Wer keine positive Muttererfahrungen besitzt, wird sehnsuchtskrank. Er wird versuchen, seinen Heißhunger nach Liebe anderswo zu stillen – oft mit zerstörerischen Folgen. Ein Mahnruf von Christa Meves.
(kreuz.net) Aldous Huxleys Vision von 1932, daß in der „Brave New World“ die Mutter abgeschafft werde,
sei gesellschaftliche längst wahr geworden.
Das erklärte die Kinder- und Jugendtherapeutin Christa
Meves Anfang Mai in der konservativen Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’.
Seit 35 Jahren sei das Muttersein
ins Abseits geraten: „Selbst das Wort »Mutter« kommt in den neuen öffentlichen Diskussionen um die
Familie kaum vor.“
Nach den vielen Programmen für die sich selber bestimmende Frau sei der Versuch verwirklicht
worden, die Mutter gesellschaftlich zu eliminieren: „Mutter mag man nicht mehr sein.“
Man könne häufig
auch gar nicht mehr Mutter sein: „Es sei denn, man setzt sich freiwillig der Verarmung aus.“ Frau Meves
wörtlich:
„Man mag nicht mehr Mutter sein, weil man dann schief angesehen wird, schon ganz und gar,
wenn man mehr als zwei Kinder hat.
Man mag nicht mehr Mutter sein, weil andere Lebensformen sehr viel
weniger beschwerlich und doch auch erreichbar und anziehend sind.
Man mag nicht mehr Mutter sein, weil
man sich durch das Kind langzeitig mit einem Mann verbindet, den man vielleicht aber nur kurzzeitig leiden
kann.
Man kann nicht mehr Mutter sein, weil man von Geburt an unfruchtbar ist, die Organe dafür krank
geworden sind oder der Partner zeugungsunfähig ist.
Man kann nicht mehr Mutter sein, weil man zu alt
geworden ist und rechtzeitig dafür keinen Partner gefunden hat, und neuerdings immer häufiger:
Man
kann es sich nicht leisten, Mutter zu werden, weil der finanzielle Status das nicht mehr hergibt.“
Man
werde in absehbarer Zeit – so Frau Meves – gar nicht mehr Mutter sein dürfen, weil der Staat immer mehr
nach den Kindern greife:
• „Erstens indem er die Mütter, die ohne Einkommen sind, so wenig entlastet,
daß sie genötigt werden, zum Geldverdienen von ihren Kindern wegzugehen und ihre Säuglinge in Krippen
abzugeben.
• Zweitens indem er in Erwägung zieht, Kindergärten und Kindertagesstätten zur staatlich
verordneten Pflicht zu erheben.
• Drittens indem die Grundschulkinder von Anfang an viel zu lange hausfern
sein müssen.
• Viertens indem er die Ganztagsschule durchzusetzen sucht.
• Fünftens indem der
Staat nicht den Vollmüttern, sondern allein den erwerbstätigen Müttern eine Rente zubilligt.“
Die
menschliche Sehnsucht nach der guten Mutter und nach Geborgenheit am Lebensanfang stehe dazu in krassem
Gegensatz.
Diese Sehnsucht werde in der psychotherapeutischen Arbeit sichtbar:
„Bei den professionellen
Heilern sucht sich die von Muttersehnsucht verzehrte Menschheit oft einen in der erwarteten emotionalen
Tiefe kaum erfüllbaren Ersatz.“
Frau Meves erwähnt einen Kindertest für Acht- bis Zwölfjährige,
bei dem der Satz „Ich mag meine Mutter, aber…“ vom Kind vervollständigt werden soll.
90 Prozent der
Kinder ergänzen: „Aber sie ist ja so viel weg“ oder „Aber sie ist uns doch weggelaufen“ oder „Aber sie
hat keine Zeit“ oder „Aber sie muß doch arbeiten.“
Nur wenige – meist Jungen – schreiben: „Aber sie
meckert zu viel“.
Muttersehnsüchte artikulieren nicht nur Grundschulkinder.
In der Gesprächstherapie
kommen Müttersehnsüchte von Erwachsenen oft als abgrundtiefe Verlorenheit, als „Schwarzes Loch“ in der
Seele zum Ausdruck, so Frau Meves.
