Die Gewaltbereitschaft endet nicht mit der Tötung von Menschen im Mutterleib…
Jüngst wurde der Vortrag eines Jugendlichen über die ideologischen Hintergründe der Abtreibungsgewalt durch einen aufmarschierten Stürmertrupp praktisch unter Beweis gestellt. Der Referent brauchte nicht einmal seinen Mund aufzutun.

Als Referent war der Präsident der Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’, Diplomingenieur Martin Minkowitsch, vorgesehen. Der Anlaß fand im Neuen Institutgebäude der Universität Wien statt.

Die radikalen Ideologen setzten sich mit Stänkereien, Provokationen und Einschüchterungsversuchen in Szene und entwendeten Universitätseigentum.
Die Polizei mußte einschreiten, um die Stürmertruppe unter Kontrolle zu bringen.
Bei den Randalierern handelte es sich nach Angaben der ‘Jugend für das Leben’ um „mehr oder weniger gepflegt wirkende Individuen beiderlei Geschlechts“.
Der linksextreme Schlägertrupp zerriß Informationsmaterialien und verunstaltete Wände und Tische mit Aufklebern blasphemischen Inhalts, unter anderem der Haßspruch: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns das erspart geblieben“.

Dabei beleuchtete er die ideologischen Hintergründe, welche die Tötung ungeborener Menschen ermöglichen oder gar fördern: nämlich Materialismus und Marxismus.
Diesen beiden lebensgefährlichen Ideologien wurde der Glaube an Jesus Christus entgegengestellt.

