Hasenhüttl
Der Bischof zieht den Kürzeren
Am Deutschen Katholikentag tritt ein suspendierter Priester – der gerne gegen eine angebliche Bischofsherrschaft wettert – auch gegen den erklärten Willen des Ortsbischofs auf.
(kreuz.net, Saarbrücken) Am kommenden Samstag wird der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl (72) im saarländischen Staatstheater an einer Podiumsdiskussion auftreten. Die Veranstaltung findet offiziell nicht im Rahmen des Deutschen Katholikentages statt.

Die Diskussion steht unter dem Titel „Wo kämen wir hin…? Nicht nur beim Abendmahl: Der Skandal der Trennung“. Es geht um die Spendung der Heiligen Kommunion an Nichtkatholiken.

Der in Saarbrücken lebende pensionierte Theologieprofessor und suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl (72) war vom Bischof von Trier, Mons. Reinhard Marx (52), ausdrücklich vom diesjährigen Katholikentag ausgeladen worden.

Die Organisatoren der Veranstaltung, bei der Professor Hasenhüttl am nächsten Samstag auftreten soll, sind die Zwei-Wochenzeitschrift ‘Publik-Forum’, das ‘Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten’ und die ‘KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche’.

Es handelt sich um Initiativen, die dem Geist der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts verpflichtet sind.

Der praktisch nur auf sexuelle Themen fixierte Zusammenschluß ‘Wir sind Kirche’ tritt auf dem Katholikentag als offizieller Organisator zahlreicher Veranstaltungen auf.

Der suspendierte Priester Hasenhüttl äußerte sich am gestrigen Mittwoch abend bei einer Pressekonferenz am Rande des Katholikentags.

Der streitbare Theologe kritisierte dabei „undemokratische Strukturen“ in der Katholischen Kirche und meinte, daß es in der Kirche keine Gerechtigkeit mehr gebe.

Er sprach von einer „absoluten Willkür einer Bischofsherrschaft“. Jeder Bischof könne in seiner Diözese wie ein absoluter Monarch oder Diktator agieren.

Der Professor wiederholte auch seine Slogans vom gewählten Bischofsamt und der Begrenzung der bischöflichen Amtszeit: „Mit Basisbeteiligung sähe die deutsche Bischofslandschaft sehr viel anders aus“ – so der Theologe.

In der Katholischen Kirche seien die Mauern gegenüber anderen Konfessionen sichtbar geworden. Gemeinsame Gottesdienste, die bisher möglich waren, würden von den Bischöfen plötzlich verboten.

Er selber habe mit dem gemeinsamen Abendmahl mit Protestanten keine Provokation beabsichtigt: „Es sollte ein Zeichen der Versöhnung sein.“

Der sehr liberale Präsident des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’, Hans Joachim Meyer, sagte am Mittwoch vor Journalisten, daß die Großveranstaltung in Saarbrücken „die Vielfalt und Kontroversen“ katholischen Lebens widerspiegle.

Doch gebe es Grenzen, die Professor Hasenhüttl durch seine Messe am Rande des Ökumenischen Kirchentages in Berlin und anschließende Interviews mehrfach überschritten habe.

Im Gespräch mit der Mittwochsausgabe des Magazins ‘Heute’ im ‘Zweiten Deutschen Fernsehen’, präsentierte sich Hasenhüttl als „Staatsfeind Nummer eins“ des Bischofs von Trier.

Bei der Messe, die im Jahr 2003 zu seiner Suspendierung geführt hat, habe es sich um den seit seiner Primiz im tridentinischen Ritus bedeutendsten, wichtigsten und schönsten Gottesdienst überhaupt gehandelt – „wenn auch mein letzter“.

Damit er das Priestertum wieder ausüben dürfe, müsse jemand wie Michael Gorbatschow Papst werden: „Trotzdem habe ich keine Sekunde bereut, damals in Berlin alle Gottesdienstbesucher zur Kommunion eingeladen zu haben.“

Professor Hasenhüttl wiederholte eine Liste von Forderungen nach Frauenordination, kirchlicher Demokratie und Rehabilitierung von Martin Luther. Er glaubt auch, daß sich die Kirche bereits „zum Guten“ verändert habe.

Dennoch werde es in Saarbrücken nicht mehr als „einige Impulse“ geben. Insgesamt gebe es auf dem Katholikentag viel zu wenig „kritische Veranstaltungen“.