Menschen mit eher depressiven Neigungen würden sich sogar schämen,
kritische Einschätzungen ihrer Mutter vorzubringen: „Sie reagieren mit einem schlechten Gewissen, manchmal
sogar mit Selbstbestrafungstendenzen.“
Frau Meves erwähnt Arme aufritzen, Haare ausreißen, Hungersucht,
notorischer Frauenhaß oder Alkohol.
Die fehlende Mutter präge sich im Menschen als Angst vor Verlassenheit,
als Gefühl des Ausgesetztseins wie eine oft nur mühsam vernarbte Wunde in das Gehirn ein.
In der Sprache
der Hirnforscher: „Der durch Angststreß hervorgerufene Cortisol-Spiegel normalisiert sich nicht wieder
und macht chronisch streßanfällig und betäubungsbedürftig.“
„Sucht ist der Ersatz für die veruntreute
Mutter“, zitiert Frau Meves den großen ungarischen Psychologen, Leopold Szondi († 1986).
Das sei auch
dann der Fall, wenn sich eine Mutter im Sinne moderner Erziehungsratschläge ihrem Kind gegenüber verhalten
habe: nicht nah, sondern in Distanz, um das Kind dadurch pflegeleicht zu machen – cool vor allem.
Die
Sehnsuchtskranken würden ihre unerfüllte Liebesansprüche weitergeben: an den Versuch, alles in sich
hineinzuschlingen, zu viel zu essen, so daß sie dadurch schon als Kinder fett werden – oder sie erwerben,
was sich kaufen und doch gar nicht verbrauchen läßt.
„Oder sie umklammern den Menschen, der sich ihnen
zuwendet, so, daß er geradezu daran zu ersticken droht und sich bald davonmacht. Sie sind eben »nimmersatt«.
Wie sieht die gute Mutter aus, nach der sich die Seelen der Menschen in unseren kinderfeindlichen Industrienationen
kaputtsehnen?“ – fragt Frau Meves:
„Die entmutterten Menschen in unserer Welt sehnen sich nach einer
Mutter, die sie einhüllt – die ihnen in einer Weise nahe ist, daß sie sich vollständig angenommen fühlen.“
Sie würden sich noch als Erwachsene nach der Mutter sehen, die errät, was mit ihrem Kind ist, noch
bevor es das selber merkt, und sie projizieren diesen Riesenanspruch auf die Menschen in ihrem Umfeld.
„Sie sehnen sich nach einer Weiblichkeit, die sich ihnen mit ihrem ganzen Sein zuwendet, die sie ernst
nimmt und ihnen eine alles verstehende Hand auf den Kopf legt.“
Sie würden sich nach einer Mutter sehnen,
die ihnen mit leiser Stimme wiegend und tröstend ins Ohr summt. Und dann entscheidend:
„Daß sie auch
die Mutter brauchen, die ihnen hilft, sich von ihr zu lösen, scheint unter der Allmacht der Sehnsucht
nach leiblicher Nähe wie zerronnen. Denn das wäre doch erst der zweite Schritt.“
Es gibt – so Frau
Meves – heute noch Menschen, die vom Glück einer guten Mutter berichten können:
„Ich habe eine wunderbare,
immer verständnisbereite, mich nie bedrängende, sondern mich freilassende, mitdenkende, mich lebenslänglich
seelisch begleitende Mutter gehabt. Sie hat mich mit einer inneren Stabilität ausgestattet, die es mir
möglich machte, den Stürmen des Lebens standzuhalten.“
Dabei müsse es einfühlsam, liebevoll und urnatürlich
zugehen. Das sei so von der Natur vorgesehen. Denn ohne solche Mütter am Lebensanfang ersticke der Schrei
nach ihr zu resignierter Mutlosigkeit oder nie befriedigter Gier.
„»Ohne Mutter kannst du nicht leben«,
hat uns Hermann Hesse zugerufen. Gute Mütter brauchen wir, damit wir Zukunft haben“ – so Frau Meves abschließend.