Die ‘Jugend für das Leben’ erklärt auf ihrer Homepage, aus dem Abend eine Lehre gezogen:
„Wer das Töten ungeborener Kinder propagiert, wird auch mit geborenen Menschen nicht zimperlich umgehen. Es ist jederzeit mit Gewalt gegen Lebensschützer zu rechnen.“
Als Fazit ruft ‘Jugend für das Leben’ unter anderem die Priester und Seelsorger auf, sich stärker gegen die Kinderabtreibung und für ein Klima des Lebens einzusetzen.
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Dienstag, 30. Mai 2006 18:59
Aloah: methusalix
>>Das sehen manche Hisoriker zwar anders, aber die Geschichtsschreibung wird eben immer von den Siegern
bestimmt.<<
logo, deshalb hat die bibel recht, seit ihrem bestehen.
logo, deshalb hat die bibel recht, seit ihrem bestehen.
Dienstag, 30. Mai 2006 18:50
methusalix: Dank für Ihre Antwort, Athanasius!
athanasius1957: @ methusalicem
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Diese Definition der Anarchie von unserem Mitdiskutanten habe ich in meinem Beitrag gemeint, Athanasius!
virOblationis: …
„…DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“ Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
Wobei die gängige Definition wohl eher den Zuständen bei einem Bürgerkrieg nahekommt, als dieser in Wikipedia.
Sind …Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug?Wenn Sie nach den eben dargestellten Definitionen gehen, nein, dann sind diese beiden Faktoren nicht genug um ein Land als anarchisch zu definieren. Ich muss auch nachdrücklich davor warnen mit ständigen Superlativen wie „Krieg gegen das ungeborene Leben, Babycaust oder eben Anarchie“, den Bogen zu überspannen.
Der ständige Missbrauch der Sprache durch römisch-katholische Kirchenbeamte und fundamentalistisch-reaktionär geprägte Laien führt zu einer derartigen Abstumpfung, dass Ihnen letztendlich niemand mehr zuhören wird.
Die demographischen Entwicklungen haben …geführt…
Ihr Wort in Gottes Ohr, Athanasius!
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums …
Das sehen manche Hisoriker zwar anders, aber die Geschichtsschreibung wird eben immer von den Siegern bestimmt.
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Diese Definition der Anarchie von unserem Mitdiskutanten habe ich in meinem Beitrag gemeint, Athanasius!
virOblationis: …
„…DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“ Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
Wobei die gängige Definition wohl eher den Zuständen bei einem Bürgerkrieg nahekommt, als dieser in Wikipedia.
Sind …Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug?Wenn Sie nach den eben dargestellten Definitionen gehen, nein, dann sind diese beiden Faktoren nicht genug um ein Land als anarchisch zu definieren. Ich muss auch nachdrücklich davor warnen mit ständigen Superlativen wie „Krieg gegen das ungeborene Leben, Babycaust oder eben Anarchie“, den Bogen zu überspannen.
Der ständige Missbrauch der Sprache durch römisch-katholische Kirchenbeamte und fundamentalistisch-reaktionär geprägte Laien führt zu einer derartigen Abstumpfung, dass Ihnen letztendlich niemand mehr zuhören wird.
Die demographischen Entwicklungen haben …geführt…
Ihr Wort in Gottes Ohr, Athanasius!
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums …
Das sehen manche Hisoriker zwar anders, aber die Geschichtsschreibung wird eben immer von den Siegern bestimmt.
Dienstag, 30. Mai 2006 15:41
athanasius1957: @ methusalicem
Schwangerschaftsabbrüche werden in einigenLändern dieser Welt leider als Verhütungsmittel (China) oder
als Mittel zu Geschlechtswahl (Indien) verwendet. Dass dort Anarchie herrscht kann man schwerlich behaupten.
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Die demographischen Entwicklungen haben zum Nach- und Umdenken der Politik in beiden Ländern geführt. Dort fehlen ungemein viele Mädchen im heiratsfähigen Alter. Das führte in China zumindest seit 2005 dazu, in ländlichen Gebieten und nicht nur dort mehrere Kinder zu erlauben.
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums im römischen Reich bis zur Erhebung in den Rang der Staatsreligion unter Konstantin war sein Eintreten für die Wehrlosen, Kranken und Schwachen. Dies machte die Christen gegenüber allen anderen Religionen glaubwürdig.
Wie definieren Sie denn Anarchie? Sind Geschlechtsauswahl allein und Zwangsabtreibung an sich nicht Anarchie genug.
Die demographischen Entwicklungen haben zum Nach- und Umdenken der Politik in beiden Ländern geführt. Dort fehlen ungemein viele Mädchen im heiratsfähigen Alter. Das führte in China zumindest seit 2005 dazu, in ländlichen Gebieten und nicht nur dort mehrere Kinder zu erlauben.
Einer der Gründe für den Siegeszug des Christentums im römischen Reich bis zur Erhebung in den Rang der Staatsreligion unter Konstantin war sein Eintreten für die Wehrlosen, Kranken und Schwachen. Dies machte die Christen gegenüber allen anderen Religionen glaubwürdig.
Montag, 29. Mai 2006 07:51
_xyz_: deusexmachina: Abtreibung verhält sich zu
Verhütung wie Krieg zu Diplomatie.
Hier hat deusex – ungewollt? – etwas Wahres gesagt. Abtreibung ist ein Krieg gegen die Ungeborenen. Jetzt müßte er uns nur noch erklären, warum er die Tötung wehrloser Kinder als „gerechten Krieg“ ausgeben will …
Hier hat deusex – ungewollt? – etwas Wahres gesagt. Abtreibung ist ein Krieg gegen die Ungeborenen. Jetzt müßte er uns nur noch erklären, warum er die Tötung wehrloser Kinder als „gerechten Krieg“ ausgeben will …
Sonntag, 28. Mai 2006 23:19
methusalix: Schwangerschaftsabbrüche werden in einigen
Ländern dieser Welt leider als Verhütungsmittel (China) oder als Mittel zu Geschlechtswahl (Indien)
verwendet.
Dass dort Anarchie herrscht kann man schwerlich behaupten.
Also irgendwie ist Ihre Schlussfolgerung nicht so ganz stimmig.
Es sei denn, Sie sehen jede Herrschaftsform jenseits eines römisch-katholisch regierten Gottestaates als Anarchie an.
Vielleicht tröstet es Sie, dass Regierungen unter enger Beteiligung des römisch-katholischen Klerus nie allzulange erfolgreich waren (Spanien und Kolumbien z. B.).
Dass dort Anarchie herrscht kann man schwerlich behaupten.
Also irgendwie ist Ihre Schlussfolgerung nicht so ganz stimmig.
Es sei denn, Sie sehen jede Herrschaftsform jenseits eines römisch-katholisch regierten Gottestaates als Anarchie an.
Vielleicht tröstet es Sie, dass Regierungen unter enger Beteiligung des römisch-katholischen Klerus nie allzulange erfolgreich waren (Spanien und Kolumbien z. B.).
Sonntag, 28. Mai 2006 20:16
virOblationis: Ergänzung
Vollkommene Zustimmung!
„…wenn die so verführte Jugend aufsässig wird, sofern man ihr nur den geringsten Zwang auferlegen will, weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten, ohne die keine Gesellschaft leben kann, dann ist Vorsicht geboten:
DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“
Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
„…wenn die so verführte Jugend aufsässig wird, sofern man ihr nur den geringsten Zwang auferlegen will, weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten, ohne die keine Gesellschaft leben kann, dann ist Vorsicht geboten:
DIESER WEG DROHT IN DIE TYRANNEI ZU FÜHREN…“
Man kann vielleicht noch präzisieren: …in die Tyrannei der Anarchie.
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