es von Ihrer Perspektive nicht ebenfalls in ihrer Bedeutung
relativieren und sagen, dass Todesstrafe fuer homosexuelle Handlungen nicht mehr in Frage kommt? Steht
aber doch so da… Sie haben sich eine Bibelstelle ausgesucht, die Ihre Position hinsichtlich Ihrer Schriftbefolgung
ebenfalls hinterfragt, und ich hoffe doch sehr bzw. unterstelle ich Ihnen das, dass Sie darin keinen Mordaufruf
an homosexuellen Menschen sehen?!
Homosexualität ist Sünde ! Homosexualität ist Sünde ! Sie ist keine „Schwäche! Für Christen muss
aber auch gelten: Haße die Sünde, nicht den Sünder ! In der Bibel ist eindeutig geschrieben, dass Homosexualität
Gott nicht gefällt. Als Christ muss man sich auch an die christliche (biblische) Moral halten. Man kann
sich nicht nur das, was einem in den Kram passt akzeptieren und das andere nicht.
Ekelhaft! Was soll die Diskussion? Die Bibel sagt uns was Sache ist: Wenn jemand bei einem Manne liegt
wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld
lastet auf ihnen. 3. Mose 20,13
„Wähle das Leben!“ Uns geht es doch kaum um Gewissheiten. Es geht eben nicht um Rechthaberei, den „richtigen“
Standpunkt. Die Sicherheit der katholischen Lehre hat entlastende Funktion, ein Leitfaden für einen Lebensweg
für die Vielen. Die doktrinäre Überforderung ist es, welche die Kirchen leerpredigt. Die Kirche gewährt
„Ablass“ (Nachlass, Vergebung, Verzeihung). Wer darauf verzichtet, wird sich dabei ertappen, mehr Geld
als nötig für Versicherungspolicen auszugeben oder für Putzmittel. Denn durch irgendeine Hintertür
macht sich die „Lebenssorge“ ja doch wieder bemerkbar. Aber wir haben ja genug eigene Plage, um etwa platt
zu behaupten: Auf dem Sterbebett sei noch jeder katholisch geworden. Erstaunlicherweise gibt es aber diese
prominenten Beispiele.
Dr. Otterbeck… …meine vollste Zustimmung! Klar, das Idealziel ist das vollendete Leben der Lehre Christi.
Viele Heilige haben sich darum bemüht. Und wie oft sind sie gefallen. Ein Beichtvater sagte mir mal,
es gehe nicht darum, perfekt zu sein, sondern nicht aufzugeben und immer wieder aufzustehen. („Katholische
Dynamik“) Außerdem steht die Liebe zu Gott über allen Sünden! Natürlich, wer meint er könne sündigen
und lieben, der irrt! Ein Beispiel ist die Ehe. Ich kann nicht fremdgehen und gleichzeitig meinen Ehepartner
lieben. Aber die Liebe ist größer als jede Sünde! B XVI hat das ganz klar und deutlich in seiner Enzyklika
dargelegt. Ich habe mal zu einem Protestanten gesagt: „Euer Gott ist langweilig, obwohl wir den gleichen
haben! Denn Euer Gottesbild hat einen Gott, der Euch alles vergeben hat und Euch trotzdem Strenge abverlangt.
Irgendwie paradox. Unser Gott aber ist die Liebe in Person. Zwar verlangt er was, aber er läßt uns nicht
fallen wie heiße Kartoffeln, wenn es mal daneben geht, sondern seine Barmherzigkeit ist so groß, daß
er sogar seinen Sohn geopfert hat. So sehr liebt er die Menschen. Das wird auch in der Messe immer sehr
gut deutlich. (Auch im NOM,…in der Tridentina besser, aber egal…) Gruß
Katholiken haben sich noch nie an die Lehre der Kirche „gehalten“, sondern sie haben ihre Frömmigkeit
gelebt, ihre Kinder großgezogen und ihre Sünden gebeichtet. Den doktrinären Krampf hat überhaupt erst
der Protestantismus erfunden. Den Reformatoren war doch alles zu liberal, milde, weltlich und sündhaft,
was Rom lehrte und tat. Dass die Lehre der Kirche auf Erden je planübererfüllt wird, davon ist nicht
auszugehen. Die Kirche ist keine moralische Anstalt, sondern Zeichen und Werkzeug der Einheit Gottes mit
den Menschen. Die fortwährende Diskrepanz zwischen Lehre und Praxis widerlegt aber die Botschaft nicht,
sondern bestätigt sie: Gott ist gerecht und barmherzig. Das ist die im altmodischen Sinne „katholische“
Dynamik.