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Missverständnis Die „Ultrakatholen“, wie „Deus“ sich ausdrückte, wissen genau, dass sie nie die Macht
ergreifen werden, um ihre Wertvorstellungen für andere zur Pflicht zu machen. Es geht hier zuvörderst
um die Solidarisierung des Milieus „nach innen“. Der Integralismus ist sich im Prinzip darüber im Klaren,
dass er auf verlorenen Posten steht. Die Verirrung in politische Extremforderungen dient zuerst der Selbstbestätigung,
dass diese eine, katholische Wahrheit „integral“ ist. Ursache dieser Konfusion einer religiösen Überzeugung
mit einem v.a. strafjuristischen Forderungskatalog an den Gesetzgeber ist aber jene Konfusion der Ebenen,
die ich seit Moinaten hier aufzuklären versuche. Der Christkönig „wohnt“ eine Etage höher, auch der
Streit um Relativismus vs. Dogma findet „drüber“ statt. Die Wahrheit der Religion ist, weil wahr, unempfindlich
gegen den Widerspruch anderer Religionen; daher sind die anderen auch „gesellschaftlich“ tolerierbar,
sogar akzeptabel. Die Angst, dass die eigene Religion „unwahr“ sein könnte, treibt dazu, sie auf ein
bestimmtes in Raum und Zeit lokalisierbares Weltbild zuzuschneiden. Denselben Fehler machen auch „linke“
und „liberale“ Christen, im prot. Lager sogar noch hilfloser. Aber die Abgrenzung ist schwierig! Darum
vertraut der Katholkik hier auf die Kompetenz-Kompetenz von Papst und Bischöfen, die das Dogma einerseits
und die Gesellschaftslehre andererseits profilieren.
@ deusexmachina ICH will KEINEM Katholiken etwas vorschreiben. Diese Aussage von Ihnen ist ein bloßes
Lippenbekenntnis. Ich habe Sie hier – zuletzt gestern – schon häufiger darauf aufmerksam gemacht, dass
Sie der Kirche Rechte bestreiten wollen, die andere Elemente der Gesellschaft ganz selbstverständlich
innehaben und auch ausüben. Während (oft diesbezügl. ungelernte) Politiker ihre Vorstellungen sogar
verpflichtend in Gesetzesform gießen, bestehen Sie offenbar darauf, dass die Kirche nicht mal am gesellschaftlichen
Meinungsbildungsprozess teilhaben sollte, der neben den Parteien auch noch von Medien, Gewerkschaften,
Industrieverbänden und sonstigen Interessenverbänden als integraler Bestandteil ihres Daseins ausgeübt
wird. Alle diese Verbände fordern die Umsetzung ihrer Vorstellungen in Gesetze, was die Kirche nicht
einmal konkret tut: Die Ehe ist nunmal urspr. ein kirchl. Sakrament, dass der Staat verweltlicht hat,
jetzt muss er damit leben, dass die Kirche weiterhin sagt, was sie unter Ehe versteht. In MEINEM Staat
können Sie leben, wie es Ihnen gefällt Nein, das kann ich nicht. Sie wollen mir mein Recht auf politische
und gesellschaftliche Meinungsäußerungen bestreiten, während Sie sich selbiges zuerkennen. Sie sind
nicht liberal, falls sie das vielleicht meinen, da Ihre Liberalität nur so weit geht, wie Sie selbst
nicht betroffen sind.
@Benedikt – Sie haben’s immer noch nicht verstanden Sie reiten auf einem vermeintlichen „messianischen
Eifer“ herum. Vielleicht kommt es Ihnen ja irgendwann einmal in den Sinn, dass dies Verteidigung gegen
die hier auf kreuz.net propagierten Aggressionen ist? Noch einmal, weil Sie das immer so akkurat übersehen:
ICH will KEINEM Katholiken etwas vorschreiben. Und wie sieht es umgekehrt aus? Alles, was man hier liest,
läuft auf die Einschränkung Andersdenkender hinaus. Dabei VERLANGT niemand von Ihnen, dass Sie schwul
werden, abtreiben oder sexuelle Freiheiten ausleben – das steht Ihnen völlig anheim, da wird Ihnen niemand
reinquatschen. Man wird Ihnen Ihr Verhalten nicht nur nicht verbieten, man wird es auch nicht angreifen,
Sie deswegen als Untermenschen oder als pervers bezeichnen – alles Dinge, die umgekehrt von diesen Paradekatholiken
hier regelrecht als Gewohnheitsrecht reklamiert werden. Vielleicht begreifen Sie das endlich ‘mal: Diese
Ultrakatholen, die anderen ihr Leben vorschreiben wollen, sind die Aggressoren. Wären sie es nicht –
herrjeh, sie könnten mir egaler nicht sein. Oder meinen Sie, ich rege mich über Odin- und Freyagläubige
auf? Nein? Warum wohl nicht? WEIL DIE SICH NICHT DAZU AUFBREZELN, IN MEIN LEBEN REINZUQUATSCHEN BZW. ES
ZU VERSUCHEN. So einfach. In MEINEM Staat können Sie leben, wie es Ihnen gefällt, meinetwegen wohnen
Sie in der Kirche, mir egal. In IHREM Staat aber müsste ich auswandern, der wäre so weit nicht weg vom
Mullahregime Ahmadinedschads.