Den für das Jahr 2010 geplanten zweiten Ökumenischen Kirchentag in München erachtet Professor Hasenhüttl als nutzlos.

Solange sich auf dem Gebiet der „offenen Kommunion“ nichts geändert habe, seien derartige Veranstaltungen „nichts als Augenwischerei“ und „eine leere Geste“.
      
25 Lesermeinungen
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#25   franziskus   22:53:25 | Dienstag, 30. Mai 2006
Glaube ohne Mythos
Mutig hat Hasenhüttl in seiner Dogmatik obigen Titels viele Scheinargumente der kirchlichen Praxis entlarvt.
Was sind das für Maßstäbe? Unterdrückern wird die Eucharistie kirchlicherseits gereicht, liebenden Menschen, die nicht kirchenrechtskonform leben, wird sie verweigert. Diese kirchliche Praxis zerstört den Sinn der Eucharisteifeier…
Wir können nur hoffen, dass das kultische, sakramentale, symbolische Mahl entmythologisiert einmal wirklich das bezeichnet, was es bewirken will: Versöhnung und Verständigung aller.(S.489)
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#24   Finthen   13:27:03 | Dienstag, 30. Mai 2006
Reinen ist alles rein, Sexisten ist alles sexistisch
„Der praktisch nur auf s e x u e l l e Themen fixierte Zusammenschluß ‘Wir sind Kirche’ tritt auf dem Katholikentag als offizieller Organisator zahlreicher Veranstaltungen auf.“
Da muss ich aber heftig lachen dürfen: Ha, ha, ha!
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#23   Benedikt   16:02:21 | Samstag, 27. Mai 2006
Meine Güte
@ Bussmann & Co.
Die Aktion von Hasenhüttl in Berlin war eine gute Gelegenheit, diesen Totengräber endlich abzusägen, was schon hätte vor Jahrzehnten geschehen müssen. Nicht die Liturgiereform, nicht gewisse Exzesse, sondern diese Art der Ausbildung des theolog. Nachwuches durch Leute wie Hasenhüttl ist die Ursache der gegenwärtigen Krise und die Bestätigung des Seper-Satzes: Die Krise der Kirche ist die Krise der Bischöfe. Denn die sind gehalten, den Glauben in ihrer Teilkirche unverfälscht weiterzugeben. Hasenhüttl durfte trotzdem jahrzehntelang in kirchlichem Auftrag Atheisten ausbilden, die dann mit kirchlichem Lehrauftrag auf die Schüler losgelassen wurden. Wer sich da noch über die Krise wundert, dem ist nicht mehr zu helfen.
Jedenfalls stünde es Hasenhüttl besser zu Gesicht, der Kirche für die unverdiente Gnade zu danken, dass sie ihn überhaupt so lange im Dienst behalten hat. Wobei ich hoffe, dass nicht viele in den Genuß dieser Gnade kommen.
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#22   gonniwell   14:59:13 | Samstag, 27. Mai 2006
@ Gotthard
Freundlicher Exkurs: Bei den Katholiken gibt es keine Gurus sondern Priester und Diakone. Ggf. auch Mönche. Und hoffentlich auch Menschen, die ihren Glauben nicht nur mit sich herumtragen, sondern auch glaubwürdig in der Gesellschaft wirken. Wenn wir unseren Glauben weiterhin auf eine folkloristischen Pflichtveranstaltung an Sonntagen reduzieren (so wird es zumindestens von aussen häufig wahrgenommen), dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Kirchen immer leerer werden. Wir haben von Jesus den Auftrag zur Mission und zur Nachfolge bekommen. Sein Kreuz fängt bei uns schon im Kleinen an: Nämlich dort wo wir uns aus dem bequemen Sessel erheben und unbequem sein müssen.
Hasenhüttl, Grün und andere versuchen zu suggerieren, dass in der Kirche irgendwie alles geht. Alles schön rundgelutscht und für jeden Freak was im Angebot. Das sind leider nicht die Wurzeln des Katholizismus. Und wer keine Wurzeln hat kann auch nicht wachsen…
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#21   Gotthard   23:53:40 | Freitag, 26. Mai 2006
Danke
Wo katholisch drauf steht, muss auch katholisch drin sein. Zu 100 % und ohne künstliche Aromastoffe. Wer die Nebenwirkungen auf dem katholischen Beipackzettel nicht mag, sollte unbedingt mit seinem Guru sprechen. Und bei ihm bleiben.
den katholischen Guru gibst Du für uns ab?
Danke!
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#20   gonniwell   23:15:38 | Freitag, 26. Mai 2006
