kreuzmeldungen
Jüngst wurde der Vortrag eines Jugendlichen über die ideologischen Hintergründe der Abtreibungsgewalt durch einen aufmarschierten Stürmertrupp praktisch unter Beweis gestellt. Der Referent brauchte nicht einmal seinen Mund aufzutun.
(kreuz.net, Wien) Am Donnerstag vor einer Woche organisierte die ‘Katholische Hochschulgemeinde Wien’ einen Vortrag zum Thema „Abtreibung und Machtmißbrauch – Ideologische Hintergründe struktureller Gewalt“.

Als Referent war der Präsident der Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’, Diplomingenieur Martin Minkowitsch, vorgesehen. Der Anlaß fand im Neuen Institutgebäude der Universität Wien statt.

Nach einem Bericht auf der Webseite der ‘Jugend für das Leben’ wurde die Veranstaltung durch gewaltbereite Extremisten gestört.

Die radikalen Ideologen setzten sich mit Stänkereien, Provokationen und Einschüchterungsversuchen in Szene und entwendeten Universitätseigentum.

Die Polizei mußte einschreiten, um die Stürmertruppe unter Kontrolle zu bringen.

Bei den Randalierern handelte es sich nach Angaben der ‘Jugend für das Leben’ um „mehr oder weniger gepflegt wirkende Individuen beiderlei Geschlechts“.

Der linksextreme Schlägertrupp zerriß Informationsmaterialien und verunstaltete Wände und Tische mit Aufklebern blasphemischen Inhalts, unter anderem der Haßspruch: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns das erspart geblieben“.

Nachdem der Vortragende festgestellt hatte, daß das Mikrophon gestohlen worden war, blieb ihm nichts anderes übrig, als Auszüge seines Vortrags an der Wandtafel niederzuschreiben.

Dabei beleuchtete er die ideologischen Hintergründe, welche die Tötung ungeborener Menschen ermöglichen oder gar fördern: nämlich Materialismus und Marxismus.

Diesen beiden lebensgefährlichen Ideologien wurde der Glaube an Jesus Christus entgegengestellt.

Gleichzeitig wurde der zum Schweigen verdammte jugendliche Referent durch lautstarke Beschimpfungen der anwesenden Randalierer niedergebrüllt: „Klerikalfaschisten, Austrofaschisten, Frauenverachtung“.

Die ‘Jugend für das Leben’ erklärt auf ihrer Homepage, aus dem Abend eine Lehre gezogen:

„Wer das Töten ungeborener Kinder propagiert, wird auch mit geborenen Menschen nicht zimperlich umgehen. Es ist jederzeit mit Gewalt gegen Lebensschützer zu rechnen.“

Als Fazit ruft ‘Jugend für das Leben’ unter anderem die Priester und Seelsorger auf, sich stärker gegen die Kinderabtreibung und für ein Klima des Lebens einzusetzen.
      