Knecht Dummspecht ich glaube, du bist ihnen auf der Spur, wenn du behauptest, ‘es könnte ja sein’. Sie
fürchten nicht die Homos, sondern sich selbst und die Entdeckung, dass der Mensch ein eigenständiges,
denkendes Wesen ist. Nur das Denken haben sie sich mit Hilfe des Notankers ‘Glauben’ verboten…aus welchen
Gründen auch immer.
comedy Ich nehme all diese anti-Postings nur noch als Comedy … katholisch ist das nicht mehr Was katholisch
ist, ist aus den Postings unten zu ersehen.
Lehre „Dummes Geschwätz! Zum letzten Mal: Katholiken haben sich an die Lehre der Kirche zu halten. So
steht es geschrieben, so soll es geschehen!“ (Schnabeltierkönig) Dann sollten Sie und Ihresgleichen sich
mal zu Gemüte führen, was der KKK ( = Lehre der katholischen [!] Kirche) zum Thema „Umgang mit homosexuell
veranlagten Menschen“ sagt. Anschließend vergleichen Sie das bitte mit dem Verhalten, was die kreuz.net-Redaktion
in ihren Artikeln zum Thema Homosexualität propagiert, und der Einstellung, die Diskutanten wie Sie hier
ständig zum Besten geben.
@ Gotthard Worum es wirklich geht: Es geht den Leuten einfach darum, das sich diejenigen eben NICHT mit
Homosexuellen in/und ihren Familien auseinandersetzen. Es könnte ja sein, das diese Leute zu einer EIGENEN
Meinung gelangen und feststellen, das Homosexuelle genauso normale Menschen, bzw. Familien genauso ein
normales Verhältnis zu homosexuellen Kindern, Geschwister usw. führen können! Das würde doch deren
Hassbild vom familienzerstörenden Homosexuellen zerstören! Nicht die Neigung, sondern die Ignoranz,
die Nicht-Akzeptanz, die Weigerung Vorurteile abzubauen sind zerstörerisch!
Analphabeten! Hier sind wohl nur noch Analphabeten unterwegs … oder geist- und kritiklose Anti-Homo-Ideologen:
Wenn von einer Veranstaltung die Rede ist über „Homosexuelle und ihre Familien“ hat das mit „Kinder verführen
nichts, nichts zu tun. Mich als heterosexuellen Mann kotzt mich das langsam an.
wenn schon, denn schon… „Die Wölfe im Schafspelz, die auf einem „Katholikentag“ Jugendliche zu widernatürlichen
Unzucht verführen wollen, sollten sofort öffentlich exkommuniziert werden !“ (Graf von Galen) Ich hoffe,
das gilt auch selbstverständlich für heterosexuelle Unzucht! Komisch, daran hat man sich beim Weltjugendtag
nicht gestört… da habe ich viele jugendliche Päärchen unterwegs gesehen, die zum WJT unterwegs gemacht
haben, und keinen Hehl aus ihren Neigungen gemacht haben. Da hatte die viel beworbene Enthaltsamkeit sicherlich
eine hohe Versagerquote… @Krzyszek: Ne, es ist ja viel besser, wenn diese Jugendliche ihre Neigungen
so spät wie möglich feststellen, wenn überhaupt. Das die Folgen der Selbstverleugnung (bis hin zu suizidabsichten)
später durch eine Psychotherapie behandelt werden müssen, ist ja sehr christlich und freut die Krankenkassen.