@ methusalix An welcher Stelle wurde sich denn über einen konkreten Kindermord aufgeregt? Ich wüsste
keine, erst recht nicht von mir. Es wurde allgemein formuliert, also abstrakt. Ich bin gegen Abtreibung,
was nicht heißt, dass ich vor einer Frau, die abgetrieben hat ausspucken würde. Falls Sie das glauben,
so sollten Sie sich ernsthaft fragen, ob Sie nicht schon den Glauben an das Gute im Menschen verloren
haben. In dem Fall wäre aber auch klar, dass das Problem bei Ihnen liegt, weswegen Sie Ihre absurden
Vorwürfe gegen meine Person eventuell noch mal überdenken sollten. Gruß und schönen Sonntag Benedikt
@ methusalix Dass Nächstenliebe hier kein Thema ist, habe ich inzwischen auch begriffen. Hier geht es
eher etwas heftiger zu, um es mal euphemistisch auszudrücken. Lassen Sie das doch. Wie ich schon sagte:
Das ist ein Diskussionforum, auf dem kontrovers diskutiert wird. Nicht mehr und nicht weniger. Die karitativen
Aufgaben funktionieren abseits der Tastatur ein wenig besser. Wie soll das denn Ihrer Meinung nach in
einem Internetforum von statten gehen? Trotzdem, so wie Sie sich hier zeigen, ist Nächstenliebe für
Sie absolut kein Thema und das ist schade, weil es doch das zentrale Gebot unseres geminsamen Glaubens
ist, Nehmen Sie es mir nicht übel, aber Sie sind ein Verleumder. Was wissen Sie von mir? Was hat das
mit meiner Einstellung zur abstrakten(!) Frage der Abtreibung zu tun, von der Sie wieder einmal erfolgreich
ablenken? Ich könnte mit demselben Recht das gleiche von Ihnen behaupten. Das würde ich mich aber nicht
erdreisten zu tun. Da haben Sie weniger Hemmungen. Armselig, wirklich sehr armselig. Offenbar können
Sie nicht abseits einer persönlichen Schiene diskutieren. Schade.
@bendikt Nächstenliebe meinerseits können Sie gar nichts wissen und das ist hier auch nicht Thema. Dass
Nächstenliebe hier kein Thema ist, habe ich inzwischen auch begriffen. Hier geht es eher etwas heftiger
zu, um es mal euphemistisch auszudrücken. Trotzdem, so wie Sie sich hier zeigen, ist Nächstenliebe für
Sie absolut kein Thema und das ist schade, weil es doch das zentrale Gebot unseres geminsamen Glaubens
ist, das wir von unseren älteren Geschwistern, den Juden, übernommen haben.
@ methusalix Vergessen Sie’s Höck, Benedikt und Konsorten! Solange Sie nicht anfangen durch Ihr Vorbild
und Ihre Nächstenliebe alleine zu wirken, stehen sie auf verlorenem Posten. Sparen Sie sich das Pathos.