Zu viel Raum für Hasenhüttl
Ich finde es bedauerlich, dass Leuten wie Hasenhüttl in den Medien und auch in Foren wie diesem so viel mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird. Der Effekt ist wie bei dem Film: Sakrileg, immer der Gleiche: Unwichtiges und peripheres bekommt eine Bühne, die es nicht verdient.
Menschen, die halbwegs gefestigt im katholischen Glauben verwurzelt sind, sollten theologische Geisterfahrer wie Hasenhüttl, oder esoterische Synkretisten wie Anselm Grün leicht als flüchtigen Hauch des Zeitgeistes erkennen können.
Erstaunlich ist doch, dass die katholische Kirche gerade heute wieder eine starke Welle von Wiedereintritten erlebt. Trotz (oder vielleicht wegen) eines deutschen Papstes, der sich als Präfekt der Glaubenskongregation nicht gerade den Namen eines klerikalen Weichspülers eingehandelt hat. Das entspricht sehr konkret den Erfahrungen aus dem Islam. Dort treten insbesondere in westlichen Ländern (z.B.: USA) vor allem Frauen in die Glaubensgemeinschaft ein. Denn sie schätzen die klaren Regeln und den damit verbundenen Schutz vor Übergriffen und Herablassung. Das Gegenteil müsste nach unserer Auffassung der Fall sein.
Fazit. Wo katholisch drauf steht, muss auch katholisch drin sein. Zu 100 % und ohne künstliche Aromastoffe. Wer die Nebenwirkungen auf dem katholischen Beipackzettel nicht mag, sollte unbedingt mit seinem Guru sprechen. Und bei ihm bleiben.
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#19   Dr. Otterbeck   17:52:37 | Freitag, 26. Mai 2006
Nicht Gehlen, v. Galen
Wenn Sie mir Ihre Adresse zumailen, schicke ich Ihnen den Beleg. Die Justiz brauchen „Sie“, Artois, dann nicht zu bemühen.
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#18   Artois †   12:18:48 | Freitag, 26. Mai 2006
Graf Gahlen
Ein ehrlicher Mensch geht auch nicht zu „Wahlen“ … A propos ehrlich, Otterbeck, wissen Sie eigentlich, daß Lügen auch „justiziabel“ sein kann, gelegentlich sogar ins Zuchthaus führt?Ach, tschuldigung, Zuchthäuser gibt es ja in unserem tollen „Rechtsstaat“ nicht mehr. Angesichts von Juristen wie Ihnen leuchtet das ein.
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#17   Markus-Antonius †   11:31:14 | Freitag, 26. Mai 2006
@B. Bussmann
Oh, da irren Sie sich. Der hl. Vater wurde ob dieser Tat durch das hiesige Forum bereits gerichtet und der ewigen Verdammnis überantwortet. Gott haben die Schreiberlinge dafür bereits aus der Verantwortung entlassen.
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#16   stat crux   10:38:09 | Freitag, 26. Mai 2006
Der wirkliche Graf Galen,
der Seliggesprochene, galt übrigens als auf dem „linken Flügel“ des Adels beheimatet. Warum? Weil er ÜBERHAUPT zur Wahl ging und für das Zentrum abstimmte.
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#15   Dr. Otterbeck   08:55:47 | Freitag, 26. Mai 2006
Liebe Frau Bussmann,
wir hatten ja bereits festgestellt, dass wir in der Auffassung von Mesopfer und Amtspriestertum divergieren („meine“ Auffassung findet sich im KKK).
Aber das was Kardinal Ratzinger tat hat ja gerade auf dem „rechtgläubigen“ Flügel härteste Proteste ausgelöst und wird von Mallerais et al. als Indiz für einen quasi-häretischen Papst hergenommen. So weit ist die Bandbreit der Diskussion! Unsere rheinischen Probleme sind im Weltmaßstab sehr bescheiden.
Ich kenne niemanden, der die „Interkommunion“ wirklich will, außer als demonstratives Symbol. Und das ist wirklich kein Fortschritt.
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#14   Brigitte Bussmann   08:51:41 | Freitag, 26. Mai 2006
Hasenhüttl
wieder einmal bewahrheitet sich die Redewendung:
„Es ist nicht das selbe, wenn zwei das gleiche tun.“
Professor Hasenhüttel spendet die Kommunion an evangelische Christen und begeht eine große Verfehlung.
Der jetzige Papst Benedikt spendet während der Beerdigungsmesse von Papst Johannes Paul II
Frere Roger die Kommunion. Er begeht ein Akt der Nächstenliebe und Geschwisterlichkeit.