Nur keine Panik! „Die Wölfe im Schafspelz, die auf einem „Katholikentag“ Jugendliche zu widernatürlichen
Unzucht verführen wollen, sollten sofort öffentlich exkommuniziert werden !“ (Graf von Galen) Ich kann
Sie beruhigen, Graf. Diese „Wölfe“ werden Sie auf dem Katholikentag nicht finden. Im Übrigen sind Ihre
Befürchtungen auch außerhalb des Katholikentags völlig unbegründet, weil niemand zur Homosexualität
verführt werden kann. Man ist homosexuell oder man ist es nicht. Basta.
#23 Alex Bermann 22:56:49 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Gnade = Widernatürlich Sie sollten Bedenken, dass auch Gnade nicht in der Natur vorkommt. Man wird kein
Raubtier ein Opfer verschonen sehen, kein Tier kümmert sich um einen verletzten Rivalen. Menschen tun
so etwas. Dadurch, dass es also „widernatürlich“ ist, ist es doch längst nicht schlecht.
Verführung der Jugend zu widernatürlicher Unzucht Die Wölfe im Schafspelz, die auf einem „Katholikentag“
Jugendliche zu widernatürlichen Unzucht verführen wollen, sollten sofort öffentlich exkommuniziert
werden !
#21 Alex Bermann 22:38:29 | Donnerstag, 25. Mai 2006
gläubige Homosexuelle Vielleicht ist dem Autor dieses Artickels entgangen, dass es auch homosexuelle
Vertreter des Christentums gibt. Die Verurteilung, dass die Laien zur Toleranz und zum Respekt gegenüber
dieser Minderheit aufrufen, ist genau der GEGENTEIL des Mottos des Katholikentages. Die Aussage ist: „Gerechtigkeit
für alle“. Ich kann es verstehen, wenn man Homosexualität als eine Schwäche versteht, doch sollten
wir Menschen nicht trotz ihrer „Schwächen“ respektieren und ihnen die gleichen Rechte und die gleiche
Würde zugestehen, wie wir sie gerne hätten? Wenn jetzt jemand mit dem Argument kommt, dass die Gläubigen
homosexuellen aufhören sollten, homosexuell zu sein, dann sollte derjenige über den Begriff „Realitätsverlust“
nachdenken, da nicht jeder die Kraft und den Willen zum Zölibat aufbringen kann und eine einfache „Umpolung“
ist meist nicht möglich und eine Form der geistigen Gewalt, wie sie kaum schlimmer sein könnte.
#20 Dr. Otterbeck 17:55:39 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Zivilisation der Liebe Diesen Begriff, den Paul VI. an Pfingsten 1975 prägte, im Heiligen Jahr („civiltà
dell’amore“), hat auch Johannes Paul II schon zum Berliner Katholikentag 1980 den dt. Ghettoliken vermitteln
wollen. Aber sowohl der Begriff „Zivilisation“ als auch die „Liebe“ in diesem Kontext werden wohl in „deutscher
Übersetzung“ nicht als Leitbegriffe akzeptiert. Denn Die K-Day-Macher wollen nicht zur Gesellschaft kontrastieren,
sondern mitmischen. Papst Benedikt verpflichtete am 24. März aber seine Kardinäle darauf; und es könnte
(„Deus Caritas Est“) sein Markenzeichen werden.
#19 Wolfgang K. 17:49:03 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Aphrodite Muß Ihnen bei Ihrer Kritik recht geben, selbst bei einer moralisch sauberen Kirche verbieten
sich solche Urteile gegen Homosexuelle von selber. Habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt – sorry.
#15 Wolfgang K. 17:38:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
alles in einen Topf geworfen Die Feindbilder sind Homosexuelle und noch schlimmer die Protestanten. Hier
gab es schon Beiträge da wurde Karl Lehmann sogar mit Hitler und Stalin verglichen. Und dann rennen sie
in die Kirche und glauben an die heilige katholische Kirche. Diese Moral,- und Tugendwächter würden
alle am liebsten mit dem Weihwasserschwengel rumlaufen und dann alles exzorzieren. Nur bei sich selber
sieht keinen Anlass über sich nachzudenken. Man möge mir hier die polemischen Untertöne verzeihen…
#14 aphrodite † 17:37:09 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Zustimmung Liebe Leute, ich kann den Postings von Antonius, Wolfgang K. und centesimus annus nur zustimmen.