49 Lesermeinungen
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#65   Aloah   18:59:39 | Dienstag, 30. Mai 2006
methusalix
>>Das sehen manche Hisoriker zwar anders, aber die Geschichtsschreibung wird eben immer von den Siegern bestimmt.<<
logo, deshalb hat die bibel recht, seit ihrem bestehen.
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#64   methusalix †   18:50:29 | Dienstag, 30. Mai 2006
Dank für Ihre Antwort, Athanasius!
athanasius1957: @ methusalicem
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Diese Definition der Anarchie von unserem Mitdiskutanten habe ich in meinem Beitrag gemeint, Athanasius!
virOblationis: …
„…DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“ Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
Wobei die gängige Definition wohl eher den Zuständen bei einem Bürgerkrieg nahekommt, als dieser de.wikipedia.org/wiki/Anarchie in Wikipedia.
Sind …Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug?Wenn Sie nach den eben dargestellten Definitionen gehen, nein, dann sind diese beiden Faktoren nicht genug um ein Land als anarchisch zu definieren. Ich muss auch nachdrücklich davor warnen mit ständigen Superlativen wie „Krieg gegen das ungeborene Leben, Babycaust oder eben Anarchie“, den Bogen zu überspannen.
Der ständige Missbrauch der Sprache durch römisch-katholische Kirchenbeamte und fundamentalistisch-reaktionär geprägte Laien führt zu einer derartigen Abstumpfung, dass Ihnen letztendlich niemand mehr zuhören wird.
Die demographischen Entwicklungen haben …geführt…
Ihr Wort in Gottes Ohr, Athanasius!
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums …
Das sehen manche Hisoriker zwar anders, aber die Geschichtsschreibung wird eben immer von den Siegern bestimmt.
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#63   athanasius1957   15:41:49 | Dienstag, 30. Mai 2006
@ methusalicem
Schwangerschaftsabbrüche werden in einigenLändern dieser Welt leider als Verhütungsmittel (China) oder als Mittel zu Geschlechtswahl (Indien) verwendet. Dass dort Anarchie herrscht kann man schwerlich behaupten.
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Die demographischen Entwicklungen haben zum Nach- und Umdenken der Politik in beiden Ländern geführt. Dort fehlen ungemein viele Mädchen im heiratsfähigen Alter. Das führte in China zumindest seit 2005 dazu, in ländlichen Gebieten und nicht nur dort mehrere Kinder zu erlauben.
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums im römischen Reich bis zur Erhebung in den Rang der Staatsreligion unter Konstantin war sein Eintreten für die Wehrlosen, Kranken und Schwachen. Dies machte die Christen gegenüber allen anderen Religionen glaubwürdig.
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#61   methusalix †   23:19:39 | Sonntag, 28. Mai 2006
Schwangerschaftsabbrüche werden in einigen
Ländern dieser Welt leider als Verhütungsmittel (China) oder als Mittel zu Geschlechtswahl (Indien) verwendet.
Dass dort Anarchie herrscht kann man schwerlich behaupten.
Also irgendwie ist Ihre Schlussfolgerung nicht so ganz stimmig.
Es sei denn, Sie sehen jede Herrschaftsform jenseits eines römisch-katholisch regierten Gottestaates als Anarchie an.
Vielleicht tröstet es Sie, dass Regierungen unter enger Beteiligung des römisch-katholischen Klerus nie allzulange erfolgreich waren (Spanien und Kolumbien z. B.).
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#60   virOblationis   20:16:06 | Sonntag, 28. Mai 2006
Ergänzung
Vollkommene Zustimmung!
„…wenn die so verführte Jugend aufsässig wird, sofern man ihr nur den geringsten Zwang auferlegen will, weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten, ohne die keine Gesellschaft leben kann, dann ist Vorsicht geboten:
DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“
Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
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#59   athanasius1957   20:05:49 | Sonntag, 28. Mai 2006
interruptio – euthanasie
ich hatte vor jahren in einem vortrag bzgl ethik in der medizin vor ínternationalem publikum zwei dias verwendet, auf dem einen ein massengrab aus einem kz und dem anderen das „interruptio-ragout“. als untertitel hatte ich verwendet „where is the difference?“
zwei herren, universitätsprofessoren noch dazu, der eine sogar für ethik in der medizin im euripäischen norden, erblödeten sich nicht, mir zu unterstellen ich wolle mit „nazigeschichten“ in bezug auf ethik punkten.
auch ein herr prof. salzer, chirurg, österreich, meinte vor einigen jahren, in einem interview (news 16/01, p49), wenn die abtreibung erlaubt ist, muß auch die euthanasie erlaubt sein.
auch heute gilt noch was platon schrieb:
Wenn Väter ihre Kinder in allem gewähren lassen und vor ihnen geradezu Angst haben,… die Alten sicher aber unter die Jungen setzen und versuchen, sich ihnen gefällig zu mache, indem sie Ungehörigkeiten übersehen oder gar daran teilnehmen, um nicht vergreist oder autoritätsgierig zu erscheinen;
wenn die so verführte Jugend aufsässig wird, sofern man ihr nur den geringsten Zwang auferlegen will, weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten, ohne die keine Gesellschaft leben kann, dann ist Vorsicht geboten:
DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN.
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#58   methusalix †   16:42:41 | Sonntag, 28. Mai 2006
@benedikt
Bendikt:
Sie haben weiter unten von „hier(!) vorherrschender“ Rabulistik gesprochen. Sie bringen in Ihrer Replik keine Belege, sondern fangen ein ganz anderes Thema an. Finden Sie so einen Stil eigentlich gut?
Ich habe Beiträge wie diesen
Höck:
Die Mutter hätte ihr Einverständnis zu geben dazu, daß sie im Anschluß an die durchgeführte Abtreibung ihr kleines abgetriebenes Kind in die Hand nehmen und sich symbolisch so von ihm verabschieden müsse.
gemeint, der an Frauenverachtung wohl kaum zu übertreffen ist. Ausser vielleicht noch von einem durchgeknallten Bischof, der sich, natürlich nicht in diesem Forum, zu noch schlimmerem verstiegen hat.
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#57   Benedikt   00:45:48 | Sonntag, 28. Mai 2006
@ deusexmachina
Jedes Gericht dieses Landes kann die Umsetzung seiner Urteile einfordern, dazu bedarf es keines Initiativrechtes.
Willkommen in der Wirklichkeit, werter Deusexmachina. Es gibt eine Reihe von BVerfG Entscheidungen, die der Gesetzgeber seit Jahren nicht umsetzt. Was kann das BVerfG dagegen tun? Nichts! Der Gesetzgeber macht es einfach nicht!
(Auf die Schnelle) Lesen Sie hier. www.familienhandbuch.de/…enpolitik/s_519.html
Stellen Sie sich jetzt bewusst dumm? Also bitte:
Die Aufzählung soll wohl ein Witz sein. Wir reden von Abtreibung und Sie kommen mit Fragen grundsätzlicher sexueller Selbstbestimmung wie in 1… Das ist zu keinem Zeitpunkt Thema gewesen und würde von mir auch nie in Frage gestellt.
Ich MUSS nicht alles verbieten wollen, was mir nicht passt.
Ich persönlich will vor allem darauf hinwirken, dass der Unrechtsgehalt der Abtreibung, der aus dem StGB klar hervorgeht, wieder deutlicher in den Vordergrund tritt, das es also als Unrecht empfunden wird, einem Kind so früh schon alle Möglichkeiten zu rauben. Das vertrete ich hier, dazu äußere ich mich. Dieses Recht aber wollen Sie mir bestreiten.