Welche Doppelmoral. Verstehe hier, wer verstehen will.
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#13   Dr. Otterbeck   08:00:57 | Freitag, 26. Mai 2006
Graf Galen
Das Tal, das ich meinte, war die Gefahr eine großen Kirchenspaltung durch Lefebvre. Es war die größte nachkonziliare Gefahr. Denn theologische Entgleisungen, liturgische Exzesse etc. waren sicherlich nur „saisonbedingt“. Eine „Spaltung“ entwickelt Eigendynamik (siehe: 1988). Mit dem Hl. Jahr 1975 war aber ein wesentlicher Brückenschlag zwischen den divergierenden Flügeln gelungen und, dem Prinzip nach, die Grenze dessen, was innerkatholische „Ökumene“ erträgt, abgesteckt. Oder anders gesagt: Das Konzil hat eine Krise verkürzt, die ohne dasselbe für die Weitergabe des Glaubens existenzgefährdend geworden wäre. Damit leugne ich nicht, dass viele Hausaufgaben nicht gemacht wurden, weil die nachkonziliaren „Nationalkirchen“ zu sehr im Schatten lokaler Politik leben. Aber das römische Prinzip ist, dank der geglückten Selbstkorrektur (insb. dank antitotalitärer Gesellschaftslehre), „im Kommen“.
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#12   Belisar   23:17:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Mal sehen was wir dort finden
Ich fahre mal für einen Tag hin und schaue mir die Sache an, einpaar Programmpunkte wurden gestrichen, andere ersetzt, mal sehen was mich dort erwartet, in den Medien wird wahrscheinlich nur irgendeine Gegendemontration hochgespielt.
Mal schauen was dort so angeboten wird.
Das es so durchgedrehete Kerle gibt die gerne im Theater spielen das ist klar die wird es auch immer geben, die nimmt aber keiner wirklich ernst, na außer vielleicht die Presse.
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#11   Graf von Galen   23:03:20 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Talsohle durchschritten ?,@Dr. Otterbeck
Wo leben Sie ? Die Säkularisierung schreitet immer weiter fort. Die VII- Kirche ist nicht in der Lage, die ehemals Gläubigen zu binden. Die Weitergabe des kath. Glaubens an die Jugend ist fast völlig gescheitert. Südmerika wird protestantisch. Der Rest läuft falschen Erscheinungen und/oder den Charimatikern hinterher.
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#10   Bonjour   22:11:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Josefus
Schön, dass Sie immerhin mal außer Haus und gar noch an eine öffentliche Veranstaltung wie den Katholikentag gehen. Dies zeigt, dass Sie doch noch etwas vom realen Leben mitbekommen und Ihre Informationen nicht nur aus kreuz.net beziehen.
Aber sagen Sie: haben Sie Ihre christliche Pflicht erfüllt und es gewagt, die Leute am Schwulen-/Lesbenstand auf ihre „Sodomie“ anzusprechen und sie auf diese „Sündhaftigkeit“ hinzuweisen – oder sind Sie stracks nach Hause geeilt, um sich hier anonym darüber auszulassen?
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#9   Josefus   20:35:36 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Ohne Zustimmung des Bischofs
Bin heute auf dem Katholikentag gewesen. Da haben ganz offiziell die Homosexuellen einen Stand, die mit sich umhängenden Schildern „schwul“ und „lebsbisch“ ungeniert zu Ihrer Sodomie bekennen, die Abtreibungshilfsorganisation Donum vitae, die Kirchenvolksbewegung von unten und andere antikatholische Bewegungen. Natürlich auch die evangelisch-lutherische Kirche, die Altkatholiken und ähnliche nichtkatholische Gemeinschaften. Um einen Lebensrechtler, der auf seinem Fahrrad in kleinen Bildern über das himmelschreiende Übel der Abtreibung aufklären wollte, sammelten sich dagegen eine Menge Polizisten, selbst da, als er sein Fahrrad neben der Kirchenmeile platzierte.
Als jemand davon ein Foto machen wollte, wurde auch er von der Polizei festgehalten. Ich war selber Augenzeuge dieser Angelegenheit.
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#8   Dr. Otterbeck   18:17:16 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Die „nachkonziliare“ Theologie