Es freut mich, dass das auf dieser Seite auch einmal von mehreren Personen ausführlich gesagt wird. Einen
kleinen Widerspruch habe ich zu Wolfgang K.s Schlusswort: Auch wenn alle ohne Sünde wären, wäre es
keine Rechtfertigung dafür, in dieser Weise auf eine Gruppe nachzugehen. Ich muss sagen, ich habe großen
Respekt vor allen homosexuellen Christen und -innen, die trotz solcher Vorkommnisse sich nicht von der
katholischen Kirche abgewandt haben – und das ist meiner Meinung nach ein viel größeres Glaubenszeugnis
als es die Frömmel-und Hetzgemeinschaft auf kreuz.net je zustande bringen wird! @ centesimus annus: Ich
stelle mir vor, ich wäre gegen die Toleranz gegenüber homosexuell liebenden Menschen und würde alle
als kirchlich-links bezeichneten Meinungen entschieden ablehnen und hätte meine guten Gründe und Argumente
dafür… ein sehr unrealistisches Szenario @ credo Guter Hinweis, hätte auch unbedingt in diesen (!)
Artikel gehört
Was ist Homo-Ideologie? Ich moechte mich der Kritik meines Vorgaengers gerne anschliessen. Auch ich bin
ehrlich gesagt schockiert ueber den Schreibstil dieses Artikels. Es schwingt so viel Gehaessigkeit und
Verachtung gegenueber homosexuellen Menschen mit („Homo-Ideologen“, sowie die Antagonie von „Homos“ und
„normalen Maennern“). Mag ja sein, dass Homosexualitaet unserer katholischen Sitten- und Moralvorstellung
zuwiderlaeuft, aber ich sehe darin keinen Grund, einen sachlichen und fairen Schreibstil aufzugeben. Seit
mehreren Monaten schon frequentiere ich als Leser mit grossem Interesse kreuz.net, aber ich bin jedesmal
entsetzt, wie polemisch das Dauerthema „Homosexualitaet“ in den verschiedensten Artikeln abgehandelt wird,
wie schwule oder lesbische Menschen durch diese stereotypen, schillernden Tuntenbilder vom Christopher-Street-Day
karikiert und verzeichnet werden. Es wird ein ideologisches Feindbild aufgebaut, das meiner Meinung nach
uns Katholiken nicht zu Gesicht stehen sollte, denn mit christlicher Naechsten- oder im Falle mancher
Autoren wohl besser Feindesliebe hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Umso mehr schade ist es
um den Artikel ueber den Katholikentag in Saarbruecken, denn das Positive seiner zahlreichen Veranstaltungen
wurde kaum hervorgehoben. Es ist doch ein ueberaus gutes Zeichen, wenn 40.000 Menschen zusammenkommen,
um gemeinsam ihren Glauben zu feiern!
#12 Wolfgang K. 17:23:13 | Donnerstag, 25. Mai 2006
doppelte Moral Kann meinem Vorgänger nur beipflichten. Auf der anderen Seite wird dann aber alles unter
den Tisch gekehrt. Wenn im St. Pöltener Priesterseminar Computer mit Kinderporno beschlagnahmt werden –
das sind dann halt nur Jugendsünden. Wenn die Päpste in der Renaissancezeit durch ihr Benehmen Anstoß
erregt haben – alles kein Problem das sind halt immer noch die Nachfolger Petri auf dem heiligen Stuhl.
Wenn Pius der XII. zu wenig für die Juden getan hat – alles nicht so schlimm. Das Übel hat man bei den
sogenannten Homosexuellen ausgemacht – man sieht den Splitter in den Augen der anderen, aber für seine
eigenen Balken ist man blind. Wenn die Päpste und der Klerus in der Geschichte makellos wären – dann
wäre dieses Gewettere über die Homos noch nachvollziehbar.