Das hier ist ein Internetforum, in dem Themen kontrovers diskutiert werden. Über die Ausübung der Nächstenliebe
meinerseits können Sie gar nichts wissen und das ist hier auch nicht Thema. @ deusexmachina Und es liegt
gewiss nicht in der Macht eines Höck oder eines Benedikt, mein Selbstverständnis ins Wanken zu bringen –
da überschätzen Sie sich, mein Gutester Daran habe ich auch kein Interesse. Allein Ihre Beiträge lassen
darauf schließen. Im Prinzip könnte Ihnen eine Glaubensaussage etwas zum Heil der Seelen oä völlig
egal sein, aber Sie versuchen hier jedes Mal, einen vermeintlich neutralen Standpunkt zu Gehör zu bringen,
dessen Vertretung von keinem Gläubigen verlangt werden kann. Ihr Eifer in dieser Hinsicht ist geradezu
messianisch, offenbar müssen Sie hier etwas übertünchen. Das ist einfach mein Eindruck. Erst, wenn
Sie Unfehlbarkeit für Ihre Ansichten reklamieren und von diesem hohen Ross aus moralische Urteile über
ANDERE fällen und diese zum verpflichtenden Allgemeingut wandeln möchten, wird’s kritisch. Ja hatten
wir schon. Sie haben noch nie begriffen, dass es dabei um Vorschriften für NICHTgläubige geht. Wir ahtten
auch schon, dass das Unsinn ist.
@Höck Höck: Der Text enthält deswegen einen Stachel für Leute wie m. und d., weil sie sich offenbar
rein willkürlich und auf der Basis zahlreicher LÜGEN im Wahn der moralischen Unangreifbarkeit dünken, …
…un das kann natürlich absolut nicht sein, da Sie selbst im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit und
unagreifbar sind! Ja ja, das versuchen uns die Kirchenbeamten seit Jahrhunderten einzutrichtern; früher
mit Gewalt bis hin zum Autodafe, heute, Dank sei Gott, nur noch mit immer wiederkehrenden Behauptungen,
die, weil nicht verifizierbar, ja von Gott kommen müssen. Vergessen Sie’s Höck, Benedikt und Konsorten!
Solange Sie nicht anfangen durch Ihr Vorbild und Ihre Nächstenliebe alleine zu wirken, stehen sie auf
verlorenem Posten. Dabei haben wir absolut das gleiche Ziel: Minderung der Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche.
Sie glauben aber immer noch dieses Ziel mit der Brechstange durchsetzen zu müssen und geraten immer wieder
in Wut und Verzweiflung, angesichts Ihrer Misserfolge. Wann merken Sie es endlich? Glauben kann nicht
befohlen werden! Er muss, wie der Name sagt, geglaubt werden.
@Benedikt Sie werden lachen: Ich bin selbstkritisch genug, als dass ich mich beim Abfassen der Zeilen
gefragt habe: „Na, ob nicht irgendwer dasselbe von DIR sagt?“. Ihre Bemerkung wurde also antizipiert.
Tatsächlich ist es schwierig, die Motive eines – noch dazu: persönlich unbekannten – Gegenübers zu
mutmaßen. Bei manchen liegt es auf der Hand. Bei anderen trügt der Schein. Nur, sehen Sie: Ich benötige
da keine Bestätigung, „leide“ nicht. Und es liegt gewiss nicht in der Macht eines Höck oder eines Benedikt,
mein Selbstverständnis ins Wanken zu bringen – da überschätzen Sie sich, mein Gutester ;O) Ob sich
Gläubige klar machen, dass sie sich genauso wie jeder andere irren können, spielt für mich erst dann
eine Rolle, wenn es zu praktischen Konsequenzen kommt. Ob Sie, Benedikt, an den wilden Watz oder an den
lieben Gott glauben, das ist Ihr Privatvergnügen. Erst, wenn Sie Unfehlbarkeit für Ihre Ansichten reklamieren
und von diesem hohen Ross aus moralische Urteile über ANDERE fällen und diese zum verpflichtenden Allgemeingut
wandeln möchten, wird’s kritisch. Das Thema hatten wir schon ‘mal – bitte ersparen Sie mir den X. Aufguss
der am Thema vorbeigehenden Aussage, dass Gläubige „wie jeder andere auch ihre Position vermitteln wollen“ –
Sie haben noch nie begriffen, dass es dabei um Vorschriften für (auch) NICHTgläubige geht. Sie können
mir ja aufzeigen, wann umgekehrt ich je IHNEN solche Vorschriften hätte machen wollen. DAS ist der Unterschied.