deutscher Zunge ist zum Glück im Weltmaßstab völlig irrelevant. Die Generation Hasenhüttl hat total versagt, überhaupt konstruktiv nichts beweget und sich nur ihren Halluzinationen hingegeben. 30 verlorene Jahre. Aber zur Lösung trägt es überhaupt nichts bei, den Antityp zum „modernistischen“ Priester zu fixieren. In der nächsten Generation wird sicherlich wieder eine Theologie des Priesteramts gelehrt und praktiziert werden, die den notwendigen inneren Zusammenhang von Weihepristertum und Charakter der Messe lehrt und praktiziert. Bitter für die vielen verlorenen Jahre, aber zum Entsetzen der SSPX: Die Talsohle ist seit 1975 bereits durchschritten!
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#7   Benedikt   18:07:14 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Wichtigtuer
Sehr interessant, was für ein Wichtigtuer aus diesem – in Wahrheit wohl gekränkten – Professor geworden ist. Er hält sich für den „Staatsfeind“ des Bischofs von Trier. In der Tat ist Exz. Marx gaanz sicher den ganzen lieben Tag nur mit Hasenhüttl befasst :-D. Klarer Fall von Profilneurose.
Er sprach von einer „absoluten Willkür einer Bischofsherrschaft“. Jeder Bischof könne in seiner Diözese wie ein absoluter Monarch oder Diktator agieren.
Ah, dem Herrn Professor ist nun auch die hierarchische Struktur der Kirche aufgefallen? Es ist wirklich überaus passend, dass sein Vortrag in einem Theater stattfindet.
Es sei an dieser Stelle nocheinmal daran erinnert, dass Hr. Hasenhüttl Gott bloß für eine menschliche Projektion hält und er ergo gar kein Christ sein kann. In diesem Sinne ist es auch höchst zweifelhaft, ob er 2003 in Berlin wirklich den Leib Christi ausgeteilt hat.
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#6   Gotthard   17:49:08 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Niederlage?
Warum soll Bischof Marx den Kürzeren gezogen haben? Herr Hasenhüttl tritt doch nicht auf dem Katholikentag auf…
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#5   Niedermünster   15:46:47 | Donnerstag, 25. Mai 2006
sexuelle Themen!
„Der praktisch nur auf sexuelle Themen fixierte Zusammenschluß ‘Wir sind Kirche’.“ – Wie die Extreme sich doch berühren, liebes kreuz.net-team…!
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#4   EinChrist   15:09:42 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Inderwld: Interkommunion
Ja, dieser Ungehorsam ist deprimierend.
Und G. Hasenhüttl hätte schon vor 20 Jahren seine Entlassung entgegen nehmen müssen!
Es grüßt,
EinChrist
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#3   Inderwld   14:49:39 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Interkommunion
Hasenhüttel wurde zurecht als Priester suspendiert. Doch das schlimme ist, dass in vielen Pfarreien die Interkommunion tagtäglich stattfindet und die Bischöfe schweigen. Gestern kam im ZDF kurz vor 23.00Uhr ein Bericht über die Kath. Kirche. Ein Pfarrer einer schwäbischen Gemeinde wurde bei der Erstkommunion gefilmt, wo er offiziell alle, egal welcher Konfession zu Kommunion eingeladen hat. Wo bleiben da die Konsequenzen?
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#2   Aurelius   14:10:03 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Von suspendierten Priestern und exkommunizierten Bischöfen
Am kommenden Samstag wird der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl (72) im saarländischen Staatstheater an einer Podiumsdiskussion auftreten.
Nun, die einen geben einem suspendierten Priester ein Forum, die anderen exkommunizierten Bischöfen und ihrer kirchenfeindlichen Ideologie. Wie sehr sich die Bilder gleichen.
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#1   Gotthard   13:57:20 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Gefährten im Geiste
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da kann kreuz.net dieser Initiative ja die Hand reichen …
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