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#56   deusexmachina   00:29:58 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt *seufz*
Jedes Gericht dieses Landes kann die Umsetzung seiner Urteile einfordern, dazu bedarf es keines Initiativrechtes. Das Initiativrecht wird benötigt, um einen neuen Sachverhalt zu untersuchen.
„Welche Stufen der Wahl gibt es denn? Davon haben Sie nichts geschrieben.“
Stellen Sie sich jetzt bewusst dumm? Also bitte:
1. „Will ich zum ggw. Zeitpunkt überhaupt Sex?“
2. „Will ich Sex mit diesem Partner?“
3. „Will ich grundsätzlich verhüten?“
4. „Wenn ja, wie?“
5. „Wenn etwas danebengeht, ist Abtreibung eine grundsätzliche Option?“
6. „Will ich in diesm konkreten Fall abtreiben?“
Viele, viele Stufen. Eine Frau, die die Frage nach der Abtreibung etwa an Position 4 beantwortet i.S.v. „Ich kann ja immer noch abtreiben…“ halte ich für unverantwortlich und leichtfertig – aber das RECHT dazu hätte sie. Nur halt nicht mit mir.
Ich kenne auch selbst so eine Frau – deswegen schrieb ich „die Allerwenigsten“ und nicht „keine“.
Wissen Sie, ich bin da nicht so wie einige der schlimmeren Tunnelblickkatholiken hier: Ich MUSS nicht alles verbieten wollen, was mir nicht passt. Ich kann es verurteilen, kann, wenn sich das Thema ergibt, einer Frau mit der Einstellung „Abtreibung statt Verhütung“ auch harsch kritisieren – aber dieser scheinbare Urtrieb des Verbietenwollens stellt sich da nicht ein, sorry.
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#55   Benedikt   00:16:52 | Sonntag, 28. Mai 2006
@ deusexmachina
keine Sorge, da hätte sich das BVG schon gemeldet, die haben das nicht so gern.
??? Das Bundesverfassungsgericht kann nicht initiativ tätig werden. Und wenn, dann würden Sie sich mehr um die Urteile zur Familienunterstützung tun, die der Bund seit Jahren einfach nicht umsetzt (=ignoriert). So sieht es in der Republik aus.
Sie wollen bitte unterscheiden zwischen den verschiedenen Stufen der Wahl.
Welche Stufen der Wahl gibt es denn? Davon haben Sie nichts geschrieben. Sie schrieben von einer freien Wahl der Frau. Das schließt das Recht ein, die Abtreibung als Verhütungsmittel zu wählen. Das ist auch keinesfalls ein abstraktes Szenario.
Abtreibung ist nichts, was man ‘mal locker so eben macht, und auch nur für die Allerwenigsten eine „Verhütungsmethode“.
Das glauben Sie, ist aber leider ein Irrtum. Da die Pille bisweilen die Figur zerstört wird das sehr wohl praktiziert; ein Fall ist mir bekannt.
und jetzt ersparen Sie mir bitte Herumreitereien auf irrelevanten Aspekten dieser Parabel
Überlass ich Ihnen :-P
Dennoch gestehe ich Ihr das Recht prinzipiell zu
Also hatte ich Recht, auch mit der Überspitzung. Sie sind der Meinung, dass ein solches Recht bestehe, auch wenn Sie es nicht gut finden.
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#54   deusexmachina   00:08:13 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt
Ich sagte doch, lesen Sie auch den Kommentar des stellvertretenden Senatsvorsitzenden. Es geht nicht um eine „Abweichung vom Gesetz“, sondern um eine deutliche Rechtekonkurrenz. Was Sie vielleicht irritiert, ist, dass eingangs das Lebensrecht des Ungeborenen nahezu als sakrosankt dargestellt wird. Das hat Gründe, führt aber jetzt zu weit. Fakt ist, dass die jetzige Gesetzgebung dieses Urteil umsetzt, da ist nix mit „Ignorieren“… keine Sorge, da hätte sich das BVG schon gemeldet, die haben das nicht so gern.
Und was die „Wahlfreiheit“ angeht: Sie „überspitzen“ nicht, sondern Sie setzen unzulässigerweise Dinge auf dieselbe Stufe, auf die sie nicht gehören – Sie wollen bitte unterscheiden zwischen den verschiedenen Stufen der Wahl. Abtreibung ist nichts, was man ‘mal locker so eben macht, und auch nur für die Allerwenigsten eine „Verhütungsmethode“. Abtreibung ist allenfalls ein Ersatzfallschirm, wenn die erste Reißleine nicht funktioniert. Darauf lässt es praktisch niemand freiwillig ankommen. Wenn Sie so wollen: Abtreibung verhält sich zu Verhütung wie Krieg zu Diplomatie. Man will es eigentlich nicht, man findet’s auch nicht gut, aber manchmal scheint es eben leider doch unumgänglich zu sein (und jetzt ersparen Sie mir bitte Herumreitereien auf irrelevanten Aspekten dieser Parabel).
Ich darf Ihnen versichern: Eine Frau, die leichtfertig abtriebe, wäre nicht meine. Dennoch gestehe ich Ihr das Recht prinzipiell zu, auch, wenn ich damit nicht zwingend d’accord gehe.
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#53   Benedikt   23:54:39 | Samstag, 27. Mai 2006
@ methusalix
Das ist reinstes katholisches Wunschdenken. Sie wollen gar nicht wissen, wie im Laufe der Zeit Frauen von Klerikern herabgewürdigt wurden.
Sie haben weiter unten von „hier(!) vorherrschender“ Rabulistik gesprochen. Sie bringen in Ihrer Replik keine Belege, sondern fangen ein ganz anderes Thema an. Finden Sie so einen Stil eigentlich gut?
@ deusexmachina
Die gibt es de facto, wie auch den Verfassungsrichtern bewusst ist,
Was den Verfassungsrichtern bekannt ist, ist, dass ihre Urteile nicht selten einfach ignoriert werden. Dass Sie eine Abweichung von den Gesetzen nicht besorgt macht, ist merkwürdig. Wenn die Gesetze nicht eingehalten werden, wie kann die Gesellschaft dann auf Dauer weiterexistieren?
die das bekannte Urteil gefällt haben.
Das Urteil (BVerfGE 39,1) ordnet das Selbstbestimmungsrecht dem Lebensrecht unter. Lenken Sie hier nicht ab.
Traurig, dass Sie mir auf die Höcksche kommen und mir Worte in den Mund legen müssen, um sich dann über IHR Gerede aufbrezeln zu können.
Oha. Jetzt kommt die Moral? Frage: Haben Sie unten die Wahlfreiheit der Frau nicht als oberstes Prinzip angesehen? Wenn Sie mit meiner Überspitzung nicht einverstanden sind, dann sollten Sie von dieser Auffasssung abkommen, denn diese Wahlfreiheit enthält natürlich auch die Möglichkeit, ein Kind aus diesen Gründen abzutreiben. Oder wollen Sie die Wahlfreiheit nun einschränken?
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#52   Bonjour   22:52:54 | Samstag, 27. Mai 2006
T. Höck
Nochmals: wieso sollten Frauen, für die dies „Schwangerschaftsgewebe“ gewöhnliche „Zellklumpen“ darstellen, sich einem solchen Akt unterziehen?
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#50   Bonjour   22:27:38 | Samstag, 27. Mai 2006
@T. Höck
Nun, da es gemeinhin nicht üblich ist, sich von Zellklumpen zu „verabschieden“, sollten Sie Ihren ausgefallenen Vorschlag wenigstens begründen.
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#48   Bonjour   21:33:30 | Samstag, 27. Mai 2006
@T. Höck
Wieso sollten sich Frauen von „Schwangerschaftsgewebe“, „Zellklumpen“ oder von einer Art Wurmfortsatz „verabschieden“ sollen?
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#46   deusexmachina   19:46:11 | Samstag, 27. Mai 2006
@Benedikt & Höck
„Die gibt es aber nicht. Auch nicht gesetzlich.“
Die gibt es de facto, wie auch den Verfassungsrichtern bewusst ist, die das bekannte Urteil gefällt haben. Ich schlage vor, Sie lesen es – inklusive der Kommentare.
„dass Sie Abtreibung für ein adäquates Verhütungsmittel halten.“