@höck und benedikt Thomas A. Höck: Die Konvertitin Gabriele Kuby und diejenigen…Kuby schreibt: „Die
tragende Säule der unerleuchteten und ungeläuterten Identität ist: Ich bin gut… Zu diesem Thema empfehle
ich dringend die Lektüre von Thomas A. Harris: Ich bin OK, du bist OK. Wer glaubt, dass alle anderen
nicht OK sind und man selbst ist als einziger im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit, der ist lediglich
überheblich, die übliche, römisch-katholische Arroganz; dem fehlt es an der notwendigen Demut. Wer
glaubt alle anderen sind OK, nur er selbst ist nicht OK, ist auf dem absteigenden Weg, bis hin in den
Suizid. Die zerstörerischste Einstellung ist aber „ich bin nicht ok, du bist nicht ok“ die hier anscheinend
bei einigen Mitdiskutanten vorherrscht und die ist absolut katastrophal, was ja auch manchmal zum Ausdruck
gebracht wird, incem bahauptet wird, dass wir alle vor dem Untergang stehen, sei es moralisch oder zumindest
wirtschaftlich; wer sich nicht sofort und absolut Gott unterwirft (gemeint ist natürlich der Stellvertreter)
wird untergehen und so weiter und so fort, was der Schreckensszenarien mehr sind. Das sind alles nur verkappte
Machtansprüche. Man vewindet es nicht, dass die Kirchenbeamten seit mehr als einem halben Jahrhundert
den weltlichen Machtanspruch aufgeben mussten und jammert jetzt den Untergang herbei. Er wir nicht kommen!
@ deusexmachina Ich fürchte, das ist eine Art Zwangshandlung, um diesen Schritt vor sich selbst immer
und immer wieder zu rechtfertigen. Darunter leiden Sie auch: Um sich selbst zu rechtfertigen, sind Sie
darauf angewiesen, dass Ihnen dauernd gläubige Menschen erzählen, dass sie sich möglicherweise auch
im Irrtum befinden. Tun diese Menschen das nicht, dann wankt Ihr Selbstverständnis sofort. Tut mir leid
für Sie.
@methusalix – Konvertiten Das scheint leider in der Natur der Sache zu liegen. Ich hatte vergangenes Jahr
das Vergnügen mit einem Pärchen der Wachturmgesellschaft. Er war ein netter Kerl, recht gelassen, wir
haben uns gut verstanden – und wenn ich dann ‘mal eine Ansicht äußerte, die er so nicht akzeptieren
konnte (was, wie Sie sich vorstellen, öfter vorkam), dann nahm er’s locker und war durchaus in der Lage
zuzugeben, dass ER sich grundsätzlich genauso irren könne, wie er das von mir glaubte. Er war als Zeuge
Jehovas aufgewachsen. Seine Frau war relativ frisch bekehrt (vor 5 Jahren oder so) und in etwa die Wachturm-Parallele
des eifrigen kreuz.netters: Zwangsmissionarisch, dickschädlig, erkenntnisresistent und mit einem unglaublichen
Tunnelblick auf praktisch alles. Für sie konnte alles grundsätzlich nur so und genau so sein, wie sie
sich das jetzt ‘mal zurechtgelegt hatte. Ich fürchte, das ist eine Art Zwangshandlung, um diesen Schritt
vor sich selbst immer und immer wieder zu rechtfertigen. Man redet sich quasi selbst gut zu und meint,
durch besondere Emsigkeit ein „besonders guter Christ“ zu sein. Da fehlt dann leider oft jede Souveränität.
@copertino Bis auf das klebrige Salbadern und ihre Vernarrtheit in erzreaktionäre und stockonservative
Gedankenmuster, ihre beinahe schon peinliche Herabsetzung der menschlichen Liebesfähigkeit, ihr grandioses
Vorbeisehen an allen menschlichen Gefühlen und all die katastrophalen Auswirkungen ihrer Ansichten, vor
allem für Kinder, deren Familien und junge Menschen, stimme ich Frau Meves in diesem Punkt voll zu. (Vielleicht
muss man als Konvertitin so sein. Der zweite, beinahe schon pathologische Fall ist ja Frau Kuby, der dritte
Fall, in dem eine Konvertitin sich derartig rabiat reaktionär gerierte war Frau Struck; das scheint beinahe
zwanghaft so abzulaufen) Eine massive finanzielle Anerkennung der Leistungen der Mütter, in unserer wunderbar
haifisch-kapitalistischen Welt ist leider der schnöde Mammon das einzige was zählt, mit den Mutterkreuzen
in Gold ist es endgültig aus und vorbei, ist seit Einführung des dynamischen Rentensystems absolut überfällig.
Leider hat Adenauer mit den Worten: „Was soll’s, Kinder kriegen die Leute immer.“ nicht auf seine Berater
gehört, die genau dies wollten. Er hat das Geld lieber in die Wiederbewaffnung der jungen Republik gesteckt.
War ja auch gut angelegt. Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie, vor allem in den USA und Grossbritannien.
Bei der Mutter sicher geborgen, ein katholisches Gebet Jungfrau, Mutter Gottes mein, laß mich ganz dein
eigen sein! Dein im Leben, dein im Tod, Dein in Unglück, Angst und Not. Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit. Jungfrau, Mutter Gottes mein, laß mich ganz dein eigen sein! Mutter, auf
dich hoff’ und bau’ ich! Mutter, zu dir ruf’ und seufz’ ich! Mutter, du Gütigste, steh’ mir bei! Mutter,
du Mächtigste, Schutz mir verleih! O Mutter, so komm, hilf beten mir! O Mutter, so komm, hilf streiten
mir! O Mutter, so komm, hilf leiden mir! O Mutter, so komm und bleib bei mir! Du kannst mir ja helfen,
o Mächtigste. Du willst mir auch helfen, o Gütigste. Du sollst mir nun helfen, o Treueste. Du wirst
mir auch helfen, Barmherzigste. O Mutter, der Gnade, der Christen Hort, Du Zuflucht der Sünder, des Heiles
Pfort’, Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier, Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier! Wer hat je
umsonst Deine Hilf’ angefleht? Wann hast du vergessen ein kindlich Gebet? Drum ruf’ ich beharrlich in
Kreuz und in Leid: Maria hilft immer, sie hilft jederzeit! Ich ruf’ voll Vertrauen in Leiden und Tod:
Maria hilft immer in jeglicher Not! So glaub’ ich und lebe und sterbe darauf: Maria hilft mir in den Himmel
hinauf. Jungfrau, Mutter Gottes mein, laß mich ganz dein eigen sein! Dein im Leben, dein im Tod, Dein
in Unglück, Angst und Not. Dein in Kreuz und bitt’rem Leid, Dein für Zeit und Ewigkeit. Jungfrau, Mutter
Gottes mein, laß mich ganz dein eigen sein! Amen.
Staatliche Fremdbestimmung Wir müssen Frau Meves dankbar sein, daß sie den Eltern den Rücken stärkt,
die ausreichend geistige und menschliche Substanz haben, um ihre Kinder möglichst wenig staatlicher Fremdbestimmung
aussetzend, ihren von Gott gegebenen Erziehungsauftrag selbst ausführen.
Mutterschaft als honorierter Beruf mit Rentenanspruch @methusalix •…allein den erwerbstätigen Müttern
eine Rente zubilligt.“ Hier stimme ich voll überein. Der Staat sollte nicht Häuslebauern Geld in die
Taschen schieben sondern den Kindern Interessiert an mehr zum Thema? Dann hier ein Zitat: „Die Arbeit
der Mütter für ihre Kinder, für ihre Familie muss wieder den Platz erhalten, den sie de facto für
jede Gesellschaft, die überleben will, einzunehmen hat. Dies zu erreichen ist möglich, indem Mutterschaft
zu einem mit Ausbildung zu erlernenden, vom Staat honorierten Beruf mit Rentenanspruch gemacht wird. Für
dieses Modell wären viele junge Menschen zu erwärmen, wie die Shell-Studie hoffen lässt; denn eine
satte Mehrheit der jungen Menschen hat als höchstes Lebensziel immer noch den Wunsch nach einer Familie!“
Wer solches sagt heisst Christa Meves. Mehr dazu unter: www.christa-meves.de/…n/kolumnen/kol19.htm Das
nenne ich fortschrittliche Ideen! Oder auch ganz praktisch für angehende Eltern: www.eccm.de/ Ja, die
tut was! Mehr als wir Schönredner alle zusammen.
und andere Grausamkeiten… die latent gewaltvernarrten Neigungen der kreuz.nett-Radaktion können nicht
davon ablenken: In nicht allzu langer Zeit wird man der Kirche vorwerfen, dass sie nicht „wie EIN Mann“
für die Weitergabe des Lebens getrommelt hat; und den Papst wird man bezichtigen, dass Humanae Vitae
zu spät kam und zu milde ausfiel. Und die letzten Zeitzeugen der „Königsteiner Erklärung“ werden stammeln,
dass der böse böse Zeitgeist sie daran hinderte, mutiger zu bekennen… Mit anderen Worten: Die „Welt“
genießt das Privileg, der Kirche im Rückblick immer die Schuld zuzuschieben. Wetten dass?
Menschheitsbeglückung „… der Staat [greife] immer mehr nach den Kindern…: … • Zweitens indem
er in Erwägung zieht, Kindergärten und Kindertagesstätten zur staatlich verordneten Pflicht zu erheben.
… • Viertens indem er die Ganztagsschule durchzusetzen sucht. …“ Man kann nur froh sein, daß der
Staat dann bankrott sein wird und dieses Programm so sein Ende findet.
Der Gutmensch Christa Meves! • „… und ihre Säuglinge in Krippen abzugeben. Ein grosser Erfolg des
Turbo-Kapitalismus! Im übrigen, warum ist nur in Deutschland die Kinderkrippe so mies beleumundet? Wirkt
da etwa noch die glorreiche Zeit der Mutterkreuze in Gold vor tausend Jahren nach? In Frankreich haben
sie damit keinerlei Probleme und auch in vielen anderen Sprachen existiert das Wort „Rabenmutter“ (das
übrigens vollkommen falsch gedeutet wird, nach menschlichen Massstäben sind Rabenfrauen ausserordentlich
liebevolle Mütter) nicht. • … Kindertagesstätten zur staatlich verordneten Pflicht zu erheben. Wenn
ich mir die vollkommen fehlgeschlagene Integration fremdsprachiger anschaue, ist das einer der wenigen
gangbaren Wege, die Integration von Einwanderern voranzubringen. •… an viel zu lange hausfern sein
müssen. Je jünger Kinder sind, umso leichter lernen sie. Schon vergessen? Eine Binsenweisheit: was Hänschen
nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. • Viertens indem er die Ganztagsschule durchzusetzen sucht. Nach
dem Ergebnis der PISA-Studie sollten wir nicht mehr so hochnäsig auf die höchst erfolgreichen Länder
mit ganztags-Schulsystemen herabschauen. Sonst fallen wir nochmal auf die Schnauze. •…allein den erwerbstätigen
Müttern eine Rente zubilligt.“ Hier stimme ich voll überein. Der Staat sollte nicht Häuslebauern Geld
in die Taschen schieben sondern den Kindern
Schweigen Sie! @yersinia @timpressum Ich gebe Ihnen einen guten Rat. Schweigen Sie und lesen Sie: www.christa-meves.de/
Dann reden wir wieder miteinander. Den Leistungsausweis und Tatbeweis, den Frau Meves Zeit ihres Lebens
erbracht hat, werden wir alle drei zusammen auch mit Mühe nicht erreichen. Nichts entlarvt Sie mehr als
Ihre zur Schau getragene Respektlosigkeit.
Pseudowissenschaftliches Gemurkse Tjaaa, wenn Frau Meves ihre Thesen empirisch belegen würde, könnte
man vielleicht über den Gehalt ihrer Arbeiten diskutieren. So wird sie weder von wissenschaftlichen Erziehungsberatern
noch von der akademischen Psychologie ernst genommen. Klar, jedem Katholiken kommt diese Laienpsychologie
entgegen. Polemisch, hetzerisch, nicht belegt und verantwortlich für jedes Desaster sind die 68er und
die Frankfurter Schule. Ja nee, is klar
Die Mutter… …hat zu kochen und zu gebären! Und die Kinder nach Frau Meves tollen Ratschlägen zu
erziehen. Ich mag Frau Meves, aber… nur wenn sie schweigt. Mündlich und schriftlich1
also Frauen, gehts nicht arbeiten sobald ihr eurer natürlichen Bestimmung zur Mutterschaft folgt; und
deshalb ist es logisch, dass ihr in höher qualifizierten beruflichen Ausbildungen und Tätigkeiten auch
gerechterweise nichts verloren habts; die niederen Tätigkeiten könnt ihr aber ohne weiteres bis zur
Geburt eures ersten Kindes ausüben und nach der Geburt des dritten wieder fortsetzen – ist es das, was
in dem Artikel gesagt werden soll? und wo bleibt die positive Vaterbeziehung?