verräterischer Bericht Dieser Bericht ist mE wiederum ein klares Beispiel für die wahren Interessen
von kreuz.net: Ich stelle mir vor, ich wäre gegen die Toleranz gegenüber homosexuell liebenden Menschen
und würde alle als kirchlich-links bezeichneten Meinungen entschieden ablehnen und hätte meine guten
Gründe und Argumente dafür. Dann hätte ich weder einen Grund, noch ein Interesse daran, diesen Teil
der Veranstaltungen überhaupt nur einer Erwähnung zu würdigen. Ich würde sie wie ein Ausdruck sagt,
den ich in Wien gelernt habe, „nichteinmal ignorieren“. Wenn ich aber ideologisierter Fundamentalist wäre,
der alles liberale ablehnt und daher auch keine Gelegenheit hatte, mit der eigenen Sexualität ins Reine
zu kommen, dann wäre das schimpfen auf die sexuellen Neigungen anderer die einzige Möglichkeit für
mich, über das Thema zu sprechen und nachzudenken ohne mich schuldig zu fühlen, dann müsste ich natürlich
jede Gelegenheit dazu nützen und würde einen Artikel wie diesen schreiben. Kurzum: Das extensiv zur
Schau getragene Entsetzen über Homosexualität verrät mehr über den Verfasser als man Glauben möchte.
Verschieden katholisch? „Das heißt korrekt: „katholische“ Jugendarbeit.“ (Sulpicius) Warum, werter Sulpicius,
die Anführungszeichen? Wollen Sie damit ausdrücken, dass es zwischen katholisch und katholisch noch
einen Unterschied gibt? Und dass Ihnen womöglich das katholisch der Jugendarbeit nicht behagt?
Ein sehr objektiver Bericht… Auch wenn der Verfasser dieses Textes so tut als wäre er objektiv kann
ich eine Fülle an anti-homosexuellen Ausdrücken wieder einmal herausfiltern: „Propaganda von Homo-Ideologen“
bspw. ist Homosexualität eine Ideologie? Nein, eine Form der Liebe und Sexualität. Ideologien schafft
sich der Mensch selebr, Schwule und Lesben tun sies nicht ergo –> sachlich falsch „homosexuelle und normale
Männer“ Stimmt ja, Homosexuelle sind ja alles keine normalen Männer… „die es auf die jüngere Generation
abgesehen haben“ Ah, ja genau. Sie stürzen sich wie die Geier auf Frischfleisch…
Familie Es gibt auch Homo-Veranstaltungen, die es auf die jüngere Generation abgesehen haben: „Unsere
Kinder mittendrin, nicht außen vor! Homosexuelle und ihre Familien.“ Pfui … da gibt es doch eine Veranstaltung
über homosexuelle Menschen in Beziehung zu ihren Familien … die Familien sollten sie doch lieber links
liegen lassen …oder?
@ Beobachterin Dieses Zentralkomitee der Katholiken kann man nach der vorliegenden Darstellung nur noch
als einen Kreis von nützlichen Idioten bezeichnen. … und sich so mit der FSSPX zusammentun…
#4 Beobachterin 13:10:29 | Donnerstag, 25. Mai 2006
katholisch? Dieses Zentralkomitee der Katholiken kann man nach der vorliegenden Darstellung nur noch als
einen Kreis von nützlichen Idioten bezeichnen.
Einheit mit dem Papst In Deutschland läuft der Katholikentag. In einem Grußwort forderte Benedikt XVI.
die Einheit der katholischen Laien mit dem Papst. Sein Appell blieb offensichtlich ungehört. Es entbehrt
schon nicht einer gewissen Ironie wenn ein Artikel auf kreuz.net mit dem Hinweis auf die „Einheit der
katholischen Laien mit dem Papst“ beginnt…
Löblich „Als Tabuthema macht Homosexualität Jugendlichen und Eltern gleichermaßen ein Coming-out schwer.
Katholische Jugendarbeit hat den Anspruch, Jugendliche zu stärken und zu unterstützen.“ Da kann ich
nur sagen: Ein großes Lob auf die katholische Jugendarbeit!
Das Seminaristentreffen der deutschen Alumnen, das in diesem Rahmen in Saarbrücken die nächsten beiden
Tage stattfindet sollte nicht vergessen werden. Hochamt mit Kardinal Lehmann Vorträge von Kardinal Lustiger
usw. o^/