Traurig, dass Sie mir auf die Höcksche kommen und mir Worte in den Mund legen müssen, um sich dann über IHR Gerede aufbrezeln zu können. Mit 39 bin ich noch nie mit einer Abtreibung bei einer Partnerin konfrontiert gewesen – da brauche ich nicht SIE als Moral- und Sittenwächter. Ihr hohes Ross – ein Schaukelpferdchen.
„Bei einem geborenen Kind bestreitet niemand ernsthaft diese Verantwortung, wieso also bei einem ungeborenen?“
Eine ausnehmend dumme Frage… aber bitte: WEIL eben die Geburt eines Menschen ein bewusster, willentlicher Akt ist. Man HAT Verantwortung übernommen, man hat es so gewollt. Das ist ein mehr als marginaler Unterschied zu etwas, was zuweilen als Unglück, Zufall oder gar Schicksalsschlag empfunden wird. Gerade WEIL heute keine Frau mehr schwanger sein MUSS, wiegt die Verantwortung nach der Geburt deutlich schwerer.
@Höck
Ich habe hier – wie ich auch sagte – auch die Meinung meiner Partnerin genannt. Der ist Ihr Affenzirkus nur zu dumm, um es hier selbst zu schreiben. Ich bevorzuge Partnerinnen, die nicht so naive Weibchen sind, als dass sie sich von mir indoktrinieren ließen (wenn ich das wollte). Wieder einmal bezeugen Sie ein armseliges Frauenbild. Sie sind single, nicht?
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#44   EinChrist   19:35:14 | Samstag, 27. Mai 2006
@methusalix: Ermorden- methusalix- Ermorden
Fakt ist, Frauen brechen Schwangerschaften ab. Punkt
Relativiertes Lügen par excellence, hier wird nix abgebrochen, hier wird klar bewusst Vorgeburtliches Leben ERMORDET. Punkt.
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#42   methusalix †   19:12:00 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thomas A. Höck @benedikt
Thomas A. Höck: methusalix zitiert entstellend, sodaß ich hier wiederholen muß:…Es gibt kein Recht auf Kindstötung: …irgendwann in Wahrheit verwandeln.
Fakt ist, Frauen brechen Schwangerschaften ab. Punkt
Sie wollen dies mit Hilfe einer scharfen Strafandrohung unterbinden und greifen dabei zu Lügen, Lügen und nochmal Lügen.
Fazit: mit einer derartigen Unehrlichkeit, die letztendlich nur Ihre Hilflosigkeit zu diesem Thema ausdrückt, werden Sie Ihr Ziel (das ich im übrigen unterstütze, je weniger Abbrüche, umso besser für alle!) meilenweit verfehlen. Sie werden sich jedoch viel besser, wenn nicht gar „heiligmässig“, fühlen; und das ist doch schon was.
Benedikt:
meth.: Rabulistik gegen Frauen
Eine solche hat nicht stattgefunden.
Das ist reinstes katholisches Wunschdenken. Sie wollen gar nicht wissen, wie im Laufe der Zeit Frauen von Klerikern herabgewürdigt wurden. Es käme Ihnen das grüne Kotzen zum Halse heraus.
Zwei Zitate zum Abgewöhnen:
„Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen.“
(Paulusbrief an die Epheser)
Vielleicht wird uns hier klar, warum wir vorhin auf den engen Zusammenhang des Weibes mit dem Tier aufmerksam machten: Sexualität führt zur Bestialität.
(Bischof Rudolf Graber zur Sexualkunde in Schulen, 1980)
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#40   Sulpicius   17:52:22 | Samstag, 27. Mai 2006
Wien ist ein Hundeklo
Hauptsache, die Wiener haben einen wichtigeren Aufreger: www.hundekot.at www.hundekot.at/
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#38   Benedikt   15:54:20 | Samstag, 27. Mai 2006
Anmerkungen
@ methusalix
Rabulistik gegen Frauen
Eine solche hat nicht stattgefunden. Im Gegensatz zu einem anderen hier vieldiskutierten Thema wurde sich praktisch immer auf die Abtreibung an sich bezogen.
Dass Sie und die Kirchenbeamten von Anbeginn an gegen die Emanzipation der Frauen waren, ist uns allen klar!
Immer wieder lustig, Ihre sachfremden und völlig aus der Luft gegriffenen Auswüchse.
@ Satansbraten
Zeugen auf Teufel komm raus, Lebenssituation der Mutter hin oder her.
Zur Zeugung ist niemand gezwungen. Aber wer zeugt, der hat eine anschließende Verantwortung. Bei einem geborenen Kind bestreitet niemand ernsthaft diese Verantwortung, wieso also bei einem ungeborenen?
@ deusexmachina
In der Tat, ich befürworte die Wahlfreiheit der Frau,
Die gibt es aber nicht. Auch nicht gesetzlich. Aber gut zu wissen, dass Sie Abtreibung für ein adäquates Verhütungsmittel halten. Auch das ist ja von der Wahlfreiheit erfasst. Passen Sie bloß auf, dass nicht irgendwann mal jemand Sie bloß für einen Zellhaufen hält :-#.
Zwangsgeburt
Wenn die Frau nicht abtreiben will, dann muss ich als Vater bezahlen. Das ist ungerecht und Zwang. Ich bin für Abschaffung dieser Pflicht. O:)
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#37   methusalix †   11:36:02 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Thomas A. Höck: Der Erzlügner methusalix … zu der dreisten Unterstellung, … Punkt.
Das hätten Sie gerne, Sie entscheiden und dann Punkt und Schluss! Nein Herr Höck, die Frauen entscheiden und dann erst Punkt und Schluss!
Natürlich muß es methusalix beunruhigen,
Nein nein Herr Höck, ich bin überhaupt nicht beunruhigt, dass Sie die Emanzipationsgeschichte zurückdrehen könnten; das schaffen weder Sie noch die Kirchenbeamten und Sexualtheoretiker, die den Frauen, die ja die Letztverantwortung für ihre Kinder haben, die Entscheidungsfreiheit nehmen wollen.
Dass Sie mit der Emanzipation der Frauen nix am Hut haben, sollten Sie allerdings nicht bestreiten. Damit würden Sie nur noch hilfloser dastehen als Sie es sowieso schon tun.
…welch ein vergiftetes Geschenk ihnen da manche Männer andienen …erstritten haben.
Fein Herr Höck, dann werden ja die Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche sehr schnell auf null sinken und alles wird gut! Warum aber dann noch das ganze Geheul?
… skrupellose Macht verlieh, …
Also dass Sie diesen Satz goutieren verstehe ich sehr sehr gut, Herr Höck! Diese Macht, die hier auf Seite der Frauen geortet wird, war ja früher einzig und alleine in den Händen der Männer. Dass dieser Machtverlust wahnsinnig schmerzt, erklärt dann auch das hysterische Gegeifer gegen die Entscheidungsfreiheit der Frauen über die Fortführung oder den Abbruch einer Schwangerschaft.
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#36   deusexmachina   11:13:13 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Sie haben’s also – erwartungsgemäß – nicht kapiert.
Sie WISSEN, dass Ihre Unterstellungen unwahr sind und mit dem, was ich damit sagte und habe sagen wollen, nichts zu tun haben – lies: Sie legen gerade ganz mächtig falsch Zeugnis wider Ihren Nächsten ab, immerhin hatte ich Sie mehrfach von diesem Irrtum, den ich inzwischen als boshafte Verfälschung ansehe, unterrichtet. Aber was sind schon die sonst so heiligen Gebote, wenn man in seiner Engstirnigkeit meint, einem der irgendwie anders ist bzw. denkt, eins auswischen zu können, nicht war?
Also, nur weiter so, Sie demaskieren sich auf das Anschaulichste.
Aber hier noch die Auflösung des Rätsels:
Wenn Sie das mit dem Affen RICHTIG verstanden haben, dann bleibt es dabei und Sie teilen mit ihm nur die gleiche Eigenschaft, Luft zu atmen. Wenn Sie aber da den Affen genauso „gleichsetzen“ wie bei Ihren anderen Verdrehungen, dann erfüllen Sie damit Ihre eigene Aussage. Ausnahmsweise passt’s dann ‘mal.
War Ihnen aber wohl zu hoch. Ich bin nicht überrascht.
So, und damit ist das Thema für mich durch. Aber quatschen Sie ruhig weiter ;O)
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#35   Satansbraten   10:57:38 | Samstag, 27. Mai 2006

Diese Leute fürchten nix schlimmeres als das Gebet und das aufzeigen der Sünde.
Nö, beten Sie ruhig, zeigen Sie mir meine angeblichen Sünden auf. Wenn das Ihrem Seelenheil dient, werd ich Sie nicht davon abhalten.
:-)
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#34   EinChrist   10:36:58 | Samstag, 27. Mai 2006
@Laurentius2: @Thomas und andere.
Tapfer,Thomas, aber bleibt uns Katholiken nicht nur noch das Gebet angesichts dieser satanisch -liberalen Poster-Allianz? Die sind doch einfach krank und bemitleidenswert oder ?
Nix da. Flagge zeigen!
Diese Leute fürchten nix schlimmeres als das Gebet und das aufzeigen der Sünde.
Wir dürfen, ja wir müssen nach der Wahrheit suchen und uns ihr stellen, ja wir dürfen sogar Umwege gehen und Irrtümer riskieren, weil er, GOTT, uns „bewahrt“, d.h. immer zur richtigen Wahrheit führt.
So, wie Jesus es für uns erbittet: „Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17, 17)
Allen die sich der „KULTUR des TODES“ widersetzen wünsche ich Kraft und Zuversicht, Jesus sagte: „Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende.“
Es grüßt,
EinChrist
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#33   Laurentius2   09:58:51 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thomas
Tapfer,Thomas, aber bleibt uns Katholiken nicht nur noch das Gebet angesichts dieser satanisch >:) -liberalen :-[ Poster-Allianz? Die sind doch einfach krank :-! und bemitleidenswert :-( , oder ?
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#31   deusexmachina   04:17:57 | Samstag, 27. Mai 2006
@Freitag
Ich hatte überlegt, ob ich das „nahezu“ weglassen soll… ich bin allerdings doch der Meinung, dass der (männliche) Partner „irgendwie auch“ mitzureden hätte. Ich wäre doch sehr vor den Kopf gestoßen, wenn meine Partnerin diese schwerwiegende Entscheidung – egal, ob pro oder contra – unter Ausschluss meiner Person träfe. So etwas könnte ich schwerlich unter „Partnerschaft“ subsummieren.
Ich war immer der Ansicht, dass die Stimme der Frau in Sachen „Schwangerschaft“ schwerer wiegt als die des Mannes, weil sich diese schließlich in IHR abspielt – aber so ganz möchte ich mich dann doch nicht als reiner Samenspender abkanzeln lassen – und es soll auch nicht heißen, ich würde mich aus der Verantwortung stehlen.
Aber jenseits des Kindsvaters hört das Mitspracherecht dann m.E. auch komplett auf… warum irgendwelche Kleriker einer Frau in ihren Bauch hineinquatschen zu können glauben, entzieht sich mir.
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#30   Freitag   00:56:46 | Samstag, 27. Mai 2006
@deusexmachina
„JEDE Frau hat die Freiheit, nicht zu gebären – und es ist nahezu ausschließlich ihre Sache.“
Hier stört mich nur noch ‘nahezu’.
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#29   deusexmachina   00:52:19 | Samstag, 27. Mai 2006
@Copertino
Sie werden verzeihen, dass es mir keine schlaflosen Nächte bereitet, wenn Sie mich „nicht mehr ernstnehmen“ zu können, hoffe ich?
Nein, ich war auf Ihre Frage nicht eingegangen, weil
a) die 1500 Zeichen voll waren
b) sie im Prinzip irrelevant ist, da Kritik eines Kardinals an der Jugendorganisation „aus eigenem Hause“ sehr deutlich macht, dass man dort wohl in der Tat recht unchristlich „ruppig“ ist. Kardinäle sind nicht eben dafür bekannt, solche Organisationen pro katzo oder aus Jux und Dollerei zu rüffeln
c) Sie mit einer kurzen Googlei selbst feststellen können, in welchem Ruf diese „Jugend“organisation steht.
Was die Frauen angeht, so bevorzuge ich zwar die Bezeichnung „Freiheit“, absr Sie können das von mir aus auch „Willkür“ oder „Karlheinz“ nennen, das ist mir einerlei, solange man Frauen nicht zu Gebärmaschinen degradiert. Vertrauen Sie darauf, dass DIE (Frauen) 1000mal besser über sich und ihren Körper Bescheid wissen, als wir Männer das je könnten. Und quatschen Sie denen nicht rein, die sind erwachsen genug, das ohne kirchliche Bevormundung entscheiden zu können. Man hat sich Milliarden Jahre ohne Kirche fortpflanzen können, jetzt tun Sie ‘mal nicht so, als ginge es nicht ohne.
Ob Sie MICH ernst nehmen, ist mir schnuppe – nehmen sie die MENSCHEN (und hier: die Frauen) ernst.
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#28   Kreuzfidel   00:37:26 | Samstag, 27. Mai 2006
na, da kennt sich einer aber aus…
aber er kann keine Fragen beantworten. Schade – Dafür stellt er uns ein Arsenal von Gründen dar, warum man ein Kind unbringen soll. Dieselben Gründe kann man in Holland schon für die Alten anwenden.
Also wenn das keine Zwangsneurose ist… Von Freiheit rieche ich bei diesen Beispielen gar nichts.
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#27   Copertino   00:20:30 | Samstag, 27. Mai 2006
Jegliche Freiheit, nicht zu gebären?
@deusex
JEDE Frau hat die Freiheit, nicht zu gebären – und es ist nahezu ausschließlich ihre Sache.
Ich kann Sie nicht mehr ernst nehmen, das läuft auf Willkür hinaus. Im übrigen haben Sie meine Frage noch nicht beantwortet, erinnern Sie sich?
Zitat deusex:
In Sachen „Jugend für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet, wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen Reihen“ Kritik geübt wird. Das heißt nicht, dass ich Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation.
Der Kardinal hat sich inzwischen in einer Aussprache mit Vertretern der JfdL für seine missverständliche Andeutung entschuldigt, das mag Ihnen (gerne) entgangen sein.
Was soll denn genau Bände sprechen über die Methoden der „Jugend“organisation? Bitte konkret!
Redaktion benachrichtigen
#26   deusexmachina   00:09:21 | Samstag, 27. Mai 2006
@Kreuzfidel
Na, Sie haben aber auch so richtig Ahnung von der Materie, wie?
Lassen Sie sich gesagt sein: Frauen treiben aus den vielfältigsten Gründen ab – manche sogar auch leichtfertig. Die Gründe sind ziemlich genauso unterschiedlich wie die Gründe, mit jemandem ins Bett zu gehen. Wer alle über einen Kamm scheren will, irrt zwangsläufig in einer Vielzahl von Fällen, die nun einmal nicht gleichartig SIND.
Ich kenne Frauen, die aus der Situation heraus abgetrieben haben – wesentlich aus finanziellen Gründen. Ich kenne Frauen, die ganz einfach „nie Kinder haben wollten“. Das ist zu respektieren. Frauen, die sich persönlich, psychisch, überfordert fühlten. Frauen, die mit einem bestimmten Partner auf gar keinen Fall ein Kind haben wollen. Frauen, die schon Kinder hatten und die Zahl aus beliebigen Gründen nicht weiter erhöhen wollten. Frauen, die Kinder nicht leiden können. Frauen, die aus Karrieregründen (noch) keinen Platz für ein Kind sahen bzw. sich nicht in der Lage sahen, sich so darum zu kümmern, wie es das ihrer Ansicht nach verdient hätte. Und sogar Frauen, die in diese Welt einfach kein Kind setzen wollten, weil sie an ihr verzweifeln.
Alle diese Gründe wollen Sie also „abschaffen“? Viel Spaß dabei. Vielleicht fangen Sie erst einmal damit an, diejenigen zu FRAGEN, um die es hier geht, denn das haben Sie sehr offensichtlich noch nie getan.
JEDE Frau hat die Freiheit, nicht zu gebären – und es ist nahezu ausschließlich ihre Sache.
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#25   Kreuzfidel   23:52:34 | Freitag, 26. Mai 2006
Zwangsgeburt
Jede Geburt ist eine Zwangsgeburt. Keine Frau hat die Freiheit auf die Geburt zu verzichten, um Ihrem Kind das Leben zu schenken. Zwang ruht auf Ihr, wenn Sie das in ihr keimende Leben nicht will – denn leichtfertig und nur aus Laune heraus treibt keine Mutter ihr Kind ab. Es sind diese Zwänge, die abgeschafft gehören. Ich kenne keine einzige Frau in meinem Verwandten und Bekanntenkreis, die ohne Zwang abgetrieben hätte. Warum gibt es keine Statistiken darüber? Warum hilft man nicht endlich den Frauen wirklich – denn das Kind zu töten ist sicher die schlechteste Alternative für alle Beteiligten, inclusive Ärzte.
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#24   deusexmachina   21:55:32 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thomas A.Höck
Sie sind ja schnell bei der Hand mit dicken Worten… um ‘mal Ihren Duktus zu bemühen, „lügen“ auch Sie: Ich war nie „daemondeLuxe“. Sehen Sie, so einfach geht das – nur ist es natürlich rhetorisch (und benimm-mäßig) fragwürdig, da zu Vokabeln wie „Lüge“ zu greifen.
Was Sie da bei mir als „Lüge“ orten, ist keine. Ich wüsste nicht, wo die ich Abtötung des Embryos (idiotischerweise) in Abrede gestellt haben sollte. Sie unterstellen böswillig, wider besseren Wissens und objektiv nicht belegbar, ich hätte eine Abtreibung AUSSCHLIESSLICH als Verfügung der Frau über ihren Körper bezeichnet. Das wollen Sie mir bitte nachweisen oder sich für diese plumpe Unterstellung entschuldigen (das allerdings traue ich Ihnen, mit Verlaub, nicht zu).
Diese Abtötung steht außer Frage – meine Betonung auf dem Aspekt „Körper der Frau“ beruht schlicht darauf, dass Ihresgleichen diesen keineswegs einzigen, aber wesentlichen Aspekt geflissentlich ignoriert und die Frau zur Zwangsgeburt verdonnern will.
Den Unfug mit der angeblichen „Gleichsetzung“ wollen Sie nicht einsehen – wenn es Ihnen zu hoch ist, dass man ASPEKTE zweier Dinge gleichsetzen kann, ohne die DINGE gleichzusetzen, dann habe ich offenbar Ihren Intellekt WEIT überschätzt. Dennoch eine Denksportaufgabe für Sie:
„Sie atmen Luft wie ein Affe.“
Setzen Sie das nach Belieben „gleich“ – egal, zu welcher Lesart Sie kommen, es wird es wahr sein, nur WAS es korrekt bezeichnet, das bestimmen Sie selbst. Viel Spaß bei dieser kleinen Logelei ;O)
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#22   methusalix †   19:27:00 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Thomas A. Höck:…es sind vor allem Männer, die Interesse an der Abtreibung haben…
Dass Sie und die Kirchenbeamten von Anbeginn an gegen die Emanzipation der Frauen waren, ist uns allen klar! Sie hatten ja auch am meisten zu verlieren, wenn die Frauen plötzlich ihr Leben selbst bestimmen und in die Hand nehmen. Die Frauen durften plötzlich wählen. Die Männer durften den Frauen nicht mehr den Arbeitsplatz über deren Kopf hinweg kündigen. Das Gehalt der Frau wurde nicht mehr automatisch an den Mann ausgezahlt, weil Frauen, man höre und staune, selbst ein Konto eröffnen konnten, über das sie alleine die Verfügungsberechtigung hatten. Die Frauen konnten plötzlich durchsetzen, dass ihre Männer ihr Einkommen offenlegen mussten und konnten so über die Familienausgaben mitbestimmen. Die Frauen konnten plötzlich den Anspruch auf einen angemessenen Teil des Familieneinkommens durchsetzen und waren nicht mehr auf die Almosen ihrer Männer angewiesen, die sie oft genug auch noch monatlich erbetteln mussten. Dass Sie das alles in die tiefsten Tiefen der Hölle wünschen ist uns allen klar, Herr Höck. Das gute daran ist: das wird sich nicht ändern! Da nützt das ganze hysterische Gegeifer gegen den ach so bösen Feminismus nicht, egal ob der aus den Reihen der Kirchenbeamten, aus den Kreisen erzreaktionärer, stockkonservativer Männer oder von einigen wenigen Frauen kommt, die noch nicht ganz im Heute angekommen sind und verzweifelt versuchen, die Zeit zurückzudrehen.
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#20   Copertino   18:57:30 | Freitag, 26. Mai 2006
missverständlich
@deusex
In Sachen „Jugend für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet, wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen Reihen“ Kritik geübt wird. Das heißt nicht, dass ich Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation.
Der Kardinal hat sich inzwischen in einer Aussprache mit Vertretern der JfdL für seine missverständliche Andeutung entschuldigt, das mag Ihnen (gerne) entgangen sein.
Was soll denn genau Bände sprechen über die Methoden der „Jugend“organisation? Bitte konkret!
@Thomas A. Höck
Karin Struck hat übrigens nicht wiederholt abgetrieben, sondern genau einmal; einmal zuviel, wie sie es sah.
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#18   Satansbraten   18:43:33 | Freitag, 26. Mai 2006
Nochmal zu meiner „Lebenslüge“
Ich setz mich halt lieber für die Rechte schon geborener Kinder ein. Ich bin sicher, dass werde ich auch nicht bereuen :-]. Hingegen habe ich auf kreuz.nett noch keinen Aufruf gelesen, sich doch mal um die Kinder zu bemühen, die weit unter der Armutsgrenze leben. Die Doppelmoral dahinter, sollte selbst Ihnen verständlich sein o^/
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#17   Sulpicius   18:29:21 | Freitag, 26. Mai 2006
deusexmachina…
… ein Lustobjekt! :-D Kann ich mir aufgrund Ihrer Postings und Theorien gar nicht vorstellen! :-D
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#16   deusexmachina   18:24:51 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thomas A. Höck
In der Tat, ich befürworte die Wahlfreiheit der Frau, was Ihrer Ansicht nach (da ich ja „bezeichnenderweise ein Mann“ bin, wie Sie sagen) wohl der Gipfel des Chauvinismus ist – ich schlimmer Macho, der ich doch allen Ernstes der Frau die Verfügungsgewalt über ihren Körper zumute! Da wäre es doch ungleich besser, ihr Schicksal in die Hände einer wohlmeinenden, männlichen Priesterkaste zu legen, nicht wahr?
Meine Partnerin verzichtet dankend auf diese klerikale Bevormundung und bevorzugt meine ach-so-frauenverachtenden Einstellung. Mir persönlich tut es ja eher Leid für Sie, wenn Sie beim Gedanken an Frauen Begriffe wie „Lustobjekt“ und „Sexspielzeug“ einseitig assoziieren. In meinem (genauer: unserem) Verständnis ist das etwas, das auf Beidseitigkeit ausgelegt ist und auch so wahrgenommen / genossen wird, ohne sich dabei darauf zu reduzieren. Ihre Wahrnehmung scheint da anders zu sein – um auf derlei abartige Konstrukte zu kommen, muss ich immer erst etwas von Leuten wie Ihnen lesen. Sie wissen ja: „Was ich selber denk’ und tu’, trau’ ich anderen zu“. Insofern ein peinliches Eingeständnis Ihrerseits.
In Sachen „Jugend für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet, wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen Reihen“ Kritik geübt wird www.cardinalrating.com/…_97__article_657.htm. Das heißt nicht, dass ich Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation.
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#14   Sulpicius   17:46:36 | Freitag, 26. Mai 2006
@Satansbraten
Passen Sie auf, daß Sie dereinst an Ihrem Sterbeort nicht Ihrer selbstgezimmerten Lebenslüge anheimfallen.
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#13   Satansbraten   17:30:38 | Freitag, 26. Mai 2006
Lebenslüge
Na leben Sie von mir aus doch weiter in Ihrer heilen, katholischen Welt und reden Sie sich ein, dass eine Zygote ein Mensch ist. Von mir aus, verehren Sie das heilige Spermium. Vergessen Sie dabei ruhig die Sorgen der Mütter und Väter. Zeugen auf Teufel komm raus, Lebenssituation der Mutter hin oder her. Begleitumstände sind Ihnen ja sowieso egal. Da wird jede Frau die abtreibt, abgetrieben hat oder sich auch nur mit dem Gedanken beschäftigt, verteufelt ohne jemals die Beweggründe zu hinterfragen.
Was für eine Heuchelei. Ungeborenes Leben wird geschützt, geborenes scheint Ihnen weniger wichtig zu sein. Sie sitzen da in Ihrem kath. Elfenbeinturm und meinen über jemanden ein Urteil fällen zu können. Engagieren Sie sich doch mal ne Runde in der Schwangerschaftsberatung. Sprechen Sie doch mal mit diesen Frauen. Vielleicht erkennen Sie dann, wer hier mit einer Lebenslüge lebt.
Ein Hoch auf die Säkularisation. Wenn ich mir vorstelle, Ihr Urteil würde heutzutage noch ins Gewicht fallen, aber so kämpfen Sie und Ihre Tradifreunde auf verlorenem Posten ^-^
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#11   Laurentius2   16:45:12 | Freitag, 26. Mai 2006
Noch nicht gleichgeschaltet
Solange es solche mutigen Bekenner, wie diesen Ingenieur gibt, solange ist unsere katholische Jugend noich nicht völlig gleichgeschaltet. Was unsere Oberhirten jetzt tun können ? o^/ Das viele Geld für unsere KJG-Truppe O:O :-[ :-S umleiten auf diese letzten Stoßtrupps der katholischen Wahrheit !!! Wenn sie sich doch nur trauen würden … Bitte, liebe Bischöfe, bitte fördert endlich die katholischen Jugendlichen ! :-)
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#10   Satansbraten   15:58:41 | Freitag, 26. Mai 2006

Schön bei dem user Benedikt abgeschrieben, Herr Höck. Und eine bösartige Unterstellung. Aber eins könnt ihr ja besonders gut, nämlich Erbsen zählen. Statt den Kontext zu erfassen, wird alles zerkleinert, gewendet, unter die Lupe genommen. Kommt wohl vom vielen Bibelstudium.
Natürlich meinte Methusalix hier den Schwangerschaftsabbruch und wollte nichts beschönigen.
Naja, viel Spass beim gegenseitigen zerfleischen.
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#8   Copertino   15:08:29 | Freitag, 26. Mai 2006
Ihr persönliches Engagement…
…achte ich, werter Methusalix. Allerdings berechtigt es Sie nicht dazu, im Voraus anzunehmen, dass ich Ihre Berichterstattung nicht goutieren würde, sofern sie sachlich und ausgewogen wäre. Und etwas anderes würde ich Ihnen auch nicht unterstellen.
Im weiteren habe ich sehr wohl gelesen, dass sie NICHT NUR den Weg des Strafgesetzes gehen möchten. Gewiss, nur dieser komplementäre Weg ist erfolgsversprechend und meint in ihrer Ausdrucksweise doch eigentlich, dass Sie die Rechtssprechung AUCH als einen Teil im ganzen Prozess sehen mit dem Ziel, Abtreibungszahlen zu senken.
Wen Sie allerdings in ihrem ersten Beitrag mit „militant-reaktionäre katholische Ideologen“ konkret verunglimpft haben, bleibt mir weiterhin schleierhaft. Der Ausdruck tendiert dazu, das in den allermeisten Fällen friedliche Engagement katholischer Lebensschützer generell herabzuwürdigen; dagegen müsste ich mich energisch wehren.
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#6   methusalix †   13:39:06 | Freitag, 26. Mai 2006
@Copertino
Werter Methusalix, falls Sie zufällig in Wien weilen sollten, könnten Sie dann die Berichterstattung übernehmen?
Nun Copertino, dem stehen leider zwei Dinge entgegen.
Erstens muss ich mich um meine alte und kranke (wortwörtlich so gemeint, sie wird demnächst in einer grossen Klinik am Herzen operiert) Mutter kümmern; Sie wissen schon, Erfüllung des vierten Gebotes.
Zum zweiten würden Sie meine Berichterstattung wenig goutieren. Ich gehöre nämlich, obwohl gegen die Abtreibung eingestellt, zu den Menschen, die auf dieser Seite als „Abtreibungsideologen“ beschimpft werden, weil ich micht der hier vorherrschenden Rabulistik gegen Frauen anschliessen kann und andere Wege gehen will, als ausschliesslich die des Strafgesetzbuches. Zum Beispiel gehe ich den Weg Seiner Eminenz Bischof Kothgasser von Salzburg mit, der Mutter und Kind Heime gründet, was ich massiv unterstütze.
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#5   Copertino   13:04:14 | Freitag, 26. Mai 2006
Jugendlich?
@Gotthard
Etwas salopp formuliert vielleicht. Als Präsident der ‘Jugend für das Leben’ gehört er aber bestimmt nicht zum ‘Mittelalter für das Leben’.
Aber das ist ja auch die Kernbotschaft dieses Artikels, welche Sie da kommentieren, werter Gotthard??!
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#4   Gotthard   12:46:04 | Freitag, 26. Mai 2006
jugendlich?
Gleichzeitig wurde der zum Schweigen verdammte jugendliche Referent
ein Jugendlicher als Diplomingenieur?
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#3   Copertino   11:45:13 | Freitag, 26. Mai 2006
Es wurde auch Zeit für die Polizei…
@methusalix
Das war nämlich bereits die zweite massive Störung einer Wiener Veranstaltung von ‘Jugend für das Leben’. Bereits im Januar hatten militante AbtreibungsideologInnen den Vortrag einer von der Abtreibung Betroffenen massiv gestört und eine anständige Diskussion verhindert.
www.youthforlife.net/detail.php?id=357
Frage: Wann findet die nächste Veranstaltung von JfdL an der Wiener Universität statt? Werter Methusalix, falls Sie zufällig in Wien weilen sollten, könnten Sie dann die Berichterstattung übernehmen?
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#2   methusalix †   11:01:57 | Freitag, 26. Mai 2006
unparteiische Polzei
Da kann man einmal sehen, wie gerecht und unparteiisch die österreichische Exekutive ist. Egal aus welcher Ecke die Gewalt kommt, sie schreitet ein, ohne Ansehen der Ideologie!
Gegen militant-reaktionäre katholische Ideologen ist sie ebenso vorgegangen. www.kreuz.net/article.3195.html
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#1   Beobachterin   09:46:27 | Freitag, 26. Mai 2006
Linksfaschisten …
… sind auf dem Vormarsch